Stadt Memmingen:Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

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Kontakt

Seniorenfachstelle
Steuerhaus, Zi.-Nr. 204
Wolfgang Prokesch
Marktplatz 16
87700 Memmingen

Tel. 08331/850-448
Fax 08331/850-444
seniorenfachstelle
@memmingen.de

Öffnungszeiten:

  • Montag-Freitag
    09.00 Uhr - 12.00 Uhr
  • Donnerstag
    15.00 Uhr - 17.00 Uhr
  • Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept -Fortschreibung-

Die demografische Entwicklung stellt Kommunen vor große Herausforderungen. Um den Anforderungen durch gesellschaftliche Veränderungen gerecht zu werden, wird das Seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt Memmingen fortgeschrieben. Die Projektplanung ist abgeschlossen und der Fortschreibungsprozess hat begonnen.   

 

 

Aktuelle Information

Bürgerbefragung

Lebenssituation, Wünsche und Anregungen älterer Bürger erfahren 

Rund 3.000 Memminger Bürgerinnen und Bürger ab 55 erhielten im September einen Brief der Stadt Memmingen. Zur Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts führte die städtische Seniorenfachstelle gemeinsam mit dem BASIS-Institut aus Bamberg eine anonyme Bürgerbefragung durch, um mehr über Lebenssituation, Wünsche und Anregungen älterer Bürgerinnen und Bürger zu erfahren.

„Die Umfrage ist uns sehr wichtig, damit Angebote gezielt auf die aktuellen und zu erwartenden Bedürfnisse der älteren Generation abgestimmt werden können“, betont Wolfgang Prokesch, Leiter der Seniorenfachstelle der Stadt Memmingen. „Wie verbringen Sie überwiegend Ihre (Frei-)Zeit?“, „Sind Sie mit dem Angebot an Einrichtungen des täglichen Bedarfs und der medizinischen Versorgung in Ihrer Nähe zufrieden?“ - Erfragt wurden auch ausgeübte Freizeitaktivitäten oder wichtige Dienstleistungsangebote, die Wohnsituation oder die persönliche Mobilität. Auch soziale Kontakte, Gesundheitssituation und Zufriedenheit waren Gegenstand der Umfrage.

In den nächsten Wochen werden die gemachten Angaben ausgewertet. Eine Veröffentlichung ist dann 2021 vorgesehen. Für Rückfragen steht Wolfgang Prokesch unter der Telefonnummer 08331/850-448 oder per E-Mail seniorenfachstelle(at)memmingen.de zur Verfügung. 

 

 

Wolfgang Prokesch (Leiter Seniorenfachstelle)

Marktplatz 16

87700 Memmingen

08331/850-448

seniorenfachstelle(at)memmingen.de

Die Befragung der ambulanten Dienste, stationären Einrichtungen und Einrichtungen der Tagespflege erfolgt im Juli 2020.

Die Erhebung demografischer Daten und die Erstellung der Bevölkerungsprognose wird im August 2020 abgeschlossen.

Die Fragebögen für die Bürgerbefragung 55+ werden ab 21.09.2020 per Post versandt. Die Rückgabe der ausgefüllten Bögen erfolgt mit dem beiliegenden frankierten Umschlag und ist bis 18.10.2020 möglich.

Zur Ergänzung der Bürgerbefragung finden zwischen Oktober 2020 und März 2021 ca. 10 Expertengespräche statt.

Die Ergebnispräsentation ist für Frühling 2021 vorgesehen.

Zur Ergebnispräsentation sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. 

Die genauen Termine werden jeweils in den Medien veröffentlicht.  

    Im Rahmen einer Bürgerbefragung 55+ werden die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen erfragt. Es werden 3.000 zu Befragende zufällig ausgewählt. Sie erhalten per Post einen mehrseitigen Fragebogen.
    Die enthaltenen Fragen befassen sich u.a. mit folgenden Themen:

    • Infrastruktur
    • Mobilität
    • Soziale Beziehungen
    • Bürgerschaftlichem Engagement
    • Wohnsituation
    • Benötigte Hilfestellungen
    • Wünsche, Interessen und Bedürfnisse

     

     

     

    Neben den schriftlichen Befragungen werden leitfadengestützte Experteninterviews durchgeführt. Hierbei werden Hinweise und Anregungen regionaler Experten gesammelt. Diese werden anschließend in das Seniorenpolitische Gesamtkonzept eingearbeitet.

    Die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung stellt eine zentrale Herausforderung für die Zukunft dar. Im Rahmen der Pflegebedarfsanalyse wird die Versorgungssituation vor Ort (Stand 2020) erfasst. Hierfür werden u.a. Pflegedienste und stationäre Einrichtungen befragt. Die Pflegebedarfsprognose blickt in die Jahre 2029/2037.

    Wohnen

    Das Handlungsfeld „Wohnen“ geht über die ausschließlich bauliche Betrachtung der eigenen vier Wände hinaus. Wie wir wohnen beeinflusst entscheidend unsere sozialen Beziehungen zu Nachbarn, Freunden und Familie. Integration und gegenseitiges Lernen wird nur an Orten möglich, an denen Menschen sich begegnen, miteinander leben und wohnen.

     

    Bürgerschaftliches Engagement von und für Senioren

    Das Handlungsfeld „Bürgerschaftliches Engagement von und für Senioren“ fasst verschiedene Formen der Beteiligung von Bürgern wie zum Beispiel Selbsthilfe, freiwilliges Engagement, Ehrenamt und Freiwilligendienste zusammen.

     

    Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit

    Das Handlungsfeld „Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit“ befasst sich mit den örtlichen Beratungs- und Informationsangeboten. Dabei wird den Zugangsmöglichkeiten älterer Menschen zu fachkundiger Beratung rund um Themen des Älterwerdens besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Beratungsinhalte können beispielsweise aus den Bereichen Wohnen, Bildung, Gesundheit, Pflege und bürgerschaftliches Engagement stammen. Beratungsstellen, Printmedien, Internet und die Möglichkeit einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort zu haben, spielen eine wichtige Rolle.

     

    Steuerung, Kooperation und Vernetzung

    Bemühungen der Steuerung, der Kooperation und der Vernetzung verfolgen das Ziel, Doppelarbeit zu vermeiden sowie Versorgungslücken zu schließen. Bestehende Beratungs- und Hilfebedarfe sollen erkannt und mit Hilfe passender Angebote gedeckt werden. Durch die erweiterte Kenntnis der Netzwerkpartner untereinander über die jeweiligen Angebote der anderen, können ratsuchende Bürger schneller zielgerichtet weitervermittelt werden. 

     

    Prävention

    Durch präventive Angebote wird der Bürger beim Erhalt seiner Gesundheit unterstützt. Sie beziehen sich auf die Gesundheitsförderung und auf medizinische Aspekte. Präventive Angebote sollen vorbeugen und finden vorwiegend Anwendung, bevor Hilfe nötig wird. Erkrankungen und Einschränkungen gilt es zu vermeiden oder ihren Eintritt möglichst lange hinaus zu zögern. Präventive Angebote betonen immer wieder die Selbstverantwortlichkeit der Bürger für die eigene Gesundheit und das eigene gesunde Altern.

     

    Gesellschaftliche Teilhabe

    Das Handlungsfeld „Gesellschaftliche Teilhabe“ befasst sich mit Einrichtungen und Angeboten, die einen Betrag leisten, die Kontakte von Senioren zu stabilisieren, zu fördern und neue zu ermöglichen. Vereinsamung im Alter gilt es entgegenzuwirken. Es umfasst seniorenspezifische Begegnungs- und Bildungsmöglichkeiten sowie Beteiligungsmöglichkeiten für Senioren am politischen Prozess.

     

    Entlastung pflegender Angehöriger

    Rund drei Viertel der Pflegebedürftigen werden zu Hause von Angehörigen, Nachbarn und Freunden betreut und versorgt. Diese leisten die notwendigen Hilfestellungen häufig zusätzlich zu ihrer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit, rund um die Uhr, am Wochenende und über Jahre hinweg. Gepflegt wird dabei häufig nicht nur zwischen den Generationen (Kinder-Eltern), sondern auch innerhalb der gleichen Generation (Ehepartner).

     

    Hospiz- und Palliativversorgung

    Es ist davon auszugehen, dass es der Wunsch vieler ist, zu Hause im Kreis der Familie zu sterben. Der Wunsch, über das eigene Leben selbst zu bestimmen, zählt zu den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen und steht in engem Zusammenhang mit der erlebten persönlichen Lebensqualität. Es ist den Erkenntnissen und Erfolgen der modernen Medizin zuzuschreiben, dass Tod und Sterben nicht mehr als unvorhersehbares und unbeeinflussbares menschliches Schicksal gelten.

     

    Betreuung und Pflege

    Auf Grund des demografischen Wandels ist in den nächsten Jahren mit einem konstanten Anstieg von Bürgern, die auf Hilfestellungen zur Sicherstellung von Pflege und Betreuung zurückgreifen werden, zu rechnen. Gleichzeitig gewinnt der Wunsch nach einem Verbleib in der eigenen Häuslichkeit trotz zunehmender Hilfe- und Pflegebedürftigkeit an Bedeutung. Der gesetzlich verankerte Grundsatz „Ambulant vor Stationär“ deckt sich weitgehend mit den Wohnwünschen der Pflege- und Betreuungsbedürftigen und deren Angehörigen. Die Sicherstellung von Betreuung und Pflege stellt eine der zentralen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte dar.

     

     

     

     

     

    1. Wohnraumberater für das Stadtgebiet Memmingen
      Memminger Bürger haben die Möglichkeit sich kostenfrei über die Möglichkeiten der Wohnraumanpassung beraten zu lassen. Nähere Informationen erhalten Sie in der Seniorenfachstelle.
    2. Initiative Rezept für Bewegung "Sport statt Pillen"!
      Patienten können von ihrem Arzt ein Rezept für bestimmte Sportangebote erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des BLSV. Information für Ärzte oder Patienten.
    3. VHS-Programm berücksichtigt gezielt die Wünsche und Bedürfnisse von Senioren und Pflegenden Angehörigen
      Mehr und mehr Kurse der VHS erhalten das Siegel "Lernen fürs Leben". Diese Kurse und Vorträge berücksichtigen in besonderem Maß die Anforderungen von Senioren. Das Auszugsprogramm 50+ steht zum Download bereit.
    4. Landestheater Schwaben (LTS) & Cineplex Memmingen
      Die im LTS vorhandene Induktionsschleife, das Seniorensonntagsabo, die Programmauswahl und nicht zuletzt der Theaterbus tragen dazu bei, dass Theatergenuss einem möglichst breitem Publikum ermöglicht wird. Mit seinem regelmäßig stattfindenden "Mehrgenerationen Kino" geht das Cineplex Memmingen gezielt auf Senioren zu.
    5. Veranstaltungskalender für Senioren
      Der bewährte Veranstaltungskalender wird auch heuer 3x erscheinen.
    6. Memminger Wegweiser für Seniorinnen und Senioren
      Im Stadtgebiet Memmingen besteht eine Vielzahl von Angeboten, die sich gezielt an Senioren richten. Im Memminger Wegweiser für Seniorinnen und Senioren werden diese Angebote nach Themengebieten gebündelt und übersichtlich dargestellt.
    7. Wegweiser Demenz des AK Gerontopsychiatrie 
      Die aktualisierte Ausgabe des Ratgebers wird rechtzeitig zu den Gesundheitstagen zur Verfügung stehen.
    8. Netzwerk Altenhilfe und seelische Gesundheit
      Gemeinsam mit dem Bezirk Schwaben, dem Landkreis Unterallgäu und dem Gemeindepsychiatrischen Verbund Memmingen/Unterallgäu wurde das Netzwerk "Altenhilfe und seelische Gesundheit" Memmingen/Unterallgäu gegründet. Mit seiner Hilfe wird die Ausweitung der Kooperation der in der Region tätigen Anbieter sozialer Dienste ermöglicht. Es gilt Doppelstrukturen zu vermeiden und eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Versorgungsstruktur sicherzustellen.
    9. Demenz im Krankenhaus
      Die Arbeitsgruppe "Demenz im Krankenhaus" setzt sich für die Verbesserung der Versorgung dementiell veränderter Patienten im Krankenhaus ein.
    10. Arbeitsgruppe "Wohnen"
      In der Arbeitsgruppe "Wohnen" treffen sich Dienstleister "Rund ums Wohnen", Bürger und Vermieter. Ziel der Arbeitsgruppe ist es die verschiedensten regionalen Akteure zusammen zu führen, Informationen auszutauschen sowie Wünschen und Bedarfe möglichst aufeinander abzustimmen.

     

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