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"Netzwerk Altenhilfe hat bereits Spuren hinterlassen"

Erstellt von Pressestelle |

Mitglieder treffen sich zum Austausch im Landratsamt

„Das Netzwerk Altenhilfe und seelische Gesundheit hat bereits Spuren in der Region hinterlassen.“ Das betonte Dr. Maria Bachmaier, Leiterin der Abteilung Soziales am Landratsamt Unterallgäu, beim fünften Plenum des Netzwerks Altenhilfe und seelische Gesundheit Memmingen/Unterallgäu. Bei dem Treffen im Landratsamt ging es um chronische Schmerzen - hierzu hielt Dr. Martin Wiedemann, Chefarzt der Schmerztagesklinik an der Kreisklinik Ottobeuren einen Vortrag. Dann stellten die Arbeitsgruppen ihre Tätigkeiten vor.
Intensiver ging es um folgende Gruppen:
- Mobilität und Nahversorgung: Laut Sprecher Dr. Wolfgang Wohlleb will diese Gruppe Senioren unterstützen, die ihre alltäglichen Besorgungen nicht mehr alleine erledigen können. Dazu werden nun alle Lieferdienste in Stadt und Landkreis erfasst. So wolle man erkennen, ob und wo es noch weiße Flecken gibt. Außerdem will die Gruppe die Mobilität der Senioren verbessern.
- Nachbarschaftshilfe: Bei dieser Arbeitsgruppe erhalten Initiativen Informationen, wenn sie eine Nachbarschaftshilfe aufbauen wollen. Sprecher ist Manfred Lingens.
- Ambulante Hilfen und Anlaufstellen: Es gibt viele Hilfsangebote für Senioren, doch welches ist das richtige für meinen individuellen Fall? Hier will die Arbeitsgruppe um Anja Filser und Evi Uhl weiterhelfen. Außerdem soll die Vernetzung der Angebote vorangetrieben werden.

Weitere Arbeitsgruppen gibt es zu den Themen:
- Vollstationäre Pflegeeinrichtungen
- Wohnen
- Prävention
- Demenz im Krankenhaus
- Versorgung psychisch kranker Menschen im Alter

Das Plenum endete mit einem „Open Space“: Hierbei kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch und die Sprecher der Arbeitsgruppen standen Rede und Antwort.
Das Netzwerk Altenhilfe und seelische Gesundheit haben Vertreter des Landkreises Unterallgäu, der Stadt Memmingen, des Gemeindepsychiatrischen Verbunds Memmingen/Unterallgäu und des Bezirks Schwaben ins Leben gerufen. Die Themen werden derzeit von acht Arbeitsgruppen (AG) bearbeitet. Kern des Netzwerks ist das Steuerungsgremium. Dem gehören an die Vertreter der Kooperationspartner und die Sprecher der Arbeitsgruppen.

Mitglieder des Steuerungsgremium des Netzwerks Altenhilfe (von links): Markus Riker, Raimund Steber, Dr. Wolfgang Wohlleb, Carolina Gabriel, Hubert Plepla, Rita Heidorn, Wolfgang Prokesch, Roland Schaller, Anja Filser, Walter Link, Manfred Lingens. (Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu)