Sie haben Schwierigkeiten mit den von der Rentenversicherung übersandten Vordrucken (Kontenklärung) und/oder Anschreiben (Anhörung / Bescheid)? Fast jede/r Versicherte erhält im Laufe ihres/seines Lebens mindestens einmal Post von der gesetzlichen Rentenversicherung. Meist fordert der Träger zu einer Kontenklärung auf und fragt hierbei nach Zeiträumen in ihrem Leben, zu welchen die Rentenversicherung noch keine Meldungen oder sonstige Angaben besitzt. Dies hat nichts mit Neugier zu tun sondern soll ihr Rentenkonto auf einen richtigen und vollständigen Stand bringen. Umgekehrt werden im übersandten Versicherungsverlauf die Zeiträume und Tatbestände dargestellt, welche der Rentenversicherung durch Meldungen übermittelt wurden. Auch hier sollten Sie die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben prüfen. Bitte bedenken Sie, dass auch Beiträge und Zeiten in einem ausländischen Sozialversicherungssystem Ansprüche im deutschen Rechtsbereich ergänzen oder sogar schaffen können. Es ist also sinnvoll und notwendig auch diese Tatsachen in geeigneter Form gegenüber der Rentenversicherung nachzuweisen! Umfangreich und unter Umständen schwierig sind Kontenklärungen mit Zeiten im Beitrittsgebiet (ehem. DDR) und für deutsche Staatsangehörige, die aus früheren Siedlungsgebieten in Osteuropa und Staaten der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR) (sog. Fremdrentengesetz) stammen. Zeiten in denen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung fließen können dennoch einen Wert für die spätere Rente haben oder zumindest die Voraussetzungen für eine spätere Rentenzahlung begünstigen oder schaffen. Solche Zeiten (z.B. Schulbesuch, Kindererziehung usw.) können aber nur durch Ihre eigene Erklärung geltend gemacht werden - keinesfalls werden diese Tatbestände automatisch in das Rentenkonto eingebucht! Vordrucke und Formulare sollen Verwaltungsabläufe erleichtern und beschleunigen. In ihrer kompakten Form bedienen sie sich jedoch meist einer Fachsprache, die oftmals als "Beamtendeutsch" missverstanden wird. Gerne erläutern wir ihnen die Begriffe und Bezeichnungen aus dem Sozialrecht im persönlichen Gespräch. Ebenso können wir Ihnen den Versicherungsverlauf erläutern und geben Ihnen Tipps und Hinweise, wo und wie ggf. noch fehlende Unterlagen beschafft werden könnten. Egal ob Sie nun ein einfaches Anschreiben, eine Anhörung oder gar einen Bewilligungs- oder Ablehnungsbescheid erhalten: wenn Sie Fragen haben oder Erläuterungen wünschen, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf! Doch ohne Ihr Zutun können wir leider nicht helfen, denn niemand kennt Ihr Arbeits- und Versicherungsleben besser, als Sie selbst!
Das Programmangebot der Volkshochschulen umfasst Veranstaltungen in den Bereichen Gesellschaft - Grundbildung Beruf und EDV Sprachen Gesundheit Kultur Grundbildung Das Kursangebot der vhs Memmingen Die Volkshochschulen in Deutschland sind als kommunale Zentren für Weiterbildung, Bildung und Kultur elementare Bestandteile für eine positive Entwicklung des Gemeinlebens. Erwachsenenbildung hat somit einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen; deshalb kann das Bildungsangebot nicht dem Zufall überlassen werden. Weiterbildung ist nicht allein eine private Angelegenheit; sie ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Deshalb muss es öffentliche Weiterbildungszentren geben, die diese Gemeinschaftsaufgabe erfüllen. 1974 wurde in Bayern die Erwachsenenbildung als öffentliche Aufgabe erkannt und damit gesetzlich verankert. In der Gesetzesnovelle vom 31.07.2018 wurde die Erwachsenenbildung nochmals gestärkt und schärfer profiliert. Wesentliche Änderungen waren u. a.: Erhöhung der Fördermittel und Planungssicherheit für Erwachsenenbildungseinrichtungen Anpassungen im Bereich der Anrechenbarkeit, u. a. aufgrund veränderter (digitaler) Bildungsformate Änderungen im Katalog der förderfähigen Inhalte Vereinfachung der Verwaltung Stärkung von leistungsfähigen Strukturen Die Volkshochschule nimmt die Aufgaben und Funktionen eines Gemeinwesens orientierten Weiterbildungszentrums wahr. Ihre bildungspolitische Zielsetzung liegt darin, den Erwachsenen in der modernen Gesellschaft die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, die Offenheit für neue Erkenntnisse und die Fähigkeit zur selbstkritischen Überprüfung in Verantwortung für die soziale und interkulturelle Lebenswelt und die natürliche Umwelt zu vermitteln. Dem Prinzip der Offenheit folgen auch die institutionellen Bedingungen der Arbeit der Volkshochschule. Die Beteiligung ist weder an eine Mitgliedschaft noch an eine bestimmte Gesinnung oder an formale Schulabschlüsse gebunden. Den unterschiedlichen Bedürfnissen und Zielen ihrer Teilnehmer/innen kommt die Volkshochschule mit unterschiedlichen Angebotsformen und Methoden der Unterrichtsgestaltung entgegen. Sie ist in besonderem Maße daran interessiert, auch diejenigen zur Teilnahme anzuregen, die aufgrund ihrer Lern- und Lebenserfahrung nur schwer für Bildungsaktivitäten zu gewinnen sind. Die Volkshochschule leistet so im Rahmen der vielfältigen kommunalen Kultur- und Bildungsaktivitäten ihren Beitrag für die soziale, geistige und kulturelle Entfaltung ihrer Bürger/innen. Sie vermittelt den verschiedenen Bevölkerungsgruppen lebensnotwendige Kenntnisse und Fertigkeiten, die ein aktives und verständiges Zusammenleben innerhalb des Gemeinwesens ermöglichen und fördern. Die Volkshochschule Memmingen mit ihren Außenstellen Babenhausen, Bad Grönenbach/Wolfertschwenden, Buxheim, Erkheim, Legau/Illerwinkel und Markt Rettenbach ist kommunal organisiert. www.vhs-memmingen.de
Der Jagdschein und der Falknerjagdschein sind Urkunden mit der der Inhaber sein Recht zur Jagd nachweist. Sie werden von der für den Wohnort des Antragstellers zuständigen unteren Jagdbehörde (der Kreisverwaltungsbehörde) als Ein-, Dreijahres- oder Tagesjagdschein für 14 aufeinanderfolgende Tage erteilt. Den Jagdschein kann lösen wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Personen, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht achtzehn Jahre alt sind, darf nur ein Jugendjagdschein erteilt werden. Der Antrag auf Erteilung eines Jugendjagdscheins bedarf der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters. Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, kann ein Jugendfalknerjagdschein erteilt werden; sie dürfen die Beizjagd aber nur in Begleitung einer jagdlich erfahrenen Begleitperson ausüben. Voraussetzungen: Zuverlässigkeit und Eignung Ein Jagdschein/Falknerjagdschein ist insbesondere dann zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die erforderliche Zuverlässigkeit oder körperliche Eignung nicht besitzt. Die erste Erteilung eines Jagdscheines ist grundsätzlich davon abhängig, dass der Bewerber im Geltungsbereich des Bundesjagdgesetzes eine Jägerprüfung bestanden hat, die aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht. Die erste Erteilung eines Falknerjagdscheins davon abhängig, dass der Bewerber zusätzlich zur Jägerprüfung eine Falknerprüfung bestanden hat. Ausreichend ist neben der Falknerprüfung eine eingeschränkte Jägerprüfung, d. h. ohne Schießprüfung. Jagdhaftpflichtversicherung Die Erteilung des Jagdscheins/Falknerjagdscheins ist von dem Nachweis einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung abhängig. Der Bewerber hat hierzu eine schriftliche Bestätigung des Versicherers vorzulegen, aus der sich ergibt, dass bei dem genannten Versicherer für den zu bezeichnenden Versicherungsnehmer eine Jagdhaftpflichtversicherung besteht, die den gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere Deckungssumme) entspricht. Weiter müssen Vertragsbeginn und -dauer bzw. die Gütigkeitsdauer der Bestätigung angegeben sein. Die Gültigkeitsdauer muss den beantragten Tages-, Einjahres- oder Dreijahresjagdschein vollständig umfassen. Jagdscheine: Tagesjagdschein 15,00 € Jahresjagdschein normal 60,00 € Jahresjagdschein ermäßigt 6,00 € 3-Jahresjagdschein normal 150,00 € 3-Jahresjagdschein ermäßigt 15,00 € Jugendjagdschein, einjährig 37,50 € Falknerscheine: Jahresfalknerschein 15,00 € 3-Jahresfalknerschein 40,00 € Neuantrag: Prüfungszeugnis staatl. Jägerprüfung Versicherungsbescheinigung über eine gültige Jagdhaftpflichtversicherung 1 Passbild Verlängerung: Vorhandener Jagdschein Versicherungsbescheinigung über eine gültige Jagdhaftpflichtversicherung Zu Beachten: Enthält der vorhandene Jagdschein keine Verlängerungsmöglichkeit mehr, ist zusätzlich ein Passbild erforderlich. § 15 Bundesjagdgesetz (BJagdG) Art. 28 Bayerisches Jagdgesetz (BayJG) Die Jägerprüfung
15.07.2026: Nach 25 Jahren als Sonderschulrektor der Reichshainschule wurde Willi Seitz bei einer von Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium sehr herzlich gestalteten Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher hob das außerordentliche Engagement des Schulleiters als Sprecher der Memminger Schulleitungen hervor, eine Aufgabe, die Seitz in den vergangenen 15 Jahren übernommen hatte. „Da gilt es, die Interessen der Schulen zu bündeln, Themen voranzubringen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.“ Willi Seitz sei immer ein wertschätzender und engagierter Ansprechpartner für die Stadt bei zahlreichen Themen wie beispielsweise der Schuldigitalisierung gewesen, würdigte der Oberbürgermeister und sprach ihm im Namen der Stadt seinen herzlichen Dank aus. Die Stadt Memmingen ist als Sachaufwandsträger für 19 Schulen verantwortlich, darunter auch für das Sonderpädagogische Förderzentrum Reichshainschule. „Es ist immer ein schöner Moment, wenn man hier zur Tür reinkommt, ein lebendiges Haus erlebt und wenn man merkt, wie die Schulfamilie miteinander interagiert und wie ihr auf jedes Kind eingeht“, beschrieb OB Rothenbacher die Atmosphäre an der Schule. Mit Liedern der Schulklassen und Musik der Schülerband sowie der Kollegiumsband wurde die Feierstunde fröhlich gestaltet. Dankesworte kamen auch von Stadtratsreferentin für Grund- und Mittelschulen und die Reichshainschule, Dr. Monika Schunk, und vom Elternbeirat. „Ich darf und muss einen verdienten Sonderschullehrer nach 37 Berufsjahren, einen erfahrenen Sonderschulrektor nach 25 Jahren in der Schulleitung und Kollegen und Freund verabschieden“, erklärte Leitende Regierungsschuldirektorin Claudia Thoma, Sachgebietsleiterin der Förderschulen an der Regierung von Schwaben. Willi Seitz habe immer konstruktiv mit der Schulaufsicht zusammengearbeitet. „Du hattest immer einen sehr guten Überblick über deine Schule und die gesamte schulische Situation in Schwaben und Bayern. Du kanntest jedes rechtliche Detail und jedes kultusministerielle Schreiben.“ Auch dem Sachgebiet Förderschulen an der Regierung sei Willi Seitz immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, betonte Claudia Thoma. „Wir brauchen jede unterstützende Stimme in Verwaltung, Politik und Gesellschaft, denn Förderschulen werden immer wieder in Frage gestellt“, warb Willi Seitz für eine gesamtgesellschaftliche Unterstützung für Kinder mit Förderbedarf. „Wir leisten gute und erfolgreiche Arbeit an den Förderzentren und das muss auch nach außen getragen werden.“ Er dankte seinen engsten Mitarbeiterinnen an der Schule für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit, der Konrektorin Andrea Karasch und Ute Schöllhorn im Sekretariat. Er gehe mit einem guten Gefühl, betonte Willi Seitz, denn er könne seinem Nachfolger ein wohlbestelltes Haus übergeben. Zum neuen Schuljahr übernimmt Stefan Bischof die Leitung der Reichshainschule, der aktuell Sonderschulkonrektor des Sonderpädagogischen Förderzentrums Mindelheim ist.
08.05.2026: Gesundheit ganzheitlich denken - das war schon die Maxime des Wasserdoktors Sebastian Kneipp, an die auch die Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen anknüpft. Jetzt soll eine langfristige und abgestimmte Präventionsstrategie für die Region entwickelt werden. Dazu fand im Landratsamt Unterallgäu die Veranstaltung „Regionale Strategieentwicklung im Bereich Prävention“ statt, mit rund 60 Vertreterinnen und Vertretern aus Gesundheitsförderung, Pflege, Bildung, aus Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, aus Beratung, Verwaltung, Medizin und Politik. Eingeladen hatten Landrat Alex Eder und Oberbürgermeister Jan Rothenbacher als Vorsitzende des Steuerungsgremiums der Gesundheitsregionplus. Eder verwies in seiner Begrüßung auf die lange Tradition des Unterallgäus als „Kneippland“, in dem Gesundheitsförderung und Vorsorge seit jeher eine wichtige Rolle spielen. Kern der Veranstaltung war ein moderierter, interaktiver Austausch an fünf Thementischen. Unter den Überschriften „Gut ins Leben starten“, „Gesund aufwachsen“, „Lebensmitte gesund gestalten“, „Gesund alt werden“ sowie „Vulnerable, schwer erreichbare Zielgruppen“ trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissen, Erfahrungen und Ideen zusammen und tauschten sich aus. Sie entwickelten erste Visionen und konkrete Ansätze für eine vernetzte Präventionsstrategie und benannten relevante Akteurinnen und Akteure für die weitere Ausgestaltung dieser Strategie. Im Laufe des Jahres 2026 wollen sie die Arbeit in kleineren Arbeitsgruppen fortführen, um die Ergebnisse zu vertiefen und konkrete Ziele zu formulieren. So soll eine gemeinsame und nachhaltige Präventionsstrategie für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen entstehen - als Grundlage für mehr Gesundheit und Lebensqualität in der Region. Als übergreifendes Konzept dient der „Masterplan Prävention“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Zudem gab Nicola Galm von der Gesundheitsregionplus einen kurzen Überblick über die bisherige Arbeit im Bereich Gesundheitsförderung. Dabei hob sie hervor, welche neuen Möglichkeiten sich durch die gesetzliche Verankerung der Gesundheitsregionenplus in Bayern für die zukünftige Arbeit ergeben. Diese Entwicklung ermögliche eine langfristige, strategische Planung. Einen fachlichen Impuls lieferte Andrea Wolff von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. (LZG). Sie erläuterte, wie fruchtbar die aktive Einbindung aller relevanten Akteurinnen und Akteure sei. Zugleich betonte sie, dass gute und passende Lösungen für die Region auch gemeinsam mit den verschiedenen Zielgruppen in der Bürgerschaft entwickelt werden sollten. Anna Westbrock von der Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen präsentierte zudem zentrale Ergebnisse einer regionalen Bedarfs- und Bestandsanalyse im Bereich Prävention. Sie hob wichtige Ansatzpunkte wie die Stärkung der Verhältnisprävention und gesunder Lebensbedingungen, die zielgruppenspezifische Ausrichtung von Maßnahmen sowie die Förderung von Sichtbarkeit, Entstigmatisierung und Gesundheitskompetenz hervor. Der Masterplan Prävention des Bayerischen Staatsministeriums kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/
06.02.2026: Über fast dreihundertfünfzig Jahre – von 1214 bis 1562 – waren die Antoniter in Memmingen ansässig. Hier befand sich ihre wohl früheste Niederlassung im deutschsprachigen Raum und die bis heute am besten erhaltene Klosteranlage. Ihre Hauptaufgabe war die Pflege von Menschen, die am sogenannten ›Antoniusfeuer‹ litten, einer Krankheit, die mit brennenden Schmerzen und Gewebezerfall einherging. In den meisten Fällen litten die Betroffenen an Mutterkornbrand (Ergotismus), einer Vergiftung durch Mutterkorn (Claviceps purpurea). Dieser Pilz befällt Getreide, insbesondere Roggen, und bildet anstelle der Körner dunkle, alkaloidhaltige Auswüchse. Wird das befallene Getreide zu Brei oder Brot verarbeitet, gelangen die giftigen Alkaloide in den menschlichen Körper, wo sie zu starken Gefäßverengungen führen. In der Folge werden Extremitäten und innere Organe nicht mehr ausreichend durchblutet, was zu ihrem Absterben führen kann. Die Antoniter behandelten diese Krankheit mit den ihnen damals zur Verfügung stehenden Mitteln. Dazu gehörte das regelmäßige Gebet und die Gabe von Antoniuswein, der mit einer Reliquie des heiligen Antonius in Berührung gebracht worden war. Wunden versorgten sie mit Antoniusbalsam. Sowohl Wein als auch Balsam waren mit Kräutern angereichert, die entzündungshemmende oder gefäßerweiternde Wirkung zeigten. Nicht zuletzt erhielten die Spitalinsassen einwandfreies Brot – im vergleichsweise wohlhabenden Kloster wurde vorwiegend Weizen verwendet, der deutlich weniger von Mutterkorn befallen war. Unbewusst war man damit bereits auf dem richtigen Weg, da hierdurch die weitere Zufuhr toxischer Stoffe unterbunden wurde. Das erste Spital der Antoniter wurde 1392 in Memmingen errichtet. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts wurden die bestehenden Gebäudeteile zur Vierflügelanlage ausgebaut. Der Gebäudekomplex des Antonierhauses umfasste Wohn- und Verwaltungsräume, einen Wirtschaftstrakt, den Krankensaal des Spitals, eine Hauskapelle sowie eine bedeutende Bibliothek. Zur Finanzierung ihrer Einrichtungen sammelten die Antoniter in fast ganz Europa Almosen. Mit der Zeit entwickelte sich der Brauch, einzelne Schweine dem heiligen Antonius zu weihen und deren Erlös zu spenden. Diese ›Antoniusschweine‹ wurden mit einem Glöckchen gekennzeichnet. Deshalb wurden in künstlerischen Darstellungen Ferkel, Glocke und T-förmiger Wanderstab zum Erkennungszeichen des heiligen Antonius. Digitale Führung Donnerstag, 19. Februar 2026, 19 Uhr, kostenfrei Anmeldung unter vermittlung(at)mewo-kunsthalle.de Führungen (2 Euro): Fr, 6. Februar 2026, 15 Uhr Mi, 25. Februar 2026, 15 Uhr Sa, 28. März 2026, 15 Uhr Mi, 13. Mai 2026, 15 Uhr Mi, 24. Juni 2026, 15 Uhr Mi, 22. Juli 2026, 15 Uhr
Rechtsstaatlichkeit Deutschland ist ein demokratischer Rechtsstaat . Durch das Grundgesetz werden Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit garantiert. Damit die Menschenrechte eingehalten werden, gibt es Gesetze. Politische Entscheidungen werden von Vertretern und Vertreterinnen des Volkes getroffen. Die Volksvertretungen werden von den Deutschen in freien Wahlen gewählt. Die Gesetze gelten für alle Menschen in Deutschland gleich. Der Staat muss sich an die Gesetze halten. Auch alle Menschen, die in Deutschland leben, müssen sich an die deutschen Gesetze halten. Das bedeutet zum Beispiel: Wenn Menschen meinen, dass andere Menschen oder die öffentliche Verwaltung ihnen Unrecht tun, können sie sich an ein Gericht wenden. Diese Gerichte sind unabhängig. Das bedeutet: Die Regierung darf den Gerichten nicht vorschreiben, wie sie entscheiden sollen. Staatliche Gerichte entscheiden, ob jemand bestraft wird. Strafen sind z. B. Geldbußen, gemeinnützige Arbeit oder Gefängnis. Es gibt in Deutschland keine Todesstrafe. Die Polizei hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Menschen in Freiheit und Sicherheit leben können. Die Religionsausübung darf nicht gegen Gesetze verstoßen. Die Gesetze stehen immer über der Religion. Das ist in Deutschland nicht erlaubt: Zu Hass oder Gewalt aufzurufen. Das demokratische System und seine Werte zu bekämpfen. Diese Vergehen können zu einer Gefängnisstrafe führen. Nach Verbüßung der Strafe können nichtdeutsche Staatsangehörige unter bestimmten Voraussetzungen ihr Bleiberecht verlieren und ausgewiesen werden. welcome hub Willkommen in Memmingen Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Behörden Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Notrufnummern Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Sprache Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Bildung und Arbeit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Familie Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Leben Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Gesundheit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Freizeit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland EU, EWR und Deutschland Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Integrationsbeirat
Für die Antragsstellung eines Gewerbezentralregisterauszuges für natürliche Personen ist das Bürgeramt zuständig, sofern Sie mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Memmingen gemeldet sind. (Anträge für Auszüge aus dem Gewerbezentralregister für juristische Personen werden vom Gewerbeamt angenommen.) Das Gewerbezentralregister (GZR) erfasst nicht – wie oftmals angenommen – sämtliche Gewerbetreibenden der Bundesrepublik Deutschland. Das GZR enthält Verwaltungsentscheidungen oder Bußgeldentscheidungen im Zusammenhang mit einem Gewerbe. Ein Auszug aus dem Register kann z. B. von Behörden verlangt werden, wenn ein neues Gewerbe angemeldet wird. Die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (GZR) beinhaltet dann alle Entscheidungen, die im GZR über die antragstellende Person gespeichert sind. Die Übersendung der Auskunft ist nur an die antragstellende Person zulässig. Die Übersendung an eine von der antragstellenden Person mitgeteilte c/o Anschrift in Deutschland ist möglich Für bestimmte Auskünfte kann die direkte Übersendung an eine Behörde beantragt werden. Diese Ausnahmeregelung erstreckt sich abschließend auf Auskünfte für die Vorbereitung der Entscheidung über einen Antrag auf Zulassung (z. B. eine Erlaubnis oder Genehmigung) zu einem Gewerbe oder einer sonstigen wirtschaftlichen Unternehmung; für die Vorbereitung der Entscheidung über einen Antrag auf öffentliche Bestellung und Vereidigung nach § 36 GewO; für die Vorbereitung der Entscheidung über einen Antrag auf Erteilung eines Befähigungsscheins nach § 20 des Sprengstoffgesetzes sowie zur Überprüfung der Zuverlässigkeit nach § 38 Abs. 1 GewO. In diesen Fällen sind die Anschrift der Behörde sowie der Verwendungszweck und das Aktenzeichen der Behörde anzugeben. Die Übersendung der erstellten Auskunft erfolgt grundsätzlich ausschließlich auf dem Postweg. Der Inhalt des GZR ergibt sich aus § 149 Abs. 2 der Gewerbeordnung (GewO). § 149 Abs. 2 GewO 13,00 EUR Folgende Antragsmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung: Online beim Bundesamt für Justiz (BfJ): ab Vollendung des 16. Lebensjahrs und Personalausweis, eID-Karte oder elektronischen Aufenthaltstitel mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion (freischaltbar beim Bürgeramt) Ausweisapp und Kartenlesegerät (i.d.R. NFC-Funktion des Smartphones) Kreditkarte evtl. hochzuladende Bescheinigungen oder Dokumente Online-Antrag beim BfJ hier: www.fuehrungszeugnis.bund.de (URL gilt auch für die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister) Persönlich im Bürgeramt: ab Vollendung des 16. Lebensjahrs Personalausweis bzw. Reisepass mitbringen Verwendungszweck für den Gewerbezentralregisterauszug kennen und ggf. mitbringen ggf. Postadresse und Aktenzeichen bzw. Sachbearbeiter/in der anfordernden Behörde kennen und mitbringen Online-Terminvereinbarung mit dem Bürgeramt https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/ZentraleRegister/Gewerbezentralregister/Gewerbezentralregister_node.html
Das Führungszeugnis, umgangssprachlich auch "polizeiliches Führungszeugnis" genannt, ist eine auf grünem Spezialpapier gedruckte Urkunde, die bescheinigt, ob die bezeichnete Person vorbestraft ist oder nicht. Die Daten über Vorstrafen stammen aus dem Bundeszentralregister, das Führungszeugnis ist ein Auszug daraus. Die Übersendung des Führungszeugnisses ist nur an die antragstellende Person zulässig. Die Übersendung des Führungszeugnisses an eine von der antragstellenden Person mitgeteilte c/o Anschrift in Deutschland ist möglich. Ein zur Vorlage bei einer deutschen Behörde beantragtes Führungszeugnis wird unmittelbar an die deutsche Behörde übersandt. Inhalt und Aussehen: Der Inhalt eines Führungszeugnisses richtet sich nach dem Bundeszentralregistergesetz (BZRG) . Muster Führungszeugnis Welche Arten von Führungszeugnissen gibt es? Als Privatführungszeugnis dient es zum Beispiel der Vorlage beim künftigen Arbeitgeber. Das Führungszeugnis für behördliche Zwecke dient ausschließlich der Vorlage bei einer Behörde (z. B. zur Erteilung einer Fahrerlaubnis) und enthält neben strafgerichtlichen Entscheidungen auch bestimmte Entscheidungen von Verwaltungsbehörden. Es wird der Behörde unmittelbar zugesandt. Im erweiterten Führungszeugnis werden bestimmte Verurteilungen aufgeführt, die insbesondere wegen der geringen Strafhöhe in einem regulären Führungszeugnis nicht enthalten wären. Dabei handelt es sich um Verurteilungen aufgrund von Straftatbeständen, die für den Schutz von Kindern und Jugendlichen besonders relevant sind. Ein erweitertes Führungszeugnis benötigen Personen, die im Kinder- oder Jugendbereich tätig werden wollen (z. B. Schule, Sportverein) oder wenn dies gesetzlich vorgesehen ist. Ein Europäisches Führungszeugnis erhalten Personen, die – neben oder anstatt der deutschen – die Staatsangehörigkeit eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland besitzen. Das Europäische Führungszeugnis enthält zusätzlich zur Auskunft aus dem Bundeszentralregister die Mitteilung über Eintragungen im Strafregister des Herkunftsstaats in der übermittelten Sprache, sofern der Herkunftsstaat eine Übermittlung nach seinem Recht vorsieht 13,00 Euro Online beim Bundesamt für Justiz (BfJ): ab Vollendung des 16. Lebensjahrs und Personalausweis, eID-Karte oder elektronischen Aufenthaltstitel mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion (freischaltbar beim Bürgeramt) Ausweisapp und Kartenlesegerät (i.d.R. NFC-Funktion des Smartphones) ggf. Drucker in Spezialfällen Kreditkarte evtl. hochzuladende Bescheinigungen oder Dokumente Online-Antrag beim BfJ hier: www.fuehrungszeugnis.bund.de Weiterführende Links, Informationen: Mehr zum Online-Antrag sowie den notwendigen Nachweisen Broschüre Führungszeugnis online beantragen (PDF, 819KB, Datei ist barrierefrei) Persönlich im Bürgeramt: ab Vollendung des 14. Lebensjahrs Personalausweis bzw. Reisepass mitbringen Verwendungszweck für das Führungszeugnis kennen und ggf. mitbringen ggf. Postadresse und Aktenzeichen bzw. Sachbearbeiter/in der anfordernden Behörde kennen und mitbringen Online-Terminvereinbarung mit dem Bürgeramt
RSS-Newsfeed Sie möchten stets auf dem Laufenden gehalten werden? Mit unserem RSS-Newsfeed entgeht Ihnen keine wichtige Meldung mehr. Einfach abonnieren und sofort erfahren, wenn eine neue Pressemitteilung veröffentlicht wird. Was ist RSS? Was ist ein Newsfeed? Ein RSS-Feed ist ein Nachrichten-Direktkanal. Immer wenn eine Pressemitteilung veröffentlicht wird, leitet dies auch der RSS-Kanal weiter. Durch Hilfsprogramme oder Internet-Seiten werden Sie durch einen Newsfeed sofort benachrichtigt, wenn eine neue Meldung erscheint und bleiben so stets auf dem Laufenden über Neuigkeiten bei der Stadt Memmingen. Wie wird ein Newsfeed abonniert und angezeigt? Über Internet-Browser und Mailprogramme Viele Internet-Browser und Mail-Programme haben neben ihrer Hauptaufgabe, dem Anzeigen von Websiten oder dem Verschicken von E-Mails, auch die Fähigkeit, RSS-Feeds anzuzeigen und diese zu verwalten. Dafür muss man lediglich die Feeds im jeweiligen Wunsch-Programm (Mail oder Browser) abonnieren. Der Rest passiert von selbst. RSS im Browser Wenn Sie sich für diese Möglichkeit entschieden haben, überprüfen Sie einfach den gewünschten Browser auf seine RSS-Tauglichkeit. In der Hilfe-Funktion sollten alle wesentlichen Schritte aufgezeigt sein. RSS-Reader sind inzwischen in allen modernen Standardbrowsern integriert. RSS im Mail-Programm Wer sich den RSS-Feed in seinem Mail-Programm anzeigen lassen möchte, hat die Möglichkeit dies z. B. über folgende Anbieter zu tun: Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird, Opera Über Webseiten Weiterhin gibt es Webseiten, die die Möglichkeit bieten, personalisierte Startseiten einzurichten, über die man seine Newsfeeds organisieren kann. Sie können dann von jedem beliebigen Rechner auf Ihre Feeds zugreifen. Um diese Möglichkeit nutzen zu können, müssen Sie ein Konto bei dem jeweiligen Internet-Portal anlegen. Die jeweiligen Portale sind spezialisiert auf das Abonnieren von Newsfeeds und führen daher in einfachen schritten durch die Registrierung. Über RSS-Reader Wer sich nicht von Internet-Browsern abhängig machen möchte, kann einen RSS-Reader auf sein Gerät laden. Diese finden sich im Internet in allen möglichen Varianten. Anbieter eines RSS-Readers gibt es in großer Anzahl. Sie sollten sich daher informieren und einen Reader auswählen, der auf Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Diese Angaben erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit! RSS-Feed der Stadt Memmingen abonnieren (Aktuelles, Rathausinfo, u.v.a.) RSS-Feed der KiTas in Memmingen abonnieren (Neuigkeiten rund um die Kindertageseinrichtungen) RSS-Feed des Amtes für techn. Umweltschutz abonnieren (Müllabfuhrverschiebungen, Altpapier- und Altkleider-sammlungen und weitere Informationes des Umweltamtes)