Memminger Jahrmarkt 2026
Memminger Jahrmarkt 2026: Neun Tage voller Nervenkitzel, Nostalgie und Jahrmarktsspaß
Vom 10. bis 18. Oktober verwandelt sich die Memminger Innenstadt wieder in einen bunten Vergnügungspark. Rund 80 Schaustellerbetriebe, zahlreiche Fahrgeschäfte, Spielbuden und kulinarische Angebote sorgen für neun Tage Jahrmarktstimmung.
Der Krämermarkt lockt vom 13. bis 15. Oktober zusätzlich mit rund 90 Beschickern und einem vielfältigen Warenangebot.
„Einsteigen, zusteigen – die nächste Fahrt geht rückwärts!“: Vom Samstag, 10. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober 2026, heißt es in Memmingen wieder: Jahrmarkt ist!
Auf dem Westertorplatz, Königsgraben, St.-Josefs-Kirchplatz, Kaisergraben und Schweizerberg warten Fahrgeschäfte, Spiel- und Wurfbuden sowie zahlreiche kulinarische Angebote auf Besucherinnen und Besucher. Insgesamt sind für Vergnügungspark und Krämermarkt 171 Zusagen aus 409 eingegangenen Bewerbungen erteilt worden.
Traditioneller Auftakt am Westertorplatz
Offiziell eröffnet wird der Memminger Jahrmarkt am Samstag, 10. Oktober, um 11 Uhr auf dem Westertorplatz durch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und Marktreferent Rolf Spitz. Für den passenden musikalischen Auftakt sorgt die Musikkapelle Amendingen. Ihr Standkonzert beginnt bereits um 10.15 Uhr.
Bei der Auswahl der Fahrgeschäfte wurde auch in diesem Jahr besonderer Wert auf eine gute Mischung für Jung und Alt gelegt. Rund 80 Schaustellerbetriebe bringen Spiel, Spaß und Unterhaltung in die Stadt.
An Fahrgeschäften sind heuer mit dabei ...
Von rasant bis nostalgisch: Fahrspaß für die ganze Familie
Westertorplatz
„TopSpin No 1“: Spektakulärer Nervenkitzel über Kopf – inklusive regelbarer Wasser-Springfontänen, die nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Zuschauer begeistern.
„Parkour“: Actionreich und familienfreundlich geht es durch eine gigantische, aufwendig gestaltete Kulisse – ganz ohne Looping.
„Alpenrausch“: Das Laufgeschäft verspricht Spaß, Spannung und jede Menge Unterhaltung für die ganze Familie.
Dazu kommen beliebte Klassiker wie Kettenkarussell, Kinderkarussells, Dumbo-Kinderflieger, Entenangeln, Mini-Mobil und Safari-Trip.
Königsgraben
„Hupferl“: Das bayerische Gaudikarussell bringt Schwung in den Jahrmarkt.
„Zauber-Schloss – die Erlaubnisbahn“: Mit Gameboys, Funkgeräten, Telefonen und einer Fahrbahn in Schräglage wartet hier ein Erlebnis speziell für junge Jahrmarktsfans.
St.-Josefs-Kirchplatz
„Riesenrad mit 24 Gondeln“: Die Familie Willenborg ist seit mehr als 90 Jahren im Schaustellergewerbe aktiv. Bis zu acht Personen finden in einer Gondel Platz – und genießen einen weiten Blick über Memmingen und das bunte Jahrmarktstreiben.
„Musik Express“: Rasante Runden und jede Menge Fahrspaß für die ganze Familie.
BRANDNEU: „Geisterhöhle“: Ein thematisiertes Gruselerlebnis mit neuesten Figuren aus den USA, neuartigen Schreckeffekten und sogar einem schaudererregenden Modergeruch. Mutige Fahrgäste dürfen sich auf ein erlebnisstarkes Innenleben freuen.
Kaisergraben
„Autoscooter“: Der zeitlose Klassiker darf natürlich auch 2026 nicht fehlen.
Schweizerberg
„Kindermärchenkarussell“: Eines der ältesten noch existierenden originalen Pferdekarussells lädt zu einer nostalgischen Runde ein.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgen zahlreiche Schieß-, Spiel- und Wurfbuden. Und wer nach so viel Action eine Stärkung braucht, findet an den zahlreichen Imbiss- und Süßwarenständen reichlich Auswahl.
Auch für unsere kleinen Besucher steht ein abwechslungsreiches Angebot bereit - da schlagen Kinderherzen höher!
Viele Unterhaltungsbuden und Imbissbetrieben
Eine Vielzahl von Schießbuden, Spiel- und Wurfbuden sorgen für Unterhaltung und vielleicht den einen oder anderen Gewinn.
Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen zahlreiche Imbissbetriebe. Auch Naschkatzen kommen bei den zahlreichen Süßwarenbetrieben auf ihre Kosten.
Der Vergnügungspark hat zu folgenden Zeiten geöffnet
Samstag und Sonntag 11.00–22.00 Uhr
Montag und Freitag 12.00–22.00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 9.00–22.00 Uhr
Freitag, 16. Oktober, ist Familientag:
Dann gelten ermäßigte Preise bei den teilnehmenden Fahrgeschäften und Schaustellerbetrieben.
Krämermarkt: Drei Tage lang stöbern, entdecken und feilschen
Parallel zum Vergnügungspark lädt von Dienstag, 13. Oktober, bis einschließlich Donnerstag, 15. Oktober 2026, der traditionelle Krämermarkt zum Bummeln ein.
Rund 90 Beschicker präsentieren täglich von 9 bis 20 Uhr ein buntes Warenangebot. Die Marktstände ziehen sich vom Roßmarkt über den Weinmarkt und die Maximilianstraße bis zum Hallhof und bieten unter anderem Haushaltswaren, Keramik, Reinigungsmittel, Schmuck und Lederwaren. Hier findet man allerlei Nützliches, Schönes und Kurioses für den Alltag.
Die rund 90 Stände verteilen sich auf:
Hallhof: ca. 33 Stände
Maximilianstraße: ca. 31 Stände
Roßmarkt/Weinmarkt: ca. 35 Stände
Verkaufsoffener Sonntag am 11. Oktober
Wer Jahrmarkt und Innenstadtbummel verbinden möchte, hat am Sonntag, 11. Oktober, die Gelegenheit dazu: Beim verkaufsoffenen Sonntag können die Einzelhandelsgeschäfte in der Memminger Innenstadt von 13 bis 18 Uhr ihre Türen öffnen.
Bequem mit Park & Ride zum Jahrmarkt
Damit die Anreise entspannt gelingt, wird auch 2026 wieder ein Park-and-Ride-Verkehr eingerichtet.
Neun Tage Jahrmarkt, drei Tage Krämermarkt, ein verkaufsoffener Sonntag und jede Menge Fahrspaß: Der Memminger Jahrmarkt 2026 bietet damit wieder beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Herbstbummel – mit Nervenkitzel, Nostalgie und Genuss für die ganze Familie.
Historie Memminger Jahrmarkt
Den Memminger Jahrmarkt gibt es nun schon seit 475 Jahren. Kaiser Karl V. gewährte nämlich am 14. Juli 1541 der Stadt Memmingen die Erlaubnis, den Jahrmarkt, der bisher am St. Ulrichstag (4. Juli) war auf eine den Memmingern beliebige andere Zeit zu verlegen, "weil da viele Leut‘ noch bei der Feldarbeit seien". Folglich muss der Jahrmarkt bereits früher abgehalten worden sein.
Den Reichsstädten wurde im Mittelalter durch kaiserliche Privilegien gestattet, Jahrmärkte abhalten zu dürfen. Auch Memmingen zählte zu diesen Reichsstädten. Da man weiß, dass z.B. Dinkelsbühl nachweislich durch Kaiser Karl IV. im Jahre 1360 die Marktprivilegien erhielt, wird man annehmen können, dass auch Memmingen um diese Zeit entsprechend bedacht wurde. Eindeutige Nachweise hierüber liegen nicht vor.
Die Döderlein-Chronik gibt aber auf Grund von Quellen Aufschluss darüber, dass der Jahrmarkt bis zum Jahre 1730 drei Tage gedauert hat, ehe eine Verlängerung auf 4 Tage erfolgte. Außerdem wurde in dieser Zeit der Beginn auf Dienstag vor Galli (16. Oktober) festgelegt.