09.03.2026: Bei einer Feierstunde zum Dienstjubiläum im Rathaus ehrte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher gemeinsam mit Zweiter Bürgermeisterin Margareta Böckh und Drittem Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zahlreiche Beschäftigte wurden mit Urkunden und kleinen Präsenten für ihre 25-jährige oder 40-jährige Zugehörigkeit zur Stadt Memmingen ausgezeichnet. „Langjährige Mitarbeit ist mehr als die Summe vieler Jahre – sie ist Ausdruck von Leidenschaft, Zuverlässigkeit und Herzblut. Ihr Engagement prägt unsere Stadt Tag für Tag. Dafür bedanke ich mich im Namen der Stadt und ganz persönlich bei Ihnen“, hob der Rathauschef wertschätzend hervor. Über die Ehrung für 25 Jahre bei der Stadt Memmingen durften sich freuen: Eveline Bischof (Kulturamt), Dietmar Dengler (Sebastian-Lotzer-Realschule), Nejla Erbek (KiKri, KiGa, Horte), Elke Franz (Jugendtreff Splash), Michaela Greif (Musikschule), Andreas Grotz (Sebastian-Lotzer-Realschule), Eduard Keller (Bauhof), Wolfgang Küchle (Forstamt), Mara Leising (Leiterin Soziale Leistungen), Ingrid Schöner (Liegenschaften), Monika Schwarz (Kulturamt), Edibe Tok (Stadtwerke), Barbara Vogel (Jugendamt) und Christian Zrocke (Bauhof). Im öffentlichen Dienst sind Simon Miedler und Petra Walcher seit 40 Jahren beschäftigt. Simon Miedler ist seit Mitte 2023 im Team des Amtes Schulen und Sport als Stadionmitarbeiter tätig. Er trägt unter anderem dafür Sorge, dass nach intensiven Spielwochenenden der Rasen wiederhergestellt und bestens gepflegt wird. Sein Händchen hierfür wurde beim letzten Besuch des FC Augsburg erkannt – denn der sehr gute Zustand des Rasens wurde vom Bundesligisten eigens lobend hervorgehoben. Bereits 40 Jahre hält Petra Walcher der Stadt die Treue. Sie absolvierte bei der Stadt Memmingen ihre Ausbildung in der Verwaltung. Danach war sie zunächst im Personalamt und der Kanzlei tätig, bevor sie 1991 nach bestandener Fachprüfung I für Verwaltungsangestellte in die Krankenhausverwaltung wechselte. Ihren Einsätzen im Ausbildungsförderungsamt und dem Schulverwaltungsamt folgte im Frühjahr 2020 bis heute die Übernahme neuer Aufgaben im Kulturamt. Mit ihrer strukturierten Arbeitsweise und ihrer Liebe zu Zahlen bereichert sie das Kulturamtsteam und geht in ihren Aufgaben wie dem Erstellen von Abrechnungen und Statistiken voll auf.
26.10.2020: Liebe Eltern, der Corona-Schwellenwert hat die Zahl von 100 überschritten. Das führt zu weiteren Einschränkungen für die Allgemeinheit. Trotzdem haben Sie und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Kindertageseinrichtungen bisher relativ gut vor Infektionen schützen können. Sicher einen wichtigen Beitrag hat die immer offene Zusammenarbeit und das Verständnis aller für die getroffenen Maßnahmen geleistet. Wir mussten deshalb in fast allen Bereichen der KiTas lediglich Stufe 2 der möglichen Maßnahmen umsetzen. Daran müssen wir konsequent weiter arbeiten: Zusammen gegen Corona! Wir bitten Sie deshalb vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung und gerade für die Herbstferien : Vermeiden Sie den Urlaub in Risikogebiete. Auch in unserer Umgebung kann man an der frischen Luft mit der Familie gut etwas unternehmen. Bleiben Sie ansonsten bitte zu Hause und vermeiden Sie größere private Feiern. Halten Sie sich weiter an die bekannten Regeln: AHA+A+L Abstand-Hygiene-Alltagsmaske+App+Lüften und installieren Sie die Corona-Warn-App ! Wenn Sie in den Ferien keinen Bedarf an Kinderbetreuung haben (z.B. nicht berufstätig sind), dann bringen Sie bitte Ihr Kind nicht in die KiTa: Sie entlasten damit die Einrichtungen und es werden Kontakte vermieden. Wenn Sie Krankheitssymptome oder Kontakt mit COVID-19-Infizierten hatten, dann bleiben Sie zu Hause und informieren Sie sofort ihre KiTa. Reden Sie auch mit anderen Familien über die Situation, besonders wenn diese sich mit der Umsetzung der Regeln schwer tun oder diese nicht verstehen können. Was dann das St.-Martin-Fest im November angeht, so kann dies nicht wie gewohnt stattfinden. Wir müssen weiter unsere Teams getrennt und den Abstand halten: Hier müssen die KiTas nun gruppeninterne Lösungen finden. Trotzdem kann man dieses Fest mit Kreativität für die Kinder schön und sicher gestalten. Weitere Infos erhalten Sie dazu in ihrer KiTa. Kommen Sie gerne bei weiteren Fragen auf uns zu: Wir wollen weiter alle zusammen halten und unseren Kindern ein Vorbild sein! Wir wünschen allen gerade in diesen Tagen erholsame Ferien! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung: 26.10.2020 Aushang für KiTas
Über Steinheim Lage und Daten Ortsbild & Zuhause sein Bewohner & Wohnen Versorgung & Öffentliches Leben Bauernhöfe & Landwirtschaft Gewerbe & Arbeiten Grün-, Freiraum & Erholen Mobilität & Unterwegs sein Lage und Daten Memmingen gehört als kreisfreie Stadt zum bayrischen Regierungsbezirk Schwaben. Sie bildet als Oberzentrum neben dem Doppelzentrum Ulm/Neu-Ulm einen der beiden Schwerpunkte in der Region Donau-Iller, welche jeweils hälftig einen baden-württembergischen und einen bayrischen Teil umfasst. Die oberschwäbische Stadt hat derzeit etwa 43.200 Einwohner (31.12. 2017). Unmittelbar westlich schließt das Land Baden-Württemberg an, nach den übrigen Himmelsrichtungen ist Memmingen vom Landkreis Unterallgäu umgeben. Steinheim ist ein Ortsteil der Stadt Memmingen. Es liegt etwa drei Kilometer nördlich vom Stadtzentrum entfernt, eingebettet in die Naturräume der Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft und des Tals der Memminger Ach. Die erste urkundliche Erwähnung Steinheims stammt aus dem Jahr 764, als sich das Dorf im Eigentum des Klosters Ottobeuren befand. Vermutlich bereits 972 war es Pfarrei. Mit dem Kauf durch die Unterhospitalstiftung gelangte es Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der freien Reichsstadt Memmingen. 1525 wurde der Ort von der Reformation erfasst und wurde evangelisch-lutherisch. Im Jahr 1803 erhielt die Gemeinde ihre Selbstständigkeit. Zum Zeitpunkt der Eingemeindung im Juli 1976 hatte Steinheim etwa 1.200 Einwohner – heute leben knapp 3.000 Menschen hier. Der Ort liegt etwa drei Kilometer nördlich vom Memminger Stadtzentrum entfernt, grenzt im Westen an die Gemeinde Buxheim und an die Iller als Grenzfluss zu Baden-Württemberg, im Norden an die Gemeinde Heimertingen sowie im Osten und Süden an die Ortsteile Eisenburg und Amendingen. Ortsbild & Zuhause sein Der Ort hat sich als Haufendorf entlang der heutigen Heimertinger Straße – vormals Landstraße nach Ulm – entwickelt. Die landwirtschaftlichen Hofstellen sind regelmäßig und giebelständig zu dieser Straße hin angelegt, die heute mit ihrem Durchgangsverkehr wesentlich das Ortsbild bestimmt. So fallen einerseits die historischen Bauernhöfe mit markanten Schauseiten und ihren hohen – oft mit Photovoltaik besetzten – Dächern auf, die „Stüble“, die prägenden Scheunen und Schuppen sowie einige besondere Bauwerke wie beispielsweise die St.-Martins-Kirche, das Spritzenhaus, die alte Schmiede, der aufgegebene Gasthof „Zur Krone“ oder der Zehntstadel. Andererseits kennzeichnen den verkehrs- und immissionsbelasteten Ortskern auch aufgegebene landwirtschaftliche Hofstellen, Nutzungs- und Strukturverlust, städtebauliche Brüche und Sanierungsstau, Straßenräume ohne Aufenthaltsqualitäten und eine wenig ausgeprägte Ortsmitte mit nur wenigen öffentlichen Treffpunkten. Einige Hofstellen wurden bereits durch Neubauten wie das Raiffeisenzentrum ersetzt. Die Wohnfunktion hat sich vielfach in die Randbereiche verlagert – Einfamilienhausgebiete mit undefinierten Siedlungsrändern haben sich in die umgebenden Naturräume ausgedehnt. Leere und untergenutzte landwirtschaftliche Hofstellen stehen im Gegensatz zu den wachsenden Wohngebieten am Ortsrand. Typische Allgäuer Hofstelle Kirche St. Martin Moderne Bebauung am Ortsrand Bewohner & Wohnen Der demographische Wandel beeinflusst auch Steinheim. Die Bewohner werden immer älter, gleichzeitig ziehen junge Familien an die Peripherien der Großstädte. Kleine Haushalte treten immer mehr an die Stelle der Großfamilien, zudem entsteht ein Bedarf an neuen Wohn- und Familienformen. Die gebaute Umwelt muss auf diesen Wandel reagieren und kann ihn im positiven Sinne begleiten. Gefragt werden künftig Wohnhäuser sein, die gemischte soziale Strukturen, Gemeinschaft sowie attraktive und bezahlbare Wohnformen befördern. Neues Wohnen in alten Höfen ist eine mögliche Option. Die Lage im Naturraum – im Ländlichen – kann ein Standortvorteil sein. Die Identität des Ortes soll erhalten und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Steinheim und Amendingen stehen in direkter Konkurrenz in ihrer Funktion als Wohnstandorte. Während Amendingen jedoch mit der Kernstadt Memmingen verwachsen ist, ist Steinheim als eigenständiger Ortsteil noch erkennbar. Leerstand mit Potentialen Moderne Reihenhaustypologie Generationenwechsel erfordert neue Angebote Versorgung & Öffentliches Leben Trotz kleinerer Läden und Dienstleister ist die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs im Ort unzureichend, die Steinheimer versorgen sich vorwiegend in den Märkten und Einrichtungen der Gewerbegebiete und der Innenstadt. Nahversorger und weitere Dienstleister würden die Grundversorgung Steinheims stabilisieren und als Treffpunkte die Gemeinschaft beleben. Auch gastronomische Angebote fehlen weitgehend. Steinheim besitzt eine Grundschule mit Turnhalle und einen Kindergarten sowie wenige Spielplätze. Die Angebote der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Infrastruktur müssen überprüft und an den „wachsenden Ort“ angepasst werden. Benötigt werden derzeit insbesondere Kindergartenplätze sowie Angebote für Senioren. Zur Qualität eines Wohnorts gehört auch die nachbarliche Gemeinschaft. Steinheim besitzt eine aktive Kirchgemeinde und eine ausgeprägte Vereinsstruktur. Die Bewohner feiern eine Vielzahl von Festen an verschiedenen Plätzen im Ort, zweimal im Jahr auch auf der Heimertinger Straße. Insgesamt gibt es jedoch zu wenig qualifizierte öffentliche Begegnungsorte. Des Weiteren hat der Einwohnerzuwachs bewirkt, dass eine Identifikation mit dem Ort nicht mehr selbstverständlich ist. Der Umbau des Zehntstadels zum Bürgergemeinschaftshaus ist ein erster Schritt, mit baulichen Mitteln die Gemeinschaft nachhaltig zu befördern. Eine wichtige Rolle kann unter anderem auch dem Ausbau der Freizeit- und Sportanlagen sowie einem Umbau der Kirchenräume von St. Martin und ihrem Umfeld zukommen. Metzgerei sichert den täglichen Bedarf Bäckerei als Treffpunkt im Dorf Vereinsmitteilungen im Schaukasten Bauernhöfe & Landwirtschaft In Steinheim ist seit Jahrhunderten mit Leidenschaft Landwirtschaft betrieben worden. Davon erzählen seine Bewohner, davon zeugen bauliche Struktur und Aussehen des Ortes. Einen Hof wirtschaftlich zu führen ist jedoch zunehmend schwer bis unmöglich geworden. Heute stellt sich auch in diesem Ort die Frage nach der Zukunft der Landwirtschaft und der Weiter- oder eben der Umnutzung der großen, oft historischen und das Ortsbild prägenden Höfe. Landwirtschaft mit Leidenschaft Ortsbildprägende Hofstelle Bewirtschaftete Hofstelle Gewerbe & Arbeiten Südlich von Steinheim befindet sich das Gewerbegebiet Memmingen Nord. Die von der gewerblichen Nutzung ausgehenden Immissionen schränken die mögliche Entwicklung der Wohnbauflächen Steinheims in Richtung Süden ein und begründen wesentlich die Notwendigkeit eines trennenden Grüngürtels. Weitere potenzielle Gewerbeflächen befinden sich westlich Steinheims entlang der Europastraße. Diese greifen in den Naturraum der Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft ein, bieten aber auch Entwicklungsmöglichkeiten. Am südlichen Ortseingang von Steinheim sind die Relius Farbenwerke gelegen. Außerdem befinden sich im Ort – neben dem Betrieb landwirtschaftlicher Höfe im Haupt- und Nebenerwerb – kleinere Handwerksbetriebe und Dienstleister. Umfeld der Firma Relius Wohnen und Arbeiten unter einem Dach Bestehender Gewerbetrieb Grün-, Freiraum & Erholen Der Ort liegt eingebettet in die Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft. Trotz ihrer Prägung durch monofunktional genutzte landwirtschaftliche Flächen und angrenzende Verkehrsadern vermittelt sie eine große Weite und Offenheit. Östlich des Ortes befindet sich die Memminger Ach, die als zentrale Freizeit- und Erholungskomponente der Stadt gilt. Als zusammenhängender Landschaftsraum erstreckt sich der Talraum des Baches entlang des gesamten Stadtgebiets und führt vom Benninger Ried über das Landesgartenschaugelände bis zum Naturraum um Steinheim, welcher der Naherholung dient. Die Wege oder auch die Kneippanlage am Haienbach werden gern genutzt. Die Weite der umgebenden Landschaft wirkt über Ein- und Ausblicke in den Ort hinein. Wo Reste der alten dörflichen Strukturen erhalten sind, vermitteln sie Großzügigkeit. Öffentliche Frei- und Grünraumstrukturen sind kaum ausgebildet, es finden sich jedoch markante große alte Bäume, Bauerngärten und zu blühenden Hochbeeten verwandelte ehemalige Güllegruben. Die Siedlungsränder sind derzeit zumeist unscharf entwickelt. Eine großflächige Ausdehnung Steinheims in die umgebenden Landschaftsräume wird von Seiten der Stadt nicht angestrebt. Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) wird ein durchgängiger Grüngürtel zwischen den Ortsteilen Steinheim und Amendingen sowie zwischen Steinheim und dem Gewerbegebiet Memmingen Nord empfohlen. Erholungsraum entlang der Ach Treffpunkt am Baseballplatz Beliebtes Naherholungsziel Mobilität & Unterwegs sein Die Verkehrsbelastung der Heimertinger Straße ist mit 12.000-13.000 Kfz/24 h derzeit sehr hoch. Die Wohn- und Aufenthaltsqualitäten im Ortszentrum sowie die Gestaltqualität des öffentlichen Raums haben darunter sehr gelitten. Potenziell soll westlich von Steinheim eine Umgehungsstraße gebaut werden. Bereits mittelfristig sollen jedoch Maßnahmen zur verkehrlichen Entlastung geprüft werden und in Folge eine Umgestaltung der Heimertinger Straße erfolgen. Weiterhin bedarf der öffentliche Personennahverkehr einer Stärkung, die Taktfrequenz der Buslinien in die Innenstadt und in die naheliegenden Versorgungszentren ist gering. Rad- und Fußwegeverbindungen existieren, verlaufen jedoch teilweise lückenhaft und nicht barrierefrei, oft auf asphaltierten landwirtschaftlichen Wegen. Einzige Ampelanlage der Heimertinger Straße Handlungsbedarf im ÖPNV Netz Einbindung ins Radwegenetz Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Daniela Streitenberger Stadtplanungsamt Memmingen 08331/850-2551 daniela.streitenberger@ memmingen.de
21.06.2026: „Größer und wahrscheinlich abwechslungsreicher denn je“, so bezeichnete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher die Memminger Kulturnacht bei der Eröffnung im Innenhof des Antonierhauses. Schon allein die Angebote an diesem Ort, deuten das enorme Spektrum des gesamten Abends an: Bilderbuchkino, Livemusik, Wimpelbasteln, klassische Gitarrenmusik und das Herstellen von Kräuterdestillaten. Die Memminger Kulturnacht war wieder einmal ein echtes Erlebnis, dass die Bevölkerung für einen Abend zu einer gut gelaunten, wuseligen, interessierten Gemeinschaft werden lies. Vor allem das Zusammenspiel der städtischen Institutionen und vieler ehrenamtlich betriebenen kleinen Kulturorte, schaffe es, die verschiedensten Kulturschaffenden in ihrer ganzen Bandbreite zu erleben, betonte Kulturamtsleiter Sebastian Huber. Rund 2700 Besucherinnen und Besucher strömten bei hochsommerlichen Temperaturen von einem der 17 Kulturorte zum anderen und ließen sich von der beeindruckenden Vielfalt mitreißen. Ab 16 Uhr wurden Gebäude, Innenhöfe und Plätze in Memmingen zu einem Ort voller Begegnungen, Entdeckungen und gemeinsamer Momente. Was diese Kulturnacht so besonders machte, war die Mischung: Vertraute Orte wie die städtischen Museen konnten neu erlebt werden, während sonst verborgene Plätze ihre Türen öffneten und überraschende Einblicke ermöglichten. Unter anderem der mood club, die Kunstgarage oder das erst kürzlich wieder eröffnete Kino REX Palast waren wahre Magneten. Dabei spannte das Programm einen wunderbaren Bogen von berührender klassischer Musik in St. Josef oder in St. Martin, über kreative Graffiti-Workshops, Mal- und Bastelkurse für Kinder über Kurzfilme und bis hin zu DJ-Sets und den Auftritten verschiedenster Live Bands. Zu später Stunde wechselte der Innenhof des Stadtmuseums von der Party Location zur Public Viewing Arena und so konnten alle Interessierten das 2:1 der deutschen Mannschaft bei der WM verfolgen. Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer sowie ehrenamtlich Engagierten sei dieser Kulturabend nicht zu stemmen, betonte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und bedankte sich sehr herzlich bei allen, die die Kulturnacht in Memmingen wieder möglich gemacht hatten. Zusätzlich dankte Kulturamstleiter Sebastian Huber den Sponsoren der Veranstaltung, der LEW, der Sparkasse Schwaben Bodensee sowie der Goldhofer Stiftung. Größer denn je, vielfältiger denn je – die Memminger Kulturnacht wurde zu einem Traum von einer Sommernacht, der noch lange nachklingen wird.
Erklärung zur Barrierefreiheit Die Stadt Memmingen ist bemüht, die Internetseiten *.tourismus-memmingen.de barrierefrei zugänglich zu machen. Rechtsgrundlage sind das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) in ihrer jeweils gültigen Fassung. Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die Webseite www.tourismus-memmingen sowie für unter dieser Domain veröffentliche Subdomains. Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen der BITV Diese Webseite und ihre Subdomains sind mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) weitgehend vereinbar. Bestehende Mängel Captcha-Abfragen bei Online-Formularen Die Captcha-Abfrage die wir bei Online-Formularen als SPAM-Schutz einsetzen müssen, ist leider nicht barrierefrei. In den Webauftritt zum Download bereitgestellte Dokumente PDF-Dateien und andere zum Download bereitgestellte Dokumente oder Zip-Archive sind meist nicht barrierefrei. Die große Anzahl bereitgestellter Dokumente sind bisher nicht in eine barrierefrei Form übertragen worden. Dokumente, die von Dritten (z.B. anderen Organisationen, Ministerien, und anderen) bereitgestellt werden, liegen zum Großteil nicht barrierefrei vor. Kartografische Darstellungen werden i. d. R. als PDF-Datei bereitgestellt. Kartografie ist dem Wesen nach eine bildliche Darstellung, die den Anforderungen der BITV nicht entsprechen kann. Videos Von der Stadt Memmingen über den städt. YouTube-Kanal memmingen.tv veröffentlichte Videos sind nicht mit Untertiteln versehen. Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit Diese Erklärung wurde am 30.07.2025 erstellt. Grundlage ist eine interne Selbsteinschätzung. Rückmeldung bei Mängeln Bitte senden Sie eine E-Mail an inklusionsfachstelle (at) memmingen.de , wenn Sie Inhalte, die schwer zugänglich sind Inhalte, die die allgemeinen Empfehlungen für Barrierefreiheit verletzen oder nicht BITV-konform sind Inhalte, die inhaltlich unklar sind und anders ausgedrückt oder formuliert werden sollten auf unseren Webseiten finden. Durchsetzungsverfahren Wenn wir Ihre Rückmeldungen nicht zu Ihrer Befriedigung bearbeiten, können Sie sich an die Schlichtungsstelle bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen wenden. Diese Schlichtungsstelle hat die Aufgabe, Streitigkeiten zwischen Menschen mit Behinderungen oder deren Verbänden und öffentlichen Stellen des Bundes außergerichtlich beizulegen. Kontaktdaten der Durchsetzungsstelle Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern Durchsetzungs- und Überwachungsstelle für barrierefreie Informationstechnik St.-Martin-Straße 47 81541 München E-Mail: bitv (at) bayern.de Internet: www.ldbv.bayern.de/digitalisierung/bitv.html
Radfahren & Wandern Lust auf Natur pur? Ob zu Fuß oder auf dem Rad, ob Kurz- oder Langstrecke: Memmingen ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren durchs Allgäu, auch mit Kindern. Weite Wiesen, Weiher, Seen, Flüsse und Wälder warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Werde zum Stern- oder Streckenradler! Allgäu GmbH - Marc Oeder Stadt Memmingen Picture-Factory-adobestock Dominik Berchtold-Stadt Memmingen Fahrradstadt Memmingen Loch im Reifen? Akku leer? – in Memmingen bist du bestens fürs Radeln ausgestattet. mehr erfahren Glückswege Allgäu Radwege Memmingen Fünf individuellen Routen laden ein, Memmingen und Umgebung auf dem Rad zu entdecken. mehr erfahren Allgäu GmbH Illerradweg Der Illerradweg führt auf einer Strecke von ca. 146 km von Ulm nach Oberstdorf. mehr erfahren Allgäu GmbH - Marc Oeder Radrunde Allgäu Die Stadt Memmingen ist an die Radrunde Allgäu, einen 4- Sterne Radfernweg, angebunden. mehr erfahren Unsere Radprofis Radcenter Heiss , Rudolf-Diesel-Straße 18, Tel 08331 9255000 Radl-Stadl CUBE-Store , Unterdorfstraße29-31 Dickenreishausen, Tel 08331 82537 Zweirad Robert Kiefer, Merianstraße 8, Tel 08331 65224 iSi Bike-Serviceshop , Martin-Luther-Platz 9, Tel 08331 9742522 Zweirad Zink , Elisabethenstraße 2, Tel 08331 9608234 Eine kostenlose Self Service Reparaturstation mit Schlauchomat und Pumpe findest du auf dem Platz der Deutschen Einheit, neben den Schließfächern und der Willkommenstafel für unsere Gäste. pikselstock - stock.adobe.com Gemeinsam Rad fahren macht mehr Spaß - unsere Radtreffen Wandern Memmingen ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen durchs Allgäu. Glückswege Allgäu Allgäu GmbH - Marc Oeder Wandertrilogie Allgäu Drei Wanderrouten führen durch die verschiedenen Landschaften des Allgäus und bilden gemeinsam die Wandertrilogie Allgäu. mehr erfahren Glückswege Allgäu Glückswege Allgäu 14 neue Rad- und Wanderwege führen durch das Unterallgäu. Darunter auch der Glückssucherweg in Memmingen. mehr erfahren stock.adobe.com Pilgern Du bist auf dem Bayerisch-Schwäbische Jakobus-Pilgerweg unterwegs? mehr erfahren Unsere Wandervorschläge Weite Wiesen, Weiher, Seen, Flüsse und Wälder laden zu einer entspannten Wanderung ein. Sven Lägler - stock.adobe.com Jakobusweg stock.adobe.com Martinusweg Allgäu GmbH - Marc Oeder Illerwanderung auremar - stock.adobe.com Große Illerabbruch Runde Allgäu GmbH - Marc Oeder Von Memmingen nach Bad Grönenbach
Erklärung zur Barrierefreiheit Die Stadt Memmingen ist bemüht, die Internetseiten *.memmingen.de barrierefrei zugänglich zu machen. Rechtsgrundlage sind das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) in ihrer jeweils gültigen Fassung. Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die Webseite www.memmingen.de sowie für unter dieser Domain veröffentliche Subdomains. Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen der BITV Diese Webseite und ihre Subdomains sind mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) weitgehend vereinbar. Bestehende Mängel Captcha-Abfragen bei Online-Formularen Die Captcha-Abfrage die wir bei Online-Formularen als SPAM-Schutz einsetzen müssen, ist leider nicht barrierefrei. In den Webauftritt zum Download bereitgestellte Dokumente PDF-Dateien und andere zum Download bereitgestellte Dokumente oder Zip-Archive sind meist nicht barrierefrei. Die große Anzahl bereitgestellter Dokumente sind bisher nicht in eine barrierefrei Form übertragen worden. Dokumente, die von Dritten (z.B. anderen Organisationen, Ministerien, und anderen) bereitgestellt werden, liegen zum Großteil nicht barrierefrei vor. Kartografische Darstellungen werden i. d. R. als PDF-Datei bereitgestellt. Kartografie ist dem Wesen nach eine bildliche Darstellung, die den Anforderungen der BITV nicht entsprechen kann. Videos Von der Stadt Memmingen über den städt. YouTube-Kanal memmingen.tv veröffentlichte Videos sind nicht mit Untertiteln versehen. Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit Diese Erklärung wurde am 20.10.2022 erstellt. Grundlage ist eine interne Selbsteinschätzung. Rückmeldung bei Mängeln Bitte senden Sie eine E-Mail an inklusionsfachstelle (at) memmingen.de , wenn Sie Inhalte, die schwer zugänglich sind Inhalte, die die allgemeinen Empfehlungen für Barrierefreiheit verletzen oder nicht BITV-konform sind Inhalte, die inhaltlich unklar sind und anders ausgedrückt oder formuliert werden sollten auf unseren Webseiten finden. Durchsetzungsverfahren Wenn wir Ihre Rückmeldungen nicht zu Ihrer Befriedigung bearbeiten, können Sie sich an die Schlichtungsstelle bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen wenden. Diese Schlichtungsstelle hat die Aufgabe, Streitigkeiten zwischen Menschen mit Behinderungen oder deren Verbänden und öffentlichen Stellen des Bundes außergerichtlich beizulegen. Kontaktdaten der Durchsetzungsstelle Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern Durchsetzungs- und Überwachungsstelle für barrierefreie Informationstechnik St.-Martin-Straße 47 81541 München E-Mail: bitv (at) bayern.de Internet: www.ldbv.bayern.de/digitalisierung/bitv.html
Lage und Daten Memmingen gehört als kreisfreie Stadt zum bayrischen Regierungsbezirk Schwaben. Sie bildet als Oberzentrum neben dem Doppelzentrum Ulm/Neu-Ulm einen der beiden Schwerpunkte in der Region Donau-Iller, welche jeweils hälftig einen baden-württembergischen und einen bayrischen Teil umfasst. Die oberschwäbische Stadt hat derzeit etwa 43.200 Einwohner (31.12. 2017). Unmittelbar westlich schließt das Land Baden-Württemberg an, nach den übrigen Himmelsrichtungen ist Memmingen vom Landkreis Unterallgäu umgeben. Steinheim ist ein Ortsteil der Stadt Memmingen. Es liegt etwa drei Kilometer nördlich vom Stadtzentrum entfernt, eingebettet in die Naturräume der Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft und des Tals der Memminger Ach. Die erste urkundliche Erwähnung Steinheims stammt aus dem Jahr 764, als sich das Dorf im Eigentum des Klosters Ottobeuren befand. Vermutlich bereits 972 war es Pfarrei. Mit dem Kauf durch die Unterhospitalstiftung gelangte es Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der freien Reichsstadt Memmingen. 1525 wurde der Ort von der Reformation erfasst und wurde evangelisch-lutherisch. Im Jahr 1803 erhielt die Gemeinde ihre Selbstständigkeit. Zum Zeitpunkt der Eingemeindung im Juli 1976 hatte Steinheim etwa 1.200 Einwohner – heute leben 3.239 (Stand 31.12.2025) Menschen hier. Der Ort liegt etwa drei Kilometer nördlich vom Memminger Stadtzentrum entfernt, grenzt im Westen an die Gemeinde Buxheim und an die Iller als Grenzfluss zu Baden-Württemberg, im Norden an die Gemeinde Heimertingen sowie im Osten und Süden an die Ortsteile Eisenburg und Amendingen. Ortsbild & Zuhause sein Der Ort hat sich als Haufendorf entlang der heutigen Heimertinger Straße – vormals Landstraße nach Ulm – entwickelt. Die landwirtschaftlichen Hofstellen sind regelmäßig und giebelständig zu dieser Straße hin angelegt, die heute mit ihrem Durchgangsverkehr wesentlich das Ortsbild bestimmt. So fallen einerseits die historischen Bauernhöfe mit markanten Schauseiten und ihren hohen – oft mit Photovoltaik besetzten – Dächern auf, die „Stüble“, die prägenden Scheunen und Schuppen sowie einige besondere Bauwerke wie beispielsweise die St.-Martins-Kirche, das Spritzenhaus, die alte Schmiede, der aufgegebene Gasthof „Zur Krone“ oder der Zehntstadel. Andererseits kennzeichnen den verkehrs- und immissionsbelasteten Ortskern auch aufgegebene landwirtschaftliche Hofstellen, Nutzungs- und Strukturverlust, städtebauliche Brüche und Sanierungsstau, Straßenräume ohne Aufenthaltsqualitäten und eine wenig ausgeprägte Ortsmitte mit nur wenigen öffentlichen Treffpunkten. Einige Hofstellen wurden bereits durch Neubauten wie das Raiffeisenzentrum ersetzt. Die Wohnfunktion hat sich vielfach in die Randbereiche verlagert – Einfamilienhausgebiete mit undefinierten Siedlungsrändern haben sich in die umgebenden Naturräume ausgedehnt. Leere und untergenutzte landwirtschaftliche Hofstellen stehen im Gegensatz zu den wachsenden Wohngebieten am Ortsrand. Typische allgäuer Hofstelle Kirche St. Martin Moderne Bebauung am Ortsrand Bewohner & Wohnen Der demographische Wandel beeinflusst auch Steinheim. Die Bewohner werden immer älter, gleichzeitig ziehen junge Familien an die Peripherien der Großstädte. Kleine Haushalte treten immer mehr an die Stelle der Großfamilien, zudem entsteht ein Bedarf an neuen Wohn- und Familienformen. Die gebaute Umwelt muss auf diesen Wandel reagieren und kann ihn im positiven Sinne begleiten. Gefragt werden künftig Wohnhäuser sein, die gemischte soziale Strukturen, Gemeinschaft sowie attraktive und bezahlbare Wohnformen befördern. Neues Wohnen in alten Höfen ist eine mögliche Option. Die Lage im Naturraum – im Ländlichen – kann ein Standortvorteil sein. Die Identität des Ortes soll erhalten und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Steinheim und Amendingen stehen in direkter Konkurrenz in ihrer Funktion als Wohnstandorte. Während Amendingen jedoch mit der Kernstadt Memmingen verwachsen ist, ist Steinheim als eigenständiger Ortsteil noch erkennbar. Leerstand mit Potentialen Moderne Reihenhaustypologie Generationenwechsel erfordert neue Angebote Versorgung & Öffentliches Leben Trotz kleinerer Läden und Dienstleister ist die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs im Ort unzureichend, die Steinheimer versorgen sich vorwiegend in den Märkten und Einrichtungen der Gewerbegebiete und der Innenstadt. Nahversorger und weitere Dienstleister würden die Grundversorgung Steinheims stabilisieren und als Treffpunkte die Gemeinschaft beleben. Auch gastronomische Angebote fehlen weitgehend. Steinheim besitzt eine Grundschule mit Turnhalle und einen Kindergarten sowie wenige Spielplätze. Die Angebote der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Infrastruktur müssen überprüft und an den „wachsenden Ort“ angepasst werden. Benötigt werden derzeit insbesondere Kindergartenplätze sowie Angebote für Senioren. Zur Qualität eines Wohnorts gehört auch die nachbarliche Gemeinschaft. Steinheim besitzt eine aktive Kirchgemeinde und eine ausgeprägte Vereinsstruktur. Die Bewohner feiern eine Vielzahl von Festen an verschiedenen Plätzen im Ort, zweimal im Jahr auch auf der Heimertinger Straße. Insgesamt gibt es jedoch zu wenig qualifizierte öffentliche Begegnungsorte. Des Weiteren hat der Einwohnerzuwachs bewirkt, dass eine Identifikation mit dem Ort nicht mehr selbstverständlich ist. Der Umbau des Zehntstadels zum Bürgergemeinschaftshaus ist ein erster Schritt, mit baulichen Mitteln die Gemeinschaft nachhaltig zu befördern. Eine wichtige Rolle kann unter anderem auch dem Ausbau der Freizeit- und Sportanlagen sowie einem Umbau der Kirchenräume von St. Martin und ihrem Umfeld zukommen. Bäckerei als Treffpunkt im Dorf Vereinsmitteilungen im Schaukasten Bauernhöfe & Landwirtschaft In Steinheim ist seit Jahrhunderten mit Leidenschaft Landwirtschaft betrieben worden. Davon erzählen seine Bewohner, davon zeugen bauliche Struktur und Aussehen des Ortes. Einen Hof wirtschaftlich zu führen ist jedoch zunehmend schwer bis unmöglich geworden. Heute stellt sich auch in diesem Ort die Frage nach der Zukunft der Landwirtschaft und der Weiter- oder eben der Umnutzung der großen, oft historischen und das Ortsbild prägenden Höfe. Landwirtschaft mit Leidenschaft Ortsbildprägende Hofstelle Bewirtschaftete Hofstelle Gewerbe & Arbeiten (Kopie 1) Südlich von Steinheim befindet sich das Gewerbegebiet Memmingen Nord. Die von der gewerblichen Nutzung ausgehenden Immissionen schränken die mögliche Entwicklung der Wohnbauflächen Steinheims in Richtung Süden ein und begründen wesentlich die Notwendigkeit eines trennenden Grüngürtels. Weitere potenzielle Gewerbeflächen befinden sich westlich Steinheims entlang der Europastraße. Diese greifen in den Naturraum der Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft ein, bieten aber auch Entwicklungsmöglichkeiten. Am südlichen Ortseingang von Steinheim sind die Relius Farbenwerke gelegen. Außerdem befinden sich im Ort – neben dem Betrieb landwirtschaftlicher Höfe im Haupt- und Nebenerwerb – kleinere Handwerksbetriebe und Dienstleister. Umfeld der Firma Relius Wohnen und Arbeiten unter einem Dach Bestehender Gewerbetrieb Grün-, Freiraum & Erholen Der Ort liegt eingebettet in die Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft. Trotz ihrer Prägung durch monofunktional genutzte landwirtschaftliche Flächen und angrenzende Verkehrsadern vermittelt sie eine große Weite und Offenheit. Östlich des Ortes befindet sich die Memminger Ach, die als zentrale Freizeit- und Erholungskomponente der Stadt gilt. Als zusammenhängender Landschaftsraum erstreckt sich der Talraum des Baches entlang des gesamten Stadtgebiets und führt vom Benninger Ried über das Landesgartenschaugelände bis zum Naturraum um Steinheim, welcher der Naherholung dient. Die Wege oder auch die Kneippanlage am Haienbach werden gern genutzt. Die Weite der umgebenden Landschaft wirkt über Ein- und Ausblicke in den Ort hinein. Wo Reste der alten dörflichen Strukturen erhalten sind, vermitteln sie Großzügigkeit. Öffentliche Frei- und Grünraumstrukturen sind kaum ausgebildet, es finden sich jedoch markante große alte Bäume, Bauerngärten und zu blühenden Hochbeeten verwandelte ehemalige Güllegruben. Die Siedlungsränder sind derzeit zumeist unscharf entwickelt. Eine großflächige Ausdehnung Steinheims in die umgebenden Landschaftsräume wird von Seiten der Stadt nicht angestrebt. Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) wird ein durchgängiger Grüngürtel zwischen den Ortsteilen Steinheim und Amendingen sowie zwischen Steinheim und dem Gewerbegebiet Memmingen Nord empfohlen. Erholungsraum entlang der Ach Treffpunkt am Baseballplatz Beliebtes Naherholungsziel Mobilität & Unterwegs sein Die Verkehrsbelastung der Heimertinger Straße ist mit 12.000-13.000 Kfz/24 h derzeit sehr hoch. Die Wohn- und Aufenthaltsqualitäten im Ortszentrum sowie die Gestaltqualität des öffentlichen Raums haben darunter sehr gelitten. Potenziell soll westlich von Steinheim eine Umgehungsstraße gebaut werden. Bereits mittelfristig sollen jedoch Maßnahmen zur verkehrlichen Entlastung geprüft werden und in Folge eine Umgestaltung der Heimertinger Straße erfolgen. Weiterhin bedarf der öffentliche Personennahverkehr einer Stärkung, die Taktfrequenz der Buslinien in die Innenstadt und in die naheliegenden Versorgungszentren ist gering. Rad- und Fußwegeverbindungen existieren, verlaufen jedoch teilweise lückenhaft und nicht barrierefrei, oft auf asphaltierten landwirtschaftlichen Wegen. Einzige Ampelanlage der Heimertinger Straße Handlungsbedarf im ÖPNV Netz Einbindung ins Radwegenetz Gewerbe & Arbeiten Südlich von Steinheim befindet sich das Gewerbegebiet Memmingen Nord. Die von der gewerblichen Nutzung ausgehenden Immissionen schränken die mögliche Entwicklung der Wohnbauflächen Steinheims in Richtung Süden ein und begründen wesentlich die Notwendigkeit eines trennenden Grüngürtels. Weitere potenzielle Gewerbeflächen befinden sich westlich Steinheims entlang der Europastraße. Diese greifen in den Naturraum der Steinheimer Feld- und Terrassenlandschaft ein, bieten aber auch Entwicklungsmöglichkeiten. Am südlichen Ortseingang von Steinheim sind die Relius Farbenwerke gelegen. Außerdem befinden sich im Ort – neben dem Betrieb landwirtschaftlicher Höfe im Haupt- und Nebenerwerb – kleinere Handwerksbetriebe und Dienstleister. Umfeld der Firma Relius Wohnen und Arbeiten unter einem Dach Bestehender Gewerbetrieb Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Daniela Streitenberger Stadtplanungsamt Memmingen 08331/850-2551 daniela.streitenberger@ memmingen.de
Stadt der Freiheitsrechte Informieren Memminger Freiheitspreis Reiner Kunze 2009 Reiner Kunze Juergen Bauer/Hanns-Seidel-Stiftung Den zweiten „Memminger Freiheitspreis 1525“ erhielt der deutsche Schriftsteller Dr. phil. h.c. Reiner Kunze. Seine Prosa und Lyrik sind ein Bekenntnis zu einem Leben in Freiheit, zu Menschenrechten und zum Recht eines jeden Menschen auf Entfaltung. Dabei berühren seine Sprachbilder durch Klarheit und Einfachheit. „Unüberhörbar leise“ hat ein Kritiker Kunzes Sprache einmal beschrieben. Reiner Kunze zeichnet sich auch durch einen scharfsinnigen wie sensiblen Umgang mit der deutsch-deutschen Vergangenheit aus. Kurz, knapp und prägnant brachte Reiner Kunze die gesellschaftlichen Zustände und Gegebenheiten der früheren DDR auf den Punkt. Dabei scheute er keine Kritik und blieb seinem Anspruch an die Freiheit im Sinne der Menschenrechte treu. Kunze wurde 1933 in Oelsnitz/Erzgebirge geboren. Sein Vater war Steinkohlenbergmann, was den Sohn in vielerlei Hinsicht prägte. Reiner Kunze studierte an der Universität Leipzig Philosophie und Journalistik und blieb zunächst dort vier Jahre wissenschaftlicher Assistent. 1959 brach er aus politischen Gründen die Universitätslaufbahn ab und arbeitete u.a. als Hilfsschlosser im Schwermaschinenbau. Seit 1962 ist Reiner Kunze freiberuflicher Schriftsteller und Übersetzer. Er stand unter der Beobachtung des Ministeriums für Staatssicherheit. 1990 gab er eine Dokumentation heraus unter dem Titel „Deckname Lyrik“ nach der Bezeichnung der Akte, die die Stasi über ihn angelegt hatte. 1976 wurde Reiner Kunze aus dem Schriftstellerverband der DDR 1976 ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleichkam. Nach Androhung einer hohen Haftstrafe wurde ihm und seiner Familie die Ausreise gestattet: Der Staatsspitze war nicht an einem Prozess gelegen, der dem Ansehen der DDR hätte schaden können. Er lebt in Obernzell-Erlau bei Passau. Im Jahr 1993 wurde Reiner Kunze mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, u. a. den Georg Büchner-Preis, den Friedrich Hölderlin Preis, den österreichischen Georg Trakl-Preis und den slowakischen Ján Smrek-Preis. Seine Lyrik und Prosa wurden in dreißig Sprachen übersetzt. Bei der Preisverleihung des „Memminger Freiheitspreis 1525“ am 20. März 2009 zeigte sich Reiner Kunzes außerordentlicher Ruf. Der damalige Bundespräsident Horst Köhler selbst hielt die Laudatio in der St. Martins-Kirche und trug sich in das Goldene Buch der Stadt Memmingen ein. Zahlreiche Ehrengäste und Würdenträger aus Politik und Gesellschaft sowie etliche Gruppen und Vereine aus dem Memminger Stadtleben trugen zum Gelingen der hohen Festlichkeiten bei, unter anderem mit einer szenischen Darstellung der bäuerlichen Forderungen in den „Zwölf Artikeln“. Auch bei dieser zweiten Preisverleihung zeigte sich, dass der „Memminger Freiheitspreis 1525“, maßgeblich mitgestiftet von Fritz Brey, aus dem Herzen der Stadtgesellschaft verliehen wird. Rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger wohnten der Preisverleihung durch Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und dem Besuch des Preisträgers Reiner Kunze sowie dem Präsidentenpaar Dr. Horst Köhler und Eva-Luise Köhler bei.
12.02.2022: Im Seniorenzentrum Bürgerstift wird in den kommenden Monaten ein spannendes neues Projekt gestartet: Eine Kindergartengruppe zieht in die Alten- und Pflegeeinrichtung an der Frauenkirche ein. Die neue Gruppe ist eine Außenstelle des Stadtweiherkindergartens und wird pädagogisch einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Jung und Alt setzen. „Mit dem Kindergarten im Bürgerstift kommen die Generationen näher zusammen. Ich freue mich über die Planung und bin gespannt, was daraus alles wachsen wird“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Die Idee dazu kam im Team des Bürgerstifts auf. „Bei Besuchen von Kindern in unserem Haus haben wir immer wieder festgestellt, wie positiv unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf die Kleinen reagieren. Kinder zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Martin Mayer, Leiter des Bürgerstifts. Beim Amt für Kindertageseinrichtungen wurde der Vorschlag interessiert aufgenommen und weiterentwickelt. Das pädagogische Konzept sieht Ziele vor wie „Toleranz und Rücksichtnahme gewinnen“, „Kulturgut erhalten und weitergeben“, „Sensibilität füreinander fördern und Berührungsängste abbauen“ oder „das Gefühl erhalten, für jemand wichtig zu sein.“ Möglich ist Vieles, wie gemeinsam gärtnern, singen oder backen. „Dabei achten wir schon bei den Rahmenbedingungen darauf, dass das Projekt gute Voraussetzungen hat und mögliche Schwierigkeiten vermieden werden: Beginnend von einem eigenen Eingang für die Kindergartengruppe bis zur Belegung der Gruppe vor allem mit etwas älteren Kindergartenkindern“, betont Bernhard Hölzle, Leiter des Amts für Kindertageseinrichtungen. Bei pandemiebedingt erhöhten Infekti¬onsschutzregeln kann die Kindergartengruppe auch komplett separat und für Jung und Alt sicher betrieben werden. „Hier bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Hausleitung und der Bewohnervertretung des Bürgerstiftes: Wir sind froh, dass wir von dort so aktiv unterstützt und eingeladen wurden, dieses Projekt gemeinsam anzugehen“, erklärt Hölzle. Für die Beschäftigten des Bürgerstifts bietet sich die Chance, das eigene Kind direkt an der Arbeitsstelle betreut zu wissen. Dies könnte sich zu einem wichtigen Plus für das Bürgerstift entwickeln, wenn dringend gesuchtes Pflegepersonal die möglichen Einrichtungen bei der Wahl der geeigneten Arbeitsstelle miteinander vergleicht. Die Kindergartengruppe wird in Räumlichkeiten im Untergeschoss des Bürgerstifts ziehen, die bislang für einen Gymnastikraum gedient haben und nur wenig genutzt wurden. 104m² stehen dort für einen Gruppenraum und einen Nebenraum zur Verfügung. Die neue Gruppe bietet bis zu 15 Kindern Platz. Damit kommt die Einrichtung der neuen Gruppe dem aktuell bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder entgegen und bietet Eltern eine neue Möglichkeit, einen Kindergartenplatz für ihre Kind zu erhalten. Die neue Kindergartengruppe im Bürgerstift (Gebäude Nord) mit dem Konzept „Mehrere Generationen unter einem Dach“ soll im Frühjahr/Frühsommer 2022 starten. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 15 Uhr. Interessierte Familien können sich an das Amt für Kindertageseinrichtungen unter kita(at)memmingen.de wenden. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen