13.08.2026: Seit 1975 verleiht die Stadt Memmingen einmal jährlich den Fassadenpreis für herausragende Gebäude- und Fassadensanierungen. Auch in diesem Jahr sollen diejenigen mit einem dotierten Preis geehrt werden, die sich um die Gestaltung und Verbesserung des Ortsbildes besonders verdient machen. Das Erscheinungsbild der Stadt Memmingen ist von unterschiedlichsten zeitlichen und gestalterischen Einflüssen geprägt. Neben unserer denkmalgeschützten Altstadt prägen auch Stadterweiterungen der Neuzeit unser Stadtbild und somit unsere Identität. Fassaden sind dabei das Gesicht eines Hauses und verraten viel über die Geschichte, Entwicklung und Entstehung verschiedener Stadträume. In Memmingen trifft regelmäßig Historie auf Moderne und lässt uns an der jeweiligen gestalterischen Haltung einer Epoche oder architektonischen Stilrichtung teilhaben. Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Fassaden sowie die dem Stadtbild entsprechenden Ergänzungen in qualitätvoller Art und Weise sollen durch den Fassadenpreis der Stadt Vorbild für folgende Maßnahmen sein. Teilnahmeberechtigt sind private Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden im gesamten Stadtgebiet Memmingen, deren Fassaden im jeweiligen Wettbewerbsjahr des Fassadenpreises neu errichtet oder saniert wurden. Maßgeblich ist das Jahr der Fertigstellung der Fassade. Die Bewerbung senden Sie bitten an stadtplanung@memmingen.de . Diese sollte zusammengefasst enthalten: - Betreff „Fassadenpreis/Straße und Hausnummer“ - Bewerbungsschreiben (kurze zusammenfassende Maßnahmenbeschreibung: Baujahr des Gebäudes, Beschreibung der Sanierung, Fotos vor und nach der Sanierung, Name und Anschrift Eigentümerin / Eigentümer, Planerin / Planer). Bewerbungsschluss für die Nominierung des Fassadenpreises 2026 ist der 30.11.2026. Die Verleihung des Fassadenpreises 2026 erfolgt auf Empfehlung einer Jury dann im Rahmen einer öffentlichen Sitzung im ersten Quartal 2027.
11.08.2026: Eine Woche lang wurden Kinder und Jugendliche zu Geschichtenerzählerinnen und -erzählern: Im Ferienprojekt „Ba Ba Rock – Fantasiereisen durch das barocke Memmingen“ setzten sie sich kreativ mit der Geschichte und dem kulturellen Erbe Memmingens auseinander. Zum Abschluss der Projektwoche präsentierten die jungen Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler im Innenhof des Stadtmuseums ihre selbst entwickelten Geschichten und Audioguide-Beiträge und nahmen die Gäste anschließend mit auf Fantasiereisen durch die Memminger Altstadt. Bei sommerlichem Wetter fand die Abschlussveranstaltung in entspannter und familiärer Atmosphäre im Innenhof des Stadtmuseums Memmingen statt. Auch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher nahm sich gemeinsam mit seinen Kindern die Zeit, die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begrüßen und sich ein Bild von den Ergebnissen der Projektwoche zu machen. Im Mittelpunkt des Ferienprojekts stand die aktive Auseinandersetzung mit dem barocken Memmingen. Die Kinder und Jugendlichen entwickelten eigene Geschichten, erarbeiteten Texte und beschäftigten sich intensiv mit Sprache, Stimme und Ausdruck. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die professionelle Umsetzung der entstandenen Beiträge: Die jungen Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler konnten ihre Texte im Tonstudio als Audiobeiträge aufnehmen und so Geschichte auf ihre ganz eigene Art hör- und erlebbar machen. Unter der Projektleitung von Thieß Neubert entstand innerhalb einer Woche ein vielseitiges und außergewöhnliches Kulturerlebnis. Unterstützt wurde das Projekt von Ricarda Welz, die gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen insbesondere an Sprache, Präsenz und Ausdruck arbeitete. So wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur mit historischen Inhalten vertraut gemacht, sondern erhielten zugleich die Möglichkeit, selbst kreativ tätig zu werden, eigene Ideen einzubringen und Geschichte aus ihrer Perspektive zu erzählen. „Ba Ba Rock“ verbindet damit historische Bildung und kreative Kulturvermittlung auf besondere Weise. Statt Geschichte lediglich zu hören oder zu lesen, wurden die Kinder selbst zu Vermittlerinnen und Vermittlern. Sie entwickelten eigene Zugänge zur Vergangenheit, verliehen historischen Themen ihre persönliche Fantasie und Stimme und machten das barocke Memmingen für andere erlebbar. Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Kinder und Jugendlichen zunächst ihre selbst entwickelten Geschichten und Audioguide-Beiträge. Anschließend ging es gemeinsam in die Memminger Altstadt. Dort führten die jungen Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler die Gäste zu ausgewählten Orten und ließen sie an ihren ganz persönlichen „Fantasiereisen durch das barocke Memmingen“ teilhaben. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team des Stadtmuseums Memmingen und der Stadt Memmingen für die engagierte und erfolgreiche Zusammenarbeit. Hervorzuheben sind insbesondere Museumsleiterin Regina Gropper, der Integrationsbeauftragte der Stadt Memmingen, Lukas Krupinski, sowie Kirstin Köllner, Sabine Rogg und Ricarda Welz, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Ermöglicht wurde das Ferienprojekt durch die Unterstützung der Anton & Petra Ehrmann-Stiftung sowie des Rotary Club Kempten-Residenz, der das Projekt mit seinem Jugendförderpreis unterstützte. Durch diese Förderung konnte den Kindern und Jugendlichen eine besondere Woche voller Kreativität, Geschichte und kultureller Teilhabe ermöglicht werden. Der Abschluss von „Ba Ba Rock“ zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Geschichte werden kann, wenn junge Menschen selbst zu ihrer Vermittlung beitragen: mit eigenen Ideen, eigenen Geschichten und vor allem mit ihrer eigenen Stimme.
Schnäppchenjäger aufgepasst! Bereits im 6. Jahr, findet der „Eisenburger Garagenflohmarkt“ statt. Zwischen 10 und 15 Uhr bieten private Stände, in Garagen, Höfen und Gärten ihre „Schätze“ an. An der Kapelle kümmern sich der KITA-Elternbeirat, die Jungendfeuerwehr und der Schützenverein um das leibliche Wohl. Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt.
Familien-Flohmarkt im Außenbereich des Süddeutschen Kinderhospiz-Zentrums, Gerberstraße 5b, 87730 Bad Grönenbach. Anmeldungen für Flohmarktstände unter Tel.: 08334-99993-12 oder per Mail an presse@kinderhospiz-nikolaus.de.
Infoabend im Kinderhospiz für interessierte Pflegekräfte. Dieser soll Einblicke in den Pflegealltag eines Kinderhospizes und Raum für Fragen geben. Um vorherige Anmeldung per Mail an haus@kinderhospiz-nikolaus.de oder telefonisch unter 08334/9891110 wird gebeten.
Eine musikalische Zeitreise empfohlen für Kinder von 5 bis 12 Jahren, Dauer: ca. 50 Minuten ohne Pause. Andreas Haas als musizierender Erzähler und Darsteller sowie das Kammerensemble des Freien Landestheaters Bayern gestalten diese halb szenische Musikgeschichte. Melodien von Bach, Mozart und Beethoven sowie mittelalterliche Spielmannstänze.
mit Benedikt Bonelli (Kempten, St. Lorenz), Dauer: 40 Minuten
Andreas Kammenos (Blockflöte und Moderation), Carina Mattes, (Cembalo), Aris Kammenos (Barockcello)
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-Moll (ca. 80 Min.), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ltg.: Vladimir Jurowski