Städtische Gebäude unter Denkmalschutz Aus reichsstädtischen Zeiten haben sich in Memmingen zahlreiche Gebäude erhalten, vor allem Gebäude der Kaufleute und Handwerker, aber selbstverständlich auch öffentliche Häuser, darunter Verwaltungs- und Repräsentationsbauten (Rathaus, Steuerhaus, Kanzlei) , Versammlungsstätten (Kirchen, Zunfthäuser) und Gebäude der wirtschaftlichen Infrastruktur (Salzstadel). Die folgenden Seiten widmen sich den Denkmälern, die im Eigentum der (Reichs-)Stadt standen und stehen. Points of Interest Rathaus Steuerhaus Großzunft Rathaus Renaissancebau von 1589, Fassadengestaltung von 1764/65, Innenräume teilweise neubarock gestaltet Steuerhaus im Kern spätmittelalterliches Kaufhaus, 1708 aufgestockt, 1908 mit neubarocker Fassadenmalerei verziert Großzunft 1714 errichtetes Versammlungshaus der in der Gesellschaft zum goldenen Löwen vereinigten Kaufleute und führenden Persönlichkeiten bzw. des Patriziats der Reichsstadt, im 19. Jahrhundert zeitweilig Sitz des Amtsgerichts, seit Beginn des 20. Jahrhunderts Verwaltungsgebäude der Stadt, zeilweilig auch Sitz des städtischen Museums (bis 1936) Stadtmauer Städtische Gebäude
29.07.2025: Liebe KiTa-Fachkräfte, wir freuen uns, dass unser nächster Kurs der Weiterbildung Systemische Pädagogik im Herbst 2025 startet. Die Weiterbildung ist gedacht für Leitungen, stellvertretende Leitungen und Fachkräfte im Kita-Bereich. Diese Weiterbildung ist offen für Mitarbeitende aller KiTa-Träger. Die Teilnahme ist kostenpflichtig, wobei wir die Teilnahme unserer mm-KiTa-Mitarbeitenden über das KiTa-Amt bezuschussen (siehe Ausschreibung). Die Weiterbildungstage können bei einer Weiterbildung zur Systemischen Beratung angerechnet werden Melden Sie sich gerne verbindlich an bei thomas.geyer@memmingen.de . Wir brauchen mindestens 12 Teilnehmende, damit die Weiterbildung zustande kommt. Die Weiterbildung umfasste 9 Tage mit je 8 UE, die wir auf 8 Tage etwas komprimiert haben. Die Termindaten finden Sie in der Anlage. Unser Kooperationspartner ist, wie schon seit ca. 10 Jahren das KIM-Institut in Gauting mit Christiane Bauer als Leitung und Haupt-Referentin. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit uns zusammen auf diesen spannenden Weg der systemischen Pädagogik machen! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
Stadt der Freiheitsrechte Informieren Memminger Freiheitspreis Dr. Gyula Horn 2005 Gyula Horn א (Aleph) Erster Preisträger des Memminger Freiheitspreises ist Dr. Gyula Horn. Er war Außenminister der Volksrepublik Ungarn und späterer Ministerpräsident der Republik Ungarn. Gyula Horn hat sich bei der Öffnung des Grenzzauns zwischen Österreich und Ungarn im Sommer 1989 um die Wahrung universeller Freiheitsrechte verdient gemacht. Mutig war seine Entscheidung zu Gunsten eines legalen Transits ostdeutscher Flüchtlinge durch Ungarn. Sein beispielhafter Einsatz für den internationalen Dialog und die allgemeine Gültigkeit von Freiheit und Humanität hat dem Geschichtsverlauf der Jahre nach 1989 einen entscheidenden Anstoß gegeben und stand am Beginn des deutschen und schließlich europäischen Einigungsprozesses. Menschenrechte seien wichtiger als selbst die vertraglich abgesicherte Solidarität mit dem Warschauer-Pakt-Partner DDR, begründete Horn die Ausreise der Flüchtlinge, die der Auftakt der politischen Wende im Osten Europas wurde. Legendär ist sein persönlicher Einsatz, als er am 27. Juni 1989 mit seinem österreichischen Außenministerkollegen ein symbolisches Stück Grenzzaun zwischen Ungarn und Österreich durchtrennte. „Eine visionäre Kraft des außenpolitischen Denkens und Mut“ bescheinigte Außenminister Hans-Dietrich Genscher seinem ungarischen Amtskollegen im Januar 1990. Gyula Horn wurde am 5. Juli 1932 in Budapest geboren. Der Vater, deutschstämmiger Arbeiter und Kommunist, war während des zweiten Weltkrieges im Untergrund aktiv, bis er 1944 von der Gestapo ermordet wurde. Gyula Horn wurde nach Verdiensten im kommunistischen Jugendverband die höhere Schulbildung ermöglicht und schließlich das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Rostow am Don. Seit 1953 war er Mitglied der kommunistischen sozialistischen Arbeiterpartei Ungarns und arbeitete in verschiedenen Staatsministerien. Immer setzte er sich für eine Liberalisierung Ungarns ein. Seine Arbeit im Außenministerium zeichnete sich durch Klarheit und internationale Offenheit aus. Die Öffnung der ungarischen Grenze zu Österreich in der Nacht zum 11.9.1989 ermöglichte schließlich die Flucht Tausender DDR-Bürger in den Westen. Hier fiel Gyula Horn eine historische Rolle zu, die er kraftvoll ausübte. Bei den ersten freien Wahlen Ungarns im April 1990 verlor Horns reformsozialistische Partei zwar die Regierungsgewalt an eine bürgerliche Koalition. Aber 1994 übernahmen die Sozialisten unter seiner Führung die Regierungsverantwortung mit einer absoluten Stimmenmehrheit. Gyula Horn wurde Ministerpräsident von Ungarn. Horn betrieb eine strenge Sparpolitik, die ihm während seiner Regierungszeit auch Kritik aus den eigenen Reihen einbrachte. Sehr erfolgreich setzte er jedoch eine Politik der Westintegration in Gang: Im Juli 1997 wurde Ungarn in die NATO aufgenommen, am 13. April 2003 sprachen sich schließlich 83% der Ungarn für eine Betritt ihres Landes zur EU aus. Bereits im Mai 1998 hatte Horn die Wiederwahl mit seiner Sozialistischen Partei verfehlt. Nach der Ablösung als Regierungschef zog er sich auch aus dem Parteivorstand zurück. Gyula Horn starb am 19. Juni 2013 in seiner Geburtsstadt Budapest.
27.01.2020: Eltern, deren Kinder im KiTa-Jahr 2020/21 (01.09.2020 – 31.08.2021) eine KiTa (Krippe, Kindergarten, Hort) der Stadt oder Unterhospitalstiftung Memmingen besuchen sollen, können Ihre Kinder ab 7. Januar in der Einrichtung ihrer Wahl anmelden. Bitte beachten Sie auch unsere Anmeldeverfahren und -fristen für Krippe/Kindergarten, Schulkindergarten (SKG) und Schulkinder (Hort) in den Anlagen. Die Eltern werden gebeten in den jeweiligen Einrichtungen persönlich anzumelden. In den Schulkindergärten ist eine Anmeldung nur vormittags nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Weiter haben mehrere KiTas einen Tag der offenen Tür am 24. Januar 2020 von 14 bis 16.30 Uhr : KiTa Amendingen Fröbel-Kindergarten Heinrich-Galm-Kindergarten KiTa Im Mitteresch Kindergarten Stadtweiherstraße Kindergarten Steinheim KiTa Wartburgweg KiTa Westermannstraße Schulkindergarten Am Kempter Tor aktualisiert 13.03.2020: Platzvergabe KiGa und Krippe
20.04.2026: An der Ach in Steinheim kann man nicht nur gut radeln und joggen, man kann mittlerweile auch Wasserbüffel beobachten. Es sind die Tiere des Steinheimer Ehepaars Lea und Robin Robrook, die bereits im zweiten Jahr helfen, fast zehn Hektar Ausgleichsflächen der Stadt Memmingen instand zu halten. „Wasserbüffel sind die idealen Landschaftspfleger. Sie verhindern die Verbuschung, halten das Gras kurz und haben kein Problem mit feuchten Wiesen“, berichtet Robin Robrook. „Das alles fördert die Artenvielfalt auf den extensiv bewirtschafteten Wiesen“, freut sich Ferdinand Fehler, von der Unteren Naturschutzbehörde. Er ist Fachkraft für Naturschutz und Landschaftspflege der Stadt Memmingen und hat die Beweidung durch die Wasserbüffel der Familie Robrook sehr begrüßt und möglich gemacht. Wasserlöcher, wenig Büsche und dann auch noch der Dung der Tiere: das alles führt zu einer großen Biodiversität auf den beweideten Flächen. Vor allem insektenfressenden Vögeln und lichtkeimenden Pflanzen kommt das zugute. Zusätzlich muss das städtische Gartenamt nicht mit hohem Personalaufwand und Spezialmaschinen anrücken, um das Gras einmal im Jahr zu schneiden und die Büsche zu kürzen. „Die Büffelbeweidung ist ein super Projekt“, findet Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, bei einem Termin vor Ort. „Die Büffel werten die Fläche viel besser auf als wir es könnten und sind gleichzeitig schon ein tierischer Anziehungspunkt geworden, vor allem bei Familien mit Kindern.“ Lea Robrook schwärmt vom ausgeglichenen Wesen der mittlerweile mehr als 20 Büffel, die von allen in der Familie geliebt werden. Personen, die sie schon länger kennen, können problemlos mit allen Tieren der Herde in den Austausch treten und es ist eine Mutterkuhhaltung im Herdenverbund möglich. Trotzdem warnen die Besitzer: „Es sind die ersten Kälbchen mit auf der Weide sowie unser Stier, die Tiere sind verständlicherweise nicht zutraulich, da sie ihren Nachwuchs schützen. Also bitte Abstand halten!“ Beim Termin konnten sich Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und Dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger ein Bild von den positiven Auswirkungen der Büffelbeweidung machen. Und direkt von Familie Robrook erfahren, welche Arbeiten auf der Fläche anfallen und wie die Pläne für die Zukunft sind. Wasserbüffel sind auf extensiv bewirtschafteten Flächen besonders wertvoll, weil sie auch sehr nasse, nährstoffarme Standorte nutzen, die für andere Weidetiere oft ungeeignet sind. Durch Fraß, Tritt und das Anlegen von Suhlen halten sie die Landschaft offen, fördern die Artenvielfalt und schaffen Lebensräume für typische Feuchtgebietsarten. Wasserbüffel waren früher in Europa beheimatet. Die jetzigen Wasserbüffelgattungen in Deutschland stammen jedoch aus Asien. Robin Robrook erzählt, dass er bald das besonders schmackhafte Fleisch der Büffel in einem Hofladen selber vermarkten will. Vielleicht auch mit weiteren Produkten die auf dem früheren „Kutterhof“ produziert werden, schließlich betreiben die beiden auch Ackerbau; halten Hühner, Hasen und Wachteln. Ferdinand Fehler hat mittlerweile einige der weiteren städtischen Ausgleichsflächen für Beweidungen mit den entsprechenden Tieren vergeben können. Es gibt Weiden mit Pferden, Schafen, Hochlandrindern und bald auch Alpakas. „Das bringt die Biodiversität und den Naturschutz auf unseren Ausgleichsflächen wirklich weiter“, betont Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger.
13.10.2022: Bei einem Festakt im Kreuzherrnsaal feierten die Mitglieder des Behindertenbeirats gemeinsam mit der Stadtspitze und zahlreichen Gästen das 30-jährige Bestehen des Behindertenbeirats. Am 06. Februar 1991 trat der Behindertenbeirat zum ersten Mal zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Manfred Schilder überbrachte seine Glückwünsche: „Es ist großartig, wie viel der Behindertenbeirat in den letzten Jahrzehnten bereits geschafft hat – dennoch bleibt noch viel zu tun. Ich danke allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement und gratuliere im Namen der Stadt und auch ganz persönlich herzlich zum Jubiläum.“ Verena Gotzes, 1. Vorsitzende des Behindertenbeirats und Regina Sproll, die stellvertretende Vorsitzende, dankten bei ihrer Begrüßung allen Anwesenden für ihr Kommen. „Ich freue mich, anlässlich unseres Jubiläums mit Ihnen zu feiern. Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind und dadurch Ihre Wertschätzung für unsere Arbeit zeigen“, führte Gotzes in die Feierlichkeit ein. Auch Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger Dr. Ivo Holzinger nahm am Festakt teil: „Als wir Anfang der 90-er Jahre den Beirat ins Leben gerufen haben, war unser Ziel, Barrieren in Memmingen zu entfernen. Einiges konnte bereits verbessert werden. Dafür und für den beharrlichen Einsatz danke ich allen Beiratsmitgliedern.“ Gemeinsam ließen Verena Gotzes, Regina Sproll und Erika Winterwerb, Mitglied des Behindertenbeirats, die 30 Jahre des Behindertenbeirats Revue passieren und stellten den Gästen die bedeutendsten Errungenschaften im Bereich der Barrierefreiheit in Memmingen vor. So wurden beispielsweise auf Betreiben des Behindertenbeirats 1998 in der Innenstadt und dem Antonierhaus barrierefreie Toiletten geschaffen und 2000 alle Bahnsteige durch Rampen und Aufzüge erreichbar umgestaltet. Seit über drei Jahrzehnten veranstaltet der Behindertenbeirat zudem jährlich das „Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung“. Vortragsredner Moritz Brückner schilderte anschließend dem Publikum in seinem Impulsvortrag eindrücklich seinen Surfunfall, den er mit 19 Jahren in Chile erlitt und seitdem er querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. „Der Bruchteil einer Sekunde hat alles verändert und mein Leben total auf den Kopf gestellt,“ erklärte der heute 23-Jährige. „Es hat sich alles geändert und nur mit Hilfe meiner Familie, Freunde, Therapeuten und Ärzte konnte ich mich im Alltag wieder zurechtfinden.“ Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen die Thematik nahe zu bringen, was es bedeutet, im Rollstuhl zu sitzen. Damit möchte er Hemmschwellen beseitigen und die Integration von Rollstuhlfahrer:innen vorantreiben. Bei einer kleinen Podiumsrunde gewährten auch Simone Magel-Dipre, Mutter einer schwer-mehrfach behinderten Tochter und Peter Holzmann, der durch einen Unfall erblindete, Einblicke in ihren Alltag, der nicht nur körperlich sondern auch seelisch herausfordernd ist. Musikalisch wurde der Festakt von Schlagzeuglehrer Tobias Mrzyk, Schlagzeuger Patrick Züfle und der Sängerin Silke Mrzyk umrahmt.
Zwitschergarten Gemeinsam mit Mama/Oma oder Papa/Opa in einer Gruppe den Grundschlag spüren, aktiv hören, sich nach der Musik bewegen, selber einfache Instrumente ausprobieren. Mit allen Sinnen Musik erleben macht den Kindern sehr viel Spaß und Freude. Der "Zwitschergarten" ist für Kinder der Einstieg in die Welt der Musik. Am Anfang steht Spiel und Spaß an erster Stelle. Das Erleben des aktiven Musizierens zusammen mit einem Eltern- oder Großelternteil bereichert das Kind in seiner Entwicklung. Unterrichtsort: Musikschule Memmingen - wöchentlich 45 Minuten (Altersempfehlung für Kinder ab ca. 18 Monaten bis 3 1/2 Jahren) Unterrichtzeiten: Mittwoch Vormittag von 10.00 Uhr - 10.45 Uhr Mittwoch Nachmittag von 15.00 Uhr - 15.45 Uhr Mittwoch Nachmittag von 16.00 Uhr - 16.45 Uhr Zwitschergarten Musikalische Früherziehung Musikalische Grundlehre Lehrerin Konstanze Kraus Miriam Ehrmann (Wolfertschwenden)
Für Schülerinnen und Schüler und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, können die von dieser Einrichtung in Rechnung gestellten Kosten für eintägige Ausflüge und für mehrtägige Klassenfahrten bzw. Kinderfreizeiten übernommen werden. Zu den Kindertageseinrichtungen zählen z.B. Krippe, Kindergarten, Hort oder Tagespflege. Kosten für eintägige Ausflüge werden als Geldleistung direkt an die Antragsteller gezahlt. Bei mehrtägigen Klassenfahrten erfolgt grundsätzlich eine Direktzahlung an den Leistungsanbieter (Schule/KiTa). Wichtig: Die Leistung kann nur erbracht werden, wenn bei Vorliegen der grundsätzlichen Voraussetzungen rechtzeitig vorher ein Antrag gestellt wurde. Leistungsberechtigte nach dem SGB II können sich an ihr zuständiges Jobcenter wenden Anmeldung/Beleg mit Angabe der Kosten und der Kontoverbindung der Schule/KiTa Wohngeldbescheid oder Kinder(geld)zuschlagsbescheid oder Sozialhilfebescheid oder Bescheid nach dem Asylbewerberleistungsgesetz § 6b Bundeskindergeldgesetz i.V.m. § 28 SGB II, § 34 SGB XII, AsylbLG Jobcenter Memmingen
Kinder und Jugendliche brauchen manchmal Unterstützung, um die wesentlichen Lernziele in der Schule zu erreichen (z. B. Versetzung in die nächste Klassenstufe oder Erreichen des jeweiligen Abschlusses). Wenn die schulischen Angebote nicht ausreichen, um bestehende Lerndefizite zu beheben und damit das Lernziel zu erreichen, kann eine ergänzende angemessene Lernförderung gewährt werden. Eine schulische Bestätigung zu Eignung und Notwendigkeit ist vorzulegen. Die Unterstützung ist direkt an die Nachhilfeeinrichtung zu zahlen. Wichtig: Die Leistung kann nur erbracht werden, wenn bei Vorliegen der grundsätzlichen Voraussetzungen rechtzeitig vorher ein Antrag gestellt wurde Leistungsberechtigte nach dem SGB II können sich an ihr zuständiges Jobcenter wenden Bestätigung der Schule zur Notwendigkeit und Geeignetheit der Lernförderung Wohngeldbescheid oder Kinder(geld)zuschlagsbescheid oder Sozialhilfebescheid oder Bescheid nach dem Asylbewerberleistungsgesetz § 6b Bundeskindergeldgesetz i.V.m. § 28 SGB II, § 34 SGB XII, AsylbLG Jobcenter Memmingen
In der Kindertagespflege werden Kinder von geschulten Tagesmüttern betreut. Die Betreuung ist familiennah und findet meist im Haushalt der Tagesmütter statt. Für die Entwicklung von Kindern unter drei Jahren ist diese Betreuungsform durch die persönliche Anbindung und kleinste Gruppengröße ideal. Diese Betreuungsform bietet Eltern erhöhte Flexibilität bei der Organisation ihres Alltags, da auch Randzeiten übernommen werden können. Das Stadtjugendamt vermittelt und unterstützt Tagesmütter und ist zuständig für die Erlaubniserteilung zur Kindertagespflege. In der privat vereinbarten Kindertagespflege wird das Entgelt zwischen Tagesmutter/Tagesvater und Eltern verhandelt. Die Eltern können auf Antrag vom Jugendamt einen Zuschuss basierend auf den Empfehlungen der Bayer. Spitzenverbände erhalten, der direkt an die Tagespflegeperson geleistet wird; die entsprechenden Kostenerstattung an das Jugendamt entspricht dann den Gebühren für einen Krippenplatz. Nähere Informationen und Ansprechpartner zur Tagespflege erhalten Sie auf folgender Seite: kita.memmingen.de/tagespflege.html SGB VIII