Diagnose Demenz: Schrecken ohne Gespenst
02.09.2026: „Zu den Sternen“ heißt die neue Spielzeit im Landestheater Schwaben, doch die Redewendung ist nur vollständig mit der großen Anstrengung, die es zum Erreichen dieser Sterne braucht: „Per aspera ad astra“, „Durch das Raue zu den Sternen“. Um dieses „Raue“, diese Anstrengungen soll es in den drei Landestheater-Premieren im Oktober gehen. Manchmal heißt die Anstrengung, zwei Ehefrauen voreinander zu verstecken, wie in „Doppelt leben hält besser“ (23.10.). Manchmal geht es um unseren Umgang mit Künstlicher Intelligenz, wie in „Schwarze Schwäne“ (17.10.). Und manche stellen sich die Frage, ob sie überhaupt leben wollen, wie Titus im gleichnamigen Stück für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren (10.10.). Tickets und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de . Dieser Taxifahrer will zu viel: „Doppelt leben hält besser“ am 23. Oktober Taxifahrer John (Felix Bronkalla) hat nicht eine, sondern zwei Ehefrauen, und hält sie jeweils voreinander geheim. Das geht so lange gut, bis ein Autounfall sein gut organisiertes Doppelleben durcheinanderbringt. Jetzt braucht es alle guten und schlechten Ideen um sein kleines Universum, das sich nur um ihn dreht, vor dem Kollaps zu bewahren. Die Boulevardkomödie „Doppelt leben hält besser“ stammt aus der Feder von Ray Cooney, Regie führt Alexander Flache, Ausstatterin ist Petra Linsel. Flache und Linsel feierten schon 2024 und ’25 mit „Die 39 Stufen“ in Memmingen und an den Gastspielstätten des Landestheaters einen gewaltigen Publikumserfolg. Die Premiere ist am 23. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Haus in Memmingen. Was die KI besser macht: „Schwarze Schwäne“ am 17. Oktober Rosie kümmert sich wirklich gut um Mutter. Zu gut, findet die jüngere von zwei Schwestern, denn: Rosie ist kein Mensch, sondern eine KI. »Schwarze Schwäne« von Christina Kettering nimmt sich gleich zwei Themen unserer Zeit an: der Pflege von alternden Angehörigen zum einen und unseres Umgangs mit Künstlicher Intelligenz zum anderen. Es spielen Gabriele Fischer und Julia Schmalbrock, Regisseurin und Ausstatterin ist Carolin Wirth. Sie sind das Team von „Lehman Brothers.“ der vergangenen Spielzeit. Die Premiere ist am 17. Oktober um 19:30 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters. Vor jeder Vorstellung findet eine Einführung statt. Gehört der Tod zum Leben? „Titus“ am 10. Oktober Titus steht auf dem Schuldach, bereit zum Sprung. Seine Mutter ist gestorben, der Vater ignoriert ihn, der Therapeut redet Quatsch, die Lehrer nerven, die Welt geht sowieso unter und Tina will bloß Freunde sein. Am 10. Oktober ist sowohl Welttag für psychische Gesundheit als auch Welthospiztag, der uns darauf aufmerksam machen soll, wie sehr der Tod zum Leben gehört. Am selben Tag um 15 Uhr ist die Premiere von „Titus“ im Jungen Landestheater Schwaben am Schweizerberg in Memmingen. Das Stück von Jan Sobrie für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren ist Preisträger des Kinder- und Jugendtheaterfestivals „Kaas & Kappes“. Es spielt Samuel Kastell in der Regie der Leiterin des Jungen Landestheaters Claudia Hoyer. Bereits am 3. Oktober lüftet das Landestheater Schwaben den Vorhang bei zwei Führungen um 11 und 13 Uhr für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren anlässlich des WDR-Aktionstags „Türen auf mit der Maus“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Anmeldung vorab an theaterpaedagogik(at)landestheater-schwaben.de möglich. Am Abend ist das Landestheater dann selbst zu Gast im „Anderen Landhaus“ in Pleß mit Live-Hörspiel und selbstgetextetem Musikkabarett im Rahmen der KulTOURtage Unterallgäu. Eintrittskarten gibt es an der Kasse des Landestheaters und unter www.landestheater-schwaben.de .
Mit Pfarrer Thomas Bachmann, Augsburg, anschließend Podiumsdiskussion u.a. mit Pfarrer Bachmann und Kerstin Steinsberger, Mitglied der Ev. Landessynode. Musikalische Umrahmung: Christall Gospelchor Memmingen.
Mit Thomas Maier, Theologe und Dozent, ehem. Studienleiter der Evangelischen Missionsschule Unterweissach.
Zwei Typen, zwei Keyboards, zwei Stimmen und ein Abend voller Überraschungen: Bastian Pusch und Andreas Speckmann präsentieren ein Wunschkonzert der Extraklasse, wie man es noch nie gehört hat!
Leidenschaftlich und voller Spielfreude widmen sich die Akteure des Rock-Trios FLIPSIDE ihrer Musik.
Keine Voranmeldung erforderlich.
Information zum nächsten Qualifizierungskurs für neue Tagesmütter und -väter.
Über uns Beratungsstelle Als Bürger/in unserer Stadt haben Sie, sofern Sie Mutter oder Vater eines minderjährigen Kindes sind, einen Rechtsanspruch auf eine von uns angebotene Beratung. Wir freuen uns, wenn Sie sich vertrauensvoll an uns wenden. Wir bieten Beratung und therapeutische Begleitung an bei Fragen und Problemen, die während der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und im Zusammenleben in Familien auftauchen können. Sie steht Ratsuchenden aus der Stadt Memmingen offen. Wenn Sie im Landkreis Unterallgäu wohnen, wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle des Landkreises ( Erziehungs- Jugend- und Familienberatung Memmingen, Augsburger Str. 68, 87766 Memmingerberg, Telefon: 08331 498950 ) Sie können sich persönlich, telefonisch, per Kontaktformular oder per E-Mail anmelden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter " Kontakt ". Für wen ist unsere Beratungsstelle da? Unser Team berät alle Personen, die am Entwicklungsprozess eines Kindes beteiligt sind: Eltern, Alleinerziehende, Großeltern zusammengesetzte Familien, Pflege- und Adoptivfamilien Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre ? Fachleute aus der psychosozialen und pädagogischen Umgebung, die mit der Erziehung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen befasst sind Ratsuchende können sich an uns wenden– unabhängig von ihrer Nationalität oder Religion. Unsere Beratungsstelle wird von der Stadt Memmingen und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) finanziert. Rahmenbedingungen Sie können sich persönlich (alleine oder gemeinsam), telefonisch, per Kontaktformular oder per E-Mail direkt an unsere Beratungsstelle wenden. Sie benötigen keine Empfehlung oder Überweisung. Gesetzliche Grundlagen: Grundlage ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz. Nach diesem haben Kinder, Jugendliche und Eltern einen Anspruch auf Beratung, pädagogisch-therapeutische Hilfe in Erziehungsfragen, bei individuellen Problemen und bei Trennung oder Scheidung. Wir sind eine eigenständige Beratungsstelle, wobei sämtliche Mitarbeiter/innen einer strengen Schweigepflicht unterliegen, z. B. insbesondere auch gegenüber Schulen, Kindergärten, Jugendamt und allen anderen Ämtern und Behörden. Die Gespräche sind grundsätzlich kostenfrei. Freiwilligkeit: Die Beratungsstelle steht allen Ratsuchenden unbürokratisch offen. Die Inanspruchnahme ist freiwillig und unabhängig von anderen Behörden und Einrichtungen. Wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft aller Beteiligten, mit unserer Hilfe an der Lösung bestehender Schwierigkeiten zu arbeiten. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einer anonymen Beratung. Über uns