Albrecht Gerstle - Lebenslinien eines Juden 1842-1921 (1999) Grundsteinlegungsurkunde Historische Quellen bezeugen Albrecht Gerstle als eine herausragende Persönlichkeit Memmingen vor dem 1. Weltkrieg. Mit der Ausstellung von Archivalien unterschiedlicher Art (Aktenschriftstücke, Pläne und Drucksachen) ist beabsichtigt, Facetten seines Wirkens in Beruf, Religionsgemeinschaft und öffentlichem Leben nachzuzeichnen. Zugleich kann mit seiner Biographie des ersten Juden im Kollegium der Gemeindebevollmächtigten auch auf ein - von gemeinsamen Interessen motiviertes - Miteinander von Juden und Nicht-Juden hingewiesen werden. Eine Straße im Nordwesten Memmingens trägt heute seinen Namen. Albrecht Gerstle wurde am 30. Januar 1842 in Steppach als Sohn der Steppacher, später Augsburger Eheleute Samuel Gerstle und Therese geb. Ullmann geboren. Der Bankier 1871 errichteten Heinrich Mayer und Albrecht Gerstle im ehem. Furtenbach'schen Haus (Roßmarkt 1) ein Bank- und Wechselgeschäft. Nach dem Tod Mayers 1888 führten Albrecht und sein älterer Bruder Heinrich Gerstle - seit 1880 Prokurist der Bank - die Geschäfte fort. In diesen Jahrzehnten erlebte Memmingen einen steten wirtschaftlichen Aufschwung. Im Gefolge der Einführung der allgemeinen Gewerbefreiheit in Bayern (1868) und gezielter infrastruktureller Maßnahmen (Eisenbahn) siedelten sich neue Gewerbe an und entstanden Fabriken u.a. in der Textil- und Maschinenbau-Branche. Unter diesen Bedingungen betrieb das Bankhaus Mayer & Gerstle seine Geschäfte - gewiß erfolgreich; allerdings liegen genauere Informationen zur Geschäftsentwicklung nicht vor. 1905/06 wurden die Memminger Gewerbebank und das Bankhaus Mayer & Gerstle der neuen Filiale der Bayerischen Handelsbank (Direktor: Frhr. von Pechmann) einverleibt; das Direktorium der Filiale bildeten gemeinschaftlich der bisherigen Vorstand der Gewerbebank, Josef Kniele, und Albrechts Sohn Karl, der bereits seit einigen Jahren Prokurist der väterlichen Bank war. Nach einjährigen Bauarbeiten eröffnete die Bank 1907 ihr neues Domizil an der Maximilianstraße (Nr. 4); im oberen Geschoss bezogen Albrecht und Karl Gerstle großzügige Wohnräume. Der Kultusgemeinde-Vorstand Als Gründungsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde in Memmingen war Albrecht Gerstle bereits früh ins jüdische GemeinschaftslLeben eingebunden. Nach dem Tod des ersten Vorstandes Jakob Guggenheimer (16. März 1876) und dem Wegzug seines Nachfolgers Liebmann Ullmann wurde Gerstle am 22. Dezember 1876 erstmals zum 1. Vorstand der Kultusgemeinde gewählt; dieses Amt behielt er - nur mit einer Unterbrechung (1884-1889) - bis zum 1. Weltkrieg inne. Der gewichtigste Arbeitsschwerpunkt seiner Vorstandschaft war gewiß die Synagogenfrage. Seit 1879 mietete die Kultusgemeinde eine Teil des Erdgeschosses im Nordflügel des Fuggerbaues an, doch bereits zwanzig Jahre später konnten diese Räumlichkeiten den kultischen Bedürfnisse einer zahlenmäßig stark angewachsenen Israelitischen Kultusgemeinde nicht mehr genügen. Doch erst 1907 gelang es, einen geeigneten Bauplatz am Kaisergraben anzukaufen und nach Plänen des Frankfurter Architekten Max Seckbach eine Synagoge zu errichten (Grundsteinlegung 1908, Einweihung 1909). Unter der Führung Gerstles erreichte die Israelitische Kultusgemeinde damit nicht nur ein wichtiges Ziel ihrer jahrelangen Bemühungen, sondern setzte darüberhinaus einen eindrucksvollen städtebaulichen Akzent im neuen Ensemble von Bismarckschule, Finanzamt und den immer zahlreicheren Villen im Grüngürtel um die Altstadt. Der Gemeindebevollmächtigte Als erster Jude in der Memminger Geschichte zog am 2. April 1891 der bisherige Ersatzmann Albrecht Gerstle ins Kollegium der Gemeindebevollmächtigten ein. Zweimal wurde er wiedergewählt - 1896 für die Amtsperiode 1897/1905, 1905 für die Amtsperiode 1905/1913. Die städtischen Finanzen standen - seinem Beruf entsprechend - im Mittelpunkt seiner Arbeit in dieser 30köpfigen "kommunalen Volksvertretung"; ab 1901 war er Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses 1899 und 1905 kandidierte Gerstle im Kollegium der Gemeindebevollmächtigten für den Magistrat, das oberste Führungs- und Entscheidungsgremium der Stadtverwaltung; doch konnte er jeweils nur wenige Stimmen auf sich vereinigen. Eine Krankheit, wie er schreibt, doch wohl auch die Enttäuschung über die erneute persönliche Niederlage veranlassten ihn noch vor Beginn seiner neuen Amtsperiode zum Rücktritt aus dem Kollegium der Gemeindebevollmächtigten. Das Gemeindekollegium dankte seinem langjährigen Mitglied mit folgenden Sätzen: "Wir haben in heutiger Sitzung von dem Inhalt Ihres geehrten Schreibens vom 30. Nov. Kenntnis genommen und Ihrem darin ausgesprochenem Ersuchen unter dem Ausdrucke des lebhaftesten Bedauerns stattgegeben. Es drängt uns, Ihnen beim Scheiden aus unserem Collegium für Ihre langjährige pflichtgetreue und ersprießliche Tätigkeit besonders als Referent des Rechnungsprüfungsausschusses und als Mitglied der Gaswerkcommission den verbindlichsten Dank zum Ausdruck zu bringen, mit der Versicherung, dass wir Ihre bewährte Mitarbeit stets voll und ganz zu würdigen wüßten." Erwähnenswert ist sein Engagement für ein "Freikorps Memmingen" (später "Schwaben"), das 1919 zur Niederschlagung der Räterepublik gebildet wurde, und dessen erstes Hauptquartier sich in Gerstles Wohnräumen in der Maximilianstraße 4 befand. Albrecht Gerstle verstarb am 13. Februar 1921 im Alter von 79 Jahren. Seinem verdienstvollem Leben widmeten Memminger Zeitung und Memminger Volksblatt Zeilen des Andenkens; sein Begräbnis auf dem jüdischen Friedhof fand auch in nichtjüdischen Bevölkerungskreisen große Beachtung. In seinem Testament vermachte er 1300 Mark in Deutschen Reichsanleihen der von Heinrich Mayer 1887 errichteten und nach diesem benannten Wohltätigkeitsstiftung. Der jährliche Kapitalertrag (5 %) kam stiftungsgemäß der Israelitischen Kultusgemeinde zum Ankauf von Schulbüchern für arme Schulkinder, der Memminger Diakonissen-Anstalt zur Pflege von Kranken sowie - nach Ermessen der Diakonissen - den Armen der Stadt zu gute. Aus der Ehe Gerstles mit Helene geb. Heilbronner (gestorben am 22. Juli 1899) gingen sechs Kinder hervor: der älteste Sohn Heinrich starb bereits im Alter von nur sieben Jahren, zwei weitere Kinder überlebten ihr erstes Lebensjahr nicht. Sohn Karl (geboren 1871) trat in vielerlei Hinsicht in die Fußstapfen seines Vaters (Bank, IKG-Vorstand und Kollegium der Gemeindebevollmächten). Sein Direktorat in der Memminger Filiale der Bayerischen Handelsbank (ab 1920 Bayerischen Vereinsbank) endete im Jahr der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933. In der Nachfolge seines Vaters stand er ab 1919 lange Jahre der Israelitischen Kultusgemeinde vor; von 1908 bis 1918 war er Mitglied des Kollegiums der Gemeindebevollmächtigten. Fünf Jahre nach seinem beruflichen Ausscheiden ist Karl Gerstle im Februar 1938 im jüdischen Krankenhaus in Leipzig verstorben. Tochter Josephine (geboren 1872) heiratete 1891 den Ichenhausener Arzt Mendel gen. Max Toller. Das Ehepaar zog wenige Jahre nach der Eheschließung mit den beiden Kindern Else und Willy in die Heimatstadt der Mutter. Josephine überlebte ihren Mann um mehr als 20 Jahre und verstarb 1937 in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren. Der jüngste Sohn, Eugen (geboren 1875), ging als Arzt nach Ludwigshafen. Er und seine aus Kaiserslautern stammende Frau wurden 1940 ins Konzentrationslager Gurs (im besetzten Frankreich) verschleppt und entkamen nur knapp der Ermordung.
14.05.2020: Liebe Eltern, die Stadt Memmingen und die Unterhospitalstiftung ziehen seit April keine normalen KiTa-Beiträge mehr ein. Dies gilt weiter für die Wochen/Monate, in denen die Kinder die Einrichtung coronabedingt nicht besuchen können. Für geleistete Notbetreuungen werden ab Mai entsprechende Elternbeiträge erhoben. Für Fragen zur Abrechnung wenden Sie sich bitte gerne an kita@memmingen.de. Wir bitten die Eltern von Krippenkindern zu beachten: Diese Regelung hat unter Umständen Auswirkungen auf Ihren Anspruch auf Krippengeld. Bitte klären Sie dies mit Ihrer Bewilligungsstelle ab. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
27.03.2026: Die Stadtbibliothek Memmingen erweitert ihr digitales Angebot und bietet ab sofort noch mehr Zugang zu hochwertigen Informationsquellen. Nutzerinnen und Nutzer können nun über PressReader auf rund 8.000 aktuelle Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt zugreifen, in über 120 Sprachen. Damit eröffnet sich ein breites Spektrum an internationalen Perspektiven und Themen. Ergänzend dazu steht die Süddeutsche Zeitung als umfassende Datenbank mit Archivmaterial ab dem Jahr 1994 zur Verfügung. Auch der Zugriff auf die SPIEGEL-Datenbank ist weiterhin im Angebot und reicht bis ins Jahr 1947 zurück. Voraussetzung für die Nutzung ist ein gültiger Leseausweis, mit dem auch von zu Hause aus rund um die Uhr auf alle digitalen Angebote zugegriffen werden kann. Bei Interesse kann ein Leseausweis ausgestellt werden. Weitere Infos unter: https://bibliothek.memmingen.de
Barrierefreie Anreise Hier findest du alles zu deiner Anreise, ob mit Auto, Bahn oder per Flugzeug. Parkhäuser in der Innenstadt Alle städtischen Parkhäuser sind barrierefrei zugänglich mehr erfahren Winfried Schwarz Parkplätze in der Innenstadt In der Innenstadt gibt es zahlreiche barrierefreie Parkplätze. mehr erfahren Barrierefrei ankommen & abheben Auch als Passagier mit eingeschränkter Mobilität kannst du deine Reise am Flughafen Memmingen einfach und bequem antreten. mehr erfahren Glückswege Allgäu Mit der Bahn Der Bahnhof Memmingen bietet verschiedene barrierefreie Services. Für mobilitätseingeschränkte Reisende gibt es unter anderem Aufzüge zu den Bahnsteigen, rollstuhlgerechte Wege, barrierefreie Toiletten und ausgewiesene Parkplätze. Zudem unterstützen Service-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Bedarf gerne vor Ort. mehr erfahren
Unsere Gastgeber im Überblick Unterkunftstyp Alle anzeigen Pension Hotel Hotel Garni Ferienhaus / -wohnung Gasthof Campingplatz / Wohnmobilstellplatz Privatzimmer Serviced Appartment Gut für Gruppen Klassifizierung Alle anzeigen 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne Ohne Klassifizierung Ausstattung Alle anzeigen Fahrradunterstellmöglichkeit Hunde erlaubt Balkon / Terrasse Parkplatz Barrierefrei WLAN vorhanden MICE Bar Restaurant E-Ladestation Zimmertyp Alle anzeigen 1 Schlafraum 2 Schlafräume 3 Schlafräume 4 oder mehr Schlafräume Auswahl zurücksetzen Boardinghouse Boardinghouse Boardinghouse Boardinghouse ADRESSEN Unterkünfte Karte A2 Boarding House Memmingen mehr erfahren Allgäu Hotel Allgäuhotel Allgäuhotel Allgäuhotel Allgäuhotel Allgäuhotel Allgäuhotel ADRESSEN Unterkünfte Karte Allgäuhotel Memmingen Nord mehr erfahren Alpen Hostel/Ferienwohnung Morgensonne Alpen Hostel/Ferienwohnung Mittagssonne Alpen Hostel/Ferienwohnung Mittagssonne Alpen Hostel/Ferienwohnung Abendsonne Alpen 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Hilfe / Informationen FTAPI: Daten sicher und einfach empfangen Anleitung Homeoffice Schriftgröße anpassen RSS Newsfeed FTAPI: Daten sicher und einfach empfangen FTAPI: Kurzanleitung Zustellungen für Gastbenutzer Die Stadt Memmingen bietet über die Lösung FTAPI die Möglichkeit an, Daten sicher und einfach zu empfangen. Anleitung Homeoffice Anleitung zur Einrichtung von Home-/Mobile-Office Schriftgröße anpassen Nutzen Sie die Funktionen Ihres Browsers um die für Sie angenehme Schriftgröße einzustellen! Zum Vergrößern verwenden Sie [Strg] und [+] Zum Verkleinern verwenden Sie [Strg] und [-] Mit [Strg] und [0] setzen Sie die Schrift zurück. RSS Newsfeed Ein RSS-Feed ist ein Nachrichten-Direktkanal. Immer wenn eine Pressemitteilung veröffentlicht wird, leitet dies auch der RSS-Kanal weiter. Durch Hilfsprogramme oder Internet-Seiten werden Sie durch einen Newsfeed sofort benachrichtigt, wenn eine neue Meldung erscheint und bleiben so stets auf dem Laufenden über Neuigkeiten bei der Stadt Memmingen. Weitere Informationen Sollten sich Probleme bei der Darstellung unserer Seiten ergeben, sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns eine kurze Rückmeldung mit Angabe Ihrer Browserversion geben. Fernwartung Ergänzend zur Auftragsdatenverarbeitung wird die Sitzung aufgezeichnet und für 90 Tage auf den Servern der Stadt Memmingen gespeichert
In Memmingen gibt es derzeit drei Sanierungsgebiete. Lag in den Ursprüngen und über lange Jahre das Hauptbetätigungsfeld der Sanierung in der Altstadt, konnten in den letzten Jahren auch Programmgebiete außerhalb der Altstadt in neue Programme der Städtebauförderung aufgenommen werden. Mit der Städtebauförderung werden städtebauliche Sanierungsmaßnahmen rechtlich, organisatorisch, fachlich und finanziell von Bund, Land und der Stadt Memmingen unterstützt. Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen werden nach den Vorschriften des Besonderen Städtebaurechts (§ 136 ff BauGB) vorbereitet und durchgeführt. Es handelt sich um Maßnahmen, die der Behebung städtebaulicher Missstände dienen und durch die ein Gebiet wesentlich verbessert oder umgestaltet wird. Die Sanierungsgebiete werden in der Regel für die Dauer von 15 Jahren aufgestellt. Wichtige Grundsätze, damit eine Förderung erfolgen kann, sind: Das private Bauvorhaben liegt in einem der drei Sanierungsgebiete. Die Maßnahme dient der Behebung städtebaulicher Missstände. Mit der Maßnahme wurde noch nicht begonnen; die Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen. Für das Bauvorhaben sind die beantragten Fördermittel bewilligt. Die Stadt Memmingen erhält aus den Förderprogrammen Gelder vom Bund und vom Freistaat Bayern, die zusammen mit städtischen Fördermitteln für förderfähige Maßnahmen an private Eigentümer weitergegeben werden. Wir empfehlen Ihnen, im Vorfeld von geplanten Maßnahmen frühzeitig Kontakt mit dem Stadtplanungsamt oder mit den Ansprechpartnern vor Ort aufzunehmen.
Zwischen Abschottung und Fachkräftemangel: Wie viel Einwanderung braucht Deutschland? Anschließend Gespräch mit dem Memminger Integrationsbeauftragten Lukas Krupinski.
23.07.2026: Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“ fand der 73. Europäische Wettbewerb statt, an dem Memmingen zum 43. Mal teilnahm. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher zeichnete neben den diesjährigen fünf Landes- auch die 44 Stadtsiegerinnen und -sieger im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus aus. Die Wahl der Stadtsiegerinnen und -sieger – von den jeweiligen Schulen ausgewählte Schulsiegerinnen und -sieger – fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. „Die Siegerehrung des Wettbewerbs ist in jedem Jahr ein künstlerisches Highlight zum Ende des Schuljahres. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie ihr die politischen Themen und Impulse aufgreift, um eure eigene Perspektive anreichert und für uns so wunderbar kreativ aufbereitet“, betonte Rothenbacher bei der Begrüßung der Gäste. Die jungen Künstlerinnen und Künstler setzten ihre Ideen in verschiedenen Werken um. Sie beschäftigten sich dabei mit einer der insgesamt 13 Aufgaben, die für vier Altersgruppen gestellt wurden. So zum Beispiel „Kinderrechte – (k)ein Märchen?“, „Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!“, „Heißer Planet – schrumpfende Rechte?“ oder „Die Gedanken sind frei…“. Jugendliche des Bernhard-Strigel-Gymnasiums, des Vöhlin Gymnasiums, der Staatl. Realschule, der Wirtschaftsschule und der Berufsfachschule Kinderpflege waren mit ihren Bildern, Zeichnungen und Modellen beim Wettbewerb erfolgreich. Von bundesweit 74.938 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden fünf Landessiegerinnen und -sieger aus Memmingen ausgewählt und ausgezeichnet. Davon drei mit Weiterleitung an die Bundesjury. „Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs könnte kaum aktueller sein. Mit Fragen rund um Recht und Respekt haben sich in diesem Jahr wieder mehr Schülerinnen und Schüler angesprochen gefühlt, als im letztjährigen Wettbewerb. Das ist ein starkes und ein gutes Zeichen, wie sehr sich junge Menschen mit diesen europäischen Themen beschäftigen“, lobte Harald Post, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schwaben-Bodensee. „Der Wettbewerb ist wichtig, damit die Jugendlichen frühzeitig mit Europa und Demokratie in Kontakt kommen. In diesem Jahr wollten wir ein besonderes Zeichen setzen und haben deswegen auch Stadtsiegerinnen und -sieger gewählt, um den Jugendlichen unsere Wertschätzung für ihre Werke zu zeigen“, betonte Burkhard Arnold, Vorsitzender der Europa-Union Memmingen. Auch in diesem Jahr durften alle Gewinnerinnen und Gewinner ihre Wettbewerbsarbeiten wieder selber vor den zahlreichen Ehrengästen im Rathaus vorstellen und ihre Ideen dahinter erläutern. Der Rathauschef bedankte sich herzlichst bei der Sparkasse Schwaben-Bodensee für die Förderung der Ehrung und bei der Europa-Union Memmingen und dem Europabüro der Stadt für die Organisation der Auszeichnung. Deutschlands ältester Schulwettbewerb findet auch im nächsten Jahr wieder statt, dann unter dem Thema: „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“.
Der Memminger Seniorenbeirat setzt sich für die Belange älterer Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt ein. Er dient dazu, die ältere Generation am gesellschaftlichen Leben mitwirken und teilhaben zu lassen. Dazu berät und unterstützt der Seniorenbeirat den Oberbürgermeister und den Stadtrat in Angelegenheiten, die Senioren betreffen. Dazu hat er die Möglichkeit Anträge im Stadtrat behandeln zu lassen. Schwerpunktmäßig soll sich der Seniorenbeirat um Seniorenbildung, Seniorenarbeit sowie Seniorenhilfe kümmern. Der Seniorenbeirat wird auch bei der Entwicklung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für die Stadt Memmingen beteiligt. Weitere Informationen