Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten eine Pauschale von 15 Euro monatlich für Vereins-, Kultur- oder Ferienangebote, um z.B. beim Musikunterricht, beim Sport, bei Spiel und Geselligkeit oder bei Freizeiten mitmachen zu können. Die Pauschale wird direkt an den Leistungsberechtigten ausgezahlt. Mit der Pauschale können auch Anschaffungen finanziert werden, wenn diese für die Teilhabe notwendig sind (z. B. spezielle Sportausrüstung). In begründeten Ausnahmefällen können darüber hinaus weitere tatsächliche Aufwendungen berücksichtigt werden, wenn es dem Leistungsberechtigten im Einzelfall nicht zugemutet werden kann, diese aus der monatlichen Pauschale von 15 Euro und aus dem Regelbedarf zu bestreiten. Wichtig: Die Leistung wird bei Vorliegen der grundsätzlichen Voraussetzungen auf Antrag erbracht. Leistungsberechtigte nach dem SGB II können sich an ihr zuständiges Jobcenter wenden Nachweis der Mitgliedschaft/Anmeldung Wohngeldbescheid oder Kinder(geld)zuschlagsbescheid oder Sozialhilfebescheid oder Bescheid nach dem Asylbewerberleistungsgesetz § 6b Bundeskindergeldgesetz i.V.m. § 28 SGB II, § 34 SGB XII, AsylbLG Jobcenter Memmingen
Schülerinnen und Schüler erhalten jeweils zum Beginn des ersten Schulhalbjahres (August) und zum zweiten Schulhalbjahr (Februar) eine Pauschale für den persönlichen Schulbedarf. Anschaffungen wie Schulranzen, Sportzeug und Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien (z.B. Füller, Malstifte, Taschenrechner) sollen dadurch erleichtert werden. Die Unterstützung erfolgt direkt an die Leistungsberechtigten. Die aktuellen Pauschalen liegen bei 65 Euro für das zweite Schulhalbjahr 2024/2025 und 130 Euro für das erste Schulhalbjahr 2025/2026. Die Höhe des Schulbedarfpakets wird jährlich zusammen mit den Regelbedarfsstufen nach § 28 SGB XII fortgeschrieben.“ Wichtig: Die Leistung kann nur erbracht werden, wenn bei Vorliegen der grundsätzlichen Voraussetzungen rechtzeitig vorher ein Antrag gestellt wurde. Leistungsberechtigte nach dem SGB II können sich an ihr zuständiges Jobcenter wenden. Wohngeldbescheid oder Kinder(geld)zuschlagsbescheid oder Sozialhilfebescheid oder Bescheid nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Nachweis über Schulbesuch (z. B. Schulbescheinigung) § 6b Bundeskindergeldgesetz i.V.m. § 28 SGB II, § 34 SGB XII, AsylbLG Jobcenter Memmingen
Tierseuchen sind Infektionskrankheiten die sich in der Regel rasant verbreiten. Manche stellen für den Menschen keine Gefahr dar, andere wiederum sind auf den Menschen übertragbar. Neben zum Teil erhebliche Leiden die beim Tier entstehen sind auch große wirtschaftliche Schäden mit einem Ausbruch einer Tierseuche verbunden. Daher ist es Aufgabe des Veterinäramtes Memmingen der Einschleppung von Seuchen durch Vorbeugung entgegenzutreten und im Falle eines Auftretens die Seuche wirkungsvoll zu bekämpfen. Im Einzelnen sind das folgende Maßnahmen: Regelmäßige Untersuchung von Tieren und Beständen Schnelle Diagnostik bei Seuchenverdacht Lückenlose Tierkennzeichnung (HIT-Datenbank) Europaweites Melde- und Berichtswesen (Tierseuchennachrichtensystem TSN) Einfuhrkontrollen Exportbescheinigungen Für eine effiziente Seuchenbekämpfung ist es unerlässlich, dass alle Tierbestände beim Veterinäramt gemeldet sind. Diese Meldepflicht ist gesetzlich für Halter aller üblichen Nutztierrassen incl Bienen und Geflügel - auch von Privathaltungen - vorgeschrieben. Weitere Informationen: Informationen des Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit über Tierseuchen und Tiergesundheit Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Bayerisches Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Informationen zu Tierseuchen in Wikipedia
Auskünfte aus dem Melderegister sind kostenpflichtig und können persönlich, schriftlich oder online (siehe unten) aber nicht per Email und nicht telefonisch beantragt werden. Eine Auskunft darf nur dann erteilt werden, wenn die gesuchte Person mit den gemachten Angaben zweifelsfrei identifizierbar ist. Daher ist bei der Beantragung jeweils der Familienname, frühere Namen, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht oder eine Anschrift in Memmingen anzugeben. Außerdem ist anzugeben, dass die Daten weder zu Werbezwecken noch für Adresshandel verwendet werden. Es sei denn, die betroffene Person hat dem ausdrücklich zugestimmt. Der Antrag ist formlos möglich. Melderegisterauskünfte können Sie auch rund um die Uhr online über das Internet abrufen! Dabei erhalten Sie Auskunft über den Vor- und Familiennamen (mit akademischem Grad), derzeitige Anschriften sowie sofern die Person gestorben ist, diese Tatsache Online-Terminvereinbarung mit dem Bürgeramt Für jede schriftlich gestellte Melderegisterauskunft ist eine Gebühr von 10,00 Euro zu entrichten. Bitte legen Sie Ihrer Anfrage einen Freiumschlag und 10,00 Euro in Bar bei. Für jede Online-Melderegisterauskunft werden 8,00 Euro verrechnet.
24.07.2026: Zum Ferienbeginn eröffnet die letzte Ausstellung in der MEWO Kunsthalle, bevor es über den Sommer etwas ruhiger wird. Dafür verspricht der Termin ein besonderes Live-Erlebnis. Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Schatten der Vergangenheit" (1. August 2026 bis 22. November 2026) findet eine Performance statt, die Tanz und Bildende Kunst verbindet. Das gesamte Projekt wurde von Beverley Onyangunga, Filip Anić und Kennedy Muntanga konzipiert und setzt sich mit der kolonialen Geschichte des Kongo-Freistaats und den bis heute spürbaren Folgen auseinander. Das Thema wiegt schwer, aber das Projekt verspricht den spannenden Blick dreier junger, internationaler Kunstschaffender in ihrer gemeinsamen Suche nach Ausdrucksformen jenseits der Sprache. Memmingen ist dabei die erste Station des sich weiterentwickelnden Projekts, das in der Folge auch in Großbritannien und Kroatien präsentiert wird. "Schatten der Vergangenheit" in der MEWO Kunsthalle in Memmingen ist der erste Teil des fortlaufenden Performance- und Ausstellungsprojektes "Shadows of the Free State", das von Beverley Onyangunga, Filip Anić und Kennedy Muntanga für Ausstellungsorte in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und in Kroatien entwickelt wurde. Thematischer Ausgangspunkt ist die koloniale Geschichte des Kongo-Freistaats – von 1885 bis 1908 ein formal unabhängiger Staat in Zentralafrika, der jedoch als Privatbesitz unter der absoluten Kontrolle des damaligen belgischen Königs Leopold II. stand. Die zu dieser Zeit begangenen Verbrechen resultierten schon früh in internationalen Protesten, doch die kolonialistische Ausbeutung von Menschen und Bodenschätzen setzt sich bis heute fort. Schatten dieser Vergangenheit verfolgen uns bis in die Gegenwart. Eventuell kann eine Auseinandersetzung mit dieser Geschichte dazu beitragen, unsere eigene Zeit besser zu verstehen und Verhaltensmuster zu begreifen. Doch Vergangenheit wird nicht allein durch Geschichtsschreibung erschlossen, teilweise überdauern auch Erfahrungen. So werden die Traumata der Opfer und Täter vererbt und beeinflussen die Wahrnehmung und das Tun der nachfolgenden Generationen. Filip Anić, Shadows of the Free State (Skizze zur Performance), 2026 "Shadows of the Free State" versucht, sich diesem Thema auf künstlerische Weise zu nähern. Manipulierte Fotografien von Beverley Onyangunga und Zeichnungen von Filip Anić geben den Rahmen vor. Onyangunga ergänzt historische Schwarz-Weiß-Fotografien durch rotgefärbte Gliedmaßen und verdeutlicht damit die Brutalität des damaligen Regimes, das selbst kleinste Vergehen mit Amputation bestrafte. Anić zeichnet, was während der Performance geschieht, wie die Tänzer*innen Farbe auf die Leinwände übertragen und so ihre Spuren hinterlassen. Zentrum des Projekts ist jedoch die Performance – live am Eröffnungsabend und als Dokumente in der Ausstellung (bestehend aus einem Film und den bemalten Leinwänden), die von Kennedy Muntanga choreografiert wird. Beverley Onyangunga (* 1995 in London, UK) studierte Bildende Kunst am Chelsea College of Arts in London. Ihre multidisziplinäre Arbeit ist durch ihre kongolesische Herkunft und ihre britische Sozialisation geprägt. Sie lebt und arbeitet in London. Filip Anić (* 2001 in Osijek, HR) studiert derzeit in einem Masterstudiengang an der Academy of Arts and Culture in Osijek. Er lebt und arbeitet in Osijek. Kennedy Junior Muntanga (* in Ndola, ZM) zog als Kind nach Leeds (UK), wo er früh seine Tanzausbildung begann. 2019 schloss er sein Studium an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance in London ab und arbeitete seither als Tänzer und Choreograf für zahlreiche international bekannte Kompanien. Weitere Termine: Digitale Führung durch ›Schatten der Vergangenheit‹ Do, 17. September 2026, 19 Uhr. Anmeldung per E-Mail unter vermittlung(at)mewo-kunsthalle.de
Innenhof Antonierhaus (Kulturamt) Durchatmen oder gemeinsam gestalten, Pläne schmieden, sich stärken oder tanzen. Um 16.30 Uhr feiert des Kulturamt zusammen mit dem Oberbürgermeister Jan Rothenbacher die Eröffnung. Im einzigartigen Antonierhaus wird die Kulturnacht zum entspannten Treffpunkt: An der Kult.Bar! gibt’s Erfrischungen, die Kulturamtsküche sorgt für den Sound am Abend und eine Upcycling-Aktion für Gemeinschaftsgefühl. Dabei bietet „Sai Thai“ frisches Street Food aus Thailand. „Kult.Up!“ unter den Arkaden: Hier entsteht durch Upcycling eine große Wimpelkette. Aus alten Kultur-Bannern könnt ihr euren individuellen Wimpel gestalten. Begleitet von Künstlerin Eleonora Eitler entsteht Stück für Stück eine farbenfrohe Kette – direkt vor Ort aufgehängt und als farbenfrohes Zeichen kultureller Gemeinschaft, das auch künftig bei Festen und Kulturveranstaltungen für Vielfalt steht. Am Abend liefern „Sisto & Holli“ den passenden Soundtrack. Evergreens, Popsongs und ehrlicher Groove – getragen von einem Gitarren-Enthusiasten und einem vielseitigen Pianisten mit Gespür für Pop, Jazz und Blues. Handgemacht, lebendig und genau richtig für diesen besonderen Ort. Ort: Antonierhaus (Innenhof), Martin-Luther-Platz 1 Web: www.memmingen.de/hier-leben/kultur Das Programm Ab 16.30 Uhr Eröffnung durch OB Jan Rothenbacher Kult.Bar!, Kult.Up! Gemeinschaftsaktion, fresh Thai Food 20.00 – 23.00 Uhr Musik im Hof mit "Sisto & Holli" (mit kurzen Pausen) zurück
Der Stadtrat hat am 19.11.2019 die Einrichtung eines Gestaltungsbeirats für die Stadt Memmingen zunächst befristet auf drei Jahre beschlossen. Der Gestaltungsbeirat unterstützt als unabhängiges Sachverständigengremium Stadtrat sowie Bauherrschaft und deren Planer. Er hat die Aufgabe, die ihm vorgelegten Vorhaben im Hinblick auf städtebauliche, architektonische und gestalterische Qualitäten zu überprüfen und zu beurteilen. Ziel ist zur Verbesserung des Stadtbildes beizutragen, die architektonische und städtebauliche Qualität auf einem hohen Standard zu sichern sowie Fehlentwicklungen zu verhindern. Der Beirat ist ein Forum, in dem Baukultur öffentlich diskutiert werden soll. Er soll Bewusstseinsbildung für anspruchsvollen Städtebau und Architektur bei Politik, Öffentlichkeit, Verwaltung, Architekten- und Bauherrschaft stärken und die Voraussetzung für ein lebenswertes bauliches Umfeld in Memmingen unterstützen. Der Beirat hat eine rein beratende Funktion. Er ist kein Entscheidungsorgan. Eine möglichst frühzeitige Begutachtung durch den Gestaltungsbeirat soll zur Planungssicherheit während der Entwicklungs- und Planungsphase von Projekten beitragen. Nähere Informationen zum Gestaltungsbeirat und dem Ablauf der Sitzungen können der Geschäftsordnung (hier bitte Link zur pdf Geschäftsordnung einfügen) entnommen werden. Mitglieder Der Gestaltungsbeirat besteht aus vier Personen aus den Fachbereichen Architektur Städtebau Landschaftsplanung Die Berufung in den Gestaltungsbeirat erfolgt durch den 2. Senat auf Vorschlag der Geschäftsstelle. Eine Beiratsperiode dauert jeweils drei Jahre. Nach Ablauf jeder Beiratsperiode werden zwei externe Fachleute ausgewechselt. Darüber hinaus dauert die Berufung maximal 2 aufeinanderfolgende Perioden (max. 6 Jahre). Derzeitige Besetzung: Herr Dipl.-Arch. Werner Binotto - St. Gallen (CH) Architekturstudium in Wien und Düsseldorf 1986-2006 selbständiger Architekt in St. Gallen (CH) seit 2006 Kantonsbaumeister in St. Gallen (CH) Preisrichtertätigkeit bei div. Architektenwettbewerben seit 2017 Gestaltungsbeiratsmitglied in Hohenems bis 2019 Vorsitzender des Gestaltungsbeirats Kempten Herr Prof. Dipl.-Ing. Florian Burgstaller – München Architekturstudium an der TU München seit 1990 selbständiger Architekt in München 1998-2000 Lehrauftrag an der FH München seit 2001 Professur an der Hochschule Karlsruhe Studiendekan Zahlreiche Wettbewerbserfolge Preisrichtertätigkeit bei div. Architektur und Städtebauwettbewerben Frau Mag. Arch. Martina Hämmerle – Lustenau (A) Architekturstudium in Wien seit 1988 selbstständige Architektin in Lustenau (A) 2002-2005 Präsidentin der Zentralvereinigung der Architekten Vorarlbergs 2005-2012 Geschäftsführerin des Vorarlberger Architekturinstituts in Dornbirn 2009-2012 Mitglied im Beirat für Baukultur des Bundeskanzleramts in Wien Preisrichtertätigkeit bei diversen Architekturwettbewerben Gestaltungsbeiratsmitglied in Salzburg (A) und Landsberg am Lech Frau Katja Aufermann – München Landschaftsarchitekturstudium in Weihenstephan seit 1994 angestellte Landschaftsarchitektin seit 2009 selbstständige Landschaftsarchitektin in München seit 2017 Lehrauftrag an der FH-Weihenstephan Preisrichtertätigkeit bei diversen Architektur- u. Landschaftsarchitekturwettbewerben bis 2019 Gestaltungsbeiratsmitglied in Kempten Sitzungen Die Beiratssitzungen finden in der Regel fünfmal pro Jahr statt. Die Sitzungstermine werden mindestens ein Jahr im Voraus festgelegt und veröffentlicht. Folgende Sitzungen stehen für das Jahr 2021 fest: Dienstag, 02.03.2021 Dienstag, 11.05.2021 Dienstag, 06.07.2021 Dienstag, 05.10.2021 Dienstag, 14.12.2021
16.01.2026: Mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro unterstützt der Naturheilverein Memmingen und Umgebung die Initiative des Frauennetzwerks zur Rettung des Madlenerhauses. Bei einem Ortstermin auf den Stufen des historischen Künstlerhauses übergab der Vereinsvorstand den Vorsitzenden des Frauennetzwerks einen symbolischen Scheck. Das Frauennetzwerk hatte im vergangenen Jahr mit einer Ausstellung im Madlenerhaus große Resonanz in der Bevölkerung erfahren. Daraus entstand die Initiative, das geschichtsträchtige Gebäude dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geplant ist die Gründung eines Fördervereins, der gemeinsam mit Sponsoren die Stadt bei der notwendigen Sanierung unterstützen soll. Ziel ist es, das Madlenerhaus künftig wieder mit Leben zu füllen. Die Mitglieder des Naturheilvereins ließen sich von der Idee begeistern und engagierten sich „mit Herz und Tatkraft“, wie Ehrenvorsitzende Christiane Wilhelm betonte. Im Rahmen eines gut besuchten Weihnachtsbasars, der von vielen helfenden Händen getragen wurde, kam die beachtliche Spendensumme zusammen. Die Vorsitzenden des Naturheilvereins, Dolores Caso und Ralf Haberland, dankten der Basargruppe ausdrücklich für ihren Einsatz. Dieser zeige eindrucksvoll, „was möglich wird, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen“. Der Naturheilverein hofft, mit seinem Engagement ein Zeichen gesetzt zu haben und weitere Vereine, Institutionen sowie Privatpersonen zu ermutigen, sich ebenfalls für den Erhalt und die Zukunft des Madlenerhauses einzusetzen.
24.06.2026: Die Planung des neuen Wohnquartiers an der Allgäuer Straße ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Stadtrat fasste einstimmig den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan 102 "Allgäuer Straße West". Das Planverfahren ist damit abgeschlossen. Als nächster Schritt wird die konkrete Erschließungsplanung ausgearbeitet werden. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich Anfang 2028 beginnen können. Am südlichen Stadtrand Memmingens soll westlich entlang der Allgäuer Straße ein neues Quartier entwickelt werden. Der Stadtrat hat im Juni 2024 die Aufstellung des Bebauungsplans 102 „Allgäuer Straße West“ für das Baugebiet beschlossen. Es soll ein neues, attraktives Wohngebiet entstehen, das das Angebot an Geschosswohnungen in der Stadt wesentlich mit unterschiedlichen Wohnansprüchen erweitert. Insgesamt entstehen ca. 220 Wohneinheiten, gegliedert in 24 Mehrfamilienhäusern. Zusätzlich entsteht eine Kindertageseinrichtung für das neue Quartier und die umliegenden Wohnbereiche. Der beliebte Rodelhang im Süden des Plangebiets bleibt dennoch erhalten. Im Zuge des Planverfahrens hatten Bürgerschaft und Behörden in den vergangenen Monaten die Möglichkeit Anliegen und Anregungen zum geplanten Baugebiet vorzubringen. Da die ausgelegten Unterlagen bei der ersten öffentlichen Auslegung von 9. März bis 10. April 2026 versehentlich nicht vollständig waren - es fehlten Anlagen zum Umweltbericht - wurde die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange und die Veröffentlichung im Internet mit öffentlicher Auslegung bis 7. Mai 2026 wiederholt. Einige Anregungen werden umgesetzt, beispielsweise zu Lärmschutzmaßnahmen oder zu Biotopen und Artenschutz.
Für Schülerinnen und Schüler, welche die nächstgelegene Schule des gewählten Bildungsganges besuchen und diese nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können (maßgeblich sind die Regelungen zur Schulwegkostenfreiheit), werden die tatsächlichen Aufwendungen für die Schülerbeförderung erbracht, wenn die Kosten nicht von anderer Seite übernommen werden. Dies betrifft in erster Linie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11 sowie Berufsfachschüler. Die Unterstützung erfolgt direkt an die Leistungsberechtigten in der Regel als Auslagenersatz. Wichtig: Die Leistung kann nur erbracht werden, wenn bei Vorliegen der grundsätzlichen Voraussetzungen rechtzeitig vorher ein Antrag gestellt wurde. Leistungsberechtigte nach dem SGB II , Familien die für 3 und mehr Kinder Kindergeld erhalten, Sozialhilfeempfänger sowie grundsätzlich Leistungsberechtigte mit Kindern bis zur 10. Klasse wenden sich bitte direkt an das Amt 30 – Schulen, Sport und Mobilität-. Es gelten die Regelungen zur Schulwegkostenfreiheit. Genutzte Fahrkarten mit Angabe der Kosten Wohngeldbescheid oder Kinder(geld)zuschlagsbescheid oder Sozialhilfebescheid oder Bescheid nach dem Asylbewerberleistungsgesetz § 6b Bundeskindergeldgesetz i.V.m. § 28 SGB II, § 34 SGB XII, AsylbLG Jobcenter Memmingen