03.09.2026: Für radbegeisterte Seniorinnen und Senioren in Memmingen wird wieder ein kostenloses Pedelec-Training angeboten. Freie Plätze gibt es noch für die Termine am Mittwoch, 16. September und Mittwoch, 23. September, jeweils ab 14 Uhr bis ca. 17 Uhr. Das Training findet in der Stadionhalle an der Bodenseestraße statt und ist ein Angebot der Seniorenfachstelle, des Seniorenbeirats der Stadt Memmingen, der Verkehrswacht und des Sachbereichs Verkehr der Polizeiinspektion Memmingen. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich. Diese erfolgt nur telefonisch bei der Seniorenfachstelle der Stadt Memmingen unter der Nummer 08331/850-2970. Mehr Informationen und den genauen Ablauf erhalten Interessierte bei der Anmeldung.
29.03.2023: Deutschland steht als Gesellschaft vor massiven Herausforderungen für die Zukunft. Energieversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Überalterung oder Fachkräftemangel sind nur einige davon. Auch Barrierefreiheit ist nicht nur die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung und die gleichberechtigte Teilhabe im Alltag, an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Barrierefreiheit ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Eine Welt ohne Barriere ist für alle zugänglicher und lebenswerter. Der Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“. Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können und wollen Teil der Lösung sein – als ExpertInnen in eigener Sache und MitgestalterInnen von Anfang an. Der Behindertenbeirat lädt sie herzlich an den Aktionsstand am Weinmarkt, am Dienstag, 2. Mai 2022 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein. Zusätzlich finden in diesem Jahr, ausgehend vom Aktionsstand „Stadtführungen mit anderen Sinnen“ in Kooperation mit der KAB und dem Projektbüro „Stadt der Freiheitsrechte“ statt. Näheres dazu in der Anlage. Außerdem werden am Weinmarkt und am Theaterplatz im Laufe des Tages Kreide-Kunstwerke zum Thema „Barrieren überwinden - zueinander finden“ entstehen. Hier werden verschiedene Gruppen von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen mit einer Kreide-Künstlerin malen. Diese Aktion wird von den Offenen Hilfen von Regens Wagner angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat durchgeführt. Gerne darf mitgemalt werden! Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen. Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
06.06.2024: Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten, der Stadtrat (Finanz- und Hauptausschuss) wird zu den Essensbeiträgen der kommunal verwalteten KiTas beraten. Entsprechend wurde eine Beschlussvorlage erstellt. Die Unterlagen, die Anhörund der Elternbeiräte und deren Stellungnahmen dazu finden Sie alle in den Anlagen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung 11.06.2024: Das KiTa-Amt hat noch eine weitere Stellungnahme eines Elternbeirates (KiTa Nudelburg) erhalten. Diese ist entsprechend beigefügt. Entsprechend ist die Stellungnahme und der Beschlussvorschlag zu korrigieren. Aktualisierung 26.08.2024: Diverse Zeitungsartikel iS KiTa-Essenspreise im Landkreis Unterallgäu
29.07.2026: In diesem Jahr feiert Memmingen ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 50 Jahren besteht die Städtepartnerschaft mit Glendale (Arizona, USA). Beim Empfang im Rathaus waren neben den Delegierten aus Glendale auch die Fraktionsvorsitzenden, Ehrenbürger, der Vorsitzende der Europa Union und Vertreterinnen und Vertreter der Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Memmingen (DAG) anwesend. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher freute sich sehr, die Freunde aus Glendale und alle weiteren Gäste begrüßen zu dürfen und das Jubiläum gemeinsam zu begehen: „Die Städtepartnerschaft mit Glendale ist die erste Partnerschaft, die Memmingen eingegangen ist. Es ist toll, dass sich die Freundschaft über Generationen gehalten hat. Das 50-jährige Jubiläum bietet nun einen schönen Anlass, diese besondere Beziehung zu würdigen und weiter zu vertiefen.“ Die Partnerschaft ist aus der Geschichte des ehemaligen Fliegerhorsts hervorgegangen. Damals bestand ein enger Austausch mit der Region, da ein Teil der Ausbildung der Starfighter-Piloten des Nato-Standorts Memmingen in Luke Air Base stattfand, einem der größten Luftwaffenstützpunkte der USA. In den ersten Jahren wurde die Verbindung sehr aktiv gelebt und durch zahlreiche Besuche und Gegenbesuche geprägt. Über die Jahrzehnte entwickelte sich eine langjährige Tradition des freundschaftlichen Miteinanders. Auch wenn der Kontakt zwischenzeitlich etwas zurückging, weil die vorherige Bürgermeisterin Flugangst hatte, ist die Verbundenheit geblieben und in den letzten zwei Jahren wieder belebt worden. Betreut und gefördert wird die Städtepartnerschaft durch die städtische Partnerschaftsbeauftragte, Alexandra Hartge, und die Mitglieder der DAG unter dem Vorsitz von Dr. Dieter Geiger sowie auf amerikanischer Seite von dem Sister City Board, dem Städtepartnerschaftsverein unter der Leitung von Nancy Lenox. „Glendale, das selbst erst 1887 gegründet wurde, kann mit Memmingens jahrhundertelanger Geschichte nicht mithalten. Das macht mich etwas neidisch“, betonte Glendales Bürgermeister Jerry P. Weiers mit einem Augenzwinkern bei seiner Begrüßung. Er übergab Rothenbacher eine handgeflochtene Schale der indigenen Bevölkerung, die das Land vor den Siedlern und der Urbanisierung bewohnte. „So kann ich wenigstens etwas mit Geschichte nach Memmingen bringen.“ Die beiden Stadtoberhäupter unterzeichneten in einem zeremoniellen Akt zunächst die Urkunde zur Bekräftigung der Städtepartnerschaft. Danach folgte der Eintrag ins Goldene Buch. Anschließend überreichte Rothenbacher seinem amerikanischen Kollegen einen Schickler Stich als Geschenk.
25.01.2023: Dank einer Spende der Familie Pichler und den Kindern des Ponyhofs Lutz konnte Katrin Rheinländer-Mix im Rahmen des „Pferde für unsere Kinder e.V.“-Projektes „10.000 Holzpferde für Kindergärten“ bereits das dritte Holzpferd in diesem Jahr an einen Kindergarten Stadtweiherstraße überreichen. Katrin Rheinländer-Mix vom Ponyhof Lutz und Familie Pichler besuchten dazu den Kindergarten Stadtweiherstraße und übergaben das Holzpferd an die Kindergartenkinder. Die Kinder trauten ihren Augen kaum, als ihr neuer Pferdefreund in den Kindergarten einzog. Die Spenden für das Holzpferd wurden u. a. durch die Kinder des Ponyhofs gesammelt. So wurde im Mai 2022 von den Kindern des Ponyhofs und Katrin Rheinländer-Mix Ponyreiten für den guten Zweck auf dem Gut Westerhart angeboten. Den Restbetrag steuerte Familie Pichler mit einer weiteren Spende bei. Durch das Holzpferd des Projektes „10.000 Holzpferde für Kindergärten“ können die Kindergartenkinder nun spielerisch den Umgang mit dem Pferd erlernen und sich auf den „Pferdeerlebnistag“ im kommenden Jahr vorbereiten. Weitere Informationen zum Verein „Pferde für unsere Kinder“ erhalten Sie unter www.pferde-fuer-unsere-kinder.de . Herzlichen Dank
15.04.2026: Liebe Eltern und Erziehungsberechtige, liebe KiTa-Mitarbeitende, der Finanz- und Hauptausschuss tagte zur Anpassung der Elternbeiträge für die Kindertageseinrichtungen. Über den Link https://ris.memmingen.de/bi/info.asp und hier in der Anlage finden Sie die Beschlussvorlage mit Begründung mit Anlagen (Anhörung der Elternbeiräte und Stellungnahmen). Die Beiträge steigen soweit, dass geplant gut 10 % unserer Ausgaben für die KiTas durch die Elternbeiträge abgedeckt sind. Knapp 90 % der Kosten werden weiter vor allem durch die Stadt Memmingen und den Freistaat Bayern getragen. Neu ist auch, dass das Spielgeld nicht mehr eigens erhoben bzw. bei der Abbuchung bei den Eltern eigens ausgewiesen wird. Dennoch stehen die Mittel in gleicher Höhe den KiTas zur Verfügung. Die Essensbeiträge werden dieses Jahr nicht erhöht, auch wenn das notwendig wäre. Wir sind aber derzeit in der internen Abstimmung, ob nicht insgesamt die Essensversorgung neu konzipiert wird. Dazu gibt es aber noch keine Details. Die aktuelle Haushaltsituation in Memmingen ist schwierig: Deshalb müssen wir sowohl auf der Ausgaben- wie auch auf der Einnahmenseite reagieren. Die allgemeine Kostenstruktur finden Sie auch in der Beschlussvorlage durch die Finanzverwaltung dargestellt. Weitere Infos zu den Beiträgen finden Sie unter Kindertageseinrichtungen in Memmingen: Beiträge-Buchungszeit Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Hinweis 17.04.2026: Im ersten Aushang an die KiTas war ein Datenübertragsungsfeher enthalten. Dieser wurde mittlerweile korrigiert. Wir bitten insoweit um Entschuldigung.
10.07.2023: Organisiert vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen feierten in diesem Jahr wieder viele Menschen gemeinsam auf dem Theaterplatz. Bereits am frühen Morgen begann der Aufbau. Die Organisatoren werden dabei unterstützt von einer Vielzahl an Helfer*innen. Da ist die Gruppe der Johanniter, Menschen mit und ohne Behinderung, die bis aus Kempten anreisen um beim Auf- und Abbau zu helfen und den Ausschank am Fest übernehmen. Direkt daneben baut das Team des Roten Kreuzes das Pavillon für die Essensausgabe auf. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Weißwurstfrühstück. Das Straßenfest in neuem Gewand. Unabkömmlich ist ebenfalls das Team der Unterallgäuer Werkstätten mit seinen Mitarbeitern, die sich unter anderem beim Aufbau um den Strom kümmern. Gerahmt wird das Fest mit Infoständen von verschiedenen Selbsthilfegruppe und Organisationen. Zwischen dieser bunt gemischten Truppe versucht Regina Sproll von Regens Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates den Überblick zu behalten. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und einem Lächeln im Gesicht macht sie dieses Fest erst möglich. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen begrüßt die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes gemeinsam mit Schirmherrn Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei strahlendem Sonnenschein die anwesenden Gäste. Neben dem bunten Kinderprogramm begeisterte vor allem die Tanzgruppe der Tanzschule „Nadansja“, die mit Cotton Eye Joe direkt zum mitklatschen einluden. Kein Wunder, dass das Publikum daraufhin von der Gruppe aus Tänzer*innen mit und ohne Behinderung eine Zugabe forderten, die auch direkt folgte. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Nicht nur die mechanischen, sondern vor allem auch die im Kopf der Menschen. Das ist Ziel des Straßenfestes auf dem Theaterplatz, mitten im Herzen von Memmingen
25.06.2026: Der Memminger Stadtrat entscheidet über vieles, was den Alltag in Memmingen prägt. Die 40 ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte beschließen den städtischen Haushalt, sie stellen Bebauungspläne auf, weisen Wohn- oder Gewerbegebiete aus und entscheiden über Bau und Sanierung öffentlicher Gebäude. Der Stadtrat trifft damit die grundlegenden politischen Entscheidungen. Was sind die Aufgaben der Stadtratsreferentinnen und -referenten? Sie sollen das ihnen anvertraute Arbeitsfeld inhaltlich gut kennenlernen, bei Entwicklungen am Ball bleiben und den Kontakt zu Vereinen und Bürgerschaft mit Bezug zu ihrem Referat pflegen. Sie übernehmen damit eine Scharnierfunktion zwischen Stadtrat, Bürgerschaft und Stadtverwaltung. In 30 Referaten hat das Gremium nun einzelne Stadträtinnen und Stadträte als besondere Ansprechpartner für die Stadtteile und für Themen wie Feuerwehr, Einzelhandel, Schulen oder Senioren bestellt. Abgeordnete, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende werden bei der Referatsverteilung nicht berücksichtigt: Referat Fraktion Stadtratsmitglied Altstadt ÖDP Keckeis, Nina Amendingen CRB Mayer, Thomas Berufsbildende Schulen Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Aras, Çiğdem Brauchtumspflege, Heimatfeste, Musikschule, Kapellen CSU/FDP Baur, Christoph Buxach FW Pfalzer, Hans Dickenreishausen AfD Deininger, Maximilian Einzelhandel CSU/FDP Turgut, Aykut Eisenburg AfD Bergmiller, Klaus Feuerwehren und Rettungswesen FW Kolb, Jürgen Finanzen und Grundstücke CSU/FDP Ferraz-Mendes, Pedro Gesundheit und Pflege AfD Jurca, Titus Grund- und Mittelschulen mit Reichshainschule Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Dr. Schunk, Monika Gastronomie und Hotellerie CRB Dehn, Manuel Integration Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Reisinger, Rupert Jugend CRB Dörr, Bastian Kernstadt Ost CSU/FDP Zettler, Stephan Kernstadt West FW Heuß, Christof Kindertageseinrichtungen SPD Holzinger, Ivo Stadtgrün und Stadtklima SPD Stoll, Maximilian Kultur mit LTS und VHS CSU/FDP Rogg, Sabine Märkte und Messen SPD Spitz, Rolf Menschen mit Behinderung SPD Lachmann, Lena Mobilität und Verkehr ÖDP Karrer, Michael Senioren mit Altenpflege, Soziales CRB Fleschhut, Katrin Sport CSU/FDP Dr. Kössinger, Julia Steinheim CSU/FDP Salger, Isabella Land- und Forstwirtschaft AfD Kühn, Genovefa Volkratshofen AfD Bühler, Karl Weiterführende Schulen Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Herb-Müller, Stefanie Stadtwerke und Energie Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Prof. Dr. Buchberger, Dieter
12.06.2026: Die Stadt Memmingen führt Mitte Juni ihr Förderprogramm für Klimaschutz fort und baut damit ihr Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung weiter aus. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet zu beschleunigen und die Treibhausgasemissionen langfristig zu senken. Im Fokus des Programms stehen konkrete Maßnahmen im privaten Bereich. Anträge können ab 15. Juni 2026 online gestellt werden: https://www.memmingen.de/hier-leben/umwelt-klimaschutz/foerderung.html Gefördert werden unter anderem steckerfertige Photovoltaikanlagen, sogenannte Balkonsolaranlagen. Darüber hinaus unterstützt die Stadt die Installation von stationären Stromspeichern sowie Ladeinfrastruktur an Wohngebäuden. Voraussetzung ist jeweils die fachgerechte Installation durch ein Unternehmen. Ladepunkte wie Wallboxen müssen zudem mit erneuerbaren Energien betrieben werden, beispielsweise über eine Photovoltaikanlage oder einen entsprechenden Ökostromtarif. Ergänzend wird auch die Inanspruchnahme von Energie- und Speicherberatungen durch qualifizierte Fachpersonen gefördert.Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Balkonsolaranlagen werden mit 50 Prozent der Kosten, maximal 100 Euro bezuschusst. Für Stromspeicher und Ladeinfrastruktur beträgt die Förderung jeweils 20 Prozent der Kosten, maximal 750 Euro. Für Energieberatungen werden 50 Prozent der Kosten, maximal 200 Euro übernommen. Im Bereich der Klimaanpassung werden Maßnahmen wie Entsiegelung, Fassadenbegrünung oder Regenwasserrückhalt unterstützt. Ziel ist es, die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Hitzeperioden und Starkregen zu machen. Zudem fördert die Stadt im Rahmen des Programms „Dein Projekt für Klimaschutz“ innovative Ideen aus der Bürgerschaft. Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Initiativen können eigene Projekte einreichen und finanzielle Unterstützung für deren Umsetzung erhalten. Wichtig ist, dass ausschließlich freiwillige Maßnahmen gefördert werden. Der Antrag muss vor Beginn gestellt werden. Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Sie können ab dem 15. Juni 2026 digital über das Antragsformular eingereicht werden. Ab diesem Zeitpunkt ist es erstmals möglich, die Anträge vollständig online zu stellen. Dies erleichtert die Antragstellung für Bürgerinnen und Bürger deutlich und sorgt für eine schnellere Bearbeitung. Mit der Kombination aus Klimaschutzförderung, Maßnahmen zur Klimaanpassung sowie der Unterstützung bürgerschaftlicher Projekte setzt die Stadt Memmingen auf einen ganzheitlichen Ansatz und lädt die Bevölkerung ein, aktiv an der Gestaltung einer klimafreundlichen Zukunft mitzuwirken. Kontakt: Stadt Memmingen Umwelt und Klima Schlossergasse 1 87700 Memmingen klimaschutz@memmingen.de
28.07.2026: Die Auswirkungen des Klimawandels auf Memmingen beschäftigte in der jüngsten Sitzung auch den Memminger Stadtrat. Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, informierte über die Trinkwasserversorgung und die Entwicklung des Grundwasserstandes. Dabei betonte er, dass die aktuell beobachteten niedrigen Grundwasserstände keine Einschränkungen für die Trinkwasserversorgung erwarten lassen, zugleich aber Anlass für eine verstärkte Beobachtung und fachliche Prüfung der Versorgungssicherheit geben. In seinem Bericht ging Geske zunächst auf die Grundwassersituation und die Wassergewinnung ein. Das Rohwasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung wird aus zwei südlich von Benningen gelegenen Trinkwasserbrunnen gewonnen. Das Wassereinzugsgebiet erstreckt sich von Süden kommend entlang des Memminger Trockentals und gilt als sehr ergiebig. Der Grundwasserpegel unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen und ist direkt abhängig von in diesem Gebiet fallenden Niederschlägen. Die Aufzeichnungen der Ruhewasserpegel beider Brunnen seit 2010 zeigen, dass zunehmende Ausbleiben der typischen Verläufe der Jahreszeiten. So gab es in den Jahren 2019, 2023 und 2026 Niedrigwasserperioden, im Juni 2024 dafür Hochwasser. Derzeit ist ein bisher historische Niedrigpegel erreicht. Allerdings lässt sich ebenfalls erkennen, dass innerhalb kurzer Zeit die Fähigkeit zur Regeneration besteht, sollte es zu mehrtägigen Niederschlägen kommen. Auf die Förderleistung der beiden Brunnen und die Versorgungssituation der Stadt hat der niedrige Pegelstand in absehbarer Zeit keine Auswirkungen. Diese Auffassung wird vom Wasserwirtschaftsamt Kempten und vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Woringer Gruppe geteilt. Die Ausbautiefe beider Brunnen beträgt rd. 18 m, die Ansaugöffnungen der jeweils 3 verbauten Unterwasserpumpen befinden sich zwischen 13 und 14 m unterhalb des Brunnenkopfdeckels. Das bedeutet, dass selbst bei einem theoretisch und gleichbleibend fallenden Grundwasserpegel über nochmals weitere zwei Jahre die Pumpen ausreichend mit Wasser angeströmt werden. Diese Pegelentwicklung ist nach fachlicher Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (WWA) nicht realistisch, da das Memminger Trockental durch mehrere unterirdische Zuströme gespeist wird. Die geringe Wassermenge im Benninger Ried und im Stadtbach, zwei höhergelegene Austrittsstellen, sind bedingt durch die fallenden Pegelstände. Zum Schluss zog Geske ein Fazit und erklärte das weitere Vorgehen. So zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels auch in unserer Region durch atypische Niederschlagsmuster mit länger anhaltenden Trockenperioden und vermehrten Starkniederschlägen. Letztere wirken in der Regel aber nicht grundwasserneubildend. Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, dass das Grundwasserdargebot weder qualitativ noch quantitativ „unantastbar“ ist. Eine akute Risiko- oder Gefährdungslage ist indes derzeit und selbst bei gleichbleibend fallendem Grundwasserpegel mittelfristig nicht zu befürchten. Unabhängig davon gilt es, die weitere Entwicklung des Grundwasserstands aufmerksam zu beobachten. Ein fachlicher Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten fand erstmalig bereits am 7.7.26 statt, um eine belastbare Redundanz für die Brunnen sowie entsprechende Entlastungs- und Ausweichszenarien zu prüfen.