23.05.2024: Fast 15 Jahre nachdem die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) von Deutschland angenommen wurde, hat die UN die Ziele erneut überprüft. Die Untersuchung zeigt, dass Deutschland immer noch nicht genug tut, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Auch im Vergleich zu anderen Ländern, die bereits zum zweiten Mal von der UN überprüft worden sind, fällt die Bewertung von Deutschlands Umsetzungs-Fortschritten in einigen Bereichen deutlich negativer aus, als die der anderen Länder im Durchschnitt. Gerade deshalb ist es dem Behindertenbeirat der Stadt Memmingen wichtig, den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zum Anlass zu nehmen um auf die Belange unterschiedlichster Personengruppen aufmerksam zu machen. Der Aktionsstand des Behindertenbeirates stand in diesem Jahr unter dem Thema „Inklusion, ein anderes Wort für Demokratie. Ein Ausspruch von Heribert Prantl, Träger des „Memminger Freiheitspreises 1525“. Viele interessante Gespräche über Selbstbestimmung, Demokratie und bunte Vielfalt wurden am Aktionsstand geführt. Bürger:innen konnten mit einem Daumenabdruck oder Sticker bekunden, dass sie ebenfalls für diese Werte stehen. Gerade auch im Hinblick auf die Europawahl war dem Behindertenbeirat dieses Thema ein großes Anliegen. Das Europabüro nutzte die Gelegenheit ebenfalls um die Bürger:innen mit Materialien zur Europawahl, auch in Leichter Sprache zu versorgen. Die Aktion wurde in Kooperation mit vielen Einrichtung und Verbänden durchgeführt: Bildungsregion MM/UA, Europabüro, Lebenshilfe Memmingen, Inklusionsbeauftragte der Stadt Memmingen, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Regens Wagner Offene Hilfen, Selbstvertretungskreis STARK, Diakonie Allgäu. Durch die vielen Kooperationspartner entstand ein spannendes Zusammenwirken, das viele Passant:innen an den Stand lockte und zum Mitmachen motivierte. Außerdem konnten für das Projekt „Mobile LEGO-Rampen für Memmingen“ die ersten Legosteine als Spende entgegengenommen werden.
10.07.2023: Organisiert vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen feierten in diesem Jahr wieder viele Menschen gemeinsam auf dem Theaterplatz. Bereits am frühen Morgen begann der Aufbau. Die Organisatoren werden dabei unterstützt von einer Vielzahl an Helfer*innen. Da ist die Gruppe der Johanniter, Menschen mit und ohne Behinderung, die bis aus Kempten anreisen um beim Auf- und Abbau zu helfen und den Ausschank am Fest übernehmen. Direkt daneben baut das Team des Roten Kreuzes das Pavillon für die Essensausgabe auf. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Weißwurstfrühstück. Das Straßenfest in neuem Gewand. Unabkömmlich ist ebenfalls das Team der Unterallgäuer Werkstätten mit seinen Mitarbeitern, die sich unter anderem beim Aufbau um den Strom kümmern. Gerahmt wird das Fest mit Infoständen von verschiedenen Selbsthilfegruppe und Organisationen. Zwischen dieser bunt gemischten Truppe versucht Regina Sproll von Regens Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates den Überblick zu behalten. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und einem Lächeln im Gesicht macht sie dieses Fest erst möglich. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen begrüßt die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes gemeinsam mit Schirmherrn Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei strahlendem Sonnenschein die anwesenden Gäste. Neben dem bunten Kinderprogramm begeisterte vor allem die Tanzgruppe der Tanzschule „Nadansja“, die mit Cotton Eye Joe direkt zum mitklatschen einluden. Kein Wunder, dass das Publikum daraufhin von der Gruppe aus Tänzer*innen mit und ohne Behinderung eine Zugabe forderten, die auch direkt folgte. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Nicht nur die mechanischen, sondern vor allem auch die im Kopf der Menschen. Das ist Ziel des Straßenfestes auf dem Theaterplatz, mitten im Herzen von Memmingen
29.03.2023: Deutschland steht als Gesellschaft vor massiven Herausforderungen für die Zukunft. Energieversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Überalterung oder Fachkräftemangel sind nur einige davon. Auch Barrierefreiheit ist nicht nur die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung und die gleichberechtigte Teilhabe im Alltag, an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Barrierefreiheit ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Eine Welt ohne Barriere ist für alle zugänglicher und lebenswerter. Der Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“. Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können und wollen Teil der Lösung sein – als ExpertInnen in eigener Sache und MitgestalterInnen von Anfang an. Der Behindertenbeirat lädt sie herzlich an den Aktionsstand am Weinmarkt, am Dienstag, 2. Mai 2022 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein. Zusätzlich finden in diesem Jahr, ausgehend vom Aktionsstand „Stadtführungen mit anderen Sinnen“ in Kooperation mit der KAB und dem Projektbüro „Stadt der Freiheitsrechte“ statt. Näheres dazu in der Anlage. Außerdem werden am Weinmarkt und am Theaterplatz im Laufe des Tages Kreide-Kunstwerke zum Thema „Barrieren überwinden - zueinander finden“ entstehen. Hier werden verschiedene Gruppen von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen mit einer Kreide-Künstlerin malen. Diese Aktion wird von den Offenen Hilfen von Regens Wagner angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat durchgeführt. Gerne darf mitgemalt werden! Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen. Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
15.12.2022: Mit einem Empfang in Augsburg will der Ministerpräsident sich bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern bedanken. An diesem Abend stehen rund 500 besondere Menschen aus ganz Schwaben im Mittelpunkt, für die er gern der Gastgeber ist. Mit einem Augenzwinkern betont er in seiner Rede, an diesem Abend ist „die Crème de la Crème" der Bürgerinnen und Bürger: Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren“ vertreten. Mitglieder von Sportvereinen, Feuerwehrleute, Vertreter der verschiedensten Organisationen befanden sich unter den Gästen. Sie alle setzen sich in ihrer Freizeit dafür ein, dass etwas vorangeht. „Man müsste tausende von hauptamtlichen Stellen schaffen und Milliardenbeiträge investieren, um das aufzufangen, was das Ehrenamt leistet, betonte Söder. Der Ministerpräsident hat die Empfänge für Engagierte Menschen im Ehrenamt neu eingeführt. Damit möchte er ein Zeichen der Wertschätzung setzen. Dementsprechend nahbar zeigt er sich an diesem Abend. Er lacht herzlich, hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Gäste und steht für Fotos bereit. Auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich für diese Veranstaltung Zeit genommen. Verena Gotzes, Gründungsmitglied und Vorsitzende des Behindertenbeirates in Memmingen bekam ebenfalls eine Einladung zum Empfang. Auch sie nutzte die Gelegenheit eines kurzen Gesprächs mit dem Ministerpräsidenten, um das Thema anzubringen, das ihr ganz besonders am Herzen liegt. Die Barrierefreiheit. Seit nun über 30 Jahre setzt sie sich unermüdlich für Menschen mit Behinderung ein, auch wenn dies teilweise mit großen Hürden und Rückschlägen verbunden ist. „Aber es zeigt sich, wenn man zusammenhält, ist man stark und man kann Dinge erreichen, bei denen man noch vor einigen Jahren dachte, das ist unmöglich“, so die Vorsitzende.
30.05.2022: Bei einer Exkursion nach Lindau verschaffte sich der Behindertenbeirat Memmingen einen Eindruck vom Zugverkehr bei Go-Ahead Bayern und besichtigte die in großen Teilen barrierefreie, neue Therme in Lindau. Anlass dieser Exkursion sind die, in den vergangenen Monaten durchgeführten Schulungen mit dem neuen Zugpersonal von Go-Ahead zum Thema „Umgang mit Menschen mit Behinderung“, sowie der anstehende Neubau des Kombi-Bades in Memmingen, bei dem auch die Barrierefreiheit umfassend berücksichtigt werden soll. Um dazu Inspirationen und Erfahrungen aus der Praxis einzuholen, wurde als Reiseziel die neue Therme in Lindau ausgewählt. Besonders positiv herausgestochen sind die groß gestalteten Umkleidekabinen mit breiten Liegen bzw. Sitzbänken und die direkt darin erreichbaren Spinde. Auch die gut platzierten barrierefreien WC Anlagen, sowie das verklebte Blindenleitsystem wurden für sehr gut befunden. Besonderen Anklang fanden die Zugangsgates an den Kassen und den Übergangsbereichen zwischen Therme, Freizeitbad und Sauna, die anstelle von Drehkreuzen, allen Menschen, egal ob mit oder ohne Mobilitätseinschränkung oder Kinderwagen etc. barrierefreien Zugang gewähren. Stufenfreier Einstieg, wenn der Bahnsteig entsprechend ausgebaut ist; genug Platz für Rollstühle; Hinweise in Brailleschrift für Menschen mit Sehbehinderung; eine barrierefreie Toilette; Informationen sowohl per Ansage als auch auf Bildschirmen, sodass Menschen mit verschiedensten Behinderungen auch alles mitbekommen – Vorsitzende Verena Gotzes und ihre Mitstreiter:innen waren angetan von den Eindrücken, die sie bei der Zugfahrt bekamen. Sie hatten sich schon bei der Schulung der Go-Ahead Kundenbetreuer:innen im vergangenen Jahr eingebracht und dabei ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten gut erklären können. „Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir dort gefragt und einbezogen wurden. Ich selbst bin Rollstuhlfahrerin, bei manch anderen sieht man halt nicht auf den ersten Blick, dass sie vielleicht Unterstützung brauchen. Das konnten wir gut vermitteln, und das hilft sicherlich auch den Damen und Herren bei Go-Ahead, ihren Job gut zu machen,“ so Gotzes. Auch Regina Sproll sieht das positiv: „Man kann an den neuen Zügen von Go-Ahead sehen, wie der Öffentliche Verkehr Stück für Stück barrierefrei wird. Das ist ein großer Sprung in Richtung Teilhabe: dass ein Mensch mit Behinderung auch ohne Voranmeldung spontan mit dem Zug fahren kann.“ Go-Ahead bedient seit Dezember die Strecke von München über Memmingen nach Lindau; Auftraggeber dafür sind die Bayerische Eisenbahngesellschaft und das Land Baden-Württemberg, die mit der Ausschreibung auch Mindeststandards vorgegeben haben. Eine dieser Vorgaben ist, dass jeder Zug mit einer Kundenbetreuerin oder einem Kundenbetreuer besetzt ist - ein großer Vorteil für viele Menschen, auch für diejenigen mit Behinderung. So ist immer jemand zur Stelle, der beim Ein- oder Aussteigen helfen kann oder, wenn nötig, für Rollstuhlfahrer eine Rampe ausklappen kann. „Wenn jemand Unterstützung beim Ein- oder Aussteigen braucht und sich vorher anmeldet, stehen wir an der entsprechenden Station schon bereit. Und wer sich nicht anmeldet, bekommt natürlich auch Unterstützung“, sagt Hans-Jörg Boschner, Teamleiter für die Kundenbetreuer von Go-Ahead. Seit 30 Jahren besteht der Behindertenbeirat Memmingen – das Jubiläumsjahr war Anlass zu dieser Exkursion, die die Therme Lindau zum Ziel hatte.
09.05.2022: Fehlende Barrierefreiheit sorgt für Unsicherheit und längere Wegstrecken, nicht nur für Menschen mit Behinderung. „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ war deshalb das Thema des diesjährigen europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, an dem sich auch der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen mit einer Aktion beteiligte. Neben dem jährlichen Informationsstand am Weinmarkt, schickte der Behindertenbeirat in diesem Jahr sogenannte „Barriere-Checker*innen“ in die Altstadt. Ausgerüstet wurden die einzelnen Gruppen, die aus Schülern*innen der Heilerziehungspflegeschule und den Unterallgäuer Werkstätten bestanden, mit entsprechenden Materialien von Aktion Mensch, wie Maßbändern, Notizheften und Absprerrbändern. Jede Barriere verhindert die gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Mobilität von Menschen mit Behinderung. Das wissen auch das Landestheater und die Stadtbibliothek und öffneten extra für diese Aktion ihre Türen, um den „Barriere-Checker*innen“ ihre barrierefreien Angebote zu präsentieren. Barrieren führen zu weniger Flexibilität im Alltag Es ging aber auch darum, noch bestehende Barrieren aufzudecken. Wie zum Beispiel fehlende, sichtbare Beschilderung am Bahnhof oder die schmalen Bordsteine am ZOB mit unebenem Pflasterbelag, wie eine Gruppe beim anschließenden Austausch berichtete. Während die „Barriere-Checker*innen“ unterwegs waren, gab es für die Passanten am Informationsstand des Behindertenbeirates einiges zu entdecken. Schüler des bfz stellten ihre Partnerschule für Kinder mit geistiger Behinderung in Afrika vor und die Freiwilligenagentur Schaffenslust informierte über ihr neues Projekt „Engagement für alle“ – ein Projekt für mehr Inklusion im Ehrenamt.
15.07.2021: Mitglieder des Behindertenbeirates, sowie des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen besuchten kürzlich die Ausstellung imPERFEKT. Dabei erklärte Leiter Axel Lapp den Teilnehmern auch, welche Aspekte der Barrierefreiheit bei der Zusammenstellung der Exponate, aber auch der Gestaltung der Ausstellung selbst, berücksichtigt wurden. Die Ausstellung ›imPERFEKT‹ versucht, auf verschiedenen Ebenen Wirkung zu entfalten. Zum einen ist ›imPERFEKT‹ eine Ausstellung über Schönheitsideale. Beginnend mit dem antiken Torso vom Belvedere, der seit der Renaissance zum weithin kopierten Inbegriff von Schönheit wurde, untersucht ›imPERFEKT‹ die Wahrnehmung von Vollkommenheit sowie das Streben nach Perfektion: Wie gehen wir mit den durch die Medien vorgeführten Idealen um? Wie bringen wir diese mit unserer eigenen Realität in Einklang? Wie beeinflusst das unsere Sicht auf Behinderungen? Auf der anderen Seite nähert sich die Ausstellung dem Thema Barrierefreiheit und erkundet, wie ein Museum für alle in Zukunft gestaltet werden kann. Orientierungspläne und Bodenleitsysteme erleichtern das Navigieren im Ausstellungsraum. Einzelne Ausstellungsstücke lassen sich ersehen, ertasten und erhören. Gleichzeitig sind zugehörige Informationen leichter zugänglich, da sie gedruckt und über Audio Guides, in Braille, in Gebärdensprache und in Leichter Sprache zur Verfügung stehen. Nähere Informationen zur Ausstellung und zur Kunsthalle finden Sie auf der Homepage im untenstehenden Link.
Kontakt Behindertenbeirat der Stadt Memmingen Prinzingstraße 3 87700 Memmingen Tel.: 08331 - 49 86 295 behindertenbeirat@stadt-memmingen.de Wichtige Links Stadt Memmingen Tourismus Stadt der Freiheitsrechte Stadtmarketing Stadtwerke Kontakt Datenschutz | Impressum Behindertenbeirat der Stadt Memmingen Prinzingstraße 3 87700 Memmingen 08331 - 49 86 295 Impressum Datenschutz
12.07.2021: Bei dem digitalen Jahrestreffen am 17. und 18. Juni 2021 tauschten sich die Kommunalen Behindertenbeauftragten mit dem Landesbehindertenbeauftragten Holger Kiesel über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz aus. Daraus entstand die Münchner Erklärung zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung mahnt „Wir müssen in Bayern dringend die Chance nutzen, nicht nur die Bundesvorgaben erfüllen zu wollen. Wir sollten auf Landesebene alles daransetzen, über eine reine 1:1 Umsetzung des Bundesgesetzes hinaus zu kommen.“ Zum Hintergrund: Das Gesetz setzt eine Richtlinie der EU um und sieht verbindliche Mindestanforderungen für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen vor. Es gilt auch für private Dienstleistungen und Anbieter. Das Gesetz wurde vom Bundestag beschlossen, am 25. Juni 2021 soll die noch ausstehende Beschlussfassung des Bundesrates erfolgen. Die Bayerische Staatsregierung und der Bayerische Landtag sind im Anschluss dafür verantwortlich, für Bayern ausführende und ergänzende Re-gelungen zu schaffen. Der Bund hat mit der Überführung des European Accessibility Act ins Barrierefreiheitsstärkungsgesetz viele wichtige Punkte aufgegriffen. Allerdings wurden einige wesentliche Aspekte – wie z.B. die barrierefreie Umgebung, Übergangsfristen und Marktüberwachung – nicht ausreichend, bzw. gar nicht geregelt. Dies muss dringend auf bayerischer Ebene nachgeholt werden.
14.04.2021: Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Jedes Jahr laden zahlreiche Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe zu vielen verschiedenen Aktionen ein, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen. Dieses Mal lautet das Motto: „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!“ Es ist ein Aufruf an alle Menschen, Missstände aufzudecken, Teilhabe-Barrieren sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen – für mehr Miteinander statt Nebeneinander. Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie, haben unzählige Menschen neue Wege gefunden, um weiterhin Corona konforme Aktionen und Projekte umzusetzen. Am Dienstag, den 04. Mai von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr sollen verschiedenste Stimmen zum Thema Inklusion in Memmingen sichtbar gemacht werden, um für das Thema zu sensibilisieren und zu zeigen, was jede*r tun kann. Dazu werden am Freiheitsbrunnen am Weinmarkt, sowie auf dem Theaterplatz Birken aufgestellt, an die die Bürger*innen von Memmingen ihre Stimme für Inklusion hängen können. Damit wollen wir uns stark machen, für eine inklusive Gesellschaft. Dazu gibt es bereits vorgefertigte Sprechblasen, die ausgeschnitten und beschriftet werden können. Diese werden dann vor Ort an den Bäumen aufgehängt. Die Sprechblasen können im Vorfeld hier auf der Homepage des Behindertenbeirates (untenstehend) heruntergeladen oder angefordert werden. Bitte wenden Sie sich dazu an die Inklusionsfachstelle der Stadt Memmingen anna.birk@memmingen.de | 08331 850740 oder an die Offenen Hilfen Regens Wagner regina.sproll@regens-wagner.de | 08331 97476230. Die ausgefüllten Sprechblasen können dann am 04. Mai von 10:00 – 13:00 Uhr an die Birken gehängt oder bereits vorab an die oben angegebenen Mailadressen geschickt werden (dann werden diese vom Behindertenbeirat an die Birken gehängt). Die Corona-Pandemie macht Präsenz-Veranstaltungen zurzeit unmöglich. Die Vorsitzende des Behindertenbeirates Verena Gotzes freut sich sehr über eine rege Beteiligung an der diesjährigen Aktion: „dass Menschen mit Behinderung und ihre Anliegen trotz Corona wahrgenommen werden und nicht unsichtbar sind“.