Am 10. November 1938 fand in Memmingen die Reichspogromnacht mit der Zerstörung der Synagoge, Vandalismus in Privatwohnungen und Geschäften sowie der Schändung des jüdischen Friedhofes statt. Keine Anmeldung erforderlich, bei jeder Witterung.
20.07.2026: Bei der Ehrung der schulbesten Sportlerinnen und Sportler wurden 56 Jugendliche im Rathaus durch Sportamtsleiter Michael Höfling und Bastian Mönius, Geschäftsführer des Arbeitskreises „Sport in Schule und Verein“ empfangen. Sie gratulierten den Mädchen und Jungen zu ihren sportlichen Leistungen und überreichten ihnen als Anerkennung neue Sportbälle. „Zu euren sportlichen Erfolgen beglückwünsche ich euch herzlich. Mit euren erstklassigen Leistungen habt ihr eindrucksvoll bewiesen, dass ihr an der schönsten Nebensache der Welt viel Spaß habt“, lobte Schulamtsleiterin Ursula Abt. Insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler der Memminger Grund-, Mittel- und Förderschulen, Realschulen, Gymnasien und der Notker-Schule erhielten als Würdigung neue Basket-, Volley- und Fußbälle. Ausgezeichnet wurden nicht nur die Jugendlichen, die bei den Bundesjugendspielen mit besonderen sportlichen Leistungen glänzten, sondern auch diejenigen, die im Laufe des Schuljahres durch faires, motivierendes Miteinander, ausgeprägten Teamgeist und gelebte soziale Verantwortung im Schulalltag hervorgetreten sind.
20.07.2026: Mit großer Anerkennung und aufrichtiger Dankbarkeit verabschiedete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher den langjährigen Schulleiter der städtischen Sebastian-Lotzer-Realschule, Harald Rehklau. Das Stadtoberhaupt würdigte Rehklaus herausragendes Wirken mit einem handkolorierten Schickler-Stich als persönliches Abschiedsgeschenk. „Nach 17 Jahren als Schulleiter haben Sie Ihre Schule nicht nur geführt, sondern nachhaltig geprägt: mit großem Engagement, Weitblick und täglich spürbarer Leidenschaft. Auch in herausfordernden Zeiten bewahrten Sie einen klaren Kopf und fanden stets zukunftsfähige und intelligente Lösungen. Für alles, was Sie für diese Schule getan haben, danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute“, würdigte Rothenbacher. 35 Jahre war Harald Rehklau für die Schulfamilie tätig. Zunächst als Realschullehrer, ab 2006 dann auch in der Schulleitung. Besonders prägend war seine Mitwirkung an der Planung des neuen Schulgebäudes und der damit verbundenen Ausstattung. Aus der räumlichen Not heraus führte er das Lehrerraumprinzip ein, das sich bis heute bewährt und den Schulalltag entscheidend beeinflusst hat. Mit seinem Lehrerteam war der Umgang stets kollegial und auch zu den Schülerinnen und Schülern hatte er immer einen guten Draht und ließ auch mal Fünf gerade sein. Wer ihn erlebte, begegnete einem Schulleiter, der nicht nur organisierte und entschied, sondern auch vorlebte. Als leidenschaftlicher Sportler vermittelte er die Werte Anstrengungsbereitschaft, Fairness und Kooperation, die er in seine Arbeit einbrachte und an die Schulgemeinschaft weitergab. „Jeden Tag bin ich mit Freude zur Arbeit gekommen. Natürlich gab es auch teilweise aufregende Jahre. Doch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, der offene Austausch und das gemeinsame Ringen um die bestmöglichen Lösungen für unsere Schülerinnen und Schüler und die Schule mit meinem Kollegium waren für mich stets eine große Bereicherung. Auch der Stadt gilt mein aufrichtiger Dank als unserer Arbeitgeberin. Die verlässliche Unterstützung, das entgegengebrachte Vertrauen und das konstruktive Miteinander haben maßgeblich dazu beigetragen, die Schule weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen“, resümierte Harald Rehklau bei seinem Abschied im Rathaus. Gleichzeitig mit der Verabschiedung fand die Amtseinführung von Heiko Nißl statt. „Mit Heiko Nißl haben wir als Nachfolger jemanden gewonnen, der das Haus und die Abläufe hervorragend kennt. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen für den Start in der neuen Funktion alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen“, hieß Rothenbacher Heiko Nißl im neuen Amt willkommen. Nißl übernimmt die Nachfolge offiziell ab 01. August 2026. Der gebürtige Memminger studierte Germanistik und Sport auf Lehramt und trat anschließend im September 1998 seinen Dienst als Lehrer an der städtischen Realschule in Memmingen an. „Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Besonders die Veränderung durch die zunehmende Digitalisierung und Nutzung von KI wird spannend werden.“
Die Stand Up Comedy Show LIVE in Memmingen!
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Bürgerversammlung der Stadt Memmingen
unter der Leitung von Hauptmann Rudolf Piehlmayer
17.07.2026: Was macht ein Zuhause eigentlich aus? Ist es ein Ort, an den wir jeden Tag zurückkehren, oder ein Gefühl, das wir überallhin mitnehmen? Die neue Familienausstellung ›Zuhause‹ in der MEWO Kunsthalle lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, dieser Frage gemeinsam nachzugehen. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit vielen Perspektiven, kreativen Mitmachstationen und Raum für eigene Gedanken. Die Ausstellung führt durch vier Themenräume und macht deutlich, wie vielschichtig der Begriff Zuhause ist: Er steht für Geborgenheit und Identität, kann aber ebenso von Veränderung, Verlust oder Verantwortung erzählen. Immer wieder regen philosophische Fragen dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen – über das, was uns verbindet und was uns wichtig ist. Besonders lebendig wird die Ausstellung durch die vielen Beiträge von Schüler*innen, die in Kooperation mit den Schulen entstanden sind. Sie erzählen in Hörstationen von ihrem Alltag, ihren Familien und den kleinen Dingen, die für sie Zuhause bedeuten. Persönliche Gegenstände öffnen Fenster in ihre Lebenswelten, Fotografien zeigen ganz unterschiedliche Vorstellungen von Zuhause und laden dazu ein, die Geschichten dahinter zu entdecken. An vielen Stationen wird das Publikum selbst aktiv. Aus Pappe entstehen Häuser, Figuren und ganze Fantasiewelten, die Teil der Ausstellung werden. Mit Filterbrillen lassen sich verborgene Bildwelten entdecken, auf Gefühlslandkarten werden Stimmungen sichtbar und an anderen Orten gilt es zu überlegen, was man mitnehmen würde, wenn man sein Zuhause plötzlich verlassen müsste. So wechseln sich kreatives Gestalten, genaues Beobachten und gemeinsames Nachdenken immer wieder ab. ›Zuhause‹ wächst mit allen Besucher*innen weiter. Jede Zeichnung, jedes gebaute Haus und jede neue Idee verändert die Ausstellung und macht sie zu einem gemeinsamen Projekt. Entstanden ist eine Familienausstellung, die neugierig macht, berührt und dazu einlädt, das eigene Zuhause mit neuen Augen zu betrachten. Zur Ausstellung