20.07.2026: Mit großer Anerkennung und aufrichtiger Dankbarkeit verabschiedete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher den langjährigen Schulleiter der städtischen Sebastian-Lotzer-Realschule, Harald Rehklau. Das Stadtoberhaupt würdigte Rehklaus herausragendes Wirken mit einem handkolorierten Schickler-Stich als persönliches Abschiedsgeschenk. „Nach 17 Jahren als Schulleiter haben Sie Ihre Schule nicht nur geführt, sondern nachhaltig geprägt: mit großem Engagement, Weitblick und täglich spürbarer Leidenschaft. Auch in herausfordernden Zeiten bewahrten Sie einen klaren Kopf und fanden stets zukunftsfähige und intelligente Lösungen. Für alles, was Sie für diese Schule getan haben, danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute“, würdigte Rothenbacher. 35 Jahre war Harald Rehklau für die Schulfamilie tätig. Zunächst als Realschullehrer, ab 2006 dann auch in der Schulleitung. Besonders prägend war seine Mitwirkung an der Planung des neuen Schulgebäudes und der damit verbundenen Ausstattung. Aus der räumlichen Not heraus führte er das Lehrerraumprinzip ein, das sich bis heute bewährt und den Schulalltag entscheidend beeinflusst hat. Mit seinem Lehrerteam war der Umgang stets kollegial und auch zu den Schülerinnen und Schülern hatte er immer einen guten Draht und ließ auch mal Fünf gerade sein. Wer ihn erlebte, begegnete einem Schulleiter, der nicht nur organisierte und entschied, sondern auch vorlebte. Als leidenschaftlicher Sportler vermittelte er die Werte Anstrengungsbereitschaft, Fairness und Kooperation, die er in seine Arbeit einbrachte und an die Schulgemeinschaft weitergab. „Jeden Tag bin ich mit Freude zur Arbeit gekommen. Natürlich gab es auch teilweise aufregende Jahre. Doch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, der offene Austausch und das gemeinsame Ringen um die bestmöglichen Lösungen für unsere Schülerinnen und Schüler und die Schule mit meinem Kollegium waren für mich stets eine große Bereicherung. Auch der Stadt gilt mein aufrichtiger Dank als unserer Arbeitgeberin. Die verlässliche Unterstützung, das entgegengebrachte Vertrauen und das konstruktive Miteinander haben maßgeblich dazu beigetragen, die Schule weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen“, resümierte Harald Rehklau bei seinem Abschied im Rathaus. Gleichzeitig mit der Verabschiedung fand die Amtseinführung von Heiko Nißl statt. „Mit Heiko Nißl haben wir als Nachfolger jemanden gewonnen, der das Haus und die Abläufe hervorragend kennt. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen für den Start in der neuen Funktion alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen“, hieß Rothenbacher Heiko Nißl im neuen Amt willkommen. Nißl übernimmt die Nachfolge offiziell ab 01. August 2026. Der gebürtige Memminger studierte Germanistik und Sport auf Lehramt und trat anschließend im September 1998 seinen Dienst als Lehrer an der städtischen Realschule in Memmingen an. „Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Besonders die Veränderung durch die zunehmende Digitalisierung und Nutzung von KI wird spannend werden.“
Die Stand Up Comedy Show LIVE in Memmingen!
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Bürgerversammlung der Stadt Memmingen
unter der Leitung von Hauptmann Rudolf Piehlmayer
17.07.2026: Was macht ein Zuhause eigentlich aus? Ist es ein Ort, an den wir jeden Tag zurückkehren, oder ein Gefühl, das wir überallhin mitnehmen? Die neue Familienausstellung ›Zuhause‹ in der MEWO Kunsthalle lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, dieser Frage gemeinsam nachzugehen. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit vielen Perspektiven, kreativen Mitmachstationen und Raum für eigene Gedanken. Die Ausstellung führt durch vier Themenräume und macht deutlich, wie vielschichtig der Begriff Zuhause ist: Er steht für Geborgenheit und Identität, kann aber ebenso von Veränderung, Verlust oder Verantwortung erzählen. Immer wieder regen philosophische Fragen dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen – über das, was uns verbindet und was uns wichtig ist. Besonders lebendig wird die Ausstellung durch die vielen Beiträge von Schüler*innen, die in Kooperation mit den Schulen entstanden sind. Sie erzählen in Hörstationen von ihrem Alltag, ihren Familien und den kleinen Dingen, die für sie Zuhause bedeuten. Persönliche Gegenstände öffnen Fenster in ihre Lebenswelten, Fotografien zeigen ganz unterschiedliche Vorstellungen von Zuhause und laden dazu ein, die Geschichten dahinter zu entdecken. An vielen Stationen wird das Publikum selbst aktiv. Aus Pappe entstehen Häuser, Figuren und ganze Fantasiewelten, die Teil der Ausstellung werden. Mit Filterbrillen lassen sich verborgene Bildwelten entdecken, auf Gefühlslandkarten werden Stimmungen sichtbar und an anderen Orten gilt es zu überlegen, was man mitnehmen würde, wenn man sein Zuhause plötzlich verlassen müsste. So wechseln sich kreatives Gestalten, genaues Beobachten und gemeinsames Nachdenken immer wieder ab. ›Zuhause‹ wächst mit allen Besucher*innen weiter. Jede Zeichnung, jedes gebaute Haus und jede neue Idee verändert die Ausstellung und macht sie zu einem gemeinsamen Projekt. Entstanden ist eine Familienausstellung, die neugierig macht, berührt und dazu einlädt, das eigene Zuhause mit neuen Augen zu betrachten. Zur Ausstellung
17.07.2026: Bei einem kleinen Empfang im Rathaus haben Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und die Vorsitzende des Kinderfestausschusses Dagmar Trieb die diesjährigen Kinderfestmedaillen verliehen. Die Auszeichnung geht an Personen, die sich über viele Jahre oder bereits Jahrzehnte beim Memminger Kinderfest einbringen. Trieb führte in ihrer Rede aus, dass die Medaille zwar nur fünf Gramm wiege, aber trotzdem eine wichtige Belohnung für das ehrenamtliche Engagement sei. Die erste Medaille die Dagmar Trieb vergibt, bekommt Rolf Schneider angeheftet. Als ursprünglich Nicht-Memminger, kam er über Umwege als Gesamtelternbeiratsvorsitzender zum Kinderfest und ist nun schon seit über 20 Jahren für die Getränkelieferungen an die Schulen und ins Stadion verantwortlich. „Auch wenn dein Job an diesem Tag immer super stressig ist, bin ich äußerst froh, dass du uns auch in den nächsten Jahren für uns und die Kinder weiter erhalten bleibst und dich für das Fest weiter engagierst“, lobt die Ausschussvorsitzende. Die zweite Medaille bekommt Janina Gerstner. Sie hat sich bereits seit 2014 ab dem Antritt ihres Referendariats an der Grundschule Amendingen beim Kinderfest eingebracht. Einerseits im Liedausschuss und später hauptsächlich in der Tanz AG der Schule. Eine Aufgabe die sie ehrenamtlich jede Woche übernimmt und nicht nur oftmals den historischen Tanz einübt, sondern auch weitere moderne Tänze mit den Schülerinnen und Schülern für Schulfeiern. „Leider gehst du wieder zurück nach Ursberg, wo deine Wurzeln liegen. Aber wir hoffen, dass du als Medaillenträgerin weiterhin dem Fest und Memmingen verbunden bleibst und vielleicht einmal im Jahr wieder den Weg zurück findest“, wünschte sich Dagmar Trieb von Gerstner. Wie in den vergangenen Jahren zogen die Trommlerbuben und Trommlermädchen vor der Feier mit ihren traditionellen Liedern zum Rathaus. Damit beginnt für einen Großteil der Memminger Bevölkerung rein musikalisch der Auftakt der Heimatfeste. Für zehn Jahre aktives Musizieren in der Kapelle bekam Colin Heuß, derzeit Erster Trommler, von Dagmar Trieb den Mau angesteckt.
15.07.2026: Nach 25 Jahren als Sonderschulrektor der Reichshainschule wurde Willi Seitz bei einer von Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium sehr herzlich gestalteten Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher hob das außerordentliche Engagement des Schulleiters als Sprecher der Memminger Schulleitungen hervor, eine Aufgabe, die Seitz in den vergangenen 15 Jahren übernommen hatte. „Da gilt es, die Interessen der Schulen zu bündeln, Themen voranzubringen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.“ Willi Seitz sei immer ein wertschätzender und engagierter Ansprechpartner für die Stadt bei zahlreichen Themen wie beispielsweise der Schuldigitalisierung gewesen, würdigte der Oberbürgermeister und sprach ihm im Namen der Stadt seinen herzlichen Dank aus. Die Stadt Memmingen ist als Sachaufwandsträger für 19 Schulen verantwortlich, darunter auch für das Sonderpädagogische Förderzentrum Reichshainschule. „Es ist immer ein schöner Moment, wenn man hier zur Tür reinkommt, ein lebendiges Haus erlebt und wenn man merkt, wie die Schulfamilie miteinander interagiert und wie ihr auf jedes Kind eingeht“, beschrieb OB Rothenbacher die Atmosphäre an der Schule. Mit Liedern der Schulklassen und Musik der Schülerband sowie der Kollegiumsband wurde die Feierstunde fröhlich gestaltet. Dankesworte kamen auch von Stadtratsreferentin für Grund- und Mittelschulen und die Reichshainschule, Dr. Monika Schunk, und vom Elternbeirat. „Ich darf und muss einen verdienten Sonderschullehrer nach 37 Berufsjahren, einen erfahrenen Sonderschulrektor nach 25 Jahren in der Schulleitung und Kollegen und Freund verabschieden“, erklärte Leitende Regierungsschuldirektorin Claudia Thoma, Sachgebietsleiterin der Förderschulen an der Regierung von Schwaben. Willi Seitz habe immer konstruktiv mit der Schulaufsicht zusammengearbeitet. „Du hattest immer einen sehr guten Überblick über deine Schule und die gesamte schulische Situation in Schwaben und Bayern. Du kanntest jedes rechtliche Detail und jedes kultusministerielle Schreiben.“ Auch dem Sachgebiet Förderschulen an der Regierung sei Willi Seitz immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, betonte Claudia Thoma. „Wir brauchen jede unterstützende Stimme in Verwaltung, Politik und Gesellschaft, denn Förderschulen werden immer wieder in Frage gestellt“, warb Willi Seitz für eine gesamtgesellschaftliche Unterstützung für Kinder mit Förderbedarf. „Wir leisten gute und erfolgreiche Arbeit an den Förderzentren und das muss auch nach außen getragen werden.“ Er dankte seinen engsten Mitarbeiterinnen an der Schule für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit, der Konrektorin Andrea Karasch und Ute Schöllhorn im Sekretariat. Er gehe mit einem guten Gefühl, betonte Willi Seitz, denn er könne seinem Nachfolger ein wohlbestelltes Haus übergeben. Zum neuen Schuljahr übernimmt Stefan Bischof die Leitung der Reichshainschule, der aktuell Sonderschulkonrektor des Sonderpädagogischen Förderzentrums Mindelheim ist.
Hasmik Miroyan Instrument: klassischer Gesang Klavier Ausbildungsabschluss: Bachelor- und Magisterstudium am Staatlichen Komitas-Konservatorium in Eriwan Masterstudium Konzertgesang an der Universität Augsburg Hasmik Miroyan ist Mezzosopranistin sowie Gesangs- und Klavierpädagogin mit internationaler Ausbildung und langjähriger Bühnenerfahrung. Sie ist heute als Sängerin und Pädagogin in Deutschland tätig. Als mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe wurde sie für ihre künstlerischen Leistungen mehrfach ausgezeichnet. In ihrem Gesangs- und Klavierunterricht legt sie besonderen Wert auf eine fundierte technische Ausbildung, musikalischen Ausdruck und die individuelle Förderung jeder Schülerin und jedes Schülers. Mit großer Freude begleitet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihrem musikalischen Weg und möchte ihre Begeisterung für die Musik weitergeben. Berufliche Tätigkeit außerhalb der Musikschule: seit 2024 Mitglied des Extrachors des Staatstheaters Augsburg Kontakt: hasmik.miroyan (at) stadt-memmingen.de