Sämtliche Änderungsanzeigen und Anträge im Renten Service der Deutschen Post (z.B. neue Adresse, geänderte Bankverbindung usw.) können Sie gerne bei uns erledigen.
Sie haben Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt oder andere rentenrechtliche Zeiten zurückgelegt und möchten wissen ob und wann Sie daraus einen Anspruch haben? Sehr wenige haben noch nie Post von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Vielleicht, weil die Beitragszeiten schon sehr weit zurück liegen (weil Sie heute z.B. Selbständige/r, Soldat/in, Beamtin/Beamter sind) oder rentenrechtliche Tatbestände nicht an den Träger übermittelt wurden. In diesem Fall sollten Sie sich so früh wie möglich mit allen noch zur Verfügung stehenden Unterlagen an uns wenden. Durch Zuwarten können unter Umständen Verluste eintreten.
Sie haben Post von Ihrer gesetzlichen Rentenversicherung bekommen und wissen damit wenig anzufangen? Jede/r Versicherte soll frühzeitig über ihre/seine Ansprüche informiert sein. Deshalb gibt es mittlerweile die regelmäßigen Mitteilungen der Rentenversicherung in Form von "Renteninformation" und "Rentenauskunft". Diese machen aber nur Sinn, wenn die Daten auf einem geklärten Versicherungskonto (s.o.) beruhen. Gerne erläutern wir Ihnen die enthaltenen Zahlen und klären Sie über evtl. bestehende Ansprüche auf. Manchmal fehlt nicht mehr viel für einen, vielleicht auch vorzeitigen, Anspruch - bei uns können Sie Auskunft in dieser Sache erhalten. Da wir von der Rentenversicherung unabhängig arbeiten haben wir leider keinen direkten Zugriff auf die gespeicherten Daten - Sie sollten die übersandten Unterlagen also unbedingt vollständig mitbringen! Auch können wir Ihnen nicht seitenlange Probeberechnungen erstellen und überreichen - wir möchten, dass Sie das Prinzip verstehen und Ihre Rechte oder Gestaltungsmöglichkeiten eigenverantwortlich nutzen können. Natürlich unterstützen wir Sie bei den notwendigen Formalitäten.
Bislang waren die Regelungen zur Altersrente im deutschen Recht an der Vollendung des 65. Lebensjahres ausgerichtet. Nunmehr spricht das Rentenrecht von der ‚Regelaltersgrenze’. Diese Regelaltersgrenze wird, beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1947, schrittweise vom 65. Lebensjahr auf das 67. Lebensjahr angehoben. Die Anhebung erfolgt zunächst in Monats- später dann in Zweimonatsschritten und wird mit dem Geburtsjahrgang 1964 abgeschlossen sein. Eine Rentenzahlung erfolgt niemals automatisch; auch nicht beim Erreichen der jeweils geltenden Regelaltersgrenze. Der zwingend erforderliche Rentenantrag sollte ca. 3 Monate vor dem beabsichtigten oder gewünschten Rentenbeginn gestellt werden. Beim Versicherungsamt der Stadt Memmingen erfolgt die Antragsaufnahme rechnergestützt mit dem von der Deutschen Rentenversicherung zur Verfügung gestellten Programm ‚eAntrag’. Hierbei wird anhand Ihrer Angaben und Unterlagen ein vollständiger Antrag erstellt und anschließend auf elektronischem Weg an den zuständigen Rententräger übermittelt. Ergänzend erhalten Sie eine schriftliche Antragsbestätigung. Außer der Regelaltersrente gibt es aber auch vorgezogene Altersrenten: Altersrente für langjährig Versicherte Altersrente für schwerbehinderte Menschen Altersrente für besonders langjährig Versicherte Altersrente wegen Arbeitslosigkeit* oder nach Altersteilzeit* Altersrente für Frauen* *diese Rentenart kann nur noch von Versicherten beansprucht werden, welche vor dem 01.01.1952 geboren wurden! Sie erhalten bei uns Auskunft darüber, welche persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für die jeweilige Rentenart vorliegen müssen und welche Mindestversicherungszeit (sog. Wartezeit) erfüllt sein muss. Anhand der Rentenunterlagen wird die Auskunft individuell auf Ihren Einzelfall erteilt.
Unabhängig vom Alter kann aus medizinischen Gründen ein Anspruch auf Rente wegen geminderter Erwerbsfähigkeit entstehen. Hierbei kann der Beginn der Leistung nicht frei gewählt werden. Eine entscheidende Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch das Datum der Antragstellung. Es gibt u.a.: Rente wegen (voller oder teilweiser) Erwerbsminderung Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit Rente wegen Erwerbsminderung für ehemalige Landwirte Hinweis: Die hier genannten Renten haben die früheren Renten wegen "Berufsunfähigkeit" und "Erwerbsunfähigkeit" ersetzt und die Begriffe teilweise modifiziert. Dennoch muss auch jüngeren Versicherten bewusst sein, dass, nach wie vor, ein Anspruch auf Rente wegen Krankheit geltend gemacht werden kann.
Auch ein Sterbefall kann zu Ansprüchen aus der Rentenversicherung führen. Ein entsprechender Antrag sollte in zeitlicher Nähe zum Tod des Versicherten gestellt werden. Ansonsten kann es zu Leistungseinbußen kommen. Bei laufenden Renten kann der Antrag auf Vorschusszahlung für Witwen oder Witwer gegenüber dem Rentenservice der Deutschen Post ebenfalls bei uns erledigt werden. Es gibt u.a.: Witwenrente und Witwerrente (Halb- oder Voll-)Waisenrente Erziehungsrente Witwen- oder Witwerrente an vor dem 1. Juli 1977 geschiedene Ehegatten
21.11.2024: Zum Gedenkjahr 2025 veröffentlicht das Stadtarchiv Memmingen Regesten und Exzerpte, die der Historiker Dr. Peer Frieß zu den Memminger Ratsprotokollen der Bauernkriegszeit 1524/1525 erstellt hat bzw. in den nächsten Monaten erstellen wird ( siehe Materialien zur Memminger Stadtgeschichte, Reihe A Heft 6 ). In Kürze folgt eine Verlinkung der Regesten zur Online-Präsentation der Ratsprotokolle (siehe Bestand A Reichsstadt ).
29.06.2024: Sie suchen Bücher oder Aufsätze zur Geschichte Memmingens oder seiner Umgebung? Dann werfen Sie doch einen Blick in die laufend aktualisierte " Bibliografie zur Stadt- und Heimatgeschichte " oder fragen bei uns nach. In den bislang nur teilweise im OPAC recherchierbaren Buchbeständen der Wiss. Stadtbibliothek im Grimmelhaus findet sich so Manches, was für Ihre Fragestellung von Belang sein könnte. Der reichhaltige Wissensschatz der Heimatbeilage der Memminger Zeitung "Der Spiegelschwab" ist nicht in der Bibliographie, sondern über eine Webseite des Historischen Vereins Memmingen zugänglich.
Die DRV Schwaben hält in Memmingen regelmäßig einmal wöchentlich (ab 07.03.2016 an jedem Montag) Rentensprechtage ab. Selbstverständlich können auch Versicherte anderer Träger (z. B. Knappschaft , Bahn See) diesen kostenlosen Beratungsservice nutzen. Den Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung wird dabei Gelegenheit gegeben, ihre Rentenunterlagen überprüfen und sich in allen Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung und der zulagengeförderten, privaten Altersvorsorge beraten zu lassen. Die Ratsuchenden sollen zum Sprechtag den Personalausweis und ihre Rentenunterlagen mitbringen. Die Sprechtage finden in der Wielandstr. 1-3, im Gebäude der Arbeitsagentur, im Zimmer Nr. 203 statt. Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung, unter der folgenden Nummer, ist unbedingt erforderlich: Tel. 0800 1000 480 21 In diesem Zusammenhang wird um Beachtung gebeten: Für die Aufnahme von Rentenanträgen ist in der Regel die Verwaltung der Wohnsitzgemeinde, bei Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Memmingen das städtische Versicherungsamt, am Ratzengraben 4, zuständig.
Vom Volkspark zur Fußballarena (Ausstellung zur Stadion-Eröffnung 2006) Dokumente und Photographien zur Geschichte des Memminger Stadions Seit 100 Jahren wird in Memmingen auf Vereinsebene Fußball gespielt. Nur wenige Jahre nach der „Entdeckung“ dieser „englischen“ Sportart in Deutschland fand dieser Sport auch hier seine Anhänger. Schon 1913 plante der Stadtmagistrat, unterhalb des 1904 errichteten, 1908 nach Fürst Otto von Bismarck umbenannten Aussichtsturmes einen „Volkspark“ mit einem Fest- und Spielplatz anlegen zu lassen, doch wurden diese Planungen wegen des Ersten Weltkrieges nicht weiter verfolgt. 1927 reichten mehrere Architekten Entwürfe für einen „Volkspark“ und eine „Festhalle“ ein, die allerdings in dieser Form nicht verwirklicht wurden. Feierlich eingeweiht wurde das weit vor den Toren der Stadt errichtete Stadion am 30. Juni 1929 mit einem Fußballspiel des FC Memmingen gegen den FC Kempten, dem Schwäb.-Bayer. Sängerfest (am 12./13. Juli 1929), dem Schwäb.-Bayer. Bezirksturnfest (am 20./21. Juli 1929) und dem „Propagandaspiel“ des FC Memmingen gegen den FC Bayern München (am 4. August 1929). Ein Blick in die darauffolgenden Jahrzehnte der Memminger Stadtentwicklung zeigt, wie vorausschauend und weitsichtig die damalige Entscheidung des Stadtrates war und wie auch weiterhin die nötigen Voraussetzungen für einen geordneten Spielbetrieb von FC Memmingen und BSC Memmingen (seit 1948) geschaffen wurden: Am 4. Dezember 1955 wurde eine neue 1000 Besucher fassende Tribüne errichtet. 1963 wurde die Stadionhalle um Wasch- und Umkleideräume, Versammlungsräume, eine Platzwartwohnung und eine Bühne erweitert. 1979 wurde schließlich das FCM-Vereinsheim mit Gaststätte eingeweiht, in dessen Untergeschoss die Stadt Umkleidekabinen und Duschen einrichtete. 1989 wurde ein Kunstrasenplatz errichtet. Im Frühjahr 2006 beschloss der Stadtrat schließlich, anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläum des FC Memmingen eine neue Fußballarena mit Flutlichtanlage zu bauen; im Juli 2007 konnte die Arena mit Festakt und dem Bayernliga-Eröffnungsspiel gegen den FC Kempten eröffnet werden. Bayer. Frauenturnfest in Memmingen 1931 Exponate Aussichtsturm auf dem Hühnerberg, errichtet 1904 (seit 1908 „Bismarckturm“) Ansichtskarte „Volks- und Sportpark“ an der Bodenseestraße Planung der Leichtathletikanlagen, 1927 „Volks- und Sportpark“ an der Bodenseestraße Entwurfsskizze von Gartenarchitekt Friedrich Heiler, Kempten, ca. 1927 „Volks- und Sportpark“ an der Bodenseestraße Projektierung des Tribünenbaues, 1927 „Volks- und Sportpark“ an der Bodenseestraße Projektierung des Turmbaues mit Kassenhäuschen (Eingangsbereich), 1927 FC Memmingen gegen FC Bayern München am 4. August 1929 Einladungsschreiben des FC Memmingen zur Stadioneröffnung Schwäb.-Bayer. Sängerfest am 12./13. Juli 1929 in Memmingen Photographien aus einem Album der Memminger Liedertafel Bayer. Frauenturnfest am 18./19. Juli 1931 in Memmingen Titelseite „Der Bayerische Turner“ und Photographien des Sportgeschehens SA-Sportschule und Lager des Reichsarbeitsdienstes Projektierung eines Unteren und eines Oberen Lagers einschließlich eines Stadionausbaues 1933 Errichtung einer neuen Zuschauertribüne Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Heinrich Berndl am 4. Dezember 1955