Konzept der Verwaltung Wir orientieren uns an dem Servicegedanken eines Hotels. Dementsprechend wichtig ist der Verwaltungsbereich mit der Rezeption. Hier wird informiert, erfaßt und koordiniert. Eine Besonderheit bietet das Case Management : Es steht den Bewohnerinnen und Bewohnern unmittelbar zur Abstimmung, Koordination und Erfolgskontrolle aller gewünschten, bzw. erforderlichen Dienstleistungen zur Verfügung. Es beinhaltet eine persönliche Beratung vor und während des Einzugs (inkl. Wohnraumberatung, Begleitung und Untersützung bei Formalitäten). Des weiteren bietet die Einrichtung die Beratung und evtl. Bearbeitung von rechtlich oder behördliche Angelegenheiten, sowie die Einleitung von Betreuungsverfahren, Einstufungs- und Höherstufungsverfahren.
Unser Küchenkonzept Unser Küchenkonzept basiert auf den Beratungen des staatlich geprüften Hotelbetriebswirts Herrn Klöber und soll im Folgenden hier wiedergegeben werden. Das Konzept bezieht sich auf die vier Säulen des Lebensweltenkonzepts: Lebensqualität Selbstbestimmung Sicherheit und Geborgenheit Selbstbestimmung heißt: dem Bewohner soviel Normalität, Wahlfreiheit und Eigenverantwortung wie möglich zu geben und seine Selbständigkeit zu erhalten und zu fördern. Die Abteilung Küche leistet durch ihr Angebot von Speisen und Getränken und deren Darreichungsform einen großen Beitrag dazu, denn gutes Essen bedeutet Lebensqualität. Frisch zubereitete Produkte und Speisen gewährleisten dem Bewohner eine hochwertige Verpflegung. Zum selbstständigen Zubereiten von einzelnen Komponenten in den Wohngruppen liefert die Küche gerne die Zutaten. Die Patenschaften Die sogenannten Patenschaften in den Wohnbereichen gewährleisten eine enge Bindung zwischen Bewohnern und den bestimmten Mitarbeitern der Küche, somit ist ein guter Austausch gewährleistet. In regelmäßigen Abständen begleiten die Paten die Essenausgabe am Mittag auf ihre Wohnbereiche. Bei dieser Vorgehensweise können mehrere Synergieeffekte erzielt werden: Die Bindung und das Verständnis zu den Bewohnern werden verstärkt. Das Verständnis und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Wohnbereiche werden gefördert und gesteigert. Die Mitarbeiter der Küche sehen ihre Speisen nicht nur in Teilen während der Produktion, sondern wie sie als fertiges Gericht den Bewohner erreichen. Sie können die Mitarbeiter der Pflege bei einer ansprechenden Anrichteweise der Speisen auf den Tellern Hilfestellung leisten. (Kein „Verrühren“ der Speisen, schönes Anrichten, Benutzung der richtigen Schöpfbestecke, etc.) Probleme können sofort angesprochen und gegebenenfalls abgestellt oder Verbesserungen eingeleitet werden. Essenswünsche können direkt beim Bewohner abgefragt werden. Veränderungen im Essverhalten des Bewohners können beobachtet und/oder mit den Mitarbeitern der Pflege besprochen werden. Vorlieben und Abneigungen von Speisen werden direkt beim Bewohner beobachtet und können berücksichtigt werden Ebenfalls kann überprüft werden, ob die Konsistenz der passieren Kost verändert werden kann oder muss, in die eine, wie in die andere Richtung. Dadurch kann verhindert werden, dass es zu einer: „einmal passierte Kost, immer passierte Kost“ kommt. Patenschaft und Biografiearbeit Das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner steht immer im Vordergrund. Voraussetzung hierfür bietet die von unserern Pflegekräften durchgeführte, umfangreiche Biografiearbeit, deren Auswertung per EDV erfolgt. Biografiearbeit kann mit folgenden Fragestellungen beginnen, von denen hier nur einige beispielhaft genannt werden: Wo haben Sie Ihre Kindheit verbracht? (Land, Stadt, Region?) Sind Sie in einer Großfamilie oder einer Kleinfamilie aufgewachsen? Haben Sie in der Familie gemeinsam gefrühstückt? Wie war der Frühstückstisch gedeckt? (Vgl.: Biedermann/Hoffmann: „Der Heimkoch – Esskultur im Heim) Die Antworten liefern der Küche, ebenfalls per EDV, wertvolle Informationen über Essgewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen und bieten somit die Möglichkeit der individuellen Planung. Aus den angebotenen Komponenten kann sich jeder Bewohner ebenso ein Menü seiner Wahl kreiren. Des Weiteren stellt unsere Diätfachkraft auf Wunsch oder ärztlicher Vorschrift ein persönliches Diätkonzept zusammen. Der Pate dient als Informaionsvermittler und gibt beispielsweise Veränderungen im Essverhalten an die Küche weiter. Dort erarbeiten die Verantwortlichen der Küche Lösungen, die beispielsweise so aussehen können: Veränderung der Speisenkonsistenz. Installierung von Essstationen mit Fingerfood für Bewohner mit starkem Bewegungsdrang oder die nicht zum Essen am Tisch sitzen bleiben. Kochen auf den Wohnbereichen, z.B. Eierspeisen zum Frühstück, als basale Stimulation. Passierte Kost in Form gebracht. Fazit der bei uns eingeführten Patenschaft ist, dass diese „kleinen Gespräche“ zwischen den Bewohnern und den speziellen Küchenmitarbeitern insgesamt die Zufriedenheit und die Lebensqualität der Bewohner steigern.
Unser Pflegeleitbild Unser Angebot Wir sind eine Einrichtung zur Betreuung und Pflege alter Menschen und verstehen uns als sozial humanes Dienstleistungsunternehmen. Wir sehen den Menschen als selbst bestimmtes Wesen, als Einheit von Körper, Seele und Geist. Bei unserer Arbeit orientieren wir uns an den individuellen Bedürfnissen der Menschen, die unsere Kunden sind und die sich aus den verschiedensten Gründen für ein Leben in unserer Einrichtung entscheiden. Unsere Pflege Je nach Bedarf setzen wir für die Bewohner betreuende, anleitende, begleitende und/oder unterstützende Maßnahmen unter Ihrer Mitverantwortung und Einbeziehung der Angehörigen und Bezugsperson ein. Die fortwährende Abstimmung und Koordination zwischen betreuenden und pflegenden Fachkräften und externen Mitarbeitern gewährleistet eine individuelle, aktivierende Betreuung und Pflege. Wir gestalten die Arbeitsabläufe nach dem Prinzip der Beziehungspflege unter Berücksichtigung unserer sozialen Verantwortung, der gesetzlichen Vorgaben und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Als Arbeitsmittel setzen wir das Pflegedokumentationssystem, individuelle Pflegeplanung, Pflegestandards, Qualitätszirkel sowie verbindliche Kommunikationsstrukturen ein. Kontinuität sind die Merkmale unserer professionellen Einstellung und Arbeitsweise. Unsere Ziele Unser Pflegeverständnis setzen wir in der täglichen Arbeit mit unseren Bewohnern um. Dieses Leitbild soll uns als Maßstab und Richtlinie dienen, um auch in Zukunft eine verlässliche und überprüfbare Qualität auf einem hohen fachlichen Niveau bieten zu können. Wir bemühen uns, unser Leistungsangebot und die Qualität unserer Arbeit durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung weiter zu entwickeln und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen an zupassen. Und bilden als anerkannte Ausbildungseinrichtung zukünftige Pflege- und Fachkräfte aus.
Vielfältiges Angebot für Memminger Senioren Liebe Memminger Seniorinnen und Senioren, wir laden Sie herzlich ein, unsere vielfältigen Angebote für Zuhause lebende Senioren in Anspruch zu nehmen. Genießen Sie unsere Aktivitäten in netter Gesellschaft. Diese reichen von Sport und Gymnastik, bis hin zum Singkreis der Garten,- oder Tablettgruppe. Über die großen Feste, wie Sommerfest, Faschingsfeier oder Herbstfest können Sie sich gerne über den Wochenplan oder den Sozialen Dienst informieren. 08331 | 92755-282 Teilweise werden die Betreuungsangebote von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. öffentliche Kultur- und Sportangebote Der Soziale Dienst und seine Angebote
Unsere vielfältige Angebotspalette Betreutes Wohnen im Gebäude Süd Ambulanter Pflegedienst im Gebäude Süd und in der seniorengerechten Wohnanlage Frauenkirchplatz Vollstationäre Pflege im Gebäude Nord Beschützender Bereich und vollstationäre Spezialpflege für an Demenz erkrankte Senioren im Bürgerheim Niederschwellige Betreuungsangebote, Offener Mittagstisch, und vieles mehr... Vollstationäre Palliativversorgung
Unsere Philosophie Der Bereich des Betreuten Wohnen im Gebäude Süd. Wir stehen Ihnen mit fachlichem Rat zur Seite und versuchen uns in Ihre Situation hinein zu fühlen, um eine qualitativ hochwertige und auf Sie zugeschnittene Versorgung anzubieten. Die Pflege und der Pflegeablauf bilden einen lebendigen Prozess, der gemeinsam mit Ihnen und Ihren Bezugspersonen geplant und in der Entwicklung ständig angepasst wird. Unser Ziel ist es dabei, Ihre Gesundheit und Selbständigkeit wiederherzustellen, zu fördern und zu erhalten, um Ihnen so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Parallel dazu treffen wir mit Ihnen geeignete Vorsorgemaßnahmen, um Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität zu erhalten und zu fördern. Wir leisten kompetente und menschliche Pflege, achten aber auch stets auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Unser ganzes Engagement gilt unseren zufriedenen Kunden bei hochwertiger und individueller Versorgung.
Beschützender Bereich im Bürgerheim ...wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen. Im Rahmen unseres beschützten Wohnbereiches im Bürgerheim bieten wir Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung des Alltags in kleinen, überschaubaren Wohn- und Therapiegruppen. Im Vordergrund steht dabei: die Gestaltung der Umgebung flexible Anpassung der Pflege und Betreuung an die jeweilige Stimmung der Bewohner Therapien die beim Abbau von Ängsten, Aggressionen und Gefühlen des Verlassenseins helfen. Die Betreuung erfolgt durch gerontopsychiatrisch geschultes Pflege-Fachpersonal, in enger Zusammenarbeit mit Ergotherapeuten, externen Physiotherapeuten, Fach- und Hausärzten, unterstützt von Pflegehelfern, Betreuern und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Demenz bedeutet Veränderung für alle Beteiligten .
Vollstationärer Bereich im Gebäude Nord | Mariengarten Unser oberstes Ziel ist es im Falle einer Pflegebedürftigkeit solange wie möglich Ihnen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu erhalten; bzw. Sie zu unterstützen verlorene Fähigkeiten und Kenntnisse wieder herzustellen. Unsere hausinternen Ergo- und Altentherapeuten sind Bestandteil unseres Beschäftigungs- und Integrationskonzeptes. Dabei ist zu unterscheiden zwischen den regelmäßig stattfindenden gruppentherapeutischen Veranstaltungen und den einzeltherapeutischen Maßnahmen. Dadurch unterstützen und begleiten wir Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind, bei für sie bedeutungsvollen Alltagsaktivitäten So zur Erhaltung, Erweiterung und Förderung der Beweglichkeit der Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen von Gedächtnisleistungen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung von psychischen Grundleistungsfunktionen (Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität, Selbstständigkeit in der Tagesstruktur) Aktivierung über Kleingruppen Unterstützung so viel wie notwendig - so wenig wie möglich
Wäschepflege in der hauseigenen Wäscherei In der seit 2010 eröffneten hauseigenen Wäscherei wird sämtliche Bewohnerwäsche gewaschen. Durch die zeitnahe Bearbeitung der anfallenden Schmutzwäsche der ganzen Einrichtung kann die Sauberkeit und Hygiene aller Textilien in den einzelnen Bereichen, der Arbeitskleidung unserer Beschäftigten und der bewohnereigenen Wäsche sichergestellt werden. Der hohe Stellenwert der Bekleidung für Individualität, Selbstbestimmung und das Wohlbefinden für unsere Bewohner kann durch das Bearbeiten im eigenen Haus mit nur kurzer Verweildauer in der Wäscherei, unterstützt werden. Dabei spielt es eine große Rolle, dass der komplette Arbeitsablauf, vom Einsammeln der Schmutzwäsche im Bewohnerzimmer bis zum Zurückbringen und teilweise sogar das Einräumen der sauberen Wäsche von den Beschäftigten der Wäscherei übernommen werden. So ist die Individualität des einzelnen Bewohners bezüglich dessen Bekleidung bekannt und es kann darauf Rücksicht genommen werden. Die Kennzeichnung der Wäsche erfolgt mittels Thermo-Patch-Etiketten, die mit Hitze in das Textil eingebracht werden und eine richtige Zuordnung der Wäsche gewährleisten soll. Alle gewerblichen Waschmaschinen unserer hauseigenen Wäscherei werden mittels eines computergesteuerten Dosiersystems mit Waschmittel versorgt. Dies garantiert ein gleichbleibendes Waschergebnis und die Einhaltung der hygienerelevanten Bestimmungen. Zudem ist es jederzeit möglich, bspw. bei sehr stark verschmutzter Wäsche, die Wäsche desinfizierend zu Waschen und so eine Keimvermehrung zu vermeiden. Werbefilm der Organisation "Klasse Wäsche"
Begleitet leben - begleitet sterben Die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen ist eine menschliche und religiöse Aufgabe und versetzt uns häufig an die Grenze der Sprache. Es fordert loszulassen, Abschied nehmen und Trauern zu lernen. Ziel der Einrichtung ist es, schwerstkranke und sterbende Bewohner auf ihrem Weg zu begleiten und Leiden zu lindern. Uns liegt es fern, die Sterbephase zu normieren oder zu standardisieren. Vielmehr liegt es uns am Herzen, einen verbindlichen Rahmen für ein menschenwürdiges, individuelles Sterben abzustecken. Humanität im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden bedeutet für uns, diesen Menschen den größtmöglichen Beistand, die notwendige Pflege, insbesondere aber ausreichende Schmerzfreiheit zu ermöglichen. Um dies zu ermöglichen bedarf es der Zusammenarbeit vieler Menschen im Bürgerstift, wobei vor allem unsere speziell auf die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen qualifizierten Palliativfachkräfte eine zentrale Rolle einnehmen. Darüber hinaus wirken alle, sowohl hauptberufliche, als auch ehrenamtliche Mitarbeiter, Ärzte, Therapeuten, Seelsorger an der Betreuung der Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit. Professionelle Pflege allein ist jedoch nicht ausreichend um schwerstkranke und sterbende Menschen optimal zu begleiten. Hierzu bedarf es wesentlich mehr. Gerade in dieser Situation geht es um gelebte Solidarität zwischen Lebenden und Sterbenden. Wir möchten den gesamten Prozess – vor und nach dem Sterben – für alle Beteiligten verbessern und über den Tod hinaus Beistand und Hoffnung geben. Dadurch sollen Mitarbeiter und Angehörige gleichermaßen Trost und Verständnis erfahren. „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben." -Cicely Sauders, Begründerin der Hospizbewegung-