23.03.2017: Das jüngste Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der schwäbischen Gleichstellungsbeauftragten fand jetzt in Memminger Rathaus statt. Bei dem Erfahrungsaustausch haben sich die Gleichstellungsbeauftragten aus Kempten, Kaufbeuren, Memmingen und aus den Landkreisen Unterallgäu, Günzburg, Neu-Ulm und Lindau über ihre Arbeit angestimmt und gemeinsame Projekte geplant. Oberbürgermeister Manfred Schilder begrüßte die Teilnehmerinnen (samt Praktikant) in Memmingen und würdigte in seinem ersten offiziellen Termin nach der Amtseinführung die wertvolle und engagiert geleistete Arbeit. „Seien Sie versichert, dass auch in Zukunft die Gleichstellungsarbeit in der Stadt Memmingen einen hohen Stellenwert haben wird“, so OB Schilder. Organisiert wurde die Tagung von der Memminger Gleichstellungsbeauftragten Claudia Fuchs (links neben OB Schilder). Nach dem Arbeitstreffen wurden die Gäste noch von Sabine Streck „auf den Spuren jüdischer Mädchen und Frauen“ durch die Stadt geführt. (Foto: Alexandra Wehr / Pressestelle Stadt Memmingen)
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch dazugehört. Egal wie er aussieht, welche Sprache er spricht, oder ob er eine Behinderung hat. Seit 2009 hat sich Deutschland dazu verpflichtet die UN Behindertenrechtskonvention umzusetzen. In diesem Vertrag steht, dass jeder Mensch überall dabei sein können muss. Am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit. Mit einem Stadtratsbeschluss hat die Stadt Memmingen 2013 beschlossen, einen Aktionsplan INKLUSION zu erstellen, mit den Themenfeldern: Wohnen Arbeit Freizeit Mobilität Bewusstseinsbildung Die Fachstelle für Inklusion kümmert sich um die Umsetzung und Weiterentwicklung dieses Aktionsplans in Memmingen. Sie ist Ansprechpartner für alle Beteiligten, Angehörigen, Einrichtungen und Organisationen, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen. Leichte Sprache Inklusions-Fachstelle Inklusion ist ein Fremd-Wort. Inklusion heißt: Alle Menschen gehören dazu. Und alle Menschen haben die gleichen Rechte. Und allen Menschen soll es gut gehen. Deutschland hat eine Vereinbarung mit anderen Ländern gemacht. Die Vereinbarung heißt: UN Behinderten-Rechts-Konvention. Die Vereinbarung ist gut für Menschen mit Behinderung. Die Vereinbarung sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie alle Menschen. Und Menschen mit Behinderung haben die gleichen Chancen wie alle Menschen. Und niemand darf Menschen mit Behinderung schlechter behandeln. Die Stadt Memmingen hat eine Fach-Stelle Inklusion . Die Mitarbeiter der Fach-Stelle helfen. Und sie beraten die Bürger und Bürgerinnen . Zum Beispiel: Menschen mit Behinderung . Oder Verwandte von Menschen mit Behinderung. Oder Mitarbeiter , die mit Menschen mit Behinderung arbeiten. Die Fach-Stelle berät zum Thema : Wohnen Arbeit Freizeit Mobilität Damit ist gemeint: wie kommt jemand an einen anderen Ort Bewusstseins-Bildung Bewusstseins-Bildung bedeutet: der Umgang mit dem Thema Behinderung.
Bei Reisen innerhalb Europas benötigt Ihr Tier den EU-Heimtierausweis. Er enthält u.a. die Registriernummer (Mikrochip) des Tieres sowie den Nachweis der Tollwutimpfung. Den Ausweis stellt jeder dazu berechtigte Tierarzt aus. Es dürfen maximal 5 Tiere mitgeführt werden, die nicht zur Abgabe an einen neuen Besitzer bestimmt sind. Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt, ob weitere Bestimmungen in Ihrem Urlaubsland gelten. Achtung: auch bei Rückkehr aus einem Drittland in die EU gelten unterschiedliche Bestimmungen je nach Tollwutstatus des Drittlandes. Das Veterinäramt ist Ihr Ansprechpartner für amtliche Gesundheitsbescheinigungen für ihre Tiere sowohl bei Reisen als auch beim Verbringen von Tieren dauerhaft ins Ausland. Weitere Informationen: Spezielle Einreisebestimmungen der unterschiedlichen Reiseländer wie Maulkorbpflicht oder Behandlung gegen Fuchsbandwurm Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Europäische Union
06.03.2017: Im Jahr 2012 initiierte die New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler den weltweiten Kampagnentag „One Billion Rising“, der sich gegen Gewalt an Frauen richtet. Am vergangenen Dienstag fand nun bereits zum zweiten Mal in Memmingen eine Aktion zu dieser weltweiten Bewegung statt. Unter dem Motto „Steht auf, streikt, tanzt“ wurde ein Tanz für Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit im Innenhof des Antonierhauses dargeboten. Choreografiert von Nadja Habermann vom Dance&ArtHouse „naDANSja“ zeigten Schülerinnen und Schüler aus Aitrach und Leutkirch einen Lichtertanz und den eigens einstudierten Thementanz zu One Billion Rising. „Eine Milliarde erhebt sich“, so übersetzte Berti Huber bei der Eröffnungsrede das Thema One Billion Rising für die zahlreich Zuschauenden. Laut Huber, der ersten Vorsitzenden des Frauennetzwerkes, finden an diesem Tag, dem Valentinstag, mehr als 10.000 solcher Veranstaltungen in etwa 190 Ländern der Welt statt. Das Frauennetzwerk Memmingen e.V. fungierte als Mitveranstalterin an diesem Abend, gemeinsam mit Claudia Fuchs, der Gleichstellungsbeauftragten und dem Verein zum Schutz misshandelter Frauen und Kinder e.V. Im Anschluss an den Tanz unter freiem Himmel eröffnete Cornelia Schlögl, die erste Vorsitzende des Frauenhaus-Vereins, die Bilderausstellung „Ich habe nicht alles gesagt, aber ich habe alles gemalt“ in der Stadtbibliothek. In der Wanderausstellung des Frauenhauses Göttingen e.V. zeigen ehemalige Bewohnerinnen eines Frauenhauses in aussagekräftigen Acrylbildern ihr Erleben und ihre Träume. Unter einfühlsamer Anleitung der Künstlerin Lilly Stehling entstanden wunderschön farbenfrohe und eindrucksvolle Bilder, die aus dem Leben von Frauen erzählen, die nach einer Gewalterfahrung durch den Partner erzählen und neugierig machen. Die Bilder des Kunstprojekts zeigen in besonderer Weise wie Frauen auch schwierige Situationen im Leben kreativ bewältigen können. „Das macht Mut!“ kommentierte Cornelia Schlögl die gezeigten Kunstwerke. Mithilfe der Ausstellung wolle man sich mit dem leider in der Gesellschaft immer noch vorhandenen Thema „Häusliche Gewalt“ öffentlich auseinandersetzen und präventive Aufklärungsarbeit leisten, so Schlögl. In der Zeit vom 15. – 25. Februar 2017 ist die Ausstellung in der Stadtbibliothek Memmingen zu sehen. In der Zeit vom 15. – 22. März 2017 wird die Ausstellung im CINEPLEX Memmingen gezeigt.
06.03.2017: Im Jahr 2012 initiierte die New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler den weltweiten Kampagnentag „One Billion Rising“, der sich gegen Gewalt an Frauen richtet. Am vergangenen Dienstag fand nun bereits zum zweiten Mal in Memmingen eine Aktion zu dieser weltweiten Bewegung statt. Unter dem Motto „Steht auf, streikt, tanzt“ wurde ein Tanz für Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit im Innenhof des Antonierhauses dargeboten. Choreografiert von Nadja Habermann vom Dance&ArtHouse „naDANSja“ zeigten Schülerinnen und Schüler aus Aitrach und Leutkirch einen Lichtertanz und den eigens einstudierten Thementanz zu One Billion Rising. „Eine Milliarde erhebt sich“, so übersetzte Berti Huber bei der Eröffnungsrede das Thema One Billion Rising für die zahlreich Zuschauenden. Laut Huber, der ersten Vorsitzenden des Frauennetzwerkes, finden an diesem Tag, dem Valentinstag, mehr als 10.000 solcher Veranstaltungen in etwa 190 Ländern der Welt statt. Das Frauennetzwerk Memmingen e.V. fungierte als Mitveranstalterin an diesem Abend, gemeinsam mit Claudia Fuchs, der Gleichstellungsbeauftragten und dem Verein zum Schutz misshandelter Frauen und Kinder e.V. Im Anschluss an den Tanz unter freiem Himmel eröffnete Cornelia Schlögl, die erste Vorsitzende des Frauenhaus-Vereins, die Bilderausstellung „Ich habe nicht alles gesagt, aber ich habe alles gemalt“ in der Stadtbibliothek. In der Wanderausstellung des Frauenhauses Göttingen e.V. zeigen ehemalige Bewohnerinnen eines Frauenhauses in aussagekräftigen Acrylbildern ihr Erleben und ihre Träume. Unter einfühlsamer Anleitung der Künstlerin Lilly Stehling entstanden wunderschön farbenfrohe und eindrucksvolle Bilder, die aus dem Leben von Frauen erzählen, die nach einer Gewalterfahrung durch den Partner erzählen und neugierig machen. Die Bilder des Kunstprojekts zeigen in besonderer Weise wie Frauen auch schwierige Situationen im Leben kreativ bewältigen können. „Das macht Mut!“ kommentierte Cornelia Schlögl die gezeigten Kunstwerke. Mithilfe der Ausstellung wolle man sich mit dem leider in der Gesellschaft immer noch vorhandenen Thema „Häusliche Gewalt“ öffentlich auseinandersetzen und präventive Aufklärungsarbeit leisten, so Schlögl. In der Zeit vom 15. – 25. Februar 2017 ist die Ausstellung in der Stadtbibliothek Memmingen zu sehen. In der Zeit vom 15. – 22. März 2017 wird die Ausstellung im CINEPLEX Memmingen gezeigt.
13.02.2017: Bei einem Vortrag zum Thema „Gewalt gegen Frauen auf der Flucht“ der menschenrechtspolitischen Sprecherin im Europäischen Parlament, Barbara Lochbihler, kamen spontan 100 Euro an Spenden zusammen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des Frauennetzwerkes Memmingen e.V. statt. Die Spende übergab nun Berti Huber, 1. Vorsitzende des Frauennetzwerks (links), an Simone Schalk vom Caritasverband Memmingen-Unterallgäu. Das Geld soll für den Dolmetscherdienst der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Verwendung finden.
13.02.2017: Bei einem Vortrag zum Thema „Gewalt gegen Frauen auf der Flucht“ der menschenrechtspolitischen Sprecherin im Europäischen Parlament, Barbara Lochbihler, kamen spontan 100 Euro an Spenden zusammen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des Frauennetzwerkes Memmingen e.V. statt. Die Spende übergab nun Berti Huber, 1. Vorsitzende des Frauennetzwerks (links), an Simone Schalk vom Caritasverband Memmingen-Unterallgäu. Das Geld soll für den Dolmetscherdienst der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Verwendung finden.
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