13.02.2017: Bei einem Vortrag zum Thema „Gewalt gegen Frauen auf der Flucht“ der menschenrechtspolitischen Sprecherin im Europäischen Parlament, Barbara Lochbihler, kamen spontan 100 Euro an Spenden zusammen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des Frauennetzwerkes Memmingen e.V. statt. Die Spende übergab nun Berti Huber, 1. Vorsitzende des Frauennetzwerks (links), an Simone Schalk vom Caritasverband Memmingen-Unterallgäu. Das Geld soll für den Dolmetscherdienst der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Verwendung finden.
13.02.2017: Bei einem Vortrag zum Thema „Gewalt gegen Frauen auf der Flucht“ der menschenrechtspolitischen Sprecherin im Europäischen Parlament, Barbara Lochbihler, kamen spontan 100 Euro an Spenden zusammen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des Frauennetzwerkes Memmingen e.V. statt. Die Spende übergab nun Berti Huber, 1. Vorsitzende des Frauennetzwerks (links), an Simone Schalk vom Caritasverband Memmingen-Unterallgäu. Das Geld soll für den Dolmetscherdienst der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Verwendung finden.
800 Jahre Benninger Bluthostie und Memminger Hailtum Vor 800 Jahren - am 12. März 1216 - wurde eine "blutende Hostie" von Benningen nach Memmingen transferiert und dort bis zur Reformationszeit als "Hailtum" verehrt. Mit der Hostie wurden im 15. Jahrhundert mehrfach Wunder in Verbindung gebracht. In der jährlichen Gregoriusprozession führten Geistliche, Bürger und Schüler das "Hailtum" um ihre Stadt, das damit zum religiösen Symbol der reichsstädtischen Gesellschaft wurde. Exponate Bruderschaftszeichen (Privatbesitz) Die Überlieferung besagt, dass vor 800 Jahren im Benninger Ried ein Hostienfrevel stattfand. Am 12. März 1216 (Hl. Gregorius) wurde die „blutende Hostie“ nach Memmingen überführt ( Ölgemälde von Johann Friedrich Sichelbein, ca. 1696, Reprographie, Original im Klostermuseum Ottobeuren). 1679 wurde in Benningen eine „Corpus-Christi-Bruderschaft von der ewigen Anbetung“ errichtet – mit Bezug zur mittelalterlichen Verehrung der Bluthostie ( Bruderschaftszeichen, Öl/Blech, Privatbesitz). Alljährlich zum Gregoriustag gingen Geistliche und Bürger Memmingens mit der Bluthostie, dem sogenannten „Hailtum“ in einer feierlichen Prozession um die Stadt ( „Des ehemaligen Reichsstiftes Ottenbeuren Benediktiner Ordens in Schwaben Sämmtliche Jahrbücher ...“ , verfasst von Maurus Feyerabend, Band 2, Ottobeuren 1814, S. 296/297). Am 5. Mai 1465 empfing Antoniterpräzeptor Petrus Mitte des Caprariis mit dem „Hailtum“ in seinen Händen, begleitet von Priestern, Bürgermeister, Räten und Schülern der Reichsstadt den Abt von Saint Antoine (Benoit de Montferrand) ( Wintergerst-Löhlin-Chronik, fol. 78, Wiss. Stadtbibliothek Memmingen: Am Afftermontag vor Gordians und Epimachstag kam der Abt von St. Antonij her. Alle Priesterschafft und Schueler giengen mit ainer loblich Proceß gegen ihm. Das Hailtum trueg der H. Hochmaister vnd die Priester anndere Hailthumb. Man füret ihn herein vnnder dem Himmel in St. Martins Kürchen.“) Eine Zusammenstellung der wichtigsten Quellen und Literatur finden Sie auf unseren Webseiten im Bereich Quellen vor 1802. Astronauten auf dem Mau Bauernartikel vor dem Rat Zollergarten 1775 Funde im Kreuzherrnkloster Schützen-Galerie Menschen auf den Straßen Stadtplan 1820 Dreißigjähriger Krieg Kriegsende 1945 Schießstätte Buchbinderfamilie Diesel Memmingens "Hölle" (Ober-)Bürgermeister Fey Nibelungenlied Memminger Hailtum
Für den Bereich der Stadt Memmingen können Sie verschiedene Parkausweise beantragen. Handwerkerparkausweise und Parkausweise für Sozialen Dienst: für Handwerksbetriebe, die im Stadtgebiet Memmingen regelmäßig Bau-, Reparatur- und Montagearbeiten sowie handwerkliche Dienstleistungen ausführen. für Soziale Dienste: Als Anbieter von ambulanten Pflegediensten in der Altenpflege und Krankenpflege können Sie eine Ausnahmegenehmigung zum Parken Ihrer Fahrzeuge während des Einsatzes beantragen. Bewohnerparkausweise: Sofern Sie ein Bewohner der Bewohnerparkzonen A, B oder C sind, können Sie für Ihr Fahr-zeug einen Bewohnerparkausweis für jeweils ein Jahr beantragen. Bewohner sind nur diejenigen Personen, die in dem ausgewiesenen Gebiet tatsächlich wohnen. Der Bewohnerparkausweis kann auch für ein nicht auf den Bewohner zugelassenes KFZ erteilt werden, wenn es von ihm ständig von seinem Wohnsitz aus benutzt wird. Pro Haushalt kann lediglich ein Parkausweis ausgestellt werden. Ausnahmegenehmigung – Haltverbotszone Memmingen-Ost Sofern Sie ein Anwohner der Haltverbotszone Memmingen-Ost sind, können Sie für Ihr Fahrzeug eine Ausnahmegenehmigung mit Parkausweis beantragen. Anwohner sind nur diejenigen Personen, die in dem ausgewiesenen Gebiet tatsächlich wohnen. Die Ausnahmegenehmigung mit Parkausweis kann auch für ein nicht auf den Anwohner zugelassenes KFZ erteilt werden, wenn es von ihm ständig von seinem Wohnsitz aus benutzt wird. Online-Terminvereinbarung für Straßenverkehrsangelegenheiten
20.02.2022: Liebe Frauen! Hiermit laden wir Sie/Euch ganz herzlich zu den Treffen und Veranstaltungen des Frauennetzwerks Memmingen e.V. ein. Alle sind herzlich willkommen - Mitgliedschaft nicht erforderlich.
20.02.2022: Liebe Frauen! Hiermit laden wir Sie/Euch ganz herzlich zu den Treffen und Veranstaltungen des Frauennetzwerks Memmingen e.V. ein. Alle sind herzlich willkommen - Mitgliedschaft nicht erforderlich.
Frauennetzwerk Memmingen e.V. Das Frauennetzwerk Memmingen dient der Bündelung frauenpolitischer Interessen und Kräfte in Memmingen. Es setzt sich grundsätzlich für die Förderung und Gleichstellung aller Frauen ein. Zweck des Frauennetzwerkes ist die stärkere Vernetzung der Frauengruppen und der Frauen in Memmingen. Dem Frauennetzwerk Memmingen gehören zahlreiche Frauengruppen, Organisationen, Vereine, Verbände und auch Einzelfrauen an. Verbesserung der Kenntnis und des Verständnisses der Aufgaben und Ziele der verschiedenen Gruppen und Organisationen, gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen wie z.B. den internationalen Frauentag, Kontakt mit den politischen Verantwortlichen, Stellungnahmen zu politischen und gesellschaftlichen Vorgängen. Das Frauennetzwerk arbeitet unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Homepage des Frauennetzwerkes Memmingen e. V. Zum Vorstandsteam gehören: Ursula Jemiller 1. Vorsitzende Telefon 08331/73854 jemiller.ursula (at) t-online.de Berti Huber 2. Vorsitzende Mobil 0170 55 900 91 berta_huber (at) t-online.de Christine Frasch Finanzen Telefon 08394/926947 christine.frasch (at) freenet.de Mitgliedschaft Der Mitgliedsbeitrag beträgt im Jahr 30 Euro für Frauengruppen und Organisationen 10 Euro für einzelne nichtorganisierte Frauen Bei Fragen oder Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an: Christine Frasch Telefon 08394/926947 christine.frasch (at) freenet.de Mitgliedantrag.pdf So einfach werden Sie Mitglied und unterstützen uns bei unserer Arbeit Bankverbindung Frauennetzwerk Memmingen e.V. Sparkasse Schwaben Bodensee | IBAN: DE57 7315 0000 0010 8140 69 | BIC: BYLADEM1MLM
Literatur zur Herrschaftsgeschichte Blickle, Peter: Memmingen (Historischer Atlas von Bayern, Teil Schwaben, Heft 4), München 1967, S. 231, 236-239 ( Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek) Lambacher, Johannes: Das Spital der Reichsstadt Memmingen. Geschichte einer Fürsorgeanstalt, eines Herrschaftsträgers und wirtschaftlichen Großbetriebes und dessen Beitrag zur Entwicklung von Stadt und Umland (Memminger Forschungen 1), Memmingen 1991 Kießling, Rolf: Die Stadt und ihr Land. Umlandpolitik, Bürgerbesitz und Wirtschaftsgefüge in Ostschwaben vom 14. bis ins 16. Jahrhundert (Städteforschung A 29), Köln / Wien 1989 (Abschnitt Memmingen: Eine Reichsstadt in Gemengelage, S. 266-529) Herrschaftsgeschichte des Memminger Raumes Zinsrodel St. Elisabeth 1315-1320 Stadtrecht 1396 "Hailtum" im Mittelalter
22.01.2024: Im Stadtarchiv befinden sich zahlreiche Dokumente zur Geschichte der Stadt Memmingen und ihrer Einwohner während der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945: Akten der Stadtverwaltung, Dokumente aus Nachlässen, Zeitungsausgaben, offizielle und private Fotografien und vieles mehr
Memmingens "Hölle" Einst brachten die Bauern von Hart und Hitzenhofen ihre Verstorbenen auf dem "Totenweg" zum Friedhof von St. Martin in Memmingen. Der Weg zweigte oberhalb des Buxacher Tales von der Lindauer Landstraße (heute Bodenseestraße) nach Nordnordosten ab und führte schnurstracks hinunter zur Buxacher Straße. Die großformatige Knollsche Planmappe im Stadtarchiv Memmingen enthält einen 1767 von Johann Leonhard Knoll gezeichneten Plan, der zahlreiche Äcker und Felder umschreibt, die damals zwischen der Lindauer Landstraße im Süden, dem Totenweg im Südosten, dem Hammerweg (Weg zum Buxacher Kupferhammer) im Nordwesten und dem Abhang hinunter ins Buxacher Tal im Westen bebaut wurden. Dort - also im westlichsten Bereich dieses sog. III. Platzes (Mitteresch) befand sich Memmingens "Hölle". Genauer gesagt waren es drei "Höllen" - eine "vordere", eine "mittlere" (später "untere" genannt) und eine "hintere" (später "obere" genannt", am späteren Weg zur Buxacher Spitalmühle). Der Name "Hölle" bezeichnet einen abgelegenen Ort, nach Julius Miedel ein ziemlich eingeschnittenes Tal (vgl. "Teufelsbrücke" oberhalb Harts). In den heutigen Flurkarten erinnert nurmehr der "Untere Höllweg", der westlich der Autobahn in die Buxacher Talstraße einmündet, an diese Flurbezeichnung aus Memmingens reichsstädtischer Vergangenheit. Der "Totenweg" ist vollends aus dem modernen Stadtbild verschwunden. Die Abzweigung an der Lindauer Landstraße ist im Bereich der heutigen Autobahnbrücke zu suchen. Links und rechts des Weges wurde 1933 ein Lager für den Reichsarbeitsdienst (oberes bzw. unteres Lager) errichtet, in dem ab 1940 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter untergebracht wurden (Stalag VIIB). Die heutige Hühnerbergstraße folgt nurmehr in ihrem unteren Abschnitt dem einstigen Verlauf des Totenweges. Am einstigen und heutigen Bahnübergang steht noch das kleine Bahnwärterhäuschen. Ausschnitt aus Flurkarte (19. Jahrhundert, Stadtarchiv Memmingen) Astronauten auf dem Mau Bauernartikel vor dem Rat Zollergarten 1775 Funde im Kreuzherrnkloster Schützen-Galerie Menschen auf den Straßen Stadtplan 1820 Dreißigjähriger Krieg Kriegsende 1945 Schießstätte Buchbinderfamilie Diesel Memmingens "Hölle" (Ober-)Bürgermeister Fey Nibelungenlied Memminger Hailtum