Der Illerradweg Lass dich auf deiner Radtour zwischen Oberstdorf und Ulm von der Natur verzaubern. Du kannst bergauf den Alpen entgegenfahren und dabei das beeindruckende Alpenpanorama genießen oder bergab in Richtung Ulm radeln, um dort den zweithöchsten Kirchturm der Welt zu erblicken und vielleicht sogar zu erklimmen. Egal in welche Richtung du unterwegs bist, die mit vier Sternen klassifizierte ADFC Qualitätsroute verspricht Radelgenuss der Extraklasse. Der Illerradweg hat einen Zubringerweg in die Memminger Innenstadt, damit erreichst du Memmingen ganz einfach und schnell. Die Highlights dieser Route sind neben dem belebten Memmingen mit seiner bezaubernden Altstadt und dem bunten Kulturangebot zum Beispiel Ulm, dessen gotischer Münsterturm fast 162 Meter in den Himmel ragt. Maria Steinbach überrascht mit seiner prunkvollen Wallfahrtskirche. Am Iller-Durchbruch bei Oberkottern hat sich die Iller in einer Kehre in den nackten Felsen gegraben. Dieses Spektakel kann man von dem extra angelegten Aussichtspunkt bewundern. Kempten lockt mit seinem traumhaften Alpenpanorama und der bestens erhaltenen 2.000 Jahre alten Stadt. Das Ziel Oberstdorf beeindruckt mit den mächtigen Gipfeln der Allgäuer Alpen und natürlich mit den Sprungschanzen, die regelmäßige Führungen anbieten. Der Illerradweg kann auch zur Verbindung vom Donauradweg zu den Alpen oder zum Bodensee-Königssee-Radweg genutzt werden. Mehr erfahren
Radrunde Allgäu Zu der mit vier Sternen klassifizierten ADFC-Qualitätsradroute gehört das Allgäuer Alpen-Panorama als ständiger Begleiter sowie acht Erlebniswelten, die sich per Rad erkunden lassen. Auf 475 Kilometern kannst du die beeindruckende Natur des Allgäus erkunden. Dabei kannst du durch Landkreise in Bayern, Baden-Württemberg und Tirol radeln. Der Komfort der Runde liegt in dem weitläufigen Wegenetz mit einheitlicher Beschilderung. Unterschiedliche Höhenprofile erlauben es Radlern jedes Alters, ihre perfekte Strecke zu finden. E-Bike Stationen in den angeschlossenen Orten ermöglichen ein einheitliches Ladenetz. Nicht umsonst ist die Radrunde Allgäu mit 4-Sternen vom ADFC prämiert worden. Befahrbar ist sie in 9 Varianten - und jede ist auf ihre Weise atemberaubend. Von leicht bis anspruchsvoll. Finde deine Traumroute! Mehr erfahren
08.02.2021: Liebe Familien, dieses Mal laden wir Sie zu einem Spaziergang ein. Jede Gruppe unserer KiTa hat ein Fenster mit verschiedenen Themen gestaltet. Es gibt viel zu suchen und zu entdecken. Nehmen Sie sich mit Ihrem Kind ein bisschen Zeit und lösen Sie gemeinsam die gestellten Aufgaben. Wir wünschen allen „Suchern“ und „Findern“ viel Spaß. Ihre KiTa Westermannstraße
Entwürfe zu den Jahresschlussberichten der Stadtverwaltung 1948-1953 Digitalisate Jahresbericht-Stadtverwaltung-MM-1948-Entwurf.pdf Jahresbericht-Stadtverwaltung-MM-1949-Entwurf.pdf Jahresbericht-Stadtverwaltung-MM-1950-Entwurf.pdf Jahresbericht-Stadtverwaltung-MM-1951-Entwurf.pdf Jahresbericht-Stadtverwaltung-MM-1952-Entwurf.pdf Jahresbericht-Stadtverwaltung-MM-1953-Entwurf.pdf Schriftwechsel mit der US-Militärregierung ab April 1945 Reports der US-Militärregierung Memmingen 1945/46 Rede von Georg Dannecker zur Wahl des Bürgermeisters 1946 Berichte der Stadtverwaltung an den CIC 1946-1948 German Youth Activities 1948/49 Flüchtlingssiedlung am Hühnerberg 1949 Errichtung einer Baltensiedlung 1952/53 Kinderfestheftchen 1949-1979 Fischersprüche 1948-1978 Jahresschlussberichte Entwürfe/Akten 1948-1953 Jahresberichte der Stadtverwaltung 1954 ff.
Errichtung einer Baltensiedlung 1952/53 An der Künersberger Straße (heute Münchner Straße) wurden 1952 für die Flüchtlinge aus dem Baltikum, die bislang am ehemaligen Fliegerhorst in Memmingerberg untergebracht waren, 288 Wohnungen projektiert und in kurzer Zeit bis 1953 realisiert. Grundlage dieses staatlich geförderten Wohnungsbauprogrammes waren Planvorlagen der Obersten Baubehörde in München. Digitalisate ausgewählter Berichte 1945/46 BaltensiedlungMMEinfachstwohnungenOBBAnsicht.jpg BaltensiedlungMMEinfachstwohnungenOBBGrundriss.jpg BaltensiedlungMMLageplan.jpg Schriftwechsel mit der US-Militärregierung ab April 1945 Reports der US-Militärregierung Memmingen 1945/46 Rede von Georg Dannecker zur Wahl des Bürgermeisters 1946 Berichte der Stadtverwaltung an den CIC 1946-1948 German Youth Activities 1948/49 Flüchtlingssiedlung am Hühnerberg 1949 Errichtung einer Baltensiedlung 1952/53 Kinderfestheftchen 1949-1979 Fischersprüche 1948-1978 Jahresschlussberichte Entwürfe/Akten 1948-1953 Jahresberichte der Stadtverwaltung 1954 ff.
04.02.2021: Liebe Kolleginnen und Kollegen der kommunal verwalteten KiTas, aufgrund der großen Nachfrage starten wir am 23. März 2021 einen weiteren Kurs zum Marte-Meo-Practitioner, der im Oktober 2021 enden wird. Wir haben maximal 8 Teilnehmerplätze und bezuschussen diese Weiterqualifizierung. Deshalb berechnen wir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur 450 EUR für die Weiterbildung. Nähere Infos können Sie der beigefügten Ausschreibung entnehmen. Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2021. Weitere Infos über kita@memmingen.de. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
04.02.2021: Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Memminger KiTas und liebe Tagespflegepersonen, der Freistaat Bayern stellt zur ergänzenden Unterstützung für die KiTas und Tagespflegestellen pro Person zwei FFP2-Masken zusätzlich zur Verfügung. Weiter will der Freistaat Bayern damit - neben den bisher auch bereits gewährten finanziellen Förderungen für die Träger (u.a. für CO2-Meldegeräte) - auch greifbar und deutlich machen, welch wichtige Arbeit in den KiTas und Tagespflegestellen geleistet wird. Wir verweisen hier auch auf den 390. Newsletter des Sozialministeriums (s. Anlage). Diese FFP2-Masken ergänzen die bisher bereits getätigten Ausstattungen der Träger. Diese FFP2-Masken wurden nun über das THW und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz geliefert und werden nun durch das KiTa-Amt an die KiTas und Tagespflegestellen versandt. Wir weisen darauf hin, dass es weiterhin keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in den KiTas und Tagespflegestellen gibt. Auch sind die Hinweise der jeweiligen Arbeitssicherheitsvorschriften bei der Handhabung zu beachten. Im Einzelfall oder für bestimmte Tätigkeiten kann einen FFP2-Maske jedoch sinnvoll sein. Am wichtigsten ist jedoch die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln des Rahmenhygieneplanes: Diese Regeln minimieren die Risiken für Familien und Kolleginnen und Kollegen. Auch wir von Seiten des KiTa-Amtes danken auf diesem Weg ebenfalls für das große Engagement in den KiTas und Tagespflegestellen. Es ist gut zu wissen, dass Sie vor Ort für Familien in der Notbetreuung da sind. Viele Grüße Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
Vom Zauber der Freiheit und vom Recht auf Mitbestimmung Geschichtlicher Rückblick Stell dir vor, wir haben das 14. Jahrhundert. In Memmingen herrscht Wohlstand und Zufriedenheit. Im Schutze der Stadtmauer produzieren Bürger der Reichsstadt Textilien, bauen Häuser und Werkstätten und schmücken Kirchen und Kapellen. Sie verfassen Bücher zur Bildung und Unterhaltung, verarbeiten Leder und Stoffe und feiern Feste. Sie sorgen mit Nahrung und Medizin um das leibliche Wohl ihrer Mitbürger und wenn Gefahr droht, greifen sie zur Waffe um die Interessen ihrer Stadt und des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zu verteidigen. In der Politik herrscht Partizipation. Alle bürgerlichen Zünfte haben Anteil am Stadtregiment und sind darauf bedacht, einen Ausgleich in Wirtschaft, Politik und Kirche zu schaffen. Eine von 1347 grundgelegte Zunftverfassung gewährt allen Zünften ein Mitspracherecht, auch wenn die reichen Kaufleute Vorrang hatten. Doch es bleibt nicht so. Wir springen ins Jahr 1525. Neue Konflikte entzünden sich zwischen Untertanen und Herrschaften. Im März 1525 schließen sich 50 Bauernvertreter verschiedener Regionen – darunter auch der Memminger Bürger Sebastian Lotzer - zur „Christlichen Vereinigung“ zusammen. Im Versammlungsort der Kramerzunft fassen sie ihre zahlreichen Forderungen nach Freiheit und Teilhabe zu einem wegweisenden Manifest zusammen – den sogenannten 12 Artikel. In den darauffolgenden Monaten erscheinen zahlreiche Drucke über die „12 Artikel“ im ganzen Reich. Die erhoffte Teilhabe der Bauern findet mit der Niederschlagung des Bauernkriegs im Frühsommer 1525 durch den Schwäbischen Bund ein Ende. Der Bauernkrieg 1525 bringt über 100.000 Menschen den Tod. Die Revolution ist verloren. Im Jahr 1551 findet die Zunftverfassung durch kaiserliche Anordnung ein Ende. In den darauffolgenden Jahrzehnten findet zunehmend eine tiefe Spaltung der Gesellschaft statt: In eine Handwerksschaft mit keinem politischem Mitspracherecht und in eine elitäre, politisch und wirtschaftliche einflussreiche Kaufmannschaft (genannt Patrizierschaft). Was wir heute wissen. Die „12 Artikel“ aus dem Jahr 1525 weisen weit über ihre Zeit hinaus und gelten als frühe Monumente der deutschen Freiheits- und Verfassungsgeschichte. An keiner Revolution der deutschen Geschichte haben sich so viele Menschen beteiligt wie am Aufstand der Bauern im Jahr 1525. Im Jahr 2000 wurde von der Stadt Memmingen der „Memminger Freiheitspreis 1525“ ins Leben gerufen. Im Gedenken an die Absichten und Ziele des Jahres 1525 wurde eine Auszeichnung geschaffen, die daran erinnern soll, dass kein Erfolg der Freiheitsgeschichte, keine einmal erworbene Freiheit für alle Zukunft gesichert ist. Freiheit versteht sich niemals von selbst, sie muss ersehnt, erkämpft und verteidigt werden. Aufgrund diesem historischen Ereignis trägt die Stadt den Titel „Stadt der Freiheitsrechte”. weiterlesen + Kramerzunft und Freiheitsbrunnen Die Versammlungsstätte der aufständischen Bauern, das Zunfthaus der Kramer, steht bis heute am Memminger Weinmarkt. Bei Stadtführungen kann man das Zimmer betreten, in dem im März 1525 an den einzelnen Artikeln gefeilt wurde. Draußen auf dem Platz erinnert seit 2014 ein Brunnen des Augsburger Bildhauers Andreas Brauneis an die Ereignisse von 1525. In dieser Skulptur ist die Freiheit in eine abstrakte Form gegossen. Die Brunnenstele gewährt vielfältige Einblicke und Durchblicke und symbolisiert Transparenz und Offenheit als notwendige Begleiter der Freiheit. Die „12 Artikel“ stehen unten auf dem Sockel. Quellen: Entwurf eines Memminger Narrativs von Christof Engelhard, Rollup „12 Artikel“, Flyer „Stadt der Menschrechte“ Weitere Infos unter Website der Stadt der Freiheitsrechte
Fischersprüche von Friedrich Wilhelm Hermann, Karl Bäßler und Max Schmid Digitalisate der Fischersprüche FischerspruecheHermann1948-1965.pdf FischerspruecheBaessler1966-1973.pdf FischerspruecheSchmid1974-1978.pdf Literaturhinweis 100 Jahre Fischertagsverein Memmingen (Festschrift), Memmingen 2000 Schriftwechsel mit der US-Militärregierung ab April 1945 Reports der US-Militärregierung Memmingen 1945/46 Rede von Georg Dannecker zur Wahl des Bürgermeisters 1946 Berichte der Stadtverwaltung an den CIC 1946-1948 German Youth Activities 1948/49 Flüchtlingssiedlung am Hühnerberg 1949 Errichtung einer Baltensiedlung 1952/53 Kinderfestheftchen 1949-1979 Fischersprüche 1948-1978 Jahresschlussberichte Entwürfe/Akten 1948-1953 Jahresberichte der Stadtverwaltung 1954 ff.
Projekt einer Flüchtlingssiedlung Am 10. Juli 1946 wurde das ehemalige Stalag VIIB dem Flüchtlingsamt Memminger überlassen, da nicht mehr alle Flüchtlinge und Heimatvertriebenen in Privathäusern untergebracht werden konnten. Die dortigen Verhältnisse waren aber bald so untragbar, dass Dr. Karl Fackler, Berater der Stadt beim Wiederaufbau nach 1945, eine Siedlung konzipierte. Im Dezember 1949 stellte Flüchtlingskommissar Franz Schenk Leistungen und Pläne der Stadt Memmingen in einer Broschüre "Flüchtlingsmassenlager wird zur Industrie und Wohnsiedlung" der Öffentlichkeit vor. Digitalisat der Broschüre Flüchtlingsmassenlager wird zur Industrie und Wohnsiedlung Schriftwechsel mit der US-Militärregierung ab April 1945 Reports der US-Militärregierung Memmingen 1945/46 Rede von Georg Dannecker zur Wahl des Bürgermeisters 1946 Berichte der Stadtverwaltung an den CIC 1946-1948 German Youth Activities 1948/49 Flüchtlingssiedlung am Hühnerberg 1949 Errichtung einer Baltensiedlung 1952/53 Kinderfestheftchen 1949-1979 Fischersprüche 1948-1978 Jahresschlussberichte Entwürfe/Akten 1948-1953 Jahresberichte der Stadtverwaltung 1954 ff.