28.12.2021: Über die Auszeichnung „ÖkoKids“ dürfen sich die Kindergärten Stadtweiherstraße und Steinheim freuen. Beide Einrichtungen haben im vergangenen Kindergartenjahr Projekte zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im Sinne des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes durchgeführt und sich somit am Vorhaben „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ beteiligt. Dafür erhielten sie nun bei einer digitalen Verleihung das ÖkoKids-Zertifikat vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV). Im Kindergarten Steinheim begannen alle Gruppen am gleichen Tag mit dem Thema:“ Wie sensibilisieren wir unsere Kindergartenkinder zum Thema Nachhaltigkeit und schützen damit die Umwelt.“ Die Kinder entschieden, wohin die Reise geht, was sie bereits über diese Thematik wissen, was sie interessiert und was sie erfahren, erforschen und lernen möchten. Jede Gruppe entwickelte ihr eigenes Projekt. Sogar die Kleinsten, die Teddybären, haben eine über zwei Meter große Sonnenblume gezüchtet und viel über Schmetterlinge gelernt. Auch die übrigen Gruppen beschäftigten sich mit dem Bau einer Wetterstation bis hin zum Up-Cycling mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Im Kindergarten in der Stadtweiherstraße waren die Schwerpunkte unter anderem Nachhaltigkeit im Kita-Alltag, Umwelt und Natur. Dazu führte das pädagogische Team der Einrichtung mit den Kindern verschiedene Angebote im Rahmen dieses Projektes durch. Zum Abschluss erhielten die Kinder die Umweltprofi Urkunde. Zu diesen Angeboten zählten unter anderem: Mülltrennung – wie wird der Müll getrennt? Die Gruppen führen Plastik-, Bio-, und Restmüllbehälter zur Mülltrennung mit den Kindern ein Müllvermeidung – wie kann Müll vermieden werden; wann ist eine Verpackung wirklich notwendig? Brotzeit möglichst ohne Verpackung Wiederverwertung – Basteln und Gestalten mit wertlosem Material z. B Fahrzeuge, Vogelhäuser etc. aus Tetra Pak, Alufolie usw. Bepflanzung und Pflege der Hochbeete im Garten – Aufzucht von Bohnen, Gemüse-, Kräuter-, und Obstanbau wie Erdbeeren, Minze, Kürbis, Paprika…, das Ansäen einer bunten Blumenwiese für die Insekten und Bienen Das Konzept und die Projekte dieser beiden Kindergärten machen beispielhaft sichtbar, wie sich Kindergärten mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und somit dazu beitragen können, Schlüsselkompetenzen und Werte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung bei den Kindern zu fördern, sowie Nachhaltigkeit in der Einrichtung zu verankern. Genau das möchte die LBV mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz erreichen. Um die Kindergärten, die sich mit solchen Projekten beschäftigen zu würdigen und kenntlich zu machen, verlieh die LBV bereits zum elften Mal die Auszeichnung. Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen
21.12.2021: Im Seniorenzentrum Bürgerstift wird in den kommenden Monaten ein spannendes neues Projekt gestartet: Eine Kindergartengruppe zieht in die Alten- und Pflegeeinrichtung an der Frauenkirche ein. Die neue Gruppe ist eine Außenstelle des Stadtweiherkindergartens und wird pädagogisch einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Jung und Alt setzen. „Mit dem Kindergarten im Bürgerstift kommen die Generationen näher zusammen. Ich freue mich über die Planung und bin gespannt, was daraus alles wachsen wird“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Die Idee dazu kam im Team des Bürgerstifts auf. „Bei Besuchen von Kindern in unserem Haus haben wir immer wieder festgestellt, wie positiv unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf die Kleinen reagieren. Kinder zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Martin Mayer, Leiter des Bürgerstifts. Beim Amt für Kindertageseinrichtungen wurde der Vorschlag interessiert aufgenommen und weiterentwickelt. Das pädagogische Konzept sieht Ziele vor wie „Toleranz und Rücksichtnahme gewinnen“, „Kulturgut erhalten und weitergeben“, „Sensibilität füreinander fördern und Berührungsängste abbauen“ oder „das Gefühl erhalten, für jemand wichtig zu sein.“ Möglich ist Vieles, wie gemeinsam gärtnern, singen oder backen. „Dabei achten wir schon bei den Rahmenbedingungen darauf, dass das Projekt gute Voraussetzungen hat und mögliche Schwierigkeiten vermieden werden: Beginnend von einem eigenen Eingang für die Kindergartengruppe bis zur Belegung der Gruppe vor allem mit etwas älteren Kindergartenkindern“, betont Bernhard Hölzle, Leiter des Amts für Kindertageseinrichtungen. Bei pandemiebedingt erhöhten Infekti¬onsschutzregeln kann die Kindergartengruppe auch komplett separat und für Jung und Alt sicher betrieben werden. „Hier bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Hausleitung und der Bewohnervertretung des Bürgerstiftes: Wir sind froh, dass wir von dort so aktiv unterstützt und eingeladen wurden, dieses Projekt gemeinsam anzugehen“, erklärt Hölzle. Für die Beschäftigten des Bürgerstifts bietet sich die Chance, das eigene Kind direkt an der Arbeitsstelle betreut zu wissen. Dies könnte sich zu einem wichtigen Plus für das Bürgerstift entwickeln, wenn dringend gesuchtes Pflegepersonal die möglichen Einrichtungen bei der Wahl der geeigneten Arbeitsstelle miteinander vergleicht. Die Kindergartengruppe wird in Räumlichkeiten im Untergeschoss des Bürgerstifts ziehen, die bislang für einen Gymnastikraum gedient haben und nur wenig genutzt wurden. 104m² stehen dort für einen Gruppenraum und einen Nebenraum zur Verfügung. Die neue Gruppe bietet bis zu 15 Kindern Platz. Damit kommt die Einrichtung der neuen Gruppe dem aktuell bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder entgegen und bietet Eltern eine neue Möglichkeit, einen Kindergartenplatz für ihre Kind zu erhalten. Die neue Kindergartengruppe im Bürgerstift (Gebäude Nord) mit dem Konzept „Mehrere Generationen unter einem Dach“ soll im Frühjahr/Frühsommer 2022 starten. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 15 Uhr. Interessierte Familien können sich an das Amt für Kindertageseinrichtungen unter kita(at)memmingen.de wenden. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen
Variantenuntersuchung zur Ortsumfahrung Steinheim Übersicht der Varianten I - VI Übersicht der bisherigen untersuchten Varianten I - VI Im Zuge der Variantenuntersuchung wurden insgesatm VI verschiedene Trassenführungen für eine mögliche Ortsumfahrung von Steinheim untersucht. Hier wurden alle Vor- und Nachteile mit bedacht und auch die ökologischen Aspekte mit beurteilt...... Variante I Variante I Mit einem Anknüpfungspunkt auf Höhe des Bauhaus Baumarkts verläuft die Trassenvariante I direkt nach der Feuerwehr Amendingen nach Westen und von dort in einem breiten Bogen um den Ortsteil Steinheim herum. Kurz hinter der Feuerwehr ist ein Kreuzungsbereich vorgesehen, der zum einen den südlichen Teil Steinheims erschließt und zum anderen das Gewerbegebiet im Bereich der Teramostraße. Im Norden Steinheims entsteht ein neuer Kreuzungsbereich kurz vor der bisherigen Einmündung in den Ort mit einem Anschluss an die Europastraße. Bewertung der Variante I: Entlastung der Ortsmitte: -7.600 Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Süd: -7.500 Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Nord: -6.600 Fahrzeuge am Tag Mehrbelastung der Donaustraße: +1.200 Fahrzeuge am Tag Entlastung der Europastraße: -3.400 bis -4.800 Fahrzeuge am Tag (verschiedene Abschnitte) Variante II Variante II Die Trassenvariante II verläuft im Süden analog zur Variante I, erhält jedoch bereits kurz vor der Egelseer Straße einen Kreuzungsbereich, der zum einen nach Steinheim, zum anderen nach Westen in Richtung Europastraße führt. Der nördliche Kreuzungspunkt entfällt hier. Bewertung der Varianten II & IIa (Werte in Klammer): Entlastung der Ortsmitte: -6.400 (-6.600) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Süd: -6.300 (-6.500) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Nord: -3.500 (-5.800) Fahrzeuge am Tag Entlastung der Europastraße: -2.400 (-2.300) bis -3.200 (-2.800) Fahrzeuge am Tag Entlastung der Donaustraße: -1.500 (-800) Fahrzeuge am Tag Variante III Variante III Ähnlich sind die Überlegungen zur Trassenvariante III und IIIa, die jedoch bereits auf Höhe des Unteren Buxheimer Weges an die Europastraße anbinden. Bewertung der Varianten III & IIIa (Werte in Klammer): Entlastung der Ortsmitte: -3.400 (-3.400) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Süd: - 3.200 (-3.200) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Nord: - 3.700 (-5.600) Fahrzeuge am Tag Ent.- /Mehrbelastung der Europastraße: -3.300 (-3.400) bis +4.400 (+4.700) Fahrzeuge am Tag Mehrbelastung der Donaustraße: +400 Fahrzeuge am Tag Variante IV Variante IV Die Trassenvarianten IV & IVa zielen auf eine Reduzierung des Straßenneubaus ab und schließt nach dem Verschwenk nördlich der Feuerwehr zügig an den Oberen Buxheimer Weg an, von dem aus der Verkehr dann weiter auf die Europastraße abgeleitet wird. Bewertung der Varianten IV & IVa (Werte in Klammer): Entlastung der Ortsmitte: -5.300 (5.300) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Süd: -5.200 (-5.200) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Nord: -3.900 (-5.900) Fahrzeuge am Tag Mehrbelastung der Europastraße: +3.800 (+5.000) bis +5.200 (+6.300) Fahrzeuge am Tag Entlastung der Donaustraße: -1.900 (-1.800) Fahrzeuge am Tag Variante V Variante V Bei den Trassenvarianten V und Va wird ausschließlich auf bereits bestehende Straßenverbindungen zurückgegriffen. In diesem Fall wurde untersucht, welche Möglichkeiten bestehen, den Verkehrsfluss direkt über die Teramostraße abzuleiten und der Europastraße zuzuführen. Bewertung der Varianten V & Va (Werte in Klammern): Entlastung der Ortsmitte: -5.000 (-5.000) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Süd: -4.900 (-4.900) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Nord: -3.800 (-5.700) Fahrzeuge am Tag Mehrbelastung der Europastraße: +3.200 (+4.800) bis +4.500 (+5.900) Fahrzeuge am Tag Entlastung der Donaustraße: -3.500 (-3.500) Fahrzeuge am Tag Variante VI Variante VI Bei den Trassenvarianten VI und VIa wird ausschließlich auf bereits bestehende Straßenverbindungen zurückgegriffen. In diesem Fall wurde untersucht, welche Möglichkeiten bestehen, den Verkehrsfluss direkt über die Fraunhoferstraße abzuleiten und der Europastraße zuzuführen. Bewertung der Varianten VI & Via (Werte in Klammer): Entlastung der Ortsmitte: -5.800 (-5.800) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Süd: -5.800 (-5.800) Fahrzeuge am Tag Entlastung Steinheim Nord: -3.800 (-5.700) Fahrzeuge am Tag Mehrbelastung der Europastraße: +3.600 (+5.500) bis +5.500 (+6.800) Fahrzeuge am Tag Entlastung der Donaustraße: -3.500 (-3.500) Fahrzeuge am Tag A-Variante A-Variante - Verbindung zwischen Europastraße und Anschluss Autobahnauffahrt Berkheim Die so gennannte A - Variante war angedacht um die Europastraße im Bereich des Gewerbegeietes Fuchsäcker direkt mit der B 312 und somit mit der Autobahnauffarht Berkeim zu verbinden. Ziel dieser Verbindung war es den überörtlichen Verkerh, vom Illertal kommend, direkt über die Europastraße anzubinden um die Durchfarht durch Steinheim unattraktiv zu machen. Im Januar 2021 fand ein Gespräch zwischen der Gemeinde Heimertingen und der Stadt Memmingen statt um über diese Anbindung zu sprechen. In Abstimmung mit der Gemeinde Heimertingen wurde die A-Variante auch aufgrund der hohen Flächenversiegelung nicht weiter verfolgt. Der Verkehr im Memminger Norden und auch über die Stadtgrenze hinaus muss weiter funktionieren, aufgrunddessen wird sich die Gemeinde Heimertigen über die weitere verkehrliche Entwicklung ebenfalls Gedanken machen und eine Verkehrsuntersuchung beauftragen. Variantenuntersuchung zur Ortsumfahrung Steinheim - Varianten I - VI Öffentlichkeitsbeteiligung
Beteiligungsprozesse im Zusammenhang mit der Ortsumfahrung Steinheim Informationsveranstaltung zur Variante VII der Ortsumfahrung Steinheim Am 22. Mai 2023 fand eine Informationsveranstaltung zur Ortsumfahrung Steinheim statt. Bei dieser Veranstaltung wurde den Bürgerinnen und Bürgern im Dorfgemeinschaftshaus in Steinheim der aktuelle Stad der Ortsumfahrung Steinheim - die Variante VII vorgestellt. Die Variante VII wurde zusammen mit dem Staatlichen Bauamt Kempten und der Stadt Memmingen in Abstimmung mit dem Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen erarbeitet. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre flächensparende Lage bei gleichzeitig hohem Entlastungseffekt für die Steinheimer Ortsmitte aus. Aus der Bürgerschaft ist an diesem Abend sowohl Zustimmung zur Umfahrungslösung als auch große Besorgnis rückgemeldet worden, ob die geplante Umfahrung mit Schließung der Heimertinger Straße die richtige Lösung ist. Aus diesem Grund ist noch am Abend entschieden worden, die Bevölkerung gezielt zu ihrer Einstellung der Umfahrung gegenüber zu befragen. Gerne können Sie sich unter Abstimmung zur Ortsumfahrung Steinheim — adhocracy+/Memmingen die Ergebnisse der Umfrage ansehen. Erste Onlinebeteiligung zur Ortsumfahrung Steinheim Vom 20.10.2021 bis zum 20.11.2021 fand eine Onlinebeteiligung statt. Klares Ergebnis dieser Beteiligung war es, dass der Verkehr zwingend aus Steinheim verlagert werden muss, aber nicht auf Kosten der Flächenversiegelung. Die Ergebnisse der Beteiligung können unter folgendem Link eingesehen werden: Beteiligung Ortsumfahrung Steinheim — adhocracy+/Memmingen Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung am 19.10.2021 Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung in der Amendinger Turnhalle Am 19.10.2023 fand in der Trunhalle in Amendingen eine Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung zur Ortsumfahrung Steinheim statt. Bei dieser Veranstaltung wurden den Bürgerinnen- und Bürgern die bis dahin insgesamt 6 untersuchten Varianten mit allen Vor- und Nachteilen vorgestellt. An insgesamt 4 Themeninseln konnte mit Fachleuten über die jeweils Vorgestellten Varianten und Themen diskutiert und gesprochen werden. Variantenuntersuchung zur Ortsumfahrung Steinheim - Varianten I - VI Öffentlichkeitsbeteiligung
Ortsumfahrung Steinheim - Finale Trasse Ortsumfahrung Steinheim - Variante VII Der Stadtrat der Stadt Memmingen hat am 18. September 2023 den finalen Trassenverlauf der Ortsumfahrung Steinheim beschlossen. Nach einem langjährigen und Planungsprozess und insgesamt sieben untersuchten Varianten, wurde nun eine finale Trasse für die dringend benötigte Ortsumfahrung Steinheim gefunden. Im Prozess zur Findung dieser Variante wurde die Öffentlichkeit intensiv beteiligt und eng mit eingebunden. Bei einer Partizipationsveranstaltung, mehreren Informationsveranstaltungen und insgesamt zwei Onlinebeteiligungen wurde die Meinung der Bürgerinnen und Bürger abgefragt und im weiteren Planungsprozess berücksichtigt. Im Ergebnis wurde eine flächensparende und funktionale Umfahrung für den Ortsteil Steinheim erarbeitet. Die zukünftige Ortsumfahrungsstraße Steinheims soll von Memmingen in Richtung Norden wie folgt verlaufen: die Trasse biegt nach dem Feuerwehrhaus in Amendingen in Richtung Westen ab und wird über den Oberen Buxheimer Weg im Bereich der Kreuzung Tschernihiwstraße an die Europastraße angeschlossen. Zwischen der Heimertinger Straße und dem Anschlusspunkt an der Tschernihiwstraße entsteht ein neuer Knotenpunkt, von hier führt zukünftig die verlegte Heimertinger Straße nach Steinheim und gegenüber in Richtung Gewerbegebiet. Somit ist die Einfahrt nach Steinheim von Süden weiterhin möglich. Die viel diskutierte Schließung der Heimertinger Straße im Norden Steinheims konnte durch Vorlage weiterer Verkehrssimulationen und Gespräche mit dem Staatlichen Bauamt im Kempten umgangen werden. Die zwingend notwendige Verlegung der Widmung als Staatsstraße ist den Berechnungen zufolge auch möglich, wenn die Heimertinger Straße im Norden nicht zurückgebaut wird. Mit Verlegung der Straßenkategorie Staatsstraße auf die Umfahrung können Maßnahmen zur Beruhigung der Ortsmitte in Steinheim endlich umgesetzt werden. Um den Verkehrsfluss im Bereich der Europastraße zu gewährleisten sind die folgenden drei Knotenpunkte umzubauen bzw. zu erweitern: der Kreisverkehr Egelsee soll durch einen Bypass von Egelsee kommend in Richtung Memmingen erweitert werden. Die Kreuzung Unterer Buxheimer Weg / Europastraße ist durch die Erweiterung einer Fahrspur auszubauen und der Knotenpunkt Unterer Buxheimer Weg / Europastraße ist mit einer Lichtsignalanlage auszustatten. Trassendarstellung der Ortsumfahrung Steinheim Variantenuntersuchung zur Ortsumfahrung Steinheim - Varianten I - VI Öffentlichkeitsbeteiligung Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Daniela Streitenberger Stadtplanungsamt Memmingen 08331/850-2551 daniela.streitenberger@ memmingen.de
21.12.2021: Liebe Eltern, diese Woche können Sie die Berechtigungsscheine des Freistaates Bayern für die Zeit ab Januar 2022 in Ihrer KiTa erhalten. Mit diesen können Sie in der Apotheke Ihrer Wahl Selbsttests abholen. Bitte beachten Sie auch die Infos des Sozialministeriums in der Anlage in mehreren Sprachen und unsere weiteren Hinweise . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
30.12.2021: Liebe Eltern, der Freistaat Bayern hat angeordnet, dass nach den Weihnachtsferien Kinder eine Kindertageseinrichtung nur noch dann betreten dürfen, wenn sie vorher regelmäßig getestet wurden. Das bedeutet ab 10. Januar 2022: Sie testen Ihr Kind 3 x wöchentlich* zu Hause (Mo/Mi/Fr). Sie bestätigen, dass Sie Ihr Kind regelmäßig negativ* getestet haben: Dazu zeigen Sie 3 x wöchentlich die Testkassette des Selbsttests beim Betreten der KiTa vor. Die Testkassette entsorgt dann die KiTa für Sie. Diese Regelung gilt für die kommunal verwalteten KiTas. Einige freie Träger dokumentieren alternativ über Testnachweislisten, die die Eltern aber selbst führen und regelmäßig vorlegen müssen. Der Vorteil dieses Systems ist: Mehr Tests* bringen - neben den bekannten Regeln - mehr Sicherheit. Eltern können am einfühlsamsten ihr eigenes Kind testen. Sie sehen als Familie sofort und zu Hause das Testergebnis. Alle - Mitarbeitende* und Familien - schützen in gemeinsamer Verwantwortung unsere KiTas. Wir leisten für Sie: Sie bekommen wieder die bereits bekannten Abholscheine für Tests. Die KiTas beraten Sie über die Abläufe und kontrollieren die Testergebnisse. Das KiTa-Amt führt ab der zweiten Woche nach den Ferien System- und Stichproben-Kontrollen vor Ort in den KiTas durch. Das KiTa-Amt kann auch einen zeitweisen Ausschluss vom KiTa-Besuch aussprechen, wenn sich Familien oder Mitarbeitende dauerhaft nicht an die Hygieneregeln halten. Sollten Familien der mm-KiTas bis Anfang Januar 2022 keinen Berechtigungsschein von Ihrer KiTa erhalten haben, können sie sich gerne an kita@memmingen.de wenden. Wichtig ist: Die Testpflicht ist nur ein Bestandteil des Infektionsschutzes. Alle anderen Regeln (Abstand, Maske, Lüften, usw.) sind weiter einzuhalten. Nur mit all diesen Maßnahmen zusammen können wir gemeinsam die KiTa schützen. Wir vertrauen darauf, dass alle weiter wie bisher gut beim Infektionsschutz mithelfen. Vielen Dank für die Mitarbeit aller! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen * Hinweise: Nachweislich genesene und geimpfte Kinder müssen nicht testen; wir empfehlen trotzdem regelmäßige Tests. Es werden alternativ auch Testbescheinigungen von Teststellen akzeptiert. Bei einem positiven Selbsttest isolieren Sie Ihr Kind und am besten auch sich selbst und nehmen Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und informieren telefonisch oder per Email Ihre KiTa. Alle Mitarbeitenden testen bereits regelmäßig. Es ist auch sinnvoll, dass sich Eltern regelmäßig testen. Erwachsene schützen mit ihrer Impfung auch alle unsere Kinder (sog. „Umfeldimpfung“). Erstveröffentlichung: 18.12.2021 - Letzte Aktualisierung: 30.12.2021
AGB's zur Gastgeberbroschüre 1) Die Gastgeberbroschüre dient lediglich der Information und Absatzförderung. Aus falschen Angaben oder nicht erfüllten Leistungszusagen des jeweiligen Leistungsträgers kann keine Schadenersatzpflicht gegenüber der Tourist Information abgeleitet werden. 2) Die Tourist Information Memmingen ist Herausgeberin der Gastgeberbroschüre und Betreiberin der Homepage tourismus-memmingen.de. 3) Die Tourist Information Memmingen nimmt in diesem Fall die Stellung eines Vermittlers von Unterkunftsleistungen ein. 4) Den Gastgebern bleibt es vorenthalten, mit dem Gast andere als die vorliegende Gastgeberbedingungen zu vereinbaren, zu ergänzen oder abweichende Vereinbarungen zu treffen. 5) Die im Gastgeberverzeichnis angegebene Preise sind Endpreise und schließen die gesetzliche Mehrwertsteuer und alle Nebenkosten mit ein. Gesondert anfallen und ausgewiesen sein könnten sind Wahl- oder Zusatzleistungen.
Memminger Quellen zum Russland-Feldzug 1812 Aquarell einer Schützenscheibe der Bolzschützen-gesellschaft, Elias Friedrich Küchlin 1835 In seiner 1826 veröffentlichten "Geschichte der Stadt Memmingen" notierte Jakob Friedrich Unold folgende Sätze zum denkwürdigen Jahr 1812: "In diesem Jahr entbrannte abermals der Krieg, nemlich der Napoleons gegen Rußland, wo er mit einer halben Million Soldaten versuchte, das einzige Reich in Europa, das ihm noch zu widerstehen vermocht hatte, zu überwältigen, und dann Herr des wichtigsten Welttheils und durch ihn Herr der Welt zu seyn. Unter seinen Alliirten mußte nun natürlich auch Bayern eine große Anzahl Truppen stellen, und schon erschöpft aufs neue ungeheure Summen aufwenden. Wohl fühlte dieß das ganze Land und auch unsere Stadt. Im Januar mußte das Vierfache des Familienschutzgeldes zum Behuf der centralisirten Staats-Schulden-Tilgungs-Kasse bezahlt werden. Im Februar wurden wegen dem Drang der Zeit im Königreich zwey Lotterie-Anlehen eröffnet, und zwar ein verzinsliches von 12 Millionen Gulden und ein unverzinsliches von 6 Millionen Gulden. Die Bezahlung des Theils davon, den unsere Stadt traf, kam sie schwer an, denn die Kapitalisten, welche Geld beym Staat hatten, hatten schon seit einem Jahr keine Zinse bekommen, der Handel war durch die Seesperre zernichtet, und die immerwährenden Kriege hatten überhaupt großen Geldmangel hervorgebracht. Die monatlichen Sammlungen für die Armen dauerten fort. - Im Januar wurde den Juden das Schachern an Sonn- und Feyertagen verboten. - Im Februar setzte man die Laubthaler herab, und nach 2 Monaten sollten sie ganz ausser Kurs seyn. - Vom Juny bis Ende des Jahres war ein königl. Kommissär hier, die Schulden des Spitals zu untersuchen, und mit den Gläubigen zu liquidiren. Lezteres geschah vom August bis Oktober. - Im Okt. wurde die Dreykönigskapell-Kirche zum Verkauf ausgeboten. Es kaufte sie Hr. Hermann, Weißroßwirth, und sie wurde nun in einen Pferdestall verwandelt." Auf den russischen Kriegsschauplätzen verloren Herbst/Winter 1812/13 aus dem Bezirk Memmingen 2 Soldaten ihr Leben; die Liste der Vermissten enthält 39 Namen; mehrere Steintafeln erinnerten an die Gefallenen und Vermissten in der Kirche Sankt Martin. In seiner 1846 veröffentlichten "Geschichtliche Beschreibung der protestantischen Haupt-Pfarrkirche zu St. Martin in Memmingen" hat Pfarrer Balthasar von Ehrhart die Texte der Tafeln übermittelt. EhrhartGeschichtlicheBeschreibungSanktMartinAuszugGefallenenGedenken.pdf Die "Memminger Zeitung" veröffentlichte - mit deutlicher zeitlichen Verzögerung - Berichte vom russischen Kriegsschauplatz. Von einer Pressezensur durch den königlichen Polizeikommissar Joseph Dilg darf in diesen Jahren ausgegangen werden. Der langjährige Stiftungsverwalter Melchior Egloff Gerstmayr geht in seiner handschriftlichen Chronik zur Memminger Geschichte ebensowenig auf die Geschehnisse in Russland ein wie die Chronisten Tobias Büchele und David Laber. MZ 01.08.1812 MZ 01.08.1812 MZ 08.08.1812 MZ 08.08.1812 MZ 08.08.1812 MZ 08.08.1812 MZ 25.08.1812 MZ 25.08.1812 MZ 25.08.1812 MZ 29.12.1812 MZ 29.12.1812 MZ 29.12.1812 Russlandfeldzug 1812 Erklärung der Allgäuer Alpenvereinssektionen 1889 Adress- und Einwohnerbücher Verwaltungsberichte
07.12.2021: Mitteilung des Freistaates Bayern: "Die Corona-Sicherheit in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung soll nochmals erhöht werden. Neben den bereits bestehenden und bewährten Maßnahmen dürfen ab dem 10. Januar 2022 Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres bis zur Einschulung Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Tagesstätten nur betreten, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich glaubhaft versichern, dass bei dem Kind ein Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde. Daneben gelten auch negative Testnachweise, die im Rahmen der Bürgertestung oder eines PCR-Tests erbracht wurden, als entsprechender Nachweis. Die Testnachweispflicht entfällt für genesene und geimpfte Kinder. Das etablierte Abgabesystem der durch die Einrichtungen ausgegebenen Berechtigungsscheine bleibt bestehen." Quelle: www.bayern.de Sobald wir vom KiTa-Amt weitere Detailinfos vom Freistaat Bayern erhalten, informieren wir Sie über unsere KiTas und unsere Internetseite. Bitte nehmen Sie weiter die Berechtigungsscheine unserer KiTas in Anspruch. Vielen Dank für Ihre Mithilfe! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung 08.12.2021: Newsletter des Sozialministeriums