Aktuelles Gedenkheft: Ewige Namen gebe ich ihnen ... Das vom Stadtarchiv herausgegebene Holocaust-Gedenkheft können Sie auch online durchblättern. Weitere Hefte der Materialien zur Memminger Stadtgeschichte
http://www.friedenskirche-mm.de Pastor Joachim Krohn Tel.: 08331/71753 und 08331/960718 Fax: 08331/960719 E-Mail: joachim.krohn@friedenskirche-mm.de Memmingen
klatschmohn-mm.de Raus aus dem Stadtcafé und rein in den grünen Garten. Hier können Sie Kaffee und selbst gebackene Kuchen genießen und in der angenehmen Ambiente entspannen Memmingen
Die Papiertonne ist ein privatwirtschaftliches Angebot der Dorr GmbH & Co. KG. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Niederlassung Memmingen, Anschützstr. 2-4, Tel. 08331/838910
25.06.2022: Liebe Eltern! die kommunal verwalteten KiTas und das KiTa-Amt sind am Montag 27. Juni 2022 wegen einer betrieblichen Veranstaltung der Stadt Memmingen geschlossen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
Funde aus dem Kreuzherrenkloster Papst Innozenz III. bestätigte 1198 die Hospitalbruderschaft vom Heiligen Geist bzw. deren Kranken-/Armenspital in Montpellier. 1202 erhielten die später wegen Ihres Ordenszeichen sogenannten "Kreuzherren" die römische Kirche St. Maria in Saxia/Sassia, wo sie ein Spital errichteten, das mit dem von Montpellier vereinigt wurde. Nach dem Tod des Ordensgründers Guido von Montpellier 1208 verlegte Innozenz III die Ordensleitung ganz nach S. Spiritu in Sassia. Dem römischen Haupthaus unterstanden forthin alle Niederlassungen (im 15. Jh. ca. 750 v. a. in Frankreich und Italien). Die Regeln des Ordens orientierten sich an denen des Hl. Augustinus (Augustiner-Chorherren). Nach den Verlusten der Säkularisation wurde der Orden schließlich am 1. Juli 1847 aufgelöst. Kreuzherrnfundstück Ein Sprößlich aus dem staufischem Königshaus, Heinrich von Neuffen, gründete zu Beginn des 13. Jahrhunderts im Bereich des Memminger Stadtgrabens östlich der staufischen Kernstadt ein Spital, stattete es mit Grundbesitz aus und übergab es dem Hospitalorden vom Heiligen Geist. Für die Stadtgeschichte besonders bedeutsam wurde die 1346 durch Bischof Heinrich von Augsburg vollzogene Inkorporation der Pfarrkirche Unser Frauen (ab 1559 Simultaneum). Vergleichbar der Entwicklung in anderen Städten, gelang es 1317/65 der Reichsstadt Memmingen, den Spitalmeister aus der Verwaltung des Spitals zu drängen und den Klosterkomplex zu teilen: zum "Unterhospital" (Spital) gehörte fortan (neben den meisten Ökonomiegebäuden) v.a. die sog. Dürftigenstube im Erdgeschoß des Klosterbaues sowie Erdgeschoß und Keller des südlich anschließenden Konventbau. Dem "Oberhospital" (Kloster) verblieben die Kirche, die oberen Geschosse des Kloster- und Konventbaues, der Turmflügel sowie alle bis dahin erworbenen Patronatsrechte. Zudem stand den Chorherren auch weiterhin die seelsorgerische Betreuung der Spitalangehörigen zu. Wesentliche baulichen Änderungen nach dem Teilungsvertrag 1365 betrafen Kirche (1480ff., barockisiert 1709), Turm (1489, umgestaltet 1617), Kloster- und Konventgebäude (1675-1680 erweitert/aufgestockt) und den "Neubau" (1602, vergrößert 1675/92). Die gotische Dürftigenstube blieb dagegen weitgehend unverändert. Mit der Säkularisation durch das Kurfürstentum Bayern verließen die Ordensbrüder das Kloster. Die Mobilien wurden verkauft. Während im Spital noch bis 1814/16 Pfründner lebten, wurde die Kirche ab 1806/07 zum Holzlagerhaus und Rentamtsgebäude umgewandelt. Archivalien und Bücherwurden - sofern sie nicht in staatlichen Gewahrsam gelangten, ins Dachgeschoß der Kirche verlegt. Nach dem Abbruch des sog. Neubaues wurden Kirche und Dürftigenstube 1822-24 für Zwecke des kgl. Hallamtes (später Hauptzollamt) zu Lagerhallen umgewandelt und die Nordwand mit einer klassizistischen Fassade versehen. Bei der Säuberung der Gewölbetrichter über dem Kirchenschiff konnten vor einigen Monaten zahlreiche Fundstücke sichergestellt werden, darunter Fragmente religiöser oder liturgischer Bücher sowie Korrespondenzen des Kreuzherrenklosters. Nicht-klösterlicher Provenienz sind einige Papiere und Drucke (v.a. Bayreuther Inhalts), die aus dem Besitz des Appellations-gerichtspräsidenten Karl Friedrich Wilhelm Frhr. von Völderndorff, der vor 1810 Jurist im preuß. Fürstentum Bayreuth war und in den Jahren bis 1817 in den ehem. Spitalmeisterräumen im 1. OG des Klosterbaues wohnte. Astronauten auf dem Mau Bauernartikel vor dem Rat Zollergarten 1775 Funde im Kreuzherrnkloster Schützen-Galerie Menschen auf den Straßen Stadtplan 1820 Dreißigjähriger Krieg Kriegsende 1945 Schießstätte Buchbinderfamilie Diesel Memmingens "Hölle" (Ober-)Bürgermeister Fey Nibelungenlied Memminger Hailtum
Treffen: jeden letzten Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt (Konferenzraum), Augsburger Str. 14, 87700 Memmingen. Kudela Angelika und Franz Kronburg
Das Eiscafé Dario überzeugt mit seiner tollen Lage und dem freundlichen Service. Außergewöhnliche, aber auch klassische Eissorten, bieten jedem das, wonach er sich gerade sehnt. Memmingen
Erste Hilfe bei Notfällen von Kindern. Das Seminar ist eine willkommene Gelegenheit, um Erfahrungen auszutauschen. Knüpfen Sie neue Kontakte und erleben Sie einen lockeren Unterricht in herzlicher Atmosphäre. Es handelt sich um ein finanziell unterstütztes Projekt der Sozialen Stadt Ost. Die Förderung ist in Höhe von 2/3 des Kurspreises. Anmeldung per Mail bis 12.09.26: magali.bassolet@memmingen.de unter Angabe von Name, Vorname, Adresse und Geburtsdatum
13.08.2026: Sie wirken nicht nur als Kälbchen wie Kuscheltiere, auch ausgewachsen sehen sie mit dem langen zottligen Fell und den ausladend geschwungenen Hörnern aus wie aus dem Bilderbuch: die Schottischen Hochlandrinder. Auch in Memmingen gibt es Liebhaber der sehr ursprünglichen Rasse, zum Beispiel Georg Dauner, der mit seiner kleinen Herde unter anderem auch Ausgleichsflächen der Stadt Memmingen pflegt. Der Metzger aus Amendingen hat schon seit 2022 ein paar Tiere und ist voll des Lobes über deren charakterliche Eigenschaften: „Die sind total entspannt und genügsam, sehr intelligent und dabei absolut brav.“ Das macht eine extensive Mutterkuhhaltung in der Herde möglich, in der auch der Bulle mit den Kühen und den Kälbchen auf der Weide bleiben kann. Nur die Ochsen müssen von den anderen räumlich getrennt werden, da sonst zu viel Unruhe herrscht. Auch ihre Eigenschaften als Pfleger der Feuchtwiesen sind optimal, lobt Ferdinand Fehler, Naturschutzfachkraft der Stadt Memmingen. Durch die geringe Größe und die großen Klauen schonen sie den Boden, sind mit mageren Wiesen zufrieden und ihre Hinterlassenschaften düngen den Boden und fördern zusätzlich die Artenvielfalt. Das sieht man nicht nur an den zum Teil seltenen Pflanzen auf den Feuchtwiesen. „Ich beobachte hier auch eine ungeheuer große Zahl an Vögel. Die fühlen sich hier wohl, weil ein breites Angebot an Insekten vorhanden ist“, berichtet Dauner. Für den Metzgermeister sei die Herde mit elf Tieren ein Hobby, das sich für die schon seit vielen Jahrzehnten in der Familie befindlichen landwirtschaftlichen Flächen einfach angeboten habe. Da die Rinder zusätzlich ganz außergewöhnlich gutes und gesundes Fleisch produzieren, ist es für ihn zusätzlich eine Möglichkeit, sein Sortiment in der Metzgerei ein wenig zu erweitern und seinen Kunden etwas Besonderes zu bieten. Wer davon etwas abbekommen möchte, muss allerdings schnell sein. „Der letzte Ochse, der geschlachtet wurde, war schon verkauft, noch bevor der Schlachttermin stand“, berichtet Dauner. Das Fleisch der Färsen und Ochsen unterscheidet sich auch deshalb von konventioneller Ware, da die „Schotten“ sich den ganzen Tag auf der Weide bewegen dürfen. Es wird nichts zugefüttert, was die Tiere schnell Fett ansetzen lässt. Somit ist das cholesterinarme Fleisch ein komplett regionales Erzeugnis, von Tieren die sommers wie winters mindestens vier Jahre im Familienverbund draußen bleiben dürfen. Georg Dauner ist Mitglied im Verband Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter. Deren Infotafeln hängen an den Toren der Weideflächen und informieren vorbeikommende Spaziergänger oder Radelnde über die vielen Vorteile der Schottischen Hochlandrinder und die ganzjährige Weidehaltung. So kann man auch im Vorbeigehen lernen, was die Vorteile der extensiven Haltung ist und wie ökologisch und nachhaltige Fleischproduktion aussehen kann. Was auf den Schildern nicht steht: das lange Zottelhaar, das den Tieren weit über die Stirn fällt, schützt die Augen der Tiere vor Fliegen und anderen zudringlichen Insekten. Die überlangen Stirnfransen sind also kein Ausdruck jugendlichen Aufbegehrens, sondern hilfreiches Detail von Mutter Natur.