04.09.2026: Der Memminger Wegweiser für unsere Seniorinnen und Senioren steht in der 7. Auflage ab sofort kostenlos zur Verfügung. Die aktualisierte Broschüre bündelt wichtige Adressen, Veranstaltungen sowie u.a. Informationen zu Beratung, Pflege, Vorsorge, sozialer Sicherheit und finanzieller Unterstützung. Die werbefreie Broschüre wurde zur besseren Lesbarkeit bewusst in großer Schrift gedruckt und ist unter anderem in der Seniorenfachstelle (Ulmer Straße 2), im Welfenhaus, beim Bürgeramt sowie in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich. Der Wegweiser ist eine der vielen Maßnahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts der Stadt. Neben der Druckversion steht er auch online zum Durchblättern sowie zum Download bereit. Kontakt für Rückfragen: Seniorenfachstelle Memmingen Herr Ellermann Mail: seniorenfachstelle@memmingen.de Tel. 08331/850 -2970
04.09.2026: Der Untere Buxheimer Weg wird ab Montag, 07. September 2026 wegen Erschließungsarbeiten des Industriegebiets Nord bis voraussichtlich 07. Mai 2027 vollständig gesperrt. Die Umleitung für den Fahrzeugverkehr erfolgt über die Europastraße – St 2013 – Egelseer Straße und in umgekehrter Richtung. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es kein Durchkommen. Als Umleitungsstrecke zur Europastraße können die Egelseer Straße und der Obere Buxheimer Weg genutzt werden.
03.09.2026: Die Wahrscheinlichkeit bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Verkehrsunfall zu überleben, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht - auch in der Region. Grund dafür sind ehrenamtliche Helfer, die den klassischen Rettungsdienst zunehmend unterstützen. Im Notfall sind diese besonders schnell vor Ort und leisten sofort Erste Hilfe. Dieses Fazit zieht der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Donau-Iller (ZRF). Im Landkreis Unterallgäu und der Stadt Memmingen gibt es drei Ersthelfergruppen, die die Integrierte Leitstelle Donau-Iler im Ernstfall zusätzlich zum Rettungsdienst alarmieren kann - in Bad Grönenbach, Türkheim und Memmingen. Darüber hinaus kann die Leitstelle über die „Region der Lebensretter“ ehrenamtliche Helfer anfordern. „Die Gründung der Ersthelfergruppen ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Landrat Alex Eder. Gleiches gelte für die Region der Lebensretter. Dabei handelt es sich um eine App zur Alarmierung vorab registrierter Helfer. „Diese Menschen leisten eine hervorragende Arbeit und tragen dazu bei, dass unsere Region bei der medizinischen Erstversorgung immer schlagkräftiger wird“, betont der Landrat. Ins gleiche Horn stößt Memmingens Oberbürgermeister Jan Rothenbacher: „Diese Beispiele zeigen wieder einmal, wie wir als Region zusammenstehen und was für eine große Bedeutung das Ehrenamt hat.“ Die Helfer vor Ort Bad Grönenbach rückten 2025 zu 107 Einsätzen aus (erstes Halbjahr 2026: 66), die First Responder Türkheim 94 Mal (59), die First Responder der Johanniter-Unfall-Hilfe Memmingen 154 Mal (49). Ersthelfergruppen wie diese wurden in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland verstärkt gegründet, um das Zeitintervall bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts zu überbrücken. In Bayern ist gesetzlich geregelt, dass der Rettungsdienst jeden an einer Straße gelegenen Einsatzort in einer Fahrzeit von zwölf Minuten erreichen soll. In lebensbedrohlichen Fällen kann dies aber zu lang sein und für den Patienten schwere gesundheitliche Folgen haben. Um dies zu vermeiden, rücken die Ersthelfergruppen aus - in der Regel handelt es sich dabei um Mitglieder von Hilfsorganisationen oder Feuerwehren vor Ort. Durch die räumliche Nähe und ihre Ortskenntnis treffen sie oftmals mehrere Minuten vor dem Rettungsdienst ein und beginnen zum Beispiel sofort mit der Reanimation. Alle Einsatzkräfte haben eine medizinische Ausbildung absolviert, die mindestens eine Ausbildung zum erweiterten Sanitätshelfer umfasst. Zusätzlich ist im Bereich des ZRF Donau-Iller, zu dem neben dem Unterallgäu und Memmingen auch die Landkreise Günzburg und Neu-Ulm gehören, eine Alarmierung über die Region der Lebensretter möglich. In der gesamten Region sind inzwischen 1.500 Helfer bei der App angemeldet. 2025 wurden mehr als 500 Mal Helfer über die App alarmiert. Die Alarmierung erfolgt, wenn es sich um einen Herz-Kreislauf-Stillstand handelt. Denn dann muss so schnell wie möglich mit einer Wiederbelebung begonnen werden, um lebenswichtige Organ wie das Gehirn weiter mit Sauerstoff zu versorgen. Die App sucht sich automatisch bis zu vier Helfer, die in der Nähe sind und den Einsatzort besonders schnell erreichen können. Oftmals haben Personen, die eine medizinische Qualifikation haben und helfen könnten, keine Kenntnis von einem Notfall in unmittelbarer Nähe. Die App schließt diese Lücke und schickt solche Menschen direkt zum Einsatzort. In vielen Fällen treffen so schon nach weniger als zwei Minuten Helfer ein. Herz-Kreislauf-Stillstand - Wie läuft die Rettungskette ab? • Ein Passant bemerkt einen Notfall und wählt den Notruf 112. • Die Integrierte Leitstelle erkennt, dass es sich um einen Herz-Kreislauf-Stillstand handelt. • Sie alarmiert Rettungsdienst, Ersthelfergruppe und Region der Lebensretter. • Die Integrierte Leitstelle leitet den Anrufer zu ersten Wiederbelebungsmaßnahmen an. • Helfer der Region der Lebensretter treffen ein, übernehmen die Widerbelebung und holen einen Defibrillator. • Die Helfer der Ersthelfergruppe kommen und helfen mit. • Rettungsdienst und Notarzt erreichen den Einsatzort und übernehmen die Versorgung. • Die Integrierte Leitstelle sucht mit dem Rettungsdienst nach einem Krankenhaus mit aktuell verfügbarer Versorgungsmöglichkeit.
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Diagnose Demenz: Schrecken ohne Gespenst
02.09.2026: „Zu den Sternen“ heißt die neue Spielzeit im Landestheater Schwaben, doch die Redewendung ist nur vollständig mit der großen Anstrengung, die es zum Erreichen dieser Sterne braucht: „Per aspera ad astra“, „Durch das Raue zu den Sternen“. Um dieses „Raue“, diese Anstrengungen soll es in den drei Landestheater-Premieren im Oktober gehen. Manchmal heißt die Anstrengung, zwei Ehefrauen voreinander zu verstecken, wie in „Doppelt leben hält besser“ (23.10.). Manchmal geht es um unseren Umgang mit Künstlicher Intelligenz, wie in „Schwarze Schwäne“ (17.10.). Und manche stellen sich die Frage, ob sie überhaupt leben wollen, wie Titus im gleichnamigen Stück für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren (10.10.). Tickets und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de . Dieser Taxifahrer will zu viel: „Doppelt leben hält besser“ am 23. Oktober Taxifahrer John (Felix Bronkalla) hat nicht eine, sondern zwei Ehefrauen, und hält sie jeweils voreinander geheim. Das geht so lange gut, bis ein Autounfall sein gut organisiertes Doppelleben durcheinanderbringt. Jetzt braucht es alle guten und schlechten Ideen um sein kleines Universum, das sich nur um ihn dreht, vor dem Kollaps zu bewahren. Die Boulevardkomödie „Doppelt leben hält besser“ stammt aus der Feder von Ray Cooney, Regie führt Alexander Flache, Ausstatterin ist Petra Linsel. Flache und Linsel feierten schon 2024 und ’25 mit „Die 39 Stufen“ in Memmingen und an den Gastspielstätten des Landestheaters einen gewaltigen Publikumserfolg. Die Premiere ist am 23. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Haus in Memmingen. Was die KI besser macht: „Schwarze Schwäne“ am 17. Oktober Rosie kümmert sich wirklich gut um Mutter. Zu gut, findet die jüngere von zwei Schwestern, denn: Rosie ist kein Mensch, sondern eine KI. »Schwarze Schwäne« von Christina Kettering nimmt sich gleich zwei Themen unserer Zeit an: der Pflege von alternden Angehörigen zum einen und unseres Umgangs mit Künstlicher Intelligenz zum anderen. Es spielen Gabriele Fischer und Julia Schmalbrock, Regisseurin und Ausstatterin ist Carolin Wirth. Sie sind das Team von „Lehman Brothers.“ der vergangenen Spielzeit. Die Premiere ist am 17. Oktober um 19:30 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters. Vor jeder Vorstellung findet eine Einführung statt. Gehört der Tod zum Leben? „Titus“ am 10. Oktober Titus steht auf dem Schuldach, bereit zum Sprung. Seine Mutter ist gestorben, der Vater ignoriert ihn, der Therapeut redet Quatsch, die Lehrer nerven, die Welt geht sowieso unter und Tina will bloß Freunde sein. Am 10. Oktober ist sowohl Welttag für psychische Gesundheit als auch Welthospiztag, der uns darauf aufmerksam machen soll, wie sehr der Tod zum Leben gehört. Am selben Tag um 15 Uhr ist die Premiere von „Titus“ im Jungen Landestheater Schwaben am Schweizerberg in Memmingen. Das Stück von Jan Sobrie für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren ist Preisträger des Kinder- und Jugendtheaterfestivals „Kaas & Kappes“. Es spielt Samuel Kastell in der Regie der Leiterin des Jungen Landestheaters Claudia Hoyer. Bereits am 3. Oktober lüftet das Landestheater Schwaben den Vorhang bei zwei Führungen um 11 und 13 Uhr für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren anlässlich des WDR-Aktionstags „Türen auf mit der Maus“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Anmeldung vorab an theaterpaedagogik(at)landestheater-schwaben.de möglich. Am Abend ist das Landestheater dann selbst zu Gast im „Anderen Landhaus“ in Pleß mit Live-Hörspiel und selbstgetextetem Musikkabarett im Rahmen der KulTOURtage Unterallgäu. Eintrittskarten gibt es an der Kasse des Landestheaters und unter www.landestheater-schwaben.de .
Mit Pfarrer Thomas Bachmann, Augsburg, anschließend Podiumsdiskussion u.a. mit Pfarrer Bachmann und Kerstin Steinsberger, Mitglied der Ev. Landessynode. Musikalische Umrahmung: Christall Gospelchor Memmingen.
Mit Thomas Maier, Theologe und Dozent, ehem. Studienleiter der Evangelischen Missionsschule Unterweissach.
Zwei Typen, zwei Keyboards, zwei Stimmen und ein Abend voller Überraschungen: Bastian Pusch und Andreas Speckmann präsentieren ein Wunschkonzert der Extraklasse, wie man es noch nie gehört hat!