13.11.2023: Liebe Eltern, unter www.kita.memmingen.de/anmeldung ist unsere KiTa-Platzanmeldung wieder online. Die Störung ist der Online-Platzanmeldung ist mittlerweile wieder behoben: Die Einschränkungen bestanden wohl nur auf bestimmten Endgeräten und hing unserer Einschätzung nach mit einem Update zusammen. Es gingen jedenfalls neue Anmeldungen auch heute ein und die bestehenden sind natürlich alle weiter erhalten. Nun müssten aber alle Endgeräte einen guten Zugang haben. Bitte beachten Sie, dass dabei die Darstellung in der Anmeldung etwas besser gestaltet wurde. Wir bitten, die kurzfristigen Einschränkungen zu entschuldigen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
www.koschtbar.de Feinkostladen (Italienische Feinkost/Regionale Produkte) mit Ausschank/Snackbar und Kaffee. Fokus auf regionale Lebensmittel sowie Lebensmittel aus Sizilien und anderen italienischen Orten. Im 2. Stock werden verschiedene Dekoartikel angeboten. Memmingen
24.10.2023: Liebe Eltern und Erziehungsberechtige, am Dienstag 24.10.2023 tagt der Jugendhilfeausschuss u.a. auch zu einem Thema aus dem Bereich der Kindertageseinrichtungen. Anbei finden Sie die Vorlage. Weitere Infos zur Sitzung finden Sie auch HIER . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
23.10.2023: Wir erweitern und sanieren die Kindertageseinrichtung in Steinheim. Es sollen durch einen neuen Anbau zwei dauerhafte Krippen für Kinder unter drei Jahren entstehen. Gleichzeitig wird der Altbestand saniert und den aktuellen Anforderungen (u.a. neuer Essensraum und Küche) angepasst. Eine Kurzpräsentation des Hochbauamte finden Sie in der Anlage. Heute startete nun die Firma Kutter mit den ersten Arbeiten (Baustellensicherung). Dann werden die ersten Versorgungsleitungen gelegt und bis Weihnachten soll die Bodenplatte fertig sein. Für alle Unnahmelichkeiten während der Bauphase bitten wir um Verständnis: Wir denken aber, dass sich dies am Ende lohnen wird. Ihr Amt für Kindetageseinrichtungen
24.11.2023: ... wie Medienarbeit in den KiTas aussehen kann: Schau unseren neuen Film dazu an: Unser Team aus der integrativen Hort-Gruppe I+ hat zum 25jährigen Jubiläum des Hortes Wartburgweg einen Film gedreht. Die Hortkinder interviewten den Oberbürgermeister und Kolleginnen und Kollegen aus den KiTa-Teams, machten die Aufnahmen, den Ton und führten Regie. Erfahre, was den Hort ausmacht, und sieh selbst, wie die Arbeit mit Kindern in KiTas richtig Freude macht und wie vielfältig sie sein kann. Tolles Projekt! Euer Amt für Kindertageseinrichtungen
28.11.2023: Liebe Eltern, unter www.kita.memmingen.de/anmeldung ist unsere neue KiTa-Platzanmeldung online . Über dieses Portal machen unsere Familien in Memmingen in Zukunft ihre Platzanmeldung: Durchgängig digital - datensicher - 24/7 - mehrsprachig - alle KiTas in Memmingen. Für die Anmeldung ist nur eine Email und ein Kennwort notwendig (Bayern-ID). Dieser Service soll die Anmeldung für Sie als Eltern einfacher und transparenter machen. Im Online-Programm ist uns die Eigenverantwortung wichtig: Wir brauchen von Ihnen als Eltern ausreichend und möglichst konkrete Angaben, damit wir die Anmeldungen noch besser verarbeiten und genauer für das neue KiTa-Jahr 2024/2025 planen können (Anmeldezeit bis 29.02.2024). Dies ist besonders deshalb wichtig, weil wir in Memmingen bei den kommunalen KiTas und denen der freien Träger vor großen Herausforderungen bei der Platzschaffung und Personalgewinnung stehen. Sie finden den Flyer zur Anmeldung in der Anlage und auch in Ihrer KiTa. Ihre KiTa und auch das KiTa-Amt kita@memmingen.de steht Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. So vergibt die Stadt Memmingen KiTa-Plätze: Grundsätzlich ist es unser Ziel, den Bedarf für alle Familien aus Memmingen sicher zu stellen. Gibt es in der gewünschten KiTa mehr Anmeldungen als offene Plätze zum Vergabestichtag, wird diese KiTa gewichten: Es werden Punkte nach Alter (je Altersjahr/Grundschulklasse), Berufstätigkeit nach Umfang, für Alleinerziehende und Geschwisterkindern vergeben. Deshalb ist es wichtig, dass die Familien bei der Anmeldung möglichst konkrete Angaben machen. Die freien Träger vergeben grundsätzlich nach ähnlichen Kriterien. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Erstveröffentlichung: 13.10.2023 - Aktualsierung: 28.11.2023
Danke Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir werden Ihr Anliegen nun hausintern an die zuständige Stelle weiterleiten. Für konkrete Rückfragen zu Ihrer Barriere können Sie sich gerne an die Seniorenfachstelle der Stadt Memmingen wenden. Sie erreichen uns zu den Öffnungszeiten telefonisch unter 08331/850-489 oder per Mail unter seniorenfachstelle (at) memmingen.de . Sie können auch gerne persönlich in die Ulmer Straße 2 in Büro 117 kommen. Mit freundlichen Grüßen Ihre Seniorenfachstelle
Stadt der Freiheitsrechte Courage Freiheit braucht Courage: Demokratische Werte gestern und heute - Vielfältiges Programm zum Bauernkriegsgedenken 2025 Vor 500 Jahren erhob sich die bäuerliche Bevölkerung und forderte Freiheit und Gerechtigkeit. Im Gedenkjahr 2025 bieten elf Institutionen in Süddeutschland und Vorarlberg eine bunte Palette an Anlässen zum Bauernkrieg. Immer dabei ist der Bezug zum aktuellen Demokratieverständnis. Im Jahr 1525 kämpften breite Bevölkerungsschichten für mehr Rechte. Die historischen Ereignisse gelten als Meilenstein für Freiheitsrechte in Europa. Elf Initiativen, Kultureinrichtungen, Städte und Gemeinden haben im grenzüberschreitenden Kulturraum von Oberschwaben, Allgäu bis Vorarlberg ein vielfältiges Programm zum Gedenkjahr auf die Beine gestellt. Dieses stellten die Projektpartner:innen am 25. Februar 2025 im Kempten-Museum in Kempten erstmals öffentlich vor. Gestern und heute verbinden Die Aktivitäten sind Teil des EU-Projekts COURAGE. Die Partner:innen eint, dass sich in ihren Wirkungsbereichen bedeutende Schauplätze des Bauernkrieges befinden und sie sich für eine Teilhabe und Mitbestimmung aller in der demokratischen Gesellschaft einsetzen. Seit dem Frühjahr 2023 laufen die Vorbereitungen zum Gedenkjahr unter dem Motto «Freiheit braucht Courage» hinter den Kulissen auf Hochtouren. Anlässlich einer Pressekonferenz stellte das Projektteam nun erstmals das Programm vor. «Die Menschen in Süddeutschland und Vorarlberg dürfen sich auf über 100 Veranstaltungen, einen Dokumentarfilm und Erinnerungsorte an historischen Schauplätzen freuen.», gibt Projektmanager Peter Neudert von der Regionalentwicklung Vorarlberg einen Überblick. Ausstellungen, Theaterstücke, Kunstprojekte und vieles mehr Die Stadt Kempten hat beispielsweise die Ausstellung „Zeitenwende 1525“ erarbeitet, die ab dem 27. Februar als Sonderausstellung im Kempten-Museum zu sehen ist. Die Medienvertreter:innen konnten sich einen Tag vor der Eröffnung bei einem Rundgang durch die Ausstellung bereits einen Eindruck verschaffen. Memmingen lädt am 7. und 8. März zur „Zeitreise 1525“ mit aufwendigen Sound- und Lichtshows und künstlerischen Aktionen entlang der historischen Schauplätze. Als erster großer Anlass in Oberschwaben präsentiert das Bauernhaus-Museum in Wolfegg ab dem 22. März die Ausstellung «1525 – Bauernkrieg in Oberschwaben». Der Projektpartner Freilichtbühne Altusried zeigt ab dem 14. Juni das Stück «Bauernkrieg 1525», eine aufwändige Inszenierung mit 500 Mitwirkenden aus der Region. Auch kleine Gemeinden wie Durach im Allgäu haben ein vielfältiges Programm vorbereitet, unter anderem mit einem Jugendtheater, das auch aktuelle Themen wie den Umgang mit sozialen Medien aufgreift. Die Rolle von Frauen in Krieg und Frieden stellt das Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg ab dem 22. November mit der Ausstellung «Frieden ist …?» in den Fokus. Auch die weiteren Partner:innen stellten die Höhepunkte ihres diesjährigen Programms zum Bauernkrieg vor. Orte des Erinnerns An 68 historischen Schauplätzen wie Ruinen, Schlössern oder Klöstern erhalten Interessierte an sogenannten «Erinnerungsorten» Informationen über die damaligen Ereignisse. «Mit den Erinnerungsorten zeigen wir auch, wie die ganze Region in die Ereignisse eingebunden war», erklärt Karl Milz vom Heimatbund Allgäu, einer der Projektinitiator:innen. Dokumentarfilm für Schulen und Veranstaltungen Um den historischen Anlass und dessen Bedeutung für die heutige Zeit einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen, ließ das Projektteam einen Dokumentarfilm produzieren. Im rund 60minütigen Film «Hoffnung auf Freiheit» kombiniert Regisseur Tone Bechter von Laienschauspieler:innen nachgestellte historische Szenen an Originalschauplätzen mit Erklärungen durch Historiker:innen. Er gibt auch Denkanstöße, wo die Demokratie heute steht und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnte. Als Vorgeschmack ist der Trailer ab sofort verfügbar. Ab dem Frühjahr kommt der Film bei Ausstellungen, Veranstaltungen und in Schulen zum Einsatz. Trailer und weitere Infos zum Programm: https://www.regio-v.at/neuigkeiten/auftakt-gedenkjahr-courage/ Übersicht zum COURAGE-Programm 2025: https://www.regio-v.at/media/filer_public/68/18/6818ac4e-c736-4d0d-acbf-f9a4871887b1/courage_sonderbeilage_allgaeuerzeitung.pdf Infos zum Projekt COURAGE Laufzeit: April 2023 bis März 2026 Partner:innen: Allgäuer Freilichtbühne Altusried, Frauenmuseum Hittisau, Gemeinde Durach, Heimatbund Allgäu mit Arbeitsgruppe Ostallgäu, Landkreis Ravensburg, Museumsverein Klostertal, Regionalentwicklung Vorarlberg, Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren, Stadt Memmingen, Stadt Kempten, Stand Montafon / Montafoner Museen Das Projekt COURAGE wird im Rahmen des Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Programms von der EU kofinanziert.
Stadt der Freiheitsrechte Bundesmittel gefördert aus Bundesmittel (BKM)
Stadt der Freiheitsrechte Informieren Memminger Freiheitspreis Heribert Prantl 2022 Heribert Prantl Sven Simon Der fünfte „Memminger Freiheitspreis 1525“ wurde an Prof. Dr. Heribert Prantl verliehen. Der deutsche Journalist, Jurist und politischer Publizist wurde bekannt für seine scharfsinnigen wie unerschrockenen Veröffentlichungen, die auf Recht und Gerechtigkeit wie die Wahrung der Menschenwürde abzielen. So ist er als juristisch versierter und vielfach interessierter Journalist und Autor eine wichtige Stimme in der aktuellen Gesellschaft geworden. „Mit seinen kenntnisreichen und scharfen Analysen unserer Gesellschaft setzt sich Prof. Heribert Prantl unablässig und mit großem Nachdruck für die Wahrung der Menschenwürde, für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit ein“, würdigte Oberbürgermeister Manfred Schilder die Verdienste des Preisträgers um die Pressefreiheit. „Im Spannungsfeld von Recht, Moral und Politik stellt er sich einem fahrlässigen Umgang mit der Wahrheit entgegen und verteidigt die Pressefreiheit als eine der Grundsäulen unserer demokratischen Gesellschaft“ heißt es in der Freiheitspreis-Urkunde für Heribert Prantl. Heribert Prantl wurde 1953 in Nittenau (Oberpfalz) in eine christlich-engagierte Familie geboren. Schon in Jugendjahren schrieb er für die örtliche Zeitung, wandte sich aber zunächst einem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie zu. Er absolvierte beide juristische Staatsexamen und promovierte 1982 zum Dr. jur. Parallel zu seinem Jura-Studium absolvierte er eine journalistische Ausbildung. Nach aktiver Tätigkeit als Rechtsanwalt, Richter und Staatsanwalt an bayerischen Gerichten, holte ihn die Süddeutsche Zeitung 1988 in ihre Redaktion. Dort schrieb er zunächst im Ressort Innenpolitik, war Mitglied der Chefredaktion und baute ein neues Ressort Meinung auf. Bis 2019 blieb er bei der Süddeutschen Zeitung tätig und konnte sich einem jahrelangen hohen Interesse seiner Artikel und Kolumnen sicher sein. Neben langjähriger Tätigkeit als Dozent und Berater an Journalistenschulen und Facheinrichtungen, wurde er 2010 als Professor an die Universität Bielefeld berufen. Weitere Lehrtätigkeit führte in zu verschiedenen Instituten und Bildungseinrichtungen, u.a. an die Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik im Journalismus der Universität Wien. Als Publizist und Autor sowie als Gast in politischen Talkshows und Veranstaltungen machte Heribert Prantl stets auf die Unverhandelbarkeit der Grundrechte aufmerksam und forderte eine permanente Stärkung der Demokratie und der europäischen Idee. Auch setzte er sich unter hoher öffentlicher Wertschätzung für ethisches Handeln in der öffentlichen Berichterstattung und Diskussion ein. Seine Beiträge wurden als Richtschnur für freiheitliches Denken und Aushandeln wahrgenommen. Oberbürgermeister Dr. Manfred Schilder verlieh ihm den fünften „Memminger Freiheitspreis 1525“ am 22. Mai 2022 in der Kirche St. Martin in Memmingen. Die Laudatio auf den Geehrten hielt der frühere Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert im Beisein zahlreicher Ehrengäste. Die damalige LTS-Intendantin Dr. Kathrin Mädler brachte durch eine Verlesung auch bei dieser Preisverleihung die ursprünglichen „12 Artikel“ ins Bewusstsein. Mit einem „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Memminger Weinmarkt zeigten zahlreiche Gruppen, Einrichtungen und Vereine aus Memmingen heutige Teilhabe- und Entwicklungschancen für mehr gesellschaftliche Freiheit auf. In der benachbarter Kramerzunft, dem Ort der 12 Artikel, trugen sich Preisträger Heribert Prantl und Laudator Norbert Lammert in das Goldene Buch der Stadt Memmingen ein. Als eindringlicher und abrundender Apell wirkte die von Norbert Lammert verfasste Schrift „Lasst uns für Europa streiten“ von 2020, die bei einem großen öffentlichen Abendkonzert mit zusammen mit einem Beethoven-Werk vorgetragen wurde. „Ich danke der Stadt Memmingen dafür, dass sie der Freiheit und den Freiheitsrechten auf den Grund geht", erklärte Prof. Dr. Heribert Prantl. „Der von der Stadt Memmingen verliehene Freiheitspreis erinnert daran, wie tief die Wurzeln reichen: Die Geschichte des Kampfes gegen Unterdrückung, die Geschichte des Kampfes für Freiheit und Menschenrechte in Europa beginnt nicht erst 1789 mit der Französischen Revolution, sie beginnt über 250 Jahre vorher, sie beginnt 1525 in Memmingen mit den zwölf Artikeln der aufständischen Bauern, die sich auf das Evangelium beriefen.“ So früh seien zum ersten Mal Grund- und Menschenrechte formuliert worden. „Das war, das ist spektakulär“, bekräftigte der Preisträger.