Am 24.10.22 wurde vom Stadtrat im Plenum das Stadtklimakonzept beschlossen. Die Erstellung des Konzeptes hat die Stadtplanung betreut, für die Organisation und Umsetzung des Konzeptes ist das Amt Umwelt und Klima zuständig. Die Arbeitsgruppe Stadtklimakonzept trat bisher zweimal zusammen, um die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Konzept abzustimmen und Zuständigkeiten zu klären. Alle sechs Monate trifft sich die Arbeitsgruppe. Nach jedem Treffen wird ein Kurzbericht über den aktuellen Umsetzungsstand veröffentlicht, erstmals im November 2023. Die Berichte finden Sie hier zum Abruf. https://bauwesen.memmingen.de/stadtklimakonzept/stadtklimakonzept-memmingen.html
Kontakt Hort IE KiGa Haus für Kinder an der Hort Edith-Stein-Schule Benninger Str. 38 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4050 hortedithstein @memmingen.de Leitung: Sebastian Sterna Größe: 60 Plätze Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Der Hort hat eine Außenstelle an der Grundschule Amendingen Anmeldung Online Haus für Kinder in der Benninger Straße mit Hort-Außenstelle an der Grundschule Amendingen Herzlich Willkommen im Haus für Kinder Benninger Straße! Bilder aus unserer Einrichtung Ab 1. September 2023 machten wir uns auf einen neuen, spannenden Weg, Ihnen als Familien mehr Vielfalt zu bieten. Wir transformierten unseren Hort in ein Haus für Kinder. Unser Haus für Kinder ist eine Erziehungs- und Bildungseinrichtung, in der fachgerecht, familienergänzend und -unterstützend gearbeitet wird. Wir betreuen Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren gemeinsam. In den Ferienzeiten sind wir für die Kinder da und betreuen diese zusammen. Wir möchten jedes Kind individuell und persönlichkeitsbezogen in seinem ihm eigenen Entwicklungs- und Bildungsverlauf begleiten und fördern. Daher strukturieren wir die Eingewöhnung nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Wir sehen Bildung als offenen und lebenslangen Prozess an. Jedes Kind hat das Bedürfnis und das Recht, seinen eigenen Bildungsprozess selbstbestimmt und aktiv mitzugestalten. An den Vormittagen steht die Kindergartenarbeit im Vordergrund. Wir strukturieren den Vormittag durch pädagogisch Elemente wie den Morgenkreis, gemeinsame Brotzeit und die Freispielzeit. Wir unterstützen die Kinder in ihrem Bildungsprozess durch pädagogische Bildungsangebote die sich am Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) orientieren. Durch die Mischung der Altersgruppen in verschiedenen Alltagssituationen (ab der Mittagszeit) wie zum Beispiel Mittagessen oder Freispielzeit am Nachmittag, lernen die Kinder voneinander und lernen Verantwortung zu übernehmen. Durch diese Interaktionen zwischen den Kindern kann eine Beziehung aufgebaut werden und ein Wir-Gefühl in der Gruppe entstehen. Am Nachmittag steht die Arbeit mit den Schulkindern im Vordergrund: Die Kinder sollen sich bei uns entspannen können und während dieser Zeit Kind sein dürfen, ohne Leistung mit Bewertung erbringen zu müssen. In der Freizeit sollen sie im Kontakt mit anderen Kindern Beziehungen aufbauen und hiernach auch sozial agieren: Rücksichtnahme, Freundschaften knüpfen, den Anderen in seinen Stärken und Schwächen annehmen, Identitätsfindung, Konfliktbewältigung sind wichtige soziale Grundlagen für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Zudem ist die offene wie gezielte Freizeitgestaltung ein tragender Schwerpunkt unseres Alltags. Sie richtet sich nach der Struktur der Gruppe, wie nach den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Kindes. Es wird nach dem situationsorientierten Ansatz gearbeitet. Rituale wie Geburtstag und Feste- und Feiern im Verlauf des Jahreskreises begleiten die Kinder im Kitajahr. Eine Besonderheit im Alltag ist der Aktionstag. Einmal wöchentlich wird den Kindern an diesem Tag etwas Besonderes angeboten. Die Hausaufgabenbetreuung ist in der pädagogischen Arbeit einer der Schwerpunkte, der großen Raum einnimmt. Individuelle Förderung der Kinder, Erklärungen wie Hilfestellungen sind notwendig. Für die Kinder der Integrativplätze wird ein individuelles Förderprogramm erstellt. Während der Nachmittagszeit planen wir verschiedene Aktionen die entweder für die Gesamtgruppe sind oder speziell für eine Altersgruppe. Dadurch können Interaktionen verfeinert werden oder individuell auf ein Bedürfnis der jeweiligen Gruppe eingegangen werden. Durch die Mischung der Altersgruppen im Haus für Kinder können Übergänge vom Kindergarten in die Schulkindbetreuung deutlich milder gestaltet werden. Auch „Hausaufgaben und Schule“ sind für die Kinder bekannt und können schon vorher beobachtet werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Personal und Ihnen als Eltern und genauso mit der Schule und Fachdiensten ist wichtiger Bestandteil der Arbeit. In einer gemeinsamen und partnerschaftlichen Verantwortung für ihr Kind kooperieren wir mit Ihnen. Wir möchten Sie in Ihren Elternkompetenzen wertschätzen, ernst nehmen und unterstützen. Durch diese Langjährige Erziehungspartnerschaft kann Ihr Kind ganzheitlich in seiner Entwicklung begleitet und gefördert werden. Eine ausführliche Konzeption können Sie gerne bei uns im Haus einsehen. Hort Amendingen Haus für Kinder Benninger Straße Haus für Kinder (Hort und Hort-KiGa) Wartburgweg Haus für Kinder (Hort und Vorschul-KiGa) Zollergarten Kontakt Hort IE KiGa Haus für Kinder an der Hort Edith-Stein-Schule Benninger Str. 38 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4050 hortedithstein @memmingen.de Leitung: Sebastian Sterna Größe: 60 Plätze Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Der Hort hat eine Außenstelle an der Grundschule Amendingen Anmeldung Online Infoflyer Hort an der Edith-Stein-Schule
Kontakt Krippe KiGa IE Kindertageseinrichtung Westermannstraße Westermannstraße 11 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4300 kita-westermann @memmingen.de Leitung: Andrea Walzer Größe: 104 Plätze (Krippen- und Kindergartengruppen) Essensplätze nach Bedarf Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Anmeldung Online Kindertageseinrichtung Westermannstraße Lerne unsere KiTa in einem Film kennen! Unser Bild vom Kind ... Gruppenraum … ist die Grundlage unserer pädagogischen Haltung. Dieses leitet uns im Alltag bei der Beziehungsgestaltung und jeder pädagogischen Aktivität. Jedes Kind ist einzigartig! Jedes Kind ist von Geburt an mit seinen Bedürfnissen nach Sicherheit, Kontakt und Beziehung, Entwicklung und Bewegung kompetent für sich selber. Jedes Kind gestaltet seine Entwicklung auf selbst bestimmte und selbsttätige Weise aktiv mit. Wir unterstützen das Kind in seiner Persönlichkeit und begleiten es auf seinem individuellen Entwicklungsweg, in dem wir… es in seiner Ganzheitlichkeit wahr- und annehmen. eine verlässliche, wohlwollende und vertrauensvolle Beziehung aufbauen. die Initiativen der Kinder erkennen, sie ernst nehmen und darin Chancen für Lernprozesse erkennen. die Vielfalt von Sprache wertschätzen. verlässliche Strukturen anbieten. Zeit und Raum zum Beobachten, Entdecken und Forschen bieten. Wir sehen das Kind in der Verbundenheit mit seiner Familie. Daraus ergibt sich für uns die Wichtigkeit einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Unser Verständnis von Bildung Schlafraum Wir sehen Bildung als offenen und lebenslangen Prozess an. Jedes Kind hat das Bedürfnis und das Recht, seinen eigenen Bildungsprozess selbstbestimmt und aktiv mitzugestalten. Dieser individuelle Bildungsprozess vollzieht sich immer im Zusammenhang mit der gesamten Lebenswelt des Kindes. Jedes Kind in seiner Individualität (Persönlichkeit, Familie, Kultur, Religion, Sprache …) prägt diesen Prozess im Zusammenhang mit seinem Tempo entscheidend mit. Die Vielfalt in unserer Kita ist damit eine Bereicherung für alle. Wir orientieren uns im pädagogischen Alltag an den Basiskompetenzen des BEP, die alle Persönlichkeitsbereiche im Blick haben und somit jedes Kind in seiner Ganzheitlichkeit sehen. Zu den Basiskompetenzen zählen: Selbstwahrnehmung - Resilienz/Widerstandsfähigkeit Soziale Kompetenzen - Lernmethodische Kompetenz Orientierungskompetenz - Kognitive Kompetenz Physische Kompetenz - Motivationale Kompetenz Der Leitgedanke der Inklusion Garten Jedes Kind ist mit seiner ganzen Individualität in unserem Haus willkommen. Wir begleiten jedes einzelne Kind in seinem persönlichen Entwicklungsprozess. Wir orientieren uns hierbei an dem Leitgedanken der Partizipation. „Partizipation bedeutet Beteiligung im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Sie gründet auf Partnerschaft und Dialog.“ (Quelle: BEP) Wir geben Kindern Raum für das Mitteilen ihrer Wünsche, Bedürfnisse, Ideen und Sichtweisen und schaffen für jedes Kind Wege, die seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechen. Dadurch wird die Vielfalt sichtbar und bietet für jeden einzelnen die Möglichkeit sein Blickfeld zu erweitern und sein Handel zu entwickeln. In der Kommunikation mit dem Kind ist uns eine wertschätzende, offene, zutrauende und abwartende Haltung wichtig. Die Methode Marte Meo unterstützt uns dabei. Dafür nehmen wir uns ausreichend Zeit. Den idealen Rahmen hierfür stellt die Freispielzeit dar. Diese ist das Kernelement unserer pädagogischen Arbeit. Unsere Kita ist ein Ort der Begleitung und Begegnung Elterncafe Wir sehen uns auf einem gemeinsamen Erziehungsweg mit ihrem Kind. Es ist uns ein großes Anliegen eine vertrauensvolle Beziehung mit Ihnen zu gestalten. Darin sehen wir eine ideale Entwicklungsbedingung für Ihr Kind. Wir betrachten uns als Wegbegleiter für Sie und Ihr Kind. Wir leben in unserer Kindertageseinrichtung eine Willkommenskultur, die Eltern, Kinder und deren Familien umfasst. Haben wir Sie neugierig gemacht? Wollen Sie mehr von uns wissen? Lesen Sie doch unsere Konzeption und schauen Sie sich unseren Kita – Vorstellungsfilm an. Ihre Westermann Kita Albert-Schweitzer Amendingen Am Kempter Tor Bürgerstift-KiGa Dickenreishausen Haus für Kinder Benninger Straße Eisenburg Freie Spielstube Fröbel-KiTa Heinrich-Galm Karoline-Goldhofer Hand in Hand Im Mitteresch Mauriesen Schatzkiste Sonnenschein Stadtweiherstraße Steinheim St. Aloysius St. Hildegard St. Nikolaus SVE Gerbergasse SVE Lindenbad Volkratshofen Waldkindergarten Wartburgweg (KiTA) Wartburgweg (Hort & KiGa) Westermannstraße Wiesenkindergarten Zollergarten (Hort & KiGa) Zollergraben Kontakt Krippe KiGa IE Kindertageseinrichtung Westermannstraße Westermannstraße 11 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4300 kita-westermann @memmingen.de Leitung: Andrea Walzer Größe: 104 Plätze (Krippen- und Kindergartengruppen) Essensplätze nach Bedarf Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Anmeldung Online Lerne unsere KiTa kennen (Film) Konzeption (Stand 02/2021)
Klöster in der Reichsstadt Antoniter Literatur siehe Bibliographie zur Memminger Stadt- und Heimatgeschichte Archivbestand im StadtA MM, D (Pfarrhofpflege) „Registratura“ (D 218/1) Königliche Konfirmation 1408 (Bestätigung einer Urkunde von Ludwig IV. 1342, A 355/1) Päpstliche Privilegien (u.a. 1371 durch Gregor V. D 220/1) Prunksupplik 1485-1492 (D 220/5) Bürgerrechtsreverse von Generalpräzeptor Petrus Mitte de Caprariis 1445 (A 355/4) Bibliotheksstiftung durch Generalpräzeptor Petrus Mitte de Caprariis 1467 (A 355/5) Zinsregister (D 218/5 und 6) Hausgenossen- und Gesindebüchlein (D 243/11) Haushaltungsbuch (D 244/2) Terminierbuch für die Bistumer Eichstätt und Brixen (D 223/5) Stiftungsbuch 1509 (D Bd X/1) Meßstiftungen bei St. Martin (D Bd 158) Inventar des „Pfarrhofes“ / Antonierhauses 1531 (A 356/5) Hl. Geist. Kloster / Kreuzherrenkloster / Oberhospital Literatur siehe Bibliographie zur Memminger Stadt- und Heimatgeschichte Archivbestand im Staatsarchiv Augsburg und im StadtA MM, A-Kreuzherrnkloster 1549 Pforzheimer Vertrag (A 374/8) [Restitution der Kirchen, Baureparaturen, Restitution von Oberholzgünz, Patronat Unser Frauen, Lagerbuch-Rückgabe, Entschuldigung für Iniurien, Schutz des kath. Gottesdienstes, 40 fl. für Stephansrieder Spitalmeister] 1569 Mindelheimer Vertrag (A 375/4) [Simultaneum (8-15,30 Uhr evang. Gottesdienst), Zehntrechte des Oberhospitals, Spitalrechnung, gemeinsames Handgeben, keine weiteren Verträge] Augustinereremiten Literatur siehe Bibliographie zur Memminger Stadt- und Heimatgeschichte Archivbestand im Staatsarchiv Augsburg und StadtA MM, A-Augustinereremiten Kalendarium Anniversariorum (Jahrtage) 1694ff. (A-Aug 362/1) Mortilogium (Nekrolog) 1589 (A-Aug 367/4) Bruderschaften 1509 (A-Aug 364/2 U) [St. Sebastian] und 1691 (A-Aug 366/3 U) [St. Monika] Übergabe des Klosters an die Reichsstadt 1538 (A 364/4) Vertragsbrief 1551 (A-Aug 364/5 U) Vertrag mit Reichsstadt wg. Rathausneubau 1589 (A-Aug 364/1) Schottenkloster / Propstei St. Nikolaus Literatur siehe Bibliographie zur Memminger Stadt- und Heimatgeschichte Archivbestand im StadtA MM, A Urkunde 1400 (mit Abtssiegel) (A 368/1 U) Inkorporation ins Augustinereremitenkloster 1498 (A-Aug 368/2 U) Zins- und Gültregister zur klösterlichen Grundherrschaft (A-Aug 368/5) Augustinerinnnen / Elsbethenkloster Literatur siehe Bibliographie zur Memminger Stadt- und Heimatgeschichte Archivbestand im StadtA MM, D (Unterhospital) Zinsrodel 1315 (D 9/2 U) Zinsbuch 1528 (D 9/4) 1516 Visitation des Ägidius von Viterbo (A-Aug 364/2) 1529 Übergabe des Klosters ans Unterhospital (D 9/9 U) 1551 Verzichtbrief des Bischofs von Augsburg (D 10/4 U) Schriftwechsel 1529-1566 (A 370/3) Franziskanerinnen / Maria Garten Literatur siehe Bibliographie zur Memminger Stadt- und Heimatgeschichte Archivbestand im Staatsarchiv Augsburg und im StadtA MM, A-Franziskanerinnen Kaiserliche Privilegien, u.a. 1747 (Bestätigung Karl V 1530 (A-Fra 385/3 U) Akten über Jesuiten 1644/45 (A-Fra 386/7 "Schädliche Fama, daß man lieber die Franzosen als Jesuiten haben wollte") Plan eines Ganges zur Frauenkirche (A 384/2) Errichtung eines auf der Empore zu Unser Frauen (A 384/7) Kloster-Ansicht (A 384/8) Klöster in der Reichsstadt Reformation und Bauernkrieg Jüdische Geschichte
landestheater-schwaben.de Von der Bühne auf die Kanzel - das ist das Motto der neuen Reihe "Theater und Kirche". Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Martin, die Katholische Pfarreiengemeinschaft Memmingen und das Landestheater Schwaben haben in Zusammenarbeit das neue Format entwickelt: Zu ausgewählten Produktionen des Landestheaters gestalten die Kirchengemeinden Gottesdienste, in denen Stückinhalte aus theologischer Perspektive beleuchtet und auf ihre Gegenwartsbedeutung hin überprüft werden. Sei dabei, wenn sich Kirche und Theater in einen hochspannenden Dialog begeben, sich gemeinsam essentiellen Fragen widmen und neue Denkräume eröffnen! Memmingen
Die Stand Up Comedy Show LIVE in Memmingen!
Die Stand Up Comedy Show LIVE in Memmingen!
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Für betroffene Privathaushalte hat das Bay. Staatsministerium der Finanzen und für Heimat folgende Soforthilfen zur Verfügung gestellt: Soforthilfe „Haushalt/Hausrat“ in Höhe von bis zu 5.000 € je Haushalt (bei Versicherbarkeit verringert um einen Abschlag von 50%) Soforthilfe „Ölschäden an Gebäuden“ in Höhe von bis zu 10.000 € je Wohngebäude (bei Versicherbarkeit verringert um einen Abschlag von 50%) Einen entsprechenden Antrag stellen Sie über die folgenden Formulare bei der Stadt Memmingen bis spätestens zum 30.09.2024 . Die ausgefüllten und unterschriebenen Formulare sowie gegebenenfalls weitere Anlagen können Sie dann über diesen Link direkt hochladen: https://datentransfer.memmingen.de/submit/finanzen
17.05.2023: Am vergangenen Freitag kamen zahlreiche Kunstbegeisterte in den Antoniersaal zur Eröffnung der Ausstellung „Was koscht´ die Sau?“ Die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen hatten dazu eingeladen, die farbige Kunst der Frieda Prutscher zu betrachten. In ihrer schwungvollen Ansprache zur Begrüßung konnte Bürgermeisterin Margareta Böckh auch Familie Schulzki aus Augsburg begrüßen. Irmgard Schulzki, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnte, ist Patenkind und Erbin des künstlerischen Nachlasses von Frieda Prutscher. Angereist waren Ehemann Joachim und Sohn Stefan Schulzki, die Grüße überbrachten und den Ausstellungsmacherinnen dafür dankten, dieses langgehegte „Herzensprojekt“ verwirklicht zu haben. Für die Frauengeschichtswerkstatt zeichnete Sonja Waschke in einer gefühlvollen und anschaulichen Rede und einem gedanklichen Rundgang durch die Ausstellung das umfassende Schaffen dieser besonderen Künstlerin. „Nicht nur die Räumlichkeiten sind geschichtsträchtig, auch die Künstlerin Frieda Prutscher hat auf ihre Art Geschichte künstlerisch gestaltet. Das Anliegen der Frauengeschichtswerkstatt ist es, Frauen sichtbar und bekannt zu machen. Beides ist bei Frieda Prutscher nicht mehr nötig“, so Sonja Waschke. Frieda Prutscher verbrachte wichtige Jahre ihres künstlerischen Schaffens in Memmingen. Viele Memmingerinnen und Memminger kennen beispielsweise die eindrucksvollen, vor Jahrzehnten entstandenen, immer noch modernen farbigen Glasmosaike an Hochhaus-Eingängen in der Buxheimer Straße. Mit „Kunst am Bau“ hat sie sich nicht nur in Memmingen einen Namen gemacht. Frieda Prutscher bekam von der öffentlichen Hand größere Aufträge in ganz verschiedenen Bereichen, so auch die Ausgestaltung der Schule in Memmingerberg, ein Brunnen im Hof des Landgerichtsgefängnisses, die Gestaltung ornamentaler Glasfenster in der Kirche in Bühl am Alpsee. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die 1915 geborene Kemptenerin die Möglichkeit, mit einer Ausbildung ihre umfassende Begabung so zu ergänzen, dass sie zum Beruf werden konnte. Mit ihrem umfassenden Talent schuf sie gleichzeitig Beton- und Bronzeguss, Drahtplastik, Holzschnitzerei, Stein- und Glasmosaiken, Linolschnitte, Tafelmalerei in Öl, Tempera und Aquarell. Nach einem Studienaufenthalt in Italien entstanden Prutschers großformatige expressionistische Bilder. 1958 erhielt Frieda Prutscher den Kunstpreis der Stadt Kempten und war damit die zweite Frau, der diese Auszeichnung zuteilwurde. Erste Vorsitzende der Frauengeschichtswerkstatt Ute Perlitz überreichte einen Blumenstrauß an die Leihgeber der Ausstellung und danke allen Beteiligten für Ihr Engagement bei der Realisierung dieses Ausstellungsprojektes. Sie verwies auch auf das Begleitprogramm 5 „K“ für Kinder und Jugendliche. „Im Namen der FGW wünsche ich allen Gästen spannende Eindrücke und gute Gespräche über diese einzigartige Künstlerin und ihre Werke“, so Ute Perlitz. Musikalisch bereicherte Tina Buttler-Eberle die Eröffnung. Mit ausdrucksstarker Stimme und begleitet von Gitarrenklängen ergänzte sie perfekt die positive und inspirierte Stimmung im Antoniersaal.