Astronauten auf dem Mau im Juli 1969 Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat sich in Memmingen folgende Mau-Erzählung als Neckerei auf die vermeintliche Provinzialität der Memminger überliefert: Eine Memmingerin kommt nach Lindau. Am Himmel entdeckt sie den Vollmond und bringt ihre große Verwunderung mit den folgenden Worten zum Ausdruck: "Dau isch ja der Memminger Mau - scheint der z´Lindau au?" Im Zuge der Vorbereitung des Großen Fischertages 1900 trat dieser Memminger-Mau-Version eine weitere Erzählung, nämlich die vom "Mau im Zuber" zur Seite. Nach einem abendlichen Besuch im Weinhaus zum Löwen gehen zwei Ratsherren nachts durch die Gassen der Stadt nach Hause. In einem Wasserzuber entdecken sie das Spiegelbild des Mondes, rufen die Polizei um Hilfe und beauftragen schließlich den Fischer Lang, den Mond mit einem "Bären" zu fangen. Heimatdichter, Heimatmusiker und Heimatmaler haben die Geschichte vom Memminger Mau mehrfach künstlerisch umgesetzt, u.a. in der Operette "Der Memminger Mau", Text: Hugo Maser, Musik: Sigmund Rheineck (Libretto im Stadtarchiv Memmingen, Nachlaß Maser). Wen wunderts, daß die Landung der ersten Menschen auf dem "Memminger Mau" im Juli 1969 in dessen Heimatstadt besondere Aufmerksamkeit erregte. Am 25. Juli 1969 richtete Oberbürgermeister Dr. Johannes Bauer ein Schreiben an die NASA, in dem er "allen Beteiligten am Apollo-11-Projekt und dem Amerikanischen Volk zu ihrem epochemachenden Erfolg der Eroberung des Mondes" gratulierte. In der Annahme, daß in den USA die Zugehörigkeit des Mondes zum Memminger Territorium bislang unbekannt war, legte der Oberbürgermeister ein Heftchen bei, aus dem sich die Bedeutung des Mondes als "das Wahrzeichen und das Nationalheiligtum der Memminger" ersehen ließ. Dr. Bauer lud die drei Astronauten zu einem Besuch nach Memmingen ein; als Termin schlug er den Juli 1970 (Fischertag) vor. "Außerdem ist es sicherlich kein unbescheidener Wunsch" - so Dr. Bauer weiter - "wenn wir Sie bitten, uns für unser Stadtmuseum ein Stück des Gesteins zu überlassen, das Sie vom Mond mitgebracht haben, damit wenigstens ein Teil unseres Mau bei uns wirklich zu Hause ist." Monate vergingen, ehe eine Antwort des NASA-Direktors Robert R. Gilruth in Memmingen eintraf. Gilruth bedauerte, daß die Astronauten nicht zum Fischertag kommen können, übersandte der Stadt jedoch als Trost zwei Photographien. Die eine zeigt die Landemaschine auf der Mondoberfläche; auf der anderen ist die Crew abgebildet, handsigniert von Armstrong, Collins und Aldrin. Bezüglich der Überlassung eines Mondgesteins an das Stadtmuseum schrieb Gilruth: "Im Augenblick ist unser Bestand noch so gering, daß zunächst einmal wirklich nur einige wenige Forschungsinstitute der USA und anderer Länder damit versorgt werden können. Es geht ja vor allem um die genauesten Analysen dieses Materials, so daß vorerst für reine Ausstellungszwecke in Museen nichts übrig ist. Ich darf Ihnen aber versprechen, daß wir zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Wissenschaft mit allen Untersuchungen fertig sein und von weiteren Mondfahrten ein größerer Bestand an solchem Material verhanden sein wird, gern auf den Wunsch der Stadt Memmingen zurückkommen werden". (MZ 18.11.69). Mittlerweile sind die Dokumente als eine der jüngsten Neuzugänge und Belege des Memminger Rathaus-Humors ins Stadtarchiv gelangt. Noch nicht belegt werden können Informationen, nach denen die Stadt wegen ihrer Außenpoltik wenig später von einem Bundesministerium streng gerügt worden sei... Astronauten auf dem Mau Bauernartikel vor dem Rat Zollergarten 1775 Funde im Kreuzherrnkloster Schützen-Galerie Menschen auf den Straßen Stadtplan 1820 Dreißigjähriger Krieg Kriegsende 1945 Schießstätte Buchbinderfamilie Diesel Memmingens "Hölle" (Ober-)Bürgermeister Fey Nibelungenlied Memminger Hailtum
Kontakt Krippe KiGa KiTa Schatzkiste der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. Altvaterstr. 8 87700 Memmingen Tel. 08331/979550 email Leitung: Nicole Brenner Größe: 55 Plätze Träger: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bayerisch Schwaben Öffnungszeiten: 6.30 Uhr bis 15 Uhr Anmeldung Online Kindertageseinrichtung Schatzkiste der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. KiTa Schatzkiste „Wir sind ein Haus der 5 Sinne“ Durch hören, schmecken, riechen, sehen und fühlen erfahren wir, Groß und Klein, unsere Welt. Besonders Kinder haben eine Antenne für alles, was ihre elementare Sinneswahrnehmung betrifft und lernen ganzheitlich, das Bedeutet mit allen Sinnen. Unser Konzept ermöglicht den Kindern, ihre kleine Welt zu erkunden, Zusammenhänge herzustellen und Abläufe zu erkennen. Unsere Vision ist es eine Bildungseinrichtung für fragende und forschende Kinder zu sein. „Lernen durch Beobachtung“, „Lernen durch Versuch und Irrtum“, „Lernen durch das Tun“, „Lernen durch Wiederholung“ In der Krippe spiegelt sich das frühe Lernen in elementaren Spielhandlungen wieder. Verstecken – Transportieren – Die Perspektive ändern – Die Falllinie untersuchen – Den Klang der Dinge untersuchen – Die Rotation von Dingen untersuchen – Verbinden und Trennen. Zu diesen elementaren Spielhandlungen kommt mit zunehmenden Alter das „Als-ob-Spiel“, das Symbol- bzw. Rollenspiel und das Konstruktionsspiel hinzu. Wir versuchen in den Kindern Fragen aufzuwerfen und machen uns gemeinsam auf den Weg nach Antworten. In unserer pädagogischen Planung greifen den Ideenreichtum der Kinder auf und entwickeln daraus Spielideen und Projekte. In unserer Kindergartengruppe „Piraten der 7 Weltmeere“ setzt sich das spielerische Lernen und Entdecken mit allen Sinnen fort. In Projekten greifen wir die Interessen der Kinder ganzheitlich auf. Partizipation und demokratische Entscheidungsfindung sind bei uns ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags. An unserem wöchentlichen „Entdeckertag“ erkunden wir die Welt der Memminger Umgebung. Das kann ein besonders naturintensiver Erlebnistag im Wald sein, als auch interessante Orte wie die Memminger Stadtbücherei, die MeWo Kunsthalle, das Freibad, das Landesgartenschaugelände und vieles mehr. Workshops am Nachmittag, wie zum Beispiel Forscher-, Turn- oder TheaterAG runden den Tag eines Kindergartenkindes in der Schatzkiste ab. Detailliertere Informationen finden Sie hier . Amendingen Dickenreishausen Eisenburg Fröbelkindergarten und -krippe Im Mitteresch Karoline-Goldhofer Königskinder Nudelburg Schatzkiste Sonnenschein Steinheim St. Hildegard Wartburgweg (KiTa) Westermannstraße Kontakt Krippe KiGa KiTa Schatzkiste der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. Altvaterstr. 8 87700 Memmingen Tel. 08331/979550 email Leitung: Nicole Brenner Größe: 55 Plätze Träger: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bayerisch Schwaben Öffnungszeiten: 6.30 Uhr bis 15 Uhr Anmeldung Online Download Flyer Schatzkiste Elternbeitraege_ab_01.01.2023.pdf
Beitragstabelle ab 1. September 2026 Buchung / Tag bis zum 3. Geburtstag 3 Jahre bis Schuleintritt Schulkinder bis 4 Stunden 209 EUR 108 EUR 115 EUR 4 - 5 Stunden 261 EUR 134 EUR 143 EUR 5 - 6 Stunden 313 EUR 160 EUR 171 EUR 6 - 7 Stunden 365 EUR 186 EUR - 7 - 8 Stunden 417 EUR 212 EUR - 8 - 9 Stunden 469 EUR 238 EUR - 9 - 10 Stunden - 264 EUR - Übernahme von KiTa-Beiträgen Bei geringem Einkommen werden die KiTa-Beiträge ganz oder teilweise übernommen. Weitere Informationen finden Sie hier . Beitragstabelle ab 1. September 2025 Buchung / Tag bis zum 3. Geburtstag 3 Jahre bis Schuleintritt Schulkinder bis 4 Stunden 186 EUR 93 EUR 100 EUR 4 - 5 Stunden 236 EUR 118 EUR 127 EUR 5 - 6 Stunden 286 EUR 143 EUR 154 EUR 6 - 7 Stunden 336 EUR 168 EUR - 7 - 8 Stunden 386 EUR 193 EUR - 8 - 9 Stunden 436 EUR 218 EUR - 9 - 10 Stunden - 243 EUR - Spielgeld 7 EUR 7 EUR 7 EUR Essensbeiträge Essensbeitrag bis zum 3. Geburtstag 3 Jahre bis Schuleintritt Schulkinder 20 Essen/Monat 97 EUR 105 EUR 135 EUR Hinweise: Elternbeitrag: Da es sich bei den KiTas um Bildungseinrichtungen handelt, sind nach den Vorgaben des BayKiBiG für die Kinder grundsätzlich 20 Stunden als Buchungszeit vorgesehen, um ausreichend Zeit für Bildung und Erziehung zu haben. Als tägliche Buchungszeitkategorie wird der Durchschnitt aus der Summe der regelmäßigen Anwesenheitsstunden bezogen auf eine 5-Tage-Woche bezeichnet. Die tägliche Buchungszeit ist Grundlage für den Elternbeitrag. Weiter beeinflussen vor allem die Buchungszeiten in Verbindung mit den Gewichtungsfaktoren die Personalbemessung und -planung und die staatliche Förderung der KiTas. Ermäßigungen und Zuschüsse: Bei den kommunalen KiTas gibt es eine Ermäßigung ab dem zweiten mm-KiTa-Kind in der Familie auf 60 %. Weiter ermäßigt der Freistaat Bayern die Elternbeiträge bis max. 100 EUR für Kindergartenkinder (ab KiTa-Jahr-Beginn des 3. Geburtstages). Diese Regelung ist vorraussichtlich gültig bis 31.12.2026. Eine Beitragsübernahme für einkommensschwache Familien beim Amt für Jugend und Familie ist auf Antrag möglich (s. Download und Link ). Weitere Zuschussmöglichkeiten bestehen beim jobcenter und Amt für Jugend und Familie auf Anfrage (z.B. BuT). Der Beitrag für ein am gleichen Tag kurzfristig ohne grundsätzliche Buchung in Anspruch genommenes Essen beträgt 8 EUR einheitlich (incl. entsprechend gebuchter Zeit). Der Elternbeitrag ist die finanzielle Beteiligung an den Betriebs- und Investitionskosten der KiTas über das ganze Jahr: Auch die Ferienzeiten und Schließtage sind dabei bereits mit einkalkuliert. Der Großteil der Kosten für die KiTas wird durch laufende städtische und staatliche Zuschüsse gedeckt. Weitere Informationen finden Sie in der Benutzungsordnung für die Kindertageseinrichtungen der Stadt Memmingen und der Unterhospitalstiftung Memmingen. Essensbeitrag: Die Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Eltern ist uns wichtig. Diese haben mehr Möglichkeiten selbst zu entscheiden, wie das Kind in der KiTa isst: Entweder grundsätzlich selbst mitgebrachtes oder von der KiTa angebotenes Essen. Die KiTas dürfen aber kein mitgebrachtes Essen ausgeben, das kühlpflichtig oder zu erhitzen ist. Die Essenskategorie (in "4er-Schritten/Kategeorien") wird immer vorab monatlich gebucht (bis 15. des Monats). Sollten Sie gebuchtes Essen an Betriebstagen unerwartet aber dann doch nicht benötigen, wird dies an Selbstzahler erstattet. Wichtig ist: Die Eltern sind dafür verantwortlich, der KiTa rechtzeitig Bescheid zu geben (per Email bis Dienstag 12 Uhr für die folgende Woche), damit wir und die Lieferanten Einkauf und Menü anpassen können. Die Rückerstattung erfolgt dann halbjährlich, wenn mindestens 4 Essenstage abgemeldet wurden. Eine „Essens-App“ und automatisierte taggenaue Abrechnung ist technisch derzeit nicht möglich. Es werden einheitlich maximal 20 Essen abgerechnet, auch wenn ein Monat mehr Essenstage hat. Weiter wird für August kein Essensbeitrag erhoben (außer Feriendienst) und in Buchungskategorien rückerstattet. Das soll zu Gunsten der Eltern bereits vorab Schwankungen in den Betriebstagen ausgleichen. Einheitspreis und -regeln sollen die Gleichbehandlung der Familien in allen unseren KiTas sicherstellen. Bedarfsgerechte Essensplätze stehen nur im Rahmen der technischen, räumlichen und personellen Möglichkeiten zur Verfügung: Wir wollen damit vorrangig für Berufstätige Essensplätze sicher stellen. Downloads SEPA-Mandat Unfallversicherung-Infektionsschutz Antrag auf Übernahme der Gebühren Benutzungsordnung_2025-2026.pdf Benutzungsordnung_09-2026.pdf Oeffnungszeiten_2026-2027_mit_Aktualisierung.pdf Elternbeitrag und Steuern Für eine Steuerbescheinigung für Beiträge kommunaler KiTas wenden Sie sich bitte an die Stadtkasse Memmingen .
Arztbesuch Hausärzte und Fachärzte Wenn Sie krank sind, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin. Diese dürfen Sie selbst wählen. Die Öffnungszeiten legen die Hausärzte selbst fest. Vereinbaren Sie daher einen Termin, wenn Sie hausärztliche Hilfe benötigen. Hausärzte führen wichtige Untersuchungen durch und sind Ihre erste Kontaktstelle bei Krankheiten. Sie entscheiden auch über notwendige Medikamente und ob eine fachärztliche Untersuchung notwendig ist. Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin überweist Sie bei Bedarf an einen Facharzt oder eine Fachärztin, welcher oder welche spezielle Untersuchungen durchführen kann. Kinderärzte Kinder werden üblicherweise von Kinderärzten oder Kinderärztinnen untersucht. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen bei dem Kinderarzt oder der Kinderärztin sind für die Gesundheit jedes Kindes wichtig. Die vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen heißen " U-Untersuchungen " und sind immer zu einem bestimmten Zeitpunkt und kostenfrei. Bitte informieren Sie sich mit Ihrem Kind über die geregelten, vorgeschriebene U-Untersuchungen bei einem Kinderarzt oder einer Kinderärztin. Zähnärzte Wenn Sie Zahnschmerzen haben, gehen Sie zu einem Zahnarzt oder eine Zahnärztin. Gynäkologen (Frauenärzte) Es ist wichtig, dass Frauen regelmäßig von einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin untersucht werden. So können Krankheiten rechtzeitig erkannt werden. Dies nennt man Vorsorgeuntersuchungen. Sie können dort auch das Thema Verhütung besprechen. Falls Sie Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Arzt oder eine geeigneten Ärztin brauchen, fragen Sie Ihren Helferkreis oder Ihre Unterkunftsbetreuung. Wenn Sie Asylsuchender oder Asylsuchende sind und einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen müssen, erhalten Sie vom Sozialamt einen Behandlungsschein. Mit diesem ist der Arztbesuch für Sie kostenlos. Sollte eine Operation notwendig sein und es handelt sich nicht um einen Notfall, muss das Sozialamt vorab den Krankenhausaufenthalt genehmigen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin stellt Ihnen hierzu ein Attest aus. Übernommen werden können nur medizinisch notwendige Eingriffe. Falls Sie Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Arzt oder einer geeigneten Ärztin brauchen, fragen Sie Ihre Unterkunftsbetreuung. Ärztlicher Bereitschaftsdienst Ärzte haben normalerweise von Montag bis Freitag geöffnet. Die Öffnungszeiten sind je nach Arzt oder Ärztin unterschiedlich. Wenn Sie nachts oder am Wochenende einen Arzt oder eine Ärztin brauchen, es aber kein Notfall ist, können Sie hier anrufen: Ärztliche Bereitsschaftsdienst 116 117 (kostenfrei) welcome hub Willkommen in Memmingen Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Behörden Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Notrufnummern Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Sprache Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Bildung und Arbeit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Familie Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Leben Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Gesundheit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Freizeit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland EU, EWR und Deutschland Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Integrationsbeirat
Unser Bürgerstift Das Einrichtungsleitbild im Bürgerstift Unser Leitbild basiert auf dem Stiftungszweck der Unterhospitalstiftung. Es beschreibt umfangreiche und übergreifende soziale Dienstleistungen, die das Bürgerstift für ältere Memminger Bürgerinnen und Bürger leistet. Qualität bedeutet für uns die Zufriedenheit der Bewohner. Der betagte Mensch steht im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Durch ein seniorenorientiertes und strukturiertes (prozessorientiertes) Qualitätsmanagement sichern wir die Qualität unserer Arbeit. Jeder einzelne Mitarbeiter ist verantwortlich für die Qualität mit dem Bestreben der ständigen Verbesserung. Im Vordergrund steht dabei die Idee des individuell und persönlich bestimmten Wohnens älterer Menschen. Der Erhalt der Selbständigkeit bzw. die Vermeidung von Femdbestimmtheit wird angestrebt. Dies gilt insbesondere dann, wenn diese älteren Menschen infolge familiärer, sozialer, gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Ursachen teilweise oder gänzlich auf Unterstützung, Betreuung und Pflege durch Dritte angewiesen sind. Der Bewohner soll sich im Bürgerstift "zu Hause" fühlen. Das Seniorenzentrum Bürgerstift bietet dafür entsprechend unterschiedliche Wohnformen mit den dazugehörigen Betreuungs- und Pflegeangeboten, auch für Demenzerkrankte, an. Durch die damit verbundene Entlastung der Angehörigen wird die Verankerung und Integration der älteren Menschen in Familie und gewohntem gesellschaftlichen Umfeld innerhalb der Stadt - auch im Sinne des Stiftungszwecks - unterstützt. Konzept Um das Konzept des Seniorenzentrums zu vermitteln, ist es erst einmal wichtig, die unterschiedlichen Bereiche des Hauses darzustellen: Küche Hauswirtschaft | mit Wäscherei Pflege | vollstationäre, teilstationäre und ambulante Pflege Verwaltung | mit Case Management Jeder Bereich erfüllt eine wichtige Funktion und verfolgt eine Konzeption. Die Gesamtheit der Konzepte bildet das Konzept des Seniorenzentrums. Im Folgenden werden die vier wichtigsten Bereiche kurz mit ihren Konzepten dargestellt: das Pflege- und Betreuungskonzept, das den umfassendsten Aufgabenbereich bestreitet, das hauswirtschaftliche Konzept, das Küchen- und das Verwaltungskonzept.
RSS-Newsfeed Sie möchten stets auf dem Laufenden gehalten werden? Mit unserem RSS-Newsfeed entgeht Ihnen keine wichtige Meldung mehr. Einfach abonnieren und sofort erfahren, wenn eine neue Pressemitteilung veröffentlicht wird. Was ist RSS? Was ist ein Newsfeed? Ein RSS-Feed ist ein Nachrichten-Direktkanal. Immer wenn eine Pressemitteilung veröffentlicht wird, leitet dies auch der RSS-Kanal weiter. Durch Hilfsprogramme oder Internet-Seiten werden Sie durch einen Newsfeed sofort benachrichtigt, wenn eine neue Meldung erscheint und bleiben so stets auf dem Laufenden über Neuigkeiten bei der Stadt Memmingen. Wie wird ein Newsfeed abonniert und angezeigt? Über Internet-Browser und Mailprogramme Viele Internet-Browser und Mail-Programme haben neben ihrer Hauptaufgabe, dem Anzeigen von Websiten oder dem Verschicken von E-Mails, auch die Fähigkeit, RSS-Feeds anzuzeigen und diese zu verwalten. Dafür muss man lediglich die Feeds im jeweiligen Wunsch-Programm (Mail oder Browser) abonnieren. Der Rest passiert von selbst. RSS im Browser Wenn Sie sich für diese Möglichkeit entschieden haben, überprüfen Sie einfach den gewünschten Browser auf seine RSS-Tauglichkeit. In der Hilfe-Funktion sollten alle wesentlichen Schritte aufgezeigt sein. RSS-Reader sind inzwischen in allen modernen Standardbrowsern integriert. RSS im Mail-Programm Wer sich den RSS-Feed in seinem Mail-Programm anzeigen lassen möchte, hat die Möglichkeit dies z. B. über folgende Anbieter zu tun: Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird, Opera Über Webseiten Weiterhin gibt es Webseiten, die die Möglichkeit bieten, personalisierte Startseiten einzurichten, über die man seine Newsfeeds organisieren kann. Sie können dann von jedem beliebigen Rechner auf Ihre Feeds zugreifen. Um diese Möglichkeit nutzen zu können, müssen Sie ein Konto bei dem jeweiligen Internet-Portal anlegen. Die jeweiligen Portale sind spezialisiert auf das Abonnieren von Newsfeeds und führen daher in einfachen schritten durch die Registrierung. Über RSS-Reader Wer sich nicht von Internet-Browsern abhängig machen möchte, kann einen RSS-Reader auf sein Gerät laden. Diese finden sich im Internet in allen möglichen Varianten. Anbieter eines RSS-Readers gibt es in großer Anzahl. Sie sollten sich daher informieren und einen Reader auswählen, der auf Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Diese Angaben erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit! RSS-Feed der Memminger KiTas abonnieren (Neuigkeiten rund um die Kindertageseinrichtungen)
Kontakt Krippe KiGa iE Kindertageseinrichtung Im Mitteresch Im Mitteresch 42 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4207 kigamitteresch @memmingen.de Leitung: Gamze Türközü Größe: 119 Plätze (Krippen-, Kindergarten- und Outdoorgruppen) Essensplätze nach Bedarf Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Anmeldung Online Kindertageseinrichtung Im Mitteresch Herzlich Willkommen in unserer städtische KiTa Im Mitteresch Wir sind eine städtische Kita und unser Träger ist die Stadt Memmingen. Die Kita „Im Mitteresch“ befindet sich in dem schönen und großen Westen von Memmingen. Wir sind angegrenzt an die Nachbarsdörfer Aitrach und Volkratshofen. Unsere KiTa erreichen Sie gut zu Fuß, mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. "Jedes Kind ist einzigartig und genau richtig, so wie es ist!" ... es ist uns von besonderer Bedeutung die Kinder in Ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen, wertzuschätzen und Sie auf Ihrem eigenen Weg zu begleiten. Unsere Kita ist ein Ort der Vielfalt, des Miteinanders und der individuellen Entwicklung. Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Stärken, Interessen und Erfahrungen mit. Diese Einzigartigkeit sehen wir als Bereicherung und schaffen eine Umgebung, in der sich alle Kinder angenommen, wertgeschätzt und sicher fühlen können. Unsere Pädagogik Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf einer qualitätsvollen pädagogischen Begleitung. Wir unterstützen die Kinder dabei, die Welt neugierig zu entdecken, eigene Erfahrungen zu sammeln und ihre Fähigkeiten selbstbewusst zu entfalten. Dabei stehen die Bedürfnisse und Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Inklusion Als integrativ ausgerichtete Kita leben wir Inklusion im Alltag. Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen lernen, spielen und wachsen gemeinsam. Begegnungen auf Augenhöhe fördern Verständnis, Respekt und soziale Kompetenzen schaffen eine Gemeinschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist. Natur Die Natur spielt in unserem pädagogischen Konzept eine wichtige Rolle. Mit unserer Outdoor Gruppe ermöglichen wir den Kindern intensive Naturerfahrungen und vielfältige Lernmöglichkeiten im Freien. Ob beim Entdecken von Pflanzen und Tieren, beim Bewegen in der Natur oder beim gemeinsamen Erleben der Jahreszeiten – die Kinder erfahren ihre Umwelt mit allen Sinnen und entwickeln ein Bewusstsein für die Natur und ihre Zusammenhänge. Zusammen, gemeinsam ... Wir verstehen unsere Kita als einen lebendigen Ort der Begegnung für Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte. Gemeinsam gestalten wir einen Raum, in dem Vertrauen, Wertschätzung und Freude am Lernen wachsen können. Unsere Gruppen ... Im Kindergartenbereich haben wir insgesamt 5 Gruppen: 2 Integrative Gruppen mit jeweils 15 Kindern 2 Regelgruppen mit jeweils 20/25 Kindern 1 Outdoorgruppe mit 20 Kindern Im Krippenbereich haben wir insgesamt 2 Gruppen mit jeweils 12 Kindern. Unsere Krippe bietet einen separaten Eingang für die Eltern der Krippenkinder. Frau Luise Hail hat ihren Garten mit Gartenhäuschen und Brunnen unserem Kindergarten Mitteresch gestiftet. Dank dieser großzügigen Spende konnten wir unseren Krippengarten erweitern und noch mehr Platz zum Spielen, Entdecken und Wohlfühlen für unsere Kleinsten schaffen. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Luise Hail für ihre wertvolle Unterstützung und ihr großes Engagement für unsere Kinder. Weitere Informationen zu unserem Kindergarten finden Sie in unserer Konzeption! Falls Sie Fragen oder Anliegen hätten, können Sie uns jederzeit telefonisch (Tel. 08331/850-4207) oder per Mail (kigamitteresch@memmingen.de) erreichen. Amendingen Dickenreishausen Eisenburg Fröbelkindergarten und -krippe Im Mitteresch Karoline-Goldhofer Königskinder Nudelburg Schatzkiste Sonnenschein Steinheim St. Hildegard Wartburgweg (KiTa) Westermannstraße Kontakt Krippe KiGa iE Kindertageseinrichtung Im Mitteresch Im Mitteresch 42 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4207 kigamitteresch @memmingen.de Leitung: Gamze Türközü Größe: 119 Plätze (Krippen-, Kindergarten- und Outdoorgruppen) Essensplätze nach Bedarf Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Anmeldung Online KiTa_Im_Mitteresch_Konzeption_Sept_2024.pdf
Stadt der Freiheitsrechte Informieren Memminger Freiheitspreis Bischof Dr. Erwin Kräutler 2016 Bischof Dr. Erwin Kräutler Stadt Memmingen 2016 verlieh die Stadt Memmingen den „Memminger Freiheitspreis 1525“ an den emeritierten Bischof Dr. h.c. Erwin Kräutler. Dom Erwin, wie Bischof Kräutler in Brasilien genannt wird, lebt seit über 50 Jahren in Brasilien. Er wurde durch sein jahrzehntelanges Engagement zu einem der wichtigsten Fürsprecher der indigenen Völker Brasiliens und ihrer grundlegenden Menschen- und Lebensrechte. Er setzt sich für die Rechte von Frauen in Lateinamerika ein und kämpfte dafür, dass die Indios Rechtssicherheit durch den Staat erhalten. Gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern erreichte Bischof Kräutler, dass die Rechte der indigenen Bevölkerung im Jahr 1988 in der Verfassung von Brasilien verankert wurden Erwin Kräutler wurde 1939 in Koblach/Vorarlberg in Österreich geboren. 1958 trat er in die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (C.PP.S) ein. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie folgte 1965 die Priesterweihe. Im selben Jahr ging Erwin Kräutler als Missionar nach Brasilien und wirkt seitdem als Seelsorger im Amazonasgebiet. Im November 1980 wurde er zum Bischof der Diözese Xingu berufen, ein Amt, das er bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr 2016 innehatte. Die Diözese Xingu, benannt nach einem Nebenfluss des Amazonas, ist flächenmäßig ungefähr so groß wie Deutschland. Seine Arbeit und sein Einsatz gelten der „Option für die Armen und die kulturell Anderen“. Seinen Auftrag als Christ sehe er nicht darin, so formulierte Erwin Kräutler einmal, den Menschen in Lateinamerika ein abendländisches Glaubenspaket zu übergeben, sondern in einem solidarischen Mit-Leben zu erfahren, wie sie denken und wie sie selbst sind. Auf unterschiedliche Weise setzt sich der katholische Geistliche für den Überlebenskampf der indigenen Völker auf dem lateinamerikanischen Kontinent und für den Erhalt ihres Lebensraums ein. Er drängt zum Bewusstseinswandel sowohl vor Ort wie auch in den westlichen Industrienationen. Der Bischof prangert aus diesem Verständnis heraus immer wieder politische, wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeiten an. Er prägte den Begriff „Mitwelt“, der eine Aufwertung des Begriffs „Umwelt“ in sich trägt und trat immer wieder gegen ökologische Missstände auf. Bischof Kräutler benennt die Folgen, die durch die Aneignung indigenen Landes für Zwecke des Siedlungsbaus, der Agrikultur oder der Energiegewinnung entstehen. Bis heute kämpft er gegen eine Ausbeutung Amazoniens. Jahrelang setzte er sich gegen das riesige Staudammprojekt Belo Monte ein, durch das Ackerland und Regenwald auf einer Fläche, die ungefähr dem Bodensee entspricht, überflutet werden soll. Im Jahr 1983 wurde Kräutler wegen seiner Teilnahme an einer Solidaritätsaktion mit Zuckerrohrpflanzern, die mehrere Monate keinen Lohn mehr erhalten hatten, von der Militärpolizei festgenommen und gefoltert. Am 16. Oktober 1987 überlebte er einen Mordanschlag schwer verletzt. Immer wieder wurde sein Leben bedroht, seit Jahren steht er unter Polizeischutz. Den „Memminger Freiheitspreis 1525“ erhielt er aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger am 25. September 2016 vor rund 3.000 begeisterten Besuchern und Gästen. Die Festlaudatio hielt Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm: „Sie leben und verkörpern, woran der Memminger Freiheitspreis erinnert“, würdigte ihn der Laudator, damaliger Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und als EKD-Ratsvorsitzender der höchste Repräsentant der evangelischen Kirche in Deutschland. „Als ich die Zwölf Bauernartikel zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mich sofort damit identifiziert“, erklärte Bischof Kräutler in einer Ansprache. Er erinnerte an das Leid der Indios, die um 1500 von den Europäern als Nichtvölker ohne Seele angesehen worden seien. Er betonte, dass um den Erhalt der gesetzlichen Verankerung ihrer Rechte weiter gekämpft werden müsse. Bischof Kräutler sei ein „vorbildhafter Streiter für Recht und Gerechtigkeit“ würdigte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Lebensleistung des Geehrten bei der öffentlichen Feierstunde in der Stadt der Freiheitsrechte.
Das Stadtarchiv früher... Früheres Archivmagazin im Künerhaus (vor 1978) Früheres Archivmagazin im Künerhaus (vor 1978) Das Stadtarchiv blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte seiner Bestände zurück. Die Bestände "Reichsstadt" (A) und "reichsstädtische Stiftungen" (D) prägten lange Zeit die Arbeit und Benützung des "Stadt- und Stiftungsarchivs" (siehe Geschichte des Stadtarchivs ). Seit 1989 wurden die Räume des Stadtarchivs nach und nach einer umfassenden Modernisierung unterzogen, begleitet von einer neuen Bestandsgliederung. A Reichsstadt B Stadt C Eingemeindete Orte D Stiftungen E Sammlungen F Nachlässe und Privatarchive Der Schwerpunkt der Archivalienerschließung verlagert sich seit einigen Jahren mehr und mehr auf die Bestände des 19. und 20. Jahrhunderts (B, C, D, E und F). Archivmagazin für die neueren Bestände (2007) Mit den Einbauten von Magazinräumen ins Untergeschoss (1996) und Erdgeschoss (2007) konnten für einen Großteil der Archivbestände adäquate Bedingungen geschaffen werden. Fast die Hälfte des Bestands des Stadtarchivs bilden mittlerweile Dokumente der Stadt ab 1803. Das gut erhaltene Archiv der Reichsstadt (bis 1803) hat dagegen nur einen Anteil von knapp zehn Prozent. Daneben befinden sich Dokumente aus den eingemeindeten Orten, von Stiftungen sowie Sammlungen, Zunft-, Vereins- und Privatarchive unter der Obhut des Stadtarchivs. Grimmelhaus-Umbau-1996-2007.pdf Rückblick in die Entwicklung des Memminger Archivwesens seit der Mediatisierung der Reichsstadt 1802 1813/18 Die Registraturen und Archive der Reichsstadt Memmingen (im Steuerhaus und im Kanzleigebäude) werden in einigen Teilen in die staatlichen Archive des Königreichs Bayern verbracht (heute im Staatsarchiv Augsburg). 1823/25 Das Kanzleiarchiv wird zusammen mit den Archivalien der ehemals reichsstädtischen Stiftungen ins Rathaus verlegt. 1827/35 Magistratsrat Jacob Friedrich Rupprecht ordnet und verzeichnet die beiden Steuerhausarchive. 1832/33 Studienlehrer Jacob Friedrich Unold ordnet und verzeichnet das ehemalige Kanzleiarchiv. 1863/66 und 1873 Die Steuerhausarchive werden ins Rathaus verlegt und vom Buxacher Pfarrer Friedrich Dobel zusammen mit den Unterlagen des ehemaligen Kanzleiarchivs neu verzeichnet (heute Bestände A und D). Dobel erhält dafür das Ehrenbürgerrecht und wird später Archivar im Fuggerarchiv Dillingen sowie Bibliothekar in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. 1892 ff. Studienlehrer Dr. Julius Miedel nimmt sich in der Nachfolge Dobels der weiteren Ergänzung der Archivbestände an (darunter das Familienarchiv Zoller) und beginnt zusammen mit dem Heidelberger Professor Askan Westermann mit der Bearbeitgung eines Memminger Urkundenbuches. Wegen seiner Verdienst um die Erforschung der Stadtgeschichte erhält er 1938 das Ehrenbürgerrecht. 1938 Die Archivbestände werden ins ehemalige Lagergebäude der jüdischen Firma Nathan in der Künergasse verlegt und erleiden dort in einigen Gruppen durch ungünstige klimatische Bedingungen beträchtliche Schäden. Aus Sorge vor Kriegsschäden lässt Alt-Oberbürgermeister Fritz Braun Bestandsteile 1941 nach St. Josef sowie ins Frickenhauser Schloss verlegen. 1946 Schuldirektor Walter Braun ergänzt die Dobelschen Repertorien um ein ausführliches Orts-, Personen- und Sachregister. 1958 Stadtarchivarin Hilde Miedel übernimmt die Altregistratur ins Stadtarchiv (heute Teil von Bestand B). Erstmals kommt das Stadtarchiv damit wieder seiner Aufgabe nach, modernes Verwaltungsschriftgut zu archivieren. 1977 Das Grimmelhaus in der Ulmer Straße 19 erhält einen Erweiterungsbau für Zwecke von Stadtbücherei, Stadtbibliothek und Stadtarchiv. 1989 Stadtarchivar Christoph Engelhard entwickelt eine vollständig neue Bestandstektonik, die die Archivbestände in sechs Bestandsgruppen (A-F) unterteilt. Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren erfolgt nun eine schrittweise Modernisierung aller Funktionsbereiche des Stadtarchivs. 1990/92 Durch teilweise umfangreiche Aktenaussonderungen verdoppelt sich innerhalb kurzer Zeit der Bestandsumfang von 500 auf über 1000 lfd. Meter an (2008: mehr als 1400 lfd. Meter). 1991/93 Für Zwecke der Konservierung und Restaurierung von Archiv- und Bibliotheksgut wird eine Werkstatt eingerichtet. 1992/96 Mit der Neubildung der Zeitgeschichtlichen Dokumentationen definiert das Stadtarchiv seinen über die Archivierung von Verwaltungsunterlagen hinausreichenden Sammlungsauftrag. Eine Auswahlerfassung von Presseartikeln mit Bezug zur Stadt Memmingen eröffnet zudem neue Recherchemöglichkeiten. 1993-96 Im Rahmen des Zivilschutzes werden im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München große Teile der Altbestände des Stadtarchivs Memmingen verfilmt. 1994 ff. In der Restaurierungswerkstatt werden zahlreiche Photoplatten einer konservatorischen Sicherung unterzogen. 1996 Nach der Verlegung der Stadtbücherei ins Antonierhaus (Stadtbibliothek) kann im Grimmelhaus ein Archivmagazin eingerichtet werden, das als erstes den modernen Anforderungen an die Langzeitarchivierung von historischem Kulturgut entspricht. 1998 ff. Mit seiner Schriftenreihe "Materialien zur Memminger Stadtgeschichte" leistet das Stadtarchiv einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit stadtgeschichtlichen Themen (Reihe A Editionen, Reihe B Forschungen). 1998 ff. Ein großer Teil der stadtgeschichtlich relevanten Photoplatten und Photoalben wird mit Hilfe des hauseigenen Scanners digitalisiert. 1999 Mit der Eröffnung des neuen Lesesaales (finanziert auch aus Mitteln des Kulturfonds Bayern) erhält das Stadtarchiv neue Möglichkeiten zur Zugänglichmachung der Archivbestände. 2001 Erstmals findet bundesweit ein "Tag der Archive" statt, an dem sich auch das Stadtarchiv Memmingen beteiligt. 2003 Die in Zusammenarbeit von oberschwäbischen Stadtarchiven vorbereitete Ausstellung "Kronenwechsel 1802. Das Ende der reichsstädtischen Freiheit" ist zu Gast im Memminger Antonierhaus. 2004 ff. Das Stadtarchiv präsentiert sich im Internet mit einem fortlaufend erweiterten Informationsangebot. 2005 Dem Stadtarchiv wird die Registratur im Rathaus und der Aufgabenbereich Schriftgutverwaltung zugeordnet. 2006 Seit dem Jahresende dient ein zweites Archivmagazin der Archivierung von modernem Archivgut des 20. und 21. Jahrhunderts. 2007 Große Teile der Rathausregistratur werden ins neue Archivmagazin verlegt. 2008 Mit der Einrichtung von Büro- und Arbeitsbereichen für die Archivalienerschließung gelangen die seit 1996 durchgeführten Umbauten innerhalb des Grimmelhauses zum Abschluss. 2009 Im Rahmen der Einführung eines Dokument-Management-Systems werden im Stadtarchiv Digitale Akten für die Schriftwechsel mit Benützern angelegt. Die Stadtverwaltung beginnt mit der Übergabe von Personenstandsunterlagen ans Stadtarchiv. 2010 Mit der Übernahme der Sammlung Willy Hetzel vergrößert sich die Fotosammlung des Stadtarchivs um ein Mehrfaches. 2013 In allen Magazinen werden die Bestände neuaufgestellt, was zu einer Verdichtung des Lagerraumes zu Gunsten verfügbarer Raumreserven führt.2007 2014 Zum "Tag der Archive" werden auf der neuen Homepage des Stadtarchiv Quellen und Informationen präsentiert, darunter auch die in der Wiss. Stadtbibliothek aufgefundene Slowenische Kirchenordnung von Primoz Trubar. 2015 Baugenehmigungsunterlagen aus der Zeit vor 1945 werden nun im Stadtarchiv archiviert. 2017 Größter Neuzugang im Stadtarchiv ist die Sammlung der Geschenke, die die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten von Besuchern oder befreundeten Städten und Regionen erhielt. 2018 Erstmals werden Unterlagen des Stadtarchivs entsäuert, darunter die Personen- und Familienbögen sowie Meldeunterlagen des 19./20. Jahrhunderts. Herausragender Zuwachs ist die Büchersammlung des Bauernkriegs-Experten Prof. Dr. Peter Blickle mit zahlreichen Monographien und Aufsätzen zur Geschichte der Zwölf Bauernartikel und des Aufstandes des "gemeinen Mannes" im Jahr 1525. 2019 . Geschichte des Stadtarchivs Modernisierung des Stadtarchivs
Stadt der Freiheitsrechte Informieren Memminger Freiheitspreis Heribert Prantl 2022 Heribert Prantl Sven Simon Der fünfte „Memminger Freiheitspreis 1525“ wurde an Prof. Dr. Heribert Prantl verliehen. Der deutsche Journalist, Jurist und politischer Publizist wurde bekannt für seine scharfsinnigen wie unerschrockenen Veröffentlichungen, die auf Recht und Gerechtigkeit wie die Wahrung der Menschenwürde abzielen. So ist er als juristisch versierter und vielfach interessierter Journalist und Autor eine wichtige Stimme in der aktuellen Gesellschaft geworden. „Mit seinen kenntnisreichen und scharfen Analysen unserer Gesellschaft setzt sich Prof. Heribert Prantl unablässig und mit großem Nachdruck für die Wahrung der Menschenwürde, für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit ein“, würdigte Oberbürgermeister Manfred Schilder die Verdienste des Preisträgers um die Pressefreiheit. „Im Spannungsfeld von Recht, Moral und Politik stellt er sich einem fahrlässigen Umgang mit der Wahrheit entgegen und verteidigt die Pressefreiheit als eine der Grundsäulen unserer demokratischen Gesellschaft“ heißt es in der Freiheitspreis-Urkunde für Heribert Prantl. Heribert Prantl wurde 1953 in Nittenau (Oberpfalz) in eine christlich-engagierte Familie geboren. Schon in Jugendjahren schrieb er für die örtliche Zeitung, wandte sich aber zunächst einem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie zu. Er absolvierte beide juristische Staatsexamen und promovierte 1982 zum Dr. jur. Parallel zu seinem Jura-Studium absolvierte er eine journalistische Ausbildung. Nach aktiver Tätigkeit als Rechtsanwalt, Richter und Staatsanwalt an bayerischen Gerichten, holte ihn die Süddeutsche Zeitung 1988 in ihre Redaktion. Dort schrieb er zunächst im Ressort Innenpolitik, war Mitglied der Chefredaktion und baute ein neues Ressort Meinung auf. Bis 2019 blieb er bei der Süddeutschen Zeitung tätig und konnte sich einem jahrelangen hohen Interesse seiner Artikel und Kolumnen sicher sein. Neben langjähriger Tätigkeit als Dozent und Berater an Journalistenschulen und Facheinrichtungen, wurde er 2010 als Professor an die Universität Bielefeld berufen. Weitere Lehrtätigkeit führte in zu verschiedenen Instituten und Bildungseinrichtungen, u.a. an die Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik im Journalismus der Universität Wien. Als Publizist und Autor sowie als Gast in politischen Talkshows und Veranstaltungen machte Heribert Prantl stets auf die Unverhandelbarkeit der Grundrechte aufmerksam und forderte eine permanente Stärkung der Demokratie und der europäischen Idee. Auch setzte er sich unter hoher öffentlicher Wertschätzung für ethisches Handeln in der öffentlichen Berichterstattung und Diskussion ein. Seine Beiträge wurden als Richtschnur für freiheitliches Denken und Aushandeln wahrgenommen. Oberbürgermeister Dr. Manfred Schilder verlieh ihm den fünften „Memminger Freiheitspreis 1525“ am 22. Mai 2022 in der Kirche St. Martin in Memmingen. Die Laudatio auf den Geehrten hielt der frühere Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert im Beisein zahlreicher Ehrengäste. Die damalige LTS-Intendantin Dr. Kathrin Mädler brachte durch eine Verlesung auch bei dieser Preisverleihung die ursprünglichen „12 Artikel“ ins Bewusstsein. Mit einem „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Memminger Weinmarkt zeigten zahlreiche Gruppen, Einrichtungen und Vereine aus Memmingen heutige Teilhabe- und Entwicklungschancen für mehr gesellschaftliche Freiheit auf. In der benachbarter Kramerzunft, dem Ort der 12 Artikel, trugen sich Preisträger Heribert Prantl und Laudator Norbert Lammert in das Goldene Buch der Stadt Memmingen ein. Als eindringlicher und abrundender Apell wirkte die von Norbert Lammert verfasste Schrift „Lasst uns für Europa streiten“ von 2020, die bei einem großen öffentlichen Abendkonzert mit zusammen mit einem Beethoven-Werk vorgetragen wurde. „Ich danke der Stadt Memmingen dafür, dass sie der Freiheit und den Freiheitsrechten auf den Grund geht", erklärte Prof. Dr. Heribert Prantl. „Der von der Stadt Memmingen verliehene Freiheitspreis erinnert daran, wie tief die Wurzeln reichen: Die Geschichte des Kampfes gegen Unterdrückung, die Geschichte des Kampfes für Freiheit und Menschenrechte in Europa beginnt nicht erst 1789 mit der Französischen Revolution, sie beginnt über 250 Jahre vorher, sie beginnt 1525 in Memmingen mit den zwölf Artikeln der aufständischen Bauern, die sich auf das Evangelium beriefen.“ So früh seien zum ersten Mal Grund- und Menschenrechte formuliert worden. „Das war, das ist spektakulär“, bekräftigte der Preisträger.