11.05.2026: Die erste urkundliche Erwähnung Dickenreishausens steht im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Rot an der Rot im Jahr 1126. Die Siedlung zählte zum Gründungsbesitz des Klosters. Bei einer Feierstunde zum 900-jährigen Bestehen des Dorfes und zu 50 Jahren Gebietsreform tauchten die rund 100 Gäste ein in die bewegte und wechselvolle Geschichte Dickenreishausens. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher gratulierte herzlich zum 900-jährigen Bestehen. In den vergangenen Monaten setzte sich der Heimat- und Gedächtnisverein Dickenreishausen mit der Vorsitzenden Hildegard Braun im Stadtarchiv intensiv mit der langen Historie des Dorfes auseinander. Stadtarchivar Christoph Engelhard ließ in der Feierstunde in der evangelischen Kirche St. Agatha und St. Ottilia die wichtigsten Ereignisse Revue passieren, mit vielen historischen Dokumenten und Fotos bebildert. Während in den ersten Jahrhunderten die Grundherren von Dickenreishausen immer wieder wechselten, blieb das Dorf ab 1472 beim Spital der Reichstadt Memmingen. Die Bewohner waren Kriegen und Krisen ausgesetzt. Sie litten während der Bauernkriege um 1525 wie auch im Dreißigjährigen Krieg. Krankheiten rafften die Bevölkerung hinweg. Die Fluren des Dorfes waren für die Getreideversorgung der Region von großer Bedeutung. Eine Flurbereinigung im 18. Jahrhundert sollte die Erträge steigern, während die Bauern die Dorfgemeinschaft dadurch bedroht sahen - eine umstrittene Maßnahme der Reichsstadt. Nach dem Ende der Reichsstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Dickenreishausen im Königreich Bayern unter Aufsicht eines Bezirksamtmanns. Ortsvorsteher und Bürgermeister kümmerten sich nun um die Belange im Dorf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Dickenreishausen Haltepunkt an der neuen Lokalbahn zwischen Memmingen und Legau mit beliebter Bahnhofsrestauration. Vor 50 Jahren sprach sich in einer Bürgerbefragung die Mehrheit der Dickenreishauser Bürgerinnen und Bürger für eine Eingemeindung in die Stadt Memmingen aus, berichtete der langjährige frühere Vorsitzende des Bürgerausschusses, Gerhard Unold. Ein wichtiges Argument war die damals problematische Abwassersituation, die durch einen Anschluss über Memmingen an das neu gebaute Gruppenklärwerk Heimertingen gelöst wurde. Seit 1997 gibt es einen Bürgerausschuss, der wichtige Anliegen mit dem Oberbürgermeister, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung bespricht. Mit der Eingemeindung habe Dickenreishausen vor 50 Jahren nicht den Bürgermeister verloren, das Dorf müsse ihn nur teilen, erklärte OB Jan Rothenbacher. „Der Oberbürgermeister der Stadt Memmingen ist auch der Bürgermeister von Dickenreishausen, jeder kann mit seinen Anliegen kommen.“ 2025 wurde die denkmalgeschützte Steinerne Brücke sehenswert restauriert, informierte Gerhard Unold. Ein moderner Kindergarten wurde eröffnet. Und der Oberbürgermeister konnte den Neubau der Kreisstraße MM20, der so genannten Hurrentrasse, zwischen dem Illerwinkel und Dickenreishausen eröffnen. „Dickenreishausen ist auch ein Vorbild in der Klimapolitik“, betonte Unold. Viele Haushalte hätten mittlerweile auf eine zentrale Nahwärmeversorgung umgerüstet. Alexandra Demmeler, neu gewählte Vorsitzende des Bürgerausschusses, und ihre Stellvertreterin Isabell Lanki moderierten den Festabend. Pfarrer Markus Müller gab einen geistlichen Impuls. Musikalisch wurde der Abend gestaltet durch den Posaunenchor Dickenreishausen-Woringen unter der Leitung von Dorothea Königsberger und durch Andreas Kutter an der Orgel. Bei einem gut besuchten Empfang im neuen Pfarrgemeindesaal klang der Jubiläumsabend mit Gesprächen und Fotografien aus der Geschichte Dickenreishausens aus.
25.04.2020: Liebe Eltern, wir sind froh, Ihnen ab 27. April deutlich mehr Notbetreuung anbieten zu dürfen, auch wenn unsere personellen Kapazitäten teilweise noch eingeschränkt sind. Anspruch auf Notbetreuung in den KiTas und Tagespflegestellenhaben zukünftig: Berufstätige Alleinerziehende für die Zeit, in der dies beruflich notwendig ist. Erziehungsberechtigte, bei denen mindestens einer im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist in dessen beruflich notwendigen Zeit. Keine andere volljährige Person im Haushalt kann die Betreuung übernehmen. Abschlussschüler für die Zeit der Teilnahme am Unterricht. Erziehungsberechtigte, bei denen das Stadtjugendamt eine besondere erzieherische Notwendigkeit feststellt. Sie müssen zu den Voraussetzungen entsprechende Erklärungen unterschreiben (s. Anlagen) und ggf. Nachweise vorlegen. Bitte halten Sie sich aber auch immer an die Hygienehinweise Ihrer KiTa/Tagespflege: Nur dann dürfen Sie die KiTa tatsächlich betreten. Kinder müssen in der KiTa/Tagespflege keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, außer dies ist ärztlich angeordnet. Wichtig bleibt weiter: Abstand halten, Händehygienie und Gruppen-/Teamtrennung. Die Kinder werden in kleinen Gruppen betreut, um das Risiko einer Ansteckung für eine größere Zahl von Kindern und KiTa-Mitarbeiter*innen/Tagespflegepersonen zu minimieren. Auch für die Elternbeiträge soll es bald eine einheitliche Lösung geben. Bisher hatte die Stadt Memmingen von sich aus auf den Lastschrifteinzug ab April verzichtet. Sollten Sie für April versehentlich doch noch eine Abbuchung erhalten haben, geben Sie uns Bescheid, damit wir das korrigieren können. Hier müssen wir aber noch für eine endgültige Entscheidung auf weitere Vorgaben des Freistaates Bayern warten. Wir werden Sie dann umgehend informieren, sobald diese vorliegen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung 26.04.2020: Allgemeinverfügung vom 24.04. und vom STMAS korrigierte Elternerklärungen. Die Allgemeinverfügung ist derzeit befristet bis 10.05.2020.
23.03.2020: "Wer bekommt einen KiTa-Notplatz?" , fragen sich viele Erziehungsberechtigte. Anbei die wichtigsten Infos in den Anlagen und ein vereinfachtes Prüfungsschema. Es müssen alle 4 Punkte zutreffen : Tätigkeit in kritische Infrastruktur u.a.: Dazu zählen vor allem Gesundheit/Pflege/Behindertenhilfe/JuHi, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Öffentliche Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), Lebensmittelversorgung, zentrale Stelle Staat, Justiz, Verwaltung oder Zuweisung durch Jugendamt Erziehungsberechtigter in Gesundheitsversorgung/Pflege oder Alleinerziehend/beide Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur: Ist der Erziehungsberechtigte in der Gesundheitsvorsorge oder Pflege tätig, besteht ein bedarfsgerechter Anspruch. Für andere Erziehungsberechtigten besteht dieser Anspruch, wenn sie alleinerziehend oder beide in diesen Bereichen tätig sind. Alleinerziehend bedeutet, dass der Erziehungsberechtigte das Kind allein im Haushalt betreut. Dienstliche/berufliche Notwendigkeit: Diese Bedarfsnotwendigkeit ist ein wichtiges Kriterium: Es ist zu erklären, für welche Zeiträume ein konkreter Betreuungsbedarf besteht. Gegebenenfalls ist nur ein zeitweiser Rechtsanspruch gegeben. Kein Risikofall: u.a. Kind gesund/kein aktueller Risikogebietbesuch oder COVID-19-Kontakt Hinweise: Die Erziehungsberechtigten müssen eine entsprechende schriftliche Erklärung unterschreiben und ggf. Nachweise vorlegen. Die Notplätze haben das Ziel, den Infektionsschutz sicher zu stellen (Verbreitung des Virus verlangsamen) und gleichzeitig wichtige Infrastruktur für die Bevölkerung zu sichern. Die betreffenden Familien von diesen Beschäftigten (z.B. Alleinerziehende im Gesundheitsdienst) stehen jetzt bereits vor großen Herausforderungen. Für diese wollen wir verlässlich während der üblichen Öffnungszeiten und für die Zeiten, die sie für ihre Arbeit konkret benötigen, da sein. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an kita@memmingen.de . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Letzte Aktualisierung 16.04. 16 Uhr: Bitte beachten Sie, dass ab 27.04. neue Regelungen zur Anspruchsberechtigung gelten.
17.03.2026: Bei der jüngsten Sitzung des Kinderfestausschusses sind jetzt, vier Monate vor dem Kinderfest am 23. Juli 2026, die ersten Entscheidungen gefallen. Zusammen mit der Vorsitzenden des Kinderfestausschusses Dagmar Trieb und der Leiterin der Musikschule Constanze Kraus sind gemeinsam mit dem Liedausschuss folgende Lieder für den Marktplatz ausgewählt worden. Als Choral ist „Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n“ vorgesehen; das schwäbische Lied heißt „Handy Cap“ und als internationales Lied werden die Kinder „I like the flowers“ auf Deutsch und Englisch“ singen. Und das moderne Sommerlied „Alle Pinguine“ führt an den Südpol. Als Abschluss des diesjährigen Festaktes auf dem Marktplatz ist das Kinderfestlied „Weckruf“ von Adalbert Maier an der Reihe, da er dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Fünf Grundschulen führen je einen Tanz auf der Bühne am Marktplatz auf und die Theodor-Heuss-Schule zeigt dabei als Zunfttanz den „Mautanz“, der immer im Wallensteinjahr vorgesehen ist. Das Kinderfestheftchen und den Kinderfestbecher gestalten dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Dickenreishausen/Volkratshofen. Ab dem Freitag, 3. Juli ist es möglich ein Kinderfestheft bei der Stadtinformation gegen eine Spende mitzunehmen. Des Weiteren verteilen Schülerinnen und Schüler die Heftchen in der zweiten Juliwoche oder diese liegen in verschiedenen Memminger Geschäften aus. Mit Spannung wird die Übergabe der Kinderfestmedaille am 16. Juli erwartet. Wer wird dieses Jahr die Ehrung erhalten? Ebenso wird ein Mitglied der Trommlerbuben und -mädchen für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Am Kinderfestvormittag ab 9:15 Uhr kann man auf dem Marktplatz den Liedern aus über 2000 Kinderkehlen lauschen, die Tänze bewundern und die Begrüßung von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher hören. Der Umzug beginnt um 13:30 Uhr am Hallhof und zieht durch Maximilianstraße, Roßmarkt, Lindauer Straße und Bodenseestraße bis zum Stadion. Dort erwartet die Kinder die traditionelle Spielwiese und eine Brotzeit.
18.04.2019: Vor zehn Jahren trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Kraft. Ziel war es, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. „Es ist noch Einiges zu tun, aber wir haben als Stadt auch schon viel erreicht“, formuliert die Vorsitzende des Behindertenbeirates Verena Gotzes bei ihrer Begrüßung im Rathaus und stellt im Zuge dessen Gebärdensprachdolmetscherin Jimena Sauer vor, die schon die Bürgerversammlung im vergangenen Jahr begleitete und auch die Sitzung an diesem Abend für die gehörlosen Teilnehmer übersetzt. Mit einer kurzen Präsentation blickt die stellvertretende Vorsitzende Regina Sproll auf das vergangene Jahr zurück und berichtet dabei unter anderem von Aktionen wie dem Familientag ohne Grenzen, dem Aktionsstand zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und dem Straßenfest auf dem Theaterplatz, die alle auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. Erfreuliche Nachrichten brachte auch Oberbürgermeister Manfred Schilder mit zur Sitzung, der nach der Verlesung des Antrages aus dem Vorjahr zur barrierefreien Ausstattung des Freibades berichten konnte, dass ein mobiler Lifter für den Beckeneinstieg angeschafft wurde. Dass Barrierefreiheit mehr ist als eine Rampe zeigt der Behindertenbeirat in zwei Anträgen an den Rathauschef. Um Menschen mit Lernschwierigkeiten oder anderen sprachlichen Barrieren nicht auszuschließen ist es wichtig, Informationen in „Leichter Sprache“ zur Verfügung zu stellen. Dass dies auch auf der Homepage der Stadt Memmingen, beispielsweise zu Themen wie „Wie und wo beantrage ich einen Personalausweis“ umgesetzt wird, forderte der Behindertenbeirat nun bei seiner Sitzung im Rathaus. Ausgehend von den Vorbereitungen zur Ausstellung „imPERFECT“, die im Herbst in der MEWO Kunsthalle startet und für möglichst alle Besuchergruppen zugänglich sein soll, kam die Frage nach einem taktilen Orientierungsplan für das Gebäude am Bahnhof auf. Insbesondere Menschen mit Sehbehinderung sind auf diese taktil erfassbaren Übersichtspläne angewiesen.
30.05.2022: Bei einer Exkursion nach Lindau verschaffte sich der Behindertenbeirat Memmingen einen Eindruck vom Zugverkehr bei Go-Ahead Bayern und besichtigte die in großen Teilen barrierefreie, neue Therme in Lindau. Anlass dieser Exkursion sind die, in den vergangenen Monaten durchgeführten Schulungen mit dem neuen Zugpersonal von Go-Ahead zum Thema „Umgang mit Menschen mit Behinderung“, sowie der anstehende Neubau des Kombi-Bades in Memmingen, bei dem auch die Barrierefreiheit umfassend berücksichtigt werden soll. Um dazu Inspirationen und Erfahrungen aus der Praxis einzuholen, wurde als Reiseziel die neue Therme in Lindau ausgewählt. Besonders positiv herausgestochen sind die groß gestalteten Umkleidekabinen mit breiten Liegen bzw. Sitzbänken und die direkt darin erreichbaren Spinde. Auch die gut platzierten barrierefreien WC Anlagen, sowie das verklebte Blindenleitsystem wurden für sehr gut befunden. Besonderen Anklang fanden die Zugangsgates an den Kassen und den Übergangsbereichen zwischen Therme, Freizeitbad und Sauna, die anstelle von Drehkreuzen, allen Menschen, egal ob mit oder ohne Mobilitätseinschränkung oder Kinderwagen etc. barrierefreien Zugang gewähren. Stufenfreier Einstieg, wenn der Bahnsteig entsprechend ausgebaut ist; genug Platz für Rollstühle; Hinweise in Brailleschrift für Menschen mit Sehbehinderung; eine barrierefreie Toilette; Informationen sowohl per Ansage als auch auf Bildschirmen, sodass Menschen mit verschiedensten Behinderungen auch alles mitbekommen – Vorsitzende Verena Gotzes und ihre Mitstreiter:innen waren angetan von den Eindrücken, die sie bei der Zugfahrt bekamen. Sie hatten sich schon bei der Schulung der Go-Ahead Kundenbetreuer:innen im vergangenen Jahr eingebracht und dabei ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten gut erklären können. „Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir dort gefragt und einbezogen wurden. Ich selbst bin Rollstuhlfahrerin, bei manch anderen sieht man halt nicht auf den ersten Blick, dass sie vielleicht Unterstützung brauchen. Das konnten wir gut vermitteln, und das hilft sicherlich auch den Damen und Herren bei Go-Ahead, ihren Job gut zu machen,“ so Gotzes. Auch Regina Sproll sieht das positiv: „Man kann an den neuen Zügen von Go-Ahead sehen, wie der Öffentliche Verkehr Stück für Stück barrierefrei wird. Das ist ein großer Sprung in Richtung Teilhabe: dass ein Mensch mit Behinderung auch ohne Voranmeldung spontan mit dem Zug fahren kann.“ Go-Ahead bedient seit Dezember die Strecke von München über Memmingen nach Lindau; Auftraggeber dafür sind die Bayerische Eisenbahngesellschaft und das Land Baden-Württemberg, die mit der Ausschreibung auch Mindeststandards vorgegeben haben. Eine dieser Vorgaben ist, dass jeder Zug mit einer Kundenbetreuerin oder einem Kundenbetreuer besetzt ist - ein großer Vorteil für viele Menschen, auch für diejenigen mit Behinderung. So ist immer jemand zur Stelle, der beim Ein- oder Aussteigen helfen kann oder, wenn nötig, für Rollstuhlfahrer eine Rampe ausklappen kann. „Wenn jemand Unterstützung beim Ein- oder Aussteigen braucht und sich vorher anmeldet, stehen wir an der entsprechenden Station schon bereit. Und wer sich nicht anmeldet, bekommt natürlich auch Unterstützung“, sagt Hans-Jörg Boschner, Teamleiter für die Kundenbetreuer von Go-Ahead. Seit 30 Jahren besteht der Behindertenbeirat Memmingen – das Jubiläumsjahr war Anlass zu dieser Exkursion, die die Therme Lindau zum Ziel hatte.
02.09.2026: „Zu den Sternen“ heißt die neue Spielzeit im Landestheater Schwaben, doch die Redewendung ist nur vollständig mit der großen Anstrengung, die es zum Erreichen dieser Sterne braucht: „Per aspera ad astra“, „Durch das Raue zu den Sternen“. Um dieses „Raue“, diese Anstrengungen soll es in den drei Landestheater-Premieren im Oktober gehen. Manchmal heißt die Anstrengung, zwei Ehefrauen voreinander zu verstecken, wie in „Doppelt leben hält besser“ (23.10.). Manchmal geht es um unseren Umgang mit Künstlicher Intelligenz, wie in „Schwarze Schwäne“ (17.10.). Und manche stellen sich die Frage, ob sie überhaupt leben wollen, wie Titus im gleichnamigen Stück für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren (10.10.). Tickets und alle Informationen gibt es unter www.landestheater-schwaben.de . Dieser Taxifahrer will zu viel: „Doppelt leben hält besser“ am 23. Oktober Taxifahrer John (Felix Bronkalla) hat nicht eine, sondern zwei Ehefrauen, und hält sie jeweils voreinander geheim. Das geht so lange gut, bis ein Autounfall sein gut organisiertes Doppelleben durcheinanderbringt. Jetzt braucht es alle guten und schlechten Ideen um sein kleines Universum, das sich nur um ihn dreht, vor dem Kollaps zu bewahren. Die Boulevardkomödie „Doppelt leben hält besser“ stammt aus der Feder von Ray Cooney, Regie führt Alexander Flache, Ausstatterin ist Petra Linsel. Flache und Linsel feierten schon 2024 und ’25 mit „Die 39 Stufen“ in Memmingen und an den Gastspielstätten des Landestheaters einen gewaltigen Publikumserfolg. Die Premiere ist am 23. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Haus in Memmingen. Was die KI besser macht: „Schwarze Schwäne“ am 17. Oktober Rosie kümmert sich wirklich gut um Mutter. Zu gut, findet die jüngere von zwei Schwestern, denn: Rosie ist kein Mensch, sondern eine KI. »Schwarze Schwäne« von Christina Kettering nimmt sich gleich zwei Themen unserer Zeit an: der Pflege von alternden Angehörigen zum einen und unseres Umgangs mit Künstlicher Intelligenz zum anderen. Es spielen Gabriele Fischer und Julia Schmalbrock, Regisseurin und Ausstatterin ist Carolin Wirth. Sie sind das Team von „Lehman Brothers.“ der vergangenen Spielzeit. Die Premiere ist am 17. Oktober um 19:30 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters. Vor jeder Vorstellung findet eine Einführung statt. Gehört der Tod zum Leben? „Titus“ am 10. Oktober Titus steht auf dem Schuldach, bereit zum Sprung. Seine Mutter ist gestorben, der Vater ignoriert ihn, der Therapeut redet Quatsch, die Lehrer nerven, die Welt geht sowieso unter und Tina will bloß Freunde sein. Am 10. Oktober ist sowohl Welttag für psychische Gesundheit als auch Welthospiztag, der uns darauf aufmerksam machen soll, wie sehr der Tod zum Leben gehört. Am selben Tag um 15 Uhr ist die Premiere von „Titus“ im Jungen Landestheater Schwaben am Schweizerberg in Memmingen. Das Stück von Jan Sobrie für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren ist Preisträger des Kinder- und Jugendtheaterfestivals „Kaas & Kappes“. Es spielt Samuel Kastell in der Regie der Leiterin des Jungen Landestheaters Claudia Hoyer. Bereits am 3. Oktober lüftet das Landestheater Schwaben den Vorhang bei zwei Führungen um 11 und 13 Uhr für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren anlässlich des WDR-Aktionstags „Türen auf mit der Maus“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Anmeldung vorab an theaterpaedagogik(at)landestheater-schwaben.de möglich. Am Abend ist das Landestheater dann selbst zu Gast im „Anderen Landhaus“ in Pleß mit Live-Hörspiel und selbstgetextetem Musikkabarett im Rahmen der KulTOURtage Unterallgäu. Eintrittskarten gibt es an der Kasse des Landestheaters und unter www.landestheater-schwaben.de .
12.01.2022: Liebe Eltern, der Freistaat Bayern hat angeordnet, dass nach den Weihnachtsferien Kinder eine Kindertageseinrichtung nur noch dann betreten dürfen, wenn sie vorher regelmäßig getestet wurden. Das bedeutet ab 10. Januar 2022: Sie testen Ihr Kind 3 x wöchentlich* zu Hause (Mo/Mi/Fr). Sie bestätigen, dass Sie Ihr Kind regelmäßig negativ* getestet haben: Dazu zeigen Sie 3 x wöchentlich die Testkassette des Selbsttests beim Betreten der KiTa vor. Die Testkassette entsorgt dann die KiTa für Sie. Diese Regelung gilt für die kommunal verwalteten KiTas. Einige freie Träger dokumentieren alternativ über Testnachweislisten, die die Eltern aber selbst führen und regelmäßig vorlegen müssen. Der Vorteil dieses Systems ist: Mehr Tests* bringen - neben den bekannten Regeln - mehr Sicherheit. Eltern können am einfühlsamsten ihr eigenes Kind testen. Sie sehen als Familie sofort und zu Hause das Testergebnis. Alle - Mitarbeitende* und Familien - schützen in gemeinsamer Verwantwortung unsere KiTas. Wir leisten für Sie: Sie bekommen wieder die bereits bekannten Abholscheine für Tests. Die KiTas beraten Sie über die Abläufe und kontrollieren die Testergebnisse. Das KiTa-Amt führt ab der zweiten Woche nach den Ferien System- und Stichproben-Kontrollen vor Ort in den KiTas durch. Das KiTa-Amt kann auch einen zeitweisen Ausschluss vom KiTa-Besuch aussprechen, wenn sich Familien oder Mitarbeitende dauerhaft nicht an die Hygieneregeln halten. Sollten Familien der mm-KiTas bis Anfang Januar 2022 keinen Berechtigungsschein von Ihrer KiTa erhalten haben, können sie sich gerne an kita@memmingen.de wenden. Wichtig ist: Die Testpflicht ist nur ein Bestandteil des Infektionsschutzes. Alle anderen Regeln (Abstand, Maske, Lüften, usw.) sind weiter einzuhalten. Nur mit all diesen Maßnahmen zusammen können wir gemeinsam die KiTa schützen. Wir vertrauen darauf, dass alle weiter wie bisher gut beim Infektionsschutz mithelfen. Vielen Dank für die Mitarbeit aller! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen * Hinweise: Nachweislich genesene und geimpfte Kinder müssen nicht testen; wir empfehlen trotzdem regelmäßige Tests. Es werden alternativ auch Testbescheinigungen von Teststellen akzeptiert. Bei einem positiven Selbsttest isolieren Sie Ihr Kind und am besten auch sich selbst und nehmen Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und informieren telefonisch oder per Email Ihre KiTa. Alle Mitarbeitenden testen bereits regelmäßig. Es ist auch sinnvoll, dass sich Eltern regelmäßig testen. Erwachsene schützen mit ihrer Impfung auch alle unsere Kinder (sog. „Umfeldimpfung“). Erstveröffentlichung: 18.12.2021 - Letzte Aktualisierung: 13.01.2022
30.12.2021: Liebe Eltern, der Freistaat Bayern hat angeordnet, dass nach den Weihnachtsferien Kinder eine Kindertageseinrichtung nur noch dann betreten dürfen, wenn sie vorher regelmäßig getestet wurden. Das bedeutet ab 10. Januar 2022: Sie testen Ihr Kind 3 x wöchentlich* zu Hause (Mo/Mi/Fr). Sie bestätigen, dass Sie Ihr Kind regelmäßig negativ* getestet haben: Dazu zeigen Sie 3 x wöchentlich die Testkassette des Selbsttests beim Betreten der KiTa vor. Die Testkassette entsorgt dann die KiTa für Sie. Diese Regelung gilt für die kommunal verwalteten KiTas. Einige freie Träger dokumentieren alternativ über Testnachweislisten, die die Eltern aber selbst führen und regelmäßig vorlegen müssen. Der Vorteil dieses Systems ist: Mehr Tests* bringen - neben den bekannten Regeln - mehr Sicherheit. Eltern können am einfühlsamsten ihr eigenes Kind testen. Sie sehen als Familie sofort und zu Hause das Testergebnis. Alle - Mitarbeitende* und Familien - schützen in gemeinsamer Verwantwortung unsere KiTas. Wir leisten für Sie: Sie bekommen wieder die bereits bekannten Abholscheine für Tests. Die KiTas beraten Sie über die Abläufe und kontrollieren die Testergebnisse. Das KiTa-Amt führt ab der zweiten Woche nach den Ferien System- und Stichproben-Kontrollen vor Ort in den KiTas durch. Das KiTa-Amt kann auch einen zeitweisen Ausschluss vom KiTa-Besuch aussprechen, wenn sich Familien oder Mitarbeitende dauerhaft nicht an die Hygieneregeln halten. Sollten Familien der mm-KiTas bis Anfang Januar 2022 keinen Berechtigungsschein von Ihrer KiTa erhalten haben, können sie sich gerne an kita@memmingen.de wenden. Wichtig ist: Die Testpflicht ist nur ein Bestandteil des Infektionsschutzes. Alle anderen Regeln (Abstand, Maske, Lüften, usw.) sind weiter einzuhalten. Nur mit all diesen Maßnahmen zusammen können wir gemeinsam die KiTa schützen. Wir vertrauen darauf, dass alle weiter wie bisher gut beim Infektionsschutz mithelfen. Vielen Dank für die Mitarbeit aller! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen * Hinweise: Nachweislich genesene und geimpfte Kinder müssen nicht testen; wir empfehlen trotzdem regelmäßige Tests. Es werden alternativ auch Testbescheinigungen von Teststellen akzeptiert. Bei einem positiven Selbsttest isolieren Sie Ihr Kind und am besten auch sich selbst und nehmen Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und informieren telefonisch oder per Email Ihre KiTa. Alle Mitarbeitenden testen bereits regelmäßig. Es ist auch sinnvoll, dass sich Eltern regelmäßig testen. Erwachsene schützen mit ihrer Impfung auch alle unsere Kinder (sog. „Umfeldimpfung“). Erstveröffentlichung: 18.12.2021 - Letzte Aktualisierung: 30.12.2021
13.03.2020: Auf Anordnung des Freistaates Bayern besteht vom 16. März 2020 bis 19. April 2020 ein Betretungsverbot für Kinder in Krippen, Kindergärten, Horten, Häusern für Kinder, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten. Ausgenommen vom Betreuungsverbot sind Kinder von denen beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, und die aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeit daran gehindert sind, ihre Kinder zu betreuen. Wir werden die Familien dieser Personengruppen unterstützen, damit diese vor allem die medizinische Versorgung und die öffentliche Sicherheit garantieren können. Voraussetzung für den Anspruch auf einen Notplatz ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht keine Ausnahme, da dann der andere Elternteil die Betreuung übernehmen muss. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zur genannten Gruppe gehört. Die Einrichtungen können sich in Zweifelsfällen eine Bescheinigung der Arbeitgeber o.ä. vorlegen lassen. Klären Sie bitte vorher telefonisch mit der KiTa ab, ob Sie einen Anspruch auf einen Notplatz haben. Die KiTas sind angewiesen worden, vor Betreten der KiTa die Voraussetzungen zu prüfen und von Ihnen schriftlich zu erklären. Beachten Sie auch die Hinweise des Sozialministeriums in den Anlagen und unsere weiteren Inhalte auf Aktuelles. Diese Kinder dürfen weiter keine Krankheitssymptome aufweisen, nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen (bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen müssen 14 Tage vergangen sein und keine Krankheitssymptome auftreten), sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen. Zu kritischen Infrastrukturen zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Für Kindertageseinrichtungen bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der KiTa betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. In jeder KiTa der Stadt und der Unterhospitalstiftung Memmingen wird ab 16.03.2020 ein Notdienst eingerichtet. Bei geringer Belegung behalten wir uns vor, im Laufe der Woche die Notgruppen von KiTas zusammen zu legen. Dies gilt auch für die KiTas der freien Träger. Zusammenlegungen von KiTa-Notgruppen werden hier veröffentlicht. Wir prüfen derzeit, wie mit den KiTa-Elternbeiträgen verfahren wird. Dies hängt aber auch von noch nicht vorliegenden Vorgaben des Freistaates Bayern ab. Die Stadt Memmingen veranlasst vorerst deshalb derzeit keine weitere Abbuchung von Beiträgen. Bitte beachten Sie die Informationen in den Anlagen. Achten Sie auch auf Ihre Gesundheit und halten Sie die Hygienehinweise konsequent ein. Allen erkrankten Kindern, Eltern und KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern wünschen wir Gute Besserung! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Letzte Aktualisierung 16.03. 17.00 Uhr: Erklärungspflicht der Eltern für Notplätze