Klavier Das Klavier wurde im Jahre 1709 von dem italienischen Musikinstrumentenbauer Bartolomeo Cristofori (1655-1731) erfunden. Es wird auch „Piano“ genannt, da es das erste Tasteninstrument war, das nicht nur laut sondern auch leise spielen konnte. Meistens besteht es aus 88 Tasten, von denen 52 weiß und 36 schwarz sind und „Klaviatur“ genannt werden. stellt einen hervorragenden Einstieg in die Welt des Instrumental Unterrichts dar (mit 5-6 Jahren). Man erlernt automatisch den Violin- und Baßschlüssel gleichzeitig. Außerdem ist das Klavier in den verschiedensten Musikrichtungen zuhause. Egal ob klassische Musik, Blues, Boogie-Woogie, Schlager, Jazz oder Rock. Mit der klassischen Ausbildung als Grundlage im Unterricht wird es später nicht schwer fallen, in andere Genres umzusteigen. Außer dem solistischen-, vier-oder sechshändigen Spiel eignet es sich wunderbar als Begleitinstrument für Gesang oder andere Instrumente. Es macht Spaß, die zauberhafte Welt der Tasten kennenzulernen. In der Anschaffung ist ein Klavier relativ teuer. Wie bei fast allen Instrumenten, gibt es auch beim Klavier die Möglichkeit es zu mieten oder gebraucht zu kaufen. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen hier gerne weiter. Klavier Akkordeon Lehrerin Katrin Ebenhoch (Wolfertschwenden) Stephanie Knauer Susanne Jutz-Miltschitzky Liana Mkrtchyan Lehrer Reihnhard Schmölzing (Wolfertschwenden) Thomas Loos
Die Musikschule im Kreuzherrnkloster Kreuzherrnsaal "Öffentliche Musikschulen sind gemeinnützige Einrichtungen, welche die Anforderungen der kultusministeriellen Sing- und Musikschulverordnung vom 17. August 1984 - inhaltlich identisch mit den Mitgliedschaftsbedingungen des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen e.V - erfüllen. Zwei Drittel der bayerischen Sing- und Musikschulen sind unmittelbar kommunal getragen, also als Einrichtung der Gemeinde, des Marktes, der Stadt, der Verwaltungsgemeinschaft, des Landkreises, des kommunalen Zweckverbandes, und ein Drittel der Musikschulen sind mittelbar kommunal getragen, in der Regel in der Rechtsform eines als gemeinnützig anerkannten, eingetragenen Vereins mit kommunaler Gewährträgerschaft.“ So formuliert der Verband der Bayerischen Sing- und Musikschulen die Eigenständigkeit einer solchen Einrichtung. Der Beginn der musikalischen Ausbildung findet bereits im Vorschulalter statt. Ein erster Einstieg beginnt etwa mit dem 4. Lebensjahr in der "Musikalischen Früherziehung" und findet nach zweijährigem Unterricht im Grundschulalter mit der "Musikalischen Grundausbildung" seinen Fortgang. Mit dem Eintritt in die allgemeinbildende Schule können die Kinder am Singklassenunterricht an der Musikschule teilnehmen. Üblicherweise beginnt dann auch der Instrumentalunterricht in einem weitgestreckten Fächerkanon, der alle Orchesterinstrumente sowie Klavier- und Gitarrenunterricht umfasst. Vorteil und eine der wichtigsten inhaltlichen Aufgaben der Musikschule ist das Angebot verschiedenster Ensemblegruppen. Spielkreise für Gitarren, unterschiedliche Kammermusikgruppen, Orchester und Chöre, aber auch Rock- und Jazzbands bereichern das Ausbildungsangebot für Jugendliche und Erwachsene über viele Jahre. Unterrichtsraum Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten stellt die Stadt Memmingen mit dem ehemaligen Kreuzherrnkloster der städtischen Musikschule ideale Räumlichkeiten zur Verfügung. Im Hauptbau wie auch im Turm wird auf drei Geschoßebenen in insgesamt 14 Unterrichtsräumen musiziert. Die kleinsten Musikschüler der musikalischen Früherziehung werden gleich im 1. Obergeschoß "aufgefangen" und finden einen 73 Quatratmeter großen Unterrichtsraum vor. Der Boden ist aus elastischem Linoleum gearbeitet und ist für Tänze und Spiele bestens geeignet. Im Südflügel des 2. Obergeschoßes ist der Verwaltungstrakt untergebracht. Das Sekretariat wurde mit einer freundlichen Inneneinrichtung versehen und entspricht derzeit modernstem Standard. Das Zimmer der Schulleitung ist mit drei Fenstern lichtdurchflutet und für kleinere Sitzungen im Lehrerteam, Besprechungsraum für Elterngespräche und Unterricht geeignet. Ein besonderes Schmuckstück stellt der Vorspielsaal dar. Kassettendecke Eine Holzkassettendecke aus dem Jahr 1681 verleiht dem ehemaligen Refektorium einen ganz besonderen Glanz. Mit entsprechender Beleuchtung wird für die zahlreichen Vorspiele der Schüler eine virtuelle Bühne geschaffen und die akustischen Voraussetzungen sind nahezu optimal. Durch eine Glaswand an der Ostseite des Raumes kann der Betrachter einen einzigartigen Blick in den angrenzenden Kreuzherrnsaal werfen. Die West- und Nordzimmer werden als Unterrichtsräume hauptsächlich für den Einzel- und Gruppenunterricht genutzt. Im 3. Obergeschoß ist unter dem erhaltenen historischen Dachstuhl ein großer Probesaal eingerichtet. Hier finden Chor-, Orchester- und Comboproben statt. Der Schlagzeugraum befindet sich im Anschluß daran und ist mit einer schallgeschützten Wand und Decke versehen. Fresko Das Turmgebäude ist wie das Hauptgebäude dreigeschossig. Der Raum im Erdgeschoß dient als Stuhllager für den Kirchensaal. Im 1. OG ist die aufwendig restaurierte Sakristei nochmals als architektonische Meisterleistung zu sehen. In diesem Raum finden Proben für kleinere Ensembles statt. Die beiden Räume des 2. OG (der Ostraum mit restaurierter Stuckdecke) werden als Unterrichtsräume von den Bläsern genutzt. Ein 72 Quadratmeter großer Unterrichtsraum befindet sich im 3. OG. Durch die Ausstattung mit genügend Tischen und Stühlen sowie Tageslichtprojektor entsteht ein variabel einsetzbarer Raum. Vornehmlich wird in diesem vom Hauptgebäude etwas abgesetzten Raum Musiktheorie und Sologesang unterrichtet. Nach über siebzig Jahren "Wanderleben" in den verschiedensten Räumlichkeiten der Stadt hat die Musikschule eine Heimat gefunden, die weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung finden wird. Flyer zum Download Flyer-Kreuzherrnsaal.pdf
Schlaginstrumente Als Schlagwerker hat man die Qual der Wahl. Kein anderer Fachbereich bietet eine so beeindruckende Vielfalt an Instrumenten. Dabei das Richtige für sich zu finden ist das für das Ausschöpfen der musikalischen Talente und die Freude am Unterricht von entscheidender Bedeutung. Wir als Lehrer im Bereich des Schlagwerks, haben die Aufgabe, einen Lern- und Lebensraum zu gestalten, der es dem Lernenden ermöglicht, sich in seinem Element bestmöglich zu entwickeln und zu entfalten. Die Spannbreite an vorhandenen Instrumenten, die wir dabei an unserer Musikschule anbieten können ist in ganz Memmingen und im näheren Umkreis absolut einzigartig. Drei Schlagzeuge, zwei Marimbaphone im Wert zweier Kleinwagen, fünf Pauken, ein elektronisches Schlagzeug, eine Handpan (bekannt unter dem Namen Hang) und alles, was man sich an Percussion-Instrumenten vorstellen kann, bieten den notwendigen Spiel-Raum für die perfekte Ausbildung der Drummer von morgen. Die Ergebnisse der erfolgreichen Arbeit werden mit professioneller Ton- und Lichttechnik beim jährlich stattfindenden Openair-Konzert vor ca. 500 Gästen im Hallhof präsentiert. In unserer Bildergalerie finden Sie Impressionen der Veranstaltung "Night of Rhythm" „New York“ von Robin Schubert, Loris Keckeisen und Tobias Mrzyk gespielt auf zwei Handpans - zu sehen bei Youtube: youtu.be/UHq6mmpsIjc und zu hören bei Spotify! So klingt Bruno Mars auf dem Schlagzeug: youtu.be/BS4wfjzzeo4  ; Seit Januar 2019 bieten wir zusätzlich die einzige Drumline im Regierungsbezirk Schwaben. Methoden, Materialien und Erfahrungen einer inklusiven Pädagogik warten darauf kennengelernt zu werden. Wir freuen uns auf ein persönliches Kennenlernen! Schlagwerk Schlagzeug/Drumset Marimbaphon Cajón Lehrer Michael Hupfauer Tobias Mrzyk Zitong Wang
Kontrabass Hansjörg Gehring mit Kinderkontrabass An der Musikschule Memmingen unterrichtet Diplom Musiklehrer Hansjörg Gehring, der sich schon seit Jahren mit der Entwicklung von Kinderkontrabässen befasst. Bei ihm können Kinder ab 6 Jahren mit dem Kontrabassspiel beginnen. Für Kinder ist der Kontrabass mit seinen tiefen Frequenzen ein hervorragendes Instrument, da seine Töne eine Wohltat für ihre Ohren sind – nicht umsonst sagen viele Kinder „Der brummt so schön“. Durch eine Trendwende im Instrumentenbau brauchen Eltern jetzt keine Sorge mehr zu haben, dass ihre Sprösslinge mit dem großen Instrument überfordert sind. Geigenbauer fertigen heute kleine, auf den Körperbau von Kindern abgestimmte Kontrabässe, die genau so tief brummen, wie ihre großen „Brüder.“ Das System „Mitwachsinstrumente“ bietet die Möglichkeit, zu klein gewordene Kontrabässe gegen die nächste Größe auszutauschen. Hierdurch wird es möglich, dass Kinder im Alter von 6 Jahren mit dem Unterricht am Bass anfangen können. Die Bassgeige bietet als Soloinstrument wie in einem Ensemble ein vielfältiges musikalisches Betätigungsfeld. So liefert sie in der Klassik das Fundament, auf dem das ganze Orchester seine Musik aufbauen kann. Doch auch im Jazz, in der Volksmusik sowie im Rockabilly und in der Popmusik findet der Kontrabass seinen Einsatz. Sogar in der Blasmusik tauchen immer häufiger Kompositionen auf, in denen er eingesetzt wird. Kontrabassisten sind jedoch rar gesät und sehr gefragt. Nicht nur kindgerechte Instrumente sondern auch kindgerechter Unterricht sind zur Förderung wichtig. Neue Unterrichtswerke und Spielliteratur machen Kindern den Einstieg auf dem Kontrabass leicht. Durch seine Einfühlsame Art fällt es Hansjörg Gehring nicht schwer sich auf Kinder und Erwachsene einzustellen und sein Wissen an sie zu vermitteln. "Hey! Hey! Los gehts!" Video auf YouTube hier anschauen Violine Viola Violoncello Kontrabass Lehrer Hansjörg Gehring