Musikschule Memmingen In der Kulturnacht wird der Kreuzherrnsaal zu einem besonderen Ort der Begegnung und Bewegung. Ein musikalischer Sommernachtstraum erwartet euch: Die Harfenistin Franziska Widmer lädt zu einem 15-minütigen Harfenkonzert voller poetischer Klangfarben ein. Lasst Euch mit ihrem Instrument entführen in eine atmosphärische Welt zwischen sanften Melodien, schimmernden Klangteppichen und traumhaften Momenten. Passend zum Motto „Sommernachtstraum“ entfaltet die Harfe ihre besondere Magie – mal zart und verträumt, mal lebendig und funkelnd. Inmitten der nächtlichen Kulturkulisse von Memmingen entsteht ein kurzer musikalischer Rückzugsort, der zum Innehalten, Lauschen und Träumen einlädt. Ein kleines Konzert – und doch ein großer Moment voller Klangpoesie. Die Harfe gehört zu den ältesten Musikinstrumenten, mit Ursprüngen in Mesopotamien. Über die Jahrtausende entwickelte sie sich von der Bogen- und Winkelharfe im Mittelalter zur Rahmenharfe. Durch den natürlichen Nachhall im Barocken Kreuzherrnsaal ergeben sich ein ganz besondere Klangerlebnisse und Klangwelten. In jeder Kultur gibt es traditionelle Volkstänze und in vielen Kulturen werden sie leider sehr vernachlässigt. Ganz fern ab von politischen oder kulturellen Aspekten ist Tanzen ein Ausdruck der Lebensfreude und Freiheit. Umso schöner wird es, wenn wir ad hoc zusammenkommen und gemeinsam eine Form finden. Durch die klare und einfache Struktur ist genau das beim bayrischen Volkstanz möglich. Vortänzer und Kreisheimatpfleger Philipp Korda zeigt einfache bayrische Volkstänze. Egal ob ihr im Dirndl, in der Jeans oder im Abendkleid - überzeugt euch spontan vom Spaß der einfachen Tänze. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht, zuschauen ist aber auch erlaubt. Roman Keller bringt mit seiner steirischen Harmonika Schwung in den barocken Kreuzherrnsaal. Ort: Hallhof 5 Web: www.musik.memmingen.de Das Programm 17.30 – 17.50 Uhr Konzert mit Harfenistin Franziska Widmer 18.00 – 18.20 Uhr Konzert mit Harfenistin Franziska Widmer 18.30 – 18.50 Uhr Konzert mit Harfenistin Franziska Widmer 20.00 – 20.20 Uhr Bayrischer Volkstanz mit Roman Keller und Philipp Korda 20.30 – 20.50 Uhr Bayrischer Volkstanz mit Roman Keller und Philipp Korda 21.00 – 21.20 Uhr Bayrischer Volkstanz mit Roman Keller und Philipp Korda 21.30 – 21.50 Uhr Bayrischer Volkstanz mit Roman Keller und Philipp Korda zurück
Stadtbibliothek Memmingen Wenn die Stadtbibliothek am Nachmittag ihre Türen öffnet, beginnt eine Entdeckungsreise durch Bücher, Geschichten und digitale Welten. Testet euer Wissen beim Bibliotheksquiz und erlebt die Bibliothek ganz neu. Im stimmungsvollen Gewölbekeller wartet ein Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren: Hier fährt Pizzakatze Pia , flink und flitzig, MAMMA MIA! Auf ihrer gelben Vespa saust sie durch das Bilderbuchkino, beladen mit Pizza, die so köstlich ist, dass du es nicht mehr vergisst. Für alle gibt`s das Richtige: Für Suleikas süße Oma extrascharfe Pizza Roma. Oder mittwochs für die Kita: Echte Pizza Margherita! Bunt und wild ist die illustre Kundschaft der Katze, doch eines verbindet alle: Hulk und Hilda, Fritz und Fritza - alle wollen lecker Pizza! Das Leben ist digital und vernetzt und auch die Stadtbibliothek ist dabei. Doch kennt ihr die digitalen Angebote der Stadtbibliothek ? Was ist die Onleihe Schwaben, der PressReader, die Süddeutsche Zeitung- und Spiegel-Datenbank? Und welche Apps können mit welchem Nutzen eingesetzt werden? Im gemeinsamen Austausch entdecken wir zusammen mit euch die verschiedenen Möglichkeiten und gehen auf Deine Fragen ein. Bringt gerne eure mobilen Endgeräte mit. Außerdem freut sich Siegfried Langer , ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Phantastischen Akademie, euch mit zwei Lesungen aus seinen Werken zu begeistern. Ort: Martin-Luther-Platz 1 Web: bibliothek.memmingen.de Das Programm 17.00 – 22.00 Uhr Bibliotheksquiz – Rätselspaß für alle! 17.00 – 17.30 Uhr (Gewölbekeller) Bilderbuchkino „Pizzakatze“. Ab 4 Jahren 17.30 – 18.00 Uhr (2. Stock) Digital dabei! Digitale Angebote der Stadtbibliothek 18.00 – 18.30 Uhr (Gewölbekeller) Bilderbuchkino „Pizzakatze“. Ab 4 Jahren 19.30 – 20.10 Uhr (Gewölbekeller) Lesung „Das Buch, das dich findet“ mit Siegfried Langer 21.00– 21.40 Uhr (Gewölbekeller) Lesung „Die Geschichte, die dich einholt“ mit Siegfried Langer zurück
Memminger Marionettentheater Zur Memminger Kulturnacht öffnet auch das Memminger Marionettentheater seine Türen und euch zu einem abwechslungsreichen Abend rund um die Kunst des Puppenspiels ein. Den Auftakt bildet die „ Fadenzieherei “ für Jugendliche und Erwachsene. Nutzt die Gelegenheit, selbst einmal die Fäden in die Hand zu nehmen und euch als Puppenspieler zu versuchen. Bei schönem Wetter findet diese Mitmachaktion vor dem Theater statt. Im Laufe des Abends gibt das Ensemble außerdem spannende Einblicke in sein aktuelles Programm. Es werden Ausschnitte aus der neuen Produktion „Der gestiefelte Kater“ gezeigt. Ihr könnt dabei erste Szenen des beliebten Märchenstoffs erleben. Ein weiteres Highlight des Abends ist das historische Kurzstück „Der Mau“ von Hermann Pfeifer. Die Inszenierung wird gleich dreimal gespielt. Hier lassen die Figuren und Ihre Spieler eine echtes Stück Memminger Stadtgeschichte lebendig werden. Das Memminger Marionettentheater freut sich darauf, euch im Rahmen der Kulturnacht sowohl langjährige Theaterfreunde als auch neugierige Erstbesucher willkommen zu heißen und die faszinierende Welt der Marionetten lebendig werden zu lassen. Ort: Schweizerberg 8 Web: www.memminger-marionettentheater.de Das Programm 17.00 - 18.00 Uhr Fadenzieherei für Jugendliche und Erwachsene. Versuche Dich als Puppenspieler (bei schönem Wetter vor dem Theater) 18.20 – 18.50 Uhr "Der gestiefelte Kater" Ausschnitt aus der neuen Produktion 19.10 – 19.40 Uhr "Der gestiefelte Kater" Ausschnitt aus der neuen Produktion 19.55 – 20.25 Uhr "Der Mau" historisches Kurzstück von Hermann Pfeifer 20.40 – 21.10 Uhr "Der Mau" historisches Kurzstück von Hermann Pfeifer 21.30 – 22.00 Uhr "Der Mau" historisches Kurzstück von Hermann Pfeifer zurück
Stadtmuseum Memmingen Kultur. Club. Kick it. - Alles in einer Nacht: Nach dem letztjährigen Erfolg lässt das Stadtmuseum erneut den legendären Pitu Club wiederaufleben! Tanzt zu pulsierender Clubmusik von DJ CLASSIC & DJ ESSNCE und fiebert live mit beim WM-Spiel Deutschland – Elfenbeinküste, ab 22 Uhr beim Public Viewing im Innenhof. Entdeckt außerdem die neuen Ausstellungen zum Thema „Barock“: Ob eher klassisch im Barock Ballett, mit modernen künstlerischen Positionen durch einen Ausstellungsparcours in ECHO BAROCCO oder zahlreiche Einblicke in Barock, Bombasin und Bonbons. Ein weiteres Highlight des Abends ist die Barockführung mit Sabine Rogg, die mit spannenden Geschichten und Insights diese Zeit lebendig werden lässt. Ort: Zangmeisterstraße 8 Web: www.stadtmuseum-memmingen.de Das Programm 17.00 – 22.00 Uhr Pitu Club Revival-Kulturnacht 18.30 Uhr Barockführung mit Sabine Rogg 19.30 Uhr Barockführung mit Sabine Rogg 22.00 – 24.00 Uhr Public Viewing FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Deutschland - Elfenbeinküste zurück
PiK Memmingen Das »PiK« (= Parterretheater im Künerhaus), die Bühne der Alternativen Kleinkunst Memmingen e. V., ist ein nicht-kommerzieller Kulturbetrieb und bietet nahezu jedes Wochenende ein anspruchsvolles Programm mit internationalen Künstler*innen. Seit Jahrzehnten ist die Jazzsession in der Memminger Kleinkunstbühne PiK eine auch überregional angenommene Institution im Jazz geworden. Daraus entwickelte sich die feste Formation "Allgäu Jazz Collection" . Euch erwartet vielseitige und leidenschaftliche Musik und immer wieder musikalische Überraschungen. Die Musiker verbinden den Jazz mit langjährigen Erfahrungen aus Rock, Blues, Swing, Gypsy und Klezmer. So entsteht eine authentische und originelle Mischung. Intensives aufeinander Hören und eine ausgeprägte Freude am Improvisieren zeichnen diese Gruppe besonders aus. Ort: Künergasse 8 Web: www.pik-mm.de Das Programm 19.00 – 23.00 Uhr „Allgäu Jazz Collection" Swing, Bossa, Funk, Blues zurück
30.03.2026: Memmingen geht in der Tourismuskommunikation bewusst einen neuen Weg: Mit einem neuen Reisemagazin ersetzt die Stadt ihre bisherige touristische Imagebroschüre – und setzt dabei konsequent auf Geschichten, Stimmungen und echte Erlebnisse statt nur auf klassische Sehenswürdigkeiten. „Klassische Broschüren zeigen, was es gibt. Wir wollten zeigen, wie es sich anfühlt, hier zu sein“, sagt Tourismusamtsleiterin Joy Neugebauer. „Memmingen ist kein Ort, den man abhakt – sondern einer, den man erlebt.“ Das Magazin ist ab sofort online verfügbar und liegt ab dem 20. April in der Tourist Information sowie in Hotels aus. Insgesamt werden 3.000 Exemplare gedruckt, die auch auf Tourismusmessen sowie per Infopost an interessierte Gäste verteilt werden. Vom Sehenswürdigen zum Spürbaren Der neue Ansatz ist kein Zufall, sondern eine Reaktion auf ein verändertes Reiseverhalten: Gäste suchen heute nicht nur nach perfekten Fotomotiven – sondern nach echten Momenten, Begegnungen und Atmosphäre. Genau das erzählt das Magazin auf 32 Seiten: nicht in Listen, sondern in Geschichten. • Ein Rollstuhlfahrer erkundet die Altstadt und testet ihre Zugänglichkeit • Memminger Familien zeigen ihre persönlichen Lieblingsorte • Historische Freiheitsrechte werden neu erzählt • Kuriose Anekdoten und überraschende Perspektiven eröffnen einen anderen Blick auf die Stadt Auch die großen Momente fehlen nicht – aber sie sind anders erzählt: Wenn beim Fischertag früh morgens eine ganze Stadt den Atem anhält oder beim Kinderfest Generationen gemeinsam feiern, geht es nicht um Programmpunkte, sondern um das Gefühl, Teil davon zu sein. Eine Stadt, die entdeckt werden will Das Magazin versteht Memmingen nicht als museal inszenierte Kulisse, sondern als lebendigen Ort: eine Stadt voller Geschichte und überraschenden Momenten. Oder, wie Oberbürgermeister Jan Rothenbacher im Vorwort zum Magazin sagt: „Manche Städte wollen beeindrucken. Memmingen möchte entdeckt werden.“ Das Magazin richtet sich bewusst an Gäste, die mehr suchen als einen klassischen Städtetrip – und gleichzeitig auch an Memminger selbst, die ihren Besuchern ihre Stadt näherbringen möchten. „Viele erleben Memmingen erst auf den zweiten Blick“, so Neugebauer. „Genau dazu wollen wir einladen.“ Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich bereits in den Zahlen: Die Zahl der Übernachtungen aus der Schweiz ist im vergangenen Jahr um 37 Prozent gestiegen – ein Markt, den Memmingen im letzten Jahr gezielt mit PR-Geschichten dieser Art angesprochen hat. Jetzt entdecken Das Magazin ist online abrufbar unter: Memmingen Tourismus: Prospektbestellung Die gedruckte Ausgabe liegt ab dem 20. April in der Tourist Information aus oder kann ab dann Online bestellt werden. Eine englische Version ist bereits in Planung. Tourist Information Marktplatz 3; 87700 Memmingen, Tel: (08331) 850-1572 info@memmingen.de
26.03.2026: Die Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wähler geben mit Fraktionsinitiativen jedes Jahr hilfreiche Impulse für Projekte in ganz Bayern. Aus diesem Fördertopf fließen heuer auch Gelder nach Memmingen. „Wir freuen uns sehr über die hilfreiche Unterstützung und danken dem Landtagsabgeordneten und CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, und den Landtagsfraktionen der CSU und der Freien Wähler sehr herzlich für das erfreuliche Engagement zugunsten wichtiger Einrichtungen und Projekte in Memmingen“, erklärt Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Der ECDC Memmingen wird durch die Fraktionsinitiative mit 150.000 Euro bedacht, die in eine Sanierung und Erweiterung der Eissporthalle fließen sollen. Das Landestheater Schwaben erhält 25.000 Euro für die Freilichtproduktion „Ein Sommernachtstraum“ im Sommer 2027. Die Modellregion „System eResCopter“ in der Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen erhält 170.000 Euro. Zukünftig soll das medizinische Transportsystem vor allem im ländlichen Raum um elektrisch angetriebene Senkrechtstarter, so genannte eVTOLs, ergänzt werden. Auch Memminger Vereine werden durch die Fraktionsinitiative begünstigt: der SV Steinheim (10.000 Euro), die Stadtbachhexen (3.000 Euro) und der Fischertagsverein (10.000 Euro).
16.03.2026: Mit einer Podiumsdiskussion im Antoniersaal vor rund 80 Interessierten ist das neue Dialog- und Kulturformat FREIheitsforum Memmingen am 12. März zu Ende gegangen. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen widmete sich die Stadt Memmingen zwei Wochen lang einem gesellschaftlich relevanten und viel diskutierten Thema: dem § 218 des deutschen Strafgesetzbuches zum Schwangerschaftsabbruch und der Lebenswirklichkeit Betroffener. Auch 37 Jahre nach den Memminger Prozessen gibt es viel Gesprächsstoff, der nicht nur die damaligen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bewegt, sondern zunehmend auch ein jüngeres Publikum. Bei vornehmlich sachlich geführten Diskussionen zeigte sich, dass auch heute noch ein Informationsdefizit besteht und dass politisch, rechtlich und vor allem gesellschaftlich noch viele Schritte zu gehen sind, um mit Schwangerschaftsabbrüchen angemessen umzugehen. Bei einer Spurensuche im Stadtarchiv wurde deutlich, dass es unter anderem durch schutzwürdige Belange betroffener Personen noch schwierig ist, an Originalunterlagen und Dokumente zu den Memminger Prozessen zu gelangen. Eine zentrale Quelle stellen deshalb zunächst Zeitungs- und Medienberichte aus der damaligen Zeit dar. Das Stadtarchiv nutzte die Gelegenheit und erweiterte in den vergangenen Wochen seine Bestände mit Unterlagen zu den Memminger Prozessen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Spurensuche ist auf einer neuen Webseite des Stadtarchivs einsehbar: Stadtarchiv Memmingen: Zeitgeschichte Der Film „Mutter aus Passion“ von 1990 im Stadtmuseum war sehr gut besucht und regte zu vertiefenden Gesprächen an. Die Thematik berührte neben Zeitzeug:innen auch interessierte jüngere Besucherinnen und Besucher. Das Theaterkollektiv Hystera (Berlin) brachte bei zwei ausverkauften Vorstellungen des Theaterstücks „Der Uteruskomplex – Ein Schauprozess“ im Landestheater Schwaben Zeitzeuginnenberichte betroffener Frauen auf die Bühne und ergänzte diese mit Berichten von Frauen, die gegenwärtig einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben. Hierbei und in den anschließenden Diskussionen wurde ersichtlich, dass auch heute noch Defizite im Umgang mit und in der Betreuung von betroffenen Frauen bestehen. Ein Bild, das sich in der Podiumsdiskussion verdichtete. Einig waren sich die Podiumsteilnehmerinnen, dass die ärztliche Infrastruktur zur Durchführung von Schwangerschaftsbrüchen insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg defizitär sei. Beratungsangebote seien hingegen reichlich vorhanden und auch dringend notwendig, um mangelnde Informationen auszugleichen, bekräftigte Stephanie Weißfloch, Leiterin der Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae. Den Zwang zur Beratung, den der Gesetzgeber vorsieht, kritisierte Prof. Dr. Liane Wörner, Expertin für Medizinstrafrecht und Mitglied der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin der letzten Bundesregierung. Das Straffrecht sei nicht geeignet, um den Schwangerschaftsabbruch zu regeln, betonte sie. Um den Frauen wirklich zu helfen, müsse zunächst gesellschaftlich eine Enttabuisierung des Themas stattfinden. Wie die Bauern 1525 in Memmingen Freiheit und Gerechtigkeit forderten, demonstrierten Ende der 1980er Jahre zahlreiche Frauen für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Auch aus Sicht der Einrichtungen des Frauennetzwerks, die an der Programmgestaltung maßgeblich mitgewirkt haben, war das Memminger FREIheitsforum ein voller Erfolg. Seit Ende der 1980er Jahre demonstrierten zahlreiche Frauen für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Aus dieser Bewegung heraus entstand in der Stadt ein Netz von Frauengruppen, die sich bis heute für die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft stark macht. „In Zeiten, in denen Gleichstellung erneut in Frage gestellt wird, stehen wir fest zu unserem Einsatz für Freiheit, Selbstbestimmung und gerechte Teilhabe aller Frauen“, so Claudia Fuchs, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen. 2027 soll das FREIheitsforum erneut in der ersten Märzwoche stattfinden und mit einer Mischung aus Kulturprogramm und Dialogformaten Raum für Debatten und Gespräche bieten. „Das große öffentliche Interesse an dem neuen Format hat uns darin bestärkt, im nächsten Jahr mit einem neuen Thema in die Fortsetzung zu gehen“ resümiert Kulturamtsleiter Sebastian Huber. Veranstaltet wurde das FREIheitsforum Memmingen durch das Kulturamt der Stadt Memmingen. Das Programm der ersten Ausgabe entstand in enger Kooperation mit folgenden städtischen und nicht-städtischen Einrichtungen und Initiativen (in alphabetischer Reihenfolge): Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V., Frauenhaus Memmingen, Frauennetzwerk Memmingen e.V., Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen, Stadtarchiv Memmingen, Stadtbibliothek Memmingen, Stadtmuseum Memmingen, Landestheater Schwaben.
Seit seiner Einweihung im Jahr 1920 zeigt der Waldfriedhof alle Veränderungen im Umgang mit Tod und Trauer. Information: sabine.streck@heimatpfleger.bayern und 08331/69566 Eine Anmeldung zu dieser Führung ist nicht erforderlich.
Buchung unter tourismus-memmingen.de