29.05.2020: Die Homepage der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. (FGW) wurde komplett überarbeitet und neu gestaltet. Zu finden unter: www.frauengeschichtswerkstatt.de Die aktuelle Arbeit der FGW und auch die ursprünglich geplanten Veranstaltungen befinden sich im "Corona-Modus", trotzdem lohnt sich ein Blick auf 25 Jahre aktive Frauengeschichtsarbeit.
10.11.2017: Rund 250 Besucherinnen und Besucher kamen zur Buchpräsentation „Memminger Frauen. Biographien. Geschichten. Bilder“ ins Memminger Rathaus, zu der die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e. V. und die Gleichstellungsbeauftragte Claudia Fuchs eingeladen hatten. Der große Sitzungssaal platzte aus allen Nähten und die erste Vorsitzende des Vereins Ursula Hinske-Gengnagel zeigte sich überwältigt von dieser Resonanz auf das zweite Buch. Sie verwies darauf, dass alle Autorinnen ehrenamtlich und mit großem Engagement am Werk waren und bat herzlich darum nun zu „kaufen, kaufen, kaufen“. Das Buch sei auch ein schönes Weihnachtsgeschenk, riet die Vereinsvorsitzende mit Augenzwinkern. Bürgermeisterin Margareta Böckh würdigte in ihrem Grußwort die Bedeutung dieses langerwarteten zweiten Werkes und nannte beispielhaft die Modedesignerin Gabriele Strehle, deren Label „Strenesse“ überregional große Bekanntheit erlangte. Die Bürgermeisterin sprach sich erneut dafür aus, dass es endlich auch eine Ehrenbürgerin in der Stadt geben müsse. „Dafür werde ich mich, gemeinsam mit unserer Gleichstellungsbeauftragten, nachdrücklich einsetzen“, so Margareta Böckh. Die Mitglieder der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen und weitere Autorinnen haben das Leben Memminger Frauen aus Vergangenheit und Gegenwart erforscht und in 51 Kapiteln beschrieben. Der zweite Band „Memminger Frauen“ ist mit zahlreichen farbigen Bildern ausgestattet. Allen Frauen gemeinsam ist der Bezug zu Memmingen. Sie sind entweder hier geboren, verbrachten/verbringen ihr Leben hier, sind zugezogen oder wurden von hier verjagt. Einige wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet, andere waren verfolgt, wurden vergessen und mussten erst wieder entdeckt werden. Manche konnten noch selbst über ihr Leben berichten, bei einigen ließen uns Nachkommen an ihren Erinnerungen teilhaben. Nicht selten liegen den Buchtexten umfangreiche Recherchen in Archiven und privaten Nachlässen zugrunde. Die Schauspielerin Anke Siefken brachte beispielhaft ausgewählte Biographien in brillanter Weise zu Gehör und endete nach einer kurzweiligen Stunde stimmgewaltig mit dem Lied „Ob es so, oder so oder anders kommt“ passend zur Biographie von Lena Valaitis. Musikalisch gekonnt und passend umrahmt wurde die Lesung von der wunderbaren Musikerin Annette Weber auf dem Akkordeon. Das Publikum dankte den beiden Akteurinnen mit stürmischem und lang anhaltendem Beifall und stimmte ins Schlusslied begeistert ein. Anschließend überreichten die Autorinnen allen anwesenden Zeitzeuginnen und Angehörigen ein Exemplar des Buches und dankten damit für die großen Offenheit und gute und oftmals berührende Zusammenarbeit mit der Frauengeschichtswerkstatt. Beim anschließenden geselligen Beisammensein in der Rathaushalle wurden viele persönliche Erinnerungen und Geschichten ausgetauscht und am Verkaufstisch der FGW herrschte großer Andrang. Das Buch „Memminger Frauen“ ist ab sofort in den Memminger Buchhandlungen für 14,80 € erhältlich
13.02.2017: Bei einem Vortrag zum Thema „Gewalt gegen Frauen auf der Flucht“ der menschenrechtspolitischen Sprecherin im Europäischen Parlament, Barbara Lochbihler, kamen spontan 100 Euro an Spenden zusammen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des Frauennetzwerkes Memmingen e.V. statt. Die Spende übergab nun Berti Huber, 1. Vorsitzende des Frauennetzwerks (links), an Simone Schalk vom Caritasverband Memmingen-Unterallgäu. Das Geld soll für den Dolmetscherdienst der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Verwendung finden.
20.02.2022: Liebe Frauen! Hiermit laden wir Sie/Euch ganz herzlich zu den Treffen und Veranstaltungen des Frauennetzwerks Memmingen e.V. ein. Alle sind herzlich willkommen - Mitgliedschaft nicht erforderlich.
Frauennetzwerk Memmingen e.V. Das Frauennetzwerk Memmingen dient der Bündelung frauenpolitischer Interessen und Kräfte in Memmingen. Es setzt sich grundsätzlich für die Förderung und Gleichstellung aller Frauen ein. Zweck des Frauennetzwerkes ist die stärkere Vernetzung der Frauengruppen und der Frauen in Memmingen. Dem Frauennetzwerk Memmingen gehören zahlreiche Frauengruppen, Organisationen, Vereine, Verbände und auch Einzelfrauen an. Verbesserung der Kenntnis und des Verständnisses der Aufgaben und Ziele der verschiedenen Gruppen und Organisationen, gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen wie z.B. den internationalen Frauentag, Kontakt mit den politischen Verantwortlichen, Stellungnahmen zu politischen und gesellschaftlichen Vorgängen. Das Frauennetzwerk arbeitet unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Homepage des Frauennetzwerkes Memmingen e. V. Zum Vorstandsteam gehören: Ursula Jemiller 1. Vorsitzende Telefon 08331/73854 jemiller.ursula (at) t-online.de Berti Huber 2. Vorsitzende Mobil 0170 55 900 91 berta_huber (at) t-online.de Christine Frasch Finanzen Telefon 08394/926947 christine.frasch (at) freenet.de Mitgliedschaft Der Mitgliedsbeitrag beträgt im Jahr 30 Euro für Frauengruppen und Organisationen 10 Euro für einzelne nichtorganisierte Frauen Bei Fragen oder Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an: Christine Frasch Telefon 08394/926947 christine.frasch (at) freenet.de Mitgliedantrag.pdf So einfach werden Sie Mitglied und unterstützen uns bei unserer Arbeit Bankverbindung Frauennetzwerk Memmingen e.V. Sparkasse Schwaben Bodensee | IBAN: DE57 7315 0000 0010 8140 69 | BIC: BYLADEM1MLM
Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. Bis vor ein paar Jahren war die Geschichtsschreibung auch in unserer Region nahezu ausschließlich eine „Männliche“. In den Chroniken ist über Frauen wenig zu lesen. Das Interesse an Frauengeschichte zu wecken und die Geschichte der Frauen in Memmingen zu entdecken führte auf Initiative der damaligen Frauenbeauftragten Sigrid Baur dazu, dass 1994 die „Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V.“ (FGW) gegründet wurde. Homepage der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e. V. Das erste Buch über Memminger Frauen Erscheinungsjahr 2012 Im Jahre 1811 hat der Memminger Rechtsrat Benedikt Schelhorn ein Buch herausgegeben mit dem Titel „Lebensbeschreibung einiger des Andenkens würdiger Männer von Memmingen“ Wenig mehr als 200 Jahre später präsentiert die Memminger Frauengeschichtswerkstatt ihr Buch Memminger Frauen Biographien. Geschichten. Bilder Nie vorher sind Texte über Leben und Wirken „des Andenkens würdiger Frauen von Memmingen“ veröffentlicht worden 18 Mitglieder der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen und zwei befreundete Autorinnen haben das Leben Memminger Frauen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart erforscht und in 77 Kapiteln beschrieben. Dabei ging es immer auch um das Umfeld, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Epoche, in der diese Zeitzeuginnen lebten bzw. leben. Allen Frauen gemeinsam ist der Bezug zu Memmingen. Sie sind entweder hier geboren, verbrachten/verbringen ihr Leben hier, sind zugezogen oder wurden von hier verjagt. Einige wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet, andere waren vergessen und mussten erst wieder entdeckt werden. Das zweite Buch über Memminger Frauen Frauengeschichtswerkstatt veröffentlicht 2017 ihr zweites Buch Memminger Frauen Biographien. Geschichten. Bilder Band 2 Die Mitglieder der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen und weitere Autorinnen haben das Leben Memminger Frauen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart erforscht und in 51 Kapiteln beschrieben. Dabei ging es immer auch um das Umfeld, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Epoche, in der diese Zeitzeuginnen lebten bzw. leben. Allen Frauen gemeinsam ist der Bezug zu Memmingen. Sie sind entweder hier geboren, verbrachten/verbringen ihr Leben hier, sind zugezogen oder wurden von hier verjagt. Einige wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet, andere waren verfolgt, wurden vergessen und mussten erst wieder entdeckt werden. Manche konnten noch selbst über ihr Leben berichten, bei einigen ließen uns Nachkommen an ihren Erinnerungen teilhaben, nicht selten konnten nur mit Hilfe umfangreicher Recherchen in Archiven, vergilbten Handschriften und gedruckten Überlieferungen die Buchtexte geschrieben werden. Der zweite Band „Memminger Frauen“ kann erfreulicherweise mit zahlreichen farbigen Bildern aufgelegt werden. Jubiläumsausstellung "Memmingerinnen" - 25 Jahre Frauengeschichtswerkstatt Die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. ist seit 1994 ununterbrochen aktiv. Bis 2018 arbeitete sie in fast gleicher Besetzung von knapp zwanzig Frauen. Über 80 Lebensbilder von Frauen aus Memmingen konnten die ehrenamtlich tätigen Frauen bislang erforschen und veröffentlichen. Zu ihrem Jubiläum präsentierte das Stadtmuseum Memmingen das einzigartige Schaffen der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen. Am 10. Juli 2019, um 19 Uhr wurde die Ausstellung „Memmingerinnen - 25 Jahre Frauengeschichtswerkstatt“ eröffnet. Sie bot einen Überblick von der Gründungsphase bis heute, mit Fotos, Exponaten und 57 Kurzbiographien zu besonderen Memmingerinnen. Plakatbild der Ausstellung "Memmingerinnen" zum 25-jährigen Jubiläum der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e. V. in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Memmingen. (Bildrechte: Stadt Memmingen) AUSSTELLUNG: “WAS KOSCHT´ DIE SAU?” DIE FARBIGE KUNST DER FRIEDA PRUTSCHER Die Künstlerin Frieda Prutscher verbrachte wichtige Jahre ihres künstlerischen Schaffens in Memmingen. Mit „Kunst am Bau“ hat sie sich nicht nur in Memmingen einen Namen gemacht. Frieda Prutscher bekam Aufträge in ganz verschiedenen Bereichen, so auch die Ausgestaltung der Schule in Memmingerberg, ein Brunnen im Hof des Landgerichtsgefängnisses, die Gestaltung ornamentaler Glasfenster in der Kirche in Bühl am Alpsee. Mit ihrem umfassenden Talent schuf sie gleichzeitig Beton- und Bronzeguss, Drahtplastik, Holzschnitzerei, Stein- und Glasmosaiken, Linolschnitte, Tafelmalerei in Öl, Tempera und Aquarell. Die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. würdigte 2023 gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt das umfassende Schaffen dieser besonderen Künstlerin. Ausstellungsplakat (Bildrechte: Stadt Memmingen, Gestaltung: Christian Schäfler)
Impressum / Herausgeber Stadt Memmingen Hausanschrift: Marktplatz 1 87700 Memmingen Postanschrift: Postfach 1853 87688 Memmingen Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts Vertretungsberechtigter: Oberbürgermeister Jan Rothenbacher Marktplatz 1 87700 Memmingen Telefon +49 8331 850-0 Telefax +49 8331 850-1299 poststelle (at) memmingen.de www.memmingen.de Aufsichtsbehörde: Regierung von Schwaben Fronhof 10 86152 Augsburg Umsatzsteueridentifikation: UST-ID-Nr. DE129098416 Redaktion Claudia Fuchs Dipl. Sozialpädagogin (FH) Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Rathaus, Marktplatz 1 87700 Memmingen Telefon: 08331/850-2463 Fax: 08331/5433 eMail: frauenbeauftragte (at) memmingen.de
23.03.2017: Das jüngste Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der schwäbischen Gleichstellungsbeauftragten fand jetzt in Memminger Rathaus statt. Bei dem Erfahrungsaustausch haben sich die Gleichstellungsbeauftragten aus Kempten, Kaufbeuren, Memmingen und aus den Landkreisen Unterallgäu, Günzburg, Neu-Ulm und Lindau über ihre Arbeit angestimmt und gemeinsame Projekte geplant. Oberbürgermeister Manfred Schilder begrüßte die Teilnehmerinnen (samt Praktikant) in Memmingen und würdigte in seinem ersten offiziellen Termin nach der Amtseinführung die wertvolle und engagiert geleistete Arbeit. „Seien Sie versichert, dass auch in Zukunft die Gleichstellungsarbeit in der Stadt Memmingen einen hohen Stellenwert haben wird“, so OB Schilder. Organisiert wurde die Tagung von der Memminger Gleichstellungsbeauftragten Claudia Fuchs (links neben OB Schilder). Nach dem Arbeitstreffen wurden die Gäste noch von Sabine Streck „auf den Spuren jüdischer Mädchen und Frauen“ durch die Stadt geführt. (Foto: Alexandra Wehr / Pressestelle Stadt Memmingen)
Projekte gegen Gewalt Das am 01.01.2003 in Kraft getretene Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen (Gewaltschutzgesetz - GewSchG) stärkt deutlich die Rechte von Opfern Häuslicher Gewalt im Zivilrecht und verbessert das polizeiliche Einschreiten. Das Gewaltschutzgesetz war Anlass, einen "Runden Tisch" ins Leben zu rufen. Dieser "Runde Tisch" wurde vom Verein zum Schutz misshandelter Frauen und Kinder e.V. und der Frauenbeauftragten der Stadt Memmingen initiiert. Er besteht seit Juni 2002. Durch die Vernetzung wird das Zusammenwirken der einzelnen Beratungsstellen optimiert; es werden wirksame Ziele definiert und Strategien im Anti-Gewalt-Bereich entwickelt. Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit. Das Gewaltschutzgesetz benennt dies eindeutig. Allen muss klar sein, dass körperliche, seelische und sexuelle Gewalt sowohl im öffentlichen Raum als auch in Familie und Partnerschaft strafbar ist. Bisher wird Partnergewalt häufig verharmlost und oft schnell entschuldigt. Häusliche Gewalt wird überwiegend von Männern gegen Frauen ausgeübt. Das eigene "zu Hause", der vermeintliche Schutzraum, wird oft zum Tatort. Der Begriff "häusliche Gewalt" umfasst die Formen der physischen, sexuellen, psychischen, sozialen und emotionalen Gewalt. Sie findet zwischen erwachsenen Menschen statt, die in nahen Beziehungen zueinander stehen oder gestanden haben. Durch das Aussprechen eines Platzverweises und eines Näherungsverbotes zur Familienwohnung sind im Gewaltschutzgesetz Maßnahmen zur Bekämpfung festgeschrieben. Erfahrungen aus Modellprojekten in Deutschland und Österreich haben gezeigt, dass sich ein effektiver Schutz vor häuslicher Gewalt meist nur erreichen lässt, wenn Täter und Opfer zumindest vorübergehend getrennt werden. Erst dann hat das Opfer wirklich die Möglichkeit, sich angstfrei Gedanken zu machen, wie es in der Zukunft weitergehen soll. Aktion "Rote Bank" - Kein Platz für Gewalt Die Memminger Rote Bank bei der Vorstellung im Cineplex. Seit März wandert sie im Stadtgebiet mit wichtigen Telefonnummern im Gewaltfall. (Foto: C. Fuchs / Stadt Memmingen) Die Rote Bank wurde zum Internationalen Frauentag 2023 erstmals in Memmingen präsentiert und im Cineplex aufgestellt. In großen Buchstaben ist darauf zu lesen: „Kein Platz für Gewalt“. Die Kampagne kommt aus Perugia (Italien) als Symbol gegen Gewalt an Frauen und wird seit 2016 in vielen Städten mit ihrer aufrüttelnden Botschaft platziert. Die Farbe Rot steht für Blut und Leben. Die leere Bank setzt ein mahnendes Zeichen für die Plätze, die frei bleiben, wenn Frauen häuslicher und sexualisierter Gewalt zum Opfer fallen. Auf der Roten Bank stehen Hilfetelefonnummern für Menschen im Gewaltnotfall. Frauenhaus Memmingen: 08331 4644 Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016 Polizei Memmingen: 08331 1000 Polizei Notruf: 110 Einige Zahlen, die erschreckend sind und immer wieder Initiativen gegen häusliche Gewalt erforderlich machen: • jede 3. Frau in Deutschland ist von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen • 25 Prozent aller Frauen erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in ihrer Partnerschaft • 42 Prozent der Frauen erleben Formen von psychischer Gewalt • 2 von 3 Frauen erleben sexuelle Belästigung • 24 Prozent der Frauen werden Opfer von Stalking. • dabei nutzen nur 20 Prozent der Frauen, die Gewalt erfahren, die bestehenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen Laut Statistik lebten 2021 in Memmingen ca. 14.460 Frauen zwischen 20 und 69 Jahren. Im Verhältnis zu den deutschlandweiten Zahlen ergibt sich folgendes Bild: • etwa 3.600 Frauen in Memmingen erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in ihrer Partnerschaft • etwa 6.100 Frauen in Memmingen erleben Formen von psychischer Gewalt Lediglich 161 Vorgänge wegen häuslicher Gewalt wurden 2021 bei der Memminger Polizei registriert. Die Aktion Rote Bank wurde gemeinsam initiiert vom Frauenhaus Memmingen, von Claudia Fuchs, Gleichstellungsbeauftragter der Stadt Memmingen, dem Frauennetzwerk Memmingen sowie Donum Vitae. Seit März 2023 ist die Rote Bank im Stadtgebiet unterwegs. Im monatlichen Wechsel war sie bereits auf dem Marktplatz, Hallhof, im Westen beim Verein Bürger für Bürger und auf dem Weinmarkt. Weitere Stationen: August: Antonierinnenhof bei der Stadtbibliothek September: Theaterplatz beim Landestheater Schwaben Oktober: Soziale Stadt Ost beim Bücherschrank am Waldfriedhof November: Platz vor der Stadthalle zu den Gesundheitstagen Anschließend erhält sie ihren festen Platz in der Hinteren Gerbergasse bei der Schwangerenberatungsstelle von Donum Vitae.
19.11.2025: Das Druckwerk informiert insbesondere Jugendliche über wichtige Telefonnummern bei unterschiedlichen Notlagen oder Krisen. Das Spektrum reicht von akuten Notfällen, wie beispielsweise einem Unfall, über Fragen zur (ungewollten) Schwangerschaft, der „NummergegenKummer“ bis hin zur häuslichen Gewalt. Erstellt hat den plakativen Aushang die städtische Gleichstellungsbeauftragte in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Memmingen und dem Arbeitskreis Jugendliche. Die Plakate können im Gleichstellungsbüro im Rathaus, Marktplatz 1 abgeholt oder angefordert werden. Ebenso liegen sie im Eingangsbereich des Welfenhauses, Schlossergasse 1 zu folgenden Öffnungszeiten zur Abholung bereit: Montag bis Freitag 8 - 12 Uhr und Donnerstag 15 - 17 Uhr. Kontakt: Gleichstellungsbüro, Rathaus, Marktplatz 1, 3. Stock, 87700 Memmingen, Tel. 08331.850 2464 oder per Mail: gleichstellungsbeauftragte@memmingen.de.