16.06.2026: Wahlergebnis der Bewohnervertretung 2026 1. Franz Josef Niederlechner 35 Stimmen 2. Angela Seitel 31 Stimmen 3. Rolf Dübbers 28 Stimmen 4. Borghild Dempf 25 Stimmen 5. Alexander Szilagyi 24 Stimmen 6. Gertrude Köpplinger 20 Stimmen 7. Ingrid Schubert 20 Stimmen Esatzmitglieder sind: Erika Siede, Fred Holdorf,Heide Kroll und Ingeloren Kühne
Kontakt Bürgerstift Memmingen Spitalgasse 8 87700 Memmingen Tel.: +49(0)8331-92755-0 Fax: +49(0)8331-92755-199 buergerstift@memmingen.de Wichtige Links Stadt Memmingen Tourismus Stadt der Freiheitsrechte Stadtmarketing Stadtwerke Kontakt Datenschutz | Impressum Bürgerstift Memmingen Spitalgasse 8 87700 Memmingen +49 (0) 8331 - 92755-0 +49 (0) 8331 - 92755-199 buergerstift (at) memmingen.de Datenschutz Impressum
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Begleitet leben - begleitet sterben Die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen ist eine menschliche und religiöse Aufgabe und versetzt uns häufig an die Grenze der Sprache. Es fordert loszulassen, Abschied nehmen und Trauern zu lernen. Ziel der Einrichtung ist es, schwerstkranke und sterbende Bewohner auf ihrem Weg zu begleiten und Leiden zu lindern. Uns liegt es fern, die Sterbephase zu normieren oder zu standardisieren. Vielmehr liegt es uns am Herzen, einen verbindlichen Rahmen für ein menschenwürdiges, individuelles Sterben abzustecken. Humanität im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden bedeutet für uns, diesen Menschen den größtmöglichen Beistand, die notwendige Pflege, insbesondere aber ausreichende Schmerzfreiheit zu ermöglichen. Um dies zu ermöglichen bedarf es der Zusammenarbeit vieler Menschen im Bürgerstift, wobei vor allem unsere speziell auf die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen qualifizierten Palliativfachkräfte eine zentrale Rolle einnehmen. Darüber hinaus wirken alle, sowohl hauptberufliche, als auch ehrenamtliche Mitarbeiter, Ärzte, Therapeuten, Seelsorger an der Betreuung der Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit. Professionelle Pflege allein ist jedoch nicht ausreichend um schwerstkranke und sterbende Menschen optimal zu begleiten. Hierzu bedarf es wesentlich mehr. Gerade in dieser Situation geht es um gelebte Solidarität zwischen Lebenden und Sterbenden. Wir möchten den gesamten Prozess – vor und nach dem Sterben – für alle Beteiligten verbessern und über den Tod hinaus Beistand und Hoffnung geben. Dadurch sollen Mitarbeiter und Angehörige gleichermaßen Trost und Verständnis erfahren. „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben." -Cicely Sauders, Begründerin der Hospizbewegung-
Ambulanter Pflegedienst Bürgerstift Unsere Philosophie In Laufweite rund um das Bürgerstift bieten wir Ihnen die Leistungen des Ambulanten Pflegedienst Bürgerstift gerne an. Wir stehen Ihnen mit fachlichem Rat zur Seite und versuchen uns in Ihre Situation hinein zu fühlen, um eine qualitativ hochwertige und auf Sie zugeschnittene Versorgung anzubieten. Die Pflege und der Pflegeablauf bilden einen lebendigen Prozess, der gemeinsam mit Ihnen und Ihren Bezugspersonen geplant und in der Entwicklung ständig angepasst wird. Unser Ziel ist es dabei, Ihre Gesundheit und Selbständigkeit wiederherzustellen, zu fördern und zu erhalten, um Ihnen so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Parallel dazu treffen wir mit Ihnen geeignete Vorsorgemaßnahmen, um Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität zu erhalten und zu fördern. Wir leisten kompetente und menschliche Pflege, achten aber auch stets auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Unser ganzes Engagement gilt unseren zufriedenen Kunden bei hochwertiger und individueller Versorgung.
Wohnbereiche Wohnbeispiel 1 Wir bieten momentan knapp 200 Wohnplätze, die sich aus den Bereichen des „Betreuten Wohnens“ im Gebäude Süd, des Wohnens mit vollstationärer Versorgung im Gebäude Nord „Mariengarten und den Wohngruppen mit gerontopsychiatrischer Betreuung im Bürgerheim zusammensetzen und dem individuellen Wohnen am Frauenkirchplatz 1 mit individuell wählbarem Pflege-, Betreuungs-, und Versorgungsangebot. In den Gebäuden Süd und Nord können Sie unter folgenden Wohnmöglichkeiten wählen: 1- Zimmer Appartement 2- Zimmer Appartement 2 1/2 Zimmer Appartement Doppelzimmer (nur im Pflegebereich) im Beschützenden Bereich Einzel,- und Doppelzimmer Alle Appartements entsprechen heute modernsten Ansprüchen. Die Badezimmer sind behindertengerecht, bzw. behindertenfreundlich ausgestattet. Neben Pflegebädern können sie auf Wunsch auch die wohltuende Wirkung eines Luftperlbades genießen. Die Appartements im Gebäude Süd und Nord sind nicht möbliert. In diesen Räumen können Sie mit ihren eigenen, vertrauten Möbeln ihr neues Zuhause einrichten. Ähnlich wie in den Wohnbeispielen, die sie rechts sehen können. So fühlen Sie sich vom ersten Tag an bei uns im Bürgerstift wohl und geborgen.
Wohnen im Herzen der Altstadt Unsere zentrale Lage inmitten der Altstadt ermöglicht unseren Memminger Seniorinnen und Senioren die Erhaltung der Familienbande. Gewachsene und gewohnte Strukturen können beibehalten werden, denn wer möchte sich insbesondere im Alter umgewöhnen? Bei uns bleiben Sie beweglich, Geschäfte und Cafes sind gut zu Fuß – auch mit Rollator – zu erreichen. Unser Altenheim liegt zentral, ist aber doch der Natur nahe, denn in unserer unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich der Reichshain-Park. Er bietet Ihnen die Möglichkeit für ausgedehnte Spaziergänge. Ruhe und Entspannung finden Sie in unseren neu angelegten Gärten die laut Memminger Lokalpresse „paradiesischen Oasen“ gleichen. In unseren Gärten lässt sich die Natur mit allen Sinnen erfahren, hier gibt es duftende Kräuter, Beeren zum ernten, Gemüse in Hochbeeten, beruhigend quellende Brunnen und Katzen zum Streicheln. Eines der Grundmotive des ehemaligen Stifters unseres heutigen Bürgerstifts war, in mittelalterlichen Zeiten eine Grundversorgung alter Menschen zu gewähren. Angepasst an die Lebensbedürfnisse moderner Zeiten steht für uns die Idee des individuellen und persönlich bestimmten Wohnens älterer Menschen unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation. Neben der stationären Pflege liegt nun eine weitere Gewichtung im gerontopsychiatrischen Bereich, das angegliederte Bürgerheim ist eine Einrichtung, die besonders auf die Bedürfnisse dementer Senioren abgestimmt ist und dem völlig selbst bestimmten Wohnen in seniorengerechten Wohnungen am Frauenkirchplatz 1 mit der Möglichkeit der individuell abgestimmten Anbindung an das Angebot des Seniorenzentrums Bürgerstift und des Pflegedienstes Bürgerstift. Nach grundlegender Modernisierung, die im Jahre 2008 abgeschlossen wurde, bieten wir momentan knapp 200 Wohnplätze. Das Angebot an Appartements entspricht Ihren individuellen Wünschen und reicht vom 2-Bett-Zimmer über 1-Bett-Zimmer bis hin zum 2-1/2–Zimmer-Appartement, teilweise mit Balkon. Alle Wohnungen entsprechen heute modernsten Ansprüchen. Neben einer Einbauküche sind sie mit einem seniorengerechten Duschbad, Telefon, Kabelanschluss und einer zentralen Notrufanlage ausgestattet. Ihre eigenen Möbel schaffen Vertrautheit und Gemütlichkeit im neuen Zuhause. Spezielle Pflegebäder mit unterschiedlicher Ausstattung bis hin zur Wanne mit Luftperlbad, die individuell nutzbar ist, befinden sich in den Wohneinheiten.
Aufgaben des Sozialen Dienst Ziele unseres Betreuungskonzeps Ermöglichen mit akuten und chronischen Erkrankungen zu leben. Vermeidung von Isolation. Erweiterung und Erhaltung der Beweglichkeit. Förderung von kognitiven Leistungen (Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit, Orientierung). Förderung der Wahrnehmung über alle Sinnesbereiche. Training der Selbständigkeit im Alltag. Entwicklung, Verbesserung und Erhalt von psychischen Grundleistungsfunktionen (Antrieb, Motivation, Ausdauer, Flexibilität). Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten. Training sozial-kommunikativer Fähigkeiten. Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Leistungen des Hauses Die drei wesentlichen Leistungsangebote unserer Einrichtung sind: Wohnen - Ambulante Pflege und Stationäre Pflege Wohngruppen - Demenzbetreuung Case Management Das Wohnen erstreckt sich vom Pflegebett im 2-Bett-Zimmer über das 1-Zimmer-Appartment bis zur 2-1/2-Zimmer-Wohnung. Angeboten ist der Bereich für Rüstige bis hin zur vollstationären Unterbringung (Pflegegrad I-V). Das Pflege- und Betreuungskonzept Demenzbetreuung, die im Bürgerheim erbracht wird, meint insbesondere die Betreuung von Menschen mit Demenz. Die geronotpsychiatirische Betreuung wird durch Kooperation mit Fachärzten therapeutisch qualifziert. Das Case Management steht den Bewohnern unmittelbar zur Abstimmung, Koordination und Erfolgskontrolle aller gewünschten bzw. erforderlichen Dienstleistungen zur Verfügung. Es beinhaltet eine persönliche Beratung vor und während des Einzugs (inkl. Wohnraumberatung, Begleitung und Untersützung bei Formalitäten). Des Weiteren bietet die Einrichtung die Beratung und evtl. Bearbeitung von rechtlich oder behördliche Angelegenheiten sowie die Einleitung von Betreuungsverfahren, Einstufungs- und Höherstufungsverfahren. Pflege Das Bürgerstift bietet Grundpflege, darunter fallen Körperpflege, Mobilität, Ernährung, Ausscheidung sowie auch Behandlungspflege über ärztliche Verordnungen an. Die Planung und Strukturierung der Pflege erfolgt nach den 13 Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens von der Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel. Reinigung Die Pflegezimmer erfahren eine tägliche Reinigung. Wir legen Wert auf eine gleichbleibende Reinigungskraft. Alle sonstigen Bewohnerzimmer werden einmal wöchentlich gereinigt. Bei Bedarf erfolgen Zwischenreinigungen. Die Reinigungsdamen sind alle schon jahrelang im Hause tätig und zwischen Bewohner und Reinigungsdame herrscht Vertrauen. Wer möchte, darf natürlich auch gerne selbst zum Besen greifen. Wäsche Die Wäsche wird seit Juli 2010 in unserer neu gebauten hauseigenen Wäscherei gewaschen. Die schon lange im Haus bekannten Wäschedamen sammeln die Schmutzwäsche ein und bringen die saubere Wäsche auch wieder zum Bewohner zurück. Durch die hauseigene Wäscherei können wir eine zeitnahe Bearbeitung garantieren. Auch die Auszeichnung der bewohnereigenen Wäsche erfolgt duch das Wäschereipersonal im Haus.
Stiftungsgeschichte Die Unterhospitalstiftung der ehemals freien Reichsstadt Memmingen betreibt seit dem 13. Jahrhundert Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten und gibt Zuwendungen an bedürftige Bürger der Stadt. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert hatten die Memminger Bürger ein Spital bruderschaftlich betrieben. Es war vor dem damaligen Kalchtor, also erst außerhalb der Stadtmauern errichtet, betreute Pilger und diente dann „armen Dürftigen", während für die Memminger Bürger innerhalb der Stadt bereits zwei Spitäler zur Verfügung standen. Durch die erste Stadterweiterung etwa Mitte des 13. Jahrhunderts, bei der das ganze Kalchviertel ummauert wurde, war das Spital aber bald innerhalb der Stadt angesiedelt. Seine formale Begründung erhielt die Unterhospitalstiftung mit einer Zustiftung Heinrich von Weißenhorns (einem dem staufischen Königshaus nahe stehenden Grafen). Dieser stattete es mit hinreichend Grundbesitz aus und stiftete auch einen Altar und ein Meßbenefizium in das Spital - seinem Geschlecht zur Ehre, seiner Seele zur Beruhigung - und übergab das Spital dem Orden vom Heiligen Geist. Aufgrund des Kreuzes mit zwei Querbalken, welches die Ordensbrüder auch auf ihren schwarzen Kutten trugen, waren sie in Memmingen bald als die „Kreuzherren" bekannt. Weil die Mönche im oberen Teil des Klostergebäudes wohnten, während das eigentliche Spital im unteren war, unterschied man zwischen einem Ober- und Unterhospital. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Unterhospitalstiftung zu einem großen Wirtschaftsunternehmen, das zur Stadt schon fast in Konkurrenz stand. Man beschäftigte eigene Handwerker, Angestellte und natürlich landwirtschaftliche Arbeiter. In dieser Zeit entstand ein „Kindshaus", ein „Seelhaus"(später Alterspfründe), die „Kindbettstuben", ein „Narrenhaus" und ein „Blatternhaus" (für ansteckende Krankheiten). Der Reichsstadt selbst wurden dadurch viele soziale Aufgaben abgenommen. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Unterhospitalstiftung aber auch viele Krisen überstehen müssen. Verluste durch Inflation, Kriege, Währungsumstellung und ideologische Änderungen der Stiftungssatzung um 1942. Was sich aber durch alle Krisen bis heute wie ein roter Faden durch die Stiftungsgeschichte zieht, ist der Stiftungszweck hinter der Unterhospitalstiftung. In der letzten Fassung von 2012 ist folgender Zweck noch immer festgelegt: Unterhaltung und Betrieb des Altenheims Bürgerstift, sowie der Kindergärten Stadtweiherstrasse, Wartburgweg ,der Kinderhorte Zollergarten und Edith-Stein-Schule und Kinderkrippe Stebenhaberstrasse. Zuwendungen an alte, arbeitsunfähige, bedürftige Einwohner der Stadt Memmingen, sowie für kinderreiche, bedürftige Familien und Alleinerziehende, einschließlich Mittagsbetreuung in Kinderhorten und Kindergärten. Krankenpflege und Krankenfürsorge. Stiftungen sind keine Relikte vergangener Zeit, sondern die Chance zu innovativem sozialen Engagement und zukunftsorientierter Gestaltung der Gesellschaft außerhalb staatlicher und politischer Einflüsse. Stifter geben damals wie heute ein Beispiel für verantwortliches Handeln im demokratischen Staat. Zudem ermöglicht es dem Stifter dauerhaft einen von ihm bestimmten Zweck zu verfolgen, denn Stiftungen sind für die Ewigkeit angelegt. Neben dem Wunsch eine gute Sache zu fördern, sprechen handfeste Steuervorteile für die Überlegung zu stiften, zuzustiften oder zu spenden. So sind Stiftungen von Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit. Erben, die sich binnen zweier Jahre nach Erhalt des Nachlasses dazu entscheiden, einen Teil zu stiften, erhalten bereits bezahlte Erbschaftssteuer sogar zurück.