27.08.2025: Wir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Behindertenbeirates der Stadt Memmingen im Rahmen der Feiern zu 500 Jahre – Zwölf Artikel ein: Raul Krauthausen „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.“ Lesung mit anschließender Gesprächsrunde 23.09.2025, um 19.00 Uhr Antoniersaal Memmingen Raul Krauthausen, der Inklusionsaktivist und lauteste Stimme in Deutschland, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht, spricht grundlegende Fragen zur Inklusion in Deutschland an. Denn zu viele Benachteiligungen schränken Menschen mit Behinderung in ihrer persönlichen Freiheit ein. Inklusion ist in unserer momentanen sozialen Realität nicht verwirklicht. „Frey seyen und wöllen sein“ so der Titel unserer Ausstellung zur Freiheit und dem Streben nach gesellschaftlicher Verbesserung. Teilhabe ist Menschenrecht und bedeutet Freiheit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
05.10.2020: Bei dem digitalen Jahrestreffen am 17. und 18. September 2020 tauschten sich die Kommunalen Behindertenbeauftragten mit dem Landesbehindertenbeauftragten über die Auswirkungen der Corona Pandemie für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen in Bayern aus. Die Bayerische Staatsregierung hat, trotz einer Vielzahl an existenziellen Nöten und Problemen – in einer auch für sie beispiellosen Ausnahmesituation – an vielen Stellen gute und wichtige Entscheidungen für die Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen zum Schutz ihrer Gesundheit getroffen. Dennoch waren und sind viele durch die Corona Pandemie stark zusätzlich belastet. Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung warnt „Die Corona Krise und der Lock-down haben in vielen Bereichen nicht nur zu einem Stillstand der Inklusion geführt, es drohen sogar Rückschritte! Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf kommunaler Ebene habe ich deshalb acht Forderungen formuliert, die uns am dringendsten erscheinen, um die mühsam errungenen Fortschritte im Bereich der Teilhabe der Menschen mit Behinderung nicht zu gefährden.“ Die entstandene "Münchner Erklärung" dazu finden sie in der zugehörigen Daten.
16.12.2019: Als Kind hatte Dennis Klein Angst vor Menschen mit Behinderung - weil er keine kannte. Begegnungen ändern das. Auf einer Weltreise durch 23 Nationen mit 19 verschiedenen Sprachen versucht Filmemacher und Lehrer Dennis Klein Antworten zu finden auf die schwierigen Fragen: Wer sind wir füreinander? Was macht uns zu Menschen? Und: Warum behandeln wir uns unterschiedlich? Aus einer zunächst geplanten kleinen YouTube-Reprotage wurde ein beeindruckender Film voller besonderer Begegnungen, bei der man auch als Zuschauer immer wieder gezwungen wird, persönliche Wertevorstellungen zu hinterfragen. In rund 100 Kinos deutschlandweit wurde der Film am 03. Dezember gezeigt mit dem Ziel, Barrieren auszugleichen und Begegnung zu ermöglichen. Nach dem Film ergriffen Katharina Sinz, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Memmingen/Unterallgäu e.V. sowie Anna Birk als kommunale Behindertenbeauftragte im Rahmen einer Publikumsdiskussion das Wort und betonten die Wichtigkeit der Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung zur Thematik Behinderung. Auf Nachfrage aus dem Publikum hin zur Barrierefreiheit des Cineplex Memmingen berichtet Mitarbeiter Johannes Gersberger, dass zwar nicht alle Kinosäle barrierefrei erreichbar sind, aber nach Anmeldung jeder Film auf Wunsch in einen Saal im Erdgeschoss verlegt werde.
30.05.2022: Bei einer Exkursion nach Lindau verschaffte sich der Behindertenbeirat Memmingen einen Eindruck vom Zugverkehr bei Go-Ahead Bayern und besichtigte die in großen Teilen barrierefreie, neue Therme in Lindau. Anlass dieser Exkursion sind die, in den vergangenen Monaten durchgeführten Schulungen mit dem neuen Zugpersonal von Go-Ahead zum Thema „Umgang mit Menschen mit Behinderung“, sowie der anstehende Neubau des Kombi-Bades in Memmingen, bei dem auch die Barrierefreiheit umfassend berücksichtigt werden soll. Um dazu Inspirationen und Erfahrungen aus der Praxis einzuholen, wurde als Reiseziel die neue Therme in Lindau ausgewählt. Besonders positiv herausgestochen sind die groß gestalteten Umkleidekabinen mit breiten Liegen bzw. Sitzbänken und die direkt darin erreichbaren Spinde. Auch die gut platzierten barrierefreien WC Anlagen, sowie das verklebte Blindenleitsystem wurden für sehr gut befunden. Besonderen Anklang fanden die Zugangsgates an den Kassen und den Übergangsbereichen zwischen Therme, Freizeitbad und Sauna, die anstelle von Drehkreuzen, allen Menschen, egal ob mit oder ohne Mobilitätseinschränkung oder Kinderwagen etc. barrierefreien Zugang gewähren. Stufenfreier Einstieg, wenn der Bahnsteig entsprechend ausgebaut ist; genug Platz für Rollstühle; Hinweise in Brailleschrift für Menschen mit Sehbehinderung; eine barrierefreie Toilette; Informationen sowohl per Ansage als auch auf Bildschirmen, sodass Menschen mit verschiedensten Behinderungen auch alles mitbekommen – Vorsitzende Verena Gotzes und ihre Mitstreiter:innen waren angetan von den Eindrücken, die sie bei der Zugfahrt bekamen. Sie hatten sich schon bei der Schulung der Go-Ahead Kundenbetreuer:innen im vergangenen Jahr eingebracht und dabei ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten gut erklären können. „Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir dort gefragt und einbezogen wurden. Ich selbst bin Rollstuhlfahrerin, bei manch anderen sieht man halt nicht auf den ersten Blick, dass sie vielleicht Unterstützung brauchen. Das konnten wir gut vermitteln, und das hilft sicherlich auch den Damen und Herren bei Go-Ahead, ihren Job gut zu machen,“ so Gotzes. Auch Regina Sproll sieht das positiv: „Man kann an den neuen Zügen von Go-Ahead sehen, wie der Öffentliche Verkehr Stück für Stück barrierefrei wird. Das ist ein großer Sprung in Richtung Teilhabe: dass ein Mensch mit Behinderung auch ohne Voranmeldung spontan mit dem Zug fahren kann.“ Go-Ahead bedient seit Dezember die Strecke von München über Memmingen nach Lindau; Auftraggeber dafür sind die Bayerische Eisenbahngesellschaft und das Land Baden-Württemberg, die mit der Ausschreibung auch Mindeststandards vorgegeben haben. Eine dieser Vorgaben ist, dass jeder Zug mit einer Kundenbetreuerin oder einem Kundenbetreuer besetzt ist - ein großer Vorteil für viele Menschen, auch für diejenigen mit Behinderung. So ist immer jemand zur Stelle, der beim Ein- oder Aussteigen helfen kann oder, wenn nötig, für Rollstuhlfahrer eine Rampe ausklappen kann. „Wenn jemand Unterstützung beim Ein- oder Aussteigen braucht und sich vorher anmeldet, stehen wir an der entsprechenden Station schon bereit. Und wer sich nicht anmeldet, bekommt natürlich auch Unterstützung“, sagt Hans-Jörg Boschner, Teamleiter für die Kundenbetreuer von Go-Ahead. Seit 30 Jahren besteht der Behindertenbeirat Memmingen – das Jubiläumsjahr war Anlass zu dieser Exkursion, die die Therme Lindau zum Ziel hatte.
30.04.2026: Die Memminger Lauschtour ist eine digitale Stadtführung entlang des roten Weges. Seit 2024 gibt es auch barrierefreie Touren des Rundgangs. Spezielle Versionen für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung sowie ein Angebot in Leichter Sprache ermöglichen allen Interessierten den Zugang zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sophia Martin, Studentin bei Regens Wagner hat zusammen mit Helmut Peter, Yvonne Burkhardt und Claudia Abrell die barrierefreien Versionen getestet. Die Version für Menschen mit Hörbeeinträchtigung bietet einen Text mit Bildern zum Mitlesen an, der parallel zum Audio läuft. Die audiodeskriptive Version ermöglicht, dass Menschen mit Seheinschränkungen eine bessere Vorstellung über das Aussehen der Häuserfassaden, Kirchen und Plätze bekommen. Die Version in Leichter Sprache informiert über die Sehenswürdigkeiten in klaren und kurzen Sätzen. Die drei Testpersonen geben das Feedback, dass die drei barrierefreien Versionen in der App sehr gut funktionieren und liefern zudem wertvolle Verbesserungsimpulse. Eine größere Schriftgröße, präzisere Navigationshinweise und ein langsamerer Wechsel zwischen den Stationen würden die barrierefreien Anwendungen noch optimieren. Daher findet es Claudia Abrell wichtig, dass Menschen mit Behinderung bei der Entwicklung von barrierefreien Inhalten weiterhin einbezogen werden. Denn Barrierefreiheit soll nicht nur eine Option bleiben, sondern eine Pflicht für alle. Ein herzliches Dankeschön geht an die Testenden der App!
09.05.2019: „Zuhause ist da, wo ich mich wohlfühle!“ entgegnet eine Passantin spontan auf die Frage, was für sie passender Wohnraum und gutes Wohnen sei. Neben der Aussage „bezahlbarer Wohnraum“ fällt diese Antwort besonders häufig und es wird schnell deutlich, passender Wohnraum ist ein emotionales Thema. Wohlfühlen, das bedeutet für die Befragten an diesem Vormittag in der Memminger Fußgängerzone unter anderem Familie, nette Mitbewohner, ein gutes Miteinander, mehrere Generationen unter einem Dach, ein Blick ins Grüne. Es sei aber auch eine angemessene Größe und eine barrierefreie Ausstattung, die es erlaube, in den liebgewonnenen Räumen alt werden zu können. Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstaltet der Behindertenbeirat jedes Jahr einen Aktionsstand in der Fußgängerzone. Das diesjährige Thema „passender Wohnraum“ betrifft jedoch eine weitaus größere Gruppe als nur Menschen mit Behinderung. Deshalb holten sich die Veranstalter mit der Diakonie, dem Seniorenbeirat, der Stadt Memmingen und Regens Wagner Offene Hilfen weitere Kooperationspartner mit ins Boot. Gemeinsam möchten sie auf die Schwierigkeiten bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum zu finden aufmerksam machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern hierüber ins Gespräch kommen. „Jeder Mensch braucht ein passendes Zuhause. Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen bleibt eine der drängenden Herausforderungen, für die wir uns einsetzen“, erklären die Veranstalter des Aktionsstandes.
26.08.2020: „Es gibt viele, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen können. Sei es, weil sie nicht verstehen, warum sie eine Maske tragen müssen, oder weil sie körperlich bedingt nichts über Mund und Nase tragen können. Es ist mir deshalb wichtig, dass diese Menschen von der Maskenpflicht ausgenommen werden. Auch sie müssen weiterhin mit dem ÖPNV fahren und in Geschäften einkaufen können.“, fordert Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung. Zwar gibt es von Seiten des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege die Information, dass es keine ausdrückliche Regelung gibt, die Menschen mit Behinderung von der Pflicht befreit, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aber ausnahmsweise nicht erfolgen muss, wenn dies aus ärztlicher Sicht im Einzelfall unzumutbar ist. Sind Menschen aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage eine solche Bedeckung zu tragen, müssen diese eine Sanktionierung nicht befürchten. „Entsprechende Einschränkungen sind durch die betroffene Person oder den Betreuer/Begleiter glaubhaft zu machen. Hierfür kann [beispielsweise] ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.“, so das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen möchte an dieser Stelle auf dieses Thema aufmerksam machen, um für Verständnis zu werben und Aufklärung zu leisten. „Wem es möglich ist eine Maske zu tragen, bitte ich dennoch dringend darum, dies auch zu tun. Besonders, da viele Menschen mit Behinderung zur Risikogruppe gehören“, betont Stadträtin Verena Gotzes als Vorsitzende des Behindertenbeirates.
16.12.2019: Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen verabschiedeten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Vertreter der Lebenshilfe im Behindertenbeirat. Hans Ferk hat sich dazu entschlossen, zum Jahresende hin seine Tätigkeit im Vorstand der Lebenshilfe zu beenden und deshalb auch sein Amt im Behindertenbeirat niederzulegen. Über viele Jahre hinweg setzte sich Hans Ferk für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Mit einem Schmunzeln blickt die Vorsitzende des Behindertenbeirates auf die Zeit zurück, als es am Rathaus noch keinen Aufzug gab und sie unter anderem von Hans Ferk die Treppen in den kleinen Sitzungssaal hinaufgetragen wurde. „Nachdem die vermeintlichen „Gebrechen“ der Stadträte immer größer wurden, hatte man sich dann dazu entschlossen fast alle Sitzungen im Sitzungssaal im Erdgeschoss durchzuführen“, erzählt die Stadträtin mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass dies trotz des inzwischen eingebauten Aufzuges weitgehend so beibehalten wurde. Mit einem kleinen Geschenk bedanken sich die beiden Vorsitzenden herzlich bei dem ausscheidenden Mitglied. Bei der Sitzung des Behindertenbeirates mit Oberbürgermeister Manfred Schilder am 29. Januar 2020 wird der nun offene Posten des stellvertretenden Mitgliedes im Behindertenbeirat neu gewählt. Ebenfalls im Rahmen der Jahresabschlusssitzung fand die Übergabe der Auszeichnung „An Menschen mit Behinderung gedacht“ statt. Diese wurde an Franz Schneider als Leiter der Stadtbibliothek überreicht, der sich im Rahmen des Kooperationsprojektes zur Anschaffung von Büchern in einfacher Sprache für die Stadtbibliothek einsetzte.
Willkommen auf den Seiten des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen (Gegründet am 29. November 1990) Wir vertreten ca. 6000 Menschen mit Behinderung in Memmingen Die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und des Landes bilden die Grundlage unserer Arbeit. Unser Bestreben ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und die Umsetzung der Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Barrierefreiheit heißt: Nutzbarkeit und Zugänglichkeit von baulichen und sonstigen Anlagen durch Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Stadtplan barrierefrei Behindertenbeirat_Stadtplan.pdf Nicht über uns, sondern mit uns Unsere Thesen: Etwa 10 % der Bevölkerung ist behindert i. S. Des Schwerbehindertengesetzes. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden (Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz) Unsere Ziele: Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen ist das Ziel des Behindertenbeirates. Wir setzen uns ein für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen barrierefreien Wohnungsbau, damit Menschen mit Behinderungen und jeden Alters die Wohnungen benützen können barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit öffentlicher Einrichtungen und Verkehrsmittel ausreichende Aus-, Weiterbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten Gleichberechtigung im Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen die Schaffung und den Ausbau der Förderung behinderter Menschen in Regeleinrichtungen Aktuelle Informationen Gesetze über die Rechte von Menschen mit Behinderung UN Behindertenrechtskonvention Die UN Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache Informationen und Publikationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur UN-BRK Bundesteilhabegesetz (BTHG) Das Bundesteilhabegesetz in Leichter Sprache Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum BTHG Umsetzungsbegleitung zum Bundesteilhabegesetz Bayerisches Teilhabegesetz
10.07.2023: Organisiert vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen feierten in diesem Jahr wieder viele Menschen gemeinsam auf dem Theaterplatz. Bereits am frühen Morgen begann der Aufbau. Die Organisatoren werden dabei unterstützt von einer Vielzahl an Helfer*innen. Da ist die Gruppe der Johanniter, Menschen mit und ohne Behinderung, die bis aus Kempten anreisen um beim Auf- und Abbau zu helfen und den Ausschank am Fest übernehmen. Direkt daneben baut das Team des Roten Kreuzes das Pavillon für die Essensausgabe auf. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Weißwurstfrühstück. Das Straßenfest in neuem Gewand. Unabkömmlich ist ebenfalls das Team der Unterallgäuer Werkstätten mit seinen Mitarbeitern, die sich unter anderem beim Aufbau um den Strom kümmern. Gerahmt wird das Fest mit Infoständen von verschiedenen Selbsthilfegruppe und Organisationen. Zwischen dieser bunt gemischten Truppe versucht Regina Sproll von Regens Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates den Überblick zu behalten. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und einem Lächeln im Gesicht macht sie dieses Fest erst möglich. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen begrüßt die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes gemeinsam mit Schirmherrn Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei strahlendem Sonnenschein die anwesenden Gäste. Neben dem bunten Kinderprogramm begeisterte vor allem die Tanzgruppe der Tanzschule „Nadansja“, die mit Cotton Eye Joe direkt zum mitklatschen einluden. Kein Wunder, dass das Publikum daraufhin von der Gruppe aus Tänzer*innen mit und ohne Behinderung eine Zugabe forderten, die auch direkt folgte. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Nicht nur die mechanischen, sondern vor allem auch die im Kopf der Menschen. Das ist Ziel des Straßenfestes auf dem Theaterplatz, mitten im Herzen von Memmingen