26.08.2020: „Es gibt viele, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen können. Sei es, weil sie nicht verstehen, warum sie eine Maske tragen müssen, oder weil sie körperlich bedingt nichts über Mund und Nase tragen können. Es ist mir deshalb wichtig, dass diese Menschen von der Maskenpflicht ausgenommen werden. Auch sie müssen weiterhin mit dem ÖPNV fahren und in Geschäften einkaufen können.“, fordert Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung. Zwar gibt es von Seiten des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege die Information, dass es keine ausdrückliche Regelung gibt, die Menschen mit Behinderung von der Pflicht befreit, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aber ausnahmsweise nicht erfolgen muss, wenn dies aus ärztlicher Sicht im Einzelfall unzumutbar ist. Sind Menschen aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage eine solche Bedeckung zu tragen, müssen diese eine Sanktionierung nicht befürchten. „Entsprechende Einschränkungen sind durch die betroffene Person oder den Betreuer/Begleiter glaubhaft zu machen. Hierfür kann [beispielsweise] ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.“, so das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen möchte an dieser Stelle auf dieses Thema aufmerksam machen, um für Verständnis zu werben und Aufklärung zu leisten. „Wem es möglich ist eine Maske zu tragen, bitte ich dennoch dringend darum, dies auch zu tun. Besonders, da viele Menschen mit Behinderung zur Risikogruppe gehören“, betont Stadträtin Verena Gotzes als Vorsitzende des Behindertenbeirates.
07.05.2020: Anlässlich dieses Protesttages veranstaltet der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen alljährlich einen Informationsstand in der Memminger Fußgängerzone. Zurzeit verhindert die Verbreitung des Corona-Virus alle Veranstaltungen und öffentlichen Kundgebungen. Doch der 5. Mai verliert dadurch nicht an Relevanz – ganz im Gegenteil! Laut Behindertenbeauftragten Anna Birk bedeuten die aktuellen Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen für Menschen mit Behinderung noch mehr Ausgrenzung. „Insbesondere für behinderte Menschen können aktuell eine Vielzahl an Angeboten nicht stattfinden, sie bleiben zu Hause oder in stationären Wohnformen und können nicht zur Arbeit“, erklärt Regina Sproll vom Behindertenbeirat. „Corona hat viele von uns zurzeit unsichtbar gemacht“, bringt es Komiker Martin Fromme auf den Punkt, der selbst eine Behinderung hat. Viele Menschen mit Behinderung gehören zu den Corona-Hochrisikogruppen und brauchen entsprechend ausreichend Gesundheitsschutz. Auch Informationen zur aktuellen Situation müssen barrierefrei zugänglich gemacht werden. Einige Initiativen übersetzen beispielsweise die Ausgangsbeschränkungen und Vorgaben in Leichte Sprache, um sie Menschen mit Lernschwierigkeiten zugänglich zu machen. Menschen mit Hörbehinderung vermissen einen Gebärdensprachdolmetscher bei den live übertragenen Pressekonferenzen. „Während der Corona Pandemie erleben viele Menschen, was es bedeutet, nur bedingt an der Gesellschaft teilhaben zu können. Menschen mit Behinderung geht es oft so, weil es trotz UN-Behindertenrechtskonvention noch viele Barrieren gibt. Deshalb setzte ich mich für eine barrierefreie und inklusive Zukunft ein“ betont Verena Gotzes Stadträtin und Vorsitzende des Behindertenbeirates.
16.01.2020: Der Behindertenbeirat veranstaltete 2019, wie jedes Jahr, einen Aktionsstand in der Memminger Fußgängerzone. Diesmal zum Thema „Jeder Mensch braucht ein passendes Zuhause“. Um Aufmerksamkeit zu erregen, wurde ein komplettes Badezimmer in der Fußgängerzone aufgebaut. Die Fa. Elements Badausstellung / Gienger hatte hierfür sofort ihre Unterstützung zugesagt und die notwendigen Ausstattungsgegenstände wie Badewanne und WC zur Verfügung gestellt. Dafür bekamen sie nun nachträglich die Auszeichnung des Behindertenbeirates "an Menschen mit Behinderung gedacht". Bereits bei der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen im November zeichneten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Leiter der Stadtbibliothek für das Projekt "Bücher in einfacher Sprache" aus.
16.12.2019: Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen verabschiedeten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Vertreter der Lebenshilfe im Behindertenbeirat. Hans Ferk hat sich dazu entschlossen, zum Jahresende hin seine Tätigkeit im Vorstand der Lebenshilfe zu beenden und deshalb auch sein Amt im Behindertenbeirat niederzulegen. Über viele Jahre hinweg setzte sich Hans Ferk für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Mit einem Schmunzeln blickt die Vorsitzende des Behindertenbeirates auf die Zeit zurück, als es am Rathaus noch keinen Aufzug gab und sie unter anderem von Hans Ferk die Treppen in den kleinen Sitzungssaal hinaufgetragen wurde. „Nachdem die vermeintlichen „Gebrechen“ der Stadträte immer größer wurden, hatte man sich dann dazu entschlossen fast alle Sitzungen im Sitzungssaal im Erdgeschoss durchzuführen“, erzählt die Stadträtin mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass dies trotz des inzwischen eingebauten Aufzuges weitgehend so beibehalten wurde. Mit einem kleinen Geschenk bedanken sich die beiden Vorsitzenden herzlich bei dem ausscheidenden Mitglied. Bei der Sitzung des Behindertenbeirates mit Oberbürgermeister Manfred Schilder am 29. Januar 2020 wird der nun offene Posten des stellvertretenden Mitgliedes im Behindertenbeirat neu gewählt. Ebenfalls im Rahmen der Jahresabschlusssitzung fand die Übergabe der Auszeichnung „An Menschen mit Behinderung gedacht“ statt. Diese wurde an Franz Schneider als Leiter der Stadtbibliothek überreicht, der sich im Rahmen des Kooperationsprojektes zur Anschaffung von Büchern in einfacher Sprache für die Stadtbibliothek einsetzte.
16.12.2019: Als Kind hatte Dennis Klein Angst vor Menschen mit Behinderung - weil er keine kannte. Begegnungen ändern das. Auf einer Weltreise durch 23 Nationen mit 19 verschiedenen Sprachen versucht Filmemacher und Lehrer Dennis Klein Antworten zu finden auf die schwierigen Fragen: Wer sind wir füreinander? Was macht uns zu Menschen? Und: Warum behandeln wir uns unterschiedlich? Aus einer zunächst geplanten kleinen YouTube-Reprotage wurde ein beeindruckender Film voller besonderer Begegnungen, bei der man auch als Zuschauer immer wieder gezwungen wird, persönliche Wertevorstellungen zu hinterfragen. In rund 100 Kinos deutschlandweit wurde der Film am 03. Dezember gezeigt mit dem Ziel, Barrieren auszugleichen und Begegnung zu ermöglichen. Nach dem Film ergriffen Katharina Sinz, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Memmingen/Unterallgäu e.V. sowie Anna Birk als kommunale Behindertenbeauftragte im Rahmen einer Publikumsdiskussion das Wort und betonten die Wichtigkeit der Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung zur Thematik Behinderung. Auf Nachfrage aus dem Publikum hin zur Barrierefreiheit des Cineplex Memmingen berichtet Mitarbeiter Johannes Gersberger, dass zwar nicht alle Kinosäle barrierefrei erreichbar sind, aber nach Anmeldung jeder Film auf Wunsch in einen Saal im Erdgeschoss verlegt werde.
20.11.2019: Über Barrierefreiheit auf öffentlichen Plätzen in Memmingen, aber auch im privaten Wohnbereich informierte der Behindertenbeirat mit den Mitgliedern des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen bei den diesjährigen Gesundheitstagen in der Stadthalle. Aber auch für alle anderen Themen der Bürgerinnen und Bürger hatten die Mitglieder des Gremiums an drei Tagen ein offenes Ohr.
11.06.2019: Pünktlich zum 31. Straßenfest zeigte sich der Sommer von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein konnten Verena Gotzes und Regina Sproll, die Vorsitzenden des Behindertenbeirates, gemeinsam mit dem dritten Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger und dem stellvertretenden Landrat Dr. Stephan Winter die zahlreichen Besucher auf dem Theaterplatz begrüßen. „Wir sind hier am Theaterplatz mitten in Memmingen – das ist ein Zeichen dafür, dass das Thema Inklusion Mitten in Memmingen angekommen ist“, formulierte der dritte Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger, der den Oberbürgermeister und Schirmherrn Manfred Schilder an diesem Tag vertrat. Herzlich bedankte er sich bei allen Organisatoren, die zum Gelingen des Festes und damit zum Abbau vieler Vorurteile und Barrieren in den Köpfen der Menschen beitragen. „Mir gefällt das ungezwungene Miteinander auf diesem Fest, stellte ein Besucher fest, der zum ersten Mal auf dem Straßenfest war. Zwischen den Aufführungen der Dancing School Tosca, dem Fanfarenzug Aitrach, dem Trachtensportverein und vielen mehr, sorgte das „Schlager-Duo“ Florian und Dieter für beste Stimmung. Überrascht wurden die Besucher von einem Flashmob der Lebenshilfe gemeinsam mit der Tanzgruppe von Nick Gertler. Für staunende Augen bei Klein und Groß sorgte auch Clownfrau Luise, die mit Luftballontieren, Seifenblasen und ihren Balancekünsten auftrumpfte. Neben Getränken und Speisen war auch ein umfangreiches Kinderprogramm geboten. „Unser Hauptanliegen ist es, Berührungsängste und Vorurteile der Menschen abzubauen und das geht am besten, im ungezwungenen, geselligen Miteinander“, so Organisatorin Regina Sproll.
09.05.2019: „Zuhause ist da, wo ich mich wohlfühle!“ entgegnet eine Passantin spontan auf die Frage, was für sie passender Wohnraum und gutes Wohnen sei. Neben der Aussage „bezahlbarer Wohnraum“ fällt diese Antwort besonders häufig und es wird schnell deutlich, passender Wohnraum ist ein emotionales Thema. Wohlfühlen, das bedeutet für die Befragten an diesem Vormittag in der Memminger Fußgängerzone unter anderem Familie, nette Mitbewohner, ein gutes Miteinander, mehrere Generationen unter einem Dach, ein Blick ins Grüne. Es sei aber auch eine angemessene Größe und eine barrierefreie Ausstattung, die es erlaube, in den liebgewonnenen Räumen alt werden zu können. Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstaltet der Behindertenbeirat jedes Jahr einen Aktionsstand in der Fußgängerzone. Das diesjährige Thema „passender Wohnraum“ betrifft jedoch eine weitaus größere Gruppe als nur Menschen mit Behinderung. Deshalb holten sich die Veranstalter mit der Diakonie, dem Seniorenbeirat, der Stadt Memmingen und Regens Wagner Offene Hilfen weitere Kooperationspartner mit ins Boot. Gemeinsam möchten sie auf die Schwierigkeiten bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum zu finden aufmerksam machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern hierüber ins Gespräch kommen. „Jeder Mensch braucht ein passendes Zuhause. Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen bleibt eine der drängenden Herausforderungen, für die wir uns einsetzen“, erklären die Veranstalter des Aktionsstandes.
18.04.2019: Vor zehn Jahren trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Kraft. Ziel war es, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. „Es ist noch Einiges zu tun, aber wir haben als Stadt auch schon viel erreicht“, formuliert die Vorsitzende des Behindertenbeirates Verena Gotzes bei ihrer Begrüßung im Rathaus und stellt im Zuge dessen Gebärdensprachdolmetscherin Jimena Sauer vor, die schon die Bürgerversammlung im vergangenen Jahr begleitete und auch die Sitzung an diesem Abend für die gehörlosen Teilnehmer übersetzt. Mit einer kurzen Präsentation blickt die stellvertretende Vorsitzende Regina Sproll auf das vergangene Jahr zurück und berichtet dabei unter anderem von Aktionen wie dem Familientag ohne Grenzen, dem Aktionsstand zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und dem Straßenfest auf dem Theaterplatz, die alle auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. Erfreuliche Nachrichten brachte auch Oberbürgermeister Manfred Schilder mit zur Sitzung, der nach der Verlesung des Antrages aus dem Vorjahr zur barrierefreien Ausstattung des Freibades berichten konnte, dass ein mobiler Lifter für den Beckeneinstieg angeschafft wurde. Dass Barrierefreiheit mehr ist als eine Rampe zeigt der Behindertenbeirat in zwei Anträgen an den Rathauschef. Um Menschen mit Lernschwierigkeiten oder anderen sprachlichen Barrieren nicht auszuschließen ist es wichtig, Informationen in „Leichter Sprache“ zur Verfügung zu stellen. Dass dies auch auf der Homepage der Stadt Memmingen, beispielsweise zu Themen wie „Wie und wo beantrage ich einen Personalausweis“ umgesetzt wird, forderte der Behindertenbeirat nun bei seiner Sitzung im Rathaus. Ausgehend von den Vorbereitungen zur Ausstellung „imPERFECT“, die im Herbst in der MEWO Kunsthalle startet und für möglichst alle Besuchergruppen zugänglich sein soll, kam die Frage nach einem taktilen Orientierungsplan für das Gebäude am Bahnhof auf. Insbesondere Menschen mit Sehbehinderung sind auf diese taktil erfassbaren Übersichtspläne angewiesen.
11.02.2019: „Lesen regt die Fantasie an. Und dazu haben ab heute alle Besucher der Stadtbibliothek Memmingen, egal ob mit Lernschwierigkeiten oder ohne, die Möglichkeit“, führt Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der feierlichen Spendenübergabe dankend in seinem Grußwort an. Menschen mit Behinderung sollen ihre Menschenrechte in gleichem Maße ausüben und volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genießen, so will es die Behindertenrechtskonvention. Verständliche Sprache ist ein wichtiger Türöffner, damit möglichst alle Menschen teilhaben können. Immer mehr Flyer, Internetauftritte und Broschüren werden deshalb in Leichter Sprache gestaltet. Wer Bücher in Leichter oder Einfacher Sprache braucht, soll sie bekommen. Nur so macht lesen (lernen) Spaß. Und nur wer lesen kann, kann selbst über sein Leben bestimmen. Um das zu ermöglichen, entstand ein Kooperationsprojekt mit der Stadt Memmingen, Regens Wagner und dem Rotary Club Memmingen. 100 Bücher dieser Art konnten nun durch eine Spende des Rotary Clubs Memmingen für die Stadtbibliothek angeschafft werden. Dadurch kann die städtische Einrichtung ihren Besuchern nun ein vielfältiges Sortiment an Exemplaren in Leichter und Einfacher Sprache anbieten, die nicht nur Menschen mit Lernschwierigkeiten viel Freude bereiten. „Ich freue mich ganz besonders diese Anschaffung unterstützen zu können, da Bildung und insbesondere Lesen ein wichtiger Aspekt in unserer Gesellschaft ist. Dieses Projekt zu unterstützen, darin waren wir uns sofort einig.“, so Burkhard Arnold, Präsident des Rotary Club Memmingen. Bei einer feierlichen Spendenübergabe überreichte der Präsident des Rotary Clubs Memmingen, symbolisch einen Stapel der Bücher an Oberbürgermeister Manfred Schilder und den Leiter der Stadtbibliothek Franz Schneider. Rainer Schlögel gab den Besuchern während einer kurzen Lesung aus dem Buch „Ziemlich beste Freunde“ bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Exemplare. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Patrick Züfle am Schlagzeug, Sängerin Silke Mrzyk und Musikpädagoge Tobias Mrzyk von der städtischen Musikschule. Bücher in Einfacher Sprache sind leicht lesbar und doch packend. Sie erzählen Geschichten so, dass jeder sie verstehen kann. So haben auch Menschen, die nicht gut lesen können die Möglichkeit, sich in andere Welten versetzen zu lassen, zu träumen, zu verreisen, ohne das eigene Zimmer zu verlassen. Die Begriffe Einfache Sprache und Leichte Sprache werden oft synonym verwendet. Jedoch sind beide Begriffe eindeutig definiert und abgegrenzt. Leichte Sprache hat die Zielgruppe der Menschen mit Lernschwierigkeiten, früher als geistige Behinderung bezeichnet. Einfache Sprache zielt auf Menschen ab, die zwar lesen können, aber Probleme haben, komplexere Texte zu verstehen wie z.B. Menschen mit Legasthenie, Menschen mit Aphasie, gehörlose oder schwerhörige Menschen, deren Sprachentwicklung oft verzögert ist, oder auch alte Menschen mit (leichter) Demenz. Hinzu kommt auch die Zielgruppe der Menschen, die nicht alltagstauglich Deutsch sprechen. Texte in Leichter Sprache werden von ausgebildeten Übersetzern übersetzt und von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.