Kontakt Name * Firma eMail Anschrift * Telefon * Telefax Nachricht * * Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt. Mit dem Absenden des Anfrageformulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden. * = Eingabe erforderlich Senden Kontakt Behindertenbeirat Behindertenbeirat der Stadt Memmingen Verena Gotzes, Vorsitzende Prinzingstraße 3 87700 Memmingen Tel.: 08331/49 86 295 behindertenbeirat (at) stadt-memmingen.de Fachstelle für Inklusion Anna Birk Schwesterstraße 15a 87700 Memmingen Tel: 08331/850-1190 Fax 08331/850-1199 inklusionsfachstelle @memmingen.de
Anreise Ausführliche Informationen zur Anreise finden Sie auf der Homepage der Tourist Information: hier Der ergänzende Stadtplan "Memmingen BARRIEREFREI" gibt Hinweise zur Barrierefreiheit der Altstadt. Er listet barrierefreie Parkmöglichkeiten, barrierefreie WC Anlagen, Sitzmöglichkeiten, barrierefreie Restaurants und Hotels auf und gibt Hinweise auf die Blindenorientierungshilfe in der Fußgängerzone und das Tastmodel der Stadt am Weinmarkt. Der Plan ist digital verfügbar: hier klicken oder kann in der Tourist Information abgeholt oder angefordert werden. Dort bekommen Sie auch viele weitere Prospekte und Informationen. Tourist Information Memmingen Marktplatz 3 87700 Memmingen +49 (0) 83 31 / 850-172 oder -173 info (at) memmingen.de Service Mobilitätszentrale der DB: Tel. 01806-996633
Stadtführungen für Menschen mit Behinderung Im Kreuzherrensaal Stadtführung für blinde und sehbehinderte Menschen Nach Anmeldung Gruppen bis max. 10 Personen plus Begleitpersonen. Modelle verschiedener Sehenswürdigkeiten zum „Ertasten“ sind vorhanden Dauer: 2 Stunden, Kosten: € 70,-- Stadtführung für gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer nach Anmeldung bis max. 15 Personen plus Begleitpersonen Dauer: 2 Stunden, Kosten: € 65,-- Ausleihmöglichkeit von Rollstühlen beim Sanitätshaus Zelt, Kalchstr. 10 in Memmingen Montag bis Freitag von 8.30 - 18.00 Uhr Samstag von 9.00 - 14.00 Uhr Leihgebühr € 10,-- Weitere Informationen über Stadtführungen finden Sie auf der Homepage der Tourist Information: hier Buchungen unter: Tourist Information Memmingen Marktplatz 3 87700 Memmingen Tel. 08331-850 173 info (at) memmingen.de
05.06.2025: Sie ist 5,4 cm hoch und besteht aus über 2.000 bunten Legosteinen: Eine Legorampe wurde am europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (7.5.) an Oberbürgermeister Jan Rothenbacher übergeben und soll in Zukunft als buntes Symbol für mehr Barrierefreiheit im Rathaus genutzt werden. „Mit den Legorampen überwinden wir Barrieren im Alltag und machen diese Barrieren dabei auch sichtbar“, erklärte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Barrieren, Schwellen und Probleme im Alltag von Menschen mit Behinderung seien oft für andere unsichtbar und unbemerkt. „Es gibt in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft immer wieder Barrieren, die es zu überwinden gilt, dafür wollen wir sensibilisieren“, betonte der Oberbürgermeister. Auch der Fröbel-Kindergarten, die Erich-Schickling-Stiftung und Claudias Eiswagen haben Legorampen erhalten. Das Projekt startete vor einem Jahr mit einem öffentlichen Aufruf, nicht mehr benötigte Legosteine zu spenden, informierte die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen, Regina Sproll von Regens Wagner. Rund 20 Kilo Lego-Spenden wurden seitdem bei Regens Wagner für das Projekt abgegeben. „Die Spendenbereitschaft für Legosteine hier in Memmingen und der Umgebung war sehr groß und hat uns echt umgehauen“, betonte Regina Sproll. Durch eine finanzielle Unterstützung von Aktion Mensch konnten weitere benötigte Legosteine erworben werden. An vier Abenden wurden die vier Rampen dann gebaut – 80 Menschen halfen dabei zusammen. Die größte Rampe misst eine Höhe von 14 cm und besteht aus etwa 17.500 Steinen. Genutzt werden die Rampen nun im Memminger Rathaus, im Memminger Fröbel-Kindergarten, bei der Schickling-Stiftung in Ottobeuren sowie an „Claudias Softeiswagen“ (Heimertingen). Student Marcel Asli begleitete das Projekt federführend im Rahmen seines Praxissemesters. Er hat die Rampen ausgemessen, den Bedarf an Steinen ausgerechnet, das Bauen angeleitet. „Das Projekt ist mehr als nur eine kreative Idee. Es ist ein temporärer Lösungsansatz auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit in unserer Gesellschaft.“ „Es ist uns klar, dass die Rampen nicht voll und ganz barrierefrei sind, aber sie erregen Aufmerksamkeit und erleichtern den Zugang zu Gebäuden für alle. Die Rampen regen zum Nachdenken und zum Austausch an“, betonte Regina Sproll. Außerdem wurde mit den Rampen noch ein weiteres Ziel erreicht: „Das selbstverständliche Miteinander – unvoreingenommen kamen Menschen in unsere Einrichtung und wollten einfach Lego bauen oder Lego-Spenden abgeben. Lego lockte Kinder, Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderung, Alt und Jung an. Nach kurzer Anleitung haben alle gemeinsam gebaut und man half sich gegenseitig“, berichtete Regina Sproll. „Die bunten Rampen sind ein Hingucker und schaffen ein Bewusstsein für die Alltagsprobleme von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen“, erklärte Verena Gotzes, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen. „Schon Kinder werden durch die bunten Legosteine auf die Rampen aufmerksam. Dadurch stellen sie Fragen und erfahren, dass Behinderung zum Leben dazugehört.“ Kooperationspartner: Das Projekt Legorampen wurde umgesetzt vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen, der Stadt Memmingen, von Regens Wagner Offene Hilfen und der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu.
23.05.2024: Fast 15 Jahre nachdem die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) von Deutschland angenommen wurde, hat die UN die Ziele erneut überprüft. Die Untersuchung zeigt, dass Deutschland immer noch nicht genug tut, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Auch im Vergleich zu anderen Ländern, die bereits zum zweiten Mal von der UN überprüft worden sind, fällt die Bewertung von Deutschlands Umsetzungs-Fortschritten in einigen Bereichen deutlich negativer aus, als die der anderen Länder im Durchschnitt. Gerade deshalb ist es dem Behindertenbeirat der Stadt Memmingen wichtig, den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zum Anlass zu nehmen um auf die Belange unterschiedlichster Personengruppen aufmerksam zu machen. Der Aktionsstand des Behindertenbeirates stand in diesem Jahr unter dem Thema „Inklusion, ein anderes Wort für Demokratie. Ein Ausspruch von Heribert Prantl, Träger des „Memminger Freiheitspreises 1525“. Viele interessante Gespräche über Selbstbestimmung, Demokratie und bunte Vielfalt wurden am Aktionsstand geführt. Bürger:innen konnten mit einem Daumenabdruck oder Sticker bekunden, dass sie ebenfalls für diese Werte stehen. Gerade auch im Hinblick auf die Europawahl war dem Behindertenbeirat dieses Thema ein großes Anliegen. Das Europabüro nutzte die Gelegenheit ebenfalls um die Bürger:innen mit Materialien zur Europawahl, auch in Leichter Sprache zu versorgen. Die Aktion wurde in Kooperation mit vielen Einrichtung und Verbänden durchgeführt: Bildungsregion MM/UA, Europabüro, Lebenshilfe Memmingen, Inklusionsbeauftragte der Stadt Memmingen, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Regens Wagner Offene Hilfen, Selbstvertretungskreis STARK, Diakonie Allgäu. Durch die vielen Kooperationspartner entstand ein spannendes Zusammenwirken, das viele Passant:innen an den Stand lockte und zum Mitmachen motivierte. Außerdem konnten für das Projekt „Mobile LEGO-Rampen für Memmingen“ die ersten Legosteine als Spende entgegengenommen werden.
05.06.2025: Im Memminger Jubiläumsjahr 500 Jahre – Zwölf Artikel feiert auch der Behindertenbeirat sein Fest des Miteinanders. Bereits zum 34. mal findet sein Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung statt und lädt alle Memmingerinnen und Memminger sehr herzlich ein. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher wird am Samstag, den 7.Juni von 10.00 Uhr – 13.30 Uhr auf dem Theaterplatz wieder ein fröhliches Fest gefeiert. Die Tanzschule „naDANSja“, Pickin`Country Rock, Clown-Frau Luise, eine barrierefreie Theater-Führung, Kinder-Schminken uvm. sorgen für Unterhaltung. Das traditionelle Weißwurstfrühstück mit Brezn und Getränken darf selbstverständlich nicht fehlen. Zusätzlich gibt es Infostände der teilnehmenden Vereine und Verbände. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Foyer des Landestheater Schwaben statt. Veranstaltet wird das Fest vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen in Kooperation mit einer Vielzahl an Einrichtungen und Organisationen.
27.08.2025: Wir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Behindertenbeirates der Stadt Memmingen im Rahmen der Feiern zu 500 Jahre – Zwölf Artikel ein: Raul Krauthausen „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.“ Lesung mit anschließender Gesprächsrunde 23.09.2025, um 19.00 Uhr Antoniersaal Memmingen Raul Krauthausen, der Inklusionsaktivist und lauteste Stimme in Deutschland, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht, spricht grundlegende Fragen zur Inklusion in Deutschland an. Denn zu viele Benachteiligungen schränken Menschen mit Behinderung in ihrer persönlichen Freiheit ein. Inklusion ist in unserer momentanen sozialen Realität nicht verwirklicht. „Frey seyen und wöllen sein“ so der Titel unserer Ausstellung zur Freiheit und dem Streben nach gesellschaftlicher Verbesserung. Teilhabe ist Menschenrecht und bedeutet Freiheit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
Behindertenkontaktgruppe Memmingen e. V. Die Behindertenkontaktgruppe Memmingen besteht seit 1984 als eingetragener Verein. Ihr Ziel ist die Kontaktförderung und -herstellung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Sie will Menschen mit Behinderung aus der Isolation herausholen. Dazu finden Informationsveranstaltungen sowie Beratungen und Vorträge statt. Es werden Ausflüge, gemeinsame Veranstaltungen, Feiern und vieles mehr organisiert. Die Öffentlichkeit wird über die Situation von Menschen mit Behinderung aufgeklärt. Betroffenen wird Hilfestellung bei Behördengängen angeboten. Bei Bedarf werden Helfer und Fahrdienste vermittelt. Dieses ist ein kleiner Auszug aus unserem Betätigungsfeld. Untenstehend finden Sie unseren aktuellen Infobrief mit dem Programm. Aktueller Infobrief April-Juni_26.pdf Zukunft_der_BKG-HV-Maerz_2026.pdf Behindertenkontaktgruppe e.V. Dieter Betke, Vorsitzender Braunstraße 37 87700 Memmingen Tel.: 08331/64417 Fax: 08331/9271519 (Spenden-)Konto: Sparkasse MM-LI-MN IBAN: DE57 7315 0000 0000 2123 57 Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.
11.02.2019: „Lesen regt die Fantasie an. Und dazu haben ab heute alle Besucher der Stadtbibliothek Memmingen, egal ob mit Lernschwierigkeiten oder ohne, die Möglichkeit“, führt Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der feierlichen Spendenübergabe dankend in seinem Grußwort an. Menschen mit Behinderung sollen ihre Menschenrechte in gleichem Maße ausüben und volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genießen, so will es die Behindertenrechtskonvention. Verständliche Sprache ist ein wichtiger Türöffner, damit möglichst alle Menschen teilhaben können. Immer mehr Flyer, Internetauftritte und Broschüren werden deshalb in Leichter Sprache gestaltet. Wer Bücher in Leichter oder Einfacher Sprache braucht, soll sie bekommen. Nur so macht lesen (lernen) Spaß. Und nur wer lesen kann, kann selbst über sein Leben bestimmen. Um das zu ermöglichen, entstand ein Kooperationsprojekt mit der Stadt Memmingen, Regens Wagner und dem Rotary Club Memmingen. 100 Bücher dieser Art konnten nun durch eine Spende des Rotary Clubs Memmingen für die Stadtbibliothek angeschafft werden. Dadurch kann die städtische Einrichtung ihren Besuchern nun ein vielfältiges Sortiment an Exemplaren in Leichter und Einfacher Sprache anbieten, die nicht nur Menschen mit Lernschwierigkeiten viel Freude bereiten. „Ich freue mich ganz besonders diese Anschaffung unterstützen zu können, da Bildung und insbesondere Lesen ein wichtiger Aspekt in unserer Gesellschaft ist. Dieses Projekt zu unterstützen, darin waren wir uns sofort einig.“, so Burkhard Arnold, Präsident des Rotary Club Memmingen. Bei einer feierlichen Spendenübergabe überreichte der Präsident des Rotary Clubs Memmingen, symbolisch einen Stapel der Bücher an Oberbürgermeister Manfred Schilder und den Leiter der Stadtbibliothek Franz Schneider. Rainer Schlögel gab den Besuchern während einer kurzen Lesung aus dem Buch „Ziemlich beste Freunde“ bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Exemplare. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Patrick Züfle am Schlagzeug, Sängerin Silke Mrzyk und Musikpädagoge Tobias Mrzyk von der städtischen Musikschule. Bücher in Einfacher Sprache sind leicht lesbar und doch packend. Sie erzählen Geschichten so, dass jeder sie verstehen kann. So haben auch Menschen, die nicht gut lesen können die Möglichkeit, sich in andere Welten versetzen zu lassen, zu träumen, zu verreisen, ohne das eigene Zimmer zu verlassen. Die Begriffe Einfache Sprache und Leichte Sprache werden oft synonym verwendet. Jedoch sind beide Begriffe eindeutig definiert und abgegrenzt. Leichte Sprache hat die Zielgruppe der Menschen mit Lernschwierigkeiten, früher als geistige Behinderung bezeichnet. Einfache Sprache zielt auf Menschen ab, die zwar lesen können, aber Probleme haben, komplexere Texte zu verstehen wie z.B. Menschen mit Legasthenie, Menschen mit Aphasie, gehörlose oder schwerhörige Menschen, deren Sprachentwicklung oft verzögert ist, oder auch alte Menschen mit (leichter) Demenz. Hinzu kommt auch die Zielgruppe der Menschen, die nicht alltagstauglich Deutsch sprechen. Texte in Leichter Sprache werden von ausgebildeten Übersetzern übersetzt und von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.
20.11.2019: Über Barrierefreiheit auf öffentlichen Plätzen in Memmingen, aber auch im privaten Wohnbereich informierte der Behindertenbeirat mit den Mitgliedern des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen bei den diesjährigen Gesundheitstagen in der Stadthalle. Aber auch für alle anderen Themen der Bürgerinnen und Bürger hatten die Mitglieder des Gremiums an drei Tagen ein offenes Ohr.