30.04.2026: Die Memminger Lauschtour ist eine digitale Stadtführung entlang des roten Weges. Seit 2024 gibt es auch barrierefreie Touren des Rundgangs. Spezielle Versionen für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung sowie ein Angebot in Leichter Sprache ermöglichen allen Interessierten den Zugang zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sophia Martin, Studentin bei Regens Wagner hat zusammen mit Helmut Peter, Yvonne Burkhardt und Claudia Abrell die barrierefreien Versionen getestet. Die Version für Menschen mit Hörbeeinträchtigung bietet einen Text mit Bildern zum Mitlesen an, der parallel zum Audio läuft. Die audiodeskriptive Version ermöglicht, dass Menschen mit Seheinschränkungen eine bessere Vorstellung über das Aussehen der Häuserfassaden, Kirchen und Plätze bekommen. Die Version in Leichter Sprache informiert über die Sehenswürdigkeiten in klaren und kurzen Sätzen. Die drei Testpersonen geben das Feedback, dass die drei barrierefreien Versionen in der App sehr gut funktionieren und liefern zudem wertvolle Verbesserungsimpulse. Eine größere Schriftgröße, präzisere Navigationshinweise und ein langsamerer Wechsel zwischen den Stationen würden die barrierefreien Anwendungen noch optimieren. Daher findet es Claudia Abrell wichtig, dass Menschen mit Behinderung bei der Entwicklung von barrierefreien Inhalten weiterhin einbezogen werden. Denn Barrierefreiheit soll nicht nur eine Option bleiben, sondern eine Pflicht für alle. Ein herzliches Dankeschön geht an die Testenden der App!
29.07.2019: Bereits zur Begrüßung mit zweiter Bürgermeisterin Margareta Böckh und AOK Direktorin Regina Merk-Bäumel war das Gelände im Stadtpark Neue Welt gut gefüllt und das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite. Beide bedankten sich in ihrem Grußwort für das Engagement aller Beteiligten und betonen, wie bereichernd die Kooperation zwischen AOK, Regens Wagner und der Stadt Memmingen für eine Veranstaltung wie diese ist. Das wird besonders deutlich, wenn man in das bunt gemischte Publikum blickt: Von Klein bis Groß, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung; hier ist jeder mittendrin. „Ich wünsche Ihnen allen einen ereignisreichen Tag und nutzen Sie die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen“, schloss zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh ihr Grußwort. Zum zweiten Mal fand dieses Jahr der Familientag ohne Grenzen als Kooperationsprojekt aus den Veranstaltungen „Sport ohne Grenzen“ und dem „AOK Familientag“ statt. In Kontakt kommen, Vorurteile und Berührungsängste abbauen und das kombiniert mit Spaß und tollen Erlebnissen, das ist das Ziel des Familientags ohne Grenzen. Eine Hüpfburg, ein Dunkelzelt, Kinderschminken, Rollstuhlbasketball und vieles mehr, begleitet von einem umfassenden Bühnenprogramm mit Showeinlagen der Tanzschule Tosca, Musikern und Zumba-Tänzer bieten jede Menge Action für Klein und Groß. Auf dem aufgebauten Fußballfeld ging es ebenfalls heiß her. Beim Turnier der Bananenflankenliga war voller Körpereinsatz gefragt und die Begeisterung der Spieler am Sport für das Publikum spürbar. Für gehörlose Gäste wurde auch in diesem Jahr ein geführter Rundgang mit Gebärdensprachdolmetscher angeboten.
Zusammensetzung - Mitglieder Verena Gotzes Behindertenkontaktgruppe Vorsitzende Telefon-Nr. 08331/4986295 Regina Sproll Regens Wagner Offene Hilfen Telefon-Nr. 08331/97476230 Erika Winterwerb Sozialverband VDK Telefon-Nr. 08331/12408 Ingrid Willner-Sambs Mehrgenerationenhaus Memmingen Simone Magel-Dipre Körperbehinderte Allgäu e.V. StellvertreterInnen: Brunhilde Engstle Rheumaliga Inge Oberst Lebenshilfe Yvonne Burkhardt Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund Edmund Güttler AWO Thomas Ulmer SHG Schlaganfall Vertreter der Fraktionen im Behindertenbeirat CSU / FDP Tröger, Fritz Stellvertreter: Ferraz Mendes, Pedro SPD Nieder, Fabian Stellvertreter: Spitz Rolf Grüne / Linke Dr. Schunk, Monika Stellvertreter: Reisinger, Rupert CRB Rohrbeck, Uwe Stellvertreter: Barth, Helmuth FW Weinert, Heidi Stellvertreter: Voigt Gottfried ödp Keckeis, Nina Stellvertreter: Hartge, Michael Arbeitskreis für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen Mitglieder: Arbeiterwohlfahrt Bayer Blindenbund Bayer. Rotes Kreuz Behindertenkontaktgruppe Memmingen e.V. Behinderten- und Versehrtensportverein Bund der Gehörlosen Caritasverband Memmingen-Unterallgäu e.V. Diakonisches Werk Die Johanniter Die Malteser Förderverein Offene Behindertenarbeit Lebenshilfe Mehrgenerationenhaus Memmingen Multiple Sklerose Gesellschaft Regens Wagner Lautrach Rheumaliga ArGe Memmingen Seniorengruppe / Seniorenbeirat Stadt Memmingen VdK
Mitgliedschaften und Kooperationen VKIB Vereinigung kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern e. V. (VKIB) https://www.vkib.de/ Die VKIB ist ein Zusammenschluß der in Bayern tätigen Behindertenbeauftragten und -beiräte in Landkreisen und kreisfreien Gemeinden (Städten). Ziel ist, die Belange der Menschen mit Behinderung zu vertreten und damit die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu erreichen. Als Grundlage ihres Handelns dienen die Behindertengleichstellungsgesetze auf Bundesebene und in Bayern. Netzwerk Allgäu Das Netzwerk Allgäu ist ein Zusammenschluß der Behindertenbeauftragten, Behindertenbeiräte und Arbeitskreise, das sich für die Belange behinderter Menschen im Allgäu einsetzt. Die Vernetzung dient der Information und Schulung der in der Behindertenarbeit tätigen Menschen. Hilfreiche Internetseiten Hilfe und Unterstützung Regens-Wagner-Stiftung - Hilfe und Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Angehörige www.regens-wagner.de INTEGRA mensch Memmingen/Unterallgäu - Berufliche Integration von Menschen mit Beeinträchtigung auf dem Arbeitsmarkt www.integra-mm.de Aktion Mensch www.aktion-mensch.de Tourismus Datenbank barrierefreier Tourismus im Allgäu www.allgaeu-tirol-barrierefrei.eu Reisen in die ganze Welt für Menschen mit und ohne Behinderung www.grabo-tours.de Stadt-, Regional- und Tourismusentwicklung, barrierefreies Gestalten www.neumann-consult.com Landesebene Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung www.behindertenbeauftragte.bayern.de VKIB - Vereinigung kommunaler Interessensvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern e.V. www.vkib.de Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie www.stmas.bayern.de/behinderte Bundesebene Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung www.behindertenbeauftragte.de Deutscher Behindertenrat (DBR) www.deutscher-behindertenrat.de Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. www.bsk-ev.de Sozialverband VDK Deutschland www.vdk.de Bundesverband Polio Deutschland e.V. www.polio.sh Netzwerk Artikel 3, Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V. www.nw3.de
11.02.2019: „Lesen regt die Fantasie an. Und dazu haben ab heute alle Besucher der Stadtbibliothek Memmingen, egal ob mit Lernschwierigkeiten oder ohne, die Möglichkeit“, führt Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der feierlichen Spendenübergabe dankend in seinem Grußwort an. Menschen mit Behinderung sollen ihre Menschenrechte in gleichem Maße ausüben und volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genießen, so will es die Behindertenrechtskonvention. Verständliche Sprache ist ein wichtiger Türöffner, damit möglichst alle Menschen teilhaben können. Immer mehr Flyer, Internetauftritte und Broschüren werden deshalb in Leichter Sprache gestaltet. Wer Bücher in Leichter oder Einfacher Sprache braucht, soll sie bekommen. Nur so macht lesen (lernen) Spaß. Und nur wer lesen kann, kann selbst über sein Leben bestimmen. Um das zu ermöglichen, entstand ein Kooperationsprojekt mit der Stadt Memmingen, Regens Wagner und dem Rotary Club Memmingen. 100 Bücher dieser Art konnten nun durch eine Spende des Rotary Clubs Memmingen für die Stadtbibliothek angeschafft werden. Dadurch kann die städtische Einrichtung ihren Besuchern nun ein vielfältiges Sortiment an Exemplaren in Leichter und Einfacher Sprache anbieten, die nicht nur Menschen mit Lernschwierigkeiten viel Freude bereiten. „Ich freue mich ganz besonders diese Anschaffung unterstützen zu können, da Bildung und insbesondere Lesen ein wichtiger Aspekt in unserer Gesellschaft ist. Dieses Projekt zu unterstützen, darin waren wir uns sofort einig.“, so Burkhard Arnold, Präsident des Rotary Club Memmingen. Bei einer feierlichen Spendenübergabe überreichte der Präsident des Rotary Clubs Memmingen, symbolisch einen Stapel der Bücher an Oberbürgermeister Manfred Schilder und den Leiter der Stadtbibliothek Franz Schneider. Rainer Schlögel gab den Besuchern während einer kurzen Lesung aus dem Buch „Ziemlich beste Freunde“ bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Exemplare. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Patrick Züfle am Schlagzeug, Sängerin Silke Mrzyk und Musikpädagoge Tobias Mrzyk von der städtischen Musikschule. Bücher in Einfacher Sprache sind leicht lesbar und doch packend. Sie erzählen Geschichten so, dass jeder sie verstehen kann. So haben auch Menschen, die nicht gut lesen können die Möglichkeit, sich in andere Welten versetzen zu lassen, zu träumen, zu verreisen, ohne das eigene Zimmer zu verlassen. Die Begriffe Einfache Sprache und Leichte Sprache werden oft synonym verwendet. Jedoch sind beide Begriffe eindeutig definiert und abgegrenzt. Leichte Sprache hat die Zielgruppe der Menschen mit Lernschwierigkeiten, früher als geistige Behinderung bezeichnet. Einfache Sprache zielt auf Menschen ab, die zwar lesen können, aber Probleme haben, komplexere Texte zu verstehen wie z.B. Menschen mit Legasthenie, Menschen mit Aphasie, gehörlose oder schwerhörige Menschen, deren Sprachentwicklung oft verzögert ist, oder auch alte Menschen mit (leichter) Demenz. Hinzu kommt auch die Zielgruppe der Menschen, die nicht alltagstauglich Deutsch sprechen. Texte in Leichter Sprache werden von ausgebildeten Übersetzern übersetzt und von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.
09.05.2019: „Zuhause ist da, wo ich mich wohlfühle!“ entgegnet eine Passantin spontan auf die Frage, was für sie passender Wohnraum und gutes Wohnen sei. Neben der Aussage „bezahlbarer Wohnraum“ fällt diese Antwort besonders häufig und es wird schnell deutlich, passender Wohnraum ist ein emotionales Thema. Wohlfühlen, das bedeutet für die Befragten an diesem Vormittag in der Memminger Fußgängerzone unter anderem Familie, nette Mitbewohner, ein gutes Miteinander, mehrere Generationen unter einem Dach, ein Blick ins Grüne. Es sei aber auch eine angemessene Größe und eine barrierefreie Ausstattung, die es erlaube, in den liebgewonnenen Räumen alt werden zu können. Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstaltet der Behindertenbeirat jedes Jahr einen Aktionsstand in der Fußgängerzone. Das diesjährige Thema „passender Wohnraum“ betrifft jedoch eine weitaus größere Gruppe als nur Menschen mit Behinderung. Deshalb holten sich die Veranstalter mit der Diakonie, dem Seniorenbeirat, der Stadt Memmingen und Regens Wagner Offene Hilfen weitere Kooperationspartner mit ins Boot. Gemeinsam möchten sie auf die Schwierigkeiten bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum zu finden aufmerksam machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern hierüber ins Gespräch kommen. „Jeder Mensch braucht ein passendes Zuhause. Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen bleibt eine der drängenden Herausforderungen, für die wir uns einsetzen“, erklären die Veranstalter des Aktionsstandes.
13.10.2022: Bei einem Festakt im Kreuzherrnsaal feierten die Mitglieder des Behindertenbeirats gemeinsam mit der Stadtspitze und zahlreichen Gästen das 30-jährige Bestehen des Behindertenbeirats. Am 06. Februar 1991 trat der Behindertenbeirat zum ersten Mal zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Manfred Schilder überbrachte seine Glückwünsche: „Es ist großartig, wie viel der Behindertenbeirat in den letzten Jahrzehnten bereits geschafft hat – dennoch bleibt noch viel zu tun. Ich danke allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement und gratuliere im Namen der Stadt und auch ganz persönlich herzlich zum Jubiläum.“ Verena Gotzes, 1. Vorsitzende des Behindertenbeirats und Regina Sproll, die stellvertretende Vorsitzende, dankten bei ihrer Begrüßung allen Anwesenden für ihr Kommen. „Ich freue mich, anlässlich unseres Jubiläums mit Ihnen zu feiern. Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind und dadurch Ihre Wertschätzung für unsere Arbeit zeigen“, führte Gotzes in die Feierlichkeit ein. Auch Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger Dr. Ivo Holzinger nahm am Festakt teil: „Als wir Anfang der 90-er Jahre den Beirat ins Leben gerufen haben, war unser Ziel, Barrieren in Memmingen zu entfernen. Einiges konnte bereits verbessert werden. Dafür und für den beharrlichen Einsatz danke ich allen Beiratsmitgliedern.“ Gemeinsam ließen Verena Gotzes, Regina Sproll und Erika Winterwerb, Mitglied des Behindertenbeirats, die 30 Jahre des Behindertenbeirats Revue passieren und stellten den Gästen die bedeutendsten Errungenschaften im Bereich der Barrierefreiheit in Memmingen vor. So wurden beispielsweise auf Betreiben des Behindertenbeirats 1998 in der Innenstadt und dem Antonierhaus barrierefreie Toiletten geschaffen und 2000 alle Bahnsteige durch Rampen und Aufzüge erreichbar umgestaltet. Seit über drei Jahrzehnten veranstaltet der Behindertenbeirat zudem jährlich das „Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung“. Vortragsredner Moritz Brückner schilderte anschließend dem Publikum in seinem Impulsvortrag eindrücklich seinen Surfunfall, den er mit 19 Jahren in Chile erlitt und seitdem er querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. „Der Bruchteil einer Sekunde hat alles verändert und mein Leben total auf den Kopf gestellt,“ erklärte der heute 23-Jährige. „Es hat sich alles geändert und nur mit Hilfe meiner Familie, Freunde, Therapeuten und Ärzte konnte ich mich im Alltag wieder zurechtfinden.“ Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen die Thematik nahe zu bringen, was es bedeutet, im Rollstuhl zu sitzen. Damit möchte er Hemmschwellen beseitigen und die Integration von Rollstuhlfahrer:innen vorantreiben. Bei einer kleinen Podiumsrunde gewährten auch Simone Magel-Dipre, Mutter einer schwer-mehrfach behinderten Tochter und Peter Holzmann, der durch einen Unfall erblindete, Einblicke in ihren Alltag, der nicht nur körperlich sondern auch seelisch herausfordernd ist. Musikalisch wurde der Festakt von Schlagzeuglehrer Tobias Mrzyk, Schlagzeuger Patrick Züfle und der Sängerin Silke Mrzyk umrahmt.
16.02.2023: Der Terminkalender der Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters/ der Oberbürgermeisterin ist voll. Wahlveranstaltung an Wahlveranstaltung reihen sich aneinander und bei diversen Podiumsdiskussionen können sich die WählerInnen ein Bild von den KandidatInnen machen. Dennoch hat es sich auch der Behindertenbeirat nicht nehmen lassen, den AnwärterInnen mittels eines Quiz auf den Zahn zu fühlen. Bewaffnet mit ihren Smartphones, auf denen die Fragen zu unterschiedlichsten Themenbereichen gespielt wurden, gingen Amtsinhaber Manfred Schilder und Kandidat Jan Rothenbacher an den Start. Ebenso ließen sich auch Stadtrat Uwe Rohrbeck, sowie die zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh nicht nehmen, sich der Herausforderung zu stellen. In 26 Fragen bewiesen die TeilnehmerInnen ihr Wissen rund um Inklusion und die Barrierefreiheit in Memmingen. Beispielsweise gab es zu erraten, an welcher Stelle der auf einem Foto angezeigte, schwer überwindbare Pflasterbelag zu finden ist. Hier war am Hallhof die richtige Antwort. Oder in welchem Jahr Deutschland die UN Behindertenrechtskonvention ratifizierte. Auch, dass der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer verkündete „Bayern wird in 10 Jahren komplett barrierefrei – im gesamten öffentlichen Raum, im gesamten ÖPNV“, galt es zu erraten. Die stellvertretende Vorsitzende Regina Sproll stellte den beiden Kandidaten in der anschließenden Gesprächsrunde die Frage: „Wenn Sie eine Sache in Memmingen zur Inklusion bzw. Barrierefreiheit ändern könnten, was wäre das?“ „Mehr barrierefreier Wohnraum“, antwortete Rothenbacher sofort. Ein Thema, dass für immer mehr Menschen in der Gesellschaft relevant werden wird, gerade im Alter. Und wichtig sei dabei auch, dass dieser bezahlbar ist, ergänzt er. Schilders Wunsch wäre, dass Träger und Organisationen der Behindertenhilfe eine bessere finanzielle Ausstattung durch den Staat bekommen, „damit diese nicht auf Spenden angewiesen sind“, erklärt der Oberbürgermeister. Abschließend betonte die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes, „wir Menschen mit Behinderung wollen nicht mehr als andere. Wir wollen die Möglichkeit, der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.“ Krimhilde Dornacher konnte leider krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Nur Sensoy blieb dem Termin fern.