29.03.2023: Deutschland steht als Gesellschaft vor massiven Herausforderungen für die Zukunft. Energieversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Überalterung oder Fachkräftemangel sind nur einige davon. Auch Barrierefreiheit ist nicht nur die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung und die gleichberechtigte Teilhabe im Alltag, an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Barrierefreiheit ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Eine Welt ohne Barriere ist für alle zugänglicher und lebenswerter. Der Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“. Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können und wollen Teil der Lösung sein – als ExpertInnen in eigener Sache und MitgestalterInnen von Anfang an. Der Behindertenbeirat lädt sie herzlich an den Aktionsstand am Weinmarkt, am Dienstag, 2. Mai 2022 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein. Zusätzlich finden in diesem Jahr, ausgehend vom Aktionsstand „Stadtführungen mit anderen Sinnen“ in Kooperation mit der KAB und dem Projektbüro „Stadt der Freiheitsrechte“ statt. Näheres dazu in der Anlage. Außerdem werden am Weinmarkt und am Theaterplatz im Laufe des Tages Kreide-Kunstwerke zum Thema „Barrieren überwinden - zueinander finden“ entstehen. Hier werden verschiedene Gruppen von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen mit einer Kreide-Künstlerin malen. Diese Aktion wird von den Offenen Hilfen von Regens Wagner angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat durchgeführt. Gerne darf mitgemalt werden! Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen. Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
10.07.2023: Organisiert vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen feierten in diesem Jahr wieder viele Menschen gemeinsam auf dem Theaterplatz. Bereits am frühen Morgen begann der Aufbau. Die Organisatoren werden dabei unterstützt von einer Vielzahl an Helfer*innen. Da ist die Gruppe der Johanniter, Menschen mit und ohne Behinderung, die bis aus Kempten anreisen um beim Auf- und Abbau zu helfen und den Ausschank am Fest übernehmen. Direkt daneben baut das Team des Roten Kreuzes das Pavillon für die Essensausgabe auf. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Weißwurstfrühstück. Das Straßenfest in neuem Gewand. Unabkömmlich ist ebenfalls das Team der Unterallgäuer Werkstätten mit seinen Mitarbeitern, die sich unter anderem beim Aufbau um den Strom kümmern. Gerahmt wird das Fest mit Infoständen von verschiedenen Selbsthilfegruppe und Organisationen. Zwischen dieser bunt gemischten Truppe versucht Regina Sproll von Regens Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates den Überblick zu behalten. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und einem Lächeln im Gesicht macht sie dieses Fest erst möglich. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen begrüßt die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes gemeinsam mit Schirmherrn Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei strahlendem Sonnenschein die anwesenden Gäste. Neben dem bunten Kinderprogramm begeisterte vor allem die Tanzgruppe der Tanzschule „Nadansja“, die mit Cotton Eye Joe direkt zum mitklatschen einluden. Kein Wunder, dass das Publikum daraufhin von der Gruppe aus Tänzer*innen mit und ohne Behinderung eine Zugabe forderten, die auch direkt folgte. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Nicht nur die mechanischen, sondern vor allem auch die im Kopf der Menschen. Das ist Ziel des Straßenfestes auf dem Theaterplatz, mitten im Herzen von Memmingen
16.12.2019: Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen verabschiedeten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Vertreter der Lebenshilfe im Behindertenbeirat. Hans Ferk hat sich dazu entschlossen, zum Jahresende hin seine Tätigkeit im Vorstand der Lebenshilfe zu beenden und deshalb auch sein Amt im Behindertenbeirat niederzulegen. Über viele Jahre hinweg setzte sich Hans Ferk für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Mit einem Schmunzeln blickt die Vorsitzende des Behindertenbeirates auf die Zeit zurück, als es am Rathaus noch keinen Aufzug gab und sie unter anderem von Hans Ferk die Treppen in den kleinen Sitzungssaal hinaufgetragen wurde. „Nachdem die vermeintlichen „Gebrechen“ der Stadträte immer größer wurden, hatte man sich dann dazu entschlossen fast alle Sitzungen im Sitzungssaal im Erdgeschoss durchzuführen“, erzählt die Stadträtin mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass dies trotz des inzwischen eingebauten Aufzuges weitgehend so beibehalten wurde. Mit einem kleinen Geschenk bedanken sich die beiden Vorsitzenden herzlich bei dem ausscheidenden Mitglied. Bei der Sitzung des Behindertenbeirates mit Oberbürgermeister Manfred Schilder am 29. Januar 2020 wird der nun offene Posten des stellvertretenden Mitgliedes im Behindertenbeirat neu gewählt. Ebenfalls im Rahmen der Jahresabschlusssitzung fand die Übergabe der Auszeichnung „An Menschen mit Behinderung gedacht“ statt. Diese wurde an Franz Schneider als Leiter der Stadtbibliothek überreicht, der sich im Rahmen des Kooperationsprojektes zur Anschaffung von Büchern in einfacher Sprache für die Stadtbibliothek einsetzte.
Barrierefreies Memmingen Hinweis auf Optimierung der Barrierefreiheit im Stadtgebiet Ihre Hinweise zu möglichen Barrieren leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt. Machen Sie mit und unterstützen Sie uns dabei, Memmingen Schritt für Schritt barriereärmer zu gestalten. Die Erfassung von Barrieren im Stadtgebiet stellt eine Maßnahme des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts dar. Folgende Stelle in Memmingen ist meiner Meinung nach nicht barrierefrei und bietet aus meiner Sicht einen Handlungsbedarf: Ort / ggf. Straße und Hausnummer * Genaue Beschreibung des Problems: * Betroffene Personengruppe: Verbesserung durch folgenden Vorschlag: * Freiwillige Angaben für evtl. Rückfragen: Name: Kontakt: Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Angaben elektronisch gespeichert und verarbeitet werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. Durch die Anzeige der genannten möglichen Barriere entsteht für die Kommune weder eine rechtliche Verpflichtung zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen noch zur Beseitigung des angezeigten Zustands. Absenden Formular zum Download Hinweis auf Optimierung der Barrierefreiheit im Stadtgebiet Alternative: Formular herunterladen, ausfüllen, ausdrucken und per Post versenden Stadtplan barrierefrei Behindertenbeirat_Stadtplan.pdf
Geschäftsordnung I. Aufgaben des Behindertenbeirates: Der Behindertenbeirat arbeitet zur Förderung der Belange von behinderten Menschen mit den freien und öffentlichen Trägern der Behindertenhilfe sowie mit allen anderen Einrichtungen eng zusammen, die sich mit Planungen und Maßnahmen für Menschen mit Behinderung befassen. Der Behindertenbeirat kann in allen die behinderten Bürger betreffenden Angelegenheiten, soweit sie in die Zuständigkeit der Stadt Memmingen fallen, Anträge stellen sowie Empfehlungen und Anregungen geben. Der Stadtrat, seine Ausschüsse oder die zuständigen Dienststellen der Stadtverwaltung behandeln die Anträge, Anregungen oder Empfehlungen des Behindertenbeirates innerhalb angemessener Zeit. Der Stadtrat, seine Ausschüsse oder die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung unterrichten den Behindertenbeirat möglichst frühzeitig über alle in seinen Aufgabenbereich fallenden Angelegenheiten, soweit datenschutzrechtliche Belange nicht entgegenstehen. Als sachverständiges Gremium steht der Behindertenbeirat dem Stadtrat und der Verwaltung der Stadt Memmingen zur Seite. Die Tätigkeit im Behindertenbeirat ist ehrenamtlich. Eine Aufwandsentschädigung wird nicht gewährt. Ansprechpartner ist die/der kommunale Behindertenbeauftragte und Fachstelle für Inklusion der Stadt Memmingen. II. Zusammensetzung des Behindertenbeirates: Der bestehende Arbeitskreis für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen benennt 5 Vertreter, die den Behindertenbeirat bilden. Für jedes Mitglied des Behindertenbeirates ist ein(e) Stellvertreter(in) zu benennen. Die Mitglieder und die Stellvertreter(innen) im Behindertenbeirat müssen Bürger der Stadt Memmingen sein. Die Fraktionen des Stadtrates können jeweils mit einem Vertreter beratend an den Sitzungen des Behindertenbeirates teilnehmen. Der Oberbürgermeister bzw. ein von ihm benannter Vertreter kann beratend an den Sitzungen teilnehmen. Eine Änderung der Zusammensetzung des Behindertenbeirates bedarf der Zustimmung des Stadtrates. Die stimmberechtigten Mitglieder des Behindertenbeirates wählen aus ihrer Mitte eine(n) Sprecher(in) sowie eine(n) Stellvertreter(in). Diese(r) vertritt den Behindertenbeirat nach außen. Die Wahl der Sprecherin/des Sprechers findet in der 1. Sitzung des Behindertenbeirates statt. Die 1. Sitzung des Behindertenbeirates wird vom Oberbürgermeister bzw. einem von ihm benannten Vertreter einberufen. Zur Regelung des Geschäftsganges (Sitzungen, Anträge, Abstimmungen, Niederschriften) gibt sich der Behindertenbeirat im Einvernehmen mit der Stadt eine Geschäftsordnung. Die Mitglieder des Beirates werden für 3 Jahre benannt, beginnend mit dem 01.01.1991. III. Geschäftsgang des Behindertenbeirates Der Behindertenbeirat wird bei Bedarf von dem/der Vorsitzenden schriftlich unter Beifügung der Tagesordnung einberufen. Er ist mit den erschienenen Mitgliedern beratungs- und beschlussfähig. Die Einladung soll den Mitgliedern und deren Stellvertretern spätestens eine Woche vor der Sitzung zugehen. Der Versand der Einladungen und Protokolle erfolgt durch die Stadt Memmingen (Amt 02, Inklusionsfachstelle). Die Beratungen des Behindertenbeirates sind grundsätzlich öffentlich. Nichtöffentlich ist zu beraten, wenn das Wohl der Allgemeinheit oder berechtigte Interessen Einzelner entgegenstehen. Über den Ausschluss der Öffentlichkeit wird in nichtöffentlicher Sitzung entschieden. Am Ende der Beratungen können mit Stimmenmehrheit Anträge, Empfehlungen und Anregungen an den Stadtrat, seine Ausschüsse oder über den Oberbürgermeister an die zuständigen Dienststellen der Stadtverwaltung gerichtet werden. Über die Sitzungen wird ein Stichwortprotokoll geführt, das vom/von der Schriftführer/in, der/die nicht Mitglied des Beirats sein muss, sowie vom/von der Vorsitzenden unterzeichnet wird. Die stimmberechtigten Beiratsmitglieder und deren Stellvertreter erhalten jeweils einen Abdruck des Protokolls. IV. Schlussbestimmungen Soweit die Bestimmungen dieser Geschäftsordnung nicht ausreichen, gilt die Geschäftsordnung des Stadtrates sinngemäß. Diese Geschäftsordnung tritt mit ihrer Beschlussfassung in Kraft.
20.11.2019: Über Barrierefreiheit auf öffentlichen Plätzen in Memmingen, aber auch im privaten Wohnbereich informierte der Behindertenbeirat mit den Mitgliedern des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen bei den diesjährigen Gesundheitstagen in der Stadthalle. Aber auch für alle anderen Themen der Bürgerinnen und Bürger hatten die Mitglieder des Gremiums an drei Tagen ein offenes Ohr.
05.06.2025: Sie ist 5,4 cm hoch und besteht aus über 2.000 bunten Legosteinen: Eine Legorampe wurde am europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (7.5.) an Oberbürgermeister Jan Rothenbacher übergeben und soll in Zukunft als buntes Symbol für mehr Barrierefreiheit im Rathaus genutzt werden. „Mit den Legorampen überwinden wir Barrieren im Alltag und machen diese Barrieren dabei auch sichtbar“, erklärte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Barrieren, Schwellen und Probleme im Alltag von Menschen mit Behinderung seien oft für andere unsichtbar und unbemerkt. „Es gibt in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft immer wieder Barrieren, die es zu überwinden gilt, dafür wollen wir sensibilisieren“, betonte der Oberbürgermeister. Auch der Fröbel-Kindergarten, die Erich-Schickling-Stiftung und Claudias Eiswagen haben Legorampen erhalten. Das Projekt startete vor einem Jahr mit einem öffentlichen Aufruf, nicht mehr benötigte Legosteine zu spenden, informierte die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen, Regina Sproll von Regens Wagner. Rund 20 Kilo Lego-Spenden wurden seitdem bei Regens Wagner für das Projekt abgegeben. „Die Spendenbereitschaft für Legosteine hier in Memmingen und der Umgebung war sehr groß und hat uns echt umgehauen“, betonte Regina Sproll. Durch eine finanzielle Unterstützung von Aktion Mensch konnten weitere benötigte Legosteine erworben werden. An vier Abenden wurden die vier Rampen dann gebaut – 80 Menschen halfen dabei zusammen. Die größte Rampe misst eine Höhe von 14 cm und besteht aus etwa 17.500 Steinen. Genutzt werden die Rampen nun im Memminger Rathaus, im Memminger Fröbel-Kindergarten, bei der Schickling-Stiftung in Ottobeuren sowie an „Claudias Softeiswagen“ (Heimertingen). Student Marcel Asli begleitete das Projekt federführend im Rahmen seines Praxissemesters. Er hat die Rampen ausgemessen, den Bedarf an Steinen ausgerechnet, das Bauen angeleitet. „Das Projekt ist mehr als nur eine kreative Idee. Es ist ein temporärer Lösungsansatz auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit in unserer Gesellschaft.“ „Es ist uns klar, dass die Rampen nicht voll und ganz barrierefrei sind, aber sie erregen Aufmerksamkeit und erleichtern den Zugang zu Gebäuden für alle. Die Rampen regen zum Nachdenken und zum Austausch an“, betonte Regina Sproll. Außerdem wurde mit den Rampen noch ein weiteres Ziel erreicht: „Das selbstverständliche Miteinander – unvoreingenommen kamen Menschen in unsere Einrichtung und wollten einfach Lego bauen oder Lego-Spenden abgeben. Lego lockte Kinder, Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderung, Alt und Jung an. Nach kurzer Anleitung haben alle gemeinsam gebaut und man half sich gegenseitig“, berichtete Regina Sproll. „Die bunten Rampen sind ein Hingucker und schaffen ein Bewusstsein für die Alltagsprobleme von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen“, erklärte Verena Gotzes, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen. „Schon Kinder werden durch die bunten Legosteine auf die Rampen aufmerksam. Dadurch stellen sie Fragen und erfahren, dass Behinderung zum Leben dazugehört.“ Kooperationspartner: Das Projekt Legorampen wurde umgesetzt vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen, der Stadt Memmingen, von Regens Wagner Offene Hilfen und der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu.
Willkommen auf den Seiten des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen (Gegründet am 29. November 1990) Wir vertreten ca. 6000 Menschen mit Behinderung in Memmingen Die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und des Landes bilden die Grundlage unserer Arbeit. Unser Bestreben ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und die Umsetzung der Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Barrierefreiheit heißt: Nutzbarkeit und Zugänglichkeit von baulichen und sonstigen Anlagen durch Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Stadtplan barrierefrei Behindertenbeirat_Stadtplan.pdf Nicht über uns, sondern mit uns Unsere Thesen: Etwa 10 % der Bevölkerung ist behindert i. S. Des Schwerbehindertengesetzes. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden (Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz) Unsere Ziele: Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen ist das Ziel des Behindertenbeirates. Wir setzen uns ein für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen barrierefreien Wohnungsbau, damit Menschen mit Behinderungen und jeden Alters die Wohnungen benützen können barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit öffentlicher Einrichtungen und Verkehrsmittel ausreichende Aus-, Weiterbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten Gleichberechtigung im Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen die Schaffung und den Ausbau der Förderung behinderter Menschen in Regeleinrichtungen Aktuelle Informationen Gesetze über die Rechte von Menschen mit Behinderung UN Behindertenrechtskonvention Die UN Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache Informationen und Publikationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur UN-BRK Bundesteilhabegesetz (BTHG) Das Bundesteilhabegesetz in Leichter Sprache Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum BTHG Umsetzungsbegleitung zum Bundesteilhabegesetz Bayerisches Teilhabegesetz
16.01.2020: Der Behindertenbeirat veranstaltete 2019, wie jedes Jahr, einen Aktionsstand in der Memminger Fußgängerzone. Diesmal zum Thema „Jeder Mensch braucht ein passendes Zuhause“. Um Aufmerksamkeit zu erregen, wurde ein komplettes Badezimmer in der Fußgängerzone aufgebaut. Die Fa. Elements Badausstellung / Gienger hatte hierfür sofort ihre Unterstützung zugesagt und die notwendigen Ausstattungsgegenstände wie Badewanne und WC zur Verfügung gestellt. Dafür bekamen sie nun nachträglich die Auszeichnung des Behindertenbeirates "an Menschen mit Behinderung gedacht". Bereits bei der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen im November zeichneten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Leiter der Stadtbibliothek für das Projekt "Bücher in einfacher Sprache" aus.
26.09.2019: Auch in diesem Jahr nahmen wieder Vertreter des Behindertenbeirats Memmingen an der jährlichen Fachtagung des Netzwerkes Allgäu teil. Unter dem Thema „Öffentlicher Personennahverkehr – barrierefrei! Chancen und Möglichkeiten“ erörterte Ministerialrat Carsten Fregin die Fördermöglichkeiten des Freistaates Bayern für einen barrierefreien ÖPNV. Zudem wurden verschiedene Ideen und Möglichkeiten zum Ausbau von Bahnhöfen und Haltestellen im Allgäu vorgestellt. In der Pause standen den Teilnehmern drei verschiedene, barrierefreie Busmodelle zur Besichtigung zur Verfügung. Klarer Favorit für den Memminger Stadtverkehr ist für die Vertreter des Behindertenbeirates der neu entwickelte Easybus. Dieser hebt sich durch generationenübergreifende Ausstattungselemente hervor. Darin enthalten sind unter anderem spezielle Sitzplätze für Rollatorengänger, zusätzlich ausreichend Platz für Kinderwagen und Rollstühle und ein deutlich breiterer Mittelgang, der das Rangieren mit Rollator ermöglicht.