Drucke und Flugschriften aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts Geographisches Lexikon des Jakob Stoppel 1519 In der Offizin des Memminger Buchdruckers Albrecht Kunne erschien 1519 mit kaiserlichem Privileg und wohl auch mit finanzieller Unterstützung des Autors, des Memminger Stadtarztes und Gelehrten Dr. Jakob Stoppel, ein Geographisches Lexikon. In ihm findet sich einer der ersten Berichte über den siebenundzwanzig Jahre zuvor entdeckten Kontinent Amerika: "Terra nova sive America et quarta orbis par dicta ab eius inventore Americo Vespucio qui eam reperit Anno Domini 1497. In ea sunt homines brutales proceres ac elegantis stature, vivunt ex piscibus quos in mari piscantur. Ibi quem multa diversarum specierum animalia. Adorant firmamentum et stellas. [...]" Zwölf Bauernartikel 1525 Auf einer Versammlung der aufständischen oberschwäbischen Bauern im März 1525 in der Memminger Kramerzunftstube stand mit den "Zwölf Artikeln" ein Manifest, in dem die Forderungen der Bauern gegenüber ihren Herrschaften zusammengefasst wurden. Die Stadt Memmingen besitzt zwei Ausgaben der Flugschrift, in großer Anzahl im ganzen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gelesen und rezipiert wurde. Eine Übertragung der Artikel samt weiterer Bauernkriegstraktate befindet sich im Bereich " Quellen vor 1802/03 "; eine Zusammenstellung einschlägiger Forschungsarbeiten zur Geschichte der Bauernartikel und des Bauernkrieges in der " Bibliographie zur Stadt- und Heimatgeschichte ". Laienbibel des Wendelin Rihel 1540 Das Memminger Exemplar der "Leien Bibel" des Straßburger Druckers Wendelin Rihel (1540), wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Johann Georg Schelhorn d.Ä. (1694-1773) für die Stadtbibliothek erworben. Imi Zusammenhang mit der Erforschung der Reformationsgeschichte der Reichsstadt war Schelhorn an den Zusammenhängen zwischen Memmingen und Straßburg - beide Städte waren Unterzeichner der Confessio Tetrapolitana aus dem Jahr 1530, dem außerdem die Städte Konstanz und Lindau angehörten (vgl. Einführung und Edition von Richard W. Gassen in den Memminger Geschichtsblättern 19983/84).
Markus Peter Instrument: Trompete Flügelhorn Bläserklasse Vororchester Ausbildungsabschlüsse: Master of Music am Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg Blasorchesterleitung, Trompete Berufliche Tätigkeiten außerhalb der Musikschule Memmingen: Stadtkapellmeister Memmingen Dirigent beim Musikverein Marbach (CH) Mitglied diverser Ensembles und Orchester Kontakt: markus.peter (at) stadt-memmingen.de
Selber Deutsch lernen Hier finden Sie Anregungen zum Selbstlernen DVV-Rahmencurriculum http://www.grundbildung.de/projekte/abschlussorientiertegrundbildung/ Das Projekt „Abschlussorientierte Grundbildung“ vom dvv (Deutscher Volkshochschul-Verband) hat Leitfäden für die Bereiche Lesen und Schreiben (Alpha-Levels 1 bis 4) mit zahlreichen Arbeitsblättern für den direkten Einsatz im Kurs entwickelt. Zudem gibt es berufsbezogene Materialien für die Lernportale und Lernprogramme Das Lernportal: https://www.vhs-lernportal.de/ Ein kostenloses Lernportal mit über 31000 Übungen zu den Bereichen: „Lesen, Schreiben und Rechnen lernen“, „Übungen zum Schulabschluss“ und „Leben und Geld“. Darüberhinaus bietet es zahlreiche Angebote für Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen. Die Niveaustufen A1 – B1 werden abgedeckt. Zudem gibt es auch Übungen im Bereich Alphabetisierung. Im Bereich „Sprache und Beruf“ führt abwechslungsreiches Übungsmaterial zum Niveau B2. Beluga http://abc-projekt.de/beluga/ Beluga ist eine Lernsoftware des abc Projektes und steht für „Berufsbezogenes Lern- und Grundbildungsangebot“. Diese ist im Regionalen Grundbildungszentrum (RGZ) in Oldenburg entwickelt worden. Es gibt unterschiedliche Übungen zum Lesen, Schreiben und Rechnen. Zudem existiert auch eine Unterteilung in verschiedene Schwierigkeitsstufen. Die Übungen sind thematisch in folgende Bereiche eingeteilt: Allgemein, Maler und Pflege. Die Lernsoftware kann kostenlos heruntergeladen werden. Winterfest http://www.lernspiel-winterfest.de/ Mit dem Lernspiel Winterfest kann man spielend Lesen, Rechnen und Schreiben üben. Zum Inhalt: Alex lebt gemeinsam mit seiner Mutter in einem kleinen Haus. Als ein Brief der Bank die Zwangsräumung des Hauses androht, wird er ohnmächtig. Er erwacht am Tor einer mittelalterlichen Stadt. Hier warten zahlreiche Aufgaben und Rätsel auf ihn, die er lösen muss. Das Winterfest kann auch kostenlos heruntergeladen werden. Weiterführende Webseiten zur Thematik Alphabetisierung und Grundbildung http://www.alphabetisierung.de Webseite des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. http://www.grundbildung.de Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Projekten des dvv (Deutscher Volkshochschul-Verband) sowie die von den Projekten entwickelten Materialien aus dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung. Tipps zum Lernen und Üben im Alltag Lesen Sie jeden Tag etwas .... das Kalenderblatt einen Brief eine Postkarte einen Artikel in der Zeitung Schreiben Sie jeden Tag etwas auf Einkaufszettel ein Tagebuch einen Brief eine E-Mail Spielen Sie! Auch beim Spielen kann man das Lesen und Schreiben üben. Es gibt viele Möglichkeiten, z.B.: Stadt-Land-Fluss Lernspiele am Computer Kostenlose online-Angebote Im Internet und in den App-Stores gibt es eine Vielzahl von Sprachlernprogrammen. Viele sind kostenlos zu nutzen: Online Deutsche Welle Deutscher Volkshochschul-Verband Goethe-Institut TandemPartners lernox DuoLingo Deutsch am Arbeitsplatz Apps Serlo ABC Einstieg Deutsch FunEasyLearn 50 Languages Übersetzungsprogramme deepl.com Google Translator Microsoft Übersetzer babelfish.de welcome hub Willkommen in Memmingen Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Behörden Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Notrufnummern Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Sprache Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Bildung und Arbeit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Familie Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Leben Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Gesundheit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Freizeit Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland EU, EWR und Deutschland Willkommen in Memmingen Behörden Notrufnummern Sprache Bildung und Arbeit Familie Leben Gesundheit Freizeit EU, EWR und Deutschland Integrationsbeirat
Kontakt Stadtmuseum Stadtmuseum im Hermansbau Zangmeisterstr. 8 (Eingang Hermansgasse) 87700 Memmingen Tel.: 08331/850-1430 Fax: 08331/850-244 Öffnungszeiten: Öffnung ab März 2026 Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr. Feiertage 11 - 17 Uhr Der Eintritt ist frei! Erste Spuren - Archäologische Funde aus sieben Jahrtausenden Blick in den Ausstellungsraum (li) Grabfunde Römerhügel, Kellmünz (re) Blick in den Ausstellungsraum (li) Grab- und Hortfunde, Bronzezeit (re) Hortfunde von Ittelsburg, Bronzezeit (li) Vollgriffschwert, Dolch, Armring, Lappenbeil, Bronzezeit (re) Zurück Weiter In der archäologischen Abteilung des Stadtmuseums Memmingen finden sie eine umfangreiche Darstellung der archäologischen Funde in und um Memmingen herum. Beinhaltet sind: Gräber der Bronzezeit Letzte Jäger und erste Bauern Von der Bronzezeit zur Eisenzeit Kelten in Volkratshofen Römer in Memmingen Das frühe Mittelalter Museen im Antonierhaus Kontakt Stadtmuseum Stadtmuseum im Hermansbau Zangmeisterstr. 8 (Eingang Hermansgasse) 87700 Memmingen Tel.: 08331/850-1430 Fax: 08331/850-244 Öffnungszeiten: Öffnung ab März 2026 Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr. Feiertage 11 - 17 Uhr Der Eintritt ist frei!
Kontakt Krippe KiGa Kindertageseinrichtung Wartburgweg Wartburgweg 2 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4101 kigawartburg @memmingen.de Leitung: Melanie Huschitt Größe: 152 Plätze (Krippen- und Kindergartengruppen) Essensplätze nach Bedarf Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Anmeldung Online Kindertageseinrichtung Wartburgweg Pädagogischer Schwerpunkt "Was man kennt, ist nicht mehr fremd!" Der Wartburgkindergarten liegt in direkter Nachbarschaft zur Theodor-Heuss- Schule im Westen von Memmingen. Unter unserem Dach gibt es auch eine Krippengruppe. Im angrenzenden Hort werden Grundschulkinder betreut. Der Wartburg-Kindergarten ist Begegnungsstätte und Lebensraum für Kinder und Menschen aus aller Welt. Gruppenraum Garten Jedes Kind hat eine einzigartige Persönlichkeit und ist uns wichtig. Wir fördern Ihr Kind beim Denken, Sprechen, Fühlen und Handeln auf seinem Weg hin zur Schule. Ihr Kind entwickelt Selbstvertrauen und zunehmende Selbständigkeit. Wir unterstützen und begleiten das gemeinsame Spielen aller Kinder im Wartburg-Kindergarten. Wir schaffen vielfältige Möglichkeiten, damit Kinder sich bei uns wohlfühlen und geben Hilfestellungen für Beziehungen und Freundschaften mit anderen Kindern. Wir bieten "Spiel-Plätze" drinnen und draußen, Abenteuer durch Wandertage, Phantasiereisen und Feste zu allen Jahreszeiten, Kindertheater in Ulm, Besuche des Bauernhofmuseums, Kinderkino, Schulbesuche, tausend Bilderbücher und ein Sprachprojekt für fremdsprachige Kinder. Ihr Kind entdeckt neue Lebenswelten und erweitert seinen Erfahrungshorizont im Wartburg-Kindergarten. Wir nehmen uns Zeit für Sie und arbeiten mit Ihnen Hand in Hand zum Wohle Ihres Kindes. Wir sind die Ansprechpartner für Eltern und informieren Sie durch Gespräche über die Entwicklung Ihres Kindes. Wir bieten einen Deutschkurs für fremdsprachige Mütter, ein internationales Spezialitätenbüfet, zwei Märchenprojekttage, vier Elternabende und hundert Möglichkeiten andere Eltern kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Wir stehen in Verbindung zu den Fachdiensten in Memmingen und ermöglichen Kontakte zur Mobilen Hilfe, den Logopäden, der Frühförderung, der Erziehungsberatungsstelle, den Ergotherapeuten und der Grundschule. Alle Informationen behandeln wir sehr vertraulich. Besuchen Sie uns im Wartburg-Kindergarten, wenn Sie weitere Informationen wünschen! Albert-Schweitzer Amendingen Am Kempter Tor Bürgerstift-KiGa Dickenreishausen Haus für Kinder Benninger Straße Eisenburg Freie Spielstube Fröbel-KiTa Heinrich-Galm Karoline-Goldhofer Hand in Hand Im Mitteresch Mauriesen Schatzkiste Sonnenschein Stadtweiherstraße Steinheim St. Aloysius St. Hildegard St. Nikolaus SVE Gerbergasse SVE Lindenbad Volkratshofen Waldkindergarten Wartburgweg (KiTA) Wartburgweg (Hort & KiGa) Westermannstraße Wiesenkindergarten Zollergarten (Hort & KiGa) Zollergraben Kontakt Krippe KiGa Kindertageseinrichtung Wartburgweg Wartburgweg 2 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4101 kigawartburg @memmingen.de Leitung: Melanie Huschitt Größe: 152 Plätze (Krippen- und Kindergartengruppen) Essensplätze nach Bedarf Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Anmeldung Online Flyer-KiTa-Wartburgweg.pdf 2 MB Diese KiTa ist eine Konsultations-KiTa des Deutschen Jugendinstitutes (DJI), gefördert vom Bundesfamilienministerium.
Kontakt Städt. Fundbüro Ratzengraben 4 a 87700 Memmingen Tel. 08331/850-2008 Fax 08331/850-2049 fundamt (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag 08.00 – 12.00 Uhr Dienstag 08.00 – 12.00 Uhr Mittwoch 08.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr Freitag 08.00 – 12.00 Uhr Fundamt online Fundmeldung Verlustmeldung Informationen zur Versteigerung von Fundgegenständen Das Fundamt Memmingen führt in diesem Jahr zum ersten Mal eine Online-Auktion durch. Alle Gebote, Registrierung und Abwicklung erfolgen ausschließlich über die Plattform sonderauktionen.net Kontakt Städt. Fundbüro Ratzengraben 4 a 87700 Memmingen Tel. 08331/850-2008 Fax 08331/850-2049 fundamt (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag 08.00 – 12.00 Uhr Dienstag 08.00 – 12.00 Uhr Mittwoch 08.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr Freitag 08.00 – 12.00 Uhr
Die Geschichte unserer Kindertageseinrichtungen Kinderbetreuung im Reichshain 1897/1898 Die Kindertageseinrichtungen in Memmingen können auf eine lange Geschichte zurück blicken. Diese reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Beispielhaft sei hier zunächst die Geschichte der KiTas in der heutigen Stadtweiherstraße und ihrer unmittelbaren Vorgänger aufgeführt: Politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts begründeten einerseits die Verschlechterung der Lebensbedingungen einer breiten Bevölkerungsschicht, andererseits entstanden dadurch im aufgeklärten Bürgertum andere, neue Vorstellungen über Familie und Kindererziehung mit frühpädagogischen Ansätzen. Als Reaktion darauf wurden in Deutschland sogenannte „Klein-kinderbewahranstalten“ eingerichtet, in denen Waisenkinder und Kinder berufstätiger Eltern ganztägig betreut und versorgt werden konnten. So wurde auch in Memmingen bereits am 10.01.1848 eine solche Anstalt eröffnet: Damit war die erste Memminger Kindertageseinrichtung gegründet. Der Stadtmagistrat warb im Memminger Wochenblatt mit folgenden Worten für die neue Einrichtung für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren: „Der große Vortheil, der aber durch eine derartige Unterbringung der Kinder für die Entwicklung ihrer Verstandeskräfte, für Liebe zur Reinlichkeit und durch die Ordnung selbst für ein kräftiges körperliches Gedeihen derselben erzielt wird, muß wohl jedem von selbst einleuchten, während dadurch den Eltern Gelegenheit gegeben ist, sorglos den ganzen Tag über der Arbeit nachgehen zu können.“ 140 Kinder wurden ab Januar 1848 in dieser ersten Memminger "Kleinkinderbewahranstalt" in Räumen der Unterhospitalstiftung am Hallhof betreut. Im Jahr 1852 waren es bereits mehr als doppelt so viele. Die Leitung der Anstalt übernahm bis 1854 die protestantische Memmingerin Caroline Rheineck. Die spätere Diakonissin prägte mit ihrer religiösen und pädagogischen Ausrichtung die Betreuung in der Kleinkinderbewahranstalt so positiv, dass „die Anstalt aus ihrem ursprünglichen Charakter einer Bewahranstalt heraustreten und zu einer Erziehungsanstalt werden konnte“ - so der Stadtmagistrat 1852 in einem lobenden Bericht an die Regierung von Schwaben. Aufgrund des stetig steigenden Bedarfs wurde 1863 die Kleinkinderbewahranstalt in die Armen- und Beschäftigungsanstalt an den Reichshain verlegt, 1871 kamen auf Betreiben des Stadtmagistrats Diakonissen aus Neuendettelsau nach Memmingen, um die Kinder in dieser Einrichtung zu betreuen und begründeten damit eine Tradition, die erst hundert Jahre später mit dem Weggang der letzten Diakonissin enden sollte. 1938 erfolgte schließlich der Umzug der nun als „evangelische Kleinkinderschule“ benannten Anstalt in das ehemalige Lagergebäude von Unglehrt in der Stadtweiherstraße. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde die Einrichtung als Kindergarten weitergeführt und 1960 baulich erweitert. Bis heute existiert also die erste Memminger Kleinkinderbewahranstalt - nun als Kinderkrippe der Unterhospitalstiftung - an der Stadtweiherstraße. Nachdem der Anteil der katholischen Bevölkerung im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts stetig wuchs, wurde 1890 die Einrichtung St. Hildegard gegründet. Diese wurde von den Mallersdorfer Schwestern geleitet. Nach mehreren Standorten (Künergasse, Zwinggasse) hat diese KiTa seit 1932 in der Lindenbadstraße, dem ehemaligen Gutmannschen Fabrikgebäude, ihre Heimat gefunden. Dort ist sie heute wichtiger Bestandteil des Leistungsangebotes der Katholischen Jugendfürsorge, die als Träger den gesamten Komplex grundlegend saniert und modernisiert hat und dort neben der KiTa eine Vielzahl von Familien- und Jugendhilfeleistungen anbietet. Besuch des Osterhasen im Fröbelkindergarten (undatiert) Neben den konfessionell geprägten KiTas entstanden auch Einrichtungen durch Privatinitiativen von Memminger Bürgern: 1916 eröffnete Lydia Kleyer - Tochter eines Studienrates und Autoren pädagogischer Werke - auf Bitte von "Jungmüttern" den Fröbelkindergarten, der sich ganz der Form der Fröbelschen Frühpädagogik ver-schrieben hatte. Mittlerweile befindet sich diese KiTa in Trägerschaft der Stadt Memmingen, führt diese Tradition jedoch sowohl im Namen wie auch in ihrer Pädagogik fort. Dieses besondere persönliche Engagement der Bürgerschaft spiegelt sich aber auch heute noch immer wieder in der Betreuungslandschaft wieder: So errichtete 2011 der eigens für diesen Zweck gegründete Verein Königskinder e.V. am Königsgraben eine neue Kinderkrippe für Unterdreijährige. Mittlerweile werden in Memmingen von 10 Trägern in 26 Kindertageseinrichtungen fast 90 KiTa-Gruppen betrieben. Zwischen 1600 und 1700 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren werden dort betreut. Die Stadt Memmingen und die freien Träger kommen damit ihrem Auftrag nach, ein vielfältiges und bedarfsorientiertes Betreuungs- und Erziehungsangebot für die Familien in Memmingen anzubieten, und führen damit eine lange und bewährte Tradition in dieser Stadt fort. Quelle: Engelhard, Christoph, Kindergärten in Memmingen 1848-1998 (Materialien zur Memminger Stadtgeschichte), Memmingen 1998. Geschichte der KiTa-Waldstation auf dem Madlenerberg Josef Madlener: Der Berggeist Der Madlenerberg und das darauf befindliche Anwesen wurde vom bekannten Memminger Maler Josef Madlener (1881-1967) und nach dessen Tod von seiner ebenfalls als Malerin tätigen Tochter Julie Madlener (1910-1999) als Rückzugsort und Atelier genutzt. Das Gelände wurde von der Familie Madlener bereits im Jahre 1975 für einen "öffentlichen Zweck insbesondere zur Verwendung als Kindergarten" und für die Jugendarbeit gestiftet. So nutzen die Pfadfinderschaft Kreuzträger (CPK) das Haupthaus, die Kindertageseinrichtungen die eigens hierfür nun neu errichtete Waldstation. Seit 1999 ist auch der künstlerische Nachlass der Familie Madlener im Besitz der Stadt Memmingen. Das Madlener-Werk ist seit 2005 Sammlungsbestand der MEWO-Kunsthalle . Geschiche der KiTas in Bayern Von der Bewahranstalt zur modernen Bildungseinrichtung
Cafés & Eiscafés Genießen in Wohnzimmer-Atmosphäre! Charmant und urgemütlich − in unseren Cafés und Eiscafés findest du eine große Auswahl an Kuchenspezialitäten und hausgemachten Eiscremes. Lass deinen Nachmittag bei einer Tasse Kaffee und Kuchen ausklingen. Wer es vielfältig mag, wird unsere Cafés lieben. Tourist Information Stadt Memmingen, Christina Eirich Tourist Information Stadt Memmingen, Christina Eirich Tageszeit Alle anzeigen Frühstück & Brunch Lunch / Businesslunch Dinner toGo & Lieverservice Typ Alle anzeigen Außenbewirtschaftung Gut für Gruppen Stadtbachterrassen Weinstube Bars / Pubs Auswahl zurücksetzen Café/Bar/Bistro Karte Ammann Süßes & Geschenke mehr erfahren Bäckerei Karte Bäckerei Hamma mehr erfahren Bäckerei Karte Bäckerei Standhartinger mehr erfahren Bäckerei Karte Bäckermeister Blaschke mehr erfahren Backhaus Häussler Bäckerei Karte Backhaus Häussler mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Begegnungscafé „mittendrin“ mehr erfahren Bäckerei Karte Café Anita mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Café/Bar/Bistro Karte Café Eck mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Café in der Salzgrotte am Lindentor mehr erfahren Klatschmohn Café/Bar/Bistro Karte Café Klatschmohn mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Café Kunz mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Café Martin mehr erfahren Dolcier Café/Bar/Bistro Karte Dolcier Pâtisserie & Fiore di Gelato mehr erfahren Eiscafe Karte Eiscafé da Claudio mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Café/Bar/Bistro Karte Eiscafé Dario mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Café/Bar/Bistro Karte Eiscafé Dolce Vita mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Café/Bar/Bistro Karte Eiscafé Venezia mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Friends mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte GenussArt mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Hamptons Café & Bar mehr erfahren Backhaus Häussler Bäckerei Karte Häussler's Naschhaus mehr erfahren Restaurant/Gaststätte Karte Illerhof mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Kaffeerösterei Simon mehr erfahren Café Brommler Bäckerei Karte Konditorei Brommler mehr erfahren Koschtbar Café/Bar/Bistro Karte Koschtbar mehr erfahren Kreuzherrncafé Café/Bar/Bistro Karte Kreuzherrn by Fähndrich mehr erfahren Kultbohne Café/Bar/Bistro Karte Kultbohne Caféstore mehr erfahren Lorenzo Café/Bar/Bistro Karte Lorenzo mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Manuel's Brunch | Tapas | Bar mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Metzgerei Kleiber mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Café/Bar/Bistro Karte Mr. Eis mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Café/Bar/Bistro Karte Otto's Eiscafé mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Restaurant/Gaststätte Karte Plenty Bowls mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Princess Café mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Salü mehr erfahren Segafredo Café/Bar/Bistro Karte Segafredo-Espressobar mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Taverna da Sabrina mehr erfahren Tourist Information Stadt Memmingen Geschäft Karte Tchibo mehr erfahren Urbain Flair Café/Bar/Bistro Karte Urban Flair Café mehr erfahren Café/Bar/Bistro Karte Vinzenzmurr mehr erfahren
Ausstellung des Stadtarchivs im Antoniter-Museum (2023) In der kleinen Ausstellung des Stadtarchivs gelangten einige wenige Inkunabeln aus dem Magazin an ein Tageslicht, für das sie eigentlich nur sehr beschränkt gedacht waren. Die zumeist theologischen und juristischen Inhalte der Bücher, die Illustrationen und Dekorationen von Texten und Einbänden waren zunächst nur für auserlesene Augen bestimmt. Eine Online-Präsentation ist in Vorbereitung - insbesondere der Inkunabel-Seiten mit handschriftlichen Notizen. InkunabelAusstellungTafeln.pdf Werkausgabe des französischen Dominikanerpaters und Enzyklopädisten Vinzenz von Beauvais (1184/1194-1264) Vincentius Bellovacensis: Opuscula Gedruckt in Basel bei Johann Amerbach, 13. Dezember 1481 Initialen und Dekorationen aus der Hand des Schweizer Kalligraphen Konrad Blochinger Signatur: 3.252 (Inkunabel-Katalog V-14) Komödien des für den Humanismus stilprägenden römischen Dichters Terenz (195/85-159/158 v. Chr.) Publius Terentius Afer: Comoediae Gedruckt in Venedig bei Andreas de Paltasichis, 9. November 1487 Eingeklebte kolorierte Federskizze mit schriftlichen Notizen für eine Theateraufführung der Komödien (in Memmingen?) Signatur: 3.266 (Inkunabel-Katalog T-2) Rechtsgutachten des italienischen Juraprofessors Alexander de Imola Tartagnus (1423/24-1477) Alexander Tartagnus: Consiliorum volumen Gedruckt in Venedig bei Jacobus Rubeus, 23. Dezember 1477 Dekorationen und Buchstaben-Illuminationen mit einem Wappen, das dem Memminger Antoniterpräzeptor Petrus Mitte de Caprariis zugeordnet werden könnte, in dessen Besitz die Inkunabel sehr wahrscheinlich war. Signatur: 3.365 (Inkunabel-Katalog T-1) Scholastische Lehrsätze des italienischen Theologen Petrus Lombardus (um 1095/1100-1160) Petrus Lombardus: Sententiarum libri IV Gedruckt in Basel bei Nicolaus Kesler, 20. Februar 1498 Notizen des späteren Memminger Reformators Christoph Schappeler, aus dessen Händen die Inkunabel nach dessen Flucht aus Memmingen 1525 in den Besitz der Stadt gelangt ist. Signatur: 3.293 (Inkunabel-Katalog P-35) Universalgeschichte des Kölner Kartäusers Werner Rolevinck (1425-1502) Werner Rolewinck: Fasciculus temporum Gedruckt auf Memminger Papier in Memmingen bei Albrecht Kunne, 1482 Holzschnitt mit der Huldigung der Heiligen Drei Könige an der Krippe zu Bethlehem, links Begleiter mit Memminger Wappen Signatur: 3.149 (Inkunabel-Katalog R-13) Glossar des Petrus Lombardus (um 1095/1100-1160) zum alttestamentlichen Psalterium Petrus Lombardus: Glossa magistralis Psalterii [Gedruckt in Nürnberg bei Johann Sensenschmidt und Andreas Frisner, 1475–76] Einband aus Alaunleder mit originalen Verschlussplatten, Riemen und Verschlüssen sowie Blindprägung aus Memmingen Signatur: 3.245 (Inkunabel-Katalog P-30) Beschreibung des christlichen Europa durch den italienischen Humanisten, Gelehrten und Historiker Enea Silvio Piccolomini / Papst Pius II. (1405-1464) Papst Pius II: In Europam Gedruckt in Memmingen bei Albrecht Kunne [nicht vor 1491] Zahlreiche, bislang nicht ausgewertete handschriftliche Notizen auf nahezu allen Seiten der Inkunabel von unbekannter Hand Signatur 3.21 (Inkunabel-Katalog P-41)
Kontakt Städt. Fundbüro Ratzengraben 4 a 87700 Memmingen Tel. 08331/850-2008 Fax 08331/850-2049 fundamt (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag 08.00 – 12.00 Uhr Dienstag 08.00 – 12.00 Uhr Mittwoch 08.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr Freitag 08.00 – 12.00 Uhr Objekt nicht gefunden Kontakt Städt. Fundbüro Ratzengraben 4 a 87700 Memmingen Tel. 08331/850-2008 Fax 08331/850-2049 fundamt (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag 08.00 – 12.00 Uhr Dienstag 08.00 – 12.00 Uhr Mittwoch 08.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr Freitag 08.00 – 12.00 Uhr