16.03.2026: Mit einer Podiumsdiskussion im Antoniersaal vor rund 80 Interessierten ist das neue Dialog- und Kulturformat FREIheitsforum Memmingen am 12. März zu Ende gegangen. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen widmete sich die Stadt Memmingen zwei Wochen lang einem gesellschaftlich relevanten und viel diskutierten Thema: dem § 218 des deutschen Strafgesetzbuches zum Schwangerschaftsabbruch und der Lebenswirklichkeit Betroffener. Auch 37 Jahre nach den Memminger Prozessen gibt es viel Gesprächsstoff, der nicht nur die damaligen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bewegt, sondern zunehmend auch ein jüngeres Publikum. Bei vornehmlich sachlich geführten Diskussionen zeigte sich, dass auch heute noch ein Informationsdefizit besteht und dass politisch, rechtlich und vor allem gesellschaftlich noch viele Schritte zu gehen sind, um mit Schwangerschaftsabbrüchen angemessen umzugehen. Bei einer Spurensuche im Stadtarchiv wurde deutlich, dass es unter anderem durch schutzwürdige Belange betroffener Personen noch schwierig ist, an Originalunterlagen und Dokumente zu den Memminger Prozessen zu gelangen. Eine zentrale Quelle stellen deshalb zunächst Zeitungs- und Medienberichte aus der damaligen Zeit dar. Das Stadtarchiv nutzte die Gelegenheit und erweiterte in den vergangenen Wochen seine Bestände mit Unterlagen zu den Memminger Prozessen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Spurensuche ist auf einer neuen Webseite des Stadtarchivs einsehbar: Stadtarchiv Memmingen: Zeitgeschichte Der Film „Mutter aus Passion“ von 1990 im Stadtmuseum war sehr gut besucht und regte zu vertiefenden Gesprächen an. Die Thematik berührte neben Zeitzeug:innen auch interessierte jüngere Besucherinnen und Besucher. Das Theaterkollektiv Hystera (Berlin) brachte bei zwei ausverkauften Vorstellungen des Theaterstücks „Der Uteruskomplex – Ein Schauprozess“ im Landestheater Schwaben Zeitzeuginnenberichte betroffener Frauen auf die Bühne und ergänzte diese mit Berichten von Frauen, die gegenwärtig einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben. Hierbei und in den anschließenden Diskussionen wurde ersichtlich, dass auch heute noch Defizite im Umgang mit und in der Betreuung von betroffenen Frauen bestehen. Ein Bild, das sich in der Podiumsdiskussion verdichtete. Einig waren sich die Podiumsteilnehmerinnen, dass die ärztliche Infrastruktur zur Durchführung von Schwangerschaftsbrüchen insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg defizitär sei. Beratungsangebote seien hingegen reichlich vorhanden und auch dringend notwendig, um mangelnde Informationen auszugleichen, bekräftigte Stephanie Weißfloch, Leiterin der Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae. Den Zwang zur Beratung, den der Gesetzgeber vorsieht, kritisierte Prof. Dr. Liane Wörner, Expertin für Medizinstrafrecht und Mitglied der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin der letzten Bundesregierung. Das Straffrecht sei nicht geeignet, um den Schwangerschaftsabbruch zu regeln, betonte sie. Um den Frauen wirklich zu helfen, müsse zunächst gesellschaftlich eine Enttabuisierung des Themas stattfinden. Wie die Bauern 1525 in Memmingen Freiheit und Gerechtigkeit forderten, demonstrierten Ende der 1980er Jahre zahlreiche Frauen für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Auch aus Sicht der Einrichtungen des Frauennetzwerks, die an der Programmgestaltung maßgeblich mitgewirkt haben, war das Memminger FREIheitsforum ein voller Erfolg. Seit Ende der 1980er Jahre demonstrierten zahlreiche Frauen für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Aus dieser Bewegung heraus entstand in der Stadt ein Netz von Frauengruppen, die sich bis heute für die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft stark macht. „In Zeiten, in denen Gleichstellung erneut in Frage gestellt wird, stehen wir fest zu unserem Einsatz für Freiheit, Selbstbestimmung und gerechte Teilhabe aller Frauen“, so Claudia Fuchs, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen. 2027 soll das FREIheitsforum erneut in der ersten Märzwoche stattfinden und mit einer Mischung aus Kulturprogramm und Dialogformaten Raum für Debatten und Gespräche bieten. „Das große öffentliche Interesse an dem neuen Format hat uns darin bestärkt, im nächsten Jahr mit einem neuen Thema in die Fortsetzung zu gehen“ resümiert Kulturamtsleiter Sebastian Huber. Veranstaltet wurde das FREIheitsforum Memmingen durch das Kulturamt der Stadt Memmingen. Das Programm der ersten Ausgabe entstand in enger Kooperation mit folgenden städtischen und nicht-städtischen Einrichtungen und Initiativen (in alphabetischer Reihenfolge): Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V., Frauenhaus Memmingen, Frauennetzwerk Memmingen e.V., Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen, Stadtarchiv Memmingen, Stadtbibliothek Memmingen, Stadtmuseum Memmingen, Landestheater Schwaben.
17.05.2023: Am vergangenen Freitag kamen zahlreiche Kunstbegeisterte in den Antoniersaal zur Eröffnung der Ausstellung „Was koscht´ die Sau?“ Die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen hatten dazu eingeladen, die farbige Kunst der Frieda Prutscher zu betrachten. In ihrer schwungvollen Ansprache zur Begrüßung konnte Bürgermeisterin Margareta Böckh auch Familie Schulzki aus Augsburg begrüßen. Irmgard Schulzki, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnte, ist Patenkind und Erbin des künstlerischen Nachlasses von Frieda Prutscher. Angereist waren Ehemann Joachim und Sohn Stefan Schulzki, die Grüße überbrachten und den Ausstellungsmacherinnen dafür dankten, dieses langgehegte „Herzensprojekt“ verwirklicht zu haben. Für die Frauengeschichtswerkstatt zeichnete Sonja Waschke in einer gefühlvollen und anschaulichen Rede und einem gedanklichen Rundgang durch die Ausstellung das umfassende Schaffen dieser besonderen Künstlerin. „Nicht nur die Räumlichkeiten sind geschichtsträchtig, auch die Künstlerin Frieda Prutscher hat auf ihre Art Geschichte künstlerisch gestaltet. Das Anliegen der Frauengeschichtswerkstatt ist es, Frauen sichtbar und bekannt zu machen. Beides ist bei Frieda Prutscher nicht mehr nötig“, so Sonja Waschke. Frieda Prutscher verbrachte wichtige Jahre ihres künstlerischen Schaffens in Memmingen. Viele Memmingerinnen und Memminger kennen beispielsweise die eindrucksvollen, vor Jahrzehnten entstandenen, immer noch modernen farbigen Glasmosaike an Hochhaus-Eingängen in der Buxheimer Straße. Mit „Kunst am Bau“ hat sie sich nicht nur in Memmingen einen Namen gemacht. Frieda Prutscher bekam von der öffentlichen Hand größere Aufträge in ganz verschiedenen Bereichen, so auch die Ausgestaltung der Schule in Memmingerberg, ein Brunnen im Hof des Landgerichtsgefängnisses, die Gestaltung ornamentaler Glasfenster in der Kirche in Bühl am Alpsee. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die 1915 geborene Kemptenerin die Möglichkeit, mit einer Ausbildung ihre umfassende Begabung so zu ergänzen, dass sie zum Beruf werden konnte. Mit ihrem umfassenden Talent schuf sie gleichzeitig Beton- und Bronzeguss, Drahtplastik, Holzschnitzerei, Stein- und Glasmosaiken, Linolschnitte, Tafelmalerei in Öl, Tempera und Aquarell. Nach einem Studienaufenthalt in Italien entstanden Prutschers großformatige expressionistische Bilder. 1958 erhielt Frieda Prutscher den Kunstpreis der Stadt Kempten und war damit die zweite Frau, der diese Auszeichnung zuteilwurde. Erste Vorsitzende der Frauengeschichtswerkstatt Ute Perlitz überreichte einen Blumenstrauß an die Leihgeber der Ausstellung und danke allen Beteiligten für Ihr Engagement bei der Realisierung dieses Ausstellungsprojektes. Sie verwies auch auf das Begleitprogramm 5 „K“ für Kinder und Jugendliche. „Im Namen der FGW wünsche ich allen Gästen spannende Eindrücke und gute Gespräche über diese einzigartige Künstlerin und ihre Werke“, so Ute Perlitz. Musikalisch bereicherte Tina Buttler-Eberle die Eröffnung. Mit ausdrucksstarker Stimme und begleitet von Gitarrenklängen ergänzte sie perfekt die positive und inspirierte Stimmung im Antoniersaal.
04.03.2026: Lediglich 12 der 40 Stühle wurden mit leuchtenden Tüchern weiblich gekennzeichnet. So bildlich vor Augen geführt fanden die Besucherinnen und Besucher diese rechnerischen 30 % Frauensitze „schon ziemlich wenig“. Viele Fragen zum Wahlprozedere konnten beantwortet werden und auch der QR-Code auf den Probestimmzettel des Wahlamtes wurde gerne mitgenommen und war vielfach nicht bekannt. Gleichberechtigte politische Teilhabe ist eine Voraussetzung für eine vielfältige und zukunftsfähige Demokratie. Studien zeigen, dass gemischte Gremien zu ausgewogeneren und nachhaltigeren Entscheidungen beitragen. Ziel der Initiatoren war es, Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Frauen, zu motivieren, sich politisch zu beteiligen und Kandidaturen zu unterstützen, die sich für Gleichstellung und Fraueninteressen stark machen. Am 27. Februar rückte auch der Equal Pay Day die Lohnungleichheit in den Fokus. Frauen arbeiten rechnerisch bis zu diesem Datum unbezahlt, während Männer schon im Jahresverlauf entlohnt werden. Strukturelle Änderungen sind nötig in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Der aktuelle Gap liegt bei 16 Prozent in Deutschland. Unter dem diesjährigen Motto „equal pay every day“ wird sichtbar, dass sich Lohnungleichheit dauerhaft auf das Leben von Frauen auswirkt und oft in Altersarmut mündet. Die Unterrepräsentanz von Frauen in politischen Gremien und die bestehende Lohnlücke sind Ausdruck struktureller Benachteiligungen, die sich durch viele gesellschaftliche Bereiche ziehen. „Politische und wirtschaftliche Gleichstellung gehören untrennbar zusammen und es ist gesetzliche Aufgabe der Bayerischen Gleichstellungsstellen auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gremien hinzuwirken“, so Claudia Fuchs, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen. Die Veranstalterinnen freuten sich über die positive Resonanz und viele Interessierte, denn Demokratie lebt von Beteiligung. Besonders wenn der Tag der Kommunalwahl auf den Internationalen Frauentag fällt und ihn damit zu einem „Frauen-Wählt-Tag“ macht.
12.03.2026: Ab sofort ist der Infopoint am Weinmarkt mit Informationen zu den Zwölf Artikeln und den Ereignissen in der Kramerzunft wieder öffentlich zugänglich. Die Ausstellung wurde überarbeitet und mit Exponaten aus der Bayernausstellung, einer Hörstation sowie mit einem neuen Film ergänzt. Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 9 – 18 Uhr Samstag von 11 – 17 Uhr Mehr Infos rund um die Zwölf Artikel erhalten Sie auch online. Verschiedene Führungsangebote zum Thema biete die Tourist-Information am Marktplatz.
21.11.2024: Zum Gedenkjahr 2025 veröffentlicht das Stadtarchiv Memmingen Regesten und Exzerpte, die der Historiker Dr. Peer Frieß zu den Memminger Ratsprotokollen der Bauernkriegszeit 1524/1525 erstellt hat bzw. in den nächsten Monaten erstellen wird ( siehe Materialien zur Memminger Stadtgeschichte, Reihe A Heft 6 ). In Kürze folgt eine Verlinkung der Regesten zur Online-Präsentation der Ratsprotokolle (siehe Bestand A Reichsstadt ).
08.05.2020: Liebe Eltern, der Freistaat Bayern hat verfügt, dass die KiTas und Tagespflegestellen erweitert öffnen dürfen. ab Montag 11. Mai 2020 Notbetreuung für: Berufstätige Alleinerziehende. Berufstätige Erziehungsberechtigte in kritischer Infrastruktur, wenn kein anderer erwachsener Haushaltsangehöriger die Betreuung übernehmen kann. Kinder mit (drohender) Behinderung, für die ein Anspruch auf Eingliederungshilfe durch Bescheid festgestellt ist. Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff. SGB VIII, durch Bestätigung vom Jugendamt oder vergleichbarer Stelle) haben. Kinder, deren Betreuung Kindes zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt nach den Regelungen des SGB VIII angeordnet wurde. Kinder von studierenden Alleinerziehenden. Hortkinder, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen. Kinder in Tagespflege (max. 5 gleichzeitig betreute Kinder). Beide Erziehungsberechtigte berufstätig und einer dieser Erziehungsberechtigten kann aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten. ab Montag 25. Mai 2020 zusätzlich Notbetreuung für: Vorschulkinder, die sich auf den Übergang zur Schule einstellen und sich von ihrem Kindergarten verabschieden können sollen. Kinder in der Großtagespflege (bis zu 10 Kinder). Kinder in Waldkindergärten und anderen nicht gebäudegebundenen Kindertageseinrichtungen. Geschwisterkinder von bereits betreuten Kindern. Hortkinder für weitere Klassen, die wieder in die Schule gehen dürfen, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen können. Bitte beachten Sie auch die neuen Formulare, die Sie als Eltern ausfüllen müssen. Die KiTa-Gruppen werden nun wieder etwas größer werden. Wir bemühen uns trotzdem weiterhin, möglichst konstante Gruppen zu bilden. Je nach KiTa-Größe und Personal kann deshalb derzeit nicht jegliche Form der Betreuung angeboten werden, da uns der Infektionsschutz Ihrer Kinder und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig ist und wir Früh-/Spätdienste grundsätzlich nur bei Belegung durch mehrere Familien anbieten können. Gleichzeitig wollen unsere KiTas Ihren Kindern eine gute pädagogische Betreuung ermöglichen. Hier bitten wir weiter um eine gute Zusammenarbeit. Unsere KiTas suchen fortwährend nach flexiblen und kreativen Lösungen. Dennoch weisen wir darauf hin, dass es derzeit vom KiTa-Amt auch möglich ist, zeitweise und im Einzelfall eine Rückbuchung von Betreuungsstunden anzuordnen, wenn der Infektionsschutz massiv gefährdet wird. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung 10.05. 18 Uhr: Neue Formulare, Link zur Verfügung des Freistaates Bayern und Erweiterung und Präszisierung bestimmter Anspruchsgruppen
12.01.2021: Advents- und Weihnachtsdekoration nachhaltig – Wir sagen DANKE! Durch unseren vorweihnachtlichen Bazar auf Spendenbasis konnten wir 250,-€ auf unserem Hortkonto verbuchen. Die aus recycelbaren Materialien hergestellte Deko fand großen Anklang. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Abnehmern für die Spenden und bei unseren Kooperationspartnern E&R Phase 1, Café Anita, Sparkasse Memmingerberg und Naturkost Kling für´s Ausstellen. Viele Grüße aus dem Hort Wartburgweg
18.01.2022: Der Elternbeirat des Fröbelkindergartens hat eine schöne Spendenaktion initiiert: Mit bemalten Steinen wurden über 1500 EUR erreicht. Diese wurden dem Fröbelkindergarten zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde die Aktion durch Feneberg-Markt in Memmingen. Auf dem Bild sind von links Marktleiter - Murat Acar, Frau Ines John, Elternbeiratsvorsitzende Olga Wassermann und Eduard Hergenreider zu sehen. Ein Dank auch an die Bäckerei Standhartinger, die auch eine Spendendose aufgestellt haben. Eine tolle Unterstützung unseres Fröbelkindergartens!
27.03.2024: Die Stadt Memmingen bzw. Unterhospitalstiftung Memmingen betreiben KiTas an 22 Standorten in Memmingen und betreuen rund 1.500 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren. Aktuell sind nächstmöglich Stelle in der KiTa-Haustechnik zur Besetzung frei: Mitarbeiters/in für Hausmeisteraufgaben (m/w/d) Schwerpunkt Gartenpflege (Entgeltgruppe 4 TVöD, Teilzeit mit ca. 15 Wochenstunden) zu besetzen. Zu den Aufgaben der/s Mitarbeiters/in gehört die Unterstützung des Hausmeisterteams der Kindertageseinrichtungen der Stadt und Unterhospitalstiftung Memmingen vorwiegend im Bereich der Gartenpflege. Bei Bedarf sind weitere Tätigkeiten wie kleinere Reparatur- und Instandhaltungsaufgaben, Transportfahrten etc. zu übernehmen. Das Amt für Kindertageseinrichtungen hat ein eigenes Leitbild für seine Beschäftigten: Dabei sind unseren Mitarbeitenden besonders die Prinzipien der Nachhaltigkeit, der Verlässlichkeit, der Sicherheit, der Vielfalt und Kreativität wichtig. Weitere Infos über die Kindertageseinrichtungen sind unter kita.memmmingen.de zu finden. Einstellungsvoraussetzungen sind Erfahrungen in der Grünanlagenpflege, insbesondere Kenntnisse im Umgang mit motorbetriebenen Maschinen, wie Heckenschere, Laubbläser, Spindelmäher etc. ein höfliches und freundliches Auftreten volle körperliche Belastbarkeit der Besitz der Führerscheinklasse B Die Stadt Memmingen hat sich verpflichtet, bei Stellenbesetzungen die Aufgaben aus dem SGB IX und dem Bayerischen Gleichstellungsgesetz in besonderem Maße zu erfüllen. Bewerbungen können bis spätestens 19.04.2024 eingereicht werden an Stadt Memmingen, Personalamt, Marktplatz 1, 87700 Memmingen oder per Datentransfer ausschließlich im pdf-Format über Stadt Memmingen | SubmitBox . Für Fragen zur Beschäftigung wenden Sie sich bitte an Herrn Wiest (Tel. 08331/850-294 ). Fachliche Informationen erhalten Sie bei Herrn Hölzle (Tel. 08331/850-472 ). Wenn Sie uns als KiTa-Träger näher kennen lernen wollen dann finden Sie Infos in unserer Mitarbeitenden-Bereich oder schauen Sie einfach auf Instagram vorbei: @kita_memmingen Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ihr Amt für Kindertagesenrichtungen
25.03.2026: Fast ein Jahr nach dem Spatenstich konnte beim Neubau des Feuerwehrhauses in Eisenburg Richtfest gefeiert werden. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen freute sich Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei seiner Begrüßung darüber und dankte allen Beteiligten: „Schon heute ist zu erkennen, dass mit diesem sensationellen Gebäude etwas geschaffen wird, das die Feuerwehr in Eisenburg für die nächsten Jahrzehnte sehr gut aufstellt.“ Beim Richtfest, an dem Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, des Stadtrats, der beteiligten Firmen, des Eisenburger Bürgerausschusses und der Feuerwehren Memmingen und Eisenburg teilnahmen, trugen die Zimmermänner der Firma Zettler ihren Richtspruch auf dem eingeschossigen Gebäude vor. Anschließend gab es für die Gäste die Möglichkeit, die entstehenden Räumlichkeiten im Rohbau in Augenschein zu nehmen. Das Raumprogramm des Neubaus mit circa 595 Quadratmetern Nutzfläche, umfasst eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen, Umkleiden- und Waschräume mit Toiletten am Alarmeingang (Geschlechter- und SW-Trennung) sowie einen Schulungsraum und einen abtrennbaren Jugendraum mit Foyer. Zudem entstehen ein Büro, eine Teeküche, ein Lager, diverse Nebenräume und barrierefreie WC-Anlagen. Im Außenbereich sind Alarmplätze, eine Alarmausfahrt und ein Übungsplatz mit weiteren Stellplätzen geplant. Das in gedämmter Massivholzweise errichtete Gebäude, dessen Spatenstich im April 2025 erfolgte, soll Ende 2026 fertig werden. Seit Anfang 2026 laufen die Ausbau- und Installationsarbeiten im Inneren des Gebäudes. Die gesamte Gebäudekonstruktion einschl. Fassade wurde aus nachwachsendem und CO²-bindendem heimischen Holz aus dem Memminger Stadtwald erstellt und regional gesägt. Durch Infrarotheizung mit Nutzung von regenerativer Energie aus der Photovoltaikanlage wird eine wirtschaftliche und nutzungsoptimierte Wärmeversorgung gewährleistet. Durch einen Stromspeicher kann der Eigenverbrauch erhöht und der kostengünstige Betrieb gesichert werden. Das Gebäude wird mit Gründach und Biodiversitätselementen ausgestattet. Die Außenanlagen werden naturnah gestaltet und zur Regenwasserrückhaltung wird eine Zisterne eingebaut, die für Löschwasser genutzt wird. Der Baumbestand und der begrünte Erdwall bleiben größtenteils erhalten und werden um weitere standortgerechte Neupflanzungen ergänzt. Die Kosten des Erweiterungsbaus, der Außenanlagen und der Nebenkosten werden sich auf circa 3,7 Millionen Euro belaufen. Davon werden voraussichtlich etwa 363.000 Euro durch Fördergelder bezahlt.