29.03.2023: Deutschland steht als Gesellschaft vor massiven Herausforderungen für die Zukunft. Energieversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Überalterung oder Fachkräftemangel sind nur einige davon. Auch Barrierefreiheit ist nicht nur die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung und die gleichberechtigte Teilhabe im Alltag, an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Barrierefreiheit ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Eine Welt ohne Barriere ist für alle zugänglicher und lebenswerter. Der Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“. Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können und wollen Teil der Lösung sein – als ExpertInnen in eigener Sache und MitgestalterInnen von Anfang an. Der Behindertenbeirat lädt sie herzlich an den Aktionsstand am Weinmarkt, am Dienstag, 2. Mai 2022 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein. Zusätzlich finden in diesem Jahr, ausgehend vom Aktionsstand „Stadtführungen mit anderen Sinnen“ in Kooperation mit der KAB und dem Projektbüro „Stadt der Freiheitsrechte“ statt. Näheres dazu in der Anlage. Außerdem werden am Weinmarkt und am Theaterplatz im Laufe des Tages Kreide-Kunstwerke zum Thema „Barrieren überwinden - zueinander finden“ entstehen. Hier werden verschiedene Gruppen von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen mit einer Kreide-Künstlerin malen. Diese Aktion wird von den Offenen Hilfen von Regens Wagner angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat durchgeführt. Gerne darf mitgemalt werden! Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen. Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
21.09.2020: Eine große neue Wippe, auf der viele Kinder gemeinsam Spaß haben können und dabei auch noch besonders gut gesichert sind, bereichert nun den Garten des Fröbel-Kindergartens. Das inklusive Spielgerät, das im Rahmen der Aktion „Stück zum Glück“ gespendet worden war, wurde von Oberbürgermeister Manfred Schilder und Verena Gotzes, Vorsitzende des Behindertenbeirats, offiziell an die Kindertageseinrichtung übergeben. „Wir freuen uns sehr über die Wippe, sie wird von den Kindern sehr gut angenommen“, erklärte Karin Lyra, Leiterin des Fröbel-Kindergartens. Oberbürgermeister Schilder erhielt von der fünfjährigen Zeynep-Hafsa feierlich eine Schere auf einem goldenen Kissen überreicht, damit er ein um die Wippe gewickeltes Band offiziell durchschneiden konnte. „Mit dieser Wippe können Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. So ein selbstverständliches Miteinander, wie Kinder es unter sich haben, würde ich mir für unsere ganze Gesellschaft wünschen“, betonte der Oberbürgermeister. Seinen Dank richtete der OB an Inklusionsbeauftragte Anna Birk und an Verena Gotzes, die die Teilnahme an der Aktion „Stück zum Glück“ der Firmen Procter&Gamble und Rewe initiiert hat. Koordiniert wurde die Spendenaktion „Stück zum Glück“ über die Aktion Mensch. Die inklusive Wippe wurde an die Behindertenkontaktgruppe gespendet, die es wiederum der Stadt zur Verfügung gestellt hat. „Bei Erwachsenen fehlt oft das Bewusstsein für den Lebensalltag von Menschen mit Behinderung. So eine Spendenaktion schafft Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse“, betonte Verena Gotzes die Bedeutung der Aktion „Stück zum Glück“. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen
15.06.2023: Die Karoline-Goldhofer-Kita wurde vom architekturforum allgäu mit dem „baupreis allgäu 2023“ ausgezeichnet. Im Foyer der Kita enthüllten Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und die Vorstandsmitglieder der Alois-Goldhofer-Stiftung Dr. Robert Bachfischer und Dr. Ivo Holzinger eine Plakette mit der Auszeichnung. „Wir freuen uns sehr über den Preis, der das beeindruckende Konzept des Gebäudes verbunden mit der Reggio-Pädagogik in den Fokus rückt“, erklärte Oberbürgermeister Rothenbacher und dankte der Alois-Goldhofer-Stiftung und dem Kita-Team für das große Engagement zugunsten der Kita. Die Karoline-Goldhofer-Kita sei ein Leuchtturmprojekt der Stiftung, betonte Vorstandsmitglied Dr. Robert Bachfischer. Die Architekten Dr. Jörg Heiler und Peter Geiger von heilergeiger architekten erläuterten die Entscheidung der Jury des baupreises allgäu. „Inspiriert von der Reggio-Pädagogik und deren Haltung zur Verwendung des Gebrauchten und Wertschätzung des Vorhandenen, wurde die Goldhofer-Villa aus den 60er Jahren zu 70% erhalten“, heißt es in der Beurteilung des Preisgerichts. „Das Dach wurde extensiv begrünt und mit Lichtschächten versehen. Eine neue Polycarbonatglas-Hülle umspielt die gesamte Architektur und gibt dieser nicht nur eine faszinierende Leichtigkeit, sie ist auch wesentlicher Teil des Energiekonzepts.“ In den ersten Monaten seiner Amtszeit besucht Oberbürgermeister Rothenbacher derzeit sukzessive alle Kindertageseinrichtungen der Stadt und sucht das Gespräch mit den Beschäftigten. Die Plakette für den „baupreis allgäu 2023“ wurde im Rahmen seines Besuchs der Karoline-Goldhofer-Kita enthüllt. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen weitere Fotos: s. Link
26.08.2020: „Es gibt viele, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen können. Sei es, weil sie nicht verstehen, warum sie eine Maske tragen müssen, oder weil sie körperlich bedingt nichts über Mund und Nase tragen können. Es ist mir deshalb wichtig, dass diese Menschen von der Maskenpflicht ausgenommen werden. Auch sie müssen weiterhin mit dem ÖPNV fahren und in Geschäften einkaufen können.“, fordert Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung. Zwar gibt es von Seiten des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege die Information, dass es keine ausdrückliche Regelung gibt, die Menschen mit Behinderung von der Pflicht befreit, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aber ausnahmsweise nicht erfolgen muss, wenn dies aus ärztlicher Sicht im Einzelfall unzumutbar ist. Sind Menschen aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage eine solche Bedeckung zu tragen, müssen diese eine Sanktionierung nicht befürchten. „Entsprechende Einschränkungen sind durch die betroffene Person oder den Betreuer/Begleiter glaubhaft zu machen. Hierfür kann [beispielsweise] ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.“, so das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen möchte an dieser Stelle auf dieses Thema aufmerksam machen, um für Verständnis zu werben und Aufklärung zu leisten. „Wem es möglich ist eine Maske zu tragen, bitte ich dennoch dringend darum, dies auch zu tun. Besonders, da viele Menschen mit Behinderung zur Risikogruppe gehören“, betont Stadträtin Verena Gotzes als Vorsitzende des Behindertenbeirates.
16.12.2019: Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen verabschiedeten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Vertreter der Lebenshilfe im Behindertenbeirat. Hans Ferk hat sich dazu entschlossen, zum Jahresende hin seine Tätigkeit im Vorstand der Lebenshilfe zu beenden und deshalb auch sein Amt im Behindertenbeirat niederzulegen. Über viele Jahre hinweg setzte sich Hans Ferk für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Mit einem Schmunzeln blickt die Vorsitzende des Behindertenbeirates auf die Zeit zurück, als es am Rathaus noch keinen Aufzug gab und sie unter anderem von Hans Ferk die Treppen in den kleinen Sitzungssaal hinaufgetragen wurde. „Nachdem die vermeintlichen „Gebrechen“ der Stadträte immer größer wurden, hatte man sich dann dazu entschlossen fast alle Sitzungen im Sitzungssaal im Erdgeschoss durchzuführen“, erzählt die Stadträtin mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass dies trotz des inzwischen eingebauten Aufzuges weitgehend so beibehalten wurde. Mit einem kleinen Geschenk bedanken sich die beiden Vorsitzenden herzlich bei dem ausscheidenden Mitglied. Bei der Sitzung des Behindertenbeirates mit Oberbürgermeister Manfred Schilder am 29. Januar 2020 wird der nun offene Posten des stellvertretenden Mitgliedes im Behindertenbeirat neu gewählt. Ebenfalls im Rahmen der Jahresabschlusssitzung fand die Übergabe der Auszeichnung „An Menschen mit Behinderung gedacht“ statt. Diese wurde an Franz Schneider als Leiter der Stadtbibliothek überreicht, der sich im Rahmen des Kooperationsprojektes zur Anschaffung von Büchern in einfacher Sprache für die Stadtbibliothek einsetzte.
29.07.2019: Bereits zur Begrüßung mit zweiter Bürgermeisterin Margareta Böckh und AOK Direktorin Regina Merk-Bäumel war das Gelände im Stadtpark Neue Welt gut gefüllt und das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite. Beide bedankten sich in ihrem Grußwort für das Engagement aller Beteiligten und betonen, wie bereichernd die Kooperation zwischen AOK, Regens Wagner und der Stadt Memmingen für eine Veranstaltung wie diese ist. Das wird besonders deutlich, wenn man in das bunt gemischte Publikum blickt: Von Klein bis Groß, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung; hier ist jeder mittendrin. „Ich wünsche Ihnen allen einen ereignisreichen Tag und nutzen Sie die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen“, schloss zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh ihr Grußwort. Zum zweiten Mal fand dieses Jahr der Familientag ohne Grenzen als Kooperationsprojekt aus den Veranstaltungen „Sport ohne Grenzen“ und dem „AOK Familientag“ statt. In Kontakt kommen, Vorurteile und Berührungsängste abbauen und das kombiniert mit Spaß und tollen Erlebnissen, das ist das Ziel des Familientags ohne Grenzen. Eine Hüpfburg, ein Dunkelzelt, Kinderschminken, Rollstuhlbasketball und vieles mehr, begleitet von einem umfassenden Bühnenprogramm mit Showeinlagen der Tanzschule Tosca, Musikern und Zumba-Tänzer bieten jede Menge Action für Klein und Groß. Auf dem aufgebauten Fußballfeld ging es ebenfalls heiß her. Beim Turnier der Bananenflankenliga war voller Körpereinsatz gefragt und die Begeisterung der Spieler am Sport für das Publikum spürbar. Für gehörlose Gäste wurde auch in diesem Jahr ein geführter Rundgang mit Gebärdensprachdolmetscher angeboten.
17.03.2026: Bei der jüngsten Sitzung des Kinderfestausschusses sind jetzt, vier Monate vor dem Kinderfest am 23. Juli 2026, die ersten Entscheidungen gefallen. Zusammen mit der Vorsitzenden des Kinderfestausschusses Dagmar Trieb und der Leiterin der Musikschule Constanze Kraus sind gemeinsam mit dem Liedausschuss folgende Lieder für den Marktplatz ausgewählt worden. Als Choral ist „Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n“ vorgesehen; das schwäbische Lied heißt „Handy Cap“ und als internationales Lied werden die Kinder „I like the flowers“ auf Deutsch und Englisch“ singen. Und das moderne Sommerlied „Alle Pinguine“ führt an den Südpol. Als Abschluss des diesjährigen Festaktes auf dem Marktplatz ist das Kinderfestlied „Weckruf“ von Adalbert Maier an der Reihe, da er dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Fünf Grundschulen führen je einen Tanz auf der Bühne am Marktplatz auf und die Theodor-Heuss-Schule zeigt dabei als Zunfttanz den „Mautanz“, der immer im Wallensteinjahr vorgesehen ist. Das Kinderfestheftchen und den Kinderfestbecher gestalten dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Dickenreishausen/Volkratshofen. Ab dem Freitag, 3. Juli ist es möglich ein Kinderfestheft bei der Stadtinformation gegen eine Spende mitzunehmen. Des Weiteren verteilen Schülerinnen und Schüler die Heftchen in der zweiten Juliwoche oder diese liegen in verschiedenen Memminger Geschäften aus. Mit Spannung wird die Übergabe der Kinderfestmedaille am 16. Juli erwartet. Wer wird dieses Jahr die Ehrung erhalten? Ebenso wird ein Mitglied der Trommlerbuben und -mädchen für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Am Kinderfestvormittag ab 9:15 Uhr kann man auf dem Marktplatz den Liedern aus über 2000 Kinderkehlen lauschen, die Tänze bewundern und die Begrüßung von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher hören. Der Umzug beginnt um 13:30 Uhr am Hallhof und zieht durch Maximilianstraße, Roßmarkt, Lindauer Straße und Bodenseestraße bis zum Stadion. Dort erwartet die Kinder die traditionelle Spielwiese und eine Brotzeit.
15.12.2022: Mit einem Empfang in Augsburg will der Ministerpräsident sich bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern bedanken. An diesem Abend stehen rund 500 besondere Menschen aus ganz Schwaben im Mittelpunkt, für die er gern der Gastgeber ist. Mit einem Augenzwinkern betont er in seiner Rede, an diesem Abend ist „die Crème de la Crème" der Bürgerinnen und Bürger: Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren“ vertreten. Mitglieder von Sportvereinen, Feuerwehrleute, Vertreter der verschiedensten Organisationen befanden sich unter den Gästen. Sie alle setzen sich in ihrer Freizeit dafür ein, dass etwas vorangeht. „Man müsste tausende von hauptamtlichen Stellen schaffen und Milliardenbeiträge investieren, um das aufzufangen, was das Ehrenamt leistet, betonte Söder. Der Ministerpräsident hat die Empfänge für Engagierte Menschen im Ehrenamt neu eingeführt. Damit möchte er ein Zeichen der Wertschätzung setzen. Dementsprechend nahbar zeigt er sich an diesem Abend. Er lacht herzlich, hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Gäste und steht für Fotos bereit. Auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich für diese Veranstaltung Zeit genommen. Verena Gotzes, Gründungsmitglied und Vorsitzende des Behindertenbeirates in Memmingen bekam ebenfalls eine Einladung zum Empfang. Auch sie nutzte die Gelegenheit eines kurzen Gesprächs mit dem Ministerpräsidenten, um das Thema anzubringen, das ihr ganz besonders am Herzen liegt. Die Barrierefreiheit. Seit nun über 30 Jahre setzt sie sich unermüdlich für Menschen mit Behinderung ein, auch wenn dies teilweise mit großen Hürden und Rückschlägen verbunden ist. „Aber es zeigt sich, wenn man zusammenhält, ist man stark und man kann Dinge erreichen, bei denen man noch vor einigen Jahren dachte, das ist unmöglich“, so die Vorsitzende.
04.02.2021: Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Memminger KiTas und liebe Tagespflegepersonen, der Freistaat Bayern stellt zur ergänzenden Unterstützung für die KiTas und Tagespflegestellen pro Person zwei FFP2-Masken zusätzlich zur Verfügung. Weiter will der Freistaat Bayern damit - neben den bisher auch bereits gewährten finanziellen Förderungen für die Träger (u.a. für CO2-Meldegeräte) - auch greifbar und deutlich machen, welch wichtige Arbeit in den KiTas und Tagespflegestellen geleistet wird. Wir verweisen hier auch auf den 390. Newsletter des Sozialministeriums (s. Anlage). Diese FFP2-Masken ergänzen die bisher bereits getätigten Ausstattungen der Träger. Diese FFP2-Masken wurden nun über das THW und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz geliefert und werden nun durch das KiTa-Amt an die KiTas und Tagespflegestellen versandt. Wir weisen darauf hin, dass es weiterhin keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in den KiTas und Tagespflegestellen gibt. Auch sind die Hinweise der jeweiligen Arbeitssicherheitsvorschriften bei der Handhabung zu beachten. Im Einzelfall oder für bestimmte Tätigkeiten kann einen FFP2-Maske jedoch sinnvoll sein. Am wichtigsten ist jedoch die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln des Rahmenhygieneplanes: Diese Regeln minimieren die Risiken für Familien und Kolleginnen und Kollegen. Auch wir von Seiten des KiTa-Amtes danken auf diesem Weg ebenfalls für das große Engagement in den KiTas und Tagespflegestellen. Es ist gut zu wissen, dass Sie vor Ort für Familien in der Notbetreuung da sind. Viele Grüße Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
25.04.2020: Liebe Eltern, wir sind froh, Ihnen ab 27. April deutlich mehr Notbetreuung anbieten zu dürfen, auch wenn unsere personellen Kapazitäten teilweise noch eingeschränkt sind. Anspruch auf Notbetreuung in den KiTas und Tagespflegestellenhaben zukünftig: Berufstätige Alleinerziehende für die Zeit, in der dies beruflich notwendig ist. Erziehungsberechtigte, bei denen mindestens einer im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist in dessen beruflich notwendigen Zeit. Keine andere volljährige Person im Haushalt kann die Betreuung übernehmen. Abschlussschüler für die Zeit der Teilnahme am Unterricht. Erziehungsberechtigte, bei denen das Stadtjugendamt eine besondere erzieherische Notwendigkeit feststellt. Sie müssen zu den Voraussetzungen entsprechende Erklärungen unterschreiben (s. Anlagen) und ggf. Nachweise vorlegen. Bitte halten Sie sich aber auch immer an die Hygienehinweise Ihrer KiTa/Tagespflege: Nur dann dürfen Sie die KiTa tatsächlich betreten. Kinder müssen in der KiTa/Tagespflege keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, außer dies ist ärztlich angeordnet. Wichtig bleibt weiter: Abstand halten, Händehygienie und Gruppen-/Teamtrennung. Die Kinder werden in kleinen Gruppen betreut, um das Risiko einer Ansteckung für eine größere Zahl von Kindern und KiTa-Mitarbeiter*innen/Tagespflegepersonen zu minimieren. Auch für die Elternbeiträge soll es bald eine einheitliche Lösung geben. Bisher hatte die Stadt Memmingen von sich aus auf den Lastschrifteinzug ab April verzichtet. Sollten Sie für April versehentlich doch noch eine Abbuchung erhalten haben, geben Sie uns Bescheid, damit wir das korrigieren können. Hier müssen wir aber noch für eine endgültige Entscheidung auf weitere Vorgaben des Freistaates Bayern warten. Wir werden Sie dann umgehend informieren, sobald diese vorliegen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung 26.04.2020: Allgemeinverfügung vom 24.04. und vom STMAS korrigierte Elternerklärungen. Die Allgemeinverfügung ist derzeit befristet bis 10.05.2020.