06.07.2026: Mit einem großen Schwimmbadfest wird das Schwimmwerk am Samstag, 11. Juli 2026, eröffnet. Familien mit Kindern, Jugendliche, Sportbegeisterte und alle Interessierten haben dabei die Möglichkeit, Memmingens neues sportorientiertes Freizeitbad kennenzulernen und die unterschiedlichen Schwimmbecken, die Ninja-Cross-Anlage, die Sprunganlage, den Strömungskanal, das Dampfbad, den Kiosk und vieles mehr zu entdecken und auszuprobieren. Von Sprungshows über Mitmachangebote bis hin zu Mini-Aqua-Kursen ist am Eröffnungstag einiges geboten. Das Schwimmbadfest läuft von 9 bis 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Ab 10 Uhr präsentieren sich Memminger Wassersportvereine im Sportbecken des Hallenbads. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt, worauf es bei Rettungseinsätzen im Wasser ankommt und gibt praktische Tipps zur Eigen- und Fremdrettung. Der TV Memmingen lädt zu einem offenen Schwimmtraining ein, bei dem Schwimmstile vorgestellt werden mit Tipps zu Technik, Atmung und Wasserlage. Die Wasserwacht zeigt, wie Sicherheit im Wasser funktioniert und was im Ernstfall wichtig ist. Teammitglieder der deutschen Splash-Diving-Nationalmannschaft zeigen spektakuläre Sprünge von Ein- und Drei-Meter-Brett. Beim Splashdiving geht es darum, mit akrobatischen Sprüngen eine möglichst große Wasserfontäne zu erzeugen. Interessierte können beim Workshop „Dein erster Splash“ selbst aktiv werden. Die Profis geben Tipps und Tricks für mutige Sprünge und den richtigen Aufprall im Wasser. Für Kinder von vier bis sechs Jahren gibt es unter dem Motto „Große Sprünge für kleine Gäste“ ein eigenes Sprung-Angebot. Die Ninja-Cross-Anlage sorgt für Bewegung und Action. Ein Parcours-Trainer zeigt, wie die Hindernisse über dem Schwimmbecken im Hallenbad gemeistert werden können und unterstützt alle, die sich selbst daran versuchen möchten. Im Kursbecken erhalten Badegäste einen ersten Einblick in das Kursangebot des Schwimmwerks. Es werden Mini-Aqua-Kurse in Aqua-Gymnastik, Aqua-Fitness und Aqua-Cycling angeboten. Kinder können im Meerjungfrauen-Schnupperkurs lernen, wie man sich mit Flosse elegant durchs Wasser bewegt. Durch das Eröffnungsprogramm im Hallenbad führt der bekannte Fernsehmoderator und Comedian Thiess Neubert. Im Freibad begleitet DJ Jascha die Eröffnung ab dem frühen Nachmittag bis in den Abend hinein mit entspannten Beats. Der Freibad-Kiosk bietet leckere Snacks und Getränke an. Beim Schwimmbadfest ist das Schwimmwerk regulär von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung für das Programmangebot am Eröffnungstag ist nicht erforderlich, die Teilnahme erfolgt nach Verfügbarkeit der Plätze.
21.06.2026: „Größer und wahrscheinlich abwechslungsreicher denn je“, so bezeichnete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher die Memminger Kulturnacht bei der Eröffnung im Innenhof des Antonierhauses. Schon allein die Angebote an diesem Ort, deuten das enorme Spektrum des gesamten Abends an: Bilderbuchkino, Livemusik, Wimpelbasteln, klassische Gitarrenmusik und das Herstellen von Kräuterdestillaten. Die Memminger Kulturnacht war wieder einmal ein echtes Erlebnis, dass die Bevölkerung für einen Abend zu einer gut gelaunten, wuseligen, interessierten Gemeinschaft werden lies. Vor allem das Zusammenspiel der städtischen Institutionen und vieler ehrenamtlich betriebenen kleinen Kulturorte, schaffe es, die verschiedensten Kulturschaffenden in ihrer ganzen Bandbreite zu erleben, betonte Kulturamtsleiter Sebastian Huber. Rund 2700 Besucherinnen und Besucher strömten bei hochsommerlichen Temperaturen von einem der 17 Kulturorte zum anderen und ließen sich von der beeindruckenden Vielfalt mitreißen. Ab 16 Uhr wurden Gebäude, Innenhöfe und Plätze in Memmingen zu einem Ort voller Begegnungen, Entdeckungen und gemeinsamer Momente. Was diese Kulturnacht so besonders machte, war die Mischung: Vertraute Orte wie die städtischen Museen konnten neu erlebt werden, während sonst verborgene Plätze ihre Türen öffneten und überraschende Einblicke ermöglichten. Unter anderem der mood club, die Kunstgarage oder das erst kürzlich wieder eröffnete Kino REX Palast waren wahre Magneten. Dabei spannte das Programm einen wunderbaren Bogen von berührender klassischer Musik in St. Josef oder in St. Martin, über kreative Graffiti-Workshops, Mal- und Bastelkurse für Kinder über Kurzfilme und bis hin zu DJ-Sets und den Auftritten verschiedenster Live Bands. Zu später Stunde wechselte der Innenhof des Stadtmuseums von der Party Location zur Public Viewing Arena und so konnten alle Interessierten das 2:1 der deutschen Mannschaft bei der WM verfolgen. Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer sowie ehrenamtlich Engagierten sei dieser Kulturabend nicht zu stemmen, betonte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und bedankte sich sehr herzlich bei allen, die die Kulturnacht in Memmingen wieder möglich gemacht hatten. Zusätzlich dankte Kulturamstleiter Sebastian Huber den Sponsoren der Veranstaltung, der LEW, der Sparkasse Schwaben Bodensee sowie der Goldhofer Stiftung. Größer denn je, vielfältiger denn je – die Memminger Kulturnacht wurde zu einem Traum von einer Sommernacht, der noch lange nachklingen wird.
22.06.2026: Bewegung, Begegnung und jede Menge Sport: Der „Sporttag für alle 2026“ im Stadtpark Neue Welt war ein voller Erfolg. Trotz hochsommerlicher Temperaturen nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die vielfältigen Sport- und Bewegungsangebote kennenzulernen, selbst aktiv zu werden und einen abwechslungsreichen Tag in der Neuen Welt zu erleben. Mit der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher fiel zugleich der Startschuss für die diesjährige Gesundheitswoche „Vom Allgäu bis zum Bodensee“. Damit stand der gesamte Tag ganz im Zeichen von Gesundheit, Bewegung und Gemeinschaft. Über den gesamten Stadtpark verteilt präsentierten Vereine, Organisationen und Initiativen aus Memmingen und der Region ihre Angebote. Von Beachvolleyball, Golf, Fitness- und Kampfsport über Floorball, Cricket und Yoga bis hin zu Bewegungsparcours und E-Motorrädern war für jede Altersgruppe etwas geboten. Besonders beliebt waren auch die Aktivitäten am und auf dem Wasser. Die Wasserwacht und die DLRG luden mit ihren Angeboten rund um das sichere Baden zum Mitmachen ein, während die Wakeboard-Anlage zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Großen Zuspruch erhielt auch das Familien- und Kinderprogramm. Das Spielmobil mit Rollenrutsche, Bastelangeboten und zahlreichen Mitmachaktionen sorgte ebenso für Begeisterung wie kreative Stationen zum Bemalen von Steinen, Gestalten von UV-Armbändern oder Glitzertattoos. An vielen Ständen konnten Kinder und Erwachsene neue Sportarten ausprobieren, Geschicklichkeit und Koordination testen oder einfach miteinander ins Gespräch kommen. Besonders erfreulich war die große Bandbreite der vertretenen Angebote. Neben bekannten Sportarten bot der Sporttag auch die Möglichkeit, weniger bekannte Bewegungsformen kennenzulernen, vom Lachyoga bis zum Cricket. Genau diese Vielfalt machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus und zeigte, wie breit das Sport- und Gesundheitsangebot in Memmingen und der Region aufgestellt ist. Der Sporttag verfolgte dabei ein klares Ziel: Menschen jeden Alters zusammenzubringen und Freude an Bewegung zu vermitteln. Überall auf dem Gelände wurde ausprobiert, mitgemacht, angefeuert und gelacht. Die vielen positiven Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher bestätigten den Erfolg des Konzepts. Ein solcher Tag ist nur durch das Engagement vieler Beteiligter möglich. Ein herzlicher Dank gilt daher allen Vereinen, Organisationen und Institutionen, die mit ihren Angeboten vertreten waren, sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Der Sporttag für alle 2026 ha gezeigt, wie Sport Menschen verbindet und Gemeinschaft stärkt. Die Veranstalter ziehen daher ein durchweg positives Fazit und freuen sich bereits auf eine mögliche Fortsetzung in den kommenden Jahren.
22.06.2026: Noch vor wenigen Jahren haben viele Kommunen in Deutschland in der Regel noch ausgeglichene Haushalte aufstellen können oder sogar Überschüsse erwirtschaftet. Im Jahr 2022 lagen die kommunalen Haushalte deutschlandweit noch mit 4,5 Milliarden Euro im Plus. Danach folgte ein regelrechter Absturz: Im Jahr 2023 ein Defizit von 6,3 Milliarden Euro bundesweit, im Jahr 2024 lagen die Defizite bereits bei 24,3 Milliarden Euro, im Jahr 2025 sogar bei rund 30 Milliarden Euro. Besserung ist nicht in Sicht – Tendenz weiter negativ. Auch Memmingen kann sich diesem bundesweiten Trend nicht entziehen: Im Jahr 2022 musste bereits ein Defizit von 3,281 Mio. Euro verzeichnet werden. Nach einem relativ ausgeglichenen 2025, sieht der Haushaltsplan 2026 wieder ein Defizit von 14,9 Mio. € vor. Wenn Bund und Länder die Kommunen nicht entlasten, stehen die Städte nach Einschätzung des Deutschen Städtetages am Beginn einer Schuldenexplosion. Die Rücklagen sind in den allermeisten Städten aufgezehrt: Im Jahr 2024 musste gut die Hälfte der kommunalen Defizite durch neue Schulden finanziert werden, im Jahr 2025 nahezu das gesamte Defizit: Die kommunalen Schulden stiegen bundesweit um 23 Milliarden Euro an. Davon waren mehr als 15 Milliarden Euro so genannte Kassenkredite – also Kredite, die nicht zur Finanzierung von Investitionen genutzt werden, sondern zur Finanzierung der laufenden Ausgaben. Die Gesamtschulden der Kommunen betragen mittlerweile 165 Milliarden Euro. Auch für Memmingen gilt: Die Rücklagen in Höhe von 17,6 Mio. Euro im Jahr 2022 sind mittlerweile völlig aufgezehrt. Im Jahr 2026 müssen voraussichtlich neue Kredite in Höhe von 14,3 Mio. Euro auf-genommen werden. Um zu verdeutlichen, wie gravierend die Finanzprobleme sind: Wenn die Kommunen gezwungen wären, die Defizite durch eine Erhöhung der Grundsteuer vollständig zu auszugleichen, müssten die Grundsteuer-Hebesätze im bundesweiten Durchschnitt etwa verdreifacht werden. Für Memmingen würde ein vollständiger Ausgleich des jährlichen Defizits um 650 Punkte auf 1070 Punkte notwendig machen. Keine Stadt würde das ihren Bürgerinnen und Bürgern zumuten wollen – das Beispiel zeigt aber den Kern des Problems: Zum einen haben die Kommunen kaum noch eigene Einsparmöglichkeiten, zum anderen können sie das massive Defizit realistischerweise nicht einmal mit Steuererhöhungen decken. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher schließt sich den Forderungen des Städtetags an: "Es kann nicht sein, dass sich der Bund auf Kosten der Kommunen saniert. Eine nachhaltige Reform der öffentlichen Finanzen erfordert endlich echte Kosteneinsparungen bei allen staatlichen Ebenen und nicht nur die ungefragte Weitergabe von Ausgaben an die Kommunen."
08.05.2026: Gesundheit ganzheitlich denken - das war schon die Maxime des Wasserdoktors Sebastian Kneipp, an die auch die Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen anknüpft. Jetzt soll eine langfristige und abgestimmte Präventionsstrategie für die Region entwickelt werden. Dazu fand im Landratsamt Unterallgäu die Veranstaltung „Regionale Strategieentwicklung im Bereich Prävention“ statt, mit rund 60 Vertreterinnen und Vertretern aus Gesundheitsförderung, Pflege, Bildung, aus Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, aus Beratung, Verwaltung, Medizin und Politik. Eingeladen hatten Landrat Alex Eder und Oberbürgermeister Jan Rothenbacher als Vorsitzende des Steuerungsgremiums der Gesundheitsregionplus. Eder verwies in seiner Begrüßung auf die lange Tradition des Unterallgäus als „Kneippland“, in dem Gesundheitsförderung und Vorsorge seit jeher eine wichtige Rolle spielen. Kern der Veranstaltung war ein moderierter, interaktiver Austausch an fünf Thementischen. Unter den Überschriften „Gut ins Leben starten“, „Gesund aufwachsen“, „Lebensmitte gesund gestalten“, „Gesund alt werden“ sowie „Vulnerable, schwer erreichbare Zielgruppen“ trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissen, Erfahrungen und Ideen zusammen und tauschten sich aus. Sie entwickelten erste Visionen und konkrete Ansätze für eine vernetzte Präventionsstrategie und benannten relevante Akteurinnen und Akteure für die weitere Ausgestaltung dieser Strategie. Im Laufe des Jahres 2026 wollen sie die Arbeit in kleineren Arbeitsgruppen fortführen, um die Ergebnisse zu vertiefen und konkrete Ziele zu formulieren. So soll eine gemeinsame und nachhaltige Präventionsstrategie für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen entstehen - als Grundlage für mehr Gesundheit und Lebensqualität in der Region. Als übergreifendes Konzept dient der „Masterplan Prävention“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Zudem gab Nicola Galm von der Gesundheitsregionplus einen kurzen Überblick über die bisherige Arbeit im Bereich Gesundheitsförderung. Dabei hob sie hervor, welche neuen Möglichkeiten sich durch die gesetzliche Verankerung der Gesundheitsregionenplus in Bayern für die zukünftige Arbeit ergeben. Diese Entwicklung ermögliche eine langfristige, strategische Planung. Einen fachlichen Impuls lieferte Andrea Wolff von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. (LZG). Sie erläuterte, wie fruchtbar die aktive Einbindung aller relevanten Akteurinnen und Akteure sei. Zugleich betonte sie, dass gute und passende Lösungen für die Region auch gemeinsam mit den verschiedenen Zielgruppen in der Bürgerschaft entwickelt werden sollten. Anna Westbrock von der Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen präsentierte zudem zentrale Ergebnisse einer regionalen Bedarfs- und Bestandsanalyse im Bereich Prävention. Sie hob wichtige Ansatzpunkte wie die Stärkung der Verhältnisprävention und gesunder Lebensbedingungen, die zielgruppenspezifische Ausrichtung von Maßnahmen sowie die Förderung von Sichtbarkeit, Entstigmatisierung und Gesundheitskompetenz hervor. Der Masterplan Prävention des Bayerischen Staatsministeriums kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/
28.07.2026: Die Auswirkungen des Klimawandels auf Memmingen beschäftigte in der jüngsten Sitzung auch den Memminger Stadtrat. Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, informierte über die Trinkwasserversorgung und die Entwicklung des Grundwasserstandes. Dabei betonte er, dass die aktuell beobachteten niedrigen Grundwasserstände keine Einschränkungen für die Trinkwasserversorgung erwarten lassen, zugleich aber Anlass für eine verstärkte Beobachtung und fachliche Prüfung der Versorgungssicherheit geben. In seinem Bericht ging Geske zunächst auf die Grundwassersituation und die Wassergewinnung ein. Das Rohwasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung wird aus zwei südlich von Benningen gelegenen Trinkwasserbrunnen gewonnen. Das Wassereinzugsgebiet erstreckt sich von Süden kommend entlang des Memminger Trockentals und gilt als sehr ergiebig. Der Grundwasserpegel unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen und ist direkt abhängig von in diesem Gebiet fallenden Niederschlägen. Die Aufzeichnungen der Ruhewasserpegel beider Brunnen seit 2010 zeigen, dass zunehmende Ausbleiben der typischen Verläufe der Jahreszeiten. So gab es in den Jahren 2019, 2023 und 2026 Niedrigwasserperioden, im Juni 2024 dafür Hochwasser. Derzeit ist ein bisher historische Niedrigpegel erreicht. Allerdings lässt sich ebenfalls erkennen, dass innerhalb kurzer Zeit die Fähigkeit zur Regeneration besteht, sollte es zu mehrtägigen Niederschlägen kommen. Auf die Förderleistung der beiden Brunnen und die Versorgungssituation der Stadt hat der niedrige Pegelstand in absehbarer Zeit keine Auswirkungen. Diese Auffassung wird vom Wasserwirtschaftsamt Kempten und vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Woringer Gruppe geteilt. Die Ausbautiefe beider Brunnen beträgt rd. 18 m, die Ansaugöffnungen der jeweils 3 verbauten Unterwasserpumpen befinden sich zwischen 13 und 14 m unterhalb des Brunnenkopfdeckels. Das bedeutet, dass selbst bei einem theoretisch und gleichbleibend fallenden Grundwasserpegel über nochmals weitere zwei Jahre die Pumpen ausreichend mit Wasser angeströmt werden. Diese Pegelentwicklung ist nach fachlicher Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (WWA) nicht realistisch, da das Memminger Trockental durch mehrere unterirdische Zuströme gespeist wird. Die geringe Wassermenge im Benninger Ried und im Stadtbach, zwei höhergelegene Austrittsstellen, sind bedingt durch die fallenden Pegelstände. Zum Schluss zog Geske ein Fazit und erklärte das weitere Vorgehen. So zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels auch in unserer Region durch atypische Niederschlagsmuster mit länger anhaltenden Trockenperioden und vermehrten Starkniederschlägen. Letztere wirken in der Regel aber nicht grundwasserneubildend. Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, dass das Grundwasserdargebot weder qualitativ noch quantitativ „unantastbar“ ist. Eine akute Risiko- oder Gefährdungslage ist indes derzeit und selbst bei gleichbleibend fallendem Grundwasserpegel mittelfristig nicht zu befürchten. Unabhängig davon gilt es, die weitere Entwicklung des Grundwasserstands aufmerksam zu beobachten. Ein fachlicher Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten fand erstmalig bereits am 7.7.26 statt, um eine belastbare Redundanz für die Brunnen sowie entsprechende Entlastungs- und Ausweichszenarien zu prüfen.
20.07.2026: Mit großer Anerkennung und aufrichtiger Dankbarkeit verabschiedete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher den langjährigen Schulleiter der städtischen Sebastian-Lotzer-Realschule, Harald Rehklau. Das Stadtoberhaupt würdigte Rehklaus herausragendes Wirken mit einem handkolorierten Schickler-Stich als persönliches Abschiedsgeschenk. „Nach 17 Jahren als Schulleiter haben Sie Ihre Schule nicht nur geführt, sondern nachhaltig geprägt: mit großem Engagement, Weitblick und täglich spürbarer Leidenschaft. Auch in herausfordernden Zeiten bewahrten Sie einen klaren Kopf und fanden stets zukunftsfähige und intelligente Lösungen. Für alles, was Sie für diese Schule getan haben, danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute“, würdigte Rothenbacher. 35 Jahre war Harald Rehklau für die Schulfamilie tätig. Zunächst als Realschullehrer, ab 2006 dann auch in der Schulleitung. Besonders prägend war seine Mitwirkung an der Planung des neuen Schulgebäudes und der damit verbundenen Ausstattung. Aus der räumlichen Not heraus führte er das Lehrerraumprinzip ein, das sich bis heute bewährt und den Schulalltag entscheidend beeinflusst hat. Mit seinem Lehrerteam war der Umgang stets kollegial und auch zu den Schülerinnen und Schülern hatte er immer einen guten Draht und ließ auch mal Fünf gerade sein. Wer ihn erlebte, begegnete einem Schulleiter, der nicht nur organisierte und entschied, sondern auch vorlebte. Als leidenschaftlicher Sportler vermittelte er die Werte Anstrengungsbereitschaft, Fairness und Kooperation, die er in seine Arbeit einbrachte und an die Schulgemeinschaft weitergab. „Jeden Tag bin ich mit Freude zur Arbeit gekommen. Natürlich gab es auch teilweise aufregende Jahre. Doch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, der offene Austausch und das gemeinsame Ringen um die bestmöglichen Lösungen für unsere Schülerinnen und Schüler und die Schule mit meinem Kollegium waren für mich stets eine große Bereicherung. Auch der Stadt gilt mein aufrichtiger Dank als unserer Arbeitgeberin. Die verlässliche Unterstützung, das entgegengebrachte Vertrauen und das konstruktive Miteinander haben maßgeblich dazu beigetragen, die Schule weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen“, resümierte Harald Rehklau bei seinem Abschied im Rathaus. Gleichzeitig mit der Verabschiedung fand die Amtseinführung von Heiko Nißl statt. „Mit Heiko Nißl haben wir als Nachfolger jemanden gewonnen, der das Haus und die Abläufe hervorragend kennt. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen für den Start in der neuen Funktion alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen“, hieß Rothenbacher Heiko Nißl im neuen Amt willkommen. Nißl übernimmt die Nachfolge offiziell ab 01. August 2026. Der gebürtige Memminger studierte Germanistik und Sport auf Lehramt und trat anschließend im September 1998 seinen Dienst als Lehrer an der städtischen Realschule in Memmingen an. „Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Besonders die Veränderung durch die zunehmende Digitalisierung und Nutzung von KI wird spannend werden.“
12.01.2022: Liebe Eltern, der Freistaat Bayern hat angeordnet, dass nach den Weihnachtsferien Kinder eine Kindertageseinrichtung nur noch dann betreten dürfen, wenn sie vorher regelmäßig getestet wurden. Das bedeutet ab 10. Januar 2022: Sie testen Ihr Kind 3 x wöchentlich* zu Hause (Mo/Mi/Fr). Sie bestätigen, dass Sie Ihr Kind regelmäßig negativ* getestet haben: Dazu zeigen Sie 3 x wöchentlich die Testkassette des Selbsttests beim Betreten der KiTa vor. Die Testkassette entsorgt dann die KiTa für Sie. Diese Regelung gilt für die kommunal verwalteten KiTas. Einige freie Träger dokumentieren alternativ über Testnachweislisten, die die Eltern aber selbst führen und regelmäßig vorlegen müssen. Der Vorteil dieses Systems ist: Mehr Tests* bringen - neben den bekannten Regeln - mehr Sicherheit. Eltern können am einfühlsamsten ihr eigenes Kind testen. Sie sehen als Familie sofort und zu Hause das Testergebnis. Alle - Mitarbeitende* und Familien - schützen in gemeinsamer Verwantwortung unsere KiTas. Wir leisten für Sie: Sie bekommen wieder die bereits bekannten Abholscheine für Tests. Die KiTas beraten Sie über die Abläufe und kontrollieren die Testergebnisse. Das KiTa-Amt führt ab der zweiten Woche nach den Ferien System- und Stichproben-Kontrollen vor Ort in den KiTas durch. Das KiTa-Amt kann auch einen zeitweisen Ausschluss vom KiTa-Besuch aussprechen, wenn sich Familien oder Mitarbeitende dauerhaft nicht an die Hygieneregeln halten. Sollten Familien der mm-KiTas bis Anfang Januar 2022 keinen Berechtigungsschein von Ihrer KiTa erhalten haben, können sie sich gerne an kita@memmingen.de wenden. Wichtig ist: Die Testpflicht ist nur ein Bestandteil des Infektionsschutzes. Alle anderen Regeln (Abstand, Maske, Lüften, usw.) sind weiter einzuhalten. Nur mit all diesen Maßnahmen zusammen können wir gemeinsam die KiTa schützen. Wir vertrauen darauf, dass alle weiter wie bisher gut beim Infektionsschutz mithelfen. Vielen Dank für die Mitarbeit aller! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen * Hinweise: Nachweislich genesene und geimpfte Kinder müssen nicht testen; wir empfehlen trotzdem regelmäßige Tests. Es werden alternativ auch Testbescheinigungen von Teststellen akzeptiert. Bei einem positiven Selbsttest isolieren Sie Ihr Kind und am besten auch sich selbst und nehmen Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und informieren telefonisch oder per Email Ihre KiTa. Alle Mitarbeitenden testen bereits regelmäßig. Es ist auch sinnvoll, dass sich Eltern regelmäßig testen. Erwachsene schützen mit ihrer Impfung auch alle unsere Kinder (sog. „Umfeldimpfung“). Erstveröffentlichung: 18.12.2021 - Letzte Aktualisierung: 13.01.2022
28.12.2021: Über die Auszeichnung „ÖkoKids“ dürfen sich die Kindergärten Stadtweiherstraße und Steinheim freuen. Beide Einrichtungen haben im vergangenen Kindergartenjahr Projekte zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im Sinne des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes durchgeführt und sich somit am Vorhaben „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ beteiligt. Dafür erhielten sie nun bei einer digitalen Verleihung das ÖkoKids-Zertifikat vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV). Im Kindergarten Steinheim begannen alle Gruppen am gleichen Tag mit dem Thema:“ Wie sensibilisieren wir unsere Kindergartenkinder zum Thema Nachhaltigkeit und schützen damit die Umwelt.“ Die Kinder entschieden, wohin die Reise geht, was sie bereits über diese Thematik wissen, was sie interessiert und was sie erfahren, erforschen und lernen möchten. Jede Gruppe entwickelte ihr eigenes Projekt. Sogar die Kleinsten, die Teddybären, haben eine über zwei Meter große Sonnenblume gezüchtet und viel über Schmetterlinge gelernt. Auch die übrigen Gruppen beschäftigten sich mit dem Bau einer Wetterstation bis hin zum Up-Cycling mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Im Kindergarten in der Stadtweiherstraße waren die Schwerpunkte unter anderem Nachhaltigkeit im Kita-Alltag, Umwelt und Natur. Dazu führte das pädagogische Team der Einrichtung mit den Kindern verschiedene Angebote im Rahmen dieses Projektes durch. Zum Abschluss erhielten die Kinder die Umweltprofi Urkunde. Zu diesen Angeboten zählten unter anderem: Mülltrennung – wie wird der Müll getrennt? Die Gruppen führen Plastik-, Bio-, und Restmüllbehälter zur Mülltrennung mit den Kindern ein Müllvermeidung – wie kann Müll vermieden werden; wann ist eine Verpackung wirklich notwendig? Brotzeit möglichst ohne Verpackung Wiederverwertung – Basteln und Gestalten mit wertlosem Material z. B Fahrzeuge, Vogelhäuser etc. aus Tetra Pak, Alufolie usw. Bepflanzung und Pflege der Hochbeete im Garten – Aufzucht von Bohnen, Gemüse-, Kräuter-, und Obstanbau wie Erdbeeren, Minze, Kürbis, Paprika…, das Ansäen einer bunten Blumenwiese für die Insekten und Bienen Das Konzept und die Projekte dieser beiden Kindergärten machen beispielhaft sichtbar, wie sich Kindergärten mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und somit dazu beitragen können, Schlüsselkompetenzen und Werte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung bei den Kindern zu fördern, sowie Nachhaltigkeit in der Einrichtung zu verankern. Genau das möchte die LBV mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz erreichen. Um die Kindergärten, die sich mit solchen Projekten beschäftigen zu würdigen und kenntlich zu machen, verlieh die LBV bereits zum elften Mal die Auszeichnung. Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen
30.12.2021: Liebe Eltern, der Freistaat Bayern hat angeordnet, dass nach den Weihnachtsferien Kinder eine Kindertageseinrichtung nur noch dann betreten dürfen, wenn sie vorher regelmäßig getestet wurden. Das bedeutet ab 10. Januar 2022: Sie testen Ihr Kind 3 x wöchentlich* zu Hause (Mo/Mi/Fr). Sie bestätigen, dass Sie Ihr Kind regelmäßig negativ* getestet haben: Dazu zeigen Sie 3 x wöchentlich die Testkassette des Selbsttests beim Betreten der KiTa vor. Die Testkassette entsorgt dann die KiTa für Sie. Diese Regelung gilt für die kommunal verwalteten KiTas. Einige freie Träger dokumentieren alternativ über Testnachweislisten, die die Eltern aber selbst führen und regelmäßig vorlegen müssen. Der Vorteil dieses Systems ist: Mehr Tests* bringen - neben den bekannten Regeln - mehr Sicherheit. Eltern können am einfühlsamsten ihr eigenes Kind testen. Sie sehen als Familie sofort und zu Hause das Testergebnis. Alle - Mitarbeitende* und Familien - schützen in gemeinsamer Verwantwortung unsere KiTas. Wir leisten für Sie: Sie bekommen wieder die bereits bekannten Abholscheine für Tests. Die KiTas beraten Sie über die Abläufe und kontrollieren die Testergebnisse. Das KiTa-Amt führt ab der zweiten Woche nach den Ferien System- und Stichproben-Kontrollen vor Ort in den KiTas durch. Das KiTa-Amt kann auch einen zeitweisen Ausschluss vom KiTa-Besuch aussprechen, wenn sich Familien oder Mitarbeitende dauerhaft nicht an die Hygieneregeln halten. Sollten Familien der mm-KiTas bis Anfang Januar 2022 keinen Berechtigungsschein von Ihrer KiTa erhalten haben, können sie sich gerne an kita@memmingen.de wenden. Wichtig ist: Die Testpflicht ist nur ein Bestandteil des Infektionsschutzes. Alle anderen Regeln (Abstand, Maske, Lüften, usw.) sind weiter einzuhalten. Nur mit all diesen Maßnahmen zusammen können wir gemeinsam die KiTa schützen. Wir vertrauen darauf, dass alle weiter wie bisher gut beim Infektionsschutz mithelfen. Vielen Dank für die Mitarbeit aller! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen * Hinweise: Nachweislich genesene und geimpfte Kinder müssen nicht testen; wir empfehlen trotzdem regelmäßige Tests. Es werden alternativ auch Testbescheinigungen von Teststellen akzeptiert. Bei einem positiven Selbsttest isolieren Sie Ihr Kind und am besten auch sich selbst und nehmen Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf und informieren telefonisch oder per Email Ihre KiTa. Alle Mitarbeitenden testen bereits regelmäßig. Es ist auch sinnvoll, dass sich Eltern regelmäßig testen. Erwachsene schützen mit ihrer Impfung auch alle unsere Kinder (sog. „Umfeldimpfung“). Erstveröffentlichung: 18.12.2021 - Letzte Aktualisierung: 30.12.2021