18.05.2026: „Zusammen mit allen Sozialverbänden drängen wir auf den Erhalt und Ausbau von Teilhabe, es gehe nicht um freiwillige Leistungen, sondern um die Umsetzung grundlegender Menschenrechte. Einsparungen dürfen nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien gehen. Darum keine Kürzungen in der Eingliederungshilfe!“ appelliert Verena Gotzes, die Vorsitzende des Behindertenbeirates. Unterstützen auch Sie die Kampagne des Lebenshilfe Bundesverbandes „Teilhabe ist Menschenrecht“ www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht und unterzeichnen Sie noch bis zum 25. Mai die Petition an den Deutschen Bundestag. Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen hat wie jedes Jahr eine Aktion zum Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung organisiert und wurde von folgenden Kooperationspartnern unterstützt: Diakonie: Sozialpsychiatrisches Zentrum „An der Kappel“, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Lebenshilfe MM/UA: Heilpädagogische Tagesstätte, Unterallgäuer Werkstätten, Regens Wagner: Offene Hilfen MM/UA, Stadt Memmingen: Inklusionsfachstelle. An den Infoständen auf dem Weinmarkt konnten Interessierte an einem Quiz/Faktencheck teilnehmen und einfache Alltagsfragen, die immer wieder auftauchen, beantworten. Zum Beispiel: Was machen Kinder in einer Heilpädagogischen Tagesstätte? Was kann man tun, wenn man eine psychische Erkrankung hat? Darf ich mit einem Schwerbehindertenausweis auf einem Behindertenparkplatz parken? Können Arbeitnehmende mit Schwerbehinderung vom Arbeitgeber ganz normal gekündigt werden? Wird in einer Werkstatt für behinderte Menschen auch für regionale Firmen gearbeitet? Diese und viele andere Fragen konnten beantwortet, diskutiert werden und somit einen Einblick in die Alltagswelt von Menschen mit Beeinträchtigungen geben. „Am Samstag, den 6. Juni 2026 findet zum 35.mal das alljährliche Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung von 10.00 Uhr – 13.30 Uhr auf dem Theaterplatz statt“, lädt Regina Sproll, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates, herzlich dazu ein.
30.04.2026: Unter dem Motto „Faktencheck: Barrierefreiheit, Behinderung, Beratung“ möchten wir ins Gespräch kommen, Themen diskutieren, Vorurteile abbauen und aufzeigen, wo Barrieren im Alltag noch bestehen – und wie sie gemeinsam überwunden werden können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen, ihre Fragen mitzubringen und sich zu informieren. Bei einem kleinen Quiz kann zudem das eigene Wissen über Parkausweise, Kündigungsschutz, psychische Erkrankungen, oder auch schulische/berufliche Teilhabe getestet werden. Der Behindertenbeirat, in Kooperation mit Einrichtungen und Verbänden, lädt Sie herzlich an den Aktionsstand am Dienstag, 5. Mai 2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr an den Weinmarkt (Freiheitsbrunnen) ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen Behindertenbeirat der Stadt Memmingen mit seinen Kooperationspartnern Diakonie: Sozialpsychiatrisches Zentrum „An der Kappel“ Katholische Arbeitnehmerbewegung Lebenshilfe MM/UA: Heilpädagogische Tagesstätte, Werkstattrat Unterallgäuer Werkstätten Regens Wagner: Offene Hilfen MM/UA Stadt Memmingen: Inklusionsfachstelle
30.04.2026: Hintergrund des Treffens ist u.a. ein Antrag des Behindertenbeirates aus dem Jahre 2023, der den barrierefreien Umbau des Antonierhofes fordert. Das darin aufgeführte "Flammscan-Verfahren" ist nach Einschätzung des Bauamtes jedoch nicht umsetzbar, da es die alten Steine beschädigen würde. Als neue Lösung wurde deshalb nun eine feste Verfugung des bestehenden Steine vorgeschlagen, die mittels einer Testfläche nun vor Ort diskutiert wurde. Eine der beiden Verfugungen wurde grundsätzlich als eine deutliche Verbesserung zum bisherigen Bestand bewertet. Unklar ist jedoch noch, in wie weit diese Streusalz- und witterungsbeständig ist. Die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes möchte weiterhin am gesamten Austausch des Pflasters festhalten, da "Barrierefreiheit nicht von einem Kostenfaktor abhängig gemacht werden darf". Zusätzlich wird sie die vorgeschlagene Art der Verfugung mit Fachleuten für barrierefreies Bauen im Bundesverband des BSK besprechen. Dem Behindertenbeirat ist es ein großes Anliegen, eine schnelle, praktikable Lösung zu finden, die nachhaltig ist und allen Menschen ermöglicht, den Antonierhof ohne Stolperfallen und besondere Erschwernis zu nutzen.
27.08.2025: Wir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Behindertenbeirates der Stadt Memmingen im Rahmen der Feiern zu 500 Jahre – Zwölf Artikel ein: Raul Krauthausen „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.“ Lesung mit anschließender Gesprächsrunde 23.09.2025, um 19.00 Uhr Antoniersaal Memmingen Raul Krauthausen, der Inklusionsaktivist und lauteste Stimme in Deutschland, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht, spricht grundlegende Fragen zur Inklusion in Deutschland an. Denn zu viele Benachteiligungen schränken Menschen mit Behinderung in ihrer persönlichen Freiheit ein. Inklusion ist in unserer momentanen sozialen Realität nicht verwirklicht. „Frey seyen und wöllen sein“ so der Titel unserer Ausstellung zur Freiheit und dem Streben nach gesellschaftlicher Verbesserung. Teilhabe ist Menschenrecht und bedeutet Freiheit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
18.06.2025: Der Autistic Pride Day ist ein Tag, an dem die Stärken und einzigartigen Perspektiven von autistischen Menschen gefeiert werden. Anstatt sich auf die Defizite zu konzentrieren, wird die Bedeutung von Autismus in unserer Gesellschaft hervorgehoben. In diesem Jahr bietet der Tag auch einen interessanten historischen Kontext: Die Bauernartikel von Memmingen , die 1525 im Rahmen der Deutschen Bauernkriege formuliert wurden, forderten grundlegende Freiheitsrechte und soziale Gerechtigkeit für die Bauern, die damals unterdrückenden Bedingungen litten. Autismus und der Kampf für Freiheit: Eine Parallele „Genau wie die Bauern von Memmingen vor 500 Jahren für ihre Rechte kämpften, so müssen auch heute autistische Menschen für ihre Anerkennung und Teilhabe an der Gesellschaft eintreten“, erklärt Verena Gotzes, Stadträtin und Sprecherin des Behindertenbeirates der Stadt Memmingen und ergänzt: „Der Autistic Pride Day ist eine Erinnerung daran, dass niemand aufgrund seiner Unterschiede ausgegrenzt oder benachteiligt werden sollte.“ Der Autistic Pride Day fordert nicht nur gesellschaftliche Akzeptanz, sondern auch die Schaffung von barrierefreien Lebenswelten und Arbeitsumfeldern. In vielen Bereichen des Lebens, von Bildung über Arbeit bis hin zu Freizeitgestaltung, stehen autistische Menschen vor besonderen Herausforderungen. Ein Aufruf zur Inklusion und Gleichbehandlung Die Bauernartikel standen für das Streben nach einer Gesellschaft, in der alle Menschen gleiche Rechte und Würde genießen. Der Autistic Pride Day erinnert uns heute daran, dass wir als Gesellschaft noch immer nicht alle Barrieren für Menschen im autistischen Spektrum überwunden haben. Nur durch einen fortlaufenden Dialog und ein wachsendes Bewusstsein können wir eine inklusive und gerechte Gesellschaft für alle schaffen.
05.06.2025: Im Memminger Jubiläumsjahr 500 Jahre – Zwölf Artikel feiert auch der Behindertenbeirat sein Fest des Miteinanders. Bereits zum 34. mal findet sein Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung statt und lädt alle Memmingerinnen und Memminger sehr herzlich ein. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher wird am Samstag, den 7.Juni von 10.00 Uhr – 13.30 Uhr auf dem Theaterplatz wieder ein fröhliches Fest gefeiert. Die Tanzschule „naDANSja“, Pickin`Country Rock, Clown-Frau Luise, eine barrierefreie Theater-Führung, Kinder-Schminken uvm. sorgen für Unterhaltung. Das traditionelle Weißwurstfrühstück mit Brezn und Getränken darf selbstverständlich nicht fehlen. Zusätzlich gibt es Infostände der teilnehmenden Vereine und Verbände. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Foyer des Landestheater Schwaben statt. Veranstaltet wird das Fest vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen in Kooperation mit einer Vielzahl an Einrichtungen und Organisationen.
05.06.2025: Sie ist 5,4 cm hoch und besteht aus über 2.000 bunten Legosteinen: Eine Legorampe wurde am europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (7.5.) an Oberbürgermeister Jan Rothenbacher übergeben und soll in Zukunft als buntes Symbol für mehr Barrierefreiheit im Rathaus genutzt werden. „Mit den Legorampen überwinden wir Barrieren im Alltag und machen diese Barrieren dabei auch sichtbar“, erklärte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Barrieren, Schwellen und Probleme im Alltag von Menschen mit Behinderung seien oft für andere unsichtbar und unbemerkt. „Es gibt in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft immer wieder Barrieren, die es zu überwinden gilt, dafür wollen wir sensibilisieren“, betonte der Oberbürgermeister. Auch der Fröbel-Kindergarten, die Erich-Schickling-Stiftung und Claudias Eiswagen haben Legorampen erhalten. Das Projekt startete vor einem Jahr mit einem öffentlichen Aufruf, nicht mehr benötigte Legosteine zu spenden, informierte die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen, Regina Sproll von Regens Wagner. Rund 20 Kilo Lego-Spenden wurden seitdem bei Regens Wagner für das Projekt abgegeben. „Die Spendenbereitschaft für Legosteine hier in Memmingen und der Umgebung war sehr groß und hat uns echt umgehauen“, betonte Regina Sproll. Durch eine finanzielle Unterstützung von Aktion Mensch konnten weitere benötigte Legosteine erworben werden. An vier Abenden wurden die vier Rampen dann gebaut – 80 Menschen halfen dabei zusammen. Die größte Rampe misst eine Höhe von 14 cm und besteht aus etwa 17.500 Steinen. Genutzt werden die Rampen nun im Memminger Rathaus, im Memminger Fröbel-Kindergarten, bei der Schickling-Stiftung in Ottobeuren sowie an „Claudias Softeiswagen“ (Heimertingen). Student Marcel Asli begleitete das Projekt federführend im Rahmen seines Praxissemesters. Er hat die Rampen ausgemessen, den Bedarf an Steinen ausgerechnet, das Bauen angeleitet. „Das Projekt ist mehr als nur eine kreative Idee. Es ist ein temporärer Lösungsansatz auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit in unserer Gesellschaft.“ „Es ist uns klar, dass die Rampen nicht voll und ganz barrierefrei sind, aber sie erregen Aufmerksamkeit und erleichtern den Zugang zu Gebäuden für alle. Die Rampen regen zum Nachdenken und zum Austausch an“, betonte Regina Sproll. Außerdem wurde mit den Rampen noch ein weiteres Ziel erreicht: „Das selbstverständliche Miteinander – unvoreingenommen kamen Menschen in unsere Einrichtung und wollten einfach Lego bauen oder Lego-Spenden abgeben. Lego lockte Kinder, Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderung, Alt und Jung an. Nach kurzer Anleitung haben alle gemeinsam gebaut und man half sich gegenseitig“, berichtete Regina Sproll. „Die bunten Rampen sind ein Hingucker und schaffen ein Bewusstsein für die Alltagsprobleme von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen“, erklärte Verena Gotzes, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen. „Schon Kinder werden durch die bunten Legosteine auf die Rampen aufmerksam. Dadurch stellen sie Fragen und erfahren, dass Behinderung zum Leben dazugehört.“ Kooperationspartner: Das Projekt Legorampen wurde umgesetzt vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen, der Stadt Memmingen, von Regens Wagner Offene Hilfen und der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu.
23.05.2024: Fast 15 Jahre nachdem die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) von Deutschland angenommen wurde, hat die UN die Ziele erneut überprüft. Die Untersuchung zeigt, dass Deutschland immer noch nicht genug tut, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Auch im Vergleich zu anderen Ländern, die bereits zum zweiten Mal von der UN überprüft worden sind, fällt die Bewertung von Deutschlands Umsetzungs-Fortschritten in einigen Bereichen deutlich negativer aus, als die der anderen Länder im Durchschnitt. Gerade deshalb ist es dem Behindertenbeirat der Stadt Memmingen wichtig, den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zum Anlass zu nehmen um auf die Belange unterschiedlichster Personengruppen aufmerksam zu machen. Der Aktionsstand des Behindertenbeirates stand in diesem Jahr unter dem Thema „Inklusion, ein anderes Wort für Demokratie. Ein Ausspruch von Heribert Prantl, Träger des „Memminger Freiheitspreises 1525“. Viele interessante Gespräche über Selbstbestimmung, Demokratie und bunte Vielfalt wurden am Aktionsstand geführt. Bürger:innen konnten mit einem Daumenabdruck oder Sticker bekunden, dass sie ebenfalls für diese Werte stehen. Gerade auch im Hinblick auf die Europawahl war dem Behindertenbeirat dieses Thema ein großes Anliegen. Das Europabüro nutzte die Gelegenheit ebenfalls um die Bürger:innen mit Materialien zur Europawahl, auch in Leichter Sprache zu versorgen. Die Aktion wurde in Kooperation mit vielen Einrichtung und Verbänden durchgeführt: Bildungsregion MM/UA, Europabüro, Lebenshilfe Memmingen, Inklusionsbeauftragte der Stadt Memmingen, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Regens Wagner Offene Hilfen, Selbstvertretungskreis STARK, Diakonie Allgäu. Durch die vielen Kooperationspartner entstand ein spannendes Zusammenwirken, das viele Passant:innen an den Stand lockte und zum Mitmachen motivierte. Außerdem konnten für das Projekt „Mobile LEGO-Rampen für Memmingen“ die ersten Legosteine als Spende entgegengenommen werden.
10.07.2023: Organisiert vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen feierten in diesem Jahr wieder viele Menschen gemeinsam auf dem Theaterplatz. Bereits am frühen Morgen begann der Aufbau. Die Organisatoren werden dabei unterstützt von einer Vielzahl an Helfer*innen. Da ist die Gruppe der Johanniter, Menschen mit und ohne Behinderung, die bis aus Kempten anreisen um beim Auf- und Abbau zu helfen und den Ausschank am Fest übernehmen. Direkt daneben baut das Team des Roten Kreuzes das Pavillon für die Essensausgabe auf. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Weißwurstfrühstück. Das Straßenfest in neuem Gewand. Unabkömmlich ist ebenfalls das Team der Unterallgäuer Werkstätten mit seinen Mitarbeitern, die sich unter anderem beim Aufbau um den Strom kümmern. Gerahmt wird das Fest mit Infoständen von verschiedenen Selbsthilfegruppe und Organisationen. Zwischen dieser bunt gemischten Truppe versucht Regina Sproll von Regens Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates den Überblick zu behalten. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und einem Lächeln im Gesicht macht sie dieses Fest erst möglich. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen begrüßt die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes gemeinsam mit Schirmherrn Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei strahlendem Sonnenschein die anwesenden Gäste. Neben dem bunten Kinderprogramm begeisterte vor allem die Tanzgruppe der Tanzschule „Nadansja“, die mit Cotton Eye Joe direkt zum mitklatschen einluden. Kein Wunder, dass das Publikum daraufhin von der Gruppe aus Tänzer*innen mit und ohne Behinderung eine Zugabe forderten, die auch direkt folgte. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Nicht nur die mechanischen, sondern vor allem auch die im Kopf der Menschen. Das ist Ziel des Straßenfestes auf dem Theaterplatz, mitten im Herzen von Memmingen
29.03.2023: Deutschland steht als Gesellschaft vor massiven Herausforderungen für die Zukunft. Energieversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Überalterung oder Fachkräftemangel sind nur einige davon. Auch Barrierefreiheit ist nicht nur die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung und die gleichberechtigte Teilhabe im Alltag, an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Barrierefreiheit ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Eine Welt ohne Barriere ist für alle zugänglicher und lebenswerter. Der Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“. Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können und wollen Teil der Lösung sein – als ExpertInnen in eigener Sache und MitgestalterInnen von Anfang an. Der Behindertenbeirat lädt sie herzlich an den Aktionsstand am Weinmarkt, am Dienstag, 2. Mai 2022 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein. Zusätzlich finden in diesem Jahr, ausgehend vom Aktionsstand „Stadtführungen mit anderen Sinnen“ in Kooperation mit der KAB und dem Projektbüro „Stadt der Freiheitsrechte“ statt. Näheres dazu in der Anlage. Außerdem werden am Weinmarkt und am Theaterplatz im Laufe des Tages Kreide-Kunstwerke zum Thema „Barrieren überwinden - zueinander finden“ entstehen. Hier werden verschiedene Gruppen von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen mit einer Kreide-Künstlerin malen. Diese Aktion wird von den Offenen Hilfen von Regens Wagner angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat durchgeführt. Gerne darf mitgemalt werden! Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen. Behindertenbeirat der Stadt Memmingen