22.07.2026: Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, der Freistaat Bayern hat heute zum 01.01.2027 eine Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes beschlossen: Dieses BayKiBiG soll insbesondere bei den Förderverfahren vereinfachen und neue fachliche Schwerpunkte setzen. Zu dieser Gesetzesreform, die für die Eltern vor allem zuerst bei wahrscheinlich neuen Elternbeiträgen sichtbar werden wird, gab es am 24. Juni auf Einladung des Oberbürgermeisters Jan Rothenbacher einen Austausch der Elternbeiratsvorsitzenden der kommunalen Kindertageseinrichtungen. Dazu finden Sie eine kurze Zusammenfassung in der Anlage und eine aktuelle weitere Info vom 22. Juli 2026 und einen aktuellen Link des Sozialministeriums. Weiter wurde eine Stellungnahme des Freistaates Bayern und der Trägerverbände veröffentlicht, die wir hier ebenfalls beifügen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne immer unter kita@memmingen.de zur Verfügung. Weitere Infos zum Gesetz u.a. finden Sie auch hier . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
15.06.2020: Liebe Eltern, ab Montag 15.06.2020 ist die Betreuung durch unsere KiTas nochmals erweitert. Wir freuen uns nun zusätzlich Kinder, die für das Schuljahr 2021/2022 schulpflichtig sind Kinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen, d.h. Krippenkinder ab dem 2. Geburtstag bzw. mit sogenanntem BayKiBiG-2,0-Faktor wieder in den KiTas willkommen heißen dürfen. Ab Juli sollen dann die KiTas allen Kindern offen stehen, wenn dies das Infektionsgeschehen zulässt. Bisher haben folgende Kinder Anspruch auf Notbetreuung: Vorschulkinder Geschwisterkinder in der gleichen KiTa Großtagespflege (max. 10 gleichzeitig anwesende Kinder) Waldkindergarten Berufstätige Alleinerziehende Berufstätige Erziehungsberechtigte in kritischer Infrastruktur, wenn kein anderer erwachsener Haushaltsangehöriger die Betreuung übernehmen kann Kinder mit (drohender) Behinderung, für die ein Anspruch auf Eingliederungshilfe durch Bescheid festgestellt ist Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff. SGB VIII, durch Bestätigung vom Jugendamt oder vergleichbarer Stelle) haben. Kinder, deren Betreuung Kindes zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt nach den Regelungen des SGB VIII angeordnet wurde. Kinder von studierenden Alleinerziehenden Hortkinder, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen Kinder in Tagespflege (max. 5 gleichzeitig betreute Kinder). Beide Erziehungsberechtigte berufstätig und einer dieser Erziehungsberechtigten kann aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten Bitte beachten Sie die Dokumente in den Anlagen. Die Erklärungen sind nur auf Verlangen der KiTa auszufüllen, die Selbstauskunft ist jedoch von allen verbindlich abzugeben. Weiter sollten Sie wissen: Wir organisieren die KiTas in „Stammgruppen“: Das bedeutet, dass die Kinder möglichst bei ihren gewohnten Bezugserzieherinnen und -Erziehern, zusammen mit ihren Freunden und in der gewohnten Umgebung betreut werden sollen. Es ist uns sehr wichtig, Ihren Kindern Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. In den festen Stammgruppen kann den Kindern auch der Wiedereinstieg in die KiTa leichter gelingen. Nur gesunde Kinder dürfen die KiTa besuchen: Hier müssen die KiTas absolut konsequent sein und bei Zweifeln am Gesundheitszustand umgehend den Besuch untersagen. Kranke KiTa-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreten die KiTa ebenfalls nicht. Erziehungs- und Abholberechtigte müssen eine Selbstauskunft zu COVID19 abgeben. Kinder, Eltern und KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die sogenannten Risikogruppen angehören, informieren bitte die KiTa-Leitung, damit bei Bedarf die entsprechenden Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Wir bitten die Betroffenen, sich insoweit ärztlich beraten zu lassen. Wir wissen, dass die Corona-Situation für Kinder und Erwachsene unter Umständen entsprechend psychisch belastend sein kann: Sprechen Sie hierzu gerne jederzeit die KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter an. Auch das KiTa-Amt steht allen Beteiligten zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Je nach KiTa-Größe und Personal kann derzeit nicht immer jegliche Form der Betreuung angeboten werden, da uns der Infektionsschutz Ihrer Kinder und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig ist und wir Früh-/Spätdienste grundsätzlich nur bei Belegung durch mehrere Familien und bei gleichzeitigem Abstandsgebot anbieten können. Derzeit versuchen wir, die Gruppen in der KiTa möglichst klar zu trennen. Andererseits ist eine vollständige Isolierung von Kindern im KiTa-Alter in den Gruppen nicht immer realistisch durchzuhalten: In manchen KiTas ist räumlich eine Trennung teilweise nur nach Trakten/Stockwerken möglich. Grundsätzlich ist es uns derzeit vom KiTa-Amt aus auch möglich, zeitweise und im Einzelfall eine Rückbuchung von Betreuungsstunden anzuordnen, wenn der Infektionsschutz massiv gefährdet wird. Unsere KiTas suchen fortwährend nach kreativen Lösungen und passen laufend die Betreuung an die aktuelle Lage an. Wir bitten deshalb alle Beteiligten um eine gute Zusammenarbeit und entsprechende Flexibilität. Kommen Sie auch gerne mit Ihren Fragen und Anliegen jederzeit auf die KiTa oder uns zu. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
17.05.2024: Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen in unseren KiTas, der Gesamtelternbeirat der Memminger Grundschulen hat die Aktion Retterburg ins Leben gerufen: Mit diesem Logo sollen Orte gekennzeichnet sein, die für Kinder „Hilfs- und Zufluchtsorte“ sind. Es machen Geschäfte und Dienststellen mit, die Kindern zeigen wollen „Hier bist du sicher! Hier wird dir geholfen!“ Weitere Infos zu dieser Aktion gibt es auch beim gesamtelternbeiratMM@web.de. KiTas sind immer solche Orte. Deshalb kennzeichnen auch wir unsere Einrichtungen mit diesem Zeichen: Unsere Kinder sollen von Beginn an mit diesem Bild und dessen Bedeutung vertraut sein. Unterstützen Sie deshalb den Gesamtelternbeirat der Grundschulen, indem Sie über die Retterburg und dessen Bedeutung sprechen und selbst einen Ort bieten, an dem alle Kinder sich wohl und geborgen fühlen. Euer Amt für Kindertageseinrichtungen
23.07.2026: Wenn Anna und Konstantin Pantschenko im MIR (Migrations- und Integrationshilfe) in der Münchner Straße ankommen, dann erwarten sie in der Regel bis zu acht Kinder vom Kindergarten- bis ins Grundschulalter. Jeden Freitag betreut das Ehepaar einen Zeichenkurs für Aquarellmalerei und das seit über 4 Jahren. „Als im Frühjahr 2022 so viele Menschen aus der Ukraine geflüchtet sind, war uns klar, dass wir helfen wollen“, sagt Anna Pantschenko. Und da Anna und Konstantin früher in Kasachstan in pädagogischen Berufen gearbeitet haben, entschieden sie sich dazu ehrenamtlich Zeichenkurse anzubieten. „Die Kinder konnten im Frühjahr 2022 nicht kurzfristig in den KiTas untergebracht werden. Deshalb wollten wir vor allem diese Mädchen und Jungen ansprechen“, erzählt Anna. Und zusätzlich suchten Sie den Kontakt zu den geflüchteten Familien: „Wir kamen 2002 aus Kasachstan nach Memmingen. Wir wissen, wie man sich fühlt; welche Informationen man braucht; über die Stadt und die deutsche Lebensweise, wenn man neu ist. Das wollten wir vermitteln. Beschäftigung für die Kinder, Infos für die Eltern“, fasst es Konstantin zusammen. Das Projekt hat seither durchgängig Bestand, mit wechselnden Kindern und Eltern, aber mit immer neuen Ideen. Für ihre Stunden bereitet Anna jede Woche etwas vor, für beide Altersstufen. Zum Beispiel in den Garten gehen und sich einen Baum genau ansehen oder Kürbisse mitbringen, die die Kinder dann abzeichnen können oder bunte Vorlagenbilder: „Die Motive für die jüngeren Kinder sind einfacher, sie können sich nicht so lange konzentrieren. Die der Älteren sind anspruchsvoller. Manchmal erlernen sie auch eine neue Technik,“ erzählt Anna Pantschenko. Ihr Mann übernimmt entweder die jüngeren Kinder oder kommt mit den Erziehungsberechtigten ins Gespräch. Manchmal liest eines der Mädchen auch den jüngeren Kindern aus den Kinderbüchern des MIR vor. Jurij Borodkin, Leiter des MIR, freut sich sehr, dass die Zeichenstunde von Anna und Konstantin so ein Erfolg ist. Und dass ganz nebenbei die Menschen aus der Ukraine sich im MIR wohlfühlen und die Beratungsstelle kennen. „Das ehrenamtliche Engagement der beiden ist wirklich überragend und dass, obwohl sie kein Ukrainisch können. Die Kommunikation läuft auf Deutsch und zum Teil Russisch, für alle Beteiligten Fremdsprachen“, führt Borodkin aus. Trotzdem klappe es bemerkenswert gut, sich zu verständigen. Die vielen wunderbaren Kunstwerke die in den vier Jahr entstanden sind, dürfen die Kinder als Mappe mit nach Hause nehmen, wenn sie nicht mehr in den Kurs kommen. Zusätzlich gibt es eine Ausstellungswand mit wechselnden Bildern im Gemeinschaftsraum des MIR. Auf welche die Kinder ganz stolz seien, berichtet Anna Pantschenko. Und es erfüllt sie ebenfalls mit Freude, wenn die Kinder sich wie selbstverständlich verabschieden und sich bereits freuen auf den nächsten Freitag.
23.07.2026: Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“ fand der 73. Europäische Wettbewerb statt, an dem Memmingen zum 43. Mal teilnahm. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher zeichnete neben den diesjährigen fünf Landes- auch die 44 Stadtsiegerinnen und -sieger im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus aus. Die Wahl der Stadtsiegerinnen und -sieger – von den jeweiligen Schulen ausgewählte Schulsiegerinnen und -sieger – fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. „Die Siegerehrung des Wettbewerbs ist in jedem Jahr ein künstlerisches Highlight zum Ende des Schuljahres. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie ihr die politischen Themen und Impulse aufgreift, um eure eigene Perspektive anreichert und für uns so wunderbar kreativ aufbereitet“, betonte Rothenbacher bei der Begrüßung der Gäste. Die jungen Künstlerinnen und Künstler setzten ihre Ideen in verschiedenen Werken um. Sie beschäftigten sich dabei mit einer der insgesamt 13 Aufgaben, die für vier Altersgruppen gestellt wurden. So zum Beispiel „Kinderrechte – (k)ein Märchen?“, „Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!“, „Heißer Planet – schrumpfende Rechte?“ oder „Die Gedanken sind frei…“. Jugendliche des Bernhard-Strigel-Gymnasiums, des Vöhlin Gymnasiums, der Staatl. Realschule, der Wirtschaftsschule und der Berufsfachschule Kinderpflege waren mit ihren Bildern, Zeichnungen und Modellen beim Wettbewerb erfolgreich. Von bundesweit 74.938 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden fünf Landessiegerinnen und -sieger aus Memmingen ausgewählt und ausgezeichnet. Davon drei mit Weiterleitung an die Bundesjury. „Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs könnte kaum aktueller sein. Mit Fragen rund um Recht und Respekt haben sich in diesem Jahr wieder mehr Schülerinnen und Schüler angesprochen gefühlt, als im letztjährigen Wettbewerb. Das ist ein starkes und ein gutes Zeichen, wie sehr sich junge Menschen mit diesen europäischen Themen beschäftigen“, lobte Harald Post, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schwaben-Bodensee. „Der Wettbewerb ist wichtig, damit die Jugendlichen frühzeitig mit Europa und Demokratie in Kontakt kommen. In diesem Jahr wollten wir ein besonderes Zeichen setzen und haben deswegen auch Stadtsiegerinnen und -sieger gewählt, um den Jugendlichen unsere Wertschätzung für ihre Werke zu zeigen“, betonte Burkhard Arnold, Vorsitzender der Europa-Union Memmingen. Auch in diesem Jahr durften alle Gewinnerinnen und Gewinner ihre Wettbewerbsarbeiten wieder selber vor den zahlreichen Ehrengästen im Rathaus vorstellen und ihre Ideen dahinter erläutern. Der Rathauschef bedankte sich herzlichst bei der Sparkasse Schwaben-Bodensee für die Förderung der Ehrung und bei der Europa-Union Memmingen und dem Europabüro der Stadt für die Organisation der Auszeichnung. Deutschlands ältester Schulwettbewerb findet auch im nächsten Jahr wieder statt, dann unter dem Thema: „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“.
10.11.2017: Rund 250 Besucherinnen und Besucher kamen zur Buchpräsentation „Memminger Frauen. Biographien. Geschichten. Bilder“ ins Memminger Rathaus, zu der die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e. V. und die Gleichstellungsbeauftragte Claudia Fuchs eingeladen hatten. Der große Sitzungssaal platzte aus allen Nähten und die erste Vorsitzende des Vereins Ursula Hinske-Gengnagel zeigte sich überwältigt von dieser Resonanz auf das zweite Buch. Sie verwies darauf, dass alle Autorinnen ehrenamtlich und mit großem Engagement am Werk waren und bat herzlich darum nun zu „kaufen, kaufen, kaufen“. Das Buch sei auch ein schönes Weihnachtsgeschenk, riet die Vereinsvorsitzende mit Augenzwinkern. Bürgermeisterin Margareta Böckh würdigte in ihrem Grußwort die Bedeutung dieses langerwarteten zweiten Werkes und nannte beispielhaft die Modedesignerin Gabriele Strehle, deren Label „Strenesse“ überregional große Bekanntheit erlangte. Die Bürgermeisterin sprach sich erneut dafür aus, dass es endlich auch eine Ehrenbürgerin in der Stadt geben müsse. „Dafür werde ich mich, gemeinsam mit unserer Gleichstellungsbeauftragten, nachdrücklich einsetzen“, so Margareta Böckh. Die Mitglieder der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen und weitere Autorinnen haben das Leben Memminger Frauen aus Vergangenheit und Gegenwart erforscht und in 51 Kapiteln beschrieben. Der zweite Band „Memminger Frauen“ ist mit zahlreichen farbigen Bildern ausgestattet. Allen Frauen gemeinsam ist der Bezug zu Memmingen. Sie sind entweder hier geboren, verbrachten/verbringen ihr Leben hier, sind zugezogen oder wurden von hier verjagt. Einige wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet, andere waren verfolgt, wurden vergessen und mussten erst wieder entdeckt werden. Manche konnten noch selbst über ihr Leben berichten, bei einigen ließen uns Nachkommen an ihren Erinnerungen teilhaben. Nicht selten liegen den Buchtexten umfangreiche Recherchen in Archiven und privaten Nachlässen zugrunde. Die Schauspielerin Anke Siefken brachte beispielhaft ausgewählte Biographien in brillanter Weise zu Gehör und endete nach einer kurzweiligen Stunde stimmgewaltig mit dem Lied „Ob es so, oder so oder anders kommt“ passend zur Biographie von Lena Valaitis. Musikalisch gekonnt und passend umrahmt wurde die Lesung von der wunderbaren Musikerin Annette Weber auf dem Akkordeon. Das Publikum dankte den beiden Akteurinnen mit stürmischem und lang anhaltendem Beifall und stimmte ins Schlusslied begeistert ein. Anschließend überreichten die Autorinnen allen anwesenden Zeitzeuginnen und Angehörigen ein Exemplar des Buches und dankten damit für die großen Offenheit und gute und oftmals berührende Zusammenarbeit mit der Frauengeschichtswerkstatt. Beim anschließenden geselligen Beisammensein in der Rathaushalle wurden viele persönliche Erinnerungen und Geschichten ausgetauscht und am Verkaufstisch der FGW herrschte großer Andrang. Das Buch „Memminger Frauen“ ist ab sofort in den Memminger Buchhandlungen für 14,80 € erhältlich
30.03.2026: Memmingen geht in der Tourismuskommunikation bewusst einen neuen Weg: Mit einem neuen Reisemagazin ersetzt die Stadt ihre bisherige touristische Imagebroschüre – und setzt dabei konsequent auf Geschichten, Stimmungen und echte Erlebnisse statt nur auf klassische Sehenswürdigkeiten. „Klassische Broschüren zeigen, was es gibt. Wir wollten zeigen, wie es sich anfühlt, hier zu sein“, sagt Tourismusamtsleiterin Joy Neugebauer. „Memmingen ist kein Ort, den man abhakt – sondern einer, den man erlebt.“ Das Magazin ist ab sofort online verfügbar und liegt ab dem 20. April in der Tourist Information sowie in Hotels aus. Insgesamt werden 3.000 Exemplare gedruckt, die auch auf Tourismusmessen sowie per Infopost an interessierte Gäste verteilt werden. Vom Sehenswürdigen zum Spürbaren Der neue Ansatz ist kein Zufall, sondern eine Reaktion auf ein verändertes Reiseverhalten: Gäste suchen heute nicht nur nach perfekten Fotomotiven – sondern nach echten Momenten, Begegnungen und Atmosphäre. Genau das erzählt das Magazin auf 32 Seiten: nicht in Listen, sondern in Geschichten. • Ein Rollstuhlfahrer erkundet die Altstadt und testet ihre Zugänglichkeit • Memminger Familien zeigen ihre persönlichen Lieblingsorte • Historische Freiheitsrechte werden neu erzählt • Kuriose Anekdoten und überraschende Perspektiven eröffnen einen anderen Blick auf die Stadt Auch die großen Momente fehlen nicht – aber sie sind anders erzählt: Wenn beim Fischertag früh morgens eine ganze Stadt den Atem anhält oder beim Kinderfest Generationen gemeinsam feiern, geht es nicht um Programmpunkte, sondern um das Gefühl, Teil davon zu sein. Eine Stadt, die entdeckt werden will Das Magazin versteht Memmingen nicht als museal inszenierte Kulisse, sondern als lebendigen Ort: eine Stadt voller Geschichte und überraschenden Momenten. Oder, wie Oberbürgermeister Jan Rothenbacher im Vorwort zum Magazin sagt: „Manche Städte wollen beeindrucken. Memmingen möchte entdeckt werden.“ Das Magazin richtet sich bewusst an Gäste, die mehr suchen als einen klassischen Städtetrip – und gleichzeitig auch an Memminger selbst, die ihren Besuchern ihre Stadt näherbringen möchten. „Viele erleben Memmingen erst auf den zweiten Blick“, so Neugebauer. „Genau dazu wollen wir einladen.“ Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich bereits in den Zahlen: Die Zahl der Übernachtungen aus der Schweiz ist im vergangenen Jahr um 37 Prozent gestiegen – ein Markt, den Memmingen im letzten Jahr gezielt mit PR-Geschichten dieser Art angesprochen hat. Jetzt entdecken Das Magazin ist online abrufbar unter: Memmingen Tourismus: Prospektbestellung Die gedruckte Ausgabe liegt ab dem 20. April in der Tourist Information aus oder kann ab dann Online bestellt werden. Eine englische Version ist bereits in Planung. Tourist Information Marktplatz 3; 87700 Memmingen, Tel: (08331) 850-1572 info@memmingen.de
06.08.2026: Mehr als 50 Pflegeeltern und -kinder folgten auch in diesem Jahr der Einladung des Memminger Stadtjugendamtes zum Pflegefamilienausflug. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher begrüßte die Teilnehmer und dankte den Pflegeeltern für ihr beispielhaftes Engagement. Danach ging es mit dem Bus ins Honigdorf Seeg, wo die großen und kleinen Besucher in der Erlebnisimkerei viel über Bienen und Honigherstellung lernten. Das anschließende gemeinsame Mittagessen bot den Pflegemüttern und -vätern Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes. Das Stadtjugendamt Memmingen ist stets auf der Suche nach neuen Pflegefamilien. „Eine bestimmte Qualifikation wird dabei nicht verlangt – wichtig sind ein großes Herz und die Bereitschaft, einem Kind ein liebevolles und familiäres Zuhause zu bieten – auf Zeit oder auf Dauer“, erläutert Jugendamtsleiter Michael Wagner. Unverbindliche Informationen erhalten Interessenten beim Pflegekinderdienst des Stadtjugendamtes (Frau Bottos, Frau Lässle und Frau Kasper, E-Mail pflegekinderdienst@memmingen.de , Tel. 08331/850-3040, -3041 und -3042).
27.08.2025: Wir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Behindertenbeirates der Stadt Memmingen im Rahmen der Feiern zu 500 Jahre – Zwölf Artikel ein: Raul Krauthausen „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.“ Lesung mit anschließender Gesprächsrunde 23.09.2025, um 19.00 Uhr Antoniersaal Memmingen Raul Krauthausen, der Inklusionsaktivist und lauteste Stimme in Deutschland, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht, spricht grundlegende Fragen zur Inklusion in Deutschland an. Denn zu viele Benachteiligungen schränken Menschen mit Behinderung in ihrer persönlichen Freiheit ein. Inklusion ist in unserer momentanen sozialen Realität nicht verwirklicht. „Frey seyen und wöllen sein“ so der Titel unserer Ausstellung zur Freiheit und dem Streben nach gesellschaftlicher Verbesserung. Teilhabe ist Menschenrecht und bedeutet Freiheit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
21.01.2021: Liebe Eltern, gesetzlich Versicherte können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil KiTas oder Tagespflegestellen geschlossen sind oder der Zugang zum Betreuungsangebot eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen. Eltern, die während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 bei ihrer Krankenkasse Kinderkrankengeld beantragen wegen der Nicht-Inanspruchnahme von KiTa oder Tagespflege benötigen ggf. eine Bescheinigung der KiTa/Tagespflege. Sie finden eine solche Musterbescheinigung in der Anlage. Diese füllt Ihnen Ihre KiTa/Tagespflege bei Bedarf gerne aus. Für Detailfragen zum Kinderkrankengeld wenden Sie sich damit dann bitte an Ihre Krankenkasse. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen