16.10.2020: Auch in den Kindertageeinrichtungen der Region sind Fachkräfte knapp. Um hier für Nachwuchs zu sorgen, wollen Landrat Alex Eder zusammen und Oberbürgermeister Manfred Schilder an der Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Mindelheim in Memmingen (Augsburger Straße) eine Fachakademie für Sozialpädagogik errichten. „Schüler, die bislang nach der Ausbildung zum Kinderpfleger aufhören mussten, könnten dann am bisherigen Standort draufsatteln und eine Ausbildung zum Erzieher machen“, sagte Eder im Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Unterallgäuer Kreistags. Die Ausschussmitglieder gaben einstimmig grünes Licht für die Beantragung der Akademie, die zum Schuljahr 2021/2022 starten soll. An der Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Mindelheim in Memmingen kann man derzeit eine Ausbildung zur Kinderpflegerin/zum Kinderpfleger absolvieren. Der nächsthöhere Abschluss wäre der zur Erzieherin/zum Erzieher. Diese Ausbildung ist derzeit allerdings nur in Kaufbeuren, Kempten oder Krumbach möglich. Dabei sind laut Eder an der Berufsschule in Memmingen geeignete Räumlichkeiten vorhanden. „Es gibt einen Seitenflügel, der bei der Sanierung 2012 nicht mitsaniert wurde, weil er nicht gebraucht wurde.“ Baue man diesen nun um, könne man dort die Fachakademie unterbringen und Erzieher ausbilden. Eder riet dem Ausschuss, die Chance zu ergreifen und damit für Nachwuchs in einem stark nachgefragten Beruf zu sorgen. Man schaffe mit der Akademie keine Konkurrenz zu anderen Schulen und hebe „ein Potenzial, das momentan einfach verpufft“. Es gebe viele Kinderpfleger-Schülerinnen und -Schüler, die Interesse an der Ausbildung hätten, wenn sie in Memmingen bleiben könnten und nicht in andere Städte fahren müssten. „Die Berufsausbildung zum Erzieher und zur Erzieherin ist dann deutlich einfacher zugänglich. Lange Fahrtzeiten fallen weg", betont Oberbürgermeister Schilder. "Eine Fachakademie für Sozialpädagogik ist ein großer Gewinn für den Bildungsstandort. Landkreis und Stadt arbeiten hier Hand in Hand.“ Die Ausschussmitglieder waren von dem Vorschlag überzeugt und ermächtigten den Landrat, zusammen mit Oberbürgermeister Schilder die Errichtung der Fachakademie beim Kultusministerium zu beantragen. Geplant ist, dass der Landkreis Sachaufwandsträger für die Schule bleibt und auch die Sanierung des Seitenflügels für rund 250.000 Euro übernimmt. Als Ausgleich dafür würde die Stadt Memmingen sogenannte Gastschulbeiträge für ihre Schüler an den Landkreis zahlen. Die endgültige Entscheidung über die neue Fachakademie liegt beim Kultusministerium, das die Schule bei einem ersten Anlauf im Jahr 2014 abgelehnt hat. Da in Kaufbeuren eine Fachakademie für Sozialpädagogik eröffnet worden war, sah das Ministerium keinen Bedarf für einen zweiten neuen Standort. Inzwischen hat sich die Nachfrage nach Erziehern jedoch verändert. Unter anderem durch die gestiegenen Geburtenzahlen und den Ausbau der Betreuungsangebote besteht in der Region ein großer Bedarf. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird dieser weiter steigen. Von den rund 100 Auszubildenden in Memmingen hat laut der Schulverwaltung rund ein Drittel Interesse an einer Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher. Noch größer sei der Anteil, wenn dafür kein Schulwechsel erforderlich sei. Wer nach einem Abschluss als Kinderpfleger/in aufhört, ist bei seiner Arbeit in einer Kindertagesstätte einem Erzieher/in als Hilfskraft zugeordnet. Infrage kommt die Fachakademie darüber hinaus für Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtung Sozialwesen einer Fachoberschule. Solche Fachoberschulen gibt es zum Beispiel in Memmingen und Bad Wörishofen. Absolventen dieser Schulen können ohne Ausbildung zum Kinderpfleger an die Fachakademie gehen. Quelle und Bildnachweis: Pressestelle der Stadt Memmingen
13.03.2020: Auf Anordnung des Freistaates Bayern besteht vom 16. März 2020 bis 19. April 2020 ein Betretungsverbot für Kinder in Krippen, Kindergärten, Horten, Häusern für Kinder, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten. Ausgenommen vom Betreuungsverbot sind Kinder von denen beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, und die aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeit daran gehindert sind, ihre Kinder zu betreuen. Wir werden die Familien dieser Personengruppen unterstützen, damit diese vor allem die medizinische Versorgung und die öffentliche Sicherheit garantieren können. Voraussetzung für den Anspruch auf einen Notplatz ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht keine Ausnahme, da dann der andere Elternteil die Betreuung übernehmen muss. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zur genannten Gruppe gehört. Die Einrichtungen können sich in Zweifelsfällen eine Bescheinigung der Arbeitgeber o.ä. vorlegen lassen. Klären Sie bitte vorher telefonisch mit der KiTa ab, ob Sie einen Anspruch auf einen Notplatz haben. Die KiTas sind angewiesen worden, vor Betreten der KiTa die Voraussetzungen zu prüfen und von Ihnen schriftlich zu erklären. Beachten Sie auch die Hinweise des Sozialministeriums in den Anlagen und unsere weiteren Inhalte auf Aktuelles. Diese Kinder dürfen weiter keine Krankheitssymptome aufweisen, nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen (bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen müssen 14 Tage vergangen sein und keine Krankheitssymptome auftreten), sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen. Zu kritischen Infrastrukturen zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Für Kindertageseinrichtungen bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der KiTa betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. In jeder KiTa der Stadt und der Unterhospitalstiftung Memmingen wird ab 16.03.2020 ein Notdienst eingerichtet. Bei geringer Belegung behalten wir uns vor, im Laufe der Woche die Notgruppen von KiTas zusammen zu legen. Dies gilt auch für die KiTas der freien Träger. Zusammenlegungen von KiTa-Notgruppen werden hier veröffentlicht. Wir prüfen derzeit, wie mit den KiTa-Elternbeiträgen verfahren wird. Dies hängt aber auch von noch nicht vorliegenden Vorgaben des Freistaates Bayern ab. Die Stadt Memmingen veranlasst vorerst deshalb derzeit keine weitere Abbuchung von Beiträgen. Bitte beachten Sie die Informationen in den Anlagen. Achten Sie auch auf Ihre Gesundheit und halten Sie die Hygienehinweise konsequent ein. Allen erkrankten Kindern, Eltern und KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern wünschen wir Gute Besserung! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Letzte Aktualisierung 16.03. 17.00 Uhr: Erklärungspflicht der Eltern für Notplätze
10.09.2024: Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten, liebe Mitarbeitenden, der Stadtrat (Finanz- und Hauptausschuss) wird am 16.09.2024 nochmals zu den Essensbeiträgen der kommunal verwalteten KiTas beraten. Entsprechend wurde eine neue Beschlussvorlage erstellt (s. erste Anlage). Für diese Sitzung hat die Finanzverwaltung einen Kompromissvorschlag in der Höhe und in den Schritten (Staffelung 01.10.2024 und 01.04.2025) erarbeitet. Die weiteren Unterlagen, die Anhörung der Elternbeiräte und deren Stellungnahmen. Preisvergleiche und alle Materialien dazu finden Sie ebenfalls in den Anlagen. Weiter hat auf Einladung des Oberbürgermeisters Jan Rothenbacher am 09.09.2024 ein Gespräch mit KiTa-Elternbeiräten, der Finanzverwaltung und dem KiTa-Amt stattgefunden. Die wichtigsten Ergebnisse verkürzt zusammengefasst daraus sind: Wenn der Stadtrat über die neue Beschlussvorlage entschieden hat, dann kann im Detail durch KiTa-Amt weiter gearbeitet werden. Es soll bei einem einheitlichen Essenspreis und einheitlichen Regeln für alle KiTas bleiben. Damit werden kleinere KiTas nicht benachteiligt. Weiter ist den Eltern dafür aber mehr Kostenkontrolle, Flexibilität und Entscheidungsfreiheit wichtig, wenn der Essenspreis durch den Stadtrat angehoben werden sollte. Dazu soll - bei Beibehaltung der bisher bekannten Buchungsweise in Kategorien - bei rechtzeitiger Abmeldung durch die Eltern dann auch ein besseres Erstattungssystem durch das KiTa-Amt entwickelt werden. Aufgrund technischer Einschränkungen im KiTa-Fachprogramm ist dies derzeit nicht automatisiert möglich. Auch sollen Eltern mittags nicht mehr gezwungen sein, nur das von der KiTa angebotene Essen in Anspruch zu nehmen. Die höhere Flexibilität macht die Essenspreise für das KiTa-Amt schwerer kalkulierbar, weil es dazu keine Erfahrungswerte gibt. Auch bedeuten mehr Service und ggf. kleinere Stückzahlen sehr wahrscheinlich auf Dauer mehr Kosten. Es wird von den Elternbeiräten angeregt, wieder einen EB-Workshop anzubieten. Dem wird das KiTa-Amt im November gerne wieder nachkommen. Weiter soll die Elterninfo zu den neuen Essenspreisen und ggf. neu möglichen Modalitäten so barrierefrei und verständlich wie möglich kommuniziert werden. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
30.01.2024: Liebe Mitarbeitende, es muss vieles gut zusammenpassen, damit eine KiTa und ein Team nachhaltig und begeistert arbeiten kann. Wichtige Bausteine sind dabei sicher wertschätzende Interaktionen, eine Offenheit und Beweglichkeit im Denken und Zeit für Reflektion und Regeneration. Zu all diesen Bausteinen haben wir in unserer neuen KiTa-Akademie in der Anlage einige Angebote ganz bunt zusammengestellt. Wir wollen dabei gemeinsam fachlich, körperlich und seelisch fit und in Bewegung bleiben, damit es in unseren KiTas unseren Kindern und Familien und uns selbst gut geht. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen! Euer KiTa-Amt
09.01.2024: Liebe Mitarbeitende, es muss vieles gut zusammenpassen, damit eine KiTa und ein Team nachhaltig und begeistert arbeiten kann. Wichtige Bausteine sind dabei sicher wertschätzende Interaktionen, eine Offenheit und Beweglichkeit im Denken und Zeit für Reflektion und Regeneration. Zu all diesen Bausteinen haben wir in unserer neuen KiTa-Akademie in der Anlage einige Angebote ganz bunt zusammengestellt. Wir wollen dabei gemeinsam fachlich, körperlich und seelisch fit und in Bewegung bleiben, damit es in unseren KiTas unseren Kindern und Familien und uns selbst gut geht. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen! Euer KiTa-Amt
31.08.2020: Die städtische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien ist ein wichtiger Kooperationspartner unserer KiTas. Neben den bekannten Beratungsleistungen bietet sie auch in drei KiTas in Memmingen eine Aussensprechstunde an. Hier stehen Ihnen als Eltern vor Ort und für alle kleineren und größeren pädagogischen oder psychologischen Fragen Fachkräfte für ein Gespräch zur Verfügung. Diese Beratung in den KiTas Schatzkiste , St. Nikolaus und Wartburgweg ist vertraulich und grundsätzlich kostenfrei, spontan oder mit Terminvereinbarung möglich. Sprechen Sie gerne die Beraterinnen und Berater und unsere KiTas an! Bitte beachten Sie auch die Flyer in der Anlage.
07.02.2020: Die Fachberater des Amtes für Kindertageseinrichtungen haben eine Ausbildung zum Systemischen Berater abgeschlossen. Die Zertifikate wurden nun durch Christiane Bauer vom KIM-Institut an die Sprach-Fachberaterin Alexandra Gaisser und Fachberater Thomas Geyer überreicht. Die Ausbildung umfasste über 500 Stunden mit Seminaren, Supervisionen, Peergroups, Protokolle, Abschlussarbeiten und Präsentationen und entspricht den Vorgaben der Systemischen Gesellschaft. Diese Qualifizierung stärkt unsere Ressourcen im systemischen Denken, der Herstellung von Kontextbezügen und Perspektivenwechseln und erweitert die Vielfalt der Methoden zur Reflexion und Beratung. Wir freuen uns, dass wir damit das Beratungsangebot des KiTa-Fachberatung inhaltlich erweitern konnten. Glückwunsch zur abgeschlossen Ausbildung!
11.06.2026: Liebe Eltern und Erziehungsberechtige, liebe KiTa-Mitarbeitende, am Mittwoch 17.06.2026 tagt um 16.30 Uhr der Jugendhilfeausschuss im Rathaus u.a. zu Themen aus dem Bereich der Kindertageseinrichtungen. Die Amt für Jugend- und Familie und das Amt für Kindertageseinrichtungen stellen dem neuen Jugendhilfeausschuss ihre Arbeit und geben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Aufgaben. Unter Sonstiges wird das KiTa-Amt auch über die geplanten Änderungen des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes allgemein informieren. Über den Link https://ris.memmingen.de/bi/info.asp sind alle Unterlagen dazu abrufbar. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Fragen dazu haben, oder besuchen Sie bei Interesse die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
30.01.2020: Am 28.01.2020 übergibt Fachberaterin Alexandra Gaisser ein mit den Sprachfachkräften und Sprachförderkräften erstelltes Konzept für die Memminger Sprachkitas. Erhalten haben das Konzept die Leiterinnen der Einrichtungen und der Referatsleiter Herr Haldenmayr, der Leiter des Personalamtes Herr Götzeler, der KiTa-Amtsleiter Herr Hölzle und der Fachberater Herr Geyer. Entstanden ist es im Arbeitskreis Sprache, der im Rahmen des Bundesprogramms Sprachkitas die Memminger Sprachkitas miteinander vernetzt. Im Konzept werden die Themenschwerpunkte des Programms beschrieben und wie die Sprachbildung in den Sprachkitas umgesetzt wird. Die Sprachkitas sind die Kita Amendingen, Fröbelkindergarten, KiTa Im Mitteresch, KiTa Wartburgweg, KiTa Westermannstraße. Amt für Kindertageseinrichtungen
25.06.2026: Es gibt Grund zu feiern! Die MEWO-Kunsthalle wurde mit dem 2. ZukunftsGut-Preis 2026 der Commerzbank-Stiftung im Bereich "Ländlich-kleinstädtischer Raum" ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird national ausgeschrieben und an Kulturinstitutionen vergeben, die sich in ihrer Arbeit in der Vermittlung und kulturellen Bildung durch zukunftsweisende Ideen und nachhaltige Strategien auszeichnen. Sie ist damit gleichzeitig die einzige Institution in Bayern, die einen Preis bekommen hat. Das Team der Kunsthalle dankt an dieser Stelle ganz ausdrücklich der Vermittlungsabteilung, die diesen Preis mit Leidenschaft und Engagement möglich gemacht hat und trotz schwieriger Bedingungen und wachsenden Herausforderungen kontinuierlich großartige Arbeit leistet. Es dankt ebenso allen Menschen, den vielen Besucher*innen, die das Angebot schätzen, nutzen und mit Leben füllen.