13.05.2026: Der Memminger Stadtrat ist in die Amtsperiode 2026-2032 gestartet. 15 neue Stadträtinnen und Stadträte wurden von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher vereidigt. Zudem wählte der Stadtrat die Stellvertreter des Oberbürgermeisters: Michael Ruppert wurde zum Zweiten Bürgermeister gewählt, Petra Beer zur Dritten Bürgermeisterin. Mit einer ökumenischen Andacht in St. Johann wurde die neue Wahlperiode eingeläutet. Dekan Christoph Schieder und Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel stellten das Wirken des Stadtrats unter Gottes Segen. Gemeinsam wurde auch dem getöteten 14-jährigen Jugendlichen gedacht, der vor wenigen Tagen in Memmingen gewaltsam zu Tode gekommen ist. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher dankte den Stadträtinnen und Stadträten, die das Amt neu oder zum wiederholten Mal übernehmen. „Es ist ein besonderes Ehrenamt. Es geht um Verantwortung, Engagement, um ein Zusammenbringen aller Interessen, Anliegen, Sorgen, Nöte, Erfahrungen, Wünsche und Perspektiven der Stadtgesellschaft. Es ist eine anspruchsvolle und große Aufgabe“, betonte der Oberbürgermeister. Für den Stadtrat, ein Aufsichts- und Strategiegremium, gelte es, die Arbeit des Oberbürgermeisters und der Verwaltung kritisch und konstruktiv zu begleiten. Für das Amt des Zweiten Bürgermeisters wurde nur ein Kandidat vorgeschlagen. Der Stadtrat wählte Michael Ruppert (CSU) im ersten Wahlgang. Seit 2020 ist der 58-Jährige Mitglied des Memminger Stadtrats. In der vergangenen Wahlperiode hatte er das Referat für Finanzen, Grundstücke und Einzelhandel inne. Für das Amt der Dritten Bürgermeisterin wurden Petra Beer (SPD), Dr. Monika Schunk (Grüne) und Kathrin Fleschhut (CRB) vorgeschlagen. Im ersten Wahlgang erhielt Dr. Monika Schunk 15 Stimmen, Petra Beer 13 Stimmen und Katrin Fleschhut 10 Stimmen. In einer anschließenden Stichwahl fielen 21 Stimmen auf Petra Beer und Dr. Monika Schunk erhielt 12 Stimmen. Petra Beer (64 Jahre) ist seit 2002 Mitglied des Memminger Stadtrats. Seit 2014 ist sie stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Von 2002-2007 war sie Referentin für Verkehr, seit 2007 Referentin für weiterführende Schulen. Petra Beer wurde 2008 in den Bezirkstag gewählt, sie ist stellvertretende Bezirkstagspräsidentin. Mit einstimmigen Beschlüssen bildete der Stadtrat Ausschüsse und entschied über deren Besetzung sowie die Besetzung von Beiräten, Beteiligungen an Zweckverbänden und sonstigen Gremien. Auch eine Geschäftsordnung wurde einstimmig verabschiedet. Zur Berechnung der Sitzverteilung in den Ausschüssen wurde, wie bereits vor 2020 verwendet, wieder das Hare-Niemeyer-Verfahren eingeführt.
08.05.2020: Die Erfahrung zeigt, dass Paare, die heiraten, oft intensiv mit Hochzeitsvorbereitungen wie Tischschmuck, Blumen, Kleidung etc. befasst sind, jedoch nicht genügend mit notwendigen rechtlichen und finanziellen Fragen rund um Ehe und Partnerschaft. Fragen, wie z.B. ein fairer finanzieller Ausgleich vereinbart wird, wenn einer der Ehepartner zu Gunsten von familiären Aufgaben beruflich zurücksteckt, bleiben oft außen vor. Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat eine neue Broschüre herausgegeben, die mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis die rechtlichen Regelungen und Folgen anschaulich und vor dem Hintergrund der jeweiligen Paarkonstellation erklärt. Handelt es sich um eine Zuverdienstehe, eine Einverdienstehe, eine Doppelverdienstehe, eine zweite/ späte Ehe, unverheiratete Partnerschaften mit und ohne Kinder, eine eingetragenen Lebenspartnerschaft, einen Ehe mit Auslandsbeteiligung? Hat einer der Eheleute ein eigenes Unternehmen oder ein Erbe? Je nach Konstellation ist es wichtig, unterschiedliche Regelungen und Vereinbarungen zu treffen. Erhältlich ist die Broschüre im Gleichstellungsbüro der Stadt Memmingen. Kontakt: Claudia Fuchs, Rathaus, Marktplatz 1, 87700 Memmingen, Tel. 08331 / 850260 oder E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@memmingen.de
11.05.2026: Die erste urkundliche Erwähnung Dickenreishausens steht im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Rot an der Rot im Jahr 1126. Die Siedlung zählte zum Gründungsbesitz des Klosters. Bei einer Feierstunde zum 900-jährigen Bestehen des Dorfes und zu 50 Jahren Gebietsreform tauchten die rund 100 Gäste ein in die bewegte und wechselvolle Geschichte Dickenreishausens. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher gratulierte herzlich zum 900-jährigen Bestehen. In den vergangenen Monaten setzte sich der Heimat- und Gedächtnisverein Dickenreishausen mit der Vorsitzenden Hildegard Braun im Stadtarchiv intensiv mit der langen Historie des Dorfes auseinander. Stadtarchivar Christoph Engelhard ließ in der Feierstunde in der evangelischen Kirche St. Agatha und St. Ottilia die wichtigsten Ereignisse Revue passieren, mit vielen historischen Dokumenten und Fotos bebildert. Während in den ersten Jahrhunderten die Grundherren von Dickenreishausen immer wieder wechselten, blieb das Dorf ab 1472 beim Spital der Reichstadt Memmingen. Die Bewohner waren Kriegen und Krisen ausgesetzt. Sie litten während der Bauernkriege um 1525 wie auch im Dreißigjährigen Krieg. Krankheiten rafften die Bevölkerung hinweg. Die Fluren des Dorfes waren für die Getreideversorgung der Region von großer Bedeutung. Eine Flurbereinigung im 18. Jahrhundert sollte die Erträge steigern, während die Bauern die Dorfgemeinschaft dadurch bedroht sahen - eine umstrittene Maßnahme der Reichsstadt. Nach dem Ende der Reichsstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Dickenreishausen im Königreich Bayern unter Aufsicht eines Bezirksamtmanns. Ortsvorsteher und Bürgermeister kümmerten sich nun um die Belange im Dorf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Dickenreishausen Haltepunkt an der neuen Lokalbahn zwischen Memmingen und Legau mit beliebter Bahnhofsrestauration. Vor 50 Jahren sprach sich in einer Bürgerbefragung die Mehrheit der Dickenreishauser Bürgerinnen und Bürger für eine Eingemeindung in die Stadt Memmingen aus, berichtete der langjährige frühere Vorsitzende des Bürgerausschusses, Gerhard Unold. Ein wichtiges Argument war die damals problematische Abwassersituation, die durch einen Anschluss über Memmingen an das neu gebaute Gruppenklärwerk Heimertingen gelöst wurde. Seit 1997 gibt es einen Bürgerausschuss, der wichtige Anliegen mit dem Oberbürgermeister, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung bespricht. Mit der Eingemeindung habe Dickenreishausen vor 50 Jahren nicht den Bürgermeister verloren, das Dorf müsse ihn nur teilen, erklärte OB Jan Rothenbacher. „Der Oberbürgermeister der Stadt Memmingen ist auch der Bürgermeister von Dickenreishausen, jeder kann mit seinen Anliegen kommen.“ 2025 wurde die denkmalgeschützte Steinerne Brücke sehenswert restauriert, informierte Gerhard Unold. Ein moderner Kindergarten wurde eröffnet. Und der Oberbürgermeister konnte den Neubau der Kreisstraße MM20, der so genannten Hurrentrasse, zwischen dem Illerwinkel und Dickenreishausen eröffnen. „Dickenreishausen ist auch ein Vorbild in der Klimapolitik“, betonte Unold. Viele Haushalte hätten mittlerweile auf eine zentrale Nahwärmeversorgung umgerüstet. Alexandra Demmeler, neu gewählte Vorsitzende des Bürgerausschusses, und ihre Stellvertreterin Isabell Lanki moderierten den Festabend. Pfarrer Markus Müller gab einen geistlichen Impuls. Musikalisch wurde der Abend gestaltet durch den Posaunenchor Dickenreishausen-Woringen unter der Leitung von Dorothea Königsberger und durch Andreas Kutter an der Orgel. Bei einem gut besuchten Empfang im neuen Pfarrgemeindesaal klang der Jubiläumsabend mit Gesprächen und Fotografien aus der Geschichte Dickenreishausens aus.
24.07.2019: Die Dorr Unternehmensgruppe führte die langjährige Tradition der Unternehmerfamilie Dorr fort und förderte soziale Einrichtung und Projekte in Memmingen mit insgesamt 3000 Euro. In diesem Jahr wurde der Kindergarten Westermannstraße mit Geld für ein neues Spielgerät berücksichtigt. Oberbürgermeister Manfred Schilder dankte bei der Inbetriebnahme des Wipp-Autos im Garten des Kindergartens Brita Dorr, Geschäftsführerin der Dorr GmbH &Co KG und Iris Dorr, Dorr-Gesellschafterin „für ihre großzügige Unterstützung und ihr soziales Engagement“. Foto und Text: Pressestelle Stadt Memmingen
13.06.2016: Insgesamt 2 500 Euro spendete die Dorr Unternehmensgruppe aus Kempten für soziale Projekte in der Stadt. Mit dem Geld wurden jetzt vier Bäume finanziert und im Pausenhof der Lindenschule im Memminger Osten gepflanzt. Ein Teil des Betrages wird als Zuschuss für die Wanderausstellung „Alles unter einem Hut!? - Flexible Lebensentwürfe für Frauen und Männer“ des Frauennetzwerkes verwendet. „Ich möchte der Firma Dorr ausdrücklich für Ihre großzügige Spende danken“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger Werner Voth, Geschäftsführer der Dorr Unternehmensgruppe, und Klaus Roggors, Niederlassungsleiter in Memmingen, neben den Ehrengästen im Pausenhof der Lindenschule. Insgesamt vier größere Bäume hatte die Stadtgärtnerei im Pausenhof für die Pflanzaktion vorbereitet. Bei den Bäumen handelte es sich um 15-jährige Linden, passend zum Namen der Schule. Mit Blick auf die im Schulhof stehenden Bäume meinte Dr. Holzinger: „Es wird wohl so dreißig Jahre dauern, bis die jetzt gepflanzten Linden die Größe erreichen werden“. „Durch Ihre Spende ist es jetzt möglich, das Lindenareal im Pausenhof zu erweitern“, dankte Schulleiter Franz Schneider. Die jetzt neu gepflanzten Bäume ergänzten den Lindenbestand aus den 80-Jahren. Die „Kunstwerke“ aus den alten Ahornbäumen mussten aus Sicherheitsgründen jetzt gefällt werden. So war Platz für die neuen Linden. Die Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen, mit den vorbereiteten Spaten selbst Hand anzulegen, während die Schülerinnen und Schüler der Schule die Pflanzaktion beobachteten. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Frauennetzwerkes Memmingen e.V. und 20 Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz konzipierte der Vorstand des Frauennetzwerkes und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen eine Wanderausstellung „Alles unter einem Hut!? – Individuelle Lebensentwürfe für Frauen und Männer“. 500 Euro der Spende werden jetzt als Zuschuss für die neue Ausstellung verwendet. Berta Huber, die Vorsitzende des Frauennetzwerkes, bedankte sich sehr herzlich für die großzügige Spende: „Die Vereinbarkeit von Familien und Beruf ist ein Dauerthema. Hier gibt es kein Patentrezept“. Die Ausstellung solle zum Nachdenken anregen und helfen, Ideen zu entwickeln, wie sich die beruflichen Wege entwickeln und welche Folgen sich daraus ergeben könnten, so Huber weiter. „Derzeit arbeiten die Ausstellungsmacherinnen zusammen mit dem Netzwerk und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Claudia Fuchs, an der Umsetzung“, erläuterte Huber. „Seit 1985 gibt es eine Niederlassung der Firma Dorr in Memmingen. Wir legen großen Wert darauf, dass an jedem Firmensitz der Dorrgruppe für soziale Projekte gespendet wird“, betonte Geschäftsführer Werner Voth.
07.11.2024: „Stadt im Dialog“ lautet das Motto der Bürgerversammlung der Stadt Memmingen am Sonntag, 10. November 2024: In lockerer Form können sich die Memmingerinnen und Memminger über die Entwicklung der Stadt, über Projekte und Vorhaben informieren. Ab 14 Uhr stehen Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Ämter der Stadtverwaltung und anderer Einrichtungen zum Gespräch bereit. Ab 16 Uhr geht das Gesprächsforum über in eine Information von Oberbürgermeister Manfred Schilder zum Stadtgeschehen. Auch das Amt für Kindertageseinrichtungen steht Ihnen für Ihre Fragen zur Kinderbetreuung persönlich zur Verfügung.
16.07.2019: 18 pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte aus dem Landkreis Unterallgäu und der Stadt Memmingen haben erfolgreich die Krippenqualifikation abgeschlossen. Diese Fortbildung boten der Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen erstmals an. Sie umfasste 140 Unterrichtseinheiten und beinhaltete Informationen und praktische Ideen für die Arbeit mit Unterdreijährigen. Dieser Bereich werde in der Erzieherausbildung und Kinderpflegeausbildung nur gestreift, sagt Fachberaterin Manja Sailer vom Kreisjugendamt. Deshalb soll diese Fortbildung nun regelmäßig angeboten werden. Vielen Dank allen Beteiligten und den Teilnehmern Glückwunsch für die bestandene Prüfung!
17.05.2023: Am vergangenen Freitag kamen zahlreiche Kunstbegeisterte in den Antoniersaal zur Eröffnung der Ausstellung „Was koscht´ die Sau?“ Die Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen hatten dazu eingeladen, die farbige Kunst der Frieda Prutscher zu betrachten. In ihrer schwungvollen Ansprache zur Begrüßung konnte Bürgermeisterin Margareta Böckh auch Familie Schulzki aus Augsburg begrüßen. Irmgard Schulzki, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnte, ist Patenkind und Erbin des künstlerischen Nachlasses von Frieda Prutscher. Angereist waren Ehemann Joachim und Sohn Stefan Schulzki, die Grüße überbrachten und den Ausstellungsmacherinnen dafür dankten, dieses langgehegte „Herzensprojekt“ verwirklicht zu haben. Für die Frauengeschichtswerkstatt zeichnete Sonja Waschke in einer gefühlvollen und anschaulichen Rede und einem gedanklichen Rundgang durch die Ausstellung das umfassende Schaffen dieser besonderen Künstlerin. „Nicht nur die Räumlichkeiten sind geschichtsträchtig, auch die Künstlerin Frieda Prutscher hat auf ihre Art Geschichte künstlerisch gestaltet. Das Anliegen der Frauengeschichtswerkstatt ist es, Frauen sichtbar und bekannt zu machen. Beides ist bei Frieda Prutscher nicht mehr nötig“, so Sonja Waschke. Frieda Prutscher verbrachte wichtige Jahre ihres künstlerischen Schaffens in Memmingen. Viele Memmingerinnen und Memminger kennen beispielsweise die eindrucksvollen, vor Jahrzehnten entstandenen, immer noch modernen farbigen Glasmosaike an Hochhaus-Eingängen in der Buxheimer Straße. Mit „Kunst am Bau“ hat sie sich nicht nur in Memmingen einen Namen gemacht. Frieda Prutscher bekam von der öffentlichen Hand größere Aufträge in ganz verschiedenen Bereichen, so auch die Ausgestaltung der Schule in Memmingerberg, ein Brunnen im Hof des Landgerichtsgefängnisses, die Gestaltung ornamentaler Glasfenster in der Kirche in Bühl am Alpsee. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die 1915 geborene Kemptenerin die Möglichkeit, mit einer Ausbildung ihre umfassende Begabung so zu ergänzen, dass sie zum Beruf werden konnte. Mit ihrem umfassenden Talent schuf sie gleichzeitig Beton- und Bronzeguss, Drahtplastik, Holzschnitzerei, Stein- und Glasmosaiken, Linolschnitte, Tafelmalerei in Öl, Tempera und Aquarell. Nach einem Studienaufenthalt in Italien entstanden Prutschers großformatige expressionistische Bilder. 1958 erhielt Frieda Prutscher den Kunstpreis der Stadt Kempten und war damit die zweite Frau, der diese Auszeichnung zuteilwurde. Erste Vorsitzende der Frauengeschichtswerkstatt Ute Perlitz überreichte einen Blumenstrauß an die Leihgeber der Ausstellung und danke allen Beteiligten für Ihr Engagement bei der Realisierung dieses Ausstellungsprojektes. Sie verwies auch auf das Begleitprogramm 5 „K“ für Kinder und Jugendliche. „Im Namen der FGW wünsche ich allen Gästen spannende Eindrücke und gute Gespräche über diese einzigartige Künstlerin und ihre Werke“, so Ute Perlitz. Musikalisch bereicherte Tina Buttler-Eberle die Eröffnung. Mit ausdrucksstarker Stimme und begleitet von Gitarrenklängen ergänzte sie perfekt die positive und inspirierte Stimmung im Antoniersaal.
07.07.2026: Die Städtische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien (Erziehungsberatungsstelle) hat eine neue Chefin: Julia Buchmiller. Die Psychologin und Kinder-/Jugendlichenpsychotherapeutin hat die Leitung der Beratungsstelle von Dr. Ulrich Birkholz übernommen, der der Beratungsstelle noch ein Jahr in Teilzeit erhalten bleibt. „Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe und die Möglichkeit, die Beratungsstelle weiterentwickeln zu können“, so Buchmiller. Von der Arbeit der Beratungsstelle machte sich Oberbürgermeister Jan Rothenbacher vor Ort ein Bild. „Unsere Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien hat in der Stadt zu Recht einen sehr guten Ruf. Ich bin den Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar für die wertvolle Arbeit, die sie tagtäglich leisten“, betont das Stadtoberhaupt. An die Beratungsstelle können sich Eltern und andere Erziehungs-/Sorgeberechtigte bei Erziehungsfragen, familiären Schwierigkeiten aller Art, Paarproblemen sowie im Falle von Trennung und Scheidung wenden. Ebenso können Kinder und Jugendliche selbst Kontakt aufnehmen, weshalb auch eine wöchentliche Jugendsprechstunde zum Angebot der Beratungsstelle gehört. Eine unterstützende Spieltherapie für Kinder und die videogestützte entwicklungspsychologische Beratung ergänzen das Angebot. „Themen wie ADHS, der Umgang mit Mobbing oder sozialen Medien nehmen in unserer Arbeit zunehmenden Raum ein“, erklärt Julia Buchmiller. Besonderen Wert legt sie auf einen niederschwelligen Zugang zur Beratungsstelle: „Klienten können uns per E-Mail und Telefon erreichen, wenn nötig können auch kurzfristig Termine vergeben werden. Jeden Mittwoch findet unser offener Sprechtag statt, zu dem Ratsuchende auch ohne Termin kommen können.“ Die Beratungen sind kostenfrei und vertraulich, alle Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Kontaktdaten Beratungsstelle eb@memmingen.de Tel. 08331/850-3061 Kempter Straße 42 b 87700 Memmingen Jugendsprechstunde: Dienstags, 12:45 bis 14:30 Uhr jugendberatung@memmingen.de
14.05.2020: Liebe Eltern, die Stadt Memmingen und die Unterhospitalstiftung ziehen seit April keine normalen KiTa-Beiträge mehr ein. Dies gilt weiter für die Wochen/Monate, in denen die Kinder die Einrichtung coronabedingt nicht besuchen können. Für geleistete Notbetreuungen werden ab Mai entsprechende Elternbeiträge erhoben. Für Fragen zur Abrechnung wenden Sie sich bitte gerne an kita@memmingen.de. Wir bitten die Eltern von Krippenkindern zu beachten: Diese Regelung hat unter Umständen Auswirkungen auf Ihren Anspruch auf Krippengeld. Bitte klären Sie dies mit Ihrer Bewilligungsstelle ab. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen