02.12.2025: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher, darunter auch Schulklassen, nutzten die Gelegenheit, die Filme im Kreuzherrnsaal anzuschauen und sich über Handlungsmöglichkeiten, Hilfsangebote sowie Wege aus der Gewalt zu informieren. Auch viele zufällig vorbeikommende Passantinnen und Passanten zeigten großes Interesse und suchten nach dem Filmerlebnis das Gespräch mit den Veranstalterinnen vom Frauenhaus Memmingen, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, dem Frauennetzwerk Memmingen e.V. und Donum Vitae in Bayern. Die Aktion stieß auf große Bereitschaft, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. Die positiven Reaktionen unterstreichen die gesellschaftliche Bedeutung des Themas. Denn die jüngsten bundesweiten Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2024 wurden 265.942 Menschen Opfer häuslicher Gewalt – ein neuer Höchststand. 70,4 Prozent der Betroffenen sind Frauen, oft im Kontext von Partnerschaften oder Trennungen. 53.451 Frauen und Mädchen wurden 2024 Opfer sexualisierter Gewalt. Zudem wurden 308 Frauen und Mädchen durch Gewalt getötet. Die Veranstalterinnen und andere Fachstellen gehen von einem erheblich größeren Dunkelfeld aus, da viele Betroffene keine Anzeige erstatten. Prävention, Aufklärung und niedrigschwellige Informationen bleiben daher unverzichtbar. „Durch die Präsenz im öffentlichen Raum war die Hemmschwelle niedrig, sich dem Thema zu nähern und ins Gespräch zu kommen. Das ist unerlässlich für unsere Beratungsarbeit und die vielfältigen Hilfsangebote“, so Cornelia Schlögl, erste Vorsitzende des Frauenhaus-Vereins in Memmingen. Die Filme zeigten eindrücklich, wie stark Filmkunst als emotionaler Zugang wirken kann. Sie wurden von Studentinnen der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) entwickelt und realisiert, um über sexualisierte Gewalt aufzuklären und regten am vergangenen Dienstag Menschen aller Altersgruppen zum Nachdenken und Dialog an. Am Veranstaltungssaal wurde die Fahne "frei leben – ohne Gewalt" gehisst, ein Zeichen gegen die tägliche Gewalt an Frauen. Die Aktion war Teil der weltweiten Kampagne "Orange the World". Beratung und Unterstützung erhalten betroffene Frauen im Frauenhaus Memmingen. Rufen Sie an! Telefon: 08331 4644.
25.04.2020: Liebe Eltern, wir sind froh, Ihnen ab 27. April deutlich mehr Notbetreuung anbieten zu dürfen, auch wenn unsere personellen Kapazitäten teilweise noch eingeschränkt sind. Anspruch auf Notbetreuung in den KiTas und Tagespflegestellenhaben zukünftig: Berufstätige Alleinerziehende für die Zeit, in der dies beruflich notwendig ist. Erziehungsberechtigte, bei denen mindestens einer im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist in dessen beruflich notwendigen Zeit. Keine andere volljährige Person im Haushalt kann die Betreuung übernehmen. Abschlussschüler für die Zeit der Teilnahme am Unterricht. Erziehungsberechtigte, bei denen das Stadtjugendamt eine besondere erzieherische Notwendigkeit feststellt. Sie müssen zu den Voraussetzungen entsprechende Erklärungen unterschreiben (s. Anlagen) und ggf. Nachweise vorlegen. Bitte halten Sie sich aber auch immer an die Hygienehinweise Ihrer KiTa/Tagespflege: Nur dann dürfen Sie die KiTa tatsächlich betreten. Kinder müssen in der KiTa/Tagespflege keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, außer dies ist ärztlich angeordnet. Wichtig bleibt weiter: Abstand halten, Händehygienie und Gruppen-/Teamtrennung. Die Kinder werden in kleinen Gruppen betreut, um das Risiko einer Ansteckung für eine größere Zahl von Kindern und KiTa-Mitarbeiter*innen/Tagespflegepersonen zu minimieren. Auch für die Elternbeiträge soll es bald eine einheitliche Lösung geben. Bisher hatte die Stadt Memmingen von sich aus auf den Lastschrifteinzug ab April verzichtet. Sollten Sie für April versehentlich doch noch eine Abbuchung erhalten haben, geben Sie uns Bescheid, damit wir das korrigieren können. Hier müssen wir aber noch für eine endgültige Entscheidung auf weitere Vorgaben des Freistaates Bayern warten. Wir werden Sie dann umgehend informieren, sobald diese vorliegen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Aktualisierung 26.04.2020: Allgemeinverfügung vom 24.04. und vom STMAS korrigierte Elternerklärungen. Die Allgemeinverfügung ist derzeit befristet bis 10.05.2020.
23.03.2020: "Wer bekommt einen KiTa-Notplatz?" , fragen sich viele Erziehungsberechtigte. Anbei die wichtigsten Infos in den Anlagen und ein vereinfachtes Prüfungsschema. Es müssen alle 4 Punkte zutreffen : Tätigkeit in kritische Infrastruktur u.a.: Dazu zählen vor allem Gesundheit/Pflege/Behindertenhilfe/JuHi, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Öffentliche Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), Lebensmittelversorgung, zentrale Stelle Staat, Justiz, Verwaltung oder Zuweisung durch Jugendamt Erziehungsberechtigter in Gesundheitsversorgung/Pflege oder Alleinerziehend/beide Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur: Ist der Erziehungsberechtigte in der Gesundheitsvorsorge oder Pflege tätig, besteht ein bedarfsgerechter Anspruch. Für andere Erziehungsberechtigten besteht dieser Anspruch, wenn sie alleinerziehend oder beide in diesen Bereichen tätig sind. Alleinerziehend bedeutet, dass der Erziehungsberechtigte das Kind allein im Haushalt betreut. Dienstliche/berufliche Notwendigkeit: Diese Bedarfsnotwendigkeit ist ein wichtiges Kriterium: Es ist zu erklären, für welche Zeiträume ein konkreter Betreuungsbedarf besteht. Gegebenenfalls ist nur ein zeitweiser Rechtsanspruch gegeben. Kein Risikofall: u.a. Kind gesund/kein aktueller Risikogebietbesuch oder COVID-19-Kontakt Hinweise: Die Erziehungsberechtigten müssen eine entsprechende schriftliche Erklärung unterschreiben und ggf. Nachweise vorlegen. Die Notplätze haben das Ziel, den Infektionsschutz sicher zu stellen (Verbreitung des Virus verlangsamen) und gleichzeitig wichtige Infrastruktur für die Bevölkerung zu sichern. Die betreffenden Familien von diesen Beschäftigten (z.B. Alleinerziehende im Gesundheitsdienst) stehen jetzt bereits vor großen Herausforderungen. Für diese wollen wir verlässlich während der üblichen Öffnungszeiten und für die Zeiten, die sie für ihre Arbeit konkret benötigen, da sein. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an kita@memmingen.de . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Letzte Aktualisierung 16.04. 16 Uhr: Bitte beachten Sie, dass ab 27.04. neue Regelungen zur Anspruchsberechtigung gelten.
12.05.2025: Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten, der Stadtrat (Finanz- und Hauptausschuss) hat in seiner heutigen Sitzung über die neuen Elternbeiträge ab September 2025 für die städtischen KiTas beraten und diese dann auch beschlossen. Die entsprechende Elterninfo, die Unterlagen und eine Stellungnahme dazu finden Sie alle in den Anlagen. Die genaue Beitragstabelle ab 01.09.2025 finden Sie hier: Beitragstabelle 01.09.2025 . Dort finden Sie auch Infos zu Zuschüssen und Leistungen für Familien. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
03.06.2026: Der Historische Verein Memmingen e.V. lädt in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Memmingen zu einer Vortragsreihe ein. Vorgestellt werden Ergebnisse aus der Kommission für historisch-belastete Straßenbenennungen und Ehrenbürgerwürden: 24.06. Ingenieure im Nationalsozialismus (Claude Dornier, Karl Bäßler, Ort: Stadtarchiv Memmingen) 29.06. Bürgermeister im Nationalsozialismus (Dr. Heinrich Berndl, Ort: Antoniersaal Memmingen) 01.07. Pfarrer im Nationalsozialismus (Oskar Daumiller, Walter Wittmann, Ort. Dorfgemeinschaftshaus Steinheim) Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei
28.08.2023: Liebe Eltern und Erziehungsberechtige, zum 1. September sind die Elternbeiträge erhöht worden (Beschluss des Stadtratausschusses vom 19.07.2023). Die Beiträge werden damit an die aktuelle Tarifentwicklung und die allgemeinen Kostensteigerungen angepasst. Bitte beachten Sie die Elterninfo in der Anlage und unsere Tabellen . Kontrollieren Sie dazu auch bitte die Abbuchung der Beiträge auf Ihrem Giro-Konto. Sollten bei der Umstellung und Umbuchung ggf. Fehler auftreten, so geben Sie uns bitte umgehend Bescheid. Vielen Dank! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
10.07.2026: Nach rund dreijähriger Bauzeit wurde Memmingens neues sportorientiertes Freizeitbad „Schwimmwerk Memmingen“ am Freitag, 10. Juli 2026, feierlich eröffnet. „Während vielerorts Bäder schließen, setzen wir ein bewusstes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt: Mit dem Schwimmwerk haben wir ein modernes Bad für den Schwimmunterricht unserer Kinder, für Wassersportvereine und für alle Schwimmbegeisterten geschaffen. Wir eröffnen ein attraktives, energieeffizientes und nachhaltiges Schwimmbad für Bewegung und Sport, Freizeit und Entspannung – ein großer Gewinn für Memmingen und die ganze Region“, betonte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Mit einem gemeinsamen Eröffnungssprung ins 25-Meter-Becken des Hallenbads starten Schwimmerinnen und Schwimmer der Memminger Wassersportvereine feierlich den Badebetrieb – ein Sprung in eine neue Schwimmbad-Ära. Die Baukosten liegen bei rund 47,7 Mio. Euro. Gefördert wurde der Neubau durch den Freistaat Bayern mit rund 3,7 Mio. Euro (Förderung als Schulsportanlage) sowie mit 500.000 Euro aus dem KfW-Programm. Den kirchlichen Segen für das neue Schwimmbad erteilten Dekan Christoph Schieder vom evangelisch-lutherischen Dekanat Memmingen und Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel O. Praem. von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Memmingen. Nachhaltige Architektur und moderne Technik „Beim neuen Schwimmwerk wurden nachhaltige Architektur und moderne Technik konsequent gemeinsam gedacht – immer mit dem Ziel, dauerhaft niedrige Betriebskosten zu erreichen und zugleich einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sicherzustellen. Damit ist das Projekt zukunftsweisend und eine Investition für kommende Generationen“, erklärte Hochbauamtsleiterin Tanja Aberle. Rund 20 Planungsbüros für Tragwerksplanung, Planung Architektur, Freiraumgestaltung, Bauphysik, Brandschutz, technische Gebäudeausstattung und anderes arbeiteten gemeinsam an dem Großprojekt. Ein fester Kern von Planerinnen und Planern traf sich wöchentlich zur Abstimmung auf der Baustelle oder digital. Weit über 60 Gewerke waren am Bau des Kombibades beteiligt. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Idee, die wir 2008 im Wettbewerb formuliert haben, als sehr tragfähig erwiesen hat. Im Laufe des langen Planungsprozesses wurden in einer großartigen Teamleistung viele Aspekte intensiv diskutiert und optimiert“, erklärte Architekt Bernhard Asböck (Asböck Architekten, München). „Die Zusammenarbeit zwischen dem Hochbauamt, den Stadtwerken als künftigem Betreiber und allen Planungskollegen war hervorragend, und auch alle Firmen haben mitgewirkt, unsere Vorstellungen eines zeitgemäßen Bades umzusetzen.“ Die Architektur des Schwimmwerks zeichnet sich durch eine bewusste Reduktion auf wenige, hochwertige und langlebige Materialien aus. Prägend für das Gebäude sind die markanten Holztragwerke mit ihren dynamisch geformten Trägern und den charakteristischen V-Stützen, die Konstruktion und Architektur miteinander verbinden und dem Innenraum eine warme und zugleich moderne Atmosphäre verleihen. Großflächige Glasfassaden schaffen helle, offene Räume und stellen einen engen Bezug zwischen Innen- und Außenbereich her. „Mit seiner Passivhauszertifizierung, dem Einsatz nachhaltiger Materialien wie Holz und einem konsequenten Monitoring im Betrieb steht das Schwimmwerk beispielhaft für klimafreundliche, wirtschaftliche und zukunftsfähige öffentliche Infrastruktur“, erklärt Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, die Bauherr und Betreiber des Schwimmwerks Memmingen sind. Passivhauskonzept: Optimierter Energieverbrauch Als Passivhaus-Hallenbad kombiniert das Schwimmwerk eine hochgedämmte, nahezu luftdichte Gebäudehülle mit modernster Technik und intelligenter Lüftungsführung. Dadurch können der Wärmebedarf um rund 70 Prozent und der Strombedarf um etwa 30 Prozent gegenüber konventionellen Hallenbädern reduziert werden. Die Wärmeversorgung des Bades erfolgt über die Nutzung von Grundwasser mittels Wärmepumpentechnik. Auf diese Weise können rund 78 Prozent des Wärmebedarfs CO₂-neutral und ohne Einsatz fossiler Energieträger gedeckt werden. Ein wesentlicher Anteil des für den Betrieb benötigten Stroms wird durch eine großflächige Photovoltaikanlage auf den Dachflächen erzeugt. Ergänzend kommen Wärmerückgewinnungssysteme hinzu, die Energie aus Duschwasser und Filterspülwasser erneut nutzbar machen. Auch eine kontrollierte Schichtlüftung trägt wesentlich zur Energieeinsparung und zu einem angenehmen Raumklima bei. Ausstattung des Hallen- und Freibads Im Hallenbad gibt es ein 25-Meter-Becken mit 8 Bahnen, einem Ein-Meter-Sprungbrett und einem Drei-Meter-Sprungbrett. Das Schwimmerbecken ist mit einer NinjaCross-Anlage (mit zwei Parcours) ausgestattet und für die Wettkampfkategorie B ausgelegt. Zudem gibt es ein Lehrschwimmbecken mit Nackenduschen und Massagedüsen, ein Kursbecken mit Hubboden sowie ein Kleinkinderbecken. Auch eine Dampfsauna und eine Ruhelounge finden sich im Hallenbadbereich. Im Freibadbereich gibt es ein Schwimmerbecken mit sechs 50-Meter-Bahnen, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, Strömungskanal und Wasserpilz, Boden- und Massagedüsen, sowie ein Kleinkinderbecken mit kleiner Rutsche und verschiedenen Spritztieren. Im Freibadbereich erwarten die Badegäste zukünftig neben einem großzügigen Kioskbereich verschiedene Freizeitfelder auf denen Beach Volleyball, Boccia oder Tischtennis gespielt werden kann sowie ein großer Sandspielplatz für die Kleinsten. Die gesamte Wasserfläche beträgt ca. 2.233m². Die Wasserfläche im Hallenbad beträgt rund. 804m² und bietet damit fast doppelt so viel Wasserfläche wie im alten Hallenbad. Die Wasserfläche des Freibades beträgt ca. 1.429m².
09.11.2020: Liebe Eltern unseres Kindergartens! Für Sankt Martin haben wir Euch eine eigene St. Martins-Post erstellt. Da wir nicht wie gewohnt gemeinsam sondern nur im Kindergarten intern feiern, möchten wir mit unseren Ideen ein kleines Stück St. Martin auch Euch nach Hause mitgeben. Weiter möchten wir noch von Herzen Danke sagen: Der Elternbeirat hat unseren Kaufladen mit neuen Produkten bestückt. Unsere Kinder haben nun noch mehr Freude beim Ein- und Verkauf! Viele Grüße Euer Kindergarten in der Stadtweiherstraße
08.10.2020: Liebe Eltern, die Corona-Pandemie hält die Welt immer noch in Atem und führt in vielen Familien zu Angst und Verunsicherung. Dies war für den Kinderschutzbund der Anlass, das Thema Angst näher zu beleuchten. In der zweiten Ausgabe der ElternPost "Keine Angst vor Ängsten" wurden Tipps zusammengestellt, die Groß und Klein in der Familie helfen sollen, mit dem mächtigen Gefühl Angst besser umzugehen. Die Elternpost des Kinderschutzbundes finden Sie in den Anlagen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
06.05.2020: Liebe Eltern, seit heute ist privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen von maximal drei Familien wieder erlaubt. Diese muss unentgeltlich erfolgen. Das ist für viele Familien eine wichtige Hilfestellung bzw. Erleichterung bei der Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen bei der Kinderbetreuung, um die dringendsten Bedarfe insbesondere der Familien, deren Kinder nicht/noch nicht in die Kita oder Schule gehen können, abzufedern. Weitere Infos in der Anlage und unter stmas.bayern.de Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen