27.08.2025: Wir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Behindertenbeirates der Stadt Memmingen im Rahmen der Feiern zu 500 Jahre – Zwölf Artikel ein: Raul Krauthausen „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.“ Lesung mit anschließender Gesprächsrunde 23.09.2025, um 19.00 Uhr Antoniersaal Memmingen Raul Krauthausen, der Inklusionsaktivist und lauteste Stimme in Deutschland, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht, spricht grundlegende Fragen zur Inklusion in Deutschland an. Denn zu viele Benachteiligungen schränken Menschen mit Behinderung in ihrer persönlichen Freiheit ein. Inklusion ist in unserer momentanen sozialen Realität nicht verwirklicht. „Frey seyen und wöllen sein“ so der Titel unserer Ausstellung zur Freiheit und dem Streben nach gesellschaftlicher Verbesserung. Teilhabe ist Menschenrecht und bedeutet Freiheit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen
17.07.2026: Bei einem kleinen Empfang im Rathaus haben Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und die Vorsitzende des Kinderfestausschusses Dagmar Trieb die diesjährigen Kinderfestmedaillen verliehen. Die Auszeichnung geht an Personen, die sich über viele Jahre oder bereits Jahrzehnte beim Memminger Kinderfest einbringen. Trieb führte in ihrer Rede aus, dass die Medaille zwar nur fünf Gramm wiege, aber trotzdem eine wichtige Belohnung für das ehrenamtliche Engagement sei. Die erste Medaille die Dagmar Trieb vergibt, bekommt Rolf Schneider angeheftet. Als ursprünglich Nicht-Memminger, kam er über Umwege als Gesamtelternbeiratsvorsitzender zum Kinderfest und ist nun schon seit über 20 Jahren für die Getränkelieferungen an die Schulen und ins Stadion verantwortlich. „Auch wenn dein Job an diesem Tag immer super stressig ist, bin ich äußerst froh, dass du uns auch in den nächsten Jahren für uns und die Kinder weiter erhalten bleibst und dich für das Fest weiter engagierst“, lobt die Ausschussvorsitzende. Die zweite Medaille bekommt Janina Gerstner. Sie hat sich bereits seit 2014 ab dem Antritt ihres Referendariats an der Grundschule Amendingen beim Kinderfest eingebracht. Einerseits im Liedausschuss und später hauptsächlich in der Tanz AG der Schule. Eine Aufgabe die sie ehrenamtlich jede Woche übernimmt und nicht nur oftmals den historischen Tanz einübt, sondern auch weitere moderne Tänze mit den Schülerinnen und Schülern für Schulfeiern. „Leider gehst du wieder zurück nach Ursberg, wo deine Wurzeln liegen. Aber wir hoffen, dass du als Medaillenträgerin weiterhin dem Fest und Memmingen verbunden bleibst und vielleicht einmal im Jahr wieder den Weg zurück findest“, wünschte sich Dagmar Trieb von Gerstner. Wie in den vergangenen Jahren zogen die Trommlerbuben und Trommlermädchen vor der Feier mit ihren traditionellen Liedern zum Rathaus. Damit beginnt für einen Großteil der Memminger Bevölkerung rein musikalisch der Auftakt der Heimatfeste. Für zehn Jahre aktives Musizieren in der Kapelle bekam Colin Heuß, derzeit Erster Trommler, von Dagmar Trieb den Mau angesteckt.
16.02.2024: Eine Kooperationsveranstaltung zwischen vhs und Bündnis für Familien zum 20. Bündnisjubiläum. ADHS, Indigokinder, Kristallkinder bezeichnen Kinder mit besonderen Eigenschaften, die sie uns durch ihr Verhalten mitteilen. Dipl.-Biol. Gabriele Rosal Heinze berichtet von ihren Erfahrungen mit diesen Kindern. Schwerpunkt ist die Wahrnehmungserweiterung, wie z. B. die zunehmende Hellsichtigkeit dieser Kinder – womit auch eine Evolution in den Neuen Kindern stattfindet. Die Erlebnisse werden verglichen mit Informationen aus Wissenschaft und Literatur. Der Input heute hilft anders mit diesen Kindern in bestimmten Situationen umzugehen. Referentin: Gabriele Rosal Heinze; Dipl.-Biologin, Umweltpädagogin, Autorin Kolbehaus, Eingang 1, Raum 3 - Mo, 18.03.2024, 19:00 Uhr - Eintritt: frei ► Anmeldung : vhs Memmingen, Donaustraße 1, 87700 MM, Tel.: 08331 850-187, E-Mail: vhs@memmingen.de, Web: www.vhs-memmingen.de
14.07.2026: Mit frischen Ideen, bewährten Klassikern und vielen neuen Angeboten startet die Volkshochschule Memmingen unter dem Motto „Bildung in Bestform“ in das neue Semester. Ab sofort ist das komplette Kursangebot online verfügbar, das gedruckte Programmheft liegt pünktlich zum Memminger Kinderfest am 23. Juli aus. Nach den Sommerferien erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm aus Bildung, Kultur, Gesundheit, Kreativität, Sprachen und persönlicher Weiterentwicklung. Besonders bei Sprach- und Gesundheitskursen empfiehlt die vhs aufgrund der hohen Nachfrage eine frühzeitige Anmeldung. Fitness und Gesundheit Frische Impulse setzt die vhs im Gesundheitsbereich. Erstmals stehen Mini-Yoga-Retreats, Tai-Chi- und Qi-Gong-Wochenenden sowie Boxtraining für Frauen auf dem Programm. Eine neue Kursleiterin aus Kanada bringt zudem ein Tanz-Fitness-Konzept nach Memmingen, das Bewegung, Muskelaufbau und Lebensfreude miteinander verbindet. Auch Kinder können in Bad Grönenbach und Babenhausen altersgerechte Bewegungsangebote entdecken. Ergänzt wird das Programm durch bewährte und neue von Krankenkassen geförderte Präventionskurse wie Yoga und Pilates. Für mehr Gelassenheit im Alltag sorgen Angebote wie Meditation mit Klangschalen oder Progressive Muskelentspannung. Der Kurs „Aufrecht gehen, aufrecht stehen“ unterstützt dabei, Stress abzubauen und gleichzeitig Haltung, Muskulatur und Beweglichkeit zu stärken. Kulinarik Kulinarisch lädt die vhs erneut zu einer Reise durch verschiedene Länder und Kulturen ein. In Kochkursen für Erwachsene stehen internationale Küchen im Mittelpunkt – von der aromatischen Levante-Küche bis zur Persischen Küche. Dabei wird deutlich: Genuss und gesunde Ernährung lassen sich hervorragend verbinden. Wie sich die herbstliche Ernte kreativ in haltbare Brotaufstriche für den Winter verwandeln lässt, vermittelt eine junge Dozentin, die das traditionelle Einwecken modern interpretiert. Kinder erwerben in Backkursen spielerisch wichtige Alltagskompetenzen und entdecken dabei die Freude am gemeinsamen Arbeiten und Genießen. Kreatives Kreative Köpfe können sich auf beliebte Mal- und Zeichenkurse sowie auf die japanische Kunst des Kintsugi freuen. Dabei werden zerbrochene Gegenstände mit Gold repariert – ein inspirierender Ansatz, der zeigt, wie aus vermeintlichen Brüchen etwas Besonderes entstehen kann. In Wochenendworkshops, u. a. zu Reliefschnitzen, haben Interessierte Gelegenheit, Techniken zu erlernen, auszuprobieren und Kunst zu schaffen. EDV und Beruf Im Bereich Beruf und Digitalisierung rückt das Thema Künstliche Intelligenz (KI) stärker in den Fokus. Praxisnah zeigen die Kurse, wie KI in unterschiedlichen Branchen sowie im Bereich Social Media sinnvoll eingesetzt werden kann. Eine neue Dozentin begleitet Menschen beim Berufsstart nach Ausbildung oder Studium ebenso wie beim erfolgreichen Wiedereinstieg nach der Familienphase. Ergänzend bietet die etablierte Xpert-Reihe weiterhin zertifizierte kaufmännische Weiterbildung. Exkursionen und Vorträge Eine wichtige Verbindung zwischen Weiterbildung und regionaler Wirtschaft schaffen die Betriebsführungen der vhs. Interessierte erhalten spannende Einblicke in mittelständische Unternehmen der Region und erleben Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsweisen direkt vor Ort. Im kommenden Semester öffnen u. a. die Baufirma Unglert, die Firma Alois Müller und Fakt-motion ihre Türen. Im Veranstaltungsprogramm stehen außerdem Lesungen mit Michal Hvorecky (Bratislava) und Uschi Zietsch-Jambor (Buchautorin und Verlegerin) sowie der Reisebericht einer Iranerin, die allein, ohne festen Plan und Ziel, neun Länder mit dem Fahrrad bereist hat. Geschichtsbegeisterte können sich auf die Fortsetzung der Reihe „Memmingen im Wandel der Zeit“ freuen. Gemeinsam mit Stadtarchivar Christoph Engelhard rücken diesmal in einem neuen, gesprächsbezogenen Format die 1970er Jahre in den Mittelpunkt. Neben historischen Einblicken, auch mit vielen historischen Fotos, sind die Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Erinnerungen und Erfahrungen einzubringen. Verbraucherbildung Seit über einem Jahrzehnt ist die vhs „Stützpunkt Verbraucherbildung“ und bietet vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderte Kurse zur Verbraucherbildung an. In diesem Semester liegt der Fokus auf aktuellen Kennzeichenerkennung in Parkhäusern und Park-Apps, aber auch KI und Finanzthemen. Lange Nacht der Demokratie Auch in diesem Jahr beteiligt sich die vhs erneut an der „Langen Nacht der Demokratie“. Unter dem Motto „Gemeinsam (klingen) für Freiheit und Vielfalt“ erwartet Besucherinnen und Besucher auf dem Memminger Marktplatz am Tag der Deutschen Einheit ein vielfältiges Programm zum Mitmachen, Zuhören und Austauschen, darunter auch „Deutschland singt“. Informationen und Anmeldung Informationen und Anmeldung zum neuen Semesterprogramm unter: vhs@memmingen.de | 08331 850-1616 | www.vhs-memmingen.de
17.09.2019: Die Stadt und die Unterhospitalstiftung Memmingen, Trägerin von 18 Kindertageseinrichtungen, bietet auch dieses Jahr wieder über 20 Praktikumsplätze für Auszubildende im Beruf der Erzieherin/des Erziehers. Gleich zu Beginn des Ausbildungsjahres fanden zwei Workshop-Tage zum Kennenlernen und guten Ankommen statt. Organisiert wurden die erlebnispädagogisch orientierten Workshops von der trägereigenen Fachberatung unterstützt von Leitungen und Mitarbeitenden verschiedener KiTas. Konkret arbeiten 14 Vorpraktikantinnen (SPS & PIA) und 9 Berufspraktikant*innen im KiTa-/Schuljahr 2019/20 in Einrichtungen der Stadt Memmingen und der Unterhospitalstiftung. Herzlich Willkommen in unserem Team! Ihre Ansprechpartner für den Bereich Personal sind: Thomas Geyer , KiTa-Fachberater Tanja Schröck , Personalamt Weiter Infos zu Fortbildung, Pädagogik u.a.: https://kita.memmingen.de/paedagogik.html
30.04.2026: Bis 28. Mai wird ein „Mobiles Grünes Zimmer“ in Memmingen aufgestellt. Auf dem Weinmarkt entsteht damit für vier Wochen ein begrünter Aufenthaltsort mitten in der Innenstadt. Die mobile Installation besteht aus bepflanzten Wänden und schattenspendenden Elementen. Sie bietet Bürgerinnen und Bürgern einen Ort zum Verweilen und dient gleichzeitig als anschauliches Beispiel für Maßnahmen der Klimaanpassung im urbanen Raum. Gerade an heißen Tagen kann das Grüne Zimmer als schattiger Rückzugsort oder auch als Wartebereich neben der Bushaltestelle im öffentlichen Raum genutzt werden. Mit dem Projekt möchte die Stadt Memmingen auf zentrale Themen der Klimaanpassung aufmerksam machen. Dazu zählen insbesondere der Umgang mit zunehmender Hitze, die Bedeutung von Stadtgrün sowie die Entsiegelung von Flächen zur Verbesserung des Stadtklimas. Begleitend werden einzelne Fachbereiche der Stadtverwaltung das Grüne Zimmer zu ausgewählten Zeiten nutzen, um über verschiedene Themen zu informieren und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Das Programm ist auf der Website veröffentlicht. Es sind unter anderem das Gesundheitsamt, das Friedhofsamt sowie das Stadtplanungsamt miteinbezogen. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und sich zu informieren. Da kein fester Regenschutz vorhanden ist, kann der „Raum“ jedoch ausschließlich bei geeigneter Witterung bespielt werden. Ein weiterer Bestandteil des Programms ist ein Online-Webinar zur Gebäudebegrünung am 11. Mai um 18:00 Uhr. Der Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) bietet ein Webinar an, in dem Möglichkeiten und Vorteile von Dach- und Fassadenbegrünungen vorgestellt werden. Zudem wird auf das Förderprogramm Klimaanpassung der Stadt Memmingen eingegangen. Anmeldungen sind bereits jetzt über den Link der VHS möglich. Mit dem Einsatz des Mobilen Grünen Zimmers setzt die Stadt Memmingen ein sichtbares Zeichen für mehr Lebensqualität, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung. Das Projekt wird durch die Sparkasse Schwaben-Bodensee als Sponsor unterstützt.
29.04.2026: Die Entgelte der Städtische Musikschule werden zum 01. September 2026 moderat angehoben. Dies beschlossen die Mitglieder des Memminger Stadtrats einstimmig in der jüngsten Sitzung. Damit wird die bereits eingeschlagene Linie fortgesetzt, die Entgelte künftig regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre, anzupassen. Zuletzt waren die Entgelte zum 1. September 2024 um rund 19 Prozent erhöht worden, nachdem zuvor fünf Jahre lang keine Anpassung erfolgt war. Vor dem Hintergrund der zwischenzeitlichen Tarifsteigerungen von insgesamt 5,9 Prozent in den Jahren 2025 und 2026 wird nun eine durchschnittliche Erhöhung von etwa 4 Prozent umgesetzt. Ziel ist es, die Musikschule weiterhin attraktiv und zugleich wirtschaftlich stabil zu halten. Die Anpassung führt zu Mehreinnahmen in Höhe von rund 18.000 Euro. Gleichzeitig bleibt die soziale Ausgewogenheit gewahrt: Für einkommensschwächere Familien besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Ermäßigung zu beantragen. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu musikalischer Bildung haben. Ein Vergleich mit umliegenden Musikschulen zeigt zudem, dass sich die Entgelte in Memmingen weiterhin in einem vergleichbaren Rahmen bewegen: So kostet beispielsweise der Einzelunterricht (30 Minuten) jährlich in Memmingen 744 Euro (seit 01.09.2024), in Mindelheim 627,60 Euro (seit 01.09.2022), in Ottobeuren ebenfalls 744 Euro (seit 01.09.2023), in Illertissen/ Vöhringen/ Bellenberg 750 Euro (seit 01.09.2022) und im Unterallgäu 780 Euro (seit 01.09.2023). Im Zuge der Anpassung wurde auch die Entgeltordnung in einzelnen Punkten überarbeitet. Diese Änderungen ergeben sich aus praktischen Erfahrungen im laufenden Betrieb und dienen einer klareren und effizienteren Anwendung. Darüber hinaus präsentiert sich die Musikschule Memmingen zunehmend in einem modernen Erscheinungsbild. Mit neuem Namen, frischem Logo und einer zeitgemäßen Gestaltung der Räumlichkeiten setzt die Einrichtung sichtbare Impulse. Ein besonderer Akzent ist die Benennung eines Raumes als „Rittmayer-Saal“, der die Verbindung zu den Stiftern Rittmayer würdigt, deren Nachlass den Betrieb der Musikschule maßgeblich unterstützt.
28.07.2026: Die Auswirkungen des Klimawandels auf Memmingen beschäftigte in der jüngsten Sitzung auch den Memminger Stadtrat. Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, informierte über die Trinkwasserversorgung und die Entwicklung des Grundwasserstandes. Dabei betonte er, dass die aktuell beobachteten niedrigen Grundwasserstände keine Einschränkungen für die Trinkwasserversorgung erwarten lassen, zugleich aber Anlass für eine verstärkte Beobachtung und fachliche Prüfung der Versorgungssicherheit geben. In seinem Bericht ging Geske zunächst auf die Grundwassersituation und die Wassergewinnung ein. Das Rohwasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung wird aus zwei südlich von Benningen gelegenen Trinkwasserbrunnen gewonnen. Das Wassereinzugsgebiet erstreckt sich von Süden kommend entlang des Memminger Trockentals und gilt als sehr ergiebig. Der Grundwasserpegel unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen und ist direkt abhängig von in diesem Gebiet fallenden Niederschlägen. Die Aufzeichnungen der Ruhewasserpegel beider Brunnen seit 2010 zeigen, dass zunehmende Ausbleiben der typischen Verläufe der Jahreszeiten. So gab es in den Jahren 2019, 2023 und 2026 Niedrigwasserperioden, im Juni 2024 dafür Hochwasser. Derzeit ist ein bisher historische Niedrigpegel erreicht. Allerdings lässt sich ebenfalls erkennen, dass innerhalb kurzer Zeit die Fähigkeit zur Regeneration besteht, sollte es zu mehrtägigen Niederschlägen kommen. Auf die Förderleistung der beiden Brunnen und die Versorgungssituation der Stadt hat der niedrige Pegelstand in absehbarer Zeit keine Auswirkungen. Diese Auffassung wird vom Wasserwirtschaftsamt Kempten und vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Woringer Gruppe geteilt. Die Ausbautiefe beider Brunnen beträgt rd. 18 m, die Ansaugöffnungen der jeweils 3 verbauten Unterwasserpumpen befinden sich zwischen 13 und 14 m unterhalb des Brunnenkopfdeckels. Das bedeutet, dass selbst bei einem theoretisch und gleichbleibend fallenden Grundwasserpegel über nochmals weitere zwei Jahre die Pumpen ausreichend mit Wasser angeströmt werden. Diese Pegelentwicklung ist nach fachlicher Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (WWA) nicht realistisch, da das Memminger Trockental durch mehrere unterirdische Zuströme gespeist wird. Die geringe Wassermenge im Benninger Ried und im Stadtbach, zwei höhergelegene Austrittsstellen, sind bedingt durch die fallenden Pegelstände. Zum Schluss zog Geske ein Fazit und erklärte das weitere Vorgehen. So zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels auch in unserer Region durch atypische Niederschlagsmuster mit länger anhaltenden Trockenperioden und vermehrten Starkniederschlägen. Letztere wirken in der Regel aber nicht grundwasserneubildend. Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, dass das Grundwasserdargebot weder qualitativ noch quantitativ „unantastbar“ ist. Eine akute Risiko- oder Gefährdungslage ist indes derzeit und selbst bei gleichbleibend fallendem Grundwasserpegel mittelfristig nicht zu befürchten. Unabhängig davon gilt es, die weitere Entwicklung des Grundwasserstands aufmerksam zu beobachten. Ein fachlicher Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten fand erstmalig bereits am 7.7.26 statt, um eine belastbare Redundanz für die Brunnen sowie entsprechende Entlastungs- und Ausweichszenarien zu prüfen.
08.12.2022: Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten, wir laden Sie nochmals herzlich zu unserer Online-Umfrage ein. Die KiTa-Plätze und unsere Angebote werden jährlich ausgebaut: Dennoch wollen und müssen wir in Memmingen die Kinderbetreuung und die Familienbildung immer wieder besser machen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie uns dabei mit Ihrer Meinung und Ihren Erfahrungen helfen. Die Beantwortung der Fragen dauert nur rund 10 Minuten und ist anonym: Einfach über den unten genannten Link die Umfrage starten. Die Teilnahme ist noch bis 15. Dezember möglich. Die Auswertung wollen wir Anfang 2023 über Ihre KiTa und kita.memmingen.de veröffentlichen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne über kita@memmingen.de zur Verfügung. Link zur Umfrage: https://s2survey.net/kita-elternbefragung-2022/ Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
10.07.2026: Nach rund dreijähriger Bauzeit wurde Memmingens neues sportorientiertes Freizeitbad „Schwimmwerk Memmingen“ am Freitag, 10. Juli 2026, feierlich eröffnet. „Während vielerorts Bäder schließen, setzen wir ein bewusstes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt: Mit dem Schwimmwerk haben wir ein modernes Bad für den Schwimmunterricht unserer Kinder, für Wassersportvereine und für alle Schwimmbegeisterten geschaffen. Wir eröffnen ein attraktives, energieeffizientes und nachhaltiges Schwimmbad für Bewegung und Sport, Freizeit und Entspannung – ein großer Gewinn für Memmingen und die ganze Region“, betonte Oberbürgermeister Jan Rothenbacher. Mit einem gemeinsamen Eröffnungssprung ins 25-Meter-Becken des Hallenbads starten Schwimmerinnen und Schwimmer der Memminger Wassersportvereine feierlich den Badebetrieb – ein Sprung in eine neue Schwimmbad-Ära. Die Baukosten liegen bei rund 47,7 Mio. Euro. Gefördert wurde der Neubau durch den Freistaat Bayern mit rund 3,7 Mio. Euro (Förderung als Schulsportanlage) sowie mit 500.000 Euro aus dem KfW-Programm. Den kirchlichen Segen für das neue Schwimmbad erteilten Dekan Christoph Schieder vom evangelisch-lutherischen Dekanat Memmingen und Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel O. Praem. von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Memmingen. Nachhaltige Architektur und moderne Technik „Beim neuen Schwimmwerk wurden nachhaltige Architektur und moderne Technik konsequent gemeinsam gedacht – immer mit dem Ziel, dauerhaft niedrige Betriebskosten zu erreichen und zugleich einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sicherzustellen. Damit ist das Projekt zukunftsweisend und eine Investition für kommende Generationen“, erklärte Hochbauamtsleiterin Tanja Aberle. Rund 20 Planungsbüros für Tragwerksplanung, Planung Architektur, Freiraumgestaltung, Bauphysik, Brandschutz, technische Gebäudeausstattung und anderes arbeiteten gemeinsam an dem Großprojekt. Ein fester Kern von Planerinnen und Planern traf sich wöchentlich zur Abstimmung auf der Baustelle oder digital. Weit über 60 Gewerke waren am Bau des Kombibades beteiligt. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Idee, die wir 2008 im Wettbewerb formuliert haben, als sehr tragfähig erwiesen hat. Im Laufe des langen Planungsprozesses wurden in einer großartigen Teamleistung viele Aspekte intensiv diskutiert und optimiert“, erklärte Architekt Bernhard Asböck (Asböck Architekten, München). „Die Zusammenarbeit zwischen dem Hochbauamt, den Stadtwerken als künftigem Betreiber und allen Planungskollegen war hervorragend, und auch alle Firmen haben mitgewirkt, unsere Vorstellungen eines zeitgemäßen Bades umzusetzen.“ Die Architektur des Schwimmwerks zeichnet sich durch eine bewusste Reduktion auf wenige, hochwertige und langlebige Materialien aus. Prägend für das Gebäude sind die markanten Holztragwerke mit ihren dynamisch geformten Trägern und den charakteristischen V-Stützen, die Konstruktion und Architektur miteinander verbinden und dem Innenraum eine warme und zugleich moderne Atmosphäre verleihen. Großflächige Glasfassaden schaffen helle, offene Räume und stellen einen engen Bezug zwischen Innen- und Außenbereich her. „Mit seiner Passivhauszertifizierung, dem Einsatz nachhaltiger Materialien wie Holz und einem konsequenten Monitoring im Betrieb steht das Schwimmwerk beispielhaft für klimafreundliche, wirtschaftliche und zukunftsfähige öffentliche Infrastruktur“, erklärt Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, die Bauherr und Betreiber des Schwimmwerks Memmingen sind. Passivhauskonzept: Optimierter Energieverbrauch Als Passivhaus-Hallenbad kombiniert das Schwimmwerk eine hochgedämmte, nahezu luftdichte Gebäudehülle mit modernster Technik und intelligenter Lüftungsführung. Dadurch können der Wärmebedarf um rund 70 Prozent und der Strombedarf um etwa 30 Prozent gegenüber konventionellen Hallenbädern reduziert werden. Die Wärmeversorgung des Bades erfolgt über die Nutzung von Grundwasser mittels Wärmepumpentechnik. Auf diese Weise können rund 78 Prozent des Wärmebedarfs CO₂-neutral und ohne Einsatz fossiler Energieträger gedeckt werden. Ein wesentlicher Anteil des für den Betrieb benötigten Stroms wird durch eine großflächige Photovoltaikanlage auf den Dachflächen erzeugt. Ergänzend kommen Wärmerückgewinnungssysteme hinzu, die Energie aus Duschwasser und Filterspülwasser erneut nutzbar machen. Auch eine kontrollierte Schichtlüftung trägt wesentlich zur Energieeinsparung und zu einem angenehmen Raumklima bei. Ausstattung des Hallen- und Freibads Im Hallenbad gibt es ein 25-Meter-Becken mit 8 Bahnen, einem Ein-Meter-Sprungbrett und einem Drei-Meter-Sprungbrett. Das Schwimmerbecken ist mit einer NinjaCross-Anlage (mit zwei Parcours) ausgestattet und für die Wettkampfkategorie B ausgelegt. Zudem gibt es ein Lehrschwimmbecken mit Nackenduschen und Massagedüsen, ein Kursbecken mit Hubboden sowie ein Kleinkinderbecken. Auch eine Dampfsauna und eine Ruhelounge finden sich im Hallenbadbereich. Im Freibadbereich gibt es ein Schwimmerbecken mit sechs 50-Meter-Bahnen, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, Strömungskanal und Wasserpilz, Boden- und Massagedüsen, sowie ein Kleinkinderbecken mit kleiner Rutsche und verschiedenen Spritztieren. Im Freibadbereich erwarten die Badegäste zukünftig neben einem großzügigen Kioskbereich verschiedene Freizeitfelder auf denen Beach Volleyball, Boccia oder Tischtennis gespielt werden kann sowie ein großer Sandspielplatz für die Kleinsten. Die gesamte Wasserfläche beträgt ca. 2.233m². Die Wasserfläche im Hallenbad beträgt rund. 804m² und bietet damit fast doppelt so viel Wasserfläche wie im alten Hallenbad. Die Wasserfläche des Freibades beträgt ca. 1.429m².