Wie gelingt das Ein- und Aussteigen in einen Linienbus mit Rollator oder Rollstuhl? Und wie viel Zeit braucht man dafür? Bei der Aktion „Sicher unterwegs im Linienverkehr“ konnten Seniorinnen und Senioren dies auch in diesem Jahr wieder ganz in Ruhe ausprobieren. Die Resonanz auf das Angebot war erneut sehr gut.
Für viele der Teilnehmenden war es besonders hilfreich, den Ein- und Ausstieg ohne den im regulären Linienverkehr üblichen Zeitdruck üben zu können. So konnten sie sich mit den Abläufen vertraut machen und ausprobieren, welche Möglichkeiten für sie persönlich am besten geeignet sind. Die Seniorinnen und Senioren zeigten sich sehr dankbar für die Gelegenheit, in geschützter Atmosphäre Erfahrungen zu sammeln und dadurch mehr Sicherheit für die alltägliche Nutzung des Linienbusses zu gewinnen. „Es ist schön zu sehen, wie dankbar die Teilnehmenden diese Möglichkeit annehmen. Wenn man in aller Ruhe ausprobieren kann, wie der Ein- und Ausstieg mit Gehhilfe oder Rollstuhl funktioniert, gibt das Sicherheit und Vertrauen“, so die Organisatoren der Veranstaltung.
Ein besonderer Dank gilt dem Busunternehmen Brandner, welches auch in diesem Jahr wieder einen Bus und zwei Mitarbeitende (Fahrer Hermann Frank und Einsatzleiter Michael Urlbauer) für die Aktion zur Verfügung gestellt hat. Damit konnte den Teilnehmenden ausreichend Zeit gegeben werden, verschiedene Situationen praktisch zu erproben und Fragen rund um das Busfahren zu klären.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Seniorenfachstelle, der Inklusionsfachstelle sowie dem Seniorenbeirat und dem Behindertenbeirat. Gemeinsam möchten die Organisatoren dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen eine möglichst selbstständige und sichere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu ermöglichen