900 Jahre Dickenreishausen und 50 Jahre Gebietsreform
Zeitraum: 08.05.2026 - 19:00 Uhr
Kurzbeschreibung:
Zum Jubiläum „900 Jahre Dickenreishausen“ und „50 Jahre Gebietsreform“ laden Heimat- und Gedächtnisverein und Bürgerausschuss Dickenreishausen sowie die Stadt Memmingen ein. Begleitet von Posauenchor und Orgelmusik steht in Blick in die reichhaltige Geschichte des Dorfes vom Mittelalter bis in die Gegenwart auf dem Programm.
Im Jahr 1126 wurde Dickenreishausen erstmals erwähnt, und zwar im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Rot an der Rot, zu dem einige Höfe in Dickenreishausen zählten.
Nach einer wechselnden Besitzergeschichte gelangte Dickenreishausen 1472 an das Unterhospital und verblieb dort bis 1803. Durch diese Zugehörigkeit wurde das Dorf 1532 evangelisch. Die mächtige Kirche St. Agatha mit ihrem stattlichen Satteldachturm bildet mit der gewaltigen Linde und dem danebenstehenden hochgiebeligen Pfarrhaus eine wunderbare Dorfmitte. Seit dem späten 19. Jahrhundert findet sich dort ein bemerkenswerter neugotischer Altar aus der Werkstatt der Kunstschreinerei Leonhard Vogt.
Durch das große Gebiet des Stiftungswaldes seit eh und je von der Stadt getrennt, war Dickenreishausen von 1905 bis 1952 durch die Legauer Bahn an die Stadt angeschlossen. Heute ist die ehemalige Bahntrasse ein beliebter Rad- und Wanderweg nach Kronburg. Dickenreishausen ist heute noch weitgehend landwirtschaftlich orientiert, auch durch die Vereinödungen von 1791/92 (nach Vorbild der Fürstabtei Kempten). 1976 wurde das hufeisenförmige Dorf, eine eigenartige Anlage, samt den dazugehörigen Einöden, in die Stadt Memmingen eingemeindet.
- Eintritt:
frei
- Ort:
Pfarrkirche St. Agatha Dickenreishausen
87700 Memmingen
- Veranstalter:
- Heimat- und Gedächtnisverein, Bürgerausschuss Dickenreishausen, Stadt Memmingen