Memmingen betreibt seit dem 13. Jahrhundert Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten und gibt Zuwendungen an bedürftige Bürger der Stadt. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert hatten die Memminger Bürger [...] bereits zwei Spitäler zur Verfügung standen. Durch die erste Stadterweiterung etwa Mitte des 13. Jahrhunderts, bei der das ganze Kalchviertel ummauert wurde, war das Spital aber bald innerhalb der Stadt [...] Spital im unteren war, unterschied man zwischen einem Ober- und Unterhospital. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Unterhospitalstiftung zu einem großen Wirtschaftsunternehmen, das zur Stadt schon fast
„Die Integration in den modernen Staat. Ostschwaben, Oberschwaben und Vorarlberg im 19. Jahrhundert“ so heißt ein von Prof. Dr. Rolf Kießling und Dr. Carl A. Hoffmann herausgegebener Band, der auf 358 [...] Memminger Forum herausgegebenen Reihe „Forum Suevicum“. Es befasst sich mit der Epoche des 19. Jahrhunderts, als die Königreiche Bayern, Baden-Württemberg sowie das Großherzogtum Baden zwar territoriale [...] Integration auf wirtschaftlicher, politischer, kultureller und mentaler Ebene im Laufe des 19. Jahrhunderts vonstatten ging und ob sie überhaupt stattfand, war Thema der Fachtagung 2005 und ist jetzt Inhalt
Futter angeboten werden müsse. Davon abgesehen rufen die Unteren Jagdbehörden alle Hundehalter dazu auf, ihre Hunde in allen Jagdrevieren unbedingt angeleint zu lassen, um zu vermeiden, dass das Wild
Teil der Mauer stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert und war mit großen Zinnen aus Tuffstein angelegt. Die zweite Bauphase erfolgte Mitte/ Ende des 14. Jahrhunderts. „Die Schießscharten zwischen den Zinnen [...] Ziegeln wurden nun entdeckt. Eine dritte Bauphase kam mit der Verwendung von Feuerwaffen im 16. Jahrhundert. Man brauchte die breitere Öffnung jetzt nach außen in Richtung der Angreifer. „Die Feuerwaffen
schützen, was freilich nicht immer gelang – man denke nur an die bekannten 30 Jahre im 17. Jahrhundert, als Hunderte Frauen und Männer schanzten und verteidigten und letztlich doch nicht verhindern konnten [...] des 20. Jahrhunderts (Stadtarchiv Memmingen) Bettelturm, Grundrisse von 1900 (Stadtarchiv Memmingen) Bettelturm und Mauer am Lueginsland, fotografiert von Johannes Bischoff im späten 19. Jahrhundert (Stadtarchiv [...] 1643, hervorgehoben: Tore, Türme und Mauerpartien der Stadtbefestigung (Dr. Christian Kayser) Jahrhundertelang sorgten sich die Bürgerinnen und Bürger der Reichsstadt Memmingen um ihre Sicherheit – und
in der einzigartigen Anlage des Memminger Antonierhauses, eines Antoniterhospitals aus dem 15. Jahrhundert, bietet das Museum die seltene Möglichkeit Kunstwerke der Spätgotik und Frührenaissance in zei [...] der Maler Bernhard-Strigel als wichtiger Vertreter der alten Kunst am Übergang vom 15. zum 16. Jahrhundert bekannt. Der thematisch geordnete Rundgang durch das Museum würdigt den Memminger Maler und seine [...] dort ursprünglich ein Hospital untergebracht. Der Orden hatte sich seit seinem Entstehen im 12. Jahrhundert der Behandlung einer speziellen Krankheit gewidmet, dem Mutterkornbrand. Die Erfolge in der Behandlung
Revue passieren, mit vielen historischen Dokumenten und Fotos bebildert. Während in den ersten Jahrhunderten die Grundherren von Dickenreishausen immer wieder wechselten, blieb das Dorf ab 1472 beim Spital [...] waren für die Getreideversorgung der Region von großer Bedeutung. Eine Flurbereinigung im 18. Jahrhundert sollte die Erträge steigern, während die Bauern die Dorfgemeinschaft dadurch bedroht sahen - eine [...] eine umstrittene Maßnahme der Reichsstadt. Nach dem Ende der Reichsstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Dickenreishausen im Königreich Bayern unter Aufsicht eines Bezirksamtmanns. Ortsvorsteher und
Haustafel Untere Bachgasse Eine Lateinschule ist in Memmingen bereits Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde sie zu einem Zentrum humanistischer Bildung in der Reichsstadt. Mit
Synagoge, Detailaufnahme (mi) Thoraschild (Tass), 19. Jahrhundert (re) Blick in den Ausstellungsraum (li) Thorarolle mit Thorazeiger (Jad), 19. Jahrhundert (re) Zurück Weiter Jüdisches Leben in Memmingen ( [...] Jahren nach 1860 entwickelte sich in Memmingen eine aufstrebende jüdische Gemeinde, die um die Jahrhundertwende über 200 Mitglieder zählte und mit der Einweihung der neuen Synagoge 1909 einen nie wieder [...] Entwicklung, die das Zusammenleben von Juden und Nichtjuden Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Memmingen kennzeichnen und die den jüdischen Memmingern die Hoffnung gab, den formal erreichten
Persönlichkeiten bzw. des Patriziats der Reichsstadt, im 19. Jahrhundert zeitweilig Sitz des Amtsgerichts, seit Beginn des 20. Jahrhunderts Verwaltungsgebäude der Stadt, zeilweilig auch Sitz des städtischen