Sie haben Post von Ihrer gesetzlichen Rentenversicherung bekommen und wissen damit wenig anzufangen? Jede/r Versicherte soll frühzeitig über ihre/seine Ansprüche informiert sein. Deshalb gibt es mittlerweile die regelmäßigen Mitteilungen der Rentenversicherung in Form von "Renteninformation" und "Rentenauskunft". Diese machen aber nur Sinn, wenn die Daten auf einem geklärten Versicherungskonto (s.o.) beruhen. Gerne erläutern wir Ihnen die enthaltenen Zahlen und klären Sie über evtl. bestehende Ansprüche auf. Manchmal fehlt nicht mehr viel für einen, vielleicht auch vorzeitigen, Anspruch - bei uns können Sie Auskunft in dieser Sache erhalten. Da wir von der Rentenversicherung unabhängig arbeiten haben wir leider keinen direkten Zugriff auf die gespeicherten Daten - Sie sollten die übersandten Unterlagen also unbedingt vollständig mitbringen! Auch können wir Ihnen nicht seitenlange Probeberechnungen erstellen und überreichen - wir möchten, dass Sie das Prinzip verstehen und Ihre Rechte oder Gestaltungsmöglichkeiten eigenverantwortlich nutzen können. Natürlich unterstützen wir Sie bei den notwendigen Formalitäten.
Kontakt Hort IE KiGa Haus für Kinder an der Hort Edith-Stein-Schule Benninger Str. 38 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4050 hortedithstein @memmingen.de Leitung: Sebastian Sterna Größe: 60 Plätze Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Der Hort hat eine Außenstelle an der Grundschule Amendingen Anmeldung Online Haus für Kinder in der Benninger Straße mit Hort-Außenstelle an der Grundschule Amendingen Herzlich Willkommen im Haus für Kinder Benninger Straße! Bilder aus unserer Einrichtung Ab 1. September 2023 machten wir uns auf einen neuen, spannenden Weg, Ihnen als Familien mehr Vielfalt zu bieten. Wir transformierten unseren Hort in ein Haus für Kinder. Unser Haus für Kinder ist eine Erziehungs- und Bildungseinrichtung, in der fachgerecht, familienergänzend und -unterstützend gearbeitet wird. Wir betreuen Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren gemeinsam. In den Ferienzeiten sind wir für die Kinder da und betreuen diese zusammen. Wir möchten jedes Kind individuell und persönlichkeitsbezogen in seinem ihm eigenen Entwicklungs- und Bildungsverlauf begleiten und fördern. Daher strukturieren wir die Eingewöhnung nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Wir sehen Bildung als offenen und lebenslangen Prozess an. Jedes Kind hat das Bedürfnis und das Recht, seinen eigenen Bildungsprozess selbstbestimmt und aktiv mitzugestalten. An den Vormittagen steht die Kindergartenarbeit im Vordergrund. Wir strukturieren den Vormittag durch pädagogisch Elemente wie den Morgenkreis, gemeinsame Brotzeit und die Freispielzeit. Wir unterstützen die Kinder in ihrem Bildungsprozess durch pädagogische Bildungsangebote die sich am Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) orientieren. Durch die Mischung der Altersgruppen in verschiedenen Alltagssituationen (ab der Mittagszeit) wie zum Beispiel Mittagessen oder Freispielzeit am Nachmittag, lernen die Kinder voneinander und lernen Verantwortung zu übernehmen. Durch diese Interaktionen zwischen den Kindern kann eine Beziehung aufgebaut werden und ein Wir-Gefühl in der Gruppe entstehen. Am Nachmittag steht die Arbeit mit den Schulkindern im Vordergrund: Die Kinder sollen sich bei uns entspannen können und während dieser Zeit Kind sein dürfen, ohne Leistung mit Bewertung erbringen zu müssen. In der Freizeit sollen sie im Kontakt mit anderen Kindern Beziehungen aufbauen und hiernach auch sozial agieren: Rücksichtnahme, Freundschaften knüpfen, den Anderen in seinen Stärken und Schwächen annehmen, Identitätsfindung, Konfliktbewältigung sind wichtige soziale Grundlagen für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Zudem ist die offene wie gezielte Freizeitgestaltung ein tragender Schwerpunkt unseres Alltags. Sie richtet sich nach der Struktur der Gruppe, wie nach den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Kindes. Es wird nach dem situationsorientierten Ansatz gearbeitet. Rituale wie Geburtstag und Feste- und Feiern im Verlauf des Jahreskreises begleiten die Kinder im Kitajahr. Eine Besonderheit im Alltag ist der Aktionstag. Einmal wöchentlich wird den Kindern an diesem Tag etwas Besonderes angeboten. Die Hausaufgabenbetreuung ist in der pädagogischen Arbeit einer der Schwerpunkte, der großen Raum einnimmt. Individuelle Förderung der Kinder, Erklärungen wie Hilfestellungen sind notwendig. Für die Kinder der Integrativplätze wird ein individuelles Förderprogramm erstellt. Während der Nachmittagszeit planen wir verschiedene Aktionen die entweder für die Gesamtgruppe sind oder speziell für eine Altersgruppe. Dadurch können Interaktionen verfeinert werden oder individuell auf ein Bedürfnis der jeweiligen Gruppe eingegangen werden. Durch die Mischung der Altersgruppen im Haus für Kinder können Übergänge vom Kindergarten in die Schulkindbetreuung deutlich milder gestaltet werden. Auch „Hausaufgaben und Schule“ sind für die Kinder bekannt und können schon vorher beobachtet werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Personal und Ihnen als Eltern und genauso mit der Schule und Fachdiensten ist wichtiger Bestandteil der Arbeit. In einer gemeinsamen und partnerschaftlichen Verantwortung für ihr Kind kooperieren wir mit Ihnen. Wir möchten Sie in Ihren Elternkompetenzen wertschätzen, ernst nehmen und unterstützen. Durch diese Langjährige Erziehungspartnerschaft kann Ihr Kind ganzheitlich in seiner Entwicklung begleitet und gefördert werden. Eine ausführliche Konzeption können Sie gerne bei uns im Haus einsehen. Hort Amendingen Haus für Kinder Benninger Straße Haus für Kinder (Hort und Hort-KiGa) Wartburgweg Haus für Kinder (Hort und Vorschul-KiGa) Zollergarten Kontakt Hort IE KiGa Haus für Kinder an der Hort Edith-Stein-Schule Benninger Str. 38 87700 Memmingen Tel. 08331/850-4050 hortedithstein @memmingen.de Leitung: Sebastian Sterna Größe: 60 Plätze Träger: Stadt Memmingen kita (at) memmingen.de Der Hort hat eine Außenstelle an der Grundschule Amendingen Anmeldung Online Infoflyer Hort an der Edith-Stein-Schule
Beim Bürgeramt der Stadt Memmingen stehen Ihnen ab sofort eine ganze Reihe von Dienstleistungen interaktiv zur Verfügung. Viele Behördengänge können Sie dadurch bequem, einfach und schnell von zu Hause aus erledigen. Wir haben dadurch quasi 24 Stunden, "rund-um-die-Uhr" für Sie geöffnet. Eine Spezialsoftware ist nicht nötig, eine gewöhnlicher Internetzugang reicht aus. Die Bedienung ist bequem und einfach. Die Datenübertragung der Online-Vorgänge ist mit einer entsprechenden Verschlüsselungstechnik geschützt und kann von uns medienbruchfrei verarbeitet werden. Eventuell anfallende Gebühren können Sie per Lastschrift bezahlen. Allerdings ist Ihr persönlicher Besuch bei gewissen Verwaltungsvorgängen aus rechtlichen Gründen noch immer notwendig. Mit unseren neuen Online Diensten bleibt Ihnen aber für viele Dienstleistungen schon jetzt der Gang in die Behörde erspart. Das Ergebnis ist praktizierte Bürgernähe durch Zeitersparnis. Wir arbeiten ständig daran, unser Online-Angebot für Sie zu erweitern. Wir freuen uns, dass Sie die neuen Online Dienste nutzen.
Kontakt Seniorenbeirat Seniorenbeirat Wolfgang Prokesch Zimmer-Nr. 116 Ulmer Str. 2 87700 Memmingen Tel. 08331/850-2950 Fax 08331/850-2999 seniorenbeirat (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag-Freitag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr Donnerstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung Seniorenbeirat der Stadt Memmingen v.l.n.r.: 1. Reihe: Wolfgang Prokesch (Fachteamleiter), Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, Katrin Fleschut (Seniorenreferentin des Stadtrats), Rita Häring, Jörg Haldenmayr (Referatsleiter Ref. 4); 2. Reihe: Manfred Bretzel, Brigitte Wassermann, Wolfgang Albert; 3. Reihe: Raimund Rau; 4. Reihe: Albert Madlener, Roswitha Hopf, Walter Röllig; 5. Reihe: Walter Link, Gernot Winkler, Karl-Heinz Scheufele; es fehlt Herbert Gistl, Foto: Manuela Frieß/Pressestelle der Stadt Memmingen Aktuelles aus dem Seniorenbeirat Verabschiedung langjähriger Mitglieder des Seniorenbeirats v.l.n.r: Wolfgang Prokesch (Referat 4), Seniorenbeiräte Wolfgang Decker, Maria Fickler, Peter Merrath, Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, Foto: Manuela Frieß/Pressestelle Stadt Memmingen Am 11.09.2026 verabschiedete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher die nicht mehr zur Wahl angetretenen Mitglieder des vorherigen Seniorenbeirats. Er bedankte sich bei Frau Maria Fickler (12 Jahre), Herr Wolfgang Decker (12 Jahre) und Herr Peter Merrath (6 Jahre) für deren langjähriges Engagement für die älteren Menschen im Seniorenbeirat der Stadt Memmingen. Konstituierende Sitzung des neu gewählten Seniorenbeirats am 30.06.2026 Am 08. März 2026 wurde der Memminger Stadtrat neu gewählt. Dieser wählte in seiner ersten Sitzung in geheimer Wahl aus der Vorschlagliste die zwölf weiteren Mitglieder des Seniorenbeirats. Der neu gewählte Seniorenbeirat kam am 30.06.2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten die sich zu einer Mitarbeit im Seniorenbeirat bereit erklärt haben. Seniorenbeirat der Stadt Memmingen im Landesseniorenrat Bayern Das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz sieht die Einrichtung eines Landesseniorenrates vor. Damit wird eine parteipolitisch neutrale, überkonfessionelle und organisierte Form der politischen Beteiligung älterer Menschen geschaffen. Der Landesseniorenrat besteht aus den Vertreterinnen und Vertretern der Seniorenvertretungen der bayerischen Gemeinden und Landkreise. Aufgrund der Einwohnerzahl entsendet der Seniorenbeirat der Stadt Memmingen 2 Personen in den Landesseniorenrat Bayern. Fragen zum Seniorenbeirat Wie wird man Seniorenbeirat? Die Mitglieder des Seniorenbeirats werden aus den eingegangen Vorschlägen vom Stadtrat gewählt . Für den Seniorenbeirat vorschlagsberechtigt sind alle volljährigen Personen, die mit Hauptwohnung in Memmingen gemeldet sind. Auch juristische Personen (z.B. Vereine) und Personenvereinigungen mit Sitz in Memmingen, die das Vorschlagsrecht durch ihre Organe ausüben, sind vorschlagsberechtigt. Vorgeschlagen können nur Personen werden, die im festgelegten und veröffentlichten Vorschlagszeitraum mindestens seit sechs Monaten mit ihrer Hauptwohnung in Memmingen gemeldet sind und das 60. Lebensjahr vollendet haben. Wie arbeitet der Seniorenbeirat? Der Seniorenbeirat setzt sich für die Belange älterer Menschen und deren Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ein. Darüber hinaus berät und unterstützt er Stadtrat und Oberbürgermeister im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten. Vorschläge und Anträge des Seniorenbeirats werden auf dessen Antrag im Stadtrat behandelt, soweit nicht der Oberbürgermeister zuständig ist. Jeder Memminger Bürger, egal welchen Alters, kann sich an den Seniorenbeirat der Stadt Memmingen mit seinen Anregungen und Ideen wenden. In regelmäßig stattfindenden Treffen bespricht, berät und diskutiert der Seniorenbeirat dann die an ihn herangetragenen oder von ihm selbst angeregten Themen. Wie lange ist die Amtszeit des Seniorenbeirats? Die Amtszeit beträgt 6 Jahre und orientiert sich an der Wahlperiode des Stadtrats. Wie häufig tagt der Seniorenbeirat? Erfahrungsgemäß tagt der Seniorenbeirat erfahrungsgemäß 2 mal im Jahr öffentlich und hat ca. 6 Arbeitstreffen im Jahr. Hinzu kommt, auf freiwilliger Basis, die Teilnahme an Aktionen oder Infoständen etc... Erhalten Seniorenbeiräte Geld für Ihre Tätigkeit? Nein, das Engagement ist rein ehrenamtlich – es besteht allerdings die Möglichkeit zum Aufwendungsersatz. Wo kann ich mich über die Arbeit des Seniorenbeirats persönlich erkundigen? Informationen über die bisherige Arbeit des Seniorenbeirats erhalten Sie von Herrn Prokesch telefonisch unter 08331/850-2950 oder per E-Mail an seniorenbeirat@memmingen.de . Veranstaltungskalender für Senioren Seniorenfachstelle Pflegestützpunkt Seniorenbeirat Optimierung der Barrierefreiheit Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Kontakt Seniorenbeirat Seniorenbeirat Wolfgang Prokesch Zimmer-Nr. 116 Ulmer Str. 2 87700 Memmingen Tel. 08331/850-2950 Fax 08331/850-2999 seniorenbeirat (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag-Freitag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr Donnerstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung Informationen zum Download Packliste Notfallkofer Seniorenbeiratssatzung 2023 Stadtplan Memmingen BARRIEREFREI Senioren informieren Senioren Stadtplan Nette Toilette
Wald- und Naturpädagogik Waldkindergartengruppe und Wiesengruppe Eisenburg, Outdoorgruppe Im Mitteresch und Waldgruppe Dickenreishausen Waldstation am Madlenerberg Ausstattung - Organisatorisches Geschichte der KiTa-Waldstation auf dem Madlenerberg Die Wald- und Naturpädagogik hat den nachhaltig handelnden Menschen zum Ziel. Sie befähigt dazu, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst, gegenüber anderen Menschen und nach uns kommende Generationen sowie gegenüber der Natur. Sie will Verständnis für ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge in der Natur wecken und die Vielfalt des Lebensraumes Wald mit ihren Kreisläufen aufzeigen. In diesem Sinne arbeiten Mitarbeiterinne und Mitarbeiter aus verschiedenen Memminger Kindertageseinrichtungen mit Kindern im Wald. Diese Arbeit ist sehr unterschiedlich und reicht von einzelnen Ausflügen bis zu regelmäßigen, in den Konzeptionen festgeschriebenen Waldtagen, -wochen und -gruppen. Dabei werden Partizipation, Autonomie, Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit der Teilnehmenden angestrebt. Gleichzeitig wird dieses waldpädagogische Konzept durch Fortbildungsangebote der Stadt Memmingen begleitet. Waldkindergartengruppe und Wiesengruppe Eisenburg, Outdoorgruppe Im Mitteresch und Waldgruppe Dickenreishausen Mehrere KiTa-Gruppen in Memmingen haben sich besonders der Wald- und Naturpädagogik verpflichtet und sind als Outdoor-Gruppen konzipiert: An der Bleiche besteht die Waldgruppe der KiTa Eisenburg . In einem schönen Waldstück mit kleinem Bach und umgeben von hohen Bäumen steht ein Waldkindergartenwagen. Dieser ist Ausgangspunkt für alle Aktivitäten im Wald. Die Betreuung ist ganzjährig. Weiter wurde an der KiTa Eisenburg eine Wiesengruppe errichtet. Sie arbeitet ähnlich wie die Waldkindergartengruppe nachhaltig und naturverbunden. Sie ist jedoch ganztägig und örtlich näher an das Haupthaus der KiTa Eisenburg angebunden. Weitere Outdoorgruppen befinden sich in der KiTa Im Mitteresch als eine Gartengruppe und in der KiTa Dickenreishausen als Waldgruppe. Auch diesen Gruppen ist die Naturpädagogik ein großes Anliegen. Waldstation am Madlenerberg Die Waldstation besteht aus einem Schutz-, Rast- und Lagergebäude sowie dem umgebenden Gelände für die waldpädagogischen Angebote der Kindertageseinrichtungen Memmingens. Träger der Waldstation ist die Stadt Memmingen (Amt für Kindertageseinrichtungen). Das Gelände auf dem Madlenerberg wird durch das Garten- und Friedhofsamt der Stadt Memmingen betreut. Lage der Waldstation Waldstation am Madlenerberg Der Madlenerberg befindet sich im nord-östlichen Teil von Memmingen am Rande der Bahnlinie Memmingen-München. Er liegt im Dreieck zwischen Amendingen, Trunkelsberg und Eisenburg, direkt nördlich von Kotzenbrühl. Sie erreichen die Waldstation mit dem Auto oder dem ÖPNV. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum Gelände durch eine Schranke gesperrt ist. Als KiTa erhalten Sie einen Schlüssel für die Schranke und können dann einen gut befestigten Waldweg bis zur Waldstation nutzen. Mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (Bus) können Sie die Waldstation ebenfalls leicht erreichen: Von den Haltestellen Trunkelsberg gehen Sie bergab ca. 1,6 km. Von der Haltestelle Memmingen-Eisenburg (Haltestelle Bleiche) sind es etwa 1 km Fußweg durch den Wald. Das Gelände besteht zum größten Teil aus Wald und (Obst-)Wiesen und ist durchzogen von kleinen Waldwegen und Trampelpfaden. Am Fuß des Berges befinden sich zwei kleine Biotope. Besonders bemerkenswert sind mehrere seltene Baumarten, die noch Josef Madlener selbst gepflanzt hat. Ausstattung - Organisatorisches Seminar in der Waldstation Die Waldstation besteht aus zwei Räumen mit rd. 43 und 14 qm und einer überdachten Terrasse von 32 qm. Sie ist einfach ausgestattet, weil dies auch so dem Konzept der Waldpädagogik entspricht: Vorrangig finden die pädagogischen Angebote in der Natur statt. Vor allem als Lagerraum, als Schutzraum für schlechtes Wetter, Ablagestelle für Gepäck und Rast- und Ruheplatz wird das Gebäude selbst genutzt. So gibt es dort deshalb weder (fließendes) Wasser (es empfiehlt sich ein Wassersack oder -kanister), noch Strom oder Heizung in und an der Hütte. Ein Erste-Hilfe-Kasten befindet sich vor Ort. Weiter befindet sich auf dem Gelände eine mobile Toilette. Das Gelände und die Hütte können ganzjährig belegt werden, auch wenn sich jahreszeitlich bedingt sicher die Monate April bis Oktober anbieten. Zu beachten ist, dass das Gelände ebenfalls von Pfadfindern genutzt wird. Das Haupthaus steht allein diesen zur Verfügung. Es wird deshalb um entsprechende Rücksichtnahme gebeten. Das Gelände und das Gebäude wird allen Memminger KiTas kostenfrei zur Benutzung zur Verfügung gestellt. Die Reservierung erfolgt über das Amt für Kindertageseinrichtungen, Weinmarkt 10-12, Tel. 08331/850-462, per Email kita@memmingen.de oder über den Outlook-Kalender im Intranet der Stadt Memmingen. Informationen über das Gelände, die Hütte, die Nutzung und waldpädagogische Aktionen können Sie im Amt für Kindertageseinrichtungenbei Thomas Geyer, 08331/850-465 oder über kita@memmingen.de erhalten. Geschichte der KiTa-Waldstation auf dem Madlenerberg Josef Madlener: Der Berggeist Der Madlenerberg und das darauf befindliche Anwesen wurde vom bekannten Memminger Maler Josef Madlener (1881-1967) und nach dessen Tod von seiner ebenfalls als Malerin tätigen Tochter Julie Madlener (1910-1999) als Rückzugsort und Atelier genutzt. Das Gelände wurde von der Familie Madlener bereits im Jahre 1975 für einen "öffentlichen Zweck insbesondere zur Verwendung als Kindergarten" und für die Jugendarbeit gestiftet. So nutzen die Pfadfinderschaft Kreuzträger (CPK) das Haupthaus, die Kindertageseinrichtungen die eigens hierfür nun neu errichtete Waldstation. Seit 1999 ist auch der künstlerische Nachlass der Familie Madlener im Besitz der Stadt Memmingen. Das Madlener-Werk ist seit 2005 Sammlungsbestand der MEWO-Kunsthalle . Downloads zum Thema Wald-KiGa Konzeption der Waldgruppe Lage der Wald-KiGa-Gruppe Anlage zum KiTa-Betreuungsvertrag Zecken - FSME - Borreliose Bei einem Aufenthalt im Wald besteht grundsätzlich eine erhöhte Gefahr vor Zeckenstichen. Zecken können u. a. den FSME-Erreger oder Borreliose übertragen. Wichtigste Regeln sind: Lange, helle Kleidung und feste, geschlossene Schuhe tragen sowie nach jedem Aufenthalt in dichtem Wald, Wiesen und Gebüsch den Körper auch zu Hause nochmals gründlich nach Zecken absuchen! Versicherungsschutz bei Zeckenstichen Unfallversicherung Waldbrandgefahr KEIN OFFENES FEUER AN UND IN DER WALDSTATION! Für diese Einrichtung gilt absolutes Rauchverbot (§ 3 AVBayKiBiG). Verbot von offenem Feuer im und am Wald (Art. 17 BayWaldG)! Im übrigen gelten die Regeln des Bayerischen Waldgesetzes . Wir bitten um Ihr Verständnis. Bildungsziel Umwelt und Natur Unsere Kinder wollen lernen, ökologische Zusammenhänge zu erkennen und mitzugestalten. Sie sollen ein Bewusstsein für eine gesunde Umwelt und für verantwortungsbewußtes und nachhaltiges Handeln in und mit der Natur entwickeln. Hierzu ist unsere Waldstation eine wichtige Plattform: Deshalb wurde sie 2014 auch mit dem Zertifikat ÖKOKIDS - KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT des LBV und des Umweltministeriums ausgezeichnet. Zertifikat_OEkokids.pdf Umweltbildung_KiTas.pdf
Bündnispartner und Bündnispartnerinnen Bündnis-Vorsitzender: Oberbürgermeister Stadt Memmingen Jan Rothenbacher Rathaus Marktplatz 1 87700 Memmingen 08331/850-1051 ob-mm (at) memmingen.de Agentur für Arbeit Kempten - Memmingen Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Rottachstraße 26 87439 Kempten 0831. 2056280 Kempten-Memmingen.BCA (at) arbeitsagentur.de Regionalverband Allgäu-Oberschwaben – Aktion Lebensrecht für Alle – Das grundlegendste Menschenrecht ist das Recht auf Leben. 87700 Memmingen allgaeu-oberschwaben (at) alfa-ev.de Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach (Schwaben)- Mindelheim Hallstattstraße 1 87719 Mindelheim Tel: 08261. 9919 – 4039 Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Memmingen e. V. Buxacher Str. 16 87700 Memmingen 08331. 3101 kv.memmingen (at) awo-bayern.de Behindertenbeirat der Stadt Memmingen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien (Erziehungsberatungsstelle) Kempter Str. 42 b 87700 Memmingen 08331. 850-3061 Betreuungsnetzwerk für alle Generationen in der Stadt Memmingen Zangmeisterstraße 30 87700 Memmingen Tel: 08331. 9389132 bfz Unterallgäu · Bodensee · Oberschwaben Jägerndorfer Straße 1 87700 Memmingen 08331. 9584-0 info-ubo (at) bfz.de Bildungsberatung im Wirtschaftsraum Memmingen – Unterallgäu Donaustr. 1 87700 Memmingen 08331. 850-1608 Bunter Kreis – Nachsorge gGmbH Standort Memmingen Bismarckstr. 4 87700 Memmingen Tel. 08331 69098-13 info-memmingen (at) bunter-kreis.de Caritasverband Memmingen - Unterallgäu e. V. Marktplatz 15 87700 Memmingen 08331. 9272860 info (at) caritas-unterallgaeu.de Cityseelsorge Memmingen Marktplatz 15 87700 Memmingen 08331. 9843450 cityseelsorge.memmingen (at) bistum-augsburg.de Der Weg e. V. Träger der freien Jugendhilfe Familientreff und Beratung Ulmer Straße 21 87700 Memmingen weg (at) weg-ev.de Diakonie Allgäu e.V. Sozialpsychiatrisches Zentrum "An der Kappel" Krautstrasse 12 87700 Memmingen 08331. 984 44 40 die-kappel@diakonie-memmingen.de Diakonisches Werk Memmingen e. V. Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit Rheineckstraße 45 87700 Memmingen 08331. 758-0 info (at) diakonie-memmingen.de DONUM VITAE e. V. Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Hintere Gerbergasse 13 87700 Memmingen 08331. 982266 memmingen (at) donum-vitae-bayern.de Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diözese Augsburg Augsburger Straße 14 87700 Memmingen 08331. 9843420 efl-memmingen (at) bistum-augsburg.de Europabüro der Stadt Memmingen Kalchstr. 11 87700 Memmingen 08331. 850-1170 europabuero (at) memmingen.de Evang.-Luth. Dekanat Zangmeisterstraße 13 87700 Memmingen 08331. 8569-10 dekanat.memmingen (at) elkb.de Fachstelle für Wohnraumsicherung Rheineckstraße 45 87700 Memmingen 08331.758-59 wohnungsnotfallhilfe-mm (at) diakonie-allgaeu.de Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen Kempter Str. 42 b 87700 Memmingen 08331.850-3061 Familiencafé Memmingen Hopfenstraße 20 87700 Memmingen 08331. 9912244 familiencafe (at) caritas-unterallgaeu.de Familienkasse Bayern Süd Galgenbergstraße 24 93053 Regensburg 0800. 45555-30 Mitteilung an die Familienkasse: Mitteilung an die Familienkasse Familienpflegewerk 089.27375755 info (at) familienpflegewerk.de Standort Memmingen memmingen (at) familienpflegewerk.de Frühförderung der Lebenshilfe Memmingen/Unterallgäu e. V. Altvaterstraße 7 87700 Memmingen 08331. 838223 ff-mm (at) lebenshilfe-mm.de GesundheitsregionPlus Ulmer Straße 19 87700 Memmingen 08331. 850-2333 gesundheitsregionplus (at) memmingen.de Gleichstellungsbeauftragte Stadt Memmingen Marktplatz 1 87700 Memmingen 08331. 850-2463 gleichstellungsbeauftragte (at) memmingen.de IHK Schwaben Regionalgeschäftsstelle Memmingen Donaustraße 29 87700 Memmingen 08331. 8361-0 rv-mm (at) schwaben.ihk.de Inklusionsfachstelle der Stadt Memmingen 87700 Memmingen 08331. 850-1190 inklusionsfachstelle (at) memmingen.de Integration Marktplatz 1 87700 Memmingen 08331. 850-2461 integration@memmingen.de Jobcenter Memmingen Lindentorstraße 22 87700 Memmingen 08331. 971-714 jobcenter-memmingen (at) jobcenter-ge.de Jugend und Familie (Jugendamt) Ulmer Straße 2 87700 Memmingen 08331. 850-3098 jugendamt (at) memmingen.de Katholisches Dekanat und Pfarreiengemeinschaft Memmingen Josef-Schmid-Weg 2 87700 Memmingen 08331. 926710 pg.memmingen (at) bistum-augsburg.de Kath. Jugendfürsorge e. V. Sozialpädagogischer Fachdienst Memmingen Augsburger Str. 68 87766 Memmingerberg 08331. 927640 spfd.unterallgaeu@kjf-soziale-angebote.de Kindertageseinrichtungen Weinmarkt 10 - 12 (2. OG) 87700 Memmingen 08331.850-4002 kita (at) memmingen.de Kinderschutzbund Memmingen-Unterallgäu e. V. Deutscher Kinderschutzbund Herrenstraße 22 87700 Memmingen 08331. 84858 info (at) ksbmm.de KJF Erziehungs- Jugend und Familienberatung Unterallgäu Herrenstraße 15 87700 Memmingen 08331. 498950 eb.memmingen (at) kjf-kjh.de Kreishandwerkerschaft MM – MN Weinmarkt 15 87700 Memmingen 08331. 87079 info (at) handwerk-memmingen.de KoKi - Frühe Hilfen Ulmer Str. 2 87700 Memmingen 08331. 850-3043 oder 08331. 850-3042 koki (at) memmingen.de Landestheater Schwaben Theaterplatz 2 87700 Memmingen Liegenschaften Schlossergasse 1 87700 Memmingen 08331.850-1803 liegenschaftsamt (at) memmingen.de Mehrgenerationenhaus Memmingen Familiengesundheit 21 e.V. Zangmeisterstraße 30 87700 Memmingen 08331. 984210 info@mehrgenerationenhaus-mm.de MIG Migration-Integration-Gemeinschaft Münchner Straße 38 87700 Memmingen 08331. 4985711 (Caritas Migrationsdienst) 08331. 8338833 (Projekt Mir) ÖPNV Ratzengraben 4b 87700 Memmingen 08331.850-1937 info (at) vvm-online.de Referat Familie, Jugend und Soziales Ulmer Str. 2 87700 Memmingen 08331. 850-1004 referat4 (at) memmingen.de Schaffenslust Freiwilligenagentur MM / UA e. V. Weinmarkt 14 87700 Memmingen 08331. 9613395 info (at) fwa-schaffenslust.de Schwangerenberatung - Stadt Memmingen Buxacher Str. 16 87700 Memmingen 08331. 850-2341 Seniorenfachstelle der Stadt Memmingen Marktplatz 16 87700 Memmingen 08331. 850-2970 seniorenfachstelle (at) memmingen.de SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste Memmingen und Unterallgäu e. V. Hintere Gerbergasse 8 87700 Memmingen 08331. 96136–0 skm-memmingen (at) t-online.de Sport Städtisches Sportamt Ratzengraben 4 b 87700 Memmingen 08331. 850-1920 und -1921 sportamt (at) memmingen.de Sprungtuch e. V. Am Karpfengarten 2 87700 Memmingen 08331. 5492 info (at) sprungtuch-memmingen.de Staatliche Schulämter im Landkreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen Memminger Straße 18 87719 Mindelheim 08261. 995-341 schulamt (at) lra.unterallgaeu.de Stadt der Freiheitsrechte Grimmelhaus 19 87700 Memmingen stadt-der-freiheitsrechte@memmingen.de Stadtplanung Schlossergasse 1 87700 Memmingen 08331. 850-2560 stadtplanung (at) memmingen.de Stadtteilbüro Soziale Stadt Memmingen-Ost Ellenbogstraße 13 87700 Memmingen 0173 8637998 Sozialestadtost@memmingen.de Sternenkinder Memmingen e. V. Hintere Gerbergasse 13 87700 Memmingen kontakt (at) sternenkinder-memmingen.de Unterallgäuer Werkstätten GmbH INTEGRA mensch Memmingen / Unterallgäu Altvaterstraße 9 87700 Memmingen 08331. 9764-58 info (at) integra-mm.de Verein zum Schutz misshandelter Frauen und Kinder e. V. Postfach 11 27 87700 Memmingen 08331. 46 44 info (at) frauenhaus-memmingen.de VHS Memmingen Donaustr. 1 87700 Memmingen 08331. 850-1600 vhs (at) memmingen.de Weltladen Memmingen / Lokale Agenda 21 Weinmarkt 12 87700 Memmingen 08331. 89155 info (at) weltladen-memmingen.de Wirtschaftsförderung Stadt Memmingen Marktplatz 1 (Postadresse) Kalchstraße 11 (Dienststelle) 87700 Memmingen 08331. 850-1180 wirtschaftsfoerderung (at) memmingen.de
12.02.2022: Im Seniorenzentrum Bürgerstift wird in den kommenden Monaten ein spannendes neues Projekt gestartet: Eine Kindergartengruppe zieht in die Alten- und Pflegeeinrichtung an der Frauenkirche ein. Die neue Gruppe ist eine Außenstelle des Stadtweiherkindergartens und wird pädagogisch einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Jung und Alt setzen. „Mit dem Kindergarten im Bürgerstift kommen die Generationen näher zusammen. Ich freue mich über die Planung und bin gespannt, was daraus alles wachsen wird“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Die Idee dazu kam im Team des Bürgerstifts auf. „Bei Besuchen von Kindern in unserem Haus haben wir immer wieder festgestellt, wie positiv unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf die Kleinen reagieren. Kinder zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Martin Mayer, Leiter des Bürgerstifts. Beim Amt für Kindertageseinrichtungen wurde der Vorschlag interessiert aufgenommen und weiterentwickelt. Das pädagogische Konzept sieht Ziele vor wie „Toleranz und Rücksichtnahme gewinnen“, „Kulturgut erhalten und weitergeben“, „Sensibilität füreinander fördern und Berührungsängste abbauen“ oder „das Gefühl erhalten, für jemand wichtig zu sein.“ Möglich ist Vieles, wie gemeinsam gärtnern, singen oder backen. „Dabei achten wir schon bei den Rahmenbedingungen darauf, dass das Projekt gute Voraussetzungen hat und mögliche Schwierigkeiten vermieden werden: Beginnend von einem eigenen Eingang für die Kindergartengruppe bis zur Belegung der Gruppe vor allem mit etwas älteren Kindergartenkindern“, betont Bernhard Hölzle, Leiter des Amts für Kindertageseinrichtungen. Bei pandemiebedingt erhöhten Infekti¬onsschutzregeln kann die Kindergartengruppe auch komplett separat und für Jung und Alt sicher betrieben werden. „Hier bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Hausleitung und der Bewohnervertretung des Bürgerstiftes: Wir sind froh, dass wir von dort so aktiv unterstützt und eingeladen wurden, dieses Projekt gemeinsam anzugehen“, erklärt Hölzle. Für die Beschäftigten des Bürgerstifts bietet sich die Chance, das eigene Kind direkt an der Arbeitsstelle betreut zu wissen. Dies könnte sich zu einem wichtigen Plus für das Bürgerstift entwickeln, wenn dringend gesuchtes Pflegepersonal die möglichen Einrichtungen bei der Wahl der geeigneten Arbeitsstelle miteinander vergleicht. Die Kindergartengruppe wird in Räumlichkeiten im Untergeschoss des Bürgerstifts ziehen, die bislang für einen Gymnastikraum gedient haben und nur wenig genutzt wurden. 104m² stehen dort für einen Gruppenraum und einen Nebenraum zur Verfügung. Die neue Gruppe bietet bis zu 15 Kindern Platz. Damit kommt die Einrichtung der neuen Gruppe dem aktuell bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder entgegen und bietet Eltern eine neue Möglichkeit, einen Kindergartenplatz für ihre Kind zu erhalten. Die neue Kindergartengruppe im Bürgerstift (Gebäude Nord) mit dem Konzept „Mehrere Generationen unter einem Dach“ soll im Frühjahr/Frühsommer 2022 starten. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 15 Uhr. Interessierte Familien können sich an das Amt für Kindertageseinrichtungen unter kita(at)memmingen.de wenden. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen
21.12.2021: Im Seniorenzentrum Bürgerstift wird in den kommenden Monaten ein spannendes neues Projekt gestartet: Eine Kindergartengruppe zieht in die Alten- und Pflegeeinrichtung an der Frauenkirche ein. Die neue Gruppe ist eine Außenstelle des Stadtweiherkindergartens und wird pädagogisch einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Jung und Alt setzen. „Mit dem Kindergarten im Bürgerstift kommen die Generationen näher zusammen. Ich freue mich über die Planung und bin gespannt, was daraus alles wachsen wird“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Die Idee dazu kam im Team des Bürgerstifts auf. „Bei Besuchen von Kindern in unserem Haus haben wir immer wieder festgestellt, wie positiv unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf die Kleinen reagieren. Kinder zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Martin Mayer, Leiter des Bürgerstifts. Beim Amt für Kindertageseinrichtungen wurde der Vorschlag interessiert aufgenommen und weiterentwickelt. Das pädagogische Konzept sieht Ziele vor wie „Toleranz und Rücksichtnahme gewinnen“, „Kulturgut erhalten und weitergeben“, „Sensibilität füreinander fördern und Berührungsängste abbauen“ oder „das Gefühl erhalten, für jemand wichtig zu sein.“ Möglich ist Vieles, wie gemeinsam gärtnern, singen oder backen. „Dabei achten wir schon bei den Rahmenbedingungen darauf, dass das Projekt gute Voraussetzungen hat und mögliche Schwierigkeiten vermieden werden: Beginnend von einem eigenen Eingang für die Kindergartengruppe bis zur Belegung der Gruppe vor allem mit etwas älteren Kindergartenkindern“, betont Bernhard Hölzle, Leiter des Amts für Kindertageseinrichtungen. Bei pandemiebedingt erhöhten Infekti¬onsschutzregeln kann die Kindergartengruppe auch komplett separat und für Jung und Alt sicher betrieben werden. „Hier bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Hausleitung und der Bewohnervertretung des Bürgerstiftes: Wir sind froh, dass wir von dort so aktiv unterstützt und eingeladen wurden, dieses Projekt gemeinsam anzugehen“, erklärt Hölzle. Für die Beschäftigten des Bürgerstifts bietet sich die Chance, das eigene Kind direkt an der Arbeitsstelle betreut zu wissen. Dies könnte sich zu einem wichtigen Plus für das Bürgerstift entwickeln, wenn dringend gesuchtes Pflegepersonal die möglichen Einrichtungen bei der Wahl der geeigneten Arbeitsstelle miteinander vergleicht. Die Kindergartengruppe wird in Räumlichkeiten im Untergeschoss des Bürgerstifts ziehen, die bislang für einen Gymnastikraum gedient haben und nur wenig genutzt wurden. 104m² stehen dort für einen Gruppenraum und einen Nebenraum zur Verfügung. Die neue Gruppe bietet bis zu 15 Kindern Platz. Damit kommt die Einrichtung der neuen Gruppe dem aktuell bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder entgegen und bietet Eltern eine neue Möglichkeit, einen Kindergartenplatz für ihre Kind zu erhalten. Die neue Kindergartengruppe im Bürgerstift (Gebäude Nord) mit dem Konzept „Mehrere Generationen unter einem Dach“ soll im Frühjahr/Frühsommer 2022 starten. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 15 Uhr. Interessierte Familien können sich an das Amt für Kindertageseinrichtungen unter kita(at)memmingen.de wenden. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen
Stiftungsgeschichte Die Unterhospitalstiftung der ehemals freien Reichsstadt Memmingen betreibt seit dem 13. Jahrhundert Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten und gibt Zuwendungen an bedürftige Bürger der Stadt. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert hatten die Memminger Bürger ein Spital bruderschaftlich betrieben. Es war vor dem damaligen Kalchtor, also erst außerhalb der Stadtmauern errichtet, betreute Pilger und diente dann „armen Dürftigen", während für die Memminger Bürger innerhalb der Stadt bereits zwei Spitäler zur Verfügung standen. Durch die erste Stadterweiterung etwa Mitte des 13. Jahrhunderts, bei der das ganze Kalchviertel ummauert wurde, war das Spital aber bald innerhalb der Stadt angesiedelt. Seine formale Begründung erhielt die Unterhospitalstiftung mit einer Zustiftung Heinrich von Weißenhorns (einem dem staufischen Königshaus nahe stehenden Grafen). Dieser stattete es mit hinreichend Grundbesitz aus und stiftete auch einen Altar und ein Meßbenefizium in das Spital - seinem Geschlecht zur Ehre, seiner Seele zur Beruhigung - und übergab das Spital dem Orden vom Heiligen Geist. Aufgrund des Kreuzes mit zwei Querbalken, welches die Ordensbrüder auch auf ihren schwarzen Kutten trugen, waren sie in Memmingen bald als die „Kreuzherren" bekannt. Weil die Mönche im oberen Teil des Klostergebäudes wohnten, während das eigentliche Spital im unteren war, unterschied man zwischen einem Ober- und Unterhospital. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Unterhospitalstiftung zu einem großen Wirtschaftsunternehmen, das zur Stadt schon fast in Konkurrenz stand. Man beschäftigte eigene Handwerker, Angestellte und natürlich landwirtschaftliche Arbeiter. In dieser Zeit entstand ein „Kindshaus", ein „Seelhaus"(später Alterspfründe), die „Kindbettstuben", ein „Narrenhaus" und ein „Blatternhaus" (für ansteckende Krankheiten). Der Reichsstadt selbst wurden dadurch viele soziale Aufgaben abgenommen. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Unterhospitalstiftung aber auch viele Krisen überstehen müssen. Verluste durch Inflation, Kriege, Währungsumstellung und ideologische Änderungen der Stiftungssatzung um 1942. Was sich aber durch alle Krisen bis heute wie ein roter Faden durch die Stiftungsgeschichte zieht, ist der Stiftungszweck hinter der Unterhospitalstiftung. In der letzten Fassung von 2012 ist folgender Zweck noch immer festgelegt: Unterhaltung und Betrieb des Altenheims Bürgerstift, sowie der Kindergärten Stadtweiherstrasse, Wartburgweg ,der Kinderhorte Zollergarten und Edith-Stein-Schule und Kinderkrippe Stebenhaberstrasse. Zuwendungen an alte, arbeitsunfähige, bedürftige Einwohner der Stadt Memmingen, sowie für kinderreiche, bedürftige Familien und Alleinerziehende, einschließlich Mittagsbetreuung in Kinderhorten und Kindergärten. Krankenpflege und Krankenfürsorge. Stiftungen sind keine Relikte vergangener Zeit, sondern die Chance zu innovativem sozialen Engagement und zukunftsorientierter Gestaltung der Gesellschaft außerhalb staatlicher und politischer Einflüsse. Stifter geben damals wie heute ein Beispiel für verantwortliches Handeln im demokratischen Staat. Zudem ermöglicht es dem Stifter dauerhaft einen von ihm bestimmten Zweck zu verfolgen, denn Stiftungen sind für die Ewigkeit angelegt. Neben dem Wunsch eine gute Sache zu fördern, sprechen handfeste Steuervorteile für die Überlegung zu stiften, zuzustiften oder zu spenden. So sind Stiftungen von Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit. Erben, die sich binnen zweier Jahre nach Erhalt des Nachlasses dazu entscheiden, einen Teil zu stiften, erhalten bereits bezahlte Erbschaftssteuer sogar zurück.
Kriegsende in Schwaben 1945 (Ausstellung zu 60-Jahre-Kriegsende 2005) Image-Plakat der Ausstellung 2005 gedachte man in ganz Deutschland des Endes des Zweiten Weltkrieges. Eine Zeit der Gewalt, des Unrechts und des Leidens ging zu Ende, für viele, vor allem für die Heimatvertriebenen, begann sie. Mit dem Einmarsch der Amerikaner und der Franzosen ab 22. April 1945 setzte die letzte Phase des Krieges in Schwaben ein, die mit der Einnahme Augsburgs am 28. April, Lindaus und des Oberallgäus am 30. April / 1. Mai endete. Vom 21. Oktober bis 10. November 2005 war in der Rathaushalle Memmingen die Fotoausstellung der Bezirkheimatpflege Schwaben „Kriegsende in Schwaben 1945“ zu sehen (geöffnet von Montag bis Donnerstag 8-17 Uhr, Freitag 8-12 Uhr, Eintritt frei). Die Ausstellung verstand sich als Ergänzung der historischen Forschung, aber auch als eigenständiger Beitrag zur Geschichte des Kriegsendes. Im Zentrum standen dabei die letzten fünf Monate des Krieges. Auf 70 Tafeln wurden folgende Themen dargestellt: Der Luftkrieg Das letzte Aufgebot Zwangsarbeiter und Konzentrationslager Der Einmarsch der Amerikaner und Franzosen Tod und Trauer Alltag im Krieg Augsburg nach den Luftangriffen der Blick in Farbe Zerstörte Städte, geschundene Internierte von Konzentrations-, Gefangenen- und Zwangsarbeiterlagern, Flüchtlinge, ausgebombte Schutzsuchende und letzte Morde der Standgerichte sowie bei Auflösung der Konzentrationslager stehen neben fast idyllisch anmutender Unversehrtheit in ländlichen Gegenden. Die Fotographien der Ausstellung stammen weitgehend aus ursprünglich privaten Sammlungen. Obwohl es seit dem 1. November 1942 verboten war, "durch Luftangriffe entstandene Schadensstellen" zu fotographieren, wurde dieser Bereich am häufigsten dokumentiert. Rathaus mit Fahnen am Kriegsende Zur Ausstellung ist eine Publikation erschienen, die im Rathaus erworben werden kann: Peter Fassl, Das Kriegsende in Schwaben 1945, 184 Seiten, mit 162 s/w- und 20 Farbabbildungen, Augsburg 2005 (ISBN 3-935438-52-4, Preis: 12,50 €). Weiterführende Informationen im Internet unter „www.bezirk-schwaben.de“ . In der Memminger Rathaushalle wurde die Wanderausstellung um Dokumente und Fotografien aus dem Stadtarchiv ergänzt, die konkrete Momente der Stadtgeschichte näher beleuchten (Reproduktionen). Monatsbericht des Bürgermeisters der Stadt Memmingen (Schutzpolizei-Dienstabteilung) an den Landrat Memmingen für Februar 1945 Bericht der Schutzpolizeidienstabteilung Memmingen über die Alarmmeldungen am 20. April 1945 (Fliegerangriff auf Memmingen) Bombenschäden im 2. Weltkrieg in Memmingen, Karte, gezeichnet von Otto Miller 1967 Bilder zerstörter Straßen und Gebäude nach dem Fliegerangriff am 20. April 1945 (Lindentorstraße, Gerberviertel, Salzstraße, Hinter dem Salzstadel, Blick vom Frauenkirchturm auf das Gerberviertel) Notizen von Bürgermeister Dr. Heinrich Berndl, zur Unterbringung der UFA-Filmgesellschaft im April 1945 Aufforderung der anrückenden US-Truppen zur kampflosen Übergabe der Stadt Memmingen, 26. April 1945 Erklärung Memmingens zur Lazarettstadt durch Bürgermeister Dr. Heinrich Berndl, 26. April 1945 US Panzer am Weinmarkt (aus dem Photoalbum eines US-Soldaten) Alliierte Fahnen am Memminger Rathaus, April/Mai 1945 (aus dem Photoalbum eines US-Soldaten) Memminger Marktplatz Ende April 1945 (aus dem Photoalbum eines US-Soldaten)