Haben Sie in Memmingen eine defekte Straßenleuchte bemerkt? Defekte Leuchtstelle melden Bitte teilen Sie uns mit, in welcher Straße, welche Leuchte genau defekt ist. Eine Hausnummerangabe ist dabei sehr hilfreich. Die Beleuchtung wird nicht durch das Tiefbauamt selbst repariert sondern durch die LEW. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn sie nicht sofort wieder leuchtet. Eine Reparatur kann ab Ihrer Meldung zwischen 1 und 14 Tage dauern. Bei sonstigen Störungen der Straßenbeleuchtung bitte die Zentrale Störstelle der LEW Netzservice GmbH , Tel.: 08331 851-220 verständigen! Das Tiefbauamt ist zuständig für den Neubau, Erneuerung und Unterhaltung der Straßenbeleuchtung im öffentlichen Verkehrsraum der Stadt Memmingen einschl. aller Stadtteile. Die Straßenbeleuchtung besteht aus ca. 5.000 Lichtpunkten. Sie wird durch einen zentralen Schaltbefehl der Lechwerke AG entsprechend der Jahreszeit ein- und ausgeschalten. Für die Anlieger entstehen Kosten bei Neubau (gem. BauGB und Erschließungsbeitragsrecht) bzw. Erneuerung, in Verbindung mit einer Straßenbaumaßnahme (gem. Ausbaubeitragssatzung) der Straßenbeleuchtung. Ausbaubeitragssatzung Wichtiger Hinweis: Jedes Jahr werden durch Vandalismus, Unfallflucht etc. Schäden an der Straßenbeleuchtung der Stadt Memmingen von weit mehr als 10.000 ? verursacht. Das hat zur Folge, dass für neue Investitionen und die Unterhaltung der Straßenbeleuchtung insgesamt weniger Geld zur Verfügung steht. Helfen Sie uns! Wir bitten Sie bei Beobachtungen von vorsätzlichen Sachbeschädigungen und Unfallflucht bei denen Straßenlampen beschädigt wurden an das Tiefbauamt, die Lechwerke, oder die Polizei zu melden. Eine zeitnahe Meldung mit Angabe des amtlichen Kennzeichen bei Kraftfahrzeugen ist sehr hilfreich. Für eine Meldung, die zur Ermittlung und Überführung des Schädigers bzw. Unfallverursachers (bei Unfallflucht) führt, wird eine Belohnung von 100 ? ausgelobt.
RSS-Newsfeed Sie möchten stets auf dem Laufenden gehalten werden? Mit unserem RSS-Newsfeed entgeht Ihnen keine wichtige Meldung mehr. Einfach abonnieren und sofort erfahren, wenn eine neue Pressemitteilung veröffentlicht wird. Was ist RSS? Was ist ein Newsfeed? Ein RSS-Feed ist ein Nachrichten-Direktkanal. Immer wenn eine Pressemitteilung veröffentlicht wird, leitet dies auch der RSS-Kanal weiter. Durch Hilfsprogramme oder Internet-Seiten werden Sie durch einen Newsfeed sofort benachrichtigt, wenn eine neue Meldung erscheint und bleiben so stets auf dem Laufenden über Neuigkeiten bei der Stadt Memmingen. Wie wird ein Newsfeed abonniert und angezeigt? Über Internet-Browser und Mailprogramme Viele Internet-Browser und Mail-Programme haben neben ihrer Hauptaufgabe, dem Anzeigen von Websiten oder dem Verschicken von E-Mails, auch die Fähigkeit, RSS-Feeds anzuzeigen und diese zu verwalten. Dafür muss man lediglich die Feeds im jeweiligen Wunsch-Programm (Mail oder Browser) abonnieren. Der Rest passiert von selbst. RSS im Browser Wenn Sie sich für diese Möglichkeit entschieden haben, überprüfen Sie einfach den gewünschten Browser auf seine RSS-Tauglichkeit. In der Hilfe-Funktion sollten alle wesentlichen Schritte aufgezeigt sein. RSS-Reader sind inzwischen in allen modernen Standardbrowsern integriert. RSS im Mail-Programm Wer sich den RSS-Feed in seinem Mail-Programm anzeigen lassen möchte, hat die Möglichkeit dies z. B. über folgende Anbieter zu tun: Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird, Opera Über Webseiten Weiterhin gibt es Webseiten, die die Möglichkeit bieten, personalisierte Startseiten einzurichten, über die man seine Newsfeeds organisieren kann. Sie können dann von jedem beliebigen Rechner auf Ihre Feeds zugreifen. Um diese Möglichkeit nutzen zu können, müssen Sie ein Konto bei dem jeweiligen Internet-Portal anlegen. Die jeweiligen Portale sind spezialisiert auf das Abonnieren von Newsfeeds und führen daher in einfachen schritten durch die Registrierung. Über RSS-Reader Wer sich nicht von Internet-Browsern abhängig machen möchte, kann einen RSS-Reader auf sein Gerät laden. Diese finden sich im Internet in allen möglichen Varianten. Anbieter eines RSS-Readers gibt es in großer Anzahl. Sie sollten sich daher informieren und einen Reader auswählen, der auf Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Diese Angaben erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit! RSS-Feed der Stadt Memmingen abonnieren (Aktuelles, Rathausinfo, u.v.a.) RSS-Feed der KiTas in Memmingen abonnieren (Neuigkeiten rund um die Kindertageseinrichtungen) RSS-Feed des Amtes für techn. Umweltschutz abonnieren (Müllabfuhrverschiebungen, Altpapier- und Altkleider-sammlungen und weitere Informationes des Umweltamtes)
Kontakt Kulturamt Stadt Memmingen Kulturamt Ulmer Str. 19 87700 Memmingen Tel. 08331/850-1400 Fax 08331/850-149 kulturamt (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Montag - Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr Kultur in Memmingen Stadt der Freiheitsrechte Landestheater Schwaben Stadtchronik & Erinnerungsarbeit Stadtarchiv Memmingen Memminger Meile Stadtbibliothek Memmingen Musikschule Denkmal- & Heimatpflege Museen in Memmingen Memminger Kulturnacht Volkshochschule Memmingen Forum Regionalgeschichte Kulturelle Vielfalt in Memmingen Kulturamt im Grimmelhaus Die Memminger Kultur-Landschaft blüht in allen Farben, wozu ehrenamtliches Engagement und städtische Trägerschaft in gleichem Maße beitragen. Das Landestheater Schwaben, die Museen der Stadt, Galerien und Ausstellungen, Konzertreihen und Festivals, die Programme der Kirchen, Vereine und freien Kulturträger, sie alle eröffnen neben den historischen Kunstschätzen ein vielseitiges kulturelles Spektrum, das für jeden Kunstliebhaber und Kulturbegeisterten etwas bereit hält. In der Memminger Kulturszene gilt die Variation. Eine Vielzahl von Laiengruppen, die gemeinsam musizieren, Theater spielen oder in der bildenden Kunst ihren Ausgleich finden, stehen neben den professionellen Angeboten, die über das ganze Jahr verteilt national und international renommierte Künstler in die Stadt bringen. Herausragende Orgeln in den großen Gotteshäusern verleihen der Kirchenmusik den gleichen Stellenwert wie ihn Klassik und Jazz durch vielbeachtete Meisterkonzerte erlangen. Das gesprochene Wort findet seinen Platz nicht nur auf den Brettern des Landestheaters Schwaben, sondern auch auf lebendigen Kleinkunstbühnen sowie bei Lesungen in den Bibliotheken, Buchhandlungen und Sälen der Stadt. Den Memmingern sind ihre Künstler und Künstlerinnen auch einen Preis wert. Seit 1977 wird regelmäßig der "Memminger Kulturpreis" vergeben. Er belohnt das künstlerische Engagement in und für Memmingen, seine Namensliste belegt das breite Memminger Kulturleben, vom Theater über die Musik bis zur bildenden Kunst. Theaterleben Landestheater Schwaben Elsbethenhof mit Theatergastronomie In Memmingen geht man ins Theater – und das mit Tradition. 1803 gründeten die Memminger im früheren Zeughaus ihr eigenes Stadttheater, das heutige Landestheater Schwaben . Das LTS bietet ein farbiges und kontrastreiches Programm, das Repertoire reicht von der Antike bis zur Gegenwart, vom Klassiker bis zur Rock-Oper. Im Zuge der Neugestaltung des Elsbethenareals hat die Stadt Memmingen zwölf Millionen Euro in den Umbau des Stadttheaters investiert. Seit der Eröffnung am 10.10.10 hat das Landestheater Schwaben eine neue Studiobühne im zweiten Obergeschoss, neue Proberäume, neue Werkstätten, neue Lagerräume, neue Büroräume für die Verwaltung, einen Theaterhof für Freilichtveranstaltungen und eine neue Gastronomie mit Außenbewirtung im Elsbethenhof. Mit hohem Engagement und ansteckender Frische hat sich das Landestheater Schwaben einen Ruf erarbeitet, der weit über die Region hinaus reicht. Seit Ende der 1970er Jahre hat auch die Kleinkunst in Memmingen ein festes Zuhause. Der Verein "alternative Kleinkunst Memmingen e.V." betreibt das Parterretheater im Künerhaus und bietet nahezu jedes Wochenende ein anspruchsvolles Programm mit Kabarett, Musik und Literatur. Seit einigen Jahren präsentiert auch die Kleinkunstbühne Straubing – seit 2012 unter dem Namen Kleinkunstbühne Memmingen - an unterschiedlichen Spielorten in der Stadt Kabarett, Comedy, Theater, Konzerte und Lesungen. Im Februar 2018 eröffnete das Memminger Marionettentheater am Schweizerberg seine neuen Räumlichkeiten. Konzertreihen Über das ganze Jahr hinweg finden die Freunde der Musik ein breitgestreutes Angebot interessanter Konzertreihen in der Stadt. Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist es der " Memminger Meisterkonzerte e.V .", der die Klassikfans mit herausragenden Musikereignissen begeistert. Groß geschrieben wird in Memmingen auch die Kirchenmusik. Mit der Konzertprogrammen der ev. Kirchengemeinde in St. Martin und dem Angebot des Förderkreises zur Pflege der Orgel- und Kirchenmusik in St. Josef gibt es zwei hochkarätige Veranstaltungsreihen mit renommierten Solisten und Ensembles. Die sommerliche Orgelkultour in St. Martin eröffnet zudem die Möglichkeit, Historie und Musik zu verbinden. Große Konzerte mit Stars aus der Rock-, Pop- und Musicalszene gastieren in der Memminger Stadthalle und im Memminger Eisstadion. Das Memminger Kulturzentrum Kaminwerk wendet sich an das jung gebliebene Publikum und überzeugt mit einem multimedialen und multikulturellen Angebot. Bildende Kunst Ateliers und Galerien, Künstlervereinigungen und Ausstellungen tragen dazu bei, dass Memmingen seine lange Tradition der Maler und Bildhauer auch in der Moderne wach hält. Übers Jahr präsentieren sich die unterschiedlichsten Kunstprojekte ansässiger und auswärtiger Künstler in der MEWO Kunsthalle, im Antoniersaal, im Kreuzherrnsaal, im Parishaus, aber auch mal an überraschenden Orten. Festivals Memminger Meile Das kommunale Kulturfest Memminger Meile lädt alljährlich auswärtige Kunstschaffende und einheimische Größen zu einem sommerlichen Festival ein. Mit Musik, Shows, Kino, Festen und Straßentheater werden Ende Juni und Anfang Juli die Plätze und Höfe der Stadt, ihre Säle und Kirchen zur Bühne. Crossover-Angebote finden ebenso Platz wie klassische Aufführungen - die "Meile" bietet für Menschen jeden Alters stimmungsvolle Gelegenheiten gemeinsam den Sommer zu feiern. Alle zwei Jahre veranstalten das Parterretheater im Künerhaus PiK und die Initiative "Memminger Podium" mit großem Erfolg die Memminger Kabarett-Tage . Rund drei Wochen lang geben sich die Größen der Szene in Memmingen die Klinke in die Hand. Am Schluss steht die Preisvergabe des "Memminger Mauls". Kontakt Kulturamt Stadt Memmingen Kulturamt Ulmer Str. 19 87700 Memmingen Tel. 08331/850-1400 Fax 08331/850-149 kulturamt (at) memmingen.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 8:00 - 12:00 Uhr Montag - Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr Veranstaltungskalender Klassik Memminger Meisterkonzerte Kirchenmusik Kirchenmusik St. Martin Kleinkunst Parterretheater im Künerhaus Kleinkunstbühnen M. Pfeilschifter Kulturzentrum Kaminwerk - Kulturzentrum Memminger Marionettentheater
10.02.2025: Liebe Eltern, unter www.kita.memmingen.de/anmeldung ist unsere KiTa-Platzanmeldung online . Wir haben noch bis 28.02.2025 die Anmeldung zum KiTa-Jahr 2025/2026 frei geschaltet. Über dieses Portal machen unsere Familien in Memmingen in Zukunft ihre Platzanmeldung: Durchgängig digital - datensicher - 24/7 - mehrsprachig - alle KiTas in Memmingen. Für die Anmeldung ist nur eine Email und ein Kennwort notwendig (Bayern-ID). Dieser Service soll die Anmeldung für Sie als Eltern einfacher und transparenter machen. Im Online-Programm ist uns die Eigenverantwortung wichtig: Wir brauchen von Ihnen als Eltern ausreichend und möglichst konkrete Angaben, damit wir die Anmeldungen noch besser verarbeiten und genauer für das neue KiTa-Jahr planen können (Anmeldezeit bis 28.02.2025). Dies ist besonders deshalb wichtig, weil wir in Memmingen bei den kommunalen KiTas und denen der freien Träger vor großen Herausforderungen bei der Platzschaffung und Personalgewinnung stehen. Sie finden den Flyer zur Anmeldung in der Anlage und auch in Ihrer KiTa. Ihre KiTa und auch das KiTa-Amt kita@memmingen.de steht Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. So vergibt die Stadt Memmingen KiTa-Plätze: Grundsätzlich ist es unser Ziel, den Bedarf für alle Familien aus Memmingen sicher zu stellen. Gibt es in der gewünschten KiTa mehr Anmeldungen als offene Plätze zum Vergabestichtag, wird diese KiTa gewichten: Es werden Punkte nach Alter (je Altersjahr/Grundschulklasse), Berufstätigkeit nach Umfang, für Alleinerziehende und Geschwisterkindern vergeben. Deshalb ist es wichtig, dass die Familien bei der Anmeldung möglichst konkrete Angaben machen. Die freien Träger vergeben grundsätzlich nach ähnlichen Kriterien. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
Verzeichnisse der Getauften, Kopulierten und Verstorbenen Verzeichnis der Getauften vom April 1808 Die "Verzeichnisse aller derjenigen Personen, welche in allhiesiger des Heiligen Römischen Reichsstadt Memmingen copuliert, getauft und begraben wurden" sind ab dem Jahr 1740 in gedruckter Form überliefert. Die Aufzeichnungen wurden vom Mesner der evang.-luth. Hauptkirche St. Martin erstellt und sind nach Pfarreien (St. Martin und Unser Frauen) gegliedert. Ab 1751 wurden die Verzeichnisse für Getaufte und Verheiratete einerseits und für Verstorbene andererseits getrennt geführt bzw. gedruckt. Nach der Mediatisierung der Reichsstadt findet sich in den Libellen ein gesondertes für die katholische Pfarrei St. Maximilian / St. Johann. Zwischen 1856 und 1872 sind im Stadtarchiv Memmingen nurmehr Verstorbenenverzeichnisse erhalten. 1740 1740GetaufteKopulierteVerstorbene.pdf 1741 1741GetaufteKopulierteVerstorbene.pdf 1742 1742GetaufteKopulierteVerstorbene.pdf 1743 1743GetaufteKopulierteVerstorbeneMM.pdf 1744 1744GetaufteKopulierteVerstorbeneMM.pdf 1745 1745GetaufteKopulierteVerstorbeneMM.pdf 1746 1746GetaufteKopulierteVerstorbeneMM.pdf 1747 1747GetaufteKopulierteMM.pdf 1747VerstorbeneMM.pdf 1748 1748GetaufteKopulierteMM.pdf 1748VerstorbeneMM.pdf Apothekertaxe 1626 Schwegelin-Bericht 1575 Wallenstein 1630 Dochtermann Chronik Dochtermann Chronik Laminit-Chronik Anonyme Chronik Einträge im Ratsprotokoll 1630 Laminit-Chronik Dochtermann Chronik Laminit-Chronik Anonyme Chronik Einträge im Ratsprotokoll 1630 Anonyme Chronik Dochtermann Chronik Laminit-Chronik Anonyme Chronik Einträge im Ratsprotokoll 1630 Einträge im Ratsprotokoll 1630 Dochtermann Chronik Laminit-Chronik Anonyme Chronik Einträge im Ratsprotokoll 1630 Kriegsende 1647/48 Tagebuch eines Söldners Tagebuch eines Söldners Comedio von der Fridensfreude Comedio von der Fridensfreude Tagebuch eines Söldners Comedio von der Fridensfreude Getaufte, Kopulierte und Verstorbene 1738 ff.
Tag der Archive 2014 Anlässlich des "Tages der Archive“ 2014 wird das Stadtarchiv Memmingen – wie schon 2008 – neue Daten und Quellen online präsentieren. Das Spektrum wird von den jüngst digitalisierten Werken des slowenischen Kirchenreformators Primoz Trubar (A) über Hilfsmittel für Familienforschungen (B) und Erschließungsdaten zu Stadtteilarchiven, Sammlungen und Nachlässen (C) bis hin zu Informationen über die Gremien von Reichsstadt und Stadt Memmingen (D) reichen. (A) Primoz Trubar Erstmals wird ein Digitalisat der Slowenischen Kirchenordnung von Primoz Trubar veröffentlicht. Grundlage ist das im Herbst 2013 in der historischen Buchbeständen aufgefundene Exemplar. (B) Quellen zur Familienforschung Die Erforschung der eigenen Wurzeln zu fördern, ist seit langem ein Anliegen öffentlicher Archive, kann doch Familienforschung auch als Heimatgeschichts-forschung verstanden werden. Die wichtigsten Quellen, die Kirchenbücher oder –matrikel der christlichen Konfessionen, werden zumeist in kirchlichen Archiven aufbewahrt. Aber auch in kommunalen Archiven finden sich Quellen zur Personen- und Familienforschung. (C) Sammlungen und Nachlässe In Ergänzung der amtlichen Überlieferung sammelt das Stadtarchiv Drucksachen unterschiedlichster Herkunft sowie Vereinsarchive oder Nachlässe, sofern ihnen stadtgeschichtliche Bedeutung zukommt. (D) Gremien der Stadt Die schriftliche Überlieferung von Rat, Magistrat, Kollegium der Gemeindebevollmächtigten und Stadtrat ist die zentrale Stütze des erhaltenen (reichs-)städtischen Archivbestandes. Mitgliederlisten bieten Einblicke in die Zusammensetzung der Gremien, Protokolle der Sitzungen dokumentieren die Themen, mit denen Memmingen im Laufe seiner Geschichte konfrontiert war. Die Online-Präsentation von Informationen, Erschließungsdaten, Auswertungen und Digitalisaten ermöglicht einen Einblick in die Vielfalt und Tiefe historischer Überlieferung. Zeitplan zur Online-Präsentation Im Einzelnen ist an eine schrittweise Veröffentlichung von Digitalisaten und Erschließungsdaten bis zum Abend der Stadtratswahl am 16.03. um 18 Uhr gedacht: ab Fr, 07.03. Werke von Primoz Trubar: Articuli , Catechismus (glagolitisch), Catechismus (kyrillisch), Cerkovna Ordinga (Online-Publikation der Digitalisate aus der Wiss. Stadtbibliothek Memmingen) ab Sa, 08.03. „Ewige Namen gebe ich ihnen ...“ (Online-Publikation des Holocaust-Gedenkheft in der Schriftenreihe „Materialien zur Memminger Stadtgeschichte) ab So, 09.03. Neue Hilfsmittel für Familienforscher: Register zu den Totenverzeichnissen (17./18. Jh.) ab Mo, 10.03. Archive ehemaliger Gemeinden (Steinheim, Volkratshofen und Eisenburg) (Präsentation der Erschließungsdaten) ab Di, 11.03. Zeitgeschichtliche Sammlungen und Pressedokumentation , Vereinsarchive und Nachlässe (Präsentation von Erschließungsdaten) ab Mi, 12.03. Ratsprotokolle der Reichsstadt Memmingen ( A RP ) / Sitzungsprotokolle des Magistrats, des Kollegiums der Gemeindebevollmächtigten und des Stadtrats Memmingen ( B RP ) (Informationen zum Bestand- und Erhaltungszustand) ab Do, 13.03. Sachregister zu den Ratsprotokollen 1595-1732 und 1733 ff. (Online-Präsentation der Digitalisate) ab Fr, 14.03. Verwaltungsberichte des Stadtmagistrats (1871ff.) (Online-Präsentation der Digitalisate) ab Sa, 15.03. Ratsmitglieder 1919-1945 (Dokumentation) ab So, 16.03. (18:00 Uhr) Ratsmitglieder 1946-2014 (Dokumentation) Tag der Archive 2008 Tag der Archive 2014 Tag der Archive 2016
31.01.2024: Liebe Eltern, unter www.kita.memmingen.de/anmeldung ist unsere KiTa-Platzanmeldung online . Über dieses Portal machen unsere Familien in Memmingen in Zukunft ihre Platzanmeldung: Durchgängig digital - datensicher - 24/7 - mehrsprachig - alle KiTas in Memmingen. Für die Anmeldung ist nur eine Email und ein Kennwort notwendig (Bayern-ID). Dieser Service soll die Anmeldung für Sie als Eltern einfacher und transparenter machen. Im Online-Programm ist uns die Eigenverantwortung wichtig: Wir brauchen von Ihnen als Eltern ausreichend und möglichst konkrete Angaben, damit wir die Anmeldungen noch besser verarbeiten und genauer für das neue KiTa-Jahr 2024/2025 planen können (Anmeldezeit bis 29.02.2024). Sie finden den Flyer zur Anmeldung in der Anlage und auch in Ihrer KiTa. Ihre KiTa und auch das KiTa-Amt kita@memmingen.de steht Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. So vergibt die Stadt Memmingen KiTa-Plätze: Grundsätzlich ist es unser Ziel, den Bedarf für alle Familien aus Memmingen sicher zu stellen. Gibt es in der gewünschten KiTa mehr Anmeldungen als offene Plätze zum Vergabestichtag, wird diese KiTa gewichten: Es werden Punkte nach Alter (je Altersjahr/Grundschulklasse), Berufstätigkeit nach Umfang, für Alleinerziehende und Geschwisterkindern vergeben. Deshalb ist es wichtig, dass die Familien bei der Anmeldung möglichst konkrete Angaben machen. Die freien Träger vergeben grundsätzlich nach ähnlichen Kriterien. Die Zusagen für das KiTa-Jahr 2024/2025 werden voraussichtlich Anfang April über das Online-Portal übermittelt. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Erstveröffentlichung: 13.10.2023 - Aktualsierung: 27.12.2023 / 31.01.2024
28.11.2023: Liebe Eltern, unter www.kita.memmingen.de/anmeldung ist unsere neue KiTa-Platzanmeldung online . Über dieses Portal machen unsere Familien in Memmingen in Zukunft ihre Platzanmeldung: Durchgängig digital - datensicher - 24/7 - mehrsprachig - alle KiTas in Memmingen. Für die Anmeldung ist nur eine Email und ein Kennwort notwendig (Bayern-ID). Dieser Service soll die Anmeldung für Sie als Eltern einfacher und transparenter machen. Im Online-Programm ist uns die Eigenverantwortung wichtig: Wir brauchen von Ihnen als Eltern ausreichend und möglichst konkrete Angaben, damit wir die Anmeldungen noch besser verarbeiten und genauer für das neue KiTa-Jahr 2024/2025 planen können (Anmeldezeit bis 29.02.2024). Dies ist besonders deshalb wichtig, weil wir in Memmingen bei den kommunalen KiTas und denen der freien Träger vor großen Herausforderungen bei der Platzschaffung und Personalgewinnung stehen. Sie finden den Flyer zur Anmeldung in der Anlage und auch in Ihrer KiTa. Ihre KiTa und auch das KiTa-Amt kita@memmingen.de steht Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. So vergibt die Stadt Memmingen KiTa-Plätze: Grundsätzlich ist es unser Ziel, den Bedarf für alle Familien aus Memmingen sicher zu stellen. Gibt es in der gewünschten KiTa mehr Anmeldungen als offene Plätze zum Vergabestichtag, wird diese KiTa gewichten: Es werden Punkte nach Alter (je Altersjahr/Grundschulklasse), Berufstätigkeit nach Umfang, für Alleinerziehende und Geschwisterkindern vergeben. Deshalb ist es wichtig, dass die Familien bei der Anmeldung möglichst konkrete Angaben machen. Die freien Träger vergeben grundsätzlich nach ähnlichen Kriterien. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Erstveröffentlichung: 13.10.2023 - Aktualsierung: 28.11.2023
Bestände D Stiftungen - Bestandsbereinigung Von April 1991 bis März 1994 wurden im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme die Akten des bisherigen "Stiftungsarchivs" gesichtet. Die Archivalien wurden hierbei insbesondere: von Schmutz und Staub gereinigt, plangelegt (DIN B4 / Folioformat), geordnet (bei gleichzeitiger Überprüfung der vorhandenen Findbücher auf Vollständigkeit und Richtigkeit), in neue Aktendeckel gelegt und "eingeschachtelt". Die AB-Maßnahme wurde von folgenden Arbeiten begleitet: Neusichtung und -ordnung der umfangreichen Amtsbuch- und Rechnungsserien der verschiedenen Stiftungen (D Bd), Überprüfung des chronologischen Urkundenselekt, Provenienzbereinigung, zugeführt. Provenienzanalyse Ordnung Verzeichnung Urkundenselekt Planselekt Zitierweise Provenienzanalyse Im Sinne dieser neuen Bestandsgliederung war das bisherige "Stiftungsarchiv" von allen seinen Teilen zu trennen, die nicht einer Provenienz Stiftung vor 1806/09 zugeordnet werden können; hierunter fielen insbesondere zahlreiche Archivalien, die erst nach 1865 der Dobelschen Archivordnung einverleibt wurden, und zwar in der dilettantischen Annahme, eine auf Schubladen beruhende, für mittelalterliche und frühneuzeitliche Archivalien erstellte Systematik sei für Archivgut jeglicher Provenienz und aller Zeiten geeignet oder beliebig erweiterbar. Was dabei sehr häufig auffiel, ist die Deponierung von größeren und bedeutenden Aktenfaszikeln des 19. Jahrhunderts (u. a. zur Obereigentumsablösung) in verschiedenen Schubladen ohne (!) entsprechende Nachträge im Dobelschen Findbuch. Alle vom Stadtarchiv erworbenen oder dem Stadtarchiv geschenkten (Stiftungs-) Urkunden befinden sich jetzt in der Sammlung E-Urkunden. Akten der Stadtverwaltung ab 1803 wurden dem Bestand B zugeführt. Dagegen verbleiben die in zahlreichen Akten aufgefundenen Schriftstücke reichsstädtischer Provenienz in Bestand D (wenngleich künftig im Findbuch besonders gekennzeichnet). Provenienzen "Reichsstadt" wurden nur dann D1 entnommen, wenn sich die Vorgänge auf verschiedene Stiftungen beziehen, eine Zuordnung zu einer einzelnen Stiftung also nicht möglich ist (z. B. Anlagsregister der Reichsstadt D 25/1-3 bzw. D Bd 30). Im Gegenzug war es in einigen Fällen aber auch möglich, irrtümlich in Bestand A abgelegte Archivalien dem Bestand D zuzuordnen (z. B. Sta Fol.Bd 42/43 jetzt D Bd I/91) Ordnung Die jetzige Ordnung des Bestandes geht auf Friedrich Dobel zurück, der 1866 die Stiftungsarchivalien ordnete. Trotz aller Mängel der Dobelschen Erschließung wird an ihr weitgehend festgehalten, insbesondere an der in fachlicher Hinsicht geglückten verzahnten Verzeichnung von Urkunden, Amtsbüchern und Akten. Eine komplette Neuordnung erfuhren allerdings die "Foliobände" des "Stiftungsarchivs", die bislang in einer durchgehende Zählordnung mit diversen Nachträgen aufgestellt waren.- Die Bände sich nun - getrennt nach einzelnen Stiftungen (Bd I, II, III etc.) geordnet und verzeichnet; spätere Neuzugänge (ehem. Fol.Bd. 202ff.) wurden in die neue Ordnung ebenso eingearbeitet wie diverse großformatige Amtsbücher, die bislang in Schubladen aufbewahrt wurden. Fremdprovenienzen wurden dem Bestand entnommen (z. B. Fol.Bd. 18, 30 etc.). Die Bände sind jetzt nach einer anfangs für das Unterhospital erstellten, dann in modifizierter Weise auf die anderen Stiftungen übertragenen Reihenfolge geordnet: I. Registraturverzeichnisse, II. Kopialbücher, III. Grundbücher, IV. Zins- und Abgabeverzeichnisse, V. Amtsprotokolle, VI. Dienstleutebücher, VII. Rechnungsunterlagen. Verbunden mit der Neuordnung der Bandserien war die Einarbeitung umfangreicher Rechnungsunterlagen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts über die Stiftungsadministration ans Landgericht Ottobeuren und 1828 wieder zurück in städtische Hände gelangten, dort aber erst in nachdobelscher Zeit mit den Archivbeständen vereinigt bzw. diesen angehängt wurden (zumeist ohne Nachtrag im Repertorium). Diese Unterlagen wurden nun mit vorhandenen Akten vereinigt, differenzierter geordnet und verzeichnet - auf der Grundlage und in Erweiterung der Dobelschen Bestandsordnung. Verzeichnung Die Verzeichnung geht - wie die Ordnung - auf Friedrich Dobel zurück. Bedauerlicherweise ließ sich in einigen älteren Verzeichnissen eine teilweise weitaus präzisere und intensivere Erfassung der Archivalien feststellen (Registratura / 18. Jh., Unoldsche Repertorien). Die teilweise weitreichenden Umordnungsmaßnahmen Dobels machen jedoch eine Übernahme dieser älteren Teilverzeichnisse unmöglich. Urkundenselekt Der vorgefundene "Urkundenselekt" wurde einer vollständigen Überprüfung unterzogen, bei der vor allem der archivische Urkundenbegriff zur Anwendung kam (vgl. Überarbeitung von Bestand A). Für die Bildung des Selekts war deshalb weniger der Rechtscharakter als vielmehr die äußere Form einer "Urkunde" (unregelmäßiges Format, Siegel, Pergament) maßgeblich. Dokumente, die dem diplomatischem Urkundenbegriff entsprechen, können deshalb durchaus auch in den Akten vorgefunden werden (z. B. Papierurkunden des 17./18. Jh.); eine gesonderte Lagerung in Urkundentaschen war hier aus konservatorischer Sicht weder erforderlich noch sinnvoll. Im Einzelnen wurden folgende Archivalientypen selektiert: alle Pergament-Urkunden mit oder ohne Siegel, Papier-Urkunden mit unregelmäßigem, übergroßem Format und/oder mit großen Siegeln; nicht jedoch: numerierte Quittungs-Serien. Die Ordnung des Urkundenselekts richtet sich nunmehr wieder nach der Dobelschen Findbuch-Systematik. Die (verzahnte) Erschließung von Akten und Urkunden wurde also wiederhergestellt. In einem neuen Findbuch werden die Titelaufnahme des Aktes und Kurzregesten der zugehörigen, selektierten Urkunden nacheinander aufgeführt. Letztere sind dabei durch den Signatur-Zusatz "U" erkennbar. Eine entsprechende Überarbeitung der Westermannschen Urkundenregesten steht noch aus. Planselekt Ungefähr 150 Pläne und Skizzen wurden in den Akten festgestellt und erfaßt. Aus konservatorischen Gründen werden die großformatigen und künstlerisch besonders wertvollen Pläne in einem Planselekt zu Bestand D zusammengeführt. Zitierweise Urkunden: D ... [Schubl.] / .. [Fasz.] U ... [Datierung] Amtsbücher: D Bd I/ ... [Nr.] Akten: D ... [Schubl.] / .. [Fasz.] Pläne: D ... [Schubl.] / .. [Fasz.] P Verzeichnisse des Totengräbers/Totenlisten Bestandsbereinigung (D)
Stadt der Freiheitsrechte Informieren Memminger Freiheitspreis Bischof Dr. Erwin Kräutler 2016 Bischof Dr. Erwin Kräutler Stadt Memmingen 2016 verlieh die Stadt Memmingen den „Memminger Freiheitspreis 1525“ an den emeritierten Bischof Dr. h.c. Erwin Kräutler. Dom Erwin, wie Bischof Kräutler in Brasilien genannt wird, lebt seit über 50 Jahren in Brasilien. Er wurde durch sein jahrzehntelanges Engagement zu einem der wichtigsten Fürsprecher der indigenen Völker Brasiliens und ihrer grundlegenden Menschen- und Lebensrechte. Er setzt sich für die Rechte von Frauen in Lateinamerika ein und kämpfte dafür, dass die Indios Rechtssicherheit durch den Staat erhalten. Gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern erreichte Bischof Kräutler, dass die Rechte der indigenen Bevölkerung im Jahr 1988 in der Verfassung von Brasilien verankert wurden Erwin Kräutler wurde 1939 in Koblach/Vorarlberg in Österreich geboren. 1958 trat er in die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (C.PP.S) ein. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie folgte 1965 die Priesterweihe. Im selben Jahr ging Erwin Kräutler als Missionar nach Brasilien und wirkt seitdem als Seelsorger im Amazonasgebiet. Im November 1980 wurde er zum Bischof der Diözese Xingu berufen, ein Amt, das er bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr 2016 innehatte. Die Diözese Xingu, benannt nach einem Nebenfluss des Amazonas, ist flächenmäßig ungefähr so groß wie Deutschland. Seine Arbeit und sein Einsatz gelten der „Option für die Armen und die kulturell Anderen“. Seinen Auftrag als Christ sehe er nicht darin, so formulierte Erwin Kräutler einmal, den Menschen in Lateinamerika ein abendländisches Glaubenspaket zu übergeben, sondern in einem solidarischen Mit-Leben zu erfahren, wie sie denken und wie sie selbst sind. Auf unterschiedliche Weise setzt sich der katholische Geistliche für den Überlebenskampf der indigenen Völker auf dem lateinamerikanischen Kontinent und für den Erhalt ihres Lebensraums ein. Er drängt zum Bewusstseinswandel sowohl vor Ort wie auch in den westlichen Industrienationen. Der Bischof prangert aus diesem Verständnis heraus immer wieder politische, wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeiten an. Er prägte den Begriff „Mitwelt“, der eine Aufwertung des Begriffs „Umwelt“ in sich trägt und trat immer wieder gegen ökologische Missstände auf. Bischof Kräutler benennt die Folgen, die durch die Aneignung indigenen Landes für Zwecke des Siedlungsbaus, der Agrikultur oder der Energiegewinnung entstehen. Bis heute kämpft er gegen eine Ausbeutung Amazoniens. Jahrelang setzte er sich gegen das riesige Staudammprojekt Belo Monte ein, durch das Ackerland und Regenwald auf einer Fläche, die ungefähr dem Bodensee entspricht, überflutet werden soll. Im Jahr 1983 wurde Kräutler wegen seiner Teilnahme an einer Solidaritätsaktion mit Zuckerrohrpflanzern, die mehrere Monate keinen Lohn mehr erhalten hatten, von der Militärpolizei festgenommen und gefoltert. Am 16. Oktober 1987 überlebte er einen Mordanschlag schwer verletzt. Immer wieder wurde sein Leben bedroht, seit Jahren steht er unter Polizeischutz. Den „Memminger Freiheitspreis 1525“ erhielt er aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger am 25. September 2016 vor rund 3.000 begeisterten Besuchern und Gästen. Die Festlaudatio hielt Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm: „Sie leben und verkörpern, woran der Memminger Freiheitspreis erinnert“, würdigte ihn der Laudator, damaliger Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und als EKD-Ratsvorsitzender der höchste Repräsentant der evangelischen Kirche in Deutschland. „Als ich die Zwölf Bauernartikel zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mich sofort damit identifiziert“, erklärte Bischof Kräutler in einer Ansprache. Er erinnerte an das Leid der Indios, die um 1500 von den Europäern als Nichtvölker ohne Seele angesehen worden seien. Er betonte, dass um den Erhalt der gesetzlichen Verankerung ihrer Rechte weiter gekämpft werden müsse. Bischof Kräutler sei ein „vorbildhafter Streiter für Recht und Gerechtigkeit“ würdigte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Lebensleistung des Geehrten bei der öffentlichen Feierstunde in der Stadt der Freiheitsrechte.